Die Künstler

Jan Bang

Sonstige

Jan Bang

Jan Bang

ist ein norwegischer Musiker und Plattenproduzent, bekannt aus mehreren Alben und der langjährigen Zusammenarbeit mit Musikern wie Sidsel Endresen, Jon Hassell, Tigran Hamasyan, Nils Petter Molvær, Eivind Aarset, Arve Henriksen und Erik Honoré – mit Letzterem war er 2005 Mitbegründer des Punkt-Festivals in Norwegen.

Er ist einer der versiertesten und einflussreichsten Produzenten Norwegens und trägt wohl verdientermaßen den Beinamen »Electronic Mastermind«. Jan Bang ist die Art von musikalischem Innovator und Brückenbauer, dem es immer wieder gelingt, progressives Denken mit der Anziehungskraft durch das Populäre in Einklang zu bringen. Er ist immer auf der Suche nach Möglichkeiten, Musik und Menschen voranzubringen und neue Treff- sowie musikalische Schnittpunkte zu schaffen.

Jan Bang ist Professor für elektronische Musik an der Universität Agder, Norwegen.

Jan Bang

Jan Bang

Till Brönner

Instrumentalisten

Till Brönner

Till Brönner

1971 in Viersen geboren, hatte Till Brönner mit 13 Jahren ein Schlüsselerlebnis, das ihn zum Jazz brachte: »Als ich zum ersten Mal den Bebop von Charlie Parker hörte, war das meine Initialzündung. Ich war 13, und es war fast so etwas wie die erste erotische Erfahrung. Ich dachte: So etwas Unanständiges kann man eigentlich nicht machen. Die Musik war wie eine Frau, die mich anbaggerte.« Till Brönner, der aus einer Musikerfamilie stammt, absolvierte zunächst eine klassische Ausbildung, bevor er an der Kölner Musikhochschule begann Jazztrompete zu studieren. Nach nur drei Semestern überzeugt der damals gerade 20jährige bei einem Vorspiel den Chef des Berliner RIAS-Tanzorchesters. Bereits zwei Jahre später debütiert er als Bandleader mit einer eigenen CD, »Generations Of Jazz«, die nicht zuletzt dadurch Aufmerksamkeit auf sich zog, dass die legendären Jazzgrößen Ray Brown und Jeff Hamilton mitwirkten. Spätestens seit seiner zweimaligen Teilnahme als Jurymitglied und Mentor bei der Castingshow »X Factor« hat der Ausnahmekünstler mit der markanten Erscheinung Starpopularität erlangt. Ihm gelang es als ersten Künstler die »Triple Crown« – den »ECHO Pop«, den »ECHO Klassik« und den »ECHO Jazz« – mit nach Hause zu nehmen, was zeigt, dass Brönner ein Grenzgänger ist, der sich nicht nur im Jazz zu Hause fühlt. Seine Qualitäten nicht nur als Interpret, sondern auch als Komponist und Arrangeur konnte Till Brönner bereits unter Beweis stellen. Neben der eigenen steilen Karriere ist das Multitalent ebenfalls lehrend tätig und erhielt 2009 eine Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Wie bereits 2003 und 2004 moderiert Till Brönner seit 2013 auch wieder »Die Till Brönner Show« auf Klassik Radio. Trotz seiner großen Erfolge und Prominenz macht Brönner selbst keinen Rummel um seine Person und sieht immer noch seine Musik im Mittelpunkt. Brönners hohes künstlerisches Niveau und das große mediale Interesse an ihm machen diese Bescheidenheit nicht selbstverständlich. Gerade diese Melange sichert ihm die Wertschätzung und die Sympathien einer großen, stetig wachsenden Fangemeinschaft.

Till Brönner

Till Brönner

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Till Brönner Kulturpalast (Konzertsaal)
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Danish String Quartet

Ensembles

Danish String Quartet

Danish String Quartet

Unter den vielen außergewöhnlichen Kammermusikgruppen von heute behauptet das »GRAMMY«-nominierte Danish String Quartet kontinuierlich seine Vorrangstellung. Das Spiel des Quartetts spiegelt makellose Musikalität, anspruchsvolle Kunstfertigkeit, exquisite Klarheit des Ensemblespiels und vor allem Expressivität wider, von Haydn über Schostakowitsch bis hin zu zeitgenössischen Partituren. Auftritte bringen eine seltene musikalische Spontaneität, geben dem Publikum das Gefühl, wie zum ersten Mal auch das geschätzte kanonische Repertoire zu hören, und strahlen eine spürbare Freude am Musizieren aus, die das Quartett auf Konzertbühnen auf der ganzen Welt enorm gefragt gemacht hat. Das Danish String Quartet, das viele Auszeichnungen und renommierte Ernennungen erhielt, darunter den renommierten »Borletti-Buitoni Trust«, wurde 2013 als »BBC Radio 3 New Generation Artists« und in das »The Bowers Program« (ehemals »CMS Two«) berufen.

Im Rahmen ihrer dreijährigen Periode als Artists in Residence bei der La Jolla Music Society (Kalifornien) präsentierte das Danish String Quartet im November 2019 eine Reihe von fünf Konzerten, die die Programme ihres laufenden Aufnahmeprojekts mit der ECM New Series, PRISM, widerspiegeln. Jedes PRISM-Programm ist eine Erforschung der symbiotischen musikalischen und kontextuellen Beziehungen zwischen Bach-Fugen, Beethoven-Streichquartetten und Werken von Schostakowitsch, Schnittke, Bartók, Mendelssohn und Webern, die innerhalb jedes einzelnen Programms und über das gesamte PRISM-Repertoire hinweg eine fachmännisch kuratierte musikalische Evolution bilden. »Prism I«, die erste CD dieses Fünf-Album-Projekts für das ECM-Label, erschien im September 2018 und erhielt eine »GRAMMY«-Nominierung in der Kategorie »Beste Kammermusik/Kleine Ensemble-Performance«.

Das Danish String Quartet nimmt eine aktive Rolle bei der Erschließung neuer Publikumsschichten durch spezielle Projekte ein. Im Jahr 2007 gründeten sie das DSQ-Festival, das in einem intimen und informellen Rahmen im Kopenhagener Bygningskulturens Hus stattfindet. Im Jahr 2016 riefen sie das neue Musikfestival Series of Four ins Leben, bei dem sie in der ersten Auflage auch auftraten und Kollegen – unter anderem das Quatuor Ébène und den Mandolinenspieler Chris Thile – zu einem Auftritt in der ehrwürdigen Konzerthalle des dänischen Rundfunks einluden.

Seit seinem Debüt im Jahr 2002 hat das Danish String Quartet neben Musik von Mozart und Beethoven eine besondere Affinität zu skandinavischen Komponisten – von Carl Nielsen bis Hans Abrahamsen – demonstriert. Die musikalischen Interessen des Quartetts umfassen auch die nordische Volksmusik, zu hören auf »Wood Works«, einem Album mit traditioneller skandinavischer Volksmusik, das 2014 bei Dacapo veröffentlicht wurde, sowie im Anschluss auf »Last Leaf« für ECM.

Das Quartett wurde 2006 vom Dänischen Radio als Artist in Residence ausgezeichnet und erhielt die Möglichkeit, die Nielsen-Streichquartette in der Konzerthalle des Dänischen Rundfunks aufzunehmen. Die beiden CDs, die 2007 und 2008 bei Dacapo erschienen, wurden begeistert gelobt.

Das Danish String Quartet erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter im Jahr 2009 den Ersten Preis beim 11. London International String Quartet Competition, dem heutigen Wigmore Hall International String Quartet Wettbewerb, und kehrt regelmäßig in die gefeierte Londoner Konzerthalle zurück. Das Quartett erhielt den »NORDMETALL-Ensemblepreis« 2010 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und 2011 den »Carl-Nielsen-Preis«, die höchste kulturelle Auszeichnung Dänemarks.

Die Geiger Frederik Øland und Rune Tonsgaard Sørenson sowie der Bratschist Asbjørn Nørgaard trafen sich als Kinder in einem Musik-Sommerlager, wo sie gemeinsam Fußball spielten und Musik machten. Als Jugendliche begannen sie mit dem Studium der klassischen Kammermusik und wurden von Tim Frederiksen von der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen betreut. Im Jahr 2008 schloss sich den drei Dänen der norwegische Cellist Fredrik Schøyen Sjölin an.

