Die Künstler

Jean-Sélim Abdelmoula

Instrumentalisten

Jean-Sélim Abdelmoula

Jean-Sélim Abdelmoula

ist ein Schweizer Pianist und Komponist und wurde 1991 geboren. Als Solist trat er bereits u.a. in der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música in Barcelona, der Koerner Hall in Toronto, der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall sowie der Barbican Hall in London auf. Auch bei zahlreichen Festivals wie den Ittingere Pfingstkonzerten, dem Luzern Festival und dem Prussia Cove Open Chamber Music ist er gern gesehener Gast.

Sowohl für sein Klavierspiel als auch für seine Kompositionen erhielt Jean-Sélim Abdelmoula verschiedene Preise, u.a. den »Prix culturel« der Fondation Leenaards, die Ersten Preise des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und der International Edvard Grieg Competition for Composers. Außerdem ist er Träger des renommierten »Guildhall Wigmore Recital Prize« und des »Lili Boulanger Memorial Fund Award«. Jean-Sélim Abdelmoulas Werke werden regelmäßig von renommierten Musikerinnen und Musikern aufgeführt. Seine Begeisterung für das Kino führte zu Projekten, wie dem Soundtrack für den Film »Chasse à l’âne« von Maria Nicollier, der für den offiziellen Wettbewerb beim Festival in Locarno ausgewählt und beim London Film Festival mit dem Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Auch für den Film »Love After Sunrise« von Hadi Ghandour schrieb er die Musik. Dieser Film gewann Preise beim Los Angeles New Wave International Film Festival und beim Norwich Festival.

Jean-Sélim Abdelmoula studierte bis 2010 Klavier bei Christian Favre an der Haute École de Musique de Lausanne und anschließend Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Ronan O’Hora und Komposition bei Julian Anderson. Er besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados, András Schiff, Dénes Várjon, Mitsuko Uchida, Imogen Cooper, Stephen Hough, Angela Hewitt, Richard Goode und Leon Fleisher. Von 2018 bis 2021 war er einer der beiden Studenten des Sir András Schiff Performance Programme für junge Pianisten der Kronberg Akademie.

In seiner Freizeit spielt Jean-Sélim Abdelmoula in der Tischtennisliga in Berlin. Außerdem besucht er regelmäßig kranke oder einsame Menschen mit seinem E-Piano.

Jean-Sélim Abdelmoula

Jean-Sélim Abdelmoula

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Thomas Adès

Dirigenten

Thomas Adès

Thomas Adès

wurde 1971 in London geboren. Als renommierter Komponist und Performer arbeitet er regelmäßig mit den führenden Orchestern, Opernkompanien und Festivals der Welt. Seine Kompositionen umfassen u. a. die drei Opern »The Exterminating Angel«, »The Tempest« und »Powder Her Face«. Zu seinen Orchesterwerken gehören »Asyla«, »Tevot«, »Polaris«, das Violinkonzert »Concentric Paths«, »In Seven Days«, »Totentanz für Mezzosopran, Bariton und Orchester« und ein Konzert für Klavier und Orchester. Außerdem komponierte er zahlreiche Kammermusik- und Solostücke.

Thomas Adès ist seit 2016 Artistic Partner des Boston Symphony Orchestra und dirigierte das Orchester zu mehreren Anlässen, spielte aber auch selbst mit den Mitgliedern Kammermusik. Außerdem leitet er das Summer Festival of Contemporary Music und unterrichtet regelmäßig Klavier und Kammermusik in internationalen Seminaren. Als Dirigent arbeitete Adès bereits mit dem Los Angeles, dem San Francisco und dem London Philharmonic Orchestra, dem Boston, London BBC, Finnish Radio und City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Koninklijk Concertgebouworkest. Als Klaviersolist trat der Künstler bereits in der New Yorker Carnegie Hall, in der Londoner Wigmore Hall und mit der New York Philharmonic auf. Zahlreiche CD-Aufnahmen belegen sein vielseitiges Schaffen und erhielten mehrere Preise.

Thomas Adès ist passionierter Vogelbeobachter und begeistert sich für Schmetterlinge. Er unterstützt Wohltätigkeitsorganisationen wie die Royal Society for the Protection of Birds, die Butterfly Conservation und den Wildlife and Wetlands Trust.

»Ich unterstütze Vogel- und Schmetterlingsorganisationen, um die Zerstörung von Lebensräumen zu bekämpfen, die durch Landwirtschaft, Landentwicklung und die Jagd verursacht wird; außerdem setze ich mich für die Wiederherstellung von Sumpfgebieten, Bächen und Flüssen ein, um dem jüngsten Rückgang in der Vogel- und Schmetterlingspopulation etwas entgegenzusetzen.« – Thomas Adès

Thomas Adès

Thomas Adès

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Nicolas Altstaedt

Instrumentalisten

Nicolas Altstaedt

Nicolas Altstaedt

ist einer der gefragtesten und wandlungsfähigsten Cellisten. Als Solist, Dirigent und Künstlerischer Leiter führt er ein Repertoire auf, welches sich von Werken früherer Epochen bis hin zu zeitgenössischer Musik erstreckt. Dabei spielt er sowohl auf modernen als auch auf historischen Instrumenten. Nicolas Alstaedt war »Artist in Focus« an der Alten Oper in Frankfurt sowie »Artist in Residence« des SWR Sinfonieorchesters. Andere Karriere-Highlights umfassen Debüts mit dem Detroit und dem Washington National Symphony Orchestra und eine Tournee mit dem B’Rock Orchestra und René Jacobs. In der Spielzeit 2017/18 spielte Altstaedt die finnische Uraufführung von Esa-Pekka Salonens Cellokonzert unter der Leitung des Komponisten. Als Dirigent arbeitet der Cellist eng mit dem Scottish Chamber Orchestra zusammen und stand in der Vergangenheit unter anderem am Pult des SWR Symphonieorchestesr, des Orchestre Philharmonique de Radio France, des Aurora Orchestra und des Münchener Kammerorchersters.

Seit 2012 ist Nicolas Altstaedt als Nachfolger von Gidon Kremer Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Lockenhaus. Ebenso folgte er Adám Fischer als Künstlerischer Leiter der Haydn Philharmonie nach. Im Bereich der Kammermusik arbeitete Nicolas Altstaedt bereits mit Janine Jansen, Vilde Frang, Pekka Kuusisto, Antoine Tamestit und Quatuor Ébène zusammen und trat bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und dem Prague Spring International Music Festival auf.

»Musik spricht: Mein Ziel ist nicht, in Entzücken zu versetzen, ich will auch nicht jene verärgern, die vor Ungewöhnlichem zurückschrecken; ob sie es verstehen oder nicht, ich kümmere mich nicht darum. Ich will etwas anderes: einen lebendigen Strahl aussenden, von dem der Instinkt, das Gefühl, die Vernunft, die Vorstellung, der Geist, das ganze Wesen erschüttert werden; nicht nur der Mensch soll die Musik darstellen, sondern diese Musik auch den Menschen. Ich möchte dich durchleuchten und aufrütteln, damit du dich aus deinem isolierten, endlichen, existentiellen Ich umformen kannst zu einem offenen, sozialen, kosmischen und endlosen Ich.« – Eberhard Feltz nach Sándor Weöres

Nicolas Altstaedt

Nicolas Altstaedt

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Iveta Apkalna

Instrumentalisten

Iveta Apkalna

Iveta Apkalna

gilt als eine der führenden Instrumentalistinnen weltweit. Als Titularorganistin der Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie das neue Konzerthaus im Januar 2017. Iveta Apkalna tritt mit den weltweit führenden Orchestern und unter der Leitung bedeutender Dirigent*innen auf. Sie ist regelmäßiger Gast bei namhaften Musikfestivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival.

Die Organistin konzertiert regelmäßig in den wichtigsten Konzertsälen Europas, Asiens und Nordamerikas und ist seit 2019 Artist in Residence der Konzertkirche Neubrandenburg, deren Instrument von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke und dem Bonner Orgelbauer Johannes Klais in Zusammenarbeit mit Iveta Apkalna entwickelt wurde. Mit der Saison 2021/22 beginnt die dreijährige Residenz der Künstlerin im Konzerthaus Berlin. Iveta Apkalna ist begeisterte Solistin für zeitgenössische Musik; ihr Repertoire umfasst Werke von Komponisten wie Naji Hakim, Ēriks Ešenvalds, Arturs Maskats und Thierry Escaich.

In den Jahren 2018 und 2020 erhielt sie in der Kategorie »Konzert des Jahres« den »Latvian Grand Music Award«. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Republik Lettland wurde Iveta Apkalna im November 2018 für ihre besonderen Verdienste der »Drei-Sterne-Orden«, die höchste staatliche Auszeichnung des Landes, durch den Staatspräsidenten verliehen. Das lettische Kulturministerium ehrte sie zudem mit dem »Excellence Award in Culture 2015« und ernannte sie zur Kulturbotschafterin Lettlands. Als erste Organistin wurde sie im Jahr 2005 mit dem »ECHO Klassik« in der Kategorie »Instrumentalistin des Jahres« ausgezeichnet.

Iveta Apkalna studierte Klavier und Orgel an der J. Vitols Musikakademie Riga und setzte ihr Studium an der London Guildhall School of Music and Drama sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart fort. In Lettland geboren, lebt Iveta Apkalna heute mit ihrer Familie in Berlin und Riga.

Iveta Apkalna

Iveta Apkalna

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Apocalyptica

Ensembles

Apocalyptica

Apocalyptica

Was machen vier junge Celloschüler der Sibelius-Akademie in Helsinki, wenn sie so gar keine Lust haben, als Tuttiinstrument einem ruhmlosen Begleiterdasein im Orchester zu frönen? Sie gründen eine Band. Jedenfalls kamen damals Eicca Toppinen, Paavo Loetjoenen, Max Lilja und Antero Manninen 1993 zu diesem Ergebnis, als sie über ihre Zukunft nachdachten. Unter dem Namen Apocalyptica adaptieren sie Songs ihrer Lieblingsband Metallica und ziehen damit von ihrem ersten Auftritt an die Aufmerksamkeit der heimischen Musikszene auf sich. 1996 folgt das Album »Apocalyptica Plays Metallica By Four Celli« und macht sie auch außerhalb Finnlands zu Stars.

Als sie im Oktober 2000 ihr drittes Album »Cult« herausgeben, haben sie sich bereits musikalisch emanzipiert und präsentieren eine Reihe von Eigenkompositionen. Statt Antero Manninen – der nun doch dem Ruf eines Orchesters gefolgt war, später jedoch immer wieder noch einmal live mit einspringt – sitzt nun Perttu Kivilaakso am vierten Cello.

Anfang 2002 gibt es nach einer knapp zweieinhalbjährigen Tour eine weitere Veränderung: Aus persönlichen Gründen verlässt Max Lilja die Band. Das erste komplett aus eigenen Liedern bestehende Album, »Reflections«, bei dem erstmalig auch Perkussion zum Einsatz kommt, erscheint 2003. Im Februar 2005 begleiten die Finnen Rammstein auf ihrer Europatour und überqueren im Anschluss zu ersten Mal den Atlantik, um in den USA aufzutreten.

Nach vielen bewegten und nur von wenigen Ruhepausen durchbrochenen Jahren, in denen die Band u.a. anlässlich des Richard-Wagner-Festjahres 2013 auch mit dem MDR Sinfonieorchester in der Arena Leipzig auftreten, erscheint 2020 das neunte Studioalbum von Apocalyptica: »Cell-O«, das erste reine Instrumentalalbum seit »Reflections« und durchaus als so etwas wie »Alles auf Anfang« zu verstehen – eine Art Rückbesinnung wie Standortbestimmung oder wie es Gründungsmitglied Eicca Toppinen formuliert: »›Cell-0‹ repräsentiert den Kern von allem. Für uns ist es ein Teilchen, das die Essenz von allem symbolisiert, das, woher alles kommt und wo alles endet...« Leitthema des Albums ist dabei die Zerstörung der Umwelt durch den Menschen.

Die Musiker von Apocalyptica sind wahre Entdecker, immer auf der Suche nach neuen Grenzlinien und unerforschten Territorien, in denen sie sich ausdrücken können. Mit »Cell-0« ist das ehrgeizige elektrische Quartett nicht nur zu seinen nicht-vokalen Wurzeln zurückgekehrt, sondern tiefer und weiter in das Universum der Instrumentalmusik vorgedrungen als je zuvor. Die erste Liebe und Leidenschaft, mit der Apocalyptica 1993 in Helsinki gegründet wurde, ist inzwischen um viele Schichten von Wissen und Erfahrung reicher.

Apocalyptica

Apocalyptica

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Apocalyptica Junge Garde
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Apollo5

Chöre

Apollo5

Apollo5

Das international renommierte britische Vokalensemble begeistert Zuschauerinnen und Zuschauer mit vielseitigen und einnehmenden Auftritten, bei welchen es Repertoire von der Renaissance über die klassische bis hin zur zeitgenössischen Musik präsentiert.

Apollo5 ist Teil der Voces8 Foundation, einer Wohltätigkeitsorganisation für vokalmusikalische Ausbildung, die die Kraft des Singens auf der ganzen Welt verbreitet. Die Mitglieder leiten regelmäßig Workshops, Meisterklassen und Kinderkonzerte.

Apollo5 veröffentlichte mehrere Alben, welche mehrfach die Top Ten der britischen Klassikcharts erreichten. Frasor Wilson ist Auftragskomponist des Ensembles. In enger Zusammenarbeit werden neue, einzigartige Kompositionen sowie Arrangements entstehen.

CLARE STEWART unterstützt im Rahmen von Apollo5 und der Voces8 Foundation die Wohltätigkeitsarbeit mit jährlich über 40.000 Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Bildungsprogrammen. Sie studierte als Choral Scholar an der Universität St Andrews. Eine große Leidenschaft hegt sie für die Kunst und arbeitete neben ihrer musikalischen Tätigkeit auch einige Jahre als Beraterin für Galerien und Ausstellungen für zeitgenössischen Kunst. Darüber hinaus lernte sie schweißen und das Verfugen mit Kalkmörtel. Für mehrere Albumcover von Apollo5 gestaltete sie Kunstwerke. Clare Stewart ist eines der Gründungsmitglieder aus dem Jahr 2010 und liebt die Vielfältigkeit der Auftritte, Bildungsangeboten und weltweiten Reisen mit dem Ensemble.

PENELOPE APPLEYARD ist seit 2016 Mitglied von Apollo5 und liebt die musikalische Varianz des Ensembles, sowie das sporadische Tamburinespielen. Penelope Appleyard studierte am Royal Birmingham Conservatoire, welches sie noch heute regelmäßig als Lehrerin für historische Gesangspraxis besucht. Sie ist spezialisiert in früher Musik und verbringt ihre Zeit daher oft mit merkwürdig geformten Instrumenten mit zu vielen Saiten. Mit ihrem Mann und ihrer geretteten Katze lebt sie auf dem Land, wo man sie beim Spazieren im Wald antreffen kann, wenn sie nicht gerade singt oder Querflöte spielt. Penelope Appleyard liebt es Tiere zu zeichnen, zu dichten, Tischtennis zu spielen und an Harry Potter-Quizzen teilzunehmen.

JOSH COOTER bezeichnet sich selbst gerne immer noch als Newcomer der Gruppe, seit er 2017 Mitglied von Apollo5 wurde. Obwohl er mit klassischer Musik groß geworden ist, liebte er es schon immer in die Plattensammlung seines Vaters zu stöbern, welche zum großen Teil aus Queen, Oasis und Led Zeppelin besteht. Deswegen freut es ihn besonders Teil eines Ensembles mit so großer stilistischer Vielfalt wie Apollo5 zu sein. Außerdem liebt er gutes Essen, das Klettern und das Entdecken neuer Bands.

OLI MARTIN-SMITH stoß im Herbst 2016 zu Apollo5. Das Singen ist seit seinem 7. Geburtstag Teil seines Lebens und seitdem war er Mitglied mehrerer Chöre, trat mit Big Bands auf, spielte in Shows und Opern und schloss ein Studium an der Guilhall School of Music and Drama ab. Neben der Musik spielt der Sport für ihn eine wichtige Rolle und ist ausgebildeter Personal Trainer und Skilehrer, auch wenn es nun vielleicht nicht mehr so aussieht (seine eigenen Worte!). Das Singen mit Apollo5 ist sein Traumjob, gerade wegen der musikalischen Vielfalt, aber auch der Verantwortung und Kreativität, die das Arbeiten in einem kleinen Team mit sich bringt.

GREG LINK singt seit 2013 mit Apollo5 und liebt die vielfältigen Aufgaben des Ensembles. Ursprünglich aus Cheshire, verbrachte er viel Zeit in Manchester bevor er zum Studieren nach Nottingham und danach nach Montréal zog. Das Auftreten für und mit diversem Publikum ist ein wichtiges Element für ihn, was er mit Apollo5 in Konzerten und Bildungsprogrammen ausleben kann. Greg Link ist Liebhaber von Musicals, guten Kaffee und dem Entdecken neuer Orte, weshalb man ihn oft beim Lesen von Reiseführern in Vorbereitung der nächsten Reise oder Konzerttournee sieht.

Apollo5

Apollo5

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Apollo5 Annenkirche
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Andrew Armstrong

Instrumentalisten

Andrew Armstrong

Andrew Armstrong

Von Kritiker*innen für seinen leidenschaftlichen Ausdruck und seine umwerfende Technik gelobt, begeistert der Pianist Andrew Armstrong sein Publikum in Asien, Europa, Lateinamerika, Kanada und den Vereinigten Staaten. Dabei trat er bereits in Konzertsälen wie der Alice Tully Hall, der Carnegie Hall, dem Kennedy Center, dem Großen Saal des Moskauer Konservatoriums und der Nationalphilharmonie Warschau auf.

