Dresdner Festspielorchester mit Bachs h-moll-Messe
Die h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach ist ein monumentales Werk der geistlichen Musik, das als eine der bedeutendsten Kompositionen der Barockzeit gilt. Bach arbeitete über viele Jahre an dieser Messe, wobei Teile bereits in früheren Kantaten und Messen entstanden. Die endgültige Fassung, wie wir sie heute kennen, wurde jedoch erst kurz vor seinem Tod im Jahr 1750 fertiggestellt. Bach nutzte eine breite Palette an Kompositionstechniken, darunter Fugen, Arien, Chöre und Instrumentalsätze, um den lateinischen Messtext auf tiefgründige und bewegende Weise zu vertonen. Ein besonderes Merkmal der h-Moll Messe ist ihre komplexe Struktur und die anspruchsvollen Vokalpartien. Bach schrieb für einen großen Chor, Solisten und ein Orchester, wobei er die verschiedenen Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten meisterhaft einsetzte. Die Messe zeichnet sich durch eine tiefe spirituelle Ausdruckskraft aus, die sowohl die Freude als auch die Trauer des christlichen Glaubens widerspiegelt.
Die h-Moll Messe wurde zu Bachs Lebzeiten nie vollständig aufgeführt. Erst im 19. Jahrhundert, als das Interesse an Bachs Musik wiederentdeckt wurde, begann man, das Werk in seiner Gesamtheit zu würdigen. Heute gilt die h-Moll Messe als ein Höhepunkt der abendländischen Musikgeschichte und wird weltweit in Konzertsälen und Kirchen aufgeführt.
Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores
Samstag 07. Februar 2026
17 Uhr (Einlass 16.15 Uhr) Kreuzkirche Dresden
Tickets: 12 / 17 / 32 / 43 / 52 / 60 € (erm. ab 10 €)
| Miriam Feuersinger Sopran Hanna Zumsande Sopran Marie Henriette Reinhold Alt Eric Stokloßa Tenor Tobias Berndt Bass | Dresdner Kreuzchor Dresdner Festspielorchester Kreuzkantor Martin Lehmann Dirigent |
Johann Sebastian Bach h-Moll-Messe