Danish String Quartet

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Die Schurken

Ensembles

Die Schurken

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Pape Diouf

Sänger/innen

Pape Diouf

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Der 1973 in Dakar geborene Pape Cheikh Diouf stammt aus einer »Guewel« -Familie, die ursprünglich aus dem Siné-Saloum-Delta im südwestlichen Senegal stammt. Als Jugendlicher sollte er von seinem Onkel zum Klempner ausgebildet werden, doch galt seine Leidenschaft der Musik, der er in seiner Freizeit nachging und für deren Weg er sich schließlich entschied. Neben seinem Talent ist Pape Diouf dafür bekannt und bewundert, bestimmte menschliche und soziale Werte zu repräsentieren, die für die senegalesische Kultur von zentraler Bedeutung sind. Sein fesselnder Sound und sein charismatischer Auftritt haben Bezüge zum »neuen Youssou Ndour« geschaffen. Nun, da Ndour Tourismusminister ist und nicht mehr auftritt, wird Pape Diouf als Nachfolger des »Mbalax«-Meisters gehandelt. Auch in seinen Bewegungen und seinem Gesangsstil ähnelt Pape Diouf seinem Idol Youssou Ndour, der ihn wiederum als »Zukunft der senegalesischen Musik« bezeichnete. 1995, im Alter von 22 Jahren, trat Pape Diouf der Lemzo Diamono Group bei, womit sein Talent weithin anerkannt wurde. Nachdem er sich 1998 für eine Solokarriere entschied, vergingen einige frustrierende Jahre, bevor er sein erstes Album »Live au Biddew« (Tribu/Lampe Fall, 2003) aufnahm und eine US-Tournee folgte. Damals lernte Pape Diouf Mamadou »Jimi« Mbaye kennen, den Leadgitarristen von Youssou Ndours Band Super Étoile de Dakar, der ihn bei der Aufnahme und Produktion von »Partir!« (Jololi, 2004) unterstützte und damit eine vielversprechende Karriere eröffnete. Es war auch der Auftakt von Pape Diouf et la Génération Consciente, seiner nunmehr seit mehr als 18 Jahren bestehenden Band. Seitdem veröffentlichte viele erfolgreiche Albem und tourt um die ganze Welt. Sein neuestes Album »Enjoy!« erschien 2018. Mittlerweile hat sich Pape Diouf zu einer der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen senegalesischen Musik entwickelt. Er ist nicht nur ein produktiver Hit-Produzent, sondern nutzt die »Guewel«-Tradition seiner Familie, um über Liebe, Lebensweisheit und das Wolof-Ideal der »Teranga« zu singen: gegenseitiger Respekt, Akzeptanz und Gastfreundschaft, die den Kern des senegalesischen Lebens ausmachen.

Pape Diouf

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Gil Dor

Instrumentalisten

Gil Dor

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Noa Frauenkirche
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Danae Dörken

Instrumentalisten

Danae Dörken

Danae Dörken

»Ist die junge Pianistin die Entdeckung des Jahres?« fragte das Klassik-Magazin »crescendo« – und bejahte. »Auf dem Weg nach ganz oben« sehen sie auch die Rezensenten des Magazins »concerti«: Die 1991 geborene deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken gehört zur Elite der international gefragten Künstler einer neuen Generation und schlägt mit atemberaubender Technik, außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und musikalischem Tiefgang sowohl Publikum als auch Musikerkollegen gleichermaßen in ihren Bann.

Als Siebenjährige bereits von Yehudi Menuhin gefördert, sorgte sie in führenden europäischen Konzertsälen früh für Aufsehen. Nach ihrem Studium bei dem international verehrten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling und dem Künstler Lars Vogt ist sie heute regelmäßiger Gast führender Orchester wie der Münchner Symphoniker, der Royal Northern Sinfonia, des Estonian National Symphony Orchestra sowie der Düsseldorfer Symphoniker und konzertiert u. a. in der Londoner Wigmore Hall, im Wiener Konzerthaus, im Mozarteum Salzburg, in der Laeiszhalle Hamburg oder der Alten Oper Frankfurt. Sie ist regelmäßig bei herausragenden Festivals wie dem Kissinger Sommer, den SWR Schwetzinger Festspielen, bei LuganoMusica, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Dresdner Musikfestspielen oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu erleben.

Neben ihren Solorezitalen trat sie als leidenschaftliche Kammermusikerin bereits gemeinsam mit Künstlern wie Lars Vogt, Artur Pizarro, Christiane Oelze, Carolin Widmann, Benjamin Beilman und Katia & Marielle Labèque auf. Unter ihren zahlreichen von Kritikern gelobten Einspielungen finden sich u. a. eine CD mit Fantasien von Schumann, Schubert und C. Ph. E. Bach (ARS Produktion), für die sie mit dem »ICMA Award« ausgezeichnet wurde, außerdem die zwei Alben »East and West« (ARS Produktion) und die gemeinsam mit dem Cellisten Benedict Kloeckner aufgenommene CD »Zwischen Nostalgie und Revolution« (Genuin), die sowohl für den »Preis der deutschen Schallplattenkritik« als auch für den »ICMA Award« nominiert wurden.

2015 gründete Danae Dörken mit ihrer Schwester Kiveli das Molyvos International Music Festival (MIMF) auf der Insel Lesbos.

Danae Dörken

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Bohème 2020 Zentralwerk (Großer Saal)
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Dresden Frankfurt Dance Company

Sonstige

Dresden Frankfurt Dance Company

Dresden Frankfurt Dance Company

Die Dresden Frankfurt Dance Company residiert zu gleichen Teilen in Dresden und Frankfurt am Main. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der international renommierte Choreograf Jacopo Godani. Das Repertoire der Dresden Frankfurt Dance Company wird maßgeblich von den Werken Jacopo Godanis geprägt. Sein Ziel ist es, eine neue choreografische Sprache zu entwickeln, die Virtuosität und physische Herausforderung verlangt und mit einbezieht. Auf dieser Reise werden sich traditionelles Erbe und zeitgenössisches Denken vermischen und ein in seiner Identität einzigartiges Ensemble zum Leben erwecken.

Kooperationspartner sind die Länder Sachsen und Hessen, die Städte Dresden und Frankfurt am Main sowie private Fördervereine und Sponsoren.Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.

Dresden Frankfurt Dance Company

Dresden Frankfurt Dance Company

Maëlle Dufour

Sonstige

Maëlle Dufour

Maëlle Dufour

wurde im französischen Angoulême geboren und hegt seit ihrer Kindheit eine große Leidenschaft für den Tanz. Nach ersten Ausbildungsschritten im Atelier de la danse von Katia Seguin nahm sie erfolgreich an regionalen, nationalen wie internationalen Wettbewerben teil. Mit 16 Jahren wechselte sie ans Konservatorium von Bordeaux, um dort modernen Tanz zu studieren. Nur ein Jahr später ging sie an die Académie internationale de la danse nach Paris, wo sie bereits nach sechs Monaten für das von Kamel Ouali choreografierte Musical »Cléopâtre, dernière reine d’Egypte« unter Vertrag genommen wurde. Weitere Verpflichtungen folgten. Unter anderem tanzte sie in »The Path of Pearls« in der Choreografie von Tatiana Seguin und kam bis ins Finale der Fernsehsendung »So You Think You Can Dance«.

2012 traf sie Romain Rios, den Choreografen und Regisseur der zeitgenössischen Hip-Hop-Kompagnie MAM und entdeckte als Mitglied seiner Truppe eine ganz neue Sichtweise auf den Tanz. Drei Jahre später übernahm sie die Hauptrolle in »Star Cross’d Lovers«, choreografiert von Yaman Okur, wo sie auch mit den Labéque-Schwestern zusammenarbeitete. In ihrer vielfältigen tänzerischen und choreografischen Arbeit auf der Bühne legt Maëlle Dufour einen Schwerpunkt auf Emotion und Leidenschaft.

Maëlle Dufour

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Bohème 2020 Zentralwerk (Großer Saal)
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Ensemble Modern

Ensembles

Ensemble Modern

Ensemble Modern

Seit seiner Gründung 1980 zählt das Ensemble Modern (EM) zu den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Es vereint rund 20 Solist*innen aus neun Nationen, deren Herkunft den kulturellen Hintergrund der Formation bildet. Das in Frankfurt am Main beheimatete Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeitsund basisdemokratische Organisationsweise. Künstlerische Projekte, Partnerschaften und finanzielle Belange werden gemeinsam entschieden und getragen. Seine unverwechselbare programmatische Bandbreite umfasst Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte. Tourneen und Gastspiele führen das Ensemble Modern zu renommierten Festivals und herausragenden Spielstätten in aller Welt. In enger Zusammenarbeit mit den Komponist*innen erarbeitet das Ensemble Modern, mit dem Anspruch der größtmöglichen Authentizität, jedes Jahr durchschnittlich 70 Werke neu, darunter etwa 20 Uraufführungen.

Ensemble Modern

Ensemble Modern

Mojca Erdmann

Sänger/innen

Mojca Erdmann

Mojca Erdmann

Die in Hamburg geborene Sopranistin Mojca Erdmann zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen der internationalen Musikszene und wird von Kritikern und ihrem Publikum gleichermaßen gefeiert. Sie ist bekannt für ihr breit gefächertes Repertoire, das von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reicht, und weltweit in allen wichtigen Opernhäusern, Festivals und Konzertsälen zu erleben.

Die Spielzeit 2020/21 steht im Fokus einiger äußerst spannender Werke: So beginnt Mojca Erdmann die Saison mit Luca Francesconis Zwei-Personen-Stück »Quartett«, das auf dem gleichnamigen Schauspiel von Heiner Müller basiert. Die deutsche Fassung wird unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Unter den Linden Berlin uraufgeführt, wo die Sopranistin zu Ende der Spielzeit auch als Seele in Frank Widmanns »Babylon« zu erleben ist. Am Opernhaus Zürich debütiert Mojca Erdmann als Klara/Therese in einer Neuproduktion von Roman Haubenstock-Ramatis »Amerika«, nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka. Die Vielseitigkeit der Sopranistin zeigt sich zudem auf der Konzertbühne: So ist sie 2020/21 zunächst mit Mozart-Arien zusammen mit der Akademie für Alte Musik im Rahmen der Mozartwoche on Tour im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu hören, mit Bachs »Weihnachtsoratorium« im Leipziger Gewandhaus und als Barmherzigkeit in Mozarts »Die Schuldigkeit des ersten Gebots« im Abschlusskonzert der Salzburger Mozartwoche. Mozart führt Mojca Erdmann nach Oslo, bevor sie gleich zweifach in den Boulez-Saal nach Berlin zurückkehrt: mit Schönbergs »Pierrot Lunaire« unter der Leitung von Thomas Guggeis und mit Crumbs »Ancient Voices of Children« unter der Leitung von Zubin Mehta. Ihr Debüt mit Richard Strauss’ »Vier letzten Liedern« gibt die Sopranistin mit dem Symphonieorchester Hof.