Mit einem Repertoire von über 55 Klavierkonzerten war er mit verschiedenen Orchestern rund um den Globus zu erleben. Dabei arbeitete Andrew Armstrong mit renommierten Dirigent*innen zusammen wie Peter Oundjian, Itzhak Perlman, Günther Herbig, Stefan Sanderling, Jean-Marie Zeitouni oder Stanislaw Skrowaczewski. Auch der Kammermusik widmet er sich, etwa gemeinsam mit dem Elias, dem Alexander, dem American und dem Manhatten String Quartet, sowie als Mitglied der Caramoor Virtuosi, der Boston und Seattle Chamber Music Society und den Jupiter Symphony Chamber Players.

Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven erschien 2020 ein Album mit dem kompletten Zyklus der zehn Violinsonaten aus dessen Feder, das Armstrong gemeinsam mit dem Violinisten James Ehnes aufgenommen hat. Auch bei mehreren Konzerten war das Duo mit diesem Programm zu hören. Neben der Leitung der Chamber Music on Main des Columbia Museum of Art und des Chamber Music Camps beim Green Lake Festival of Music beschäftigt sich Andrew Armstrong mit Outreach-Programmen für Kinder. Zusätzlich zu seinen zahlreichen Konzerten ist der Pianist regelmäßig mit Aufnahmen bei National Public Radio und WQXR, New Yorks führendem Radiosender für klassische Musik, zu hören.

Andrew Armstrong lebt in Massachusetts mit seiner Frau Esty, den gemeinsamen Kindern Jack, Elise und Gabriel und den Familienhunden Comet und Dooker.

Andrew Armstrong

Andrew Armstrong

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James Ehnes & Andrew Armstrong Palais im Großen Garten
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Stephanie Atanasov

Sänger/innen

Stephanie Atanasov

Stephanie Atanasov

Stephanie Atanasov

Stephanie Atanasov

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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Martin James Bartlett

Instrumentalisten

Martin James Bartlett

Martin James Bartlett

spielt mit einer Reife und Eleganz, die seinem Alter weit voraus sein. Seinen ersten großen Erfolg feierte als Gewinner des Titels »BBC Young Musician« im Jahr 2014. Es folgten Engagements bei renommierten Orchestern und zahlreiche Rezitale in ganz Großbritannien. 2015 debütierte Martin James Bartlett bei den BBC Proms mit George Gershwins »Rhapsody in Blue«, ein Jahr später trat er beim Gottesdienst anlässlich des 90. Geburtstags von Queen Elizabeth II. in der St Paul’s Cathedral in London auf und 2017 war er Viertelfinalist bei »The Van Cliburn Competition«.

Martin James Bartlett studierte am Royal College of Music in London. Zu seinem erstklassigen Abschluss wurde ihm von Prince Charles die »Queen Mother Rosebowl« überreicht. In der aktuellen Spielzeit begibt sich der Pianist mit den LGT Young Soloists auf Europatournee und spielt Philip Glass’ »Tirol Concerto« u. a. im Konzerthaus Berlin, im Wiener Musikverein und in der Hamburger Elbphilharmonie. Außerdem gibt er Rezitale in Nordamerika und ist Gast bei internationalen Musikfestivals. Im Frühjahr begleitete Martin James Bartlett das Britten-Shostakovich Festival Orchestra auf einer Konzertreise durch Russland.

Ein besonders prägendes Erlebnis für ihn waren die Meisterkurse bei András Schiff, während derer sich ihm eine neue Herangehensweise an die Musik eröffnete. Zudem bewundert Bartlett den Pianisten András Schiff für seine Freundlichkeit und Großzügigkeit auch abseits der Konzertbühne. Das Kochen ist eine Leidenschaft Bartletts, die er im Rahmen einer Kochshow mit der Musik verbindet, indem er von klassischen Werken inspirierte Gerichte zubereitet. Außerdem besucht er gern Kunstausstellungen und hegt eine besondere Vorliebe für die Gemälde Rembrandts, Tizians und Caravaggios.

»Für mich besteht die Schönheit der Musik aus ihrer Transzendenz von Sprache, Gesellschaft, Grenzen und Hintergründen. Sie lässt uns fühlen, Emotionen wecken und hilft in vielen Fällen auch beim Heilen.« – Martin James Bartlett

Martin James Bartlett

Martin James Bartlett

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Klavierrezital Martin James Bartlett Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Tanja Ariane Baumgartner

Sänger/innen

Tanja Ariane Baumgartner

Tanja Ariane Baumgartner

zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen unserer Zeit. Mit der Fricka (»Rheingold«/»Walküre«) bei den Bayreuther Festspielen sowie an der Lyric Opera Chicago, ihrer fulminanten Cassandre (»Les Troyens«) an der Oper Frankfurt, ihrer Klytämnestra (»Elektra«) und Agaue (»The Bassarids«) bei den Salzburger Festspielen und ihrem spektakulären Ortrud-Debüt (»Lohengrin«) an der Staatsoper Hamburg hat sie sich international an die Spitze der dramatischen Mezzosoprane gesungen.

In der Spielzeit 2021/22 wird Tanja Ariane Baumgartner in Genf als Klytämnestra gastieren und an der Staatsoper Hamburg wird sie als Venus in Tcherniakovs Neuinszenierung »Tannhäuser« zu erleben sein. An der Bayerischen Staatsoper singt sie zu den Opernfestspielen die Clairon in der Neuproduktion »Capriccio«.

Tanja Ariana Baumgartner gehörte von 2009 bis 2020 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Zu ihren dortigen Erfolgen zählen u. a. die Titelpartie in Schoecks »Penthesilea«, Amme in »Die Frau ohne Schatten«, Gaea in »Daphne« und Gora in der deutschen Erstaufführung von Reimanns »Medea«, welche auch auf CD bei OehmsClassics erschien. Konzerte führten die Mezzosopranistin unter anderem mit Mahlers »Lied von der Erde« zu den Salzburger Festspielen sowie mit den Münchner Philharmonikern nach München und Hamburg. Zudem sang sie Beethovens Neunte Sinfonie unter der Leitung von Sebastian Weigle in Tokio und mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris. Im Brucknerhaus Linz übernahm sie die Giuditta in »Betulia liberata«.

Tanja Ariane Baumgartner studierte zunächst Violine an der Hochschule für Musik Freiburg, später Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia. Heute ist sie Professorin für Gesang an der Hochschule der Künste in Bern.

Gesungen hat Tanja Ariane Baumgartner schon seit ihrer frühen Kimdheit. Prägende musikalische Erfahrungen waren für sie die Opernbesuche mit ihren Eltern: zuerst »Zar und Zimmermann«, dann »Die verkaufte Braut«, und nach der »Tosca« war sie der Oper ganz und gar verfallen. Ein persönliches Anliegen der Mezzosopranistin ist es, den sängerischen Nachwuchs zu fördern.

Tanja Ariane Baumgartner

Tanja Ariane Baumgartner

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Maite Beaumont

Sänger/innen

Maite Beaumont

Maite Beaumont

Maite Beaumont

Maite Beaumont

Clara & Marie Becker

Instrumentalisten

Clara & Marie Becker

Clara & Marie Becker

wuchsen in einer musikalischen Familie auf, die früh ihr Talent und die Leidenschaft zum gemeinsamen Klavierspiel erkannte und förderte. Regelmäßig geben die Zwillinge Rezitale und Konzerte mit Orchester im In- und Ausland und folgen Einladungen zu Festivals wie z.B. dem Musikfest Speyer, dem Festival Pianoscope, dem Festival Classiche FORME oder dem International Piano Fest Subotica.

Marie und Clara Becker studierten bei Professor Bruno Canino in Florenz und stehen im regelmäßigen Austausch mit Isabelle und Florence Lafitte in Paris. Meisterkurse bei international anerkannten Musikerinnen und Musikern wie zum Beispiel dem Klavierduo Hans-Peter und Volker Stenzl ergänzen ihre Ausbildung.

Die Zusammenarbeit mit Mathias Christian Kosel für das ihnen gewidmete »Concerto for two pianos and orchestra« wurde videografisch begleitet. Die jungen Künstlerinnen erarbeiten ein vielseitiges Repertoire, welches Werke der Barockzeit bis hin zu zeitgenössischer Musik umfasst, und setzen sich für die Neuentstehung von Werken für Klavierduo ein. Seit Beginn des Jahres widmen sie sich der Programmgestaltung der Kammerkonzertreihe »MUSIKEN« in ihrer Heimatstadt Kirchheimbolanden.

Sich selbst beschreiben die Schwestern als sehr neugierig. Neben der Musik begeistert sie das Erlernen neuer Sprachen und das Experimentieren in der Küche. Während Clara Becker gerne zeichnet und Zeit am Wasser verbringt, findet Marie Becker Ausgleich im Sport und geht regelmäßig joggen. Inspiration für ihre Musik schöpfen sie aus verschiedenen Bereichen, wie der bildenden Kunst und der Mode, aber auch aus der Natur und aus der Beschäftigung mit Personen vergangener Zeiten.

»Eine für mich große Herausforderung, die das Musikersein gleichzeitig so spannend macht, ist, dass jeder Tag anders aussieht, man nie genau planen kann und morgens noch nicht weiß, welche Überraschungen der Tag bereithält. Es ist, als würde man beim Lesen eines Buches eine weiße, unbeschriebene Seite aufschlagen. Es gibt so viel zu entdecken und zu lernen – und das Schönste daran ist, dass es nie aufhört.« – Marie Becker

»Es ist ein großes Geschenk, dass die Musik das ist, was uns beide gleichermaßen fasziniert und erfüllt und dass wir diesen Weg gemeinsam gehen dürfen. Wir befeuern uns gegenseitig, ergänzen und inspirieren uns und sind zusammen als Team stärker.« – Clara Becker

Clara & Marie Becker

Clara & Marie Becker

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Katia & Marielle Labèque Festspielhaus Hellerau
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Bergsteigerchor »Die Bergfinken«

Chöre

Bergsteigerchor »Die Bergfinken«

Bergsteigerchor »Die Bergfinken«

Bergsteigen – Wandern – Singen – unter diesem Motto treffen sich die Bergfinken Dresden, circa 90 sing- und bergbegeisterte Männer aus Dresden und Umgebung, wöchentlich zum Singen sowie zu zahlreichen Konzerten. Viele Sänger sind selbst aktive Kletterer, Bergsteiger und Wanderer und drücken mit der Musik ihre Verbundenheit und Sehnsucht nach den Bergen aus – ein wahrhaftiger Bergsteigerchor! Die künstlerische Leitung haben Ulrich Schlögel (Chorleiter seit 1999) und Max Röber (zweiter Chorleiter seit 2016) inne.

Der Chor des Sächsischen Bergsteigerbundes ist einer der ältesten noch aktiven seiner Art in Europa und der älteste Bergsteigerchor Deutschlands. Gegründet 1920 als »Gesangsabteilung des Sächsischen Bergsteigerbundes«, hat der Männerchor Kultivierung, Sammlung und Weiterentwicklung von Liedgut, welches die Liebe zu den Bergen und zur Natur widerspiegelt, als seine Hauptanliegen auserkoren. Die Bergfinken pflegen ein Repertoire aus über 300 Liedern, die meist a cappella gesungen werden. Anspruchsvolle Saalkonzerte mit Chormusik der klassischen Meister, darunter Werke von Anton Bruckner, Franz Schubert und Carl Maria von Weber, gehören ebenso zur Praxis der Finken wie das gemeinsame Singen auf Gipfeln oder am Lagerfeuer.

Mit ihren Partnerchören, dem Bergsteigerchor Sebnitz und dem Männerchor Sächsische Schweiz, bilden die Bergfinken Dresden die große Gesangs- und Kulturabteilung des Sächsischen Bergsteigerbundes (SBB), welcher mit seinen über 16.000 Mitgliedern die größte Ostdeutsche Sektion des Deutschen Alpenvereins ist.

Bergsteigerchor »Die Bergfinken«

Bergsteigerchor »Die Bergfinken«

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Pierre-François Blanchard

Instrumentalisten

Pierre-François Blanchard

Pierre-François Blanchard

Der in Nantes geborene Musiker war zehn Jahre lang eher auf der klassischen Klavierschiene unterwegs, bevor er sich dem Jazz und der improvisierten Musik zuwandte.

Als Jazzpianist mit Faible für freie Improvisation ging er 2007 ans Königliche Konservatorium in Den Haag, um dort bei Jasper Soffers und Karst De Jong zu studieren. Er gründete das Azure-Quartett (2008-2012), mit dem er auf zahlreichen Festivals in den Niederlanden und Lateinamerika zu Gast war. 2006 rief er das boNObo-trio ins Leben, mit dem er 2012 Finalist beim Wettbewberb »Tremplin Jazz à la Défense« wurde. Darüber hinaus arbeitete er mit Panthéâtre zusammen, einer Kompanie unter der Leitung von Linda Wise und Enrique Pardo, in die er sich als Improvisateur, Pianist und Komponist einbrachte.

Seit vielen Jahren ist Pierre-François Blanchard mit diversen bekannten Größen musikalisch unterwegs – etwa mit Marion Rampal oder dem Quartett von Archie Shepp. So nahm er 2019 gemeinsam mit der Sängerin »Le Secret« auf, mit Archie Shepp und Raul Barboza als Gästen. Das von der Kritik hochgelobte Album zeigt Affinitäten zwischen romantischer Melancholie und Blues und vereint in einer kreativen musikalischen Geste zwei moderne Welten, die das zwanzigste Jahrhundert befruchtet haben.

Pierre-François Blanchard

Pierre-François Blanchard

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Ivor Bolton

Dirigenten

Ivor Bolton

Ivor Bolton

ist einer der angesehensten Dirigenten im Bereich des barocken und klassischen Repertoires. Seine musikalischen Aktivitäten sind jedoch ungleich vielseitiger. So spielte er mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dessen Chefdirigent er 12 Jahre lang war, eine vielbeachtete und von der Presse hochgelobte Serie von Bruckner-Sinfonien ein. Am Teatro Real in Madrid, wo er die Position des Musikdirektors innehat, leitete er u.a. die vom Magazin »Opernwelt« ausgezeichnete Produktion von Brittens »Billy Budd«. Und mit dem Sinfonieorchester Basel, dessen Chefdirigent er seit Herbst 2016 ist, spielte er eine Reihe von Werken Gabriel Faurés auf CD ein.

Ivor Bolton ist weiterhin Ehrendirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und tritt mit ihm regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und auf Tourneen auf. Weiterhin ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters und erfreut sich einer engen Beziehung zur Bayerischen Staatsoper, wo er seit 1994 eine Reihe von Neuproduktionen geleitet hat, insbesondere mit Werken von Monteverdi, Händel und Mozart. Für seine herausragende Arbeit in München wurde ihm der renommierte »Bayerische Theaterpreis« verliehen.

Vor seiner Zeit in Salzburg war Ivor Bolton Musikalischer Leiter der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera und Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra.

Ivor Bolton ist regelmäßig zu Gast beim Maggio Musicale Fiorentino und in der Opéra national de Paris. Weitere Opernengagements inkludieren Covent Garden, die English National Opera, Bologna, Brüssel, Amsterdam, Lissabon, Sydney, Berlin, Hamburg und Genua.

Orchesterengagements umfassen Auftritte bei den BBC Proms und im Lincoln Center New York, ebenso wie Konzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Orchestre de Paris, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Wiener Symphonikern und dem Freiburger Barockorchester. Höhepunkte der Saison 2020/21 sind u.a. Dvořaks »Rusalka«, Mozarts »Don Giovanni« und Brittens »Peter Grimes« am Teatro Real in Madrid sowie Mozarts »Entführung aus dem Serail« und »Le Nozze di Figaro« an der Bayerischen Staatsoper in München. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel und des Dresdner Festspielorchesters konzertiert er in der laufenden Spielzeit in Leipzig, Madrid, Eindhoven, bei der Mozartwoche Salzburg und bei den Salzburger Festspielen.

Ivor Bolton

Ivor Bolton

Helmut Branny

Dirigenten

Helmut Branny

Helmut Branny

Hinter dem Namen Helmut Branny steht ein »Temperamentmusiker«. Ein »Magier vor seinen Musikern«, der es zudem »meisterhaft versteht, die sensibelsten Impulse zu setzen« (»Sächsische Zeitung«). Zugleich ist dies nur eine Facette, die den Dirigenten und Kontrabassisten in seiner künstlerischen Arbeit prägt. Helmut Branny ist Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Musikalischer Leiter der Dresdner Kapellsolisten sowie der Cappella Musica Dresden. Seit langem beschäftigt er sich mit Fragen des werkgetreuen Umgangs und der Aufführungspraxis Alter Musik. Sein Ziel ist es, die sprachlichen und gestischen Elemente des barocken, klassischen und romantischen Musikerbes zu einer lebendigen Klangrede werden zu lassen. Die Suche nach der musikalischen Wahrheit ist für ihn, neben intensivem Partiturstudium, auch eine tiefe Auseinandersetzung mit geistigen Hintergründen und musikalischem Zeitgeist. Mit philosophischem Feingefühl und detektivischem Gespür versetzt er sich in die Komponisten hinein, um ihre Werke im Kern zu erfassen.
Mit den 1994 gegründeten Dresdner Kapellsolisten bringt Helmut Branny diese musikalischen Intentionen im In- und Ausland zu Gehör. Als »Primus inter pares« leitet er den Klangkörper von dessen Beginn an und gastiert mit ihm regelmäßig in wichtigen Konzertzentren Europas und Asiens – u. a. in der Berliner und Kölner Philharmonie, der Mailänder Scala, in Tokio und Osaka – sowie bei namhaften Festivals, z. B. dem Rheingau Musik-Festival oder dem MDR Musiksommer. Mit vitalen Interpretationen ihres umfangreichen Repertoires überwinden Dirigent und Ensemble tradierte Hörgewohnheiten, begeistern mit einem spannungsvollen und energiegeladenen Musizierstil. Zahlreiche CD-Einspielungen belegen diese fruchtbare Zusammenarbeit.
Ebenfalls obliegt Helmut Branny die Leitung des 1995 gegründeten Kammerensembles Cappella Musica Dresden. Als einer der Mitbegründer prägte er das Ensemble mit seinen musikalischen Ideen und Zielen maßgeblich.
Helmut Branny, aufgrund seiner besonderen Affinität zur Musik begehrter Kammermusikpartner u. a. der Akademie für Alte Musik Berlin oder des Freiburger Barockorchesters, verbindet zudem eine vielfältige künstlerische Zusammenarbeit mit dem Cellisten und Intendanten der Dresdner Musikfestspiele und des Moritzburg Festivals, Jan Vogler.
Auch mit zeitgenössischer Musik setzt sich Helmut Branny intensiv auseinander. So brachte er u. a. Werke der Komponisten Rainer Lischka sowie Takashi Jashimatsu und Berthold Paul zur Uraufführung und interpretierte beispielsweise Wolfgang Rihm.
Trotz seiner regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland ist der bei Dresden geborene Künstler stets eng mit seiner Heimat- und Studienstadt verknüpft. Neben seiner Mitgliedschaft in der Sächsischen Staatskapelle hat Helmut Branny an der Musikhochschule Carl Maria von Weber eine Professur für Kammermusik inne. Sein Engagement für die impulsgebenden Kulturzentren der Musikstadt führt ihn u. a. an die Frauenkirche, zu den Dresdner Musikfestspielen und zum Moritzburg Festival. Mit dem Dresdner Kreuzchor pflegen Helmut Branny und die Dresdner Kapellsolisten eine langjährige künstlerische Beziehung. Namhafte Solisten wie Albrecht Mayer, Peter Rösel, Jan Vogler, Daniel Müller-Schott, Johannes Moser, Nils Mönkemeyer, Martin Stadtfeld, Gábor Boldoczki, Sergej Nakariakov und Lise de la Salle spielten unter seiner Leitung. Helmut Branny wurde bereits mit einem »ECHO Klassik« ausgezeichnet.

