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Jakub Hruša

wurde in Tschechien geboren. Er ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, designierter Music Director der Royal Opera House Covent Garden (ab 2025), Principal Guest Conductor der Tschechischen Philharmonie und Principal Guest Conductor des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma. Zuvor war er zudem Principal Guest Conductor des Philharmonia Orchestra und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Er wurde bei den »OPUS Klassik Awards« 2023 zum »Dirigenten des Jahres« gekürt und ist regelmäßiger Gast bei vielen der weltweit bedeutendsten Orchester. Er pflegt enge Beziehungen und tritt regelmäßig mit Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, dem NHK Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, The Cleveland Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Chicago und dem Boston Symphony Orchestra auf.

Als Operndirigent leitete Hrůša Produktionen für die Salzburger Festspiele, die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra national de Paris und das Opernhaus Zürich. In der Saison 2023/24 dirigiert er Janáčeks »Jenůfa« an der Lyric Opera of Chicago.
In den vergangenen Spielzeiten arbeitete er mit führenden Künstler:innen wie Emanuel Ax, Lisa Batiashvili, Joshua Bell, Yefim Bronfman, Rudolf Buchbinder, Renaud und Gautier Capuçon, Isabelle Faust, Julia Fischer, Sol Gabetta, Christian Gerhaher, Hélène Grimaud, Barbara Hannigan, Janine Jansen, Leonidas Kavakos, Patricia Kopatchinskaja, Lang Lang, Igor Levit, Anne-Sophie Mutter, Emmanuel Pahud, Yuja Wang, Alisa Weilerstein u. a. zusammen. Für seine Diskografie hat Hrůša zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen erhalten.

Er studierte Dirigieren an der Academy of Performing Arts in Prag. Hrůša ist derzeit Präsident des International Martinů Circle und der Dvořák Society sowie Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Er war der erste Preisträger des »Sir Charles Mackerras Prize« und erhielt 2020 den »Antonín Dvořák Prize« von der Academy of Classical Music sowie – gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern – den »Bayerischen Staatspreis für Musik«.