Mojca Erdmann singt weltweit Konzerte sowie Liederabende, ist regelmäßig zu Gast in Japan und tritt in renommierten Konzertsälen und im Rahmen herausragender Festivals auf, darunter das Concertgebouw in Amsterdam, die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonien in Köln und Berlin, die Alten Oper Frankfurt, der Musikverein in Wien, die Schubertiade Schwarzenberg, die Tonhalle Zürich, das Berliner Konzerthaus oder die Salzburger Mozartwoche.

Ihre Interpretationen zeitgenössischer Musiktheaterwerke sind sehr gefragt: Ihr Debüt an der Berliner Staatsoper gab sie in der Uraufführung der Produktion »Takemitsu – My Way of Life« unter der Leitung von Kent Nagano. 2009 sang sie die Titelrolle in Wolfgang Rihms eigens für sie geschriebenem Monodrama »Proserpina«.

Ihre Präsenz auf zahlreichen Studioaufnahmen belegen Mojca Erdmanns umfassendes und erfolgreiches Schaffen.

Mojca Erdmann

Mojca Erdmann

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Asya Fateyeva

Instrumentalisten

Asya Fateyeva

Asya Fateyeva

rückt das Saxofon neu in den Fokus des Musiklebens: mit innovativen Programmen und großem Können. Klassisch ausgebildet und vielfach ausgezeichnet, liebt es Asya Fateyeva, musikalisch verschiedenste Stile und Epochen zu erkunden.

Die auf der Krim geborene Saxofonistin widmet sich einem breiten Repertoire. Dazu gehören neben Originalwerken für ihr Instrument auch Kompositionen aus dem Barock, der Klassik und der Romantik. Kontinuierlich erweitert sie außerdem ihr Repertoire und das Netzwerk jener Musikerinnen und Musiker, mit denen sie arbeitet, auftritt und an neuen Programmen tüftelt. Neben den klassischen Konzerten mit Orchester und Solorezitalen probiert sie vor allem kammermusikalisch alles aus, was sie interessiert. Ob ein frühbarockes Programm oder Bachs Goldberg-Variationen, arrangiert für Violoncello, Akkordeon und Saxofon, ob Musik der 1920er-Jahre von Erwin Schulhoff und Zeitgenossen oder eine Begegnung von Orgel und Saxofon – alles ist möglich. Auch Projekte mit Jazz und Weltmusik. Asya Fateyeva versteht sich als multikulturell empfindende und arbeitende Musikerin; ihr Spiel vereint verschiedenste Schulen und diverse Einflüsse.

Die klassisch ausgebildete Saxofonistin gehört zu den herausragenden Vertretern ihres Fachs und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Als erste Frau erreichte sie etwa 2014 das Finale des namhaften Internationalen »Adolphe-Sax-Wettbewerbs« in Belgien und erspielte sich den Dritten Platz. Der Musikkritiker Harald Eggebrecht schrieb im gleichen Jahr über sie in der »Süddeutschen Zeitung«: »Die junge Asya Fateyeva spielt Altsaxofon so vornehm und souverän, dass die Schönheit des von ihr hervorgezauberten Klangs in Debussys Rhapsodie für Saxofon und Klavier jeden betört.«

Asya Fateyeva tritt mit zahlreichen Orchestern auf. So etwa unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev mit den Wiener Symphonikern im Musikverein Wien. Mehrfach musizierte sie mit den Moskauer Virtuosen unter Leitung von Vladimir Spivakov und gastierte außerdem beim MDR Sinfonieorchester, beim Tschaikowski Rundfunksymphonieorchester, bei den Bochumer Symphonikern, bei der Dresdner Philharmonie sowie dem Sinfonieorchester in Wuhan. Hinzu kommen Auftritte mit Orchestern aus Bonn, Frankfurt/Oder und Kassel. Großen Anklang fanden ihre Konzerte bei Festivals in Luzern, Moskau, Köln und Sankt Petersburg sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Dresdner Musikfestspielen, dem MDR Musiksommer u. a.

Ihre Ausbildung vereint die russische Tradition mit der klassischen Schule des französischen Saxofonspiels. Nach zwei Jahren als Jungstudentin bei Professor Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik in Köln begann Asya Fateyeva mit siebzehn Jahren ihr reguläres Studium dort. Studienaufenthalte in Frankreich – u. a. bei Claude Delangle in Paris und Jean-Denis Michat in Lyon –, zudem das Aufbaustudium Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg gaben wichtige Impulse. Aktuell unterrichtet die Wahl-Hamburgerin klassisches Saxofon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Asya Fateyeva

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Lilian Genn

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Lilian Genn

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Lilian Genn

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Jacopo Godani

Sonstige

Jacopo Godani

Jacopo Godani

Der international renommierte Choreograf Jacopo Godani wurde im italienischen La Spezia geboren. 1984 begann er dort sein Studium des Klassischen Balletts und moderner Tanztechniken am Centro Studi Danza unter Leitung von Loredana Rovagna. Außerdem widmete er sich drei Jahre lang dem Studium der Bildenden Kunst an der Accademia Carrara. 1986 wurde Godani zur Fortsetzung seiner Studien an Maurice Béjarts internationalem Tanzzentrum Mudra in Brüssel aufgenommen. Sein professionelles Debüt gab Godani 1988 mit Auftritten bei verschiedenen in Paris ansässigen Kompanien für zeitgenössischen Tanz.

Mit der Gründung einer eigenen Kompanie 1990 in Brüssel begann er seine Laufbahn als Choreograf. Godanis Arbeit in Brüssel wurde vom Theater L’Atelier Sainte-Anne produziert und vom Théâtre Plateau unterstützt. Von 1991 bis 2000 war er führender Solist bei William Forsythes Ballett Frankfurt und arbeitete mit Forsythe bei der choreografischen Kreation vieler charakteristischer Stücke des Ballett Frankfurt zusammen. Im Zuge seiner Laufbahn als Choreograf hat Godani Werke für eine Vielzahl internationaler Kompanien kreiert, darunter das Royal Ballet Covent Garden, das Bayerische Staatsballett, die Compañía Nacional de Danza, das Nederlands Dans Theater, das Royal Danish Ballet, das Ballet British Columbia, das Ballet du Capitole de Toulouse, das Corpo di ballo del Teatro alla Scala, das Royal Ballet of Flanders, das Ballet de l’Opéra national du Rhin, das Finnish National Ballet, das Semperoper Ballett, die Sydney Dance Company, »The Project« Israeli Opera & Suzanne Dellal Centre, Het Nationale Ballet, das Aterballetto, Les Ballets de Monte Carlo, das Cedar Lake Contemporary Ballet und viele mehr.

Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Jacopo Godani Künstlerischer Direktor und Choreograf der Dresden Frankfurt Dance Company. Godanis Werk ist differenziert und bleibt dabei doch sehr körperlich und rau. Seine Arbeit versteht er als Organismus, den er in überaus strukturierter Weise nutzt. Godani konzipiert sämtliche Stadien des Werks von der grundlegenden Choreografie bis hin zu den Entwürfen für Räume, Objekte, Environments und den Details der Bühnenbilder, die seine Aktionen umgeben. Er schreibt Texte und Konzeptionen im Rahmen seiner dramaturgischen Arbeit, gestaltet Kostümentwürfe, plant und entwickelt innovative Wege für den Einsatz von Licht, Video und Projektionen und kreiert oder bearbeitet Musik für einige seiner Stücke. Godani hat ein Team gleichgesinnter Profis um sich versammelt, um mit ihnen an der Entwicklung neuartiger Ideen zu arbeiten und diese auf allen Gebieten anzuwenden, die unsere zeitgenössische Welt mithilfe kreativer und innovativer Konzepte reflektieren.

Jacopo Godani

Jacopo Godani

Hagen Quartett

Ensembles

Hagen Quartett

Hagen Quartett

Das Hagen Quartett begeht sein 40-jähriges Jubiläum in der Saison 2020/21. Auf den Konzertprogrammen stehen die zehn großen Streichquartette und das Klarinettenquintett von Wolfgang Amadeus Mozart, die Klavierquintette von Dmitri Schostakowitsch und Robert Schumann, das Streichquintett von Franz Schubert und das Klarinettenquintett von Jörg Widmann. Diese Zusammenstellung wird insbesondere in der Konzertreihe des Hagen Quartetts im Wiener Konzerthaus zu erleben sein.

Tourneen führen die vier Musiker in dieser Saison nach London, Brüssel, München, Berlin, Amsterdam, Wrocław, Barcelona, Madrid, Turin, Hamburg, zur Schubertiade nach Schwarzenberg, zu den Salzburger Festspielen und zum Lucerne Festival, um nur einige Städte und Festivals zu nennen. Das Hagen Quartett wird wieder in die Vereinigten Staaten und nach Japan reisen.

Die beispiellose, bereits drei Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. In der jahrzehntelangen Zusammenarbeit entstanden zahlreiche Einspielungen, die der Erarbeitung des schier endlosen Quartettrepertoires galten, woraus sich das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Aufnahmen danach bei myrios classics mit dem Klarinettenquintett von Brahms zusammen mit Jörg Widmann und mit Mozarts Streichquartetten wurden international von der Presse gelobt und erhielten Preise wie den »ECHO Klassik« in Deutschland und den »Diapason d’Or« in Frankreich. 2019 ist eine Aufnahme mit dem 3. Streichquartett und dem Klavierquintett von Brahms zusammen mit Kirill Gerstein erschienen und im Herbst 2020 erscheint eine Aufnahme mit den Klarinettenquintetten von Mozart und Jörg Widmann (Ersteinspielung).