Helmut Branny

Helmut Branny

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Peter Rösel: Konzert zum 77. Geburtstag Kulturpalast (Konzertsaal)
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Peter Rösel: Konzert zum 77. Geburtstag Kulturpalast (Konzertsaal)
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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Brein, Schmid und Gansch

Ensembles

Brein, Schmid und Gansch

Brein, Schmid und Gansch

Das ungewöhnlich besetzte Trio mit Georg Breinschmid, Benjamin Schmid und Thomas Gansch vereinigt drei singuläre Spitzenmusiker, wie es sie vielleicht nur in Österreich gibt: Alle Mitglieder dieses Trios sind mit übermäßiger Virtuosität ausgestattet und machen in dieser Formation profunde und authentische Musik, die zwischen klassischem Klangideal, jazzigem Groove und viel Eigenkompositorischem pendelt. Improvisatorisch stark angereicherte ultimative Kammermusik der Extraklasse!

GEORG BREINSCHMID wurde 1973 geboren und lebt in Wien. Er ist einer der führenden österreichischen Jazzmusiker auf internationalem Parkett und einer der herausragenden Kontrabassisten unserer Zeit. Breinschmid studierte klassischen Kontrabass und war von 1994-98 als Orchestermusiker u.a. bei den Wiener Philharmonikern engagiert. Seit 1999 tritt er als einer der vielseitigsten und virtuosesten Bassisten der internationalen Jazzszene hervor. Seine unorthodoxen Kompositionen an der Schnittstelle zwischen Jazz, Klassik und Wienerlied gelten als eine der interessantesten Entwicklungen in der zeitgenössischen Musik.

BENJAMIN SCHMID Der aus Wien stammende Benjamin Schmid gewann u.a. 1992 den »Carl-Flesch Wettbewerb« in London, wo er auch den »Mozart-«, »Beethoven-« und den Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra London, den Petersburger Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam oder dem Tonhalle Orchester Zürich. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

THOMAS GANSCH wurde 1975 in St Pölten geboren und wuchs in Melk an der Donau auf, wo er bei seinem Vater Johann Gansch Trompete lernte. Mit 15 ging er nach Wien, um an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Trompete im Konzertfach zu studieren. Während dieses Studiums gründete er 1992 gemeinsam mit Studienkollegen das Blechbläserensemble Mnozil Brass. Nach sechs Jahren Klassik entschloss Gansch sich 1997, sein Studium zu beenden, und wandte sich seiner großen Liebe, dem Jazz, zu. Von 1998 bis 2006 spielte er im legendären Vienna Art Orchestra – eine Periode, die er noch heute als seine »wahre« Studienzeit bezeichnet.
Neben zahllosen Kollaborationen mit Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Welt und Auftritten in knapp 50 Ländern, komponiert er, neben Werken für Mnozil Brass, auch für verschiedenste andere Besetzungen. Thomas Gansch ist nicht nur einer der vielseitigsten Trompeter seiner Generation, sondern auch ein Entertainer durch und durch, der zwar immer den Schalk im Nacken trägt, dabei jedoch niemals die Musik aus den Augen verliert.

Brein, Schmid und Gansch

Brein, Schmid und Gansch

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Brein, Schmid und Gansch Parktheater im Großen Garten
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Brentano String Quartet

Ensembles

Brentano String Quartet

Brentano String Quartet

Schon kurze Zeit nach seiner Gründung 1992 gewann das Brentano String Quartet mehrere Wettbewerbe. Seitdem konzertierte es auf vielen renommierten Bühnen in den USA, Kanada, Australien, Japan und Europa. Besonderen Wert legt das Ensemble auf zeitgenössische Musik, was Auftragskompositionen und Uraufführungen von Werken von u. a. Milton Babbitt, Chou Wen-Chung, Charles Wuorinen und Bruce Adolphe belegen. Mit Komponisten wie Elliott Carter und György Kurtág arbeitete das Quartett eng zusammen, eignete sich aber auch alte Werke an, darunter Musik von Gesualdo, Monteverdi, Purcell und Josquin des Prez.

Bei dem Pariser Label AEON veröffentlichte das Quartett u.a. CDs mit Werken von W. A. Mozart und späten Streichquartetten von Beethoven. 2012 spielte das Quartett die Musik für den Film »Saiten des Lebens« ein. Seinen Namen gab sich das Ensemble in Anlehnung an Antonie Brentano, der Beethoven – wie vermutet wird – seinen berühmten »Brief an die unsterbliche Geliebte« widmete.

Mark Steinberg kocht am liebsten indisches Essen, besucht oft das Theater, geht ebenso gerne Wandern und praktiziert Thai-Yoga-Massage. Serena Canin verbringt ihre Freizeit mit dem Lesen, Wortspielen, dem Stricken und Wandern und verbringt gerne Zeit im und am Meer. Wenn Misha Amory nicht gerade mit dem Quartet auftritt, arbeitet er mit talentierten Schülerinnen und Schülern an der Juilliard School und dem Curtis Institute of Music. Er ist großer Baseball-Fan und Langstreckenläufer. Nina Lee verkaufte während der letzten beiden Jahre Doughnuts mit ungewöhnlichen Füllungen und Glasuren (Pistazienpudding mit Kardamom-Rosen-Glasur oder Erdbeercreme mit Balsamico-Guss) und spendete den Erlös an Kunstorganisationen.

»Eine wundervolle Sache musikalischer Auftritte ist die Enthüllung des inneren Lichts des Individuums, und die Schönheit eines Streichquartetts besteht darin, diese vier einzelnen Lichter zu einem zu vereinen – es ist etwas Mysteriöses; musikalische Alchemie, die jedes Ensemble anders umsetzt.« Brentano String Quartet

Brentano String Quartet

Brentano String Quartet

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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Budapest Festival Orchestra

Instrumentalisten

Budapest Festival Orchestra

Budapest Festival Orchestra

Als Iván Fischer 1983 das Budapest Festival Orchestra gemeinsam mit dem Pianisten Zoltán Kocsis gründete, erfüllte er sich damit einen persönlichen Traum. Von Beginn an bestand die Kernphilosophie des Orchesters darin, auf höchstem musikalischen Niveau zu arbeiten und der Gesellschaft dabei auf verschiedene Weise zu dienen.

Das BFO wird als eines der zehn besten Orchester der Welt gehandelt und tritt regelmäßig auf den bedeutendsten Bühnen der klassischen Musikwelt auf, wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, dem Wiener Musikverein und der Royal Albert Hall und dem Barbican Centre in London. Das Orchester wurde bereits mehrfach zu internationalen Musikfestsivals eingeladen, u.a. dem Mostly Mozart Festival, den Salzburger Festspielen und dem Edinburgh International Festival. Für seine CD-Aufnahmen gewann das Orchester zwei »Gramophone Awards«, den »Diapason d’Oro« und das »Toblacher Komponierhäuschen«. 2016 erhielt das BFO von der Association of Music Critics of Argentina den Preis für das »Beste Internationale Sinfonieorchester«.

Mit innovativen Konzertreihen, wie dem »Kakaokonzert« für Familien mit Kindern im Autismus-Spektrum, dem »Midnight Music« Zyklus, bei dem das Publikum auf Sitzsäcken zwischen dem Orchester sitzt, und dem »Dancing on the Square« Projekt für benachteiligte Kinder, lockt es immer wieder neues Publikum. Zudem spielen regelmäßig kleinere Ensembles in Schulen, Pflegeheimen, Kirchen und Gemeindehäusern, sowie leerstehenden Synagogen, um Aufmerksamkeit für diese Gebäude zu wecken, sie wieder mit Leben zu füllen und damit ein Zeichen für Toleranz zu setzen.

Das BFO vergibt regelmäßig Kompositionsaufträge und spielt Uraufführungen. Um junge Talente auszubilden, hat das Orchester in Zusammenarbeit mit dem European Union Youth Orchestra und dem Verbier Festival ein Akademieprogramm gegründet.

Budapest Festival Orchestra

Budapest Festival Orchestra

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Budapest Festival Orchestra & Iván Fischer Kulturpalast (Konzertsaal)
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Yilian Cañizares & Omar Sosa

Instrumentalisten

Yilian Cañizares

Yilian Cañizares

ist eine der vielseitigsten Violinistinnen, Sängerinnen und Komponistinnen ihrer Zeit. Geschickt verbindet sie Jazz, Klassik und afro-kubanische Rhythmen mit ihrer einzigartigen Stimme und bleibt dabei tief in ihrer eigenen musikalischen Herkunft verwurzelt. Ob auf der Bühne oder im Studio begeistert die in Havanna geborene und nun in der Schweiz lebende Musikerin ihr Publikum, immer begleitet von ihrem umwerfenden Lächeln. Mit gerade einmal vierzehn Jahren wurde Yilian Cañizares ein Stipendium in Caracas angeboten, bevor sie 2000 in die Schweiz zog, um dort am Konservatorium zu studieren. Kurze Zeit später war die Geigerin häufiger Gast bei berühmten Orchestern und Mitbegründerin des Quartetts »Ochumare«, mit dem sie 2008 die »Montreux Jazz Festival Competition« gewann.

Seitdem verlief ihre Karriere in einem stetigen Crescendo, in den letzten Jahren teilte Yilian Cañizares die Bühne mit Ibrahim Maalouf, Diego El Cigala, Youn Sun Nah, Richard Bona, Chucho Valdés, Roberto Fonseca, Dhafer Youssef, dem Orchestre de Chambre de Lausanne und El Comité. Zusammen mit Omar Sosa und dem Perkussionisten Inor Sotolongo entstand das Album »Aguas«, das auf intime und persönliche Weise die Perspektive zweier Generationen kubanischer Künstler*innen beleuchtet, die für die Musik in die Welt zogen. Ein wichtiger Ratschlag Sosas, den sie aus dieser Zusammenarbeit mitnahm, lautete: »Spiele immer das, was deine Seele dir sagt.«

Ihre zwei Alben »Ochumare« und »Invocación« zeugen weiterhin von ihrem Ruf, eine innovative Künstlerin zu sein, die musikalische Grenzen verschwimmen lässt. Cañizares’ aktuellste Veröffentlichung, »Erzulie«, benannt nach der hawaiianischen Göttin der Liebe und Freiheit, wurde in New Orleans mit ihrer neuen Band »Yilian & The Maroons« und weiteren musikalischen Gästen aufgenommen. Bei den »Songline Music Awards« war die Musikerin dafür als »Beste Künstlerin« und für das »Album des Jahre« nominiert. Jüngst erhielt die Geigerin den »Swiss Music Award« und wurde 2021 eingeladen, bei den Feierlichkeiten des United Nations World Oceans Day aufzutreten.

Yilian Cañizares & Omar Sosa

Yilian Cañizares & Omar Sosa

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Santiago Cañón-Valencia

Instrumentalisten

Santiago Cañón-Valencia

Santiago Cañón-Valencia

wurde 1995 in Bogotá geboren und gilt als einer der meistversprechendsten jungen Cellisten seiner Generation. Zu seinen musikalischen Mentoren zählen Henryk Zarzycki, James Tennant und Andres Diaz. Momentan studiert er an der Kronberg Akademie bei Wolfgang Emanuel Schmidt.

Als Zweitplatzierter und Gewinner des Publikumspreises des »XVI. Tschaikowsky Wettbewerbs« sowie des »Starker Foundations Awards« ist er fester Bestandteil der internationalen Cello-Wettbewerbs-Szene. Sein Orchester-Debüt gab Santiago Cañón-Valencia mit gerade einmal sechs Jahren mit dem Orquesta Filarmónica de Bogotá. Seitdem trat er mit allen bedeutenden Orchestern in seiner Heimat Kolumbien und vielen weiteren internationalen Orchestern auf wie dem hr-Sinfonieorchester mit Christoph Eschenbach, den Brüsseler Philharmonikern mit Stéphane Denève und dem Hungarian Radio Symphony Orchestra mit Janos Kovacs.

Highlights der aktuellen Spielzeit umfassen Konzerte in Kolumbien und Japan sowie mit dem SWR Symphonieorchester unter der Leitung Andris Pogas, mit den Prager Philharmonikern, dem Radio Sinfonie Orchester Spanien und Auftritte bei Musikfestivals in Dresden, Moritzburg und Casals. Er begeistert sich zudem für zeitgenössische Musik und spielte bereits die Uraufführungen von Carlos Izcarays Cellokonzert »Stringmaster« mit dem Alabama Symphony Orchestra sowie Jorge Pinzóns Cellokonzert »Rapsodia a los 4 Elementos« beim Cartagena International Music Festival. Sein Debüt-Album »Solo« veröffentlichte Santiago Cañón-Valencia bei Atoll. In den letzten Jahren folgten Aufnahmen russischer Cellosonaten und eine Zusammenarbeit mit der Pianistin Katherine Austin. Sein nächstes Album mit Beethoven- und Schubertwerken mit Andrea Lucchesini erscheint beim Label Egea.

Santiago Cañón-Valencia ist zudem ein großer Liebhaber Bildender Kunst und malt auch selbst gern. Zudem interessiert er sich für die Fotografie, was er als ein besonders praktisches Hobby beim Reisen bezeichnet. In seiner Freizeit spielt er Gitarre und komponiert eigene Stücke.

Santiago Cañón-Valencia

Santiago Cañón-Valencia

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Gautier Capuçon

Instrumentalisten

Gautier Capuçon

Gautier Capuçon

Gautier Capuçon

Gautier Capuçon

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Thibault Cauvin

Instrumentalisten

Thibault Cauvin

Thibault Cauvin

Thibault Cauvin

Thibault Cauvin

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Lucienne Renaudin Vary & Thibault Cauvin Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Riccardo Chailly

Dirigenten

Riccardo Chailly

Riccardo Chailly

wurde 1953 in Mailand geboren und studierte an den Konservatorien von Perugia, Rom und Mailand sowie an der Accademia Musicale Chigiana. Er ist Chefdirigent des Teatro alla Scala und Chefdirigent der Filarmonica della Scala. Zuvor war er Kapellmeister beim Gewandhausorchester Leipzig, dem ältesten Orchester Europas, und wirkte außerdem sechzehn Jahre lang als Chefdirigent beim Koninklijk Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Chailly ist Musikdirektor des Festivalorchesters Luzern – eine Position, die zuvor Claudio Abbado innehatte.

Regelmäßig dirigiert Chailly einige der renommiertesten Sinfonieorchester Europas, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra und das Orchestre de Paris. In den USA stand er am Pult des New York Philharmonic, des Cleveland Orchestra, des Philadelphia Orchestra und des Chicago Symphony Orchestra.

Regelmäßig folgt er Einladungen zu international renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen und den BBC Proms in London. Darüber hinaus arbeitet er bei Opernproduktionen mit dem Teatro alla Scala, der Wiener Staatsoper, der New York Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, dem Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper und dem Opernhaus Zürich zusammen.

Riccardo Chailly ist Decca-Exklusivkünstler. Seine Gesamtaufnahme der Brahms-Sinfonien erhielt den »Gramophone Award« in der Kategorie »Aufnahme des Jahres« und die CD »Viva Verdi«, 2013 eingespielt mit der Filarmonica della Scala anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten, war der meistverkaufte Tonträger mit klassischer Musik in Italien. Anfang 2017 wurde die CD »Overtures, Preludes & Intermezzi« veröffentlicht, mit Musik aus Opern, die ihre Premiere im Teatro alla Scala feierten. Im Oktober 2020 folgte eine weitere CD-Produktion, die ausschließlich den Werken von Luigi Cherubini gewidmet ist, sowie im Mai 2021 ein Album der kompletten Strawinsky-Werke.