Das Repertoire des Quartetts besteht aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Uraufführung neuer Werke. Dabei ist dem Hagen Quartett die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt und György Kurtág ebenso wichtig wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff, Jörg Widmann, Kirill Gerstein, Sol Gabetta, Gautier Capuçon oder Igor Levit.

Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit den Werken und Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben sie diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter. Das Hagen Quartett spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten.

Hagen Quartett

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Hagen Quartett Annenkirche
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Steven Isserlis

Instrumentalisten

Steven Isserlis

Steven Isserlis

Der britische Cellist Steven Isserlis wird weltweit für seine stupende Technik, seine außerordentliche Musikalität und Kreativität gefeiert. Er ist nicht nur ein herausragender Solist und Kammermusiker, sondern auch als Pädagoge, Autor und Rundfunkmoderator gefragt. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra Washington, dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalleorchester Zürich und mit Kammerorchestern wie dem Australian, Norwegian und Scottish Chamber Orchestra, dem Zürcher und Münchener Kammerorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Mahler Chamber Orchestra. Regelmäßig spielt er auch mit Orchestern, die auf historische Aufführungspraxis spezialisiert sind, wie dem Orchestra of the Age of Enlightenment und dem Philharmonia Baroque Orchestra. Kammerorchester leitet er oft selbst vom Cello aus.   

Als Kammermusiker ist er ständiger Gast der Wigmore Hall, des 92nd St Y in New York und der Salzburger Festspiele, für die er immer wieder Programme zu unterschiedlichsten Themen zusammenstellt, ob zu den Lehrer-Schüler-Beziehungen zwischen Saint-Saëns, Fauré und Ravel, der Affinität des Cellos zur menschlichen Stimme, zu Aspekten von Robert Schumanns Leben und Musik oder der Musik Sergei Tanejews (einem Schüler Tschaikowskys und Lehrer von Stevens Großvater Julius Isserlis). Zu seinen bevorzugten Kammermusikpartnern zählen Joshua Bell, Isabelle Faust, Pamela Frank, Janine Jansen, Tabea Zimmermann und Pianisten wie Jeremy Denk, Stephen Hough, Alexander Melnikov, Olli Mustonen, Connie Shih oder Dénes Várjon.  

Steven Isserlis’ großes Interesse gilt der historischen Aufführungspraxis, doch ist er ebenso ein begeisterter Interpret zeitgenössischer Musik und hat mit Komponisten wie John Tavener, Wolfgang Rihm, Thomas Adès und György Kurtág an neuen Werken gearbeitet bzw. sie uraufgeführt wie u.a. Taveners »The Protecting Veil«, Rihms »Concerto in One Movement«, Adès’ »Lieux retrouvés«, Kurtágs »For Steven« und »Hilary’s Higs«, Stephen Houghs »Sonata for Cello and Piano«, »Left Hand (Les Adieux)«, David Matthews' »Concerto in Azzurro« und die britische Erstaufführung von Olli Mustonens »Frei aber einsam« für Cello solo.

Steven Isserlis’ Bücher für Kinder über das Leben der großen Komponisten –»Warum Beethoven mit Gulasch um sich warf« und dessen Fortsetzung »Warum Händel mit Hofklatsch hausierte« – sind auf Deutsch bei Rüffer & Rub erschienen. Sein neuestes Buch, die von ihm kommentierten und erweiterten »Musikalischen Haus- und Lebensregeln« von Robert Schumann, erschien als »Advice to Young Musicians« bei Faber and Faber. Außerdem hat er drei musikalische Geschichten für Kinder geschrieben, »Little Red Violin«, »Goldiepegs and the Three Cellos« und »Cindercella«, mit Musik von Oscar-Preisträgerin Anne Dudley (Universal Edition). Isserlis gibt häufig Konzerte für Kinder.   Als Pädagoge gibt Steven Isserlis regelmäßig Meisterkurse bei der Kronberg Academy und in Prussia Cove in Cornwall, wo er seit 1997 als künstlerischer Leiter des internationalen Musikerseminars gemeinsam mit Sir András Schiff, Thomas Adès und Ferenc Rados unterrichtet.  

Steven Isserlis, Commander of the British Empire (CBE), erhielt den »Schumann-Preis« der Stadt Zwickau, den »Piatigorsky-Preis« in den USA, den »Glashütte Original MusikFestspielPreis« in Dresden, die »Wigmore Hall Gold Medal« und die »Walter Willson Cobbett Medal« für Kammermusik. Im Jahr 2013 wurde er in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen – als einer von nur zwei Cellisten, denen diese Ehre zu Lebzeiten zuteilwurde. Die meisten seiner Konzerte spielt er auf dem Stradivari-Cello Marquis de Corberon (Nelsova) von 1726, das ihm freundlicherweise von der Royal Academy of Music zur Verfügung gestellt wird.

Steven Isserlis

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Hila Karni

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Hila Karni

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Denis Kozhukhin

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Denis Kozhukhin

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La Folia Barockorchester

Orchester

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

Im Barock stand der Begriff »la folia« für Kühnheit, Wildheit, Verspieltheit, Lust sowie eine künstlerische Haltung der Freiheit und überschwänglichen Kreativität. Seit seiner Gründung 2007 belebt das La Folia Barockorchester (LFBO) auf historischen Instrumenten mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, mit Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten – immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Historisch informiert suchen die Musiker des La Folia Barockorchesters nach Möglichkeiten, die Emotionen und Inhalte der vergangenen Jahrhunderte auch in der Gegenwart erlebbar werden zu lassen. Verlebendigung, Bildhaftigkeit, Spielfreude, aber auch der Respekt vor der Musik sowie die Gewissheit ihrer intensiven Wirkung: Das sind Ansichten der Barockzeit, die als Einsichten den Interpretationen des La Folia Barockorchesters innewohnen.

In nur wenigen Jahren hat das La Folia Barockorchester sowohl das internationale Publikum als auch die Fachpresse gleichermaßen begeistern können. Mit großem Erfolg gastierte das Ensemble unter anderem in der Berliner und Kölner Philharmonie, im Herkulessaal und im Prinzregententheater in München, in der Laieszhalle Hamburg, im Stadtcasino Basel sowie den Musikvereinen Graz und Wien. Ebenso trat es beim Internationalen Opernfestival im polnischen Bydgoszcz, den Internationalen Händelfestspielen Göttingen, dem Mozartfest Würzburg, dem Festival Oude Muziek Utrecht, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, dem Musikfest Bremen, den Dresdner Musikfestspielen, dem Al Bustan Festival Beirut, dem Rheingau Musikfestival und dem Grafenegg Festival auf. Regelmäßig arbeitet das La Folia Barockorchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen: unter ihnen Anna Prohaska, Bejun Mehta, Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Robin Johannsen, Mahan Esfahani, Jan Vogler, Dorothee Oberlinger, Dorothee Mields, Maurice Steger und Stefan Temmingh.

Neben unzähligen Live-Produktionen für u. a. die BBC, den BR, NDR, MDR und ORF nimmt das La Folia Barockorchester seit 2014 exklusiv für das Label Deutsche Harmonia Mundi / SONY auf und wurde für seine Einspielungen mit so renommierten Preisen wie dem »OPUS KLASSIK« ausgezeichnet.

Zu den Höhepunkten der Saison 2021/22 zählen Auftritte bei den Festspielen Europäische Wochen Passau, den Herrenchiemsee Festspielen, dem MDR Musiksommer, im Konzerthaus Dortmund, eine Tournee inklusive Aufnahme von Händels »Messias« mit dem Windsbacher Knabenchor sowie eine CD-Produktion mit Anna Prohaska und Musik aus Pandemiezeiten der letzten 400 Jahre.

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

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Maria Meerovitch

Instrumentalisten

Maria Meerovitch

Maria Meerovitch

wurde in St. Petersburg geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren am Musikinstitut des St. Petersburger Konservatoriums. An diesen studierte sie später bei dem renommierten Pianisten Anatol Ugorski. 1990 kam sie nach Belgien, um dort ein Stipendium des »Fonds Alex de Vries« der International Yehudi Menuhin Foundation anzunehmen.

Im Anschluss an ihren Studienabschluss, den sie am königlichen Konservatorium in Antwerpen mit Auszeichnung absolvierte, wurde sie von eben jener Institution sofort als Dozentin für Klavier und Kammermusik übernommen.

In den folgenden Jahren konnte Maria Meerovitch einige Erste Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben erringen, darunter die »Gian Battista Viotti International Music Competition (Italien) oder die »Charles Hennen Concours« (Niederlande), und konzertierte als Solistin in zahlreichen europäischen Musikmetropolen und Festivals, u.a. im Concertgebouw in Amsterdam, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, zum Festival International d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence, in der St. Petersburger Philharmonie oder in der Cité de la musique in Paris.

Maria Meerovitchs große Leidenschaft ist die Kammermusik. So hat sie in den vergangenen Jahren nicht nur regelmäßig mit Sergei Nakariakov zusammengearbeitet, sondern konzertierte auch mit anderen Musikern wie Philippe Hirschhorn, Herman Krebbers, Michael Kugel sowie mit Solisten des Mahler Chamber Orchestra und des Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Eine Reihe an CD-Einspielungen dokumentieren Maria Meerovitchs künstlerisches Schaffen.