Riccardo Chailly

Riccardo Chailly

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Bertrand Chamayou

Instrumentalisten

Bertrand Chamayou

Bertrand Chamayou

begeistert sein Publikum mit einem umfangreichen Repertoire, welches er mit beeindruckender Sicherheit und künstlerischer Vorstellungskraft präsentiert. Er konzertiert regelmäßig auf internationalen Bühnen, wie zum Beispiel im Théâtre des Champs-Elysées, im Lincoln Center, in der Londoner Wigmore Hall und im Herkulessaal München. Zudem war er unter anderem beim New Yorker Mostly Mozart Festival, beim Luzern Festival, bei den Salzburger Festspielen, beim Edinburgh International Festival, beim Rheingau Musik Festival und beim Beethoven Festival zu Gast.

In der Saison 2021/22 tritt Bertrand Chamayou u. a. gemeinsam mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Lorenzo Viotti, dem London Symphony Orchestra und François-Xavier Roth, dem SWR Sinfonieorchester und Brad Lubman sowie mit der Tschechischen Philharmonie und Semyon Bychkov auf. Bertrand Chamayou musiziert auch gern im Kammermusikbesetzung. So arbeitete er etwa mit Quatuor Ébène, Antoine Tamestit, Sol Gabetta und Ranaud und Gautier Capuçon zusammen.

Seine musikalischen Höchstleistungen sind in zahlreichen erfolgreichen CD-Aufnahmen festgehalten. Für sein Album »Naïve« mit Stücken von César Franck gewann der Pianist mehrere Auszeichnungen. Seine Aufnahme von Camille Saint-Saëns’ Klavierkonzerten Nr. 2 und 5 wurde als »Album des Jahres 2019« mit dem »Gramophone Award« ausgezeichnet. Zudem ist Bertrand Chamayou der einzige Künstler, der bereits viermal den renommierten Preis »Victoires de la Musique« gewann. 2016 erhielt er zudem den »ECHO Klassik« für die Einspielung aller Soloklavierwerke Maurice Ravels. Bertrand Chamayou wurde in Toulouse geboren. Sein musikalisches Talent wurde zeitig vom Pianisten Jean-François Heisser erkannt, welcher später sein Professor am Pariser Konservatorium wurde. Bertrand Chamayou schloss sein Studium bei Maria Curcio in London ab.

Nicht nur seine musikalischen Projekte kann man als wahre Marathonläufe bezeichnen (Ravels Soloklavierœuvre brachte er in der Elbphilharmonie Hamburg an einem einzigen Abend zu Aufführung) ‒ in seiner Freizeit ist er begeisterter Langstreckensportler.

Bertrand Chamayou

Bertrand Chamayou

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Sol Gabetta & Bertrand Chamayou Kulturpalast (Konzertsaal)
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Chamber Orchestra of Europe

Orchester

Chamber Orchestra of Europe

Chamber Orchestra of Europe

wurde im Jahr 1981 von einer Gruppe junger Musiker*innen gegründet, die sich im European Community Youth Orchestra kennengelernt hatten. Heute umfasst die Kernbesetzung rund 60 Mitglieder und vereint Solist*innen sowie Stimmführer*innen namhafter Klangkörper, renommierte Kammermusiker*innen und Musikprofessor*innen.

Von Beginn an prägte die Kooperation mit bedeutenden Dirigenten und Solisten das Profil des Ensembles; in den ersten Jahren war vor allem Claudio Abbado ein wichtiger Mentor: Er präsentierte mit dem COE auch szenische Werke wie Rossinis »Die Reise nach Reims« und »Der Barbier von Sevilla« oder Mozarts »Die Hochzeit des Figaro« und »Don Giovanni«. Mit der Einspielung aller Beethoven-Sinfonien sowie durch Opernproduktionen bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen setzte Nikolaus Harnoncourt wesentliche Akzente. Heute arbeitet das Orchester eng mit Sir András Schiff und Yannick Nézet-Séguin zusammen; zu den Ehrenmitgliedern des Klangkörpers zählen Bernard Haitink, Nikolaus und Alice Harnoncourt, Sir Simon Rattle, Sir Antonio Pappano, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski.

Das COE ist regelmäßig bei den renommierten Festivals und in den namhaften Konzerthäusern Europas zu Gast. Dazu zählen u. a. das Festspielhaus Baden-Baden, die Philharmonien in Paris, Berlin, Köln und Luxemburg, das Concertgebouw in Amsterdam und die Alte Oper Frankfurt. Ausgedehnte Tourneen führen das Orchester durch Europa, nach Asien und in die Vereinigten Staaten. Seit der Saison 2021/22 ist das COE das erste »Orchestra in Residence« im neuen Casals Forum der Kronberg Academy. Das Chamber Orchestra of Europe ist im Jahr 2022 zudem Residenzorchester im Schloss Esterházy.

Mehr als 250 Werke hat das Chamber Orchestra of Europe bereits aufgenommen; die Einspielungen wurden u. a. mit zwei »Grammys Awards« und drei »Gramophone Awards« ausgezeichnet. 2009 wurde die COE-Academy ins Leben gerufen, die jedes Jahr Stipendien an postgraduierte Studierende und junge Musiker*innen mit außergewöhnlichem Talent vergibt. Sie begleiten das Orchester auf einer Tournee und erhalten währenddessen Unterricht bei Solist*innen des Ensembles.

Chamber Orchestra of Europe

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Ray Chen

Instrumentalisten

Ray Chen

Ray Chen

ist ein Geiger, der neu definiert, was es heißt, ein klassischer Musiker im 21. Jahrhundert zu sein. Mit seiner Medienpräsenz erreicht er ein Millionenpublikum und bereichert und inspiriert damit die klassische Musikwelt. Seine bemerkenswerte Musikalität spiegelt sich in Engagements mit den führenden Orchestern und in Konzertsälen auf der ganzen Welt wider.

Seit seinen Erstplatzierungen bei der »Yehudi Menuhin International Violin Competition« 2008 und der »Queen Elizabeth Competition« 2009 erlangte er in Europa, Asien, den Vereinigten Staaten und seiner Heimat Australien immer mehr Bekanntheit. Im Sommer 2017 veröffentlichte er mit Decca Classics sein viertes Album, für welches er mit dem London Philharmonic zusammenarbeitete. Für sein Album »Virtuoso« erhielt er 2011 einen »ECHO Klassik«. Weitere Highlight folgten: Vom »Forbes«-Magazin wurde er in die Reihe der 30 einflussreichsten Asiat*innen unter 30 aufgenommen und in der erfolgreichen TV-Serie »Mozart in the Jungle« hatte er einen Gastauftritt. Zudem trat er bei großen Events auf wie dem Französischen Nationalfeiertag, dem Nobelpreiskonzert in Stockholm und den BBC Proms.

Seine Social-Media-Präsenz macht Ray Chen zu einem Pionier in der Interaktion mit dem Publikum, indem er die neuen Möglichkeiten der Technologie nutzt. Als erster Musiker schrieb er für den großen italienischen Verlag RCS Rizzoli. Ray Chen wurde im »Vogue«-Magazin vorgestellt und veröffentlicht derzeit seine eigene Geigenkasten-Kollektion mit GEWA. Mit seinen selbstproduzierten Videos, in denen er Musik und Comedy miteinander verbindet, inspiriert und begeistert er die junge Generation von Musikerinnen und Musikern, lockt aber auch völlig neue Zielgruppen in den Konzertsaal.

Ray Chen wurde in Taiwan geboren und wuchs in Australien auf. Mit fünfzehn Jahren wurde er am Curtis Institute of Music aufgenommen, wo er bei Aaron Rosand studierte.

Er spielt die Stradivari-Violine »Joachim« aus dem Jahr 1715, die ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird. Seinen Namen erhielt das Instrument durch seinen ehemaligen Besitzer, dem berühmten ungarischen Geiger Joseph Joachim (1831–1907).

Ray Chen

Ray Chen

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Roman Coppola

Sonstige

Roman Coppola

Roman Coppola

ist Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Er wuchs in der Filmwelt auf und lernte so verschiedenste Berufe am Filmset kennen. Neben dem Schreiben, Regie führen und Produzieren von Filmen wie »CQ« oder »Charlies Welt – Wirklich nichts ist wichtig« arbeitet er mehrfach an gemeinsamen Projekten mit Sofia Coppola (»On the Rocks«, »Marie Antoinette«, »The Virgin Suicide«) und Wes Anderson (»Isle of Dogs – Ataris Reise«, »The Frech Dispatch«, »Grand Budapest Hotel«, »Der fantastische Mr. Fox«, »Darjeeling Limited«, »Der Teifseetaucher«). Seine Zusammenarbeit mit Wes Anderson an »Moonrise Kingdom« brachte ihm eine Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch ein.

Roman Coppola ist Präsident der Produktionsfirma American Zoetrope. Außerdem gründete er die Werbe- und Musikvideo-Produktionsfirma The Directors Bureau, wodurch er bei zahlreichen Musikvideos Regie führte, unter anderem für Sir Paul McCartney, Daft Punk oder The Strokes. Sein Video für »Funky Squaredance« von Phoenix ist Teil der Dauerausstellung des Museums of Modern Art in New York.

Als Co-Creator der international erfolgreichen Fernsehserie »Mozart in the Jungle«, welche sich um fiktive Dramen innerhalb der New Yorker Philharmonie dreht, gewann er einen Golden Globe Award. Roman Coppola entwickelte die Photobubble, eine aufblasbare Kunststoffblase innerhalb der gefilmt werden kann und welche auch Anwendung in der Greenscreen-Technologie findet.

Zuletzt veröffentlichte er Decentralized Pictures, eine Non-Profit-Organisation für die Förderung neuer, innovativer Ideen in der Filmbranche.

»Musik war schon immer ein sehr großer Teil meines kreativen Lebens. Ich sehe es als wesentlichen, bedeutenden Bestandteil jedes Projektes, und ich glaube dieser Ansatz entspringt meinen Familientraditionen. Wir haben viele Musiker in meiner Familie (mein Großvater und seine Brüder) und so war ich immer von Musik umgeben. Es ist etwas, das ich liebe, etwas, mit dem ich mich identifizieren kann, und etwas, das mein ganzes Leben eine konstante Inspirationsquelle war.« Roman Coppola

Roman Coppola

Roman Coppola

Jamie Cullum

Sänger/innen

Jamie Cullum

Jamie Cullum

ist ein international gefeierter Musiker mit treuen Fans in allen Ecken der Welt. In den letzten achtzehn Jahren trat er mit seinen legendären Live-Shows auf Festivals mit Künstlern wie Herbie Hancock, Kendrick Lamar, St. Vincent und Lang Lang auf. Neben seiner anhaltend erfolgreichen Aufnahmekarriere mit bald neun Alben ist er für seine vielfach preisgekrönte BBC-Radiosendung bekannt.

Es scheint eine halbe Ewigkeit her, dass Jamie Cullum sein Studentendarlehen nutzte, um seine erste LP »Heard It All Before« aufzunehmen – seit diesem Moment gehören Talent und Glück ebenso wie harte Arbeit zu seinem Leben und seiner Karriere. Infolge seines großen Durchbruchs mit »Twentysomething« und dem darauffolgenden »Catching Tales« wurde er für einen »Brit«, einen »Grammy« und zahlreiche andere internationale Auszeichnungen nominiert. Seine Welttournee, Belohnung für fünf Jahre intensives künstlerisches Engagement, führte ihn in über vierzig Länder. Jamie Cullum war Guest Director bei einigen seiner persönlichen Lieblingsfestivals und produzierte jede Menge außergewöhnliche Shows, u. a. Orchesterspecials in der Royal Albert Hall für zwei BBC Proms, den Hollywood Bowl mit dem Los Angeles Philharmonic und eine Nacht mit Jazz und Drum-'n'-Bass-Musik in The Forum in London.

Seine auf BBC Radio 2 ausgestrahlte Radioshow wird von Hörer*innen auf der ganzen Welt verfolgt und gefeiert. Die Sendung konzentriert sich auf Jazzmusik, taucht jedoch ebenso in die Welt des Hip-Hop sowie der elektronischen Musik ein und beinhaltet zusätzlich Interviews und Live-Sessions. Seit Gründung der Show im Jahr 2010 erhielt Jamie Cullum über ein Dutzend Auszeichnungen.

Dennoch gelingt es Jamie Cullum, Zeit für wohltätige Projekte zu finden, beispielsweise als Jury-Mitglied des »Mercury Music Prize« oder in Zusammenarbeit mit House Records, einem Projekt, das sich mittels Musik um die Rehabilitation von Straftätern bemüht. Er setzt sich immer wieder für die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen ein und nahm erst kürzlich einen Song für die BBC-Spendenaktion »Children In Need« auf.

Jamie Cullum

Jamie Cullum

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Jamie Cullum in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen Gläserne Manufaktur von Volkswagen
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Jamie Cullum Kulturpalast (Konzertsaal)
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José Cura

Sänger/innen

José Cura

José Cura

studierte Komposition und Dirigieren in seiner Heimatstadt Rosario in Argentinien. Von 1984 bis 1988 arbeitete er am Teatro Colón in Buenos Aires als Mitglied des Chores. In dieser Zeit entwickelte sich seine Stimme zu dem unverwechselbaren, kühnen Tenor mit Anklängen von dunklem Bariton, der ihn international bekannt machte.

1999 nahm José Cura seine Dirigentenkarriere wieder auf und arbeitete mit Spitzenorchestern wie dem London Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, der Sinfonia Varsovia, dem Toscanini Orchestra und der Ungarischen Philharmonie.

Die Uraufführung seines Werkes »La Commedia è finita«, einer Neuinterpretation von »Pagliacci«, im Jahr 2007 war der Beginn seiner Karriere als Bühnenbildner und Regisseur. 2010 inszenierte José Cura eine moderne und innovative Interpretation von Saint-Saëns’ »Samson et Dalila« am Badischen Staatstheater, worin er auch die Hauptrolle spielte. Weitere Arbeiten an der Opéra de Nancy und der Opéra Royal de Wallonie folgten. Seine Inszenierung »A Scandinavian bohème« an der Royal Swedish Opera wurde 2015 als eine der erfolgreichsten Produktionen angesehen, die jemals an dem renommierten Opernhaus aufgeführt wurden. Viele weitere seiner Inszenierungen auf der ganzen Welt wurden hoch gelobt.

Zudem ist José Cura ein gefeierter Komponist. 2014 wurde sein »Stabat Mater« an der Südböhmischen Oper uraufgeführt und im folgenden Jahr feierte sein »Magnificat« am Teatro Massimo di Catania Premiere. Von 2015 bis 2018 war er Artist in Residence des Prager Symphonieorchesters. Für seine Leistungen in Bildung und Kultur wurde José Cura 2015 vom Argentinischen Senat mit dem »Domingo Faustino Sarmiento«-Preis ausgezeichnet. Zwei Jahre später ernannte ihn die National University of Rosario zum »Professor Honoris Causa«.

»An dem Tag, an dem wir verstehen […], dass die Intensität der Emotionen, die die klassische Kunst hervorruft, in direktem Verhältnis zur Vorbereitung steht, die wir für solch einen Genuss aufwenden, hätten wir nach Jahrhunderten endlich die Raison d’Être des Erhabenen verstanden.« – José Cura

José Cura

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José Cura & Dresdner Kapellsolisten Staatsoperette Dresden
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Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

Ensembles

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

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Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker

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Dresdner Barockorchester

Orchester

Dresdner Barockorchester

Dresdner Barockorchester

Dresden war im 17. und 18. Jahrhundert ein prächtiges und machtvolles Zentrum für Kunst und Kultur, die Kapelle des Dresdner Hofes ein Orchester, dessen außerordentliche Vorzüge in ganz Europa berühmt waren. Komponisten wie Johann David Heinichen, Johann Adolph Hasse und Jan Dismas Zelenka wirkten hier, aber auch viele Musiker unbekannten Namens, unter deren Werken immer wieder überraschende Schätze zutage kommen. Der mittlerweile legendäre Schranck No. II mit mehr als 1800 Quellen vor allem aus dem Nachlass von Johann Georg Pisendel, Konzertmeister der Hofkapelle, demonstriert in beeindruckender Weise das internationale Instrumentalrepertoire der Hofkapelle in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dieser umfangreichen Sammlung wieder Gehör zu verschaffen und dabei als Ensemble an der Vielseitigkeit musikalischen Ausdrucks und anspruchsvoller Spieltechnik zu wachsen, ist eine große Leidenschaft des Dresdner Barockorchesters. Auch den großen, viel gespielten Werken Johann Sebastian Bachs, Georg Friedrich Händels oder Georg Philipp Telemanns treten die Musiker des DBO mit wachem Forschergeist, abseits von Gewohntem gegenüber. Darüber hinaus enthält das Repertoire des DBO auch zeitgenössische Musik. Das Erforschen ihrer Tonsprache erleben die Musiker als Bereicherung und Inspiration ihrer Auseinandersetzung mit den Elementen und dem Wesen von Musik.  

Seit seiner Gründung 1991 steht das Dresdner Barockorchester für die Synthese von authentischem Umgang mit den musikalischen Quellen, historischem Instrumentarium und lebendigem Musizieren – und begegnet seinem Publikum im gegenwärtigen Augenblick.  

Dresdner Barockorchester

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Dresdner Barockorchester Loschwitzer Kirche
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Dresdner Festspielorchester

Orchester

Dresdner Festspielorchester

Dresdner Festspielorchester

Wie sich leidenschaftliche Spielfreude und kenntnisreiche Interpretationen meisterhaft verbinden lassen, zeigt das 2012 von den Dresdner Musikfestspielen gegründete Dresdner Festspielorchester. Der vitale und gleichzeitig versierte Klang des auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Orchesters resultiert aus seiner einmaligen internationalen Besetzung, speisen sich die Mitglieder doch aus so renommierten Alte-Musik-Ensembles wie der Academy of Ancient Music, dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, Concerto Köln oder dem Orchestra of the Age of Enlightenment.

Schon bei seiner umjubelten Premiere konnte der Klangkörper Presse und Publikum überzeugen. 2015 wurde die fulminante Wiederentdeckung der in Dresden uraufgeführten Oper »Feuersnot« von Richard Strauss (eine Koproduktion mit der Sächsischen Staatsoper Dresden) für den »International Opera Award« in der Kategorie »Richard Strauss Jubiläumsproduktion« nominiert.

Seit 2012 ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters. Als Gastdirigenten standen zudem Hans-Christoph Rademann, Johannes Klumpp, Josep Caballé Domenech, Stefan Klingele und Constantinos Carydis am Pult des Ensembles. Zu den namhaften Solisten, mit denen das Orchester bereits konzertierte, gehören Giuliano Carmignola, Isabelle Faust, Bejun Mehta, Waltraud Meier, Valer Sabadus, Nicola Benedetti, Thomas Zehetmair, Simone Kermes, René Pape und Martin Helmchen. Neben gefeierten Auftritten im Rahmen der Musikfestspiele führten Gastspiele das Orchester in die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg und zum Musikfestival nach Bogotá.

Im Oktober 2016 erschien die erste Einspielung des Dresdner Festspielorchesters mit Schumanns Zweiter Sinfonie und dessen Cellokonzert mit Jan Vogler als Solisten. Im September und Dezember 2020 war der Klangkörper mit zwei Konzerten auf der Livestreamplattform »Dreamstage« zu erleben.

Dresdner Festspielorchester

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Dresdner Kammerchor

Chöre

Dresdner Kammerchor

Dresdner Kammerchor

Strahlend, transparent, homogen und flexibel: Für seine einzigartige Klangkultur wird der Dresdner Kammerchor international geschätzt. Der Künstlerische Leiter Hans-Christoph Rademann prägte diesen unverwechselbaren Klang seit der Gründung 1985 und führte den Chor zu weltweitem Renommee. Das vielfältige Repertoire des Chores hat sein Fundament in der Barockmusik, besonderer Schwerpunkt ist die sächsische Hofmusik. Als kultureller Botschafter Dresdens und Sachsens pflegt und erschließt der Chor das musikalische Erbe der Region und macht es einem internationalen Publikum bekannt. Als prominentes Beispiel dafür steht die weltweit erste Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, die 2009 in Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag begonnen wurde; die Schütz-Johannespassion wurde 2016 mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch zahlreiche Werke anderer mitteldeutscher Meister wie Johann Adolph Hasse, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka hat der Chor in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Barockorchester und weiteren musikalischen Partnern wiederentdeckt, wiederaufgeführt und auf CD aufgenommen. Neben der Chorsinfonik aus Klassik und Romantik liegt ein weiterer Repertoire-Fokus auf anspruchsvollen A-cappella-Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, dazu zählt Musik von Johannes Brahms, Max Reger, Olivier Messiaen, Francis Poulenc, Arnold Schönberg und Herman Berlinski. Seit Jahren widmet sich der Dresdner Kammerchor intensiv der modernen und zeitgenössischen Musik: mit Uraufführungen, Erstaufführungen und eigenen Auftragswerken. Dieses Engagement vertiefen auch vielfältige Musikvermittlungs- und Nachwuchsprojekte. 2009 initiierten Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik, die 2018 zum vierten Mal stattfand. Für seine Verdienste um die zeitgenössische Chormusik wurde der Chor mit einem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Der Dresdner Kammerchor gastiert in Musikzentren und bei Festivals in ganz Europa – Tourneen führten die Sänger nach Indien, Taiwan, China, Mexiko, Südamerika und Südafrika. Zu den musikalischen Partnern gehörten bisher René Jacobs, Sir Roger Norrington, Ádám Fischer, Václav Luks, Stefan Parkman, Trevor Pinnock, Christoph Prégardien, Jos van Immerseel, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Riccardo Chailly und Reinhard Goebel sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, Anima Eterna Brugge, The Orchestra of the Age of Enlightenment, Concerto Köln und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seinen Wurzeln bleibt der Dresdner Kammerchor durch eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden verbunden.

Dresdner Kammerchor

Dresdner Kammerchor

Konzerttermine

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Dresdner Kapellsolisten

Orchester

Dresdner Kapellsolisten

Dresdner Kapellsolisten

Seit 1994 sind die Musiker des Ensembles – hauptsächlich Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden – in ihrer Leidenschaft für eine epochengetreue Rekonstruktion des barocken, klassischen und romantischen Musikerbes verbunden. Unter der Leitung des Mitbegründers und »Primus inter pares« Helmut Branny erwecken sie die sprachlichen und gestischen Elemente der Musik zu einer lebendigen Klangrede. Die intensive Pflege des umfangreichen Kammermusikrepertoires, die alle bis heute gewonnenen historischen und stilistischen Erkenntnisse einbezieht, bildet nur einen der Schwerpunkte in der Arbeit der Dresdner Kapellsolisten. Mindestens ebenso sehr liegt dem vielseitigen Klangkörper die Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener oder selten gespielter Werke am Herzen. Komponisten wie Johann Gottlieb Naumann, Anton Teyber, Johann Baptist Neruda, Antonio Rosetti und Friedrich Wilhelm Herschel kommen dabei zu Wort, ebenso, mit dem besonderen Ziel der Wiederbelebung des Dresdner Repertoires, Franz Seydelmann, Johann Georg Pisendel, Johann Gottlieb Graun, Jan Dismas Zelenka, Antonio Lotti oder Prinzessin Amalia von Sachsen.

Ihre rege Konzerttätigkeit führt die Dresdner Kapellsolisten in alle wichtigen Musikzentren Deutschlands. Im Ausland gastierte das Ensemble bislang u. a. in Italien, Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Luxemburg, Liechtenstein, den Niederlanden, der Schweiz, in Japan und Korea sowie bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Die Dresdner Kapellsolisten sind Preisträger des »ECHO Klassik« 2010.

Dresdner Kapellsolisten

Dresdner Kapellsolisten

Konzerttermine

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Peter Rösel: Konzert zum 77. Geburtstag Kulturpalast (Konzertsaal)
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Peter Rösel: Konzert zum 77. Geburtstag Kulturpalast (Konzertsaal)
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José Cura & Dresdner Kapellsolisten Staatsoperette Dresden
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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Dresdner Kreuzchor

Chöre

Dresdner Kreuzchor

Dresdner Kreuzchor

Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Seine Geschichte reicht bis zur Ersterwähnung der Stadt Dresden im frühen 13. Jahrhundert zurück. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kruzianer ist auch nach über 800 Jahren, in den liturgischen Diensten der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zu singen. Hier tritt der Dresdner Kreuzchor in Vespern und Gottesdiensten auf und gibt regelmäßig Konzerte mit herausragenden Werken geistlicher Musik. Sie bilden den Kern des Repertoires und sind Ausdruck der christlich-humanistischen Prägung des Chores. Wesentliche künstlerische Partner sind neben bedeutenden Solisten die Dresdner Philharmonie und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Der Dresdner Kreuzchor arbeitet aber auch mit Ensembles der Alten Musik wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Das Repertoire der jungen Sänger reicht von der Renaissance bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Ihr umfangreiches künstlerisches Schaffen ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Neben seiner prägenden Funktion für das musikalische Leben in Dresden geht der städtisch getragene Chor seit mehr als 100 Jahren auf Reisen durch Deutschland und über europäische Grenzen hinaus: bis nach Israel, Kanada, Japan, Südamerika, Korea, China und in die USA. Der Kreuzchor vertritt die sächsische Landeshauptstadt als ihre älteste Kulturinstitution auf nahezu allen Kontinenten und debütierte zuletzt beim Shanghai International Arts Festival und gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei den Salzburger Osterfestspielen. Auch solistisch werden die Chorsänger regelmäßig für Opernpartien engagiert. Die 129 Kruzianer besuchen bis zum Abitur das Evangelische Kreuzgymnasium, eine der ältesten Schulen Deutschlands. Zwei Drittel der Choristen wohnen im benachbarten Alumnat, dem Internat des Chores. Neben dem normalen Schulalltag erhalten die Sänger – im Alter zwischen neun und achtzehn Jahren – individuellen Gesangs- und Instrumentalunterricht. Die intensive Probenarbeit und der einzigartige Zauber des vergänglichen Knabenstimmenklangs bilden das Fundament für die internationale Berühmtheit des Dresdner Kreuzchores.

Dresdner Kreuzchor

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Dresdner Philharmonie

Orchester

Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Mit der Eröffnung des sogenannten Gewerbehaussaals am 29. November 1870 erhielt die Bürgerschaft Gelegenheit zur Organisation großer Orchester-konzerte. Ab 1885 wurden regelmäßig Philharmonische Konzerte veranstaltet, bis sich das Orchester 1923 seinen heutigen Namen gab. In den ersten Jahrzehnten standen Komponisten wie Brahms, Tschaikowsky, Dvořák und Strauss mit eigenen Werken am Pult der Dresdner Philharmonie. Im Orchester spielten herausragende Konzertmeister wie Stefan Frenkel, Simon Goldberg oder die Cellisten Stefan Auber und Enrico Mainardi. Carl Schuricht und Paul van Kempen leiteten ab 1934 das Orchester. Der starke Fokus, den er in seinen Programmen auf die Musik Anton Bruckners legte, trug dem Orchester den Ruf eines »Bruckner-Orchesters« ein. Zu den namhaften Gastdirigenten, die damals zur Philharmonie kamen, zählten Hermann Abendroth, Eduard van Beinum, Fritz Busch, Eugen Jochum, Joseph Keilberth, Erich Kleiber, Hans Knappertsbusch und Franz Konwitschny zur Dresdner Philharmonie brachte. Nach 1945 bis in die 1990er Jahre waren Heinz Bongartz, Horst Förster, Kurt Masur (seit 1994 auch Ehrendirigent), Günther Herbig, Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Michel Plasson als Chefdirigenten tätig. In jüngster Zeit prägten Dirigenten wie Marek Janowski, Rafael Frühbeck de Burgos und Michael Sanderling das Orchester. Mit Beginn der Saison 2019/2020 ist Marek Janowski noch einmal als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zur Dresdner Philharmonie zurückgekehrt. Ihre Heimstätte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Im romantischen Repertoire hat sich das Orchester einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als auch für moderne Werke aus. Bis heute spielen Uraufführungen eine wichtige Rolle in den Programmen des Orchesters. Gastspiele in den bedeutenden Konzertsälen weltweit zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Hochkarätig besetzte Bildungs- und Familienformate ergänzen das Angebot für junge Menschen; mit Probenbesuchen und Schul-konzerten werden bereits die jüngsten Konzertbesucher an die Welt der klassischen Musik herangeführt. Den musikalischen Spitzennachwuchs fördert das Orchester in der Kurt Masur Akademie.

Dresdner Philharmonie

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Frang – Dresdner Philharmonie – Wong Kulturpalast (Konzertsaal)
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James Ehnes

Instrumentalisten

James Ehnes

James Ehnes

etablierte sich als einer der talentiertesten Violinisten auf internationalen Bühnen. Er besitzt eine einzigartige Kombination aus überwältigender Virtuosität, feiner Lyrik und beeindruckender Musikalität. Er ist gern gesehener Gast der bekanntesten Dirigentinnen und Dirigenten der Welt, wie zum Beispiel Marin Alsop, Iván Fischer, Juanjo Mena und David Robertson. Mit großen Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern und dem Philadelphia Orchestra konzertierte er in zahlreichen Ländern. Im Sommer 2020 veröffentlichte er Rezitals zum Streaming, welche er zuvor zuhause selbst aufgenommen hatte. Neben sinfonischen Konzerten beschäftigt sich James Ehnes auch intensiv mit der Kammermusik. So trat er bereits mit Leif Ove Andsnes, Yo-Yo Ma und Antoine Tamestit auf. Zudem gründete er 2016 das Ehnes Quartet und ist Künstlerischer Leiter der Seattle Chamber Music Society.

Mit seinen zahlreichen CD-Aufnahmen gewann er unter anderem zwei »Grammy Awards«, einen »Gramophone Award« und einen »JUNO Award«. Auch seine Einspielung der Paganini Capricen ernteten großes Lob in der Presse.

James Ehnes begann im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen und wurde mit neun Jahren Schüler von Francis Chaplin. Gemeinsam mit dem L’Orchestre Symphonique de Montréal gab er mit 13 Jahren sein Debüt. Er erhielt Unterricht von Sally Thomas an der Meadowmount School of Music und machte 1997 seinen Abschluss an der Juilliard School in New York. Er ist Mitglied der Royal Society of Canada und wurde 2010 zum Member of the Order of Canada ernannt. 2017 erhielt er den »Royal Philharmonic Society Award«.

James Ehnes spielt die »Marsick« Stradivari aus dem Jahr 1715. In seiner Freizeit verbringt er die meiste Zeit mit seiner Frau und seinen zwei Kindern, beschäftigt sich aber auch gern mit Kunst, Kosmologie, Oldtimern sowie Baseball. Er liebt es, die Natur zu erkunden und eines seiner Highlights des letzten Jahres war eine viertägige Fahrradtour von Hannover nach Berlin im Juni.

James Ehnes

James Ehnes

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James Ehnes & Andrew Armstrong Palais im Großen Garten
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Christian Elsner

Sänger/innen

Christian Elsner

Christian Elsner

Der in Freiburg im Breisgau geborene Tenor Christian Elsner ist seit vielen Jahren ein international gefragter Solist, der inzwischen auch als Professor für Gesang seine Erfahrungen an die kommende Generation weitergibt. Er studierte Gesang bei Prof. Martin Gründler und vertiefte in der Liedklasse von Dietrich Fischer-Diskau seine Leidenschaft für das Kunstlied.

Zahlreiche CD Aufnahmen mit Lied, Konzert und Oper zeugen von seinem vielfältigen Repertoire. Seine Auftritte führten ihn bereits in alle wichtigen Zentren der klassischen Musik wie die Philharmonie Berlin, den Wiener Musikverein, die Carnegie Hall New York, die Mailänder Scala oder die Suntory Hall Tokyo. Besonders prägend ist die seit vielen Jahren andauernde Zusammenarbeit mit Marek Janowski. Die Opern Richard Wagners wurden durch Auftritte als Siegmund und als Parsifal an mehreren bedeutenden Häusern zum Mittelpunkt seiner Opernkarriere.

In der Spielzeit 2021/22 wird Christian Elsner unter anderem unter Marek Janowski in Dresden, mit Hartmut Höll in Karlsruhe sowie in Konzerten mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern oder dem Prague Radio Symphony Orchestra zu hören sein.

In seiner Kindheit hörte er täglich seine Geige spielende und unterrichtende Großmutter im Nebenzimmer. Nach einem Einstieg als jugendlicher, gitarrenklampfender Folksänger entschloss er sich schließlich für ein Gesangsstudium. Er ist mit viel Humor und einem großen Sinn für Familie gesegnet und betreut seit mehr als 15 Jahren sängerischen Nachwuchs im Rahmen seiner Professur. Eines seiner Herzensprojekte ist die Heranführung der Jüngsten an die Oper. Inspiriert von großen Opern wie der »Zauberflöte«, dem »Freischütz« und dem »Ring des Nibelungen« schrieb er drei Abenteuerbücher für Kinder. Am liebsten entspannt sich Christian Elsner bei Fantasyfilmen und Hörbüchern, wie Herr der Ringe oder Harry Potter.

»Wenn man singt öffnet sich in der Musik die Seele und man berührt ganz direkt, denn man spielt nicht nur ein Instrument…man ist es selbst!« Christian Elsner

Christian Elsner

Christian Elsner

Fabian Enders

Dirigenten

Fabian Enders

Fabian Enders

Aufführungen und Einspielungen unter der Leitung von Fabian Enders werden von der Fachpresse immer wieder als »hochbeeindruckend« und »bewegend« (»FONO FORUM«) gelobt; »dramatische Gestaltungskraft« und »subtile Ausdeutung« bescheinigt ihm das »Richard-Wagner-Journal«. 2019 erfuhr seine Arbeit durch die Nominierung für den »OPUS Klassik« eine besondere Würdigung.

Noch während des Studiums war Enders als Kapellmeister und Chordirigent u. a. an der Oper Chemnitz engagiert, bevor er sich schwerpunktmäßig der Sinfonik und Chorsinfonik zuwandte. So wirkt er heute als Künstlerischer Leiter des Sächsischen Kammerchores, der Mitteldeutschen Virtuosen und der Sächsischen Solistenvereinigung. Enders arbeitet seit 2017 regelmäßig mit dem RIAS Kammerchor zusammen und dirigiert Konzerte u. a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem Thomanerchor Leipzig, den Salzburg Chamber Soloists oder dem Monteverdi-Chor Hamburg. Als Chorus Master arbeitete er mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Peter Schreier, Iván Fischer, René Jacobs und Helmuth Rilling.

CDs erschienen bei Rondeau Production, querstand und harmonia mundi; Konzertmitschnitte und Produktionen wurden u. a. von Deutschlandfunk Kultur, Radio France und SWR2 ausgestrahlt. Unter seinen vielfältigen Projekten, u. a. im Rahmen des Bachfests Leipzig oder des MDR-Musiksommers, fanden die Leipziger Erstaufführung von Poulencs Oper »Les mammelles de Tirésias« unter seiner Leitung sowie Konzerte in der Leipziger Thomaskirche – die Auslegung von Bachs Passionen und Mendelssohns Oratorien »Elias« und »Paulus« besondere Beachtung.

Fabian Enders studierte an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig Orchester- und Chordirigieren, zudem schloss er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker ab. Bei Kurt Masur, Peter Gülke sowie Peter Schreier vervollkommnete er seine Studien. Enders ist u. a. Stipendiat der Bayreuther Festspiele und wurde durch die Internationale Meisterklasse des Rundfunkchores Berlin gefördert.

Fabian Enders

Fabian Enders

Ensemble Shiraz

Ensembles

Ensemble Shiraz

Ensemble Shiraz

Ensemble Shiraz

Ensemble Shiraz

Konzerttermine

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Kian Soltani & Ensemble Shiraz Residenzschloss (Kleiner Schlosshof)
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Pablo Ferrández

Instrumentalisten

Pablo Ferrández

Pablo Ferrández

wurde 1991 in Madrid geboren und stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Bereits mit 13 Jahren war er Schüler von Natalia Shakhovskaya an der renommierten Escuela Superior de Música Reina Sofía. Nach seinem Studium an der Kronberg Akademie bei Frans Helmerson wurde er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.