Maria Meerovitch

Maria Meerovitch

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Olli Mustonen

Instrumentalisten

Olli Mustonen

Olli Mustonen

spielt in unserer heutigen Musikwelt eine außergewöhnliche Rolle – ganz in der Tradition großer Meister genießt er hohes Ansehen sowohl als Pianist und Dirigent als auch als Komponist. Sein Klavierspiel und seine Dirigate sind stets in seiner persönlichen kompositorischen Perspektive auf das Musizieren verwurzelt: Er folgt der tiefen Überzeugung, dass jede Aufführung den Geist einer Uraufführung atmen sollte, sodass Interpret und Publikum dem Komponisten wie einem Zeitgenossen begegnen können. Als Solist spielt Olli Mustonen seit vielen Jahren mit den weltweit führenden Orchestern, darunter die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das New York Philharmonic, das Orchester des Mariinsky-Theaters und das Concertgebouw-Orchester Amsterdam. Klavierabende führten ihn in die Musikhauptstädte der Welt; in jüngster Zeit war er unter anderem am Chopin Institut Warschau, in der Londoner Wigmore Hall, im Flagey Brüssel oder im Mariinsky Theater St. Petersburg zu hören. Inzwischen hat auch der Dirigent Olli Mustonen mit allen führenden Orchestern Finnlands und zahlreichen internationalen Spitzenklangkörpern gearbeitet. 2012 dirigierte er sein erstes sinfonisches Werk, die Sinfonie Nr. 1 »Tuuri«, beim Tampere Philharmonic Orchestra; 2014 folgte die Sinfonie Nr. 2 »Johannes Angelos« mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra. Seine Sonate für Violine und Orchester wurde 2014 mit dem Melbourne Symphony Orchestra und die Sonate für Violoncello und Orchester 2015 mit dem Australian Chamber Orchestra aus der Taufe gehoben. Auch sein kammermusikalisches Werk bringt er regelmäßig selbst auf die Bühne. 2015 tourte er mit seinem eigenen Quartett für Oboe, Violine, Viola und Klavier und brachte unter anderem sein Klavierquintett zur Uraufführung. Häufig zu erleben ist er mit seinen Rezital-Partnern Pekka Kuusisto, mit dem er 2013 seine Violinsonate uraufführte, sowie Steven Isserlis. Eine besondere Rolle unter den künstlerischen Partnern Olli Mustonens nimmt der Komponist Rodion Schtschedrin ein, der ihm sein Klavierkonzert Nr. 5 widmete und bei dessen Konzerten zum 70., 75. und 80. Geburtstag Olli Mustonen mitwirkte.

Olli Mustonen

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Anne-Sophie Mutter

Instrumentalisten

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter

ist ein musikalisches Phänomen: Seit nunmehr 45 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin.

Dabei ist die viermalige »Grammy«-Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 28 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutosławski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sich die Geigerin der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses und zahlreichen Benefizprojekten. Zudem wählte sie der Stiftungsrat der Deutschen Krebshilfe 2021 zur neuen Präsidentin der gemeinnützigen Organisation. Im Rahmen des Freundeskreises der Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V. sowie der Anne-Sophie Mutter Stiftung werden die Stipendiaten individuell gefördert, und seit 2011 teilt die Ausnahmekünstlerin regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiatenensemble Mutter’s Virtuosi.

Für diese Saison ist u. a. eine ausgedehnte Europa-Tournee mit Mutter’s Virtuosi geplant, bei der das von Anne-Sophie Mutter in Auftrag gegebene Werk »Gran Cadenza« für zwei Violinen von Unsuk Chin uraufgeführt werden soll. Das Doppelkonzert von Johannes Brahms wird Anne-Sophie Mutter mit Pablo Ferrández und der Tschechischen Philharmonie spielen, am Dirigentenpult Manfred Honeck. Mit dem ihr gewidmeten Violinkonzert von André Previn wird sie zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko auf Tournee gehen. In Asien stehen Werke von John Williams aus dem »Across the Stars« Projekt auf dem Programm – gemeinsam mit dem Royal Phiharmonic Orchestra unter der Leitung von David Newman. In den USA wird Anne-Sophie Mutter mit dem Violinkonzert Ludwig van Beethovens zu hören sein. Auch Kammermusikprogramme sind geplant: Violinsonaten sowie Klaviertrios von Wolfgang Amadeus Mozart mit Lambert Orkis und Maximilian Hornung. Bei der Kammermusiktournee mit aktiven und ehemaligen Stipendiaten ihrer Stiftung führt sie in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen Beethovens Streichquartett in G-Dur op. 18 Nr. 2, Haydns Streichquartett in Es-Dur op. 20 Nr. 1 sowie Widmanns »Studie über Beethoven« auf, die die Geigerin am 22. Februar 2020 in Tokio uraufgeführt hat.

Anne-Sophie Mutter erhielt zahlreiche Preise: 2018 wurde sie u. a. zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma ernannt. 2017 verlieh Rumänien ihr den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers, und Frankreich ehrte sie mit den Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. Weiterhin bekam sie u. a. die »Medalla de Oro al mérito en las Bellas Artes«, den »Distinguished Artistic Leadership Award«, den »Brahms-Preis«, den »Erich-Fromm-Preis«, den »Gustav-Adolf-Preis« sowie den »Mendelssohn-Preis« der Stadt Leipzig verliehen. Darüber hinaus ist Anne-Sophie Mutter Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter

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Anne-Sophie Mutter & Mutter’s Virtuosi Kulturpalast (Konzertsaal)
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Mutter's Virtuosi

Ensembles

Mutter's Virtuosi

Mutter's Virtuosi

Anne-Sophie Mutter konzertiert seit Jahren immer wieder gemeinsam mit verschiedenen Stipendiaten ihrer Stiftung – um sie an das Leben eines Profimusikers heranzuführen und gleichzeitig einem breiten Publikum vorzustellen. Im Frühjahr 2011 startete sie darüber hinaus das Projekt Mutter’s Virtuosi: Dieses Ensemble unter der musikalischen Leitung der Geigerin besteht aus gegenwärtigen und ehemaligen Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung sowie einigen weiteren jungen Musikern. Auf ihren Tourneen durch Europa, Nordamerika und Asien stellen Mutter’s Virtuosi ihrem Publikum immer wieder neue Werke vor; Benefizkonzerte sind ein ebenso fester Bestandteil eines jeden Tourneeprogramms. Und: Das Solisten-Ensemble ist jetzt auch auf Tonträger und Video zu bewundern.

Die erste Tournee 2011 führte in elf europäische Städte. Auf dem Programm: Mendelssohns Oktett für Streicher op. 20, Vivaldis »Vier Jahreszeiten« sowie das Auftragswerk der Anne-Sophie Mutter Stiftung von Penderecki »Duo concertante per violino e contrabbasso«. Im Rahmen dieser Tournee spielten Mutter's Virtuosi zwei Benefizkonzerte: Für die Hanna und Paul Gräb-Stiftung, die behinderte Menschen unterstützt, sowie zugunsten der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft. »Es ist mir wichtig, dass unsere Stipendiaten ihre gesellschaftliche Verantwortung als Künstler wahrnehmen«, sagt Anne-Sophie Mutter. »Musik ist ein Geschenk an alle, eine Möglichkeit, ungeachtet der Herkunft gemeinsam zu empfinden, etwas Sinnvolles zu tun und sich als Musiker in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.«

Bei Anne-Sophie Mutters Club-Auftritten in der Berliner »Neuen Heimat« im Mai 2015 kamen ihre Virtuosi für Vivaldis »Vier Jahreszeiten« und Bachs Doppelkonzert mit auf die Bühne – für die jungen Ensemble-Mitglieder eine unvergessliche Erfahrung. Deutsche Grammophon und ZDF waren als Koproduzenten vor Ort, um das Ereignis aufzunehmen, das jetzt auf CD, Vinyl, DVD und Blu-ray Disc verfügbar ist. »Ich wollte unbedingt mit meinen Virtuosi auf die Bühne«, sagt Anne-Sophie Mutter. »Sie sind ein integraler Teil meines Lebens mit Idealen, was man mit Musik in der Gesellschaft bewegen kann. Es geht ja letztendlich darum, dass wir mit der Musik auch zueinanderfinden und dass sie eine Brücke schlägt, nicht nur zwischen Generationen, sondern zwischen kulturellen Unterschieden, die wir aufgebaut haben, zwischen religiösen, teilweise dogmatischen Mauern, die zwischen uns stehen.«

Die bereits siebte Tournee führt Anne-Sophie Mutter gemeinsam mit ihrem Solisten-Ensemble Mutter’s Virtuosi im Oktober und November 2021 in zahlreiche europäische Städte. Die Uraufführung des von Anne-Sophie Mutter in Auftrag gegebenen Werks »Gran Cadenza« für zwei Violinen von Unsuk Chin steht ebenso auf dem Programm wie Mozarts Streichquintett Es-Dur KV 614. Dazu erklingt Vivaldis Konzert für vier Violinen h-Moll op. 3 Nr. 10 RV 580 sowie dessen »Vier Jahreszeiten«. Zwölf Streicher sowie Knut Johannessen am Cembalo werden unter der Leitung von Anne-Sophie Mutter konzertieren.

Mutter's Virtuosi

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Anne-Sophie Mutter & Mutter’s Virtuosi Kulturpalast (Konzertsaal)
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Sergei Nakariakov

Instrumentalisten

Sergei Nakariakov

Sergei Nakariakov

»Sergei Nakariakov spielt die Trompete so natürlich wie wir atmen – wenn wir Glück haben.« (»San Francisco Chronicle«)

Der israelisch-russische Trompeter hat sich als einer der bemerkenswertesten Virtuosen auf den internationalen Konzertpodien etabliert. Ausgestattet ist er mit einer raren Kombination aus einzigartiger Virtuosität und einem warmen seidigen Ton, dazu eine große Gestaltungskraft und tiefe Musikalität. »Der Paganini der Trompete« und »Caruso der Trompete« sind daher nur einige der Attribute, mit denen Sergei Nakariakov in der Musikwelt geschmückt wird. Als erster Virtuose hat er das Flügelhorn als Soloinstrument auf die Podien der klassischen Musik gebracht und mit einem eigenen Repertoire etabliert. Darüber hinaus baute er langfristige Beziehungen zu vielen der weltweit renommiertesten Orchester, Dirigenten und Musiker auf. Nakariakovs Repertoire deckt nicht nur den gesamten Bereich der Trompetenliteratur ab, sondern wird auch laufend um Transkriptionen und Kompositionen für Trompete und Flügelhorn erweitert, darunter Werke von Peter Ruzicka, Uri Brener, Mikhail Nakariakov, Enjott Schneider und Jörg Widmann. Letzterer hat Nakariakov sein Trompetenkonzert »Ad absurdum« nicht nur gewidmet, sondern es auch auf seine einzigartigen technischen Fähigkeiten und die von dem Trompeter in unvergleichlicher Weise beherrschte Zirkularatmung zugeschnitten.

Nakariakov arbeitete mit vielen der weltweit renommiertesten Orchester und Dirigenten, darunter Valery Gergiev, Vladimir Spivakov, Saulius Sondeckis, Christoph Eschenbach, Yuri Temirkanov, Jiří Bělohlávek, Jaap van Zweden, Yuri Bashmet, Sir Neville Marriner, Kent Nagano, Xian Zhang, Vladimir Ashkenazy und Mirga Gražinytė-Tyla. Regelmäßig musiziert er zudem mit berühmten Kollegen wie Vadim Repin, Martha Argerich, Mischa Maisky, Emmanuel Pahud und Dmitry Sitkovetsky. Mit der Pianistin Maria Meerovitch und seiner Schwester, Vera Okhotnikova, verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit.

Sergei Nakariakovs umfassende Diskographie mit Teldec Classics International (Warner) wurde vielfach ausgezeichnet. Er spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois, Paris.

Sergei Nakariakov

Sergei Nakariakov

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Noa

Sänger/innen

Noa

Noa

ist eine Sängerin und Liedermacherin mit jemenitischen, israelischen und amerikanischen Wurzeln, die mit einer einmaligen Stimme und herausragender Bühnenpräsenz gesegnet ist. Zusammen mit ihrem langjährigen musikalischen Partner, dem Gitarristen Gil Dor, hat Noa Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer einzigartigen, leidenschaftlichen und intelligenten Art zu komponieren und zu singen fasziniert.

Für ihre unermüdliche, mutige Arbeit für den Frieden in ihrem Land und ihre zahlreichen freiwilligen Einsätze auf der ganzen Welt wurde sie mit einer langen Reihe an Titeln geehrt; unter anderem wurde sie zur Goodwill-Botschafterin der FAO (Food and Agriculture Organization) sowie zum Commendatore Ordine al Merito della Repubblica Italiana ernannt und bekam neben weiteren Auszeichnungen den »Chrystal Award« des WEF (World Economic Forum) in Davos sowie die »Dove of Peace« von Shimon Peres verliehen. Noa ist eine talentierte und engagierte Künstlerin, wie man sie heutzutage nur selten in der Populärmusik antrifft. Sie wurde unter anderem mit Barbra Streisand, Joan Baez, Nana Mouskouri, Joni Mitchell und Elis Regina verglichen. Ihr Talent und ihre künstlerische Integrität haben die Aufmerksamkeit und die Herzen einiger musikalischer Legenden unserer Zeit erobert, darunter Quincy Jones, Sting und Pat Metheny, der ihr erstes internationales Album »Noa« 1994 produzierte.

Noa hat ihre Version des »Ave Maria« für Papst Johannes Paul II. im Vatikan gesungen und war damit die einzige bedeutende israelische Künstlerin, die im Rahmen der historischen Friedensdemonstration auftrat, bei der Yitzak Rabin ermordet wurde. Weiterhin hat sie den Titelsong für Roberto Begninis Oskar-prämierten Film »Das Leben ist schön« geschrieben und aufgenommen, mit unzähligen weltbekannten Künstlern zusammengearbeitet und Hunderte von Songs auf Englisch und Hebräisch komponiert. Vor allem in Europa und Israel, wo sie jetzt lebt, stößt Noa überall wo sie hinkommt auf ein begeistertes Publikum, und auch in den USA, wo sie aufwuchs, erfreut sie sich einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Noa

Noa

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Noa Frauenkirche
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Aoife O'Donovan

Sänger/innen

Aoife O'Donovan

Aoife O'Donovan

Aoife O’Donovan, von der »New York Times« als »eine Sängerin mit unbestrittenem Instinkt« bezeichnet, ist eine der gefragtesten Sängerinnen und Songschreiberinnen ihrer Generation. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie weltweit mit einigen der bedeutendsten Musikgrößen verschiedenster Genres zusammen, darunter Alison Krauss, Yo-Yo Ma und Dave Douglas. Das jüngste Beispiel ist I’m With Her, eine Band bestehend aus Sara Watkins, Sarah Jarosz und O’Donovan. Ihr Debütalbum »See You Around«, das im Februar 2018 veröffentlicht wurde, wurde von »NPR« als »mutwillig aufgeschlossen« gelobt und von »The Guardian« als gleichermaßen »ätherisch und zielgerichtet« bezeichnet. Als Solokünstlerin veröffentlichte Aoife O’Donovan bislang zwei Studioalben. »In the Magic Hour« (2016), ein Album mit 10 Liedern, wurde vom »Mojo Magazine« als »berauschend und explorativ« beschrieben; die »New York Times« bezeichnete »The King of All Birds« als einen der besten Songs des Jahres 2016. Nach ihrer Tour veröffentlichte Aoife O’Donovan Ende des Jahres 2016 ein Live-Album »Man In A Neon Coat: Live From Cambridge« gemeinsam mit ihrer Tourband. Ihr Solo-Debütalbum »Fossils« aus dem Jahr 2013 ist eine stimmungsvolle Sammlung von Original-Songs mit Country-Flair. Das Album wurde von der Kritik hoch gelobt und in mehreren »Best of 2013«-Listen aufgeführt, darunter von »NPR Music«, dem »American Songwriter«, dem »New York Magazine« und »No Depression«. O’Donovan war innerhalb der letzten 10 Jahre als Mitbegründerin und Leadsängerin der Band Crooked Still tätig und war als Sängerin auf »The Goat Rodeo Sessions«, dem mit dem Grammy ausgezeichneten Album von Yo-Yo Ma, Stuart Duncan, Edgar Meyer und Chris Thile zu hören. Derzeit ist sie Mitglied der House-Band in der Radio-Varieté-Show »Live From Here«. Im Frühjahr 2020 erblickt in Zusammenarbeit mit einem Streichquartett ein neues Programm mit dem Titel »Songs and Strings« das Licht der Welt, welches neben einigen traditionellen Favoriten den Liederzyklus »Bull Frogs Croon« beinhaltet. Das mit Jeremy Kittel und Teddy Abrams verfasste und entwickelte Stück, das 2015 beim Britt Festival uraufgeführt wurde, greift auf fantastische Texte des verstorbenen ehemaligen Poeten-Preisträgers von Oregon, Peter Sears, zurück.

Aoife O'Donovan

Aoife O'Donovan

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Tamás Pálfalvi

Instrumentalisten

Tamás Pálfalvi

Tamás Pálfalvi

wurde 1991 in Ungarn geboren. Bereits im Alter von acht Jahren nahm er Trompetenunterricht bei István Szabó in Salgótarján und studierte von 2005 bis 2009 bei Gábor Huszár am Leó Weiner Konservatorium für Musik in Budapest. Im Alter von fünfzehn Jahren gewann er den Ersten Preis und den »Grand Prize« der »National Trumpet Competition« in Ungarn. 2008 erhielt Tamás Pálfalvi den »Talent of Prague«-Preis und wurde daraufhin eingeladen, als Solist mit den Prager Philharmonikern das Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel aufzuführen.

2009 spielte er zusammen mit Gábor Boldoczki und dem Franz Liszt Kammerorchester und darüber hinaus bei Konzerten der Hamburger Camerata und der Mecklenburger Kammersolisten. Ebenfalls im Jahr 2009 gewann Tamás Pálfalvi ein Stipendium am Bard College in New York und führte sein Studium in dem USA als Student von Carl Albach und Edward Carroll fort. Nachdem er als erster Trompeter den Konzertwettbewerb am Bard College gewann, spielte er als Solist beim American Symphony Orchestra. Während dieser Zeit nahm er an dem New York String Orchestra Seminar, dem Pacific Music Festival und dem Bard Music Festival teil. Tamás Pálfalvi konzertierte bereits an zahlreichen international renommierten Veranstaltungsorten wie u. a. der Carnegie Hall in New York, dem Sanders Theatre in Harvard, der Suntory Hall und der Sapporo Concert Hall Kitara in Japan, dem Hong Kong Cultural Center, dem Shanghai Grand Theatre und dem National Centre for the Performing Arts in Peking. Er spielte mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Peter Eötvös, Christoph Eschenbach, Zoltán Kocsis und Matthias Pintscher.

Im Jahr 2012 ging Tamás Pálfalvi zurück nach Ungarn. Er absolvierte sein Bachelorstudium an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest als Student bei Gábor Boldoczki; der Abschluss des Masterstudiums folgt in Kürze. Sein Debüt auf dem Clarino, einer Barocktrompete, gab er auf dem Festival von Bologna zusammen mit der Capella Savaria bei der Aufführung des Zweiten Brandenburgischen Konzertes von Johann Sebastian Bach.