Er ist Gewinner des »XV. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs« und SONY Classical Exclusive Artist. Im März 2021 veröffentlichte er sein Debütalbum »Reflections«, welches seine musikalischen Wurzeln und unerwartete Parallelen der russischen und spanischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts beleuchtet und einen »OPUS KLASSIK« in der Kategorie Nachwuchskünstler des Jahres. Pablo Ferrández arbeitete bereits mit Orchestern wie der Los Angeles Philharmonic, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Wiener Philharmonikern sowie Künstlerinnen und Künstlern wie Anne-Sophie Mutter und Daniele Gatti zusammen. Als Rezitalist und Kammermusiker kollaboriert er regelmäßig mit großen Musikerinnen und Musikern, zum Beispiel Martha Argerich, Denis Kozhukhin, Yuja Wang, Maxim Rysanov und Alice Sara Ott.

In dieser Spielzeit tritt er unter anderem gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov mit dem Russian National Youth Symphony Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel zum 100. Geburtstag der Moscow Philharmonic Society auf. Mit der Academy of St. Martin in the Fields wird Pablo Ferrández durch Deutschland und die Niederlande und mit der Barcelona Symphonie Orchestra durch Skandinavien reisen. In der Spielzeit 2021/22 ist er Artist in Residence des Orquestra de València.

Pablo Ferrández spielt das Stradivaricello »Lord Aylesford« aus dem Jahr 1696, welches ihm von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird.

Er ist großer Sportenthusiast und spielt in seiner Freizeit gerne Tennis.

Pablo Ferrández

Pablo Ferrández

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Orchester der Mailänder Scala

Orchester

Filarmonica della Scala

Filarmonica della Scala

wurde 1982 von Claudio Abbado und den Musikerinnen und Musikern der Mailänder Scala gegründet, um das sinfonische Repertoire vertiefen zu können. Bis heute ist das Ensemble unter eigener Leitung.

Carlo Maria Giulini war der erste Chefdirigent und unternahm erste internationale Konzertreisen. Von 1987 bis 2005 leitete Riccardo Muti das Orchester, unterstütze sein musikalisches Wachstum und etablierte es als regelmäßigen Gast in renommierten Konzerthäusern.

Das Orchester der Mailänder Scala arbeitete auch mit anderen großen Dirigenten zusammen wie Leonard Bernstein, Giuseppe Sinopoli, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen, Riccardo Chailly, Yuri Temirkanov, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Gustavo Dudamel, Myung-Whun Chung und Daniel Harding. Ehrenmitglieder des Klangkörpers sind u. a. der ehemalige künstlerische Leiter der Mailänder Scala, Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Georges Prêtre, Lorin Maazel und Wolfgang Sawallisch. Seit 2015 leitet Riccardo Chailly das Ensemble.

Die Musikerinnen und Musiker des Orchesters gaben in den letzten 35 Jahren mehr als 800 Konzerte auf der ganzen Welt. Wichtige Meilensteine waren dabei die Debüts in den Vereinigten Staaten mit Riccardo Chailly und in China mit Myung-Whun Chung. Zu Beginn jeder Spielzeit wird zudem ein Auftragswerk eines zeitgenössischen Komponisten uraufgeführt.

Zahlreiche Aufnahmen zeugen von der musikalischen Vielfalt und dem hohen Niveau des Orchesters. 2017 erschien bei Decca das Album »Ouvertures, Preludes and Intermezzi«, welches aus Opernpremieren an der Mailänder Scala besteht. Das Album »The Fellini Album« mit Filmmusik von Nino Rota wurde 2019 veröffentlicht. Die beiden neuesten Aufnahmen »Cherubini Discoveries« und »Respighi« feiern zwei große Komponisten Italiens.

Seit 2013 veranstaltet das Orchester die kostenlosen »Concerti per Milano« auf der Piazza Duomo im Herzen Mailands. Um bereits Kinder im Grundschulalter für Musik zu begeistern, starteten sie das Bildungsprogramm »Sound, Music!«. Mit der Konzertreihe »Prove Aperte« unterstützt das Orchester wissenschaftliche und ehrenamtliche Einrichtungen der Stadt durch Spezialkonzerte und offene Proben.

Orchester der Mailänder Scala

Orchester der Mailänder Scala

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Iván Fischer

Dirigenten

Iván Fischer

Iván Fischer

ist Dirigent, Komponist, Regisseur, Denker und Pädagoge und gilt als einer der visionärsten Musiker unserer Zeit. Stets die Musik im Fokus, entwickelte Fischer immer wieder neue Konzertformate und gründete Mitte der 1980er-Jahre das Budapest Festival Orchestra. Als Musikalischer Leiter des Klangkörpers führte er es in den letzten 30 Jahren zu internationalem Erfolg, mit weltweiten Konzerten und zahlreichen CD-Aufnahmen. Während des Lockdowns entstanden die »Kakaokonzerte«, bei denen das Orchester im Proberaum spielte und Fischer gemeinsam mit seinen Schildkröten und einem Kakao in der Hand die Musik aus dem Garten kommentierte. Außerdem rief Iván Fischer mehrere Musikfestivals ins Leben, wie das Budapest Mahlerfest, das Bridging Europe Festival und das Vicenza Opera Festival.

Fischer war Chefdirigent des National Symphony Orchestra in Washington, der Opéra National de Lyon und des Konzerthausorchesters Berlin, dessen Ehrendirigent er bis heute ist. Regelmäßig arbeitet er zudem mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Koninklijk Concertgebouworkest, welches ihn zum Ehrengastdirigenten ernannte.

Iván Fischer studierte zunächst Klavier, Violine und Violoncello in Budapest, bevor er Schüler der Dirigierklasse Hans Swarowskys in Wien wurde und danach zwei Jahre als Nikolaus Harnoncourts Assistent tätig war. Als Gewinner der »Rupert Foundation Conducting Competition« legte er dann die Grundsteine für seine eigene erfolgreiche Karriere. Seit 2004 arbeitet Iván Fischer aktiv als Komponist und schreibt dabei meist Vokalmusik mit Instrumentalensembles. Seine Oper »The Red Heifer«, die Kinderoper »Der Grüffelo«, basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuch, und sein meistgespieltes Werk »Eine deutsch-jiddische Kantate« werden auf der ganzen Welt gefeiert.

Der Dirigent ist Gründer der Hungarian Mahler Society und Patron der British Kodály Academy. Für seine Leistungen in der Musik erhielt Fischer mehrere internationale Preise und Medaillen. Er ist Ehrenbürger der Stadt Budapest.

Iván Fischer

Iván Fischer

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Budapest Festival Orchestra & Iván Fischer Kulturpalast (Konzertsaal)
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Forest Roots

Ensembles

Forest Roots

Forest Roots

ist ein unabhängiges Netlabel mit dem Fokus auf akustischen Natur- und vor allem Waldkulissen, welches sich stilistisch in den elektronischen Musikgenres von Ambient, Deep & Dubtechno, Minimal und Experimental bewegt. Die atmosphärische Tiefe des finalen Sounds wird durch zahlreiche Feldaufnahmen verdichtet, die jahrelang auf vielen gemeinsamen Wanderungen aufgenommen wurden. Der natürliche Raum ist dabei eine frei verfügbare und unerschöpfliche Quelle voller Klänge, die jederzeit aus dem Äther und der Entität der Natur entnommen und in eigenständige Musik umgewandelt bzw. in diese transferiert wird – ein wesentliches Kernelement des Labels.

Das angereicherte Soundmaterial wird je nach Intention und Inspiration nach eigenem Ermessen bis zur Unendlichkeit moduliert und verformt, sei es zur stimmungsvollen Untermalung oder zur Genese von Samples, die als perkussive Beatstrukturen oder Hintergrundelemente in die einzelnen Stücke einfließen, um den organischen Grundton beizubehalten. Zusätzliche Klangvielfalt ergibt sich durch den hybriden Einsatz klassischer Synthesizer der 80er- und 90er-Jahre sowie digitaler Tonerzeugerr der modernen digitalen Ära der Jetzt-Zeit.

Das Label wurde im Oktober 2012 mit Sitz in Zittau gegründet und wird seitdem vom Produzenten-Duo Marcel Frehse und Heiko Fehrmann als »Nemo & Jaymon« betrieben. Vor dem Hintergrund einer sich rasch verändernden digitalen Musikkultur reifte die Überzeugung, ein freies und unabhängiges Label als Plattform zu materialisieren, auf welcher die eigenen Werke unverfälscht veröffentlicht werden können.

Seit 2013 entstanden bereits etliche digitale und auch physische Veröffentlichungen auf CD und Kassette. Das Label feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen – mit einer limitierten LP. Das aktuelle Release mit dem Namen »Morgengrauen / Abenddämmerung« ist bis auf einige wenige Exemplare ausverkauft. Aktuell finden Arbeiten an einer Reihe von zukünftigen Veröffentlichungen statt.

Forest Roots

Forest Roots

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Vilde Frang

Instrumentalisten

Vilde Frang

Vilde Frang

Vilde Frang

Vilde Frang

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Frang – Dresdner Philharmonie – Wong Kulturpalast (Konzertsaal)
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Mao Fujita

Instrumentalisten

Mao Fujita

Mao Fujita

Mit seiner musikalischen Sensibilität und Natürlichkeit beeindruckte der 23-jährige Mao Fujita bereits viele renommierten Musikerinnen und Musiker. Mao Fujita wurde in Tokyo geboren, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit drei Jahren und studierte später am Tokyo College of Music. Seinen ersten internationalen Preis gewann er 2010 beim »World Classic« in Taiwan. Darauf folgten Erstplatzierungen bei der »International Rosario Marciano Piano Competition«, der »Zhuhai International Mozart Competition for Young Musicians«, der »Gina Bachauer International Piano Competition« und dem »Concours International de Piano Clara Haskil«. Beim »Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb« 2019 wurde ihm die Silbermedaille überreicht und zudem seine außergewöhnliche musikalische Qualität gelobt. Mao Fujita wird regelmäßig für Rezitale zu internationalen Musikfestivals eingeladen, darunter das Klavier-Festival Ruhr, das Verbier Festival sowie das Riga-Jurmala Festival. Weitere Highlights seiner Karriere sind Auftritte mit renommierten Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Royal Philharmonic, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, der St. Petersburger Philharmonie und der Filarmonica della Scala.

Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit SONY Classical erkundet der Pianist neue Facetten des Klavierrepertoires, beginnend mit einer Studioaufnahme aller Klaviersonaten Mozarts, welche im Herbst dieses Jahres erscheinen wird.

Moa Fujita liebt Katzen – wenn er nicht gerade am Klavier sitzt, spielt er mit seinen drei tierischen Mitbewohnern.

Mao Fujita

Mao Fujita

Zlatomir Fung

Instrumentalisten

Zlatomir Fung

Zlatomir Fung

Seit Zlatomir Fung im Jahr 2019 als erster US-Amerikaner in vierzig Jahren und jüngster Musiker jemals den »Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb« in der Kategorie Cello gewann, verblüfft der Zweiundzwanzigjährige sein Publikum mit grenzenloser Virtuosität und exquisiter Sensibilität. Fung ist in diesem Jahr Stipendiat des Borletti-Buitoni Trust Fellowship und erhielt 2020 Förderung durch den Avery Fisher Career Grant.

In der aktuellen Saison tritt der Ausnahmecellist weltweit mit Orchestern auf und gibt darüber hinaus zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte. Zu seinen Sommerdebüts zählen ein Rezital mit Richard Fu bei der La Jolla Chamber Music Society, mehrere Programme beim ChamberFest Cleveland, beim Bravo! Vail Music Festival gemeinsam mit Joshua Bell und Shai Wosner sowie die Aufführung von Tschaikowskys »Variationen über ein Rokoko-Thema« beim Aspen Music Festival mit dem Aspen Festival Orchestra und ein Rezital mit Dina Vainshtein beim Rockport Chamber Music Festival. Im Herbst gibt er sein Carnegie Hall-Debüt gemeinsam mit der Pianistin Mishka Rushdie Momen und einem Programm aus Klassikern der Romantik. Tourneen führen Zlatomir Fung zudem nach Italien, China und Japan.

Der Gewinner der »Young Artists International Audition« und der »Astral National Auditions« 2017 errang außerdem Erstplatzierungen bei der »Alice & Eleonore Schoenfeld International String Competition«, der »George Enescu International Cello Competition«, der »Stilberg International String Competition« und der »Irving Klein International Competition«. Außerdem erhielt er 2016 bei den Kronberg Akademie Cello-Meisterkursen den »Langraf von Hessen«-Preis.

Zlatomir Fung ist bulgarisch-chinesischer Herkunft und begann im Alter von drei Jahren mit dem Cellospiel. Bereits in jungen Jahren erhielt er Stipendien des Ravinia’s Steans Music Institute, des Heifetz International Music Institute sowie des Aspen Music Festival und der dazugehörigen Schule. Er studierte an der Juilliard School in New York bei Richard Aaron und Timothy Eddy. In seiner Freizeit geht Fung gern ins Kino, liest und ist regelrechter Schachspiel-Enthusiast. Während er früher auch selbst an Schach-Wettbewerben teilnahm, spielt er nun online Blitzschach und verfolgt die großen Wettkämpfe.

Zlatomir Fung

Zlatomir Fung

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Sol Gabetta

Instrumentalisten

Sol Gabetta

Sol Gabetta

zählt zu den weltweit Gefragtesten ihres Fachs. Regelmäßig wird sie zu internationalen Festivals eingeladen und spielt mit renommierten Orchestern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Oslo Philharmonic, dem Orchestre National de France, den Wiener Philharmonikern und dem Mahler Chamber Orchestra. Ihre Inspiration zieht Sol Gabetta u. a. aus musikalischen Begegnungen, beispielsweise während des Solsberg Festivals, dessen Künstlerische Leitung sie innehat.

Kammermusik bildet in Sol Gabettas Schaffen einen besonderen Schwerpunkt. Engagements führten sie bereits an international herausragende Konzerthäuser wie das Lincoln Center in New York, die Wigmore Hall in London und zu verschiedenen internationalen Festivals. In dieser Spielzeit gibt sie u. a. Rezitals mit Alexei Volodin, Bertrand Chamayou, Kristian Bezuidenhout und Aexander Melnikov.

Für ihre außergewöhnlichen musikalischen Leistungen erhielt Sol Gabetta 2018 den »Herbert von Karajan«-Preis der Osterfestspiele Salzburg. 2019 gewann sie für ihre Interpretation von Robert Schumanns Cellokonzert als Instrumentalistin des Jahres einen »OPUS Klassik«. Zudem wurde ihre Arbeit mit mehreren »ECHO Klassik«, einer »Grammy«-Nominierung und einem »Gramophone Award« ausgezeichnet.

Sol Gabettas umfassende Diskografie erscheint bei SONY Classical; ihre jüngsten Veröffentlichungen waren eine Einspielung von Schumanns Spätwerk und eine Live-Aufnahme der Cellokonzerte von Edward Elgar und Bohuslav Martinů mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle und Krzysztof Urbański.

Sol Gabetta spielt auf Instrumenten verschiedener italienischer Meister des 18. Jahrhunderts, darunter ein Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1730, welches ihr von Atelier Cels Paris zur Verfügung gestellt wird. Seit 2020 spielt die Musikerin zudem auf dem berühmten Stradivari-Cello »Bonamy Dobree-Suggia« von 1717, einer Leihgabe der Stradivari-Stiftung Habisreutinger.

Seit 2005 unterrichtet Sol Gabetta an der Musik-Akademie Basel.

Sol Gabetta

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Sol Gabetta & Bertrand Chamayou Kulturpalast (Konzertsaal)
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Christian Gerhaher

Sänger/innen

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher

studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, an der er heute selbst gelegentlich unterrichtet. Neben einem Medizinstudium rundete er seine stimmliche Ausbildung in Meisterkursen ab.

Gemeinsam mit dem Pianisten Gerold Huber widmet sich Christian Gerhaher seit über 30 Jahren der Liedinterpretation. Die Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten führt ihn in die bedeutendsten Konzertsäle der Welt und zu weltweit herausragenden Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam und den Berliner Philharmonikern. Die Saison 2021/22 eröffnete der Bariton mit der von ihm kuratierten Liedwoche Elmau, in der das Kunstlied in seinen vielfältigen Facetten beleuchtet wurde. Als Portraitkünstler des Wiener Musikvereins ist er mit einem Brahms-Liederabend sowie in Zemlinskys »Lyrischer Sinfonie« zu hören. Gemeinsam mit Gerold Huber, Anna Lucia Richter, Julia Kleiter und Anna Prohaska beschließt er die Saison mit einem großen Hugo Wolf-Lied-Projekt.

Auch auf der Opernbühne ist Christian Gerhaher ein gefragter Gast, ausgezeichnet u. a. mit dem »Laurence Olivier Award« und dem Theaterpreis »Der Faust«. Die Interpretation der Schlüsselrolle des Wolfram in Richard Wagners »Tannhäuser« ist eine Konstante in seinem Kalender an den Häusern in Berlin, Wien, London und München. Ein Meilenstein in Christian Gerhahers Opernlaufbahn war seine Darstellung des Wozzeck in Andreas Homokis gefeierter gleichnamiger Inszenierung am Opernhaus Zürich. In der aktuellen Spielzeit erkundet Christian Gerhaher als Giorgio Germont (»La Traviata«) eine weitere Verdi-Partie am Royal Opera House Covent Garden.

Im September 2021 wurde die Gesamteinspielung sämtlicher Lieder Robert Schumanns in einer Box bei Christian Gerhahers Exklusivlabel, Sony Classical, veröffentlicht. In diesem Frühjahr erscheint sein »Lyrisches Tagebuch«, ein Kompendium zur Liedinterpretation. Der Sänger und seine Frau leben mit ihren drei Kindern in München.