Während seines Universitätsstudiums wurde Tamás Pálfalvi mehrfach im Rahmen verschiedener Wettbewerbe geehrt, so in Chieri, Cluj-Napoca und Brünn sowie auf dem Chicago Brass Festival. Weiterhin ist der Trompeter der Gewinner des »Fanny Mendelssohn Förderpreises«, des »Franz Liszt University Artist Manager Wettbewerbs« und eines Stipendiums der Yamaha Music Europe GmbH.

Tamás Pálfalvi

Tamás Pálfalvi

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Georg Pelzer

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Georg Pelzer

Georg Pelzer

 

ist freischaffender Regisseur, Filmemacher und Autor, er lebt in Leipzig. Im Herbst 2019 feierte sein selbst produzierter Langspielfilm »Fluten« auf den 53. Internationalen Hofer Filmtagen seine Uraufführung und war dort für den »Förderpreis Neues Deutsches Kino« und den »Hofer Goldpreis« für die beste Regie eines Debüts nominiert.

Zuvor studierte er Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar und Film Studies an der Oxford Brookes University. Neben seinem Studium war er Regieassistent am Nationaltheater Weimar, u.a. bei Bernhard Mikeska, Sebastian Martin sowie Bettina Bruinier (Hospitanz), und arbeitete für ein Jahr mit Robert Wilson an der Inszenierung »Via Crucis«. Georg Pelzer ist außerdem Absolvent des Förderprogramms TP2-Talentpool und nahm an der Masterclass Filmregie der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch teil.

Georg Pelzers Kurzfilme liefen auf zahlreichen nationalen und internationalen Filmfestivals und wurden mehrfach ausgezeichnet. Das Drama »Neverland Now« feierte auf dem Filmfest Dresden Premiere, wurde u.a. auf dem Cornwall Film Festival als Bester Film ausgezeichnet und hatte im Sommer 2020 seine TV-Premiere im MDR-Fernsehen. Der absurde Kurzfilm »Déjà-vu« war auf über 50 Filmfestivals, Theaterfestivals und Ausstellungen zu sehen. Über seine Arbeit als Filmregisseur hinaus ist Georg Pelzer auch als Videokünstler und in anderen Medien tätig. 2017 eröffnete seine 17-stündige Videoinstallation »Slices« die Dresdner Musikfestspiele.

 

 

Georg Pelzer

Georg Pelzer

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Bohème 2020 Zentralwerk (Großer Saal)
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Kimmo Pohjonen

Instrumentalisten

Kimmo Pohjonen

Kimmo Pohjonen

Mit seiner internationalen Karriere, die bis in die Mitte der 1990er-Jahre zurückreicht, hat der finnische Akkordeon-Abenteurer Kimmo Pohjonen die Akkordeonmusik, ihren Sound und ihre Performance revolutioniert. Pohjonen entwickelte sein eigenes maßgeschneidertes Instrument, das Spezialeffekte, MIDI und andere Elektronik umfasst. Seine Aufnahmen enthalten dynamische Kompositionen mit kühnen, neuen und beeindruckenden Akkordeonklängen, während seine Performances mit Surround-Sound und Lichtshow kombiniert werden, um so ein einzigartiges und faszinierendes Erlebnis zu schaffen. Sein neuestes Album »Sensitive Skin« (Octopus / Ondine, 2015) mit allen neuen Pohjonen-Kompositionen featured die Special Guests Tuomas Norvio (Elektronik), das Kronos Quartet (Streichquartett), Samuli Kosminen (Schlagzeug, Percussion), Timo Kämäräinen (Gitarre, Bouzouki), Sami Kuoppamäki (Schlagzeug), Inka und Saana Pohjonen (Gesang), Arto Järvelä (Nyckelharpa), Ismo Alanko (Gesang), Lauri Porra (Bass), Timo Alakotila (Kronos Arrangements) und mehr. Zu den jüngsten Projekten Kimmo Pohjonens gehört »Ultra Organ«, das von der Kölner Philharmonie in Auftrag gegeben wurde. Für »Ultra Organ« entwickelte Pohjonen ein völlig neues Instrument, mit welchem die Orgelklänge durch sein Akkordeon elektronisch nachgebildet werden. »Ultra Organ« wurde 2017 in der Kölner Philharmonie uraufgeführt und 2018 in der Elbphilharmonie Hamburg aufgeführt. Pohjonen tritt weltweit als Solokünstler und in zahlreichen Ensembles und Projekten auf, darunter Kimmo Pohjonen Skin Trio mit Inka Pohjonen und Saana Pohjonen, Uniko mit dem Kronos Quartet oder dem Proton String Quartet, KTU mit Trey Gunn und Pat Mastelotto (von King Crimson), Bright Shadow mit der finnische Balletttänzerin Minna Tervamäki und mehr. Er trat in einigen der renommiertesten Konzertsäle und auf den größten Festivals der Welt auf, darunter David Bowies Meltdown und Patti Smiths Meltdown (London), die Proms in der Royal Albert Hall, das Barbican in London, das Lincoln Center und die Carnegie Hall in New York und viele mehr. Der Dokumentarfilm über Pohjonen, »Soundbreaker« (2012), wurde in über 30 Ländern und in über 50 deutschen Städten gezeigt.

Kimmo Pohjonen

Kimmo Pohjonen

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Classical Beats: Kimmo Pohjonen Reithalle Dresden – Strasse E®
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Tiffany Poon

Instrumentalisten

Tiffany Poon

Tiffany Poon

wurde in Hong Kong geboren, und mit acht Jahren in die Pre-College-Abteilung der Juilliard School mit einem Vollstipendium aufgenommen. Als 10-jährige folgten ihr Rezital- und Orchester-Debüt in den USA. Seitdem gab sie Rezitale in ganz USA, Kanada, Europa, Australien und China und ist als Solistin mit Orchestern in den USA und in Europa aufgetreten. Tiffany Poon erhielt 2014 ein Vollstipendium des Austauschprogramms der Columbia University / Juilliard School und studierte Klavier bei Emanuel Ax und Joseph Kalichstein. Von der Columbia University wurde sie als John Jay Stipendiatin für ihre hervorragende akademische und künstlerische Leistung ausgezeichnet. Im Mai 2018 schloss sie ihr Bachelorstudium in Philosophie an der Columbia University ab. Seit Herbst 2018 studiert sie im Masterstudiengang Musik bei Peter Serkin mit einem Vollstipendium an der Yale School of Music. Tiffany Poon wurde 2014 als eine der »National YoungArts Winner« in den USA ausgezeichnet. Ihre Preise umfassen den Ersten Preis und den »Best Performance of Concerto«-Preis beim 8. Moskauer Internationalen Chopin-Wettbewerb für junge Pianisten 2012 und den Ersten Preis im Juilliard School Pre-College-Konzertwettbewerb 2014. Zuletzt gewann sie den Ersten Preis im Manhattan International Music Competition sowie den Dritten Preis beim 17. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 2016 und 2017 den Zweiten Preis im Wettbewerb der Walter W. Naumburg Foundation in den USA. Ihr hoch gelobtes Debütalbum »Natural Beauty« erschien Mai 2014 bei der KAWAI Edition. Das Album enthält Werke von Bach, Haydn, Chopin, Liszt und Debussy. Neben Auftritten und ihrem Studium widmet sie ihre Zeit auch der Erstellung von YouTube-Videos. In diesen Clips gibt sie mit dem Wunsch ein neues Publikum für ihre Musik zu begeistern Einblicke in ihren Alltag als Musikerin. Tiffany Poon ist ein 2018 Fellow der Young Artists Foundation gGmbH und lebt derzeit in New York. 2019 war sie Teil des spartenübergreifenden Künstlerprogramms »Bohème 2020« der Dresdner Musikfestspiele.

Tiffany Poon

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Klavierrezital Tiffany Poon Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Klavierrezital Tiffany Poon Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Tom Schilling

Sänger/innen

Tom Schilling

Tom Schilling

Der Schauspieler Tom Schilling macht Musik, die klingt, als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes getan, als deutsche Chansons zu schreiben und um sein Leben zu singen. Seit Jahren trägt er einen Berg an Songideen mit sich herum, aber erst die Dreharbeiten zum hochgelobten Lowbudgetfilm »Oh Boy« brachten die Initialzündung für seine musikalische Karriere. Im Rahmen der Dreharbeiten lernte Tom Schilling die Musiker der Band »The Major Minors« kennen und schätzen. 2017 veröffentlichten sie schließlich unter dem Namen Tom Schilling & The Jazz Kids ihr zeitloses, formidabel getextetes Debütalbum »Vilnius«, welches in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic, Fehlfarben, Annenmaykantereit) entstand.

Doch Tom Schilling & The Jazz Kids spielen weder Jazz, noch sind sie Kids, sondern vielmehr sehr kompetente Musiker und ein multitalentierter Schauspieler, der klassische Moritaten und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wiederaufleben lässt und dabei an die frühen Element of Crime, an Weill, Waits und Brecht erinnert. Die Stücke auf »Vilnius« besitzen eine gewisse Schwarz-Weiß-Ästhetik und balancieren zwischen Melancholie und Humor. Die Großstadt und die Liebe sind Themen, denen sich Tom Schilling in seinen Texten mit einer gewissen Rätselhaftigkeit oder Doppeldeutigkeit annimmt. Die Jazz Kids wiederum schaffen es, den Kompositionen Tom Schillings ein manchmal scheppernd krachendes und manchmal zärtlich verspieltes Korsett zu verpassen. Innerhalb von diesem verschmelzen der Gesang und die erzählte Geschichte mit der Musik, den Arrangements und den bemerkenswerten Production Values dieser Songsammlung. Der spröde Charme in Schillings Gesang und die herzliche Boshaftigkeit seiner Texte mutet beinahe wie eine Kreuzung aus Sven Regener und Hildegard Knef an. Ballade, Schlager, aber auch reisende Gitarren und drängende Rhythmen kommen zusammen und fast nebenbei brilliert Schilling in seiner Rolle als Chansonnier, die ihm richtig gut steht.