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher

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David Geringas

Instrumentalisten

David Geringas

David Geringas

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David Geringas

Boris Giltburg

Instrumentalisten

Boris Giltburg

Boris Giltburg

Der junge in Moskau geborene israelische Pianist wird auf der ganzen Welt als überaus einfühlsamer, bewegender und fesselnder Interpret gelobt. Kritiker priesen seine »singende Melodielinie, die Nuanciertheit seines Anschlags und die breite dynamische Palette, die es ihm ermöglicht, überwältigende Wogen an Energie zu erzeugen« (»Washington Post«). Boris Giltburgs Repertoire reicht von Beethoven bis Schostakowitsch, in jüngerer Zeit hat er sich v. a. als führender Rachmaninow-Interpret einen Namen gemacht.

Er trat mit vielen der international renommiertesten Orchester auf, darunter das Philharmonia Orchestra, das London Philharmonic, das NHK Symphony, das Israel Philharmonic, das WDR Sinfonieorchester, die Deutsche Kammerphilharmonie, die St. Petersburger Philharmoniker und das Seattle Symphony. 2010 gab er sein BBC Proms-Debüt und 2017 sein Australien-Debüt. Weiterhin tourte er häufig durch Südamerika und China, spielte Konzerte in herausragenden Spielstätten wie der Hamburger Elbphilharmonie, der Carnegie Hall, dem London Southbank Centre, dem Auditorium Radio France, der Toppan Hall Tokio und dem Shanghai Oriental Arts Centre. Um das Beethoven-Jubiläum 2020 zu feiern, initiierte Giltburg ein einzigartiges Projekt, indem er alle Sonaten des Komponisten einstudierte, über den Prozess bloggte und ihn filmisch für das BBC-Fernsehen dokumentierte. Außerdem nimmt er mit dem Royal Liverpool Philharmonic und Vasily Petrenko alle Beethoven-Klavierkonzerte für das Label Naxos auf.

Boris Giltburg pflegt eine enge Beziehung zum Pavel Haas Quartett, mit dem er 2018 einen »Gramophone Award« für die Einspielung des Dvořák-Klavierquintetts beim Label Supraphon gewann. Unter seinen Auszeichnungen finden sich zudem ein »Opus Klassik«, ein »Diapason d’Or« sowie der Erste Preis der »Queen Elisabeth Competition« 2013.

In jungen Jahren zog Giltburg von Moskau nach Tel Aviv und erhielt zunächst bei seiner Mutter, später bei Arie Vardi Klavierunterricht.

Boris Giltburg ist ein begeisterter Amateurfotograf und Blogger, der für ein nicht spezialisiertes Publikum über klassische Musik schreibt.

Boris Giltburg

Boris Giltburg

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Pavel Haas Quartet & Boris Giltburg Palais im Großen Garten
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Vadim Gluzman

Instrumentalisten

Vadim Gluzman

Vadim Gluzman

ist ein weltweit renommierter Künstler, dem es gelingt, die herausragende Geigertradition des 19. und 20. Jahrhunderts mit der Frische und Dynamik der Gegenwart zu beleben. Zu seinem breit gefächerten Repertoire zählt aber auch die zeitgenössische Musik, die er fördert und liebt.

Der israelische Violinist tritt international mit herausragenden Orchestern und Dirigenten auf; eine ganz besondere Zusammenarbeit verbindet ihn mit Tugan Sokhiev und den Berliner Philharmonikern, mit Riccardo Chailly und dem Royal Concertgebouw Orchestra sowie dem Gewandhausorchester Leipzig, mit Neemi Järvi und dem London Philharmonic Orchestra, mit dem Royal Scottish National Orchestra und dem Bergen Philharmonic Orchestra oder mit dem Cleveland Orchestra.

Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals, darunter das North Shore Chamber Music Festival in Chicago, das er gemeinsam mit seiner Ehefrau und langjährigen Klavierpartnerin, Angela Yoffe, gründete.

In den kommenden Spielzeiten plant Gluzman die Uraufführung eines neuen Violinkonzerts von Erkki-Sven Tüür mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt und dem Gothenburg Symphony sowie Joshua Romans Doppelkonzert mit dem ProMusica Chamber Orchestra. Er hat Werke von Sofia Gubaidulina, Moritz Eggert, Giya Kancheli, Elena Firsova, Pēteris Vasks, Michael Daugherty und Lera Auerbach uraufgeführt, wovon auch Aufnahmen entstanden. Für seine umfangreiche Diskografie bei dem Label BIS hat Gluzman bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den »Diapason d'Or«, »Gramophones Editor's Choice«, den »Choc de Classica«-Preis des »Classica«-Magazins und die CD des Monats von »The Strad«, »BBC Music Magazine«, »ClassicFM« und anderen.

Gluzman ist Distinguished Artist in Residence am Peabody Conservatory und spielt die aus dem Jahre 1690 stammende »ex-Leopold Auer«-Stradivari, welche ihm als ständige Leihgabe von der Stradivari Society Chicago zur Verfügung gestellt wird.

Vadim Gluzman

Vadim Gluzman

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Gluzman – Moser – Korobeinikov Palais im Großen Garten
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Hélène Grimaud

Instrumentalisten

Hélène Grimaud

Hélène Grimaud

ist nicht nur eine leidenschaftliche Pianistin, die ihr Instrument mit starkem poetischem Ausdruck und unvergleichlichem technischem Können spielt. Sie zeichnet sich ebenso aus als engagierte Naturschützerin, als mitfühlende Menschenrechtlerin und als Buchautorin. 1969 in Aix-en-Provence geboren, studierte sie bei Jacqueline Courtin am dortigen Konservatorium und anschließend bei Pierre Barbizet in Marseille. Im Alter von nur 13 Jahren wurde sie am Pariser Conservatoire angenommen, wo sie schon drei Jahre später 1985 den Ersten Preis im Fach Klavier erhielt.

Weiteren Unterricht nahm sie bei György Sándor und Leon Fleisher. 1987 gab sie ihr erfolgreiches erstes Rezital in Tokio und im selben Jahr lud sie Daniel Barenboim ein, mit dem Orchestre de Paris aufzutreten. Dies war der Beginn von Grimauds glanzvoller Karriere. Sie ist gekennzeichnet durch Konzerte mit internationalen Spitzenorchestern und berühmten Dirigenten.

Zwischen ihrem Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado im Jahr 1995 und ihrem ersten Auftritt mit dem New York Philharmonic unter Kurt Masur 1999 debütierte Grimaud noch in einem völlig anderen Fach: Sie gründete das Wolf Conservation Center in Upper New York State. Ihre Liebe zu dieser gefährdeten Art begann mit der zufälligen Begegnung mit einem Wolf in Nordflorida. Das führte zu dem Entschluss, ein Zentrum für Umwelterziehung ins Leben zu rufen. Hélène Grimauds Engagement umfasst jedoch weitaus mehr. So ist sie auch Mitglied der Organisation Musicians for Human Rights, eines weltumspannenden Netzwerks von in der Musikbranche Tätigen, das sich für Menschenrechte und sozialen Wandel einsetzt. Seit vielen Jahren findet sie zudem Zeit, sich ihrer schriftstellerischen Arbeit zu widmen.

Dank ihrer ausgedehnten Tourneen als Konzertsolistin haben Hörer*innen auf der ganzen Welt die Möglichkeit, sich an ihrer Arbeit zu erfreuen. Auch als engagierte Kammermusikerin ist Grimaud bei den renommiertesten Festivals und kulturellen Veranstaltungen aufgetreten. Zu ihren musikalischen Partnerinnen und Partnern zählen u. a. Sol Gabetta, Rolando Villazón, Jan Vogler, Truls Mørk, Clemens Hagen, Gidon Kremer, Gil Shaham und die Gebrüder Capuçon. Ihr außerordentlicher und wegweisender Beitrag zur Welt der klassischen Musik wurde von der französischen Regierung gewürdigt, als sie im Rang eines Ritters in die Ehrenlegion aufgenommen wurde und damit den höchsten Verdienstorden Frankreichs erhielt.

Hélène Grimaud ist seit 2002 Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon. Ihre Aufnahmen erhielten begeisterte Kritiken und viele Auszeichnungen wie unter anderem den »Cannes Classical Recording of the Year«, den »Choc du Monde de la musique«, den »Diapason d’Or«, den »Grand Prix du disque«, den »Record Academy Prize«, den »Midem Classic Award« und den »ECHO Klassik«.

Hélène Grimaud

Hélène Grimaud

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Hélène Grimaud & Jan Vogler Gläserne Manufaktur von Volkswagen
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Gabriele Groll

Sonstige

Gabriele Groll

Gabriele Groll

ist seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Editionsprojekt »Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe« an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Komparatistik in Berlin war sie am Musikinstrumenten-Museum Berlin, an der Universität Potsdam sowie als Lehrbeauftragte an der HU Berlin und der TU Dresden tätig. Zudem wirkte sie an mehreren Editionsprojekten, zum Beispiel der Hanns Eisler-Gesamtausgabe und der digitalen Edition der Werke Giuseppe Sartis, mit. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sich Gabriele Groll mit Visual Music an der Schnittstelle von Kunst und Forschung.

Was sie immer wieder persönlich berührt, sind Kooperationen zwischen Künstler*innen verschiedener Herkunft und Kultur, ein gemeinsames Musizieren über kulturelle und geographische Grenzen hinweg. Als Wissenschaftlerin liegt Gabriele Groll zudem der Austausch zwischen Theorie und Praxis am Herzen, weil sie glaubt, dass Künstler*innen und Wissenschaftler*innen viel voneinander lernen können – nicht nur für ihre jeweilige Profession, sondern auch in Bezug auf die Verbindung von Kunst und gesellschaftlichen Fragen.

»Musik ist Musik, ob sie für die Bühne, das Dirigentenpult oder fürs Kino ist. Die Form mag sich ändern, die Art, sie zu notieren, mag unterschiedlich sein, aber der Komponist darf keinerlei Zugeständnisse machen in Bezug auf das, was er für seine eigene musikalische Überzeugung hält.« – Erich Wolfgang Korngold

Gabriele Groll

Gabriele Groll

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Sound & Science: »Visual Music« Deutsches Hygiene-Museum
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Sound & Science: »Visual Music« Deutsches Hygiene-Museum
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Martin Grubinger

Instrumentalisten

Martin Grubinger

Martin Grubinger

Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen.

Eine wichtige Rolle bei der Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern spielen Auftragskompositionen wie Avner Dormans »Frozen in Time«, das »Konzert für Schlagzeug und Orchester« von Friedrich Cerha sowie Tan Duns Schlagzeugkonzert »Tears of Nature«. 2014 folgte die Uraufführung von »Speaking Drums« mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten Peter Eötvös. Grubingers großbesetzte Percussionprojekte wie »The Percussive Planet«, »Century of Percussion« und »Caribbean Showdown« dokumentieren seine Vielseitigkeit.

2016/17 war er Artist in Residence in der Elbphilharmonie; weitere Residenzen hatte er bei der Camerata Salzburg, der Kölner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus und dem Tonhalle Orchester Zürich inne. Martin Grubinger ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals und war 2013 Artiste Étoile beim Lucerne Festival. Bereits vielfach ausgezeichnet, ist Martin Grubinger u. a. Träger des »Bernstein Awards« des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie des »Würth-Preises« der Jeunesses Musicales Deutschland. Grubinger veröffentlichte die CD »Drums 'n' chant« sowie einen Mitschnitt des »Percussive Planet« auf DVD für die Deutsche Grammophon. Weitere Einspielungen erschienen bei verschiedenen Labels, darunter Sony, Kairos, Ondine und BIS.

Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg, machte aber bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam, u. a. beim zweiten »Welt-Marimba-Wettbewerb« in Okaya sowie beim »EBU Wettbewerb« in Norwegen. Seit 2015 ist Grubinger Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und seit 2018 Professor für klassisches Schlagwerk/Multipercussion am Mozarteum Salzburg.

Martin Grubinger

Martin Grubinger

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Mirella Hagen

Sänger/innen

Mirella Hagen

Mirella Hagen

studierte in Stuttgart bei Ulrike Sonntag, mit der sie auch nach dem Studium weiterhin eng zusammenarbeitet. Meisterkurse bei Edith Mathis, Ulf Bästlein und Charles Spencer, sowie Helen Donath und Helmut Deutsch ergänzten ihre Studien. Die vielseitige Künstlerin war Preisträgerin bei »Jugend musiziert«, des »Hochschulwettbewerbs«, des »Paula Salomon«-Wettbewerbs sowie Finalistin des »Internationalen Hugo-Wolf Wettbewerb Stuttgart« und wurde mehrfach für ihre Lied-Interpretationen ausgezeichnet.

Nach ihrem Studium war Mirella Hagen im Opernstudio an der Staatsoper Stuttgart engagiert. Des Weiteren war sie am Theater Regensburg, der Dortmunder Oper, der Komische Oper Berlin, dem Staatstheater Braunschweig, dem Theater an der Wien, der Bayerische Staatsoper, der Opera Vlaanderen Antwerpen, der Oper Graz, der Semperoper Dresden und der Opera National du Rhin zu erleben. Im Sommer 2013 gab sie ihr international hochgelobtes Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Woglinde in »Rheingold« und »Götterdämmerung« sowie als Waldvogel in »Siegfried«.

Neben ihrer Operntätigkeit ist sie auch als Konzertsängerin überaus gefragt. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Helmuth Rilling, mit dem sie nach Korea, Polen, Mailand und Moskau reiste und bei zahlreichen deutschen Musikfestivals auftrat. Ein weiterer Schwerpunkt in ihrer noch jungen Laufbahn ist der Liedgesang; dabei arbeitet sie eng mit der Pianistin Kerstin Mörk zusammen. 2016 erschien ihr gemeinsames Debütalbum »Mädchenherzen« mit Liedern von Richard Strauss, Ludwig Thuille und Hugo Wolf.

Seit der Geburt ihrer Zwillingstöchter kann Mirella Hagen bestätigen: Auch mit zwei Babys in der Tragetasche und einem Kleinkind am Hosenbein lässt sich eine Opernarie üben. Nebenbei tanzt sie in ihrem Wohnzimmer Salsa und träumt davon, italienischen Kaffee auf einer Römischen Piazza zu trinken. Ansonsten schätzt sie die künstlerische Beobachtung von Oscar Wilde: »Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Ergebnis« – wenn nämlich nach vielem Üben und Proben der Zauber des Bühnenauftritts spürbar wird.

Mirella Hagen

Mirella Hagen

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Budapest Festival Orchestra & Iván Fischer Kulturpalast (Konzertsaal)
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Samuel Hasselhorn

Sänger/innen

Samuel Hasselhorn

Samuel Hasselhorn

hat sich spätestens seit dem Gewinn des »Königin-Elisabeth Wettbewerbs« 2018 international einen Namen gemacht – sowohl im Liedfach als auch auf der Opernbühne.

Seine Saison 2021/22 steht ganz im Zeichen von Haus- und Rollendebüts: Conte Almaviva (»Le nozze di Figaro«) an der Staatsoper Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, Pelléas (»Pelléas et Mélisande«) am Staatstheater Nürnberg, dessen Ensemble er angehört, unter der Leitung von Joana Mallwitz, Harlekin (»Ariadne auf Naxos«) an der Mailänder Scala und Guglielmo (»Cosí fan tutte«) in Lissabon. Liederabende führen Samuel Hasselhorn nach London, Berlin, Bayreuth, Padua und Cambridge. Außerdem debütiert er mit den Wiener Symphonikern im Goldenen Saal des Musikvereins Wien unter Ivor Bolton und singt Bachs »Weihnachtsoratorium« auf einer Tournee unter Laurence Equilbey. Anfang 2022 erscheint seine zweite CD bei Harmonia Mundi, »Glaube, Hoffnung, Liebe«, mit Liedern von Franz Schubert. Hasselhorn war zwei Jahre lang festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und ist Preisträger zahlreicher internationaler Gesangswettbewerbe wie u. a. der »Young Concert Artists Auditions«, des »Internationalen Schubert Wettbewerbs« und des »Wigmore Hall Wettbewerbs«. 2017 debütierte Samuel Hasselhorn während seiner Nordamerika-Tournee u. a. in New York, Boston, Washington D.C. und Buffalo. Seine ersten beiden CDs »Nachtblicke« und »Dichterliebe²« erschienen 2014 und 2018 beim Label GWK RECORDS.

Der Bariton studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris und erhielt weitere musikalische Impulse bei zahlreichen Meisterkursen. Zudem wurde er mit dem »Gundlach Musikpreis« und Stipendien der Walter und Charlotte Hamel Stiftung sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes ausgezeichnet.

Samuel Hasselhorn ist nicht nur großer Fan seiner beiden Söhne, sondern auch des notorisch erfolglosen TV 1860 München. Wenn er nicht auf der Bühne steht, backt er laut Angabe seiner Familie den besten New York Cheesecake, den man sich vorstellen kann – ohne Rezept!