Tom Schilling

Tom Schilling

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Maria Antonia Schmidt

Sonstige

Maria Antonia Schmidt

Maria Antonia Schmidt

lebt für die und von der Medienkunst – Radiomachen, Sounddesign und Musik stehen im Zentrum ihres Schaffens. 10 Jahre lang war sie als Sängerin mit ihrer Band Chapeau Claque erfolgreich in ganz Deutschland unterwegs und veröffentlichte seither vier Alben. Für ihren Masterabschluss am Lehrstuhl für experimentelles Radio wurde Sie 2017 mit dem »Medienkunstpreis der Bauhaus-Universität Weimar« ausgezeichnet. Sie produziert unter anderem Kulturreportagen für den Deutschlandfunk und lebt derzeit als freischaffende Medienkünstlerin in Weimar.

Maria Antonia Schmidt

Maria Antonia Schmidt

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Bohème 2020 Zentralwerk (Großer Saal)
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The Jazz Kids

Ensembles

The Jazz Kids

The Jazz Kids

Seit Jahren trägt Tom Schilling einen Berg an Songideen mit sich herum, aber erst die Dreharbeiten zum hochgelobten Lowbudgetfilm »Oh Boy« brachten die Initialzündung für seine musikalische Karriere. Im Rahmen der Dreharbeiten lernte Tom Schilling die Musiker der Band »The Major Minors« kennen und schätzen. 2017 veröffentlichten sie schließlich unter dem Namen Tom Schilling & The Jazz Kids ihr zeitloses, formidabel getextetes Debütalbum »Vilnius«, welches in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic, Fehlfarben, Annenmaykantereit) entstand.

Doch Tom Schilling & The Jazz Kids spielen weder Jazz, noch sind sie Kids, sondern vielmehr sehr kompetente Musiker und ein multitalentierter Schauspieler, der klassische Moritaten und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wiederaufleben lässt und dabei an die frühen Element of Crime, an Weill, Waits und Brecht erinnert. Die Stücke auf »Vilnius« besitzen eine gewisse Schwarz-Weiß-Ästhetik und balancieren zwischen Melancholie und Humor. Die Großstadt und die Liebe sind Themen, denen sich Tom Schilling in seinen Texten mit einer gewissen Rätselhaftigkeit oder Doppeldeutigkeit annimmt. Die Jazz Kids wiederum schaffen es, den Kompositionen Tom Schillings ein manchmal scheppernd krachendes und manchmal zärtlich verspieltes Korsett zu verpassen. Innerhalb von diesem verschmelzen der Gesang und die erzählte Geschichte mit der Musik, den Arrangements und den bemerkenswerten Production Values dieser Songsammlung. Der spröde Charme in Schillings Gesang und die herzliche Boshaftigkeit seiner Texte mutet beinahe wie eine Kreuzung aus Sven Regener und Hildegard Knef an. Ballade, Schlager, aber auch reisende Gitarren und drängende Rhythmen kommen zusammen und fast nebenbei brilliert Schilling in seiner Rolle als Chansonnier, die ihm richtig gut steht.

The Jazz Kids

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Jan Vogler

Instrumentalisten

Jan Vogler

Jan Vogler

Jan Voglers bemerkenswerte Karriere hat ihn mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem London Philharmonic Orchestra zusammengebracht. Sein großes Können ließ ihn die Klanggrenzen des Cellos ausloten und einen intensiven Dialog mit zeitgenössischen Komponisten und Künstlern aufbauen. Dazu gehören regelmäßige Uraufführungen, u. a. von Tigran Mansurian (mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Semyon Bychkov), John Harbison (mit Mira Wang und dem Boston Symphony Orchestra), Udo Zimmermann (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks), Wolfgang Rihm (Doppelkonzert mit Mira Wang) und das ihm selbst gewidmete Cellokonzert »Dunkle Saiten« von Jörg Widmann sowie »Drei Kontinente – Konzert für Cello und Orchester« von Nico Muhly, Sven Helbig und Zhou Long. Im Juni 2020 erschien bei Sony Classical die Aufnahme »Three Continents« mit dem Cellokonzert von Muhly, Helbig und Long mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru sowie dem Zweiten Cellokonzerts von Schostakowitsch mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev.

Zu den bisherigen Höhepunkten von Jan Voglers Tätigkeit als Solist zählen die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche unter Lorin Maazel im November 2005. Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston, Pittsburgh und Montreal Symphony Orchestras, dem Mariinsky Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia – Roma, den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und The Knights. Dabei arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Sir Antonio Pappano, Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano.

Seit 2008 leitet Jan Vogler die renommierten Dresdner Musikfestspiele und ist zudem seit 2001 Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals, das 2017 sein 25-jähriges Jubiläum feierte und eine der ersten Adressen für Kammermusik weltweit ist.

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Jörg Widmann

Instrumentalisten

Jörg Widmann

Jörg Widmann

ist Klarinettist, Dirigent sowie Komponist und gehört zu den aufregendsten und vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Zum Klarinettisten ausgebildet von Gerd Starke in München und Charles Neidich an der New Yorker Juilliard School war er sechzehn Jahre lang selbst Professor für Klarinette an der Freiburger Musikhochschule, davon sieben Jahre auch als Professor für Komposition.

Er war regelmäßig zu Gast bei bedeutenden internationalen Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre national de France, dem Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Orchestre symphonique de Montréal und konzertierte mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Kent Nagano, Christoph Eschenbach und Christoph von Dohnányi. Mehrere Klarinettenkonzerte sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden, u. a. die »Musik für Klarinette und Orchester« von Wolfgang Rihm (1999).

Komposition studierte Jörg Widmann bei Kay Westermann, Wilfried Hiller, Hans Werner Henze und Wolfgang Rihm. Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem »Stoeger-Preis« der New Yorker Chamber Music Society of Lincoln Center, dem »Hindemith-Preis« des Landes Schleswig-Holstein, dem »Schönberg-Preis« und dem »Claudio-Abbado-Kompositionspreis«. Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Kent Nagano, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Andris Nelsons und Sir Simon Rattle bringen seine Musik regelmäßig zur Aufführung. Eine besondere Verbindung pflegte Jörg Widmann zu Pierre Boulez, mit dem er eng an dessen »Dialogue de l’ombre double« arbeitete, das er zu Boulez’ 85. Geburtstag in Paris zur Aufführung brachte.

Seit 2017 bekleidet Widmann einen Lehrstuhl für Komposition an der Barenboim-Said-Akademie Berlin. Er war Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Freien Akademie der Künste Hamburg und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Jörg Widmann

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Kevin Zhu

Instrumentalisten

Kevin Zhu

Kevin Zhu

Seit er im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel begann, trat der heute neunzehnjährige Kevin Zhu zu einer beachtlichen Anzahl von Konzerten auf und ging als Gewinner aus zahlreichen Wettbewerben hervor. Gepriesen für die beeindruckende Reife seines Spiels sowie seine »vollkommene Virtuosität, brillant in ihrer Klarheit« (»L’ape musicale«), konzertiert Kevin Zhu regelmäßig in den weltweit größten Konzertsälen, angefangen bei der Carnegie Hall in New York, über die Royal Festival Hall in London bis hin zur Forbidden City Concert Hall in Peking. Internationale Aufmerksamkeit erregte er v. a. 2018 als Gewinner der »Paganini Competition«, sowie bereits 2012 bei der »Yehudi Menuhin Competition«, aus der er ebenfalls als Sieger hervorging. In der Folge etablierte sich der Violinist als einer der führenden Künstler seiner Generation, indem er sein Publikum mit seinen einzigartigen technischen Meisterleistungen verblüffte.

In der Saison 2020/21 wird Kevin Zhu mit dem Moskauer Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester, der Baltischen Philharmonie und dem Colorado Springs Philharmonic debütieren und darüber hinaus mit Elgars Violinkonzert ans Teatro Carlo Felice in Genua zurückkehren. Weiterhin spielt er Solorezitale in Dresden, New York City sowie Washington D. C. und nimmt sich dafür eines ganz besonderen Projektes an: Innerhalb eines Konzertes wird er die kompletten 24 Capricen von Paganini darbieten.

Zu den jüngsten Highlights seiner Karriere zählen Auftritte mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Moskauer Virtuosen sowie den Chinesischen Philharmonikern. Als stets gefragter Solist unternahm er mit Repertoire von Beethoven bis hin zu Auftragswerken zeitgenössischer Komponisten Konzertreisen durch die USA und Europa. Darüber hinaus ist Kevin Zhu leidenschaftlicher Kammermusiker und arbeitet mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Lawrence Power und Jan Vogler zusammen.

Zusätzlich zu seinen Bühnenauftritten engagiert er sich als Kulturbotschafter der Lin Yao Ji Music Foundation of China. Kevin Zhu ist stolzer Inhaber des Kovner-Stipendiums der Juilliard School, wo er bei Itzhak Perlman und Li Lin studiert. Er spielt auf der c1722 Stradivari »Lord Wandsworth«, die ihm von der Ryuji Ueno Foundation und Rare Violins In Consortium, Artists and Benefactors Collaborative zur Verfügung gestellt wird.

Kevin Zhu

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Violinrezital Kevin Zhu Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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