Samuel Hasselhorn

Samuel Hasselhorn

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Liederabend Samuel Hasselhorn Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Marie-Elisabeth Hecker

Instrumentalisten

Marie-Elisabeth Hecker

Marie-Elisabeth Hecker

war Schülerin am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau, bevor sie Cellounterricht bei Peter Bruns erhielt. Im Alter von zwölf Jahren gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb »Jugend musiziert«, weitere Preise folgten. Den internationalen Durchbruch bescherte ihr der sensationelle Erfolg beim »Rostropowitsch-Wettbewerb« 2005 in Paris: Dort gewann sie – erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbes – sowohl den Ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seitdem gehört Marie-Elisabeth Hecker, die bei Heinrich Schiff und im Rahmen von Meisterkursen bei Anner Bylsma, Bernard Greenhouse, Frans Helmerson, Gary Hoffman und Steven Isserlis studierte, zu den gefragtesten Solistinnen der jungen Generation. Unter anderem gastierte sie beim BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, der Filarmonica della Scala, dem Gewandhausorchester, dem hr-Sinfonieorchester, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre National de France und bei der Staatskapelle Berlin. Insbesondere mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Martin Helmchen, ist die Musikerin weltweit in Rezitalen zu erleben so u. a. im Concertgebouw Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden, in der Berliner Philharmonie, im Bozar Brüssel, im Teatro Colón Buenos Aires, in der Elbphilharmonie Hamburg, der Wigmore Hall London, der Carnegie Hall New York, dem Pariser Louvre, der Toppan Hall Tokio, dem Konzerthaus Wien und der Tonhalle Zürich. In verschiedenen Formationen spielt Marie-Elisabeth Hecker zudem regelmäßig Kammermusikkonzerte mit Veronika Eberle, Christian Tetzlaff, Stephen Waarts, Carolin Widmann und dem Apollon Musagète Quartett.

Große Beachtung fand ihre Einspielung von Brahms’ Cellosonaten, die 2016 beim Label Alpha Classics veröffentlicht wurde. Dort erschien 2018 auch ihre Aufnahme von Schuberts »Arpeggione-Sonate« und dem Klaviertrio Nr. 2 sowie eine CD mit Elgars Cellokonzert und dessen Klavierquintett. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Marie-Elisabeth Hecker seit August 2017 Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. In Zusammenarbeit mit Music Road Rwanda fördert sie außerdem eine Musikschule in Ruanda, mit der sie regelmäßig vor Ort musikalische Projekte realisiert. Sie wird von der Kronberg Akademie unterstützt.

»Für mich ist [das Cello] das vielfältigste Instrument: Es kann singen, Pulsgeber sein, die Basis für jede Musik – besonders der Kammermusik, die Lage des Tenors.« – Marie-Elisabeth Hecker

Marie-Elisabeth Hecker

Marie-Elisabeth Hecker

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Clemens Heidrich

Sänger/innen

Clemens Heidrich

Clemens Heidrich

erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Knabenchor Dresden unter Leitung von Manfred Winter, wo er bereits solistische Aufgaben übernahm. Das Abitur legte er in der Musikspezialklasse des Lessinggymnasiums Hoyerswerda ab. Direkt im Anschluss nahm Heidrich ein Studium für Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Christian Elßner und Prof. Christiane Junghanns auf, welches er mit dem Solistenexamen der Konzertklasse beendete. Während des Studiums und einige Jahre darüber hinaus war er Mitglied im Dresdner Kammerchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann – eine Zeit, die er selbst als künstlerisch in ganz besonderer Weise prägend bezeichnet. Inzwischen ist er auf zahlreichen renommierten Konzertpodien im In- und Ausland zu Gast gewesen – beispielsweise bei den Bachfesten in Leipzig, Köthen und Eisenach, den Händelfestspielen Halle und Göttingen, den Dresdner Musikfestspielen, den Telemannfesttagen Magdeburg oder bei La Folle Journée Tokio. Sein Repertoire erstreckt sich von der Renaissance bis zur Moderne; insbesondere gilt seine Zuneigung aber der geistlichen Musik und den großen Oratorien des Barock und der Klassik.

Im Bereich der Oper führten ihn Gastengagements u. a. an die Landesbühnen Sachsen und die Sächsische Staatsoper Dresden, wo er mit der Hauptpartie in Jörg Herchets Oper »Zueinander« debütierte. In künstlerischen Fragen wird er von der Dresdner Gesangspädagogin Karin Mitzscherling beraten. Für Clemens Heidrich steht die Familie, seine Frau und vier Kinder, an erster Stelle. Er ist nicht nur leidenschaftlicher Kirchgänger, sondern auch im Vorstand des Fördervereins zur Förderung der Kirchenmusik in Dresden-Zschachwitz. Seine Sommer verbringt er gerne mit einem Glas Wein in der Hand an Gewässern aller Art. Zudem ist er Sympathisant einer schwarzgelb gekleideten Fußballmannschaft.

Clemens Heidrich

Clemens Heidrich

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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Martin Helmchen

Instrumentalisten

Martin Helmchen

Martin Helmchen

ist einer der gefragtesten Pianisten der jüngeren Generation und konzertiert seit Jahrzehnten auf den wichtigsten Podien der Welt. Insbesondere die Originalität und Intensität seiner Interpretationen, die er mit beeindruckender Klangsensibilität und technischer Raffinesse präsentiert, zeichnen sein musikalisches Schaffen aus. 1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst an der HfM Hanns Eisler Berlin und wechselte später an die HMTM Hannover. Einen ersten entscheidenden Impuls erhielt seine Karriere, als er 2001 den »Internationalen Clara-Haskil-Klavierwettbewerb« gewann.

Als Solist arbeitete Martin Helmchen mit zahlreichen renommierten Orchestern und berühmten Dirigenten zusammen. Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik. Zu seinen engen Partner*innen auf diesem Feld gehören seine Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker, Julian Prégardien, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Carolin Widmann und Frank Peter Zimmermann, mit dem er den großen Beethovenzyklus in dieser Saison fortsetzt. Im Orchesterbereich eröffnet Helmchen die Saison mit seiner Rückkehr zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen; es folgen Konzerte mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie beim WDR Sinfonieorchester, bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, beim Chicago Symphony Orchestra, beim Danish National Symphony Orchestra, dem Stockholm Philharmonic sowie beim Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo.

Martin Helmchen ist Exklusivkünstler von Alpha Classics. Im Beethovenjahr 2020 erschienen alle Klavierkonzerte, eingespielt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andrew Manze. Des Weiteren hat er für PentaTone Classics zahlreiche Alben aufgenommen.

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy. Gemeinsam mit Marie-Elisabeth Hecker intiierte der Pianist zudem ein Musikprojekt in Ruanda, bei dem ortsansässige Bewohner*innen Musikschulen leiten und dort sowohl europäische klassische Musik als auch afrikanische Musik und Tanz unterrichten.

Mit seiner sechsköpfigen Familie lebt Martin Helmchen auf dem Brandenburger Land und nimmt sie auch auf einige seiner Konzertreisen mit.

Martin Helmchen

Martin Helmchen

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Friederike Herold

Instrumentalisten

Friederike Herold

Friederike Herold

wurde 2005 in Pirna geboren und begann im Alter von 4 Jahren mit dem Cellounterricht. Zwei Jahre später wurde sie in die Kinderklasse der Hochschule für Musik Dresden Carl Maria von Weber aufgenommen und von Prof. Gunda Altmann unterrichtet. Seit 2016 besucht sie das Sächsische Landesgymnasium für Musik Dresden und ist derzeit Schülerin von Prof. Emil Rovner (Dresden) und Prof. Ivan Monighetti (Basel). Die junge Cellistin kann bereits auf bemerkenswerte Erfolge bei Wettbewerben zurückblicken. Beim 5. »Internationalen Justus-Johann-Friedrich-Dotzauer-Wettbewerb« in Dresden 2013 gewann sie als jüngste Teilnehmerin einen 2. Preis und zwei Sonderpreise. Sie gewann erste Preise beim »Internationalen Cellowettbewerb« in Liezen, Österreich, beim »Internationalen Antonio Janigro Cellowettbewerb« in Poreč, Kroatien (2014), beim »Internationalen Heran- Cellowettbewerb« in Usti nad Orlici, Tschechien und beim »Internationalen Popper Wettbewerb« in Várpalota, Ungarn (2015). Beim »7. Internationalen J. J. Dotzauer Wettbewerb für junge Cellisten« wurde sie in der Kat 2 mit dem 2. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des »Potpourri« von J. J. Dotzauer ausgezeichnet. Sie ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin des Wettbewerbs »Jugend musiziert« mit Höchstpunktzahl sowohl in der Solo- als auch in der Kammermusikwertung. Gemeinsam mit ihren beiden Schwestern wurde sie zudem mit dem Mitteldeutschen Jugendmusikpreis für Kammermusik der Holger-Koppe-Stiftung ausgezeichnet.
Wesentliche musikalische Impulse erhielt Friederike durch Meisterkurse u.a. bei Ivan Monighetti, Sol Gabetta, Jens-Peter Maintz, Danjulo Ishizaka, Marie-Elisabeth Hecker, Jan Vogler, Natalie Clein und Tanja Tetzlaff. Bereits im Alter von 9 Jahren trat Friederike als Solistin mit dem Jungen Sinfonieorchester Dresden in der Kreuzkirche und kurz darauf mit den Zagreber Solisten in Porec, Kroatien, auf. Sie wurde eingeladen, am Solsberg Festival in Olsberg (Schweiz) teilzunehmen, trat mit dem YES-Kammerorchester unter Ivan Monighetti in Basel und mit dem Orchester Barocco sempre giovan in Prag auf. Weitere Highlights waren Auftritte beim »Marler Debut«, in der Reihe »Arpeggione Sterne von morgen« in Österreich und bei der ICMA Award Ceremony in Vaduz (Liechtenstein).
Im November 2020 wurde sie vom Geiger Daniel Hope eingeladen, live in seiner Show H»ope@Home« aufzutreten. 2021 debütierte sie beim Schleswig-Holstein Musikfestival, zusammen mit dem Pianisten Daniel Streicher. Von 2016 bis 2021 war Friederike Stipendiatin der Reihe »Meisterschüler-Meister« auf Schloss Neuhardenberg mit dem Cellisten Jan Vogler. Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie seit 2020 ein Cello von Joseph Antonius Rocca, Turin 1839, und wird durch ein Förderstipendium der Jürgen-und Monika Blankenburg- Stiftung unterstützt. Friederike ist zudem seit 2018 Stipendiatin der Internationalen Musikakademie Liechtenstein und nimmt an den Intensivwochen und Aktivitäten der dortigen Akademie teil.

Friederike Herold

Friederike Herold

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David Hill

Dirigenten

David Hill

David Hill

David Hill

David Hill

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Falk Hoffmann

Sänger/innen

Falk Hoffmann

Falk Hoffmann

war Mitglied des Dresdner Kreuzchores, wo er erste solistische Erfahrungen sammeln konnte, und erhielt 1997 das »Rudolf-Mauersberger«-Stipendium. Der Tenor studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, zunächst bei Armin Ude, dann bei Margret Trappe-Wiel. Weiterhin belegte er im Aufbaustudium die Lied- und Konzertklasse bei Olaf Bär und besuchte verschiedene Meisterkurse u. a. bei Peter Schreier. Von 2003 bis 2010 war Falk Hoffmann an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul engagiert, wo er zahlreiche Hauptpartien im lyrischen Tenorfach übernahm. Des Weiteren gastierte er an verschiedenen anderen Opernhäusern, u. a. am Theater Zwickau-Plauen, am Theater Nordhausen, am Theater Krefeld-Mönchengladbach und an der Staatsoperette in Dresden. Seit September 2010 ist der Tenor Mitglied im renommierten MDR-Rundfunkchor und hier auch solistisch tätig.

Darüber hinaus gastiert Falk Hoffmann als Konzertsänger deutschlandweit – u. a. in Düsseldorf, Freiburg, München, Hamburg, Berlin, in seiner Heimatstadt Dresden, sowie beim Sächsischen Mozartfest in Chemnitz, aber auch in Leipzig, wo er 2015 als Solist im Weihegottesdienst der neuen Propsteikirche mitwirkte. Regelmäßige Verpflichtungen verbinden ihn mit der Dresdner Singakademie sowie der Merseburger Hofmusik, wobei auch verschiedene Mitschnitte und Aufnahmen entstanden. Eine enge musikalische Verbindung besteht seit 2012 zum Leipziger Synagogalchor, dessen Fördermitglied ist. Im Zusammenhang damit beschäftigt sich Falk Hoffmann intensiv mit der jüdischen Kultur und Spuren jüdischen Lebens in Leipzig.

Ganz besonders am Herzen liegt ihm der Liedgesang. Seit seiner Studienzeit konzertiert der Tenor mit seinem Klavierpartner Michael Schütze auch in diesem Bereich, u. a. in der Reihe »Lied in Dresden«. Neben dem Liedgesang beschäftigt er sich gern mit dem Ensemblesingen, sodass er im Jahr 2020 mit drei weiteren Herren aus dem MDR Rundfunkchor das Seume-Quartett« gründete.

Falk Hoffmann engagiert sich im Jugend-Musik-Netzwerk »Clara« des MDR, um Kinder frühzeitig für die klassische Musik zu begeistern.

Falk Hoffmann

Falk Hoffmann

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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Christine Hoppe

Sonstige

Christine Hoppe

Christine Hoppe

wurde 1968 in Dresden geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Anschließend war sie für zwei Spielzeiten am Theater Chemnitz engagiert. Seit 1991 ist sie festes Ensemblemitglied des Staatsschauspiels Dresden. Eine Auswahl wichtiger Rollen ist: Shen Te/Shui Ta in Brechts »Der gute Mensch von Sezuan« (Regie: Ursula Karusseit), Ellida Wangel in Ibsens »Die Frau vom Meer« (Regie: Tobias Wellemeyer), Roxane in »Cyrano de Bergerac« von Edmond Rostand (Regie: András Fricsay Kali Son), die Judith in Hebbels gleichnamigem Stück sowie die Rhodope in seinem Werk »Gyges und sein Ring« (beides in der Regie von Klaus Dieter Kirst), Klytaimnestra in Aischylos’ »Die Orestie« (Regie: Volker Lösch) sowie die Martha in Albees »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« (Regie: Paolo Magelli), als Friedrich der Große in »Leben Gundlings Friedrich von Preussen Schlaf Traum Schrei« von Heiner Müller (Regie: Stephan Suschke), als Klara in Dürrenmatts »Der Besuch der alten Dame« (Regie: Armin Petras), als Eboli in Schillers »Don Carlos« (Regie: Roger Vontobel) und als Ranjewskaja in Tschechows »Der Kirschgarten« (Regie: Tilmann Köhler). 2006 erhielt Christine Hoppe den »Erich-Ponto-Preis« und seit 2014 ist sie Trägerin des »Antonia Dietrich Ringes«.

Eine ihrer Herzensanliegen ist der Tierschutz, vor allem die Pflege alter Hunde, um ihnen noch ein wenig angenehme Lebenszeit zu schenken.

»Für mich ist Musik der direkte Weg zu unseren Herzen. Dieses Anliegen ist mir in der Kunst das Wichtigste, zu berühren und berührt zu werden.« Christine Hoppe

Christine Hoppe

Christine Hoppe

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José Cura & Dresdner Kapellsolisten Staatsoperette Dresden
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hr-Sinfonieorchester

Orchester

hr-Sinfonieorchester

hr-Sinfonieorchester

1929 als eines der ersten Rundfunk-Sinfonieorchester Deutschlands gegründet, zählt das hr-Sinfonieorchester seit Jahrzehnten zu den international führenden Mahler- und Bruckner-Interpreten und meistert heute mit großem Erfolg die Herausforderungen eines modernen Spitzenorchesters. Für seine hervorragenden Bläser, seine kraftvollen Streicher und seine dynamische Spielkultur berühmt, steht das Orchester des Hessischen Rundfunks mit seinem neuen Chefdirigenten Alain Altinoglu für musikalische Exzellenz wie für ein interessantes und vielseitiges Repertoire.

Mit innovativen Konzertformaten, vielbeachteten CD-Produktionen und Digitalangeboten, der steten Präsenz in europäischen Musikzentren wie Wien, Salzburg, Madrid oder Paris sowie regelmäßigen Tourneen nach Asien unterstreicht das hr-Sinfonieorchester seine exponierte Position in der europäischen Orchesterlandschaft und genießt als Frankfurt Radio Symphony weltweit einen hervorragenden Ruf.

Bekannt geworden durch die Maßstäbe setzenden Ersteinspielungen der Urfassungen von Bruckners Sinfonien und die erste digitale Gesamtaufnahme aller Mahler-Sinfonien begründete das hr-Sinfonieorchester eine Tradition in der Interpretation romantischer Literatur, die vom langjährigen Chefdirigenten und heutigen Ehrendirigenten Eliahu Inbal über seine Nachfolger Dmitrij Kitajenko und Hugh Wolff bis hin zur Ära des heutigen »Conductor Laureate« Paavo Järvi und zu Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada strahlt, der das Orchester zuletzt sieben Jahre mit großem Erfolg leitete. Entscheidende Akzente in seinem Engagement für die Tradition wie für die zeitgenössische Musik setzte der Klangkörper schon mit seinem ersten Chefdirigenten Hans Rosbaud unmittelbar nach der Gründung. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau unter Kurt Schröder, Winfried Zillig und Otto Matzerath entwickelte sich das hr-Sinfonieorchester in den 1960er bis 1980er Jahren unter Dean Dixon und Eliahu Inbal schließlich zu einem Orchester von internationalem Format mit Gastspielen in aller Welt und wichtigen, vielfach ausgezeichneten Schallplatten- und CD-Editionen.

hr-Sinfonieorchester

hr-Sinfonieorchester

Konzerttermine

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Vogler – hr-Sinfonieorchester – Järvi Kulturpalast (Konzertsaal)
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Vincent Huguet

Sonstige

Vincent Huguet

Vincent Huguet

Vincent Huguet

Vincent Huguet

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Michael Hurshell

Dirigenten

Michael Hurshell

Michael Hurshell

kommt aus den USA, wo er an der Brown University Klavier und Komposition studierte; danach folgte sein Dirigentenstudium in Wien. Als Operndirigent leitete er Europatourneen von Werken Mozarts, Verdis und Puccinis. Als Gast an der Deutschen Oper am Rhein dirigierte er Richard Strauss’ »Ariadne«, Mozarts »Così fan tutte« und Verdis »Rigoletto« in Düsseldorf und Duisburg.  Von 1998 bis 2006 war er regelmäßiger Gastdirigent der Slowakischen Philharmonie, mit der CD-Einspielungen von Werken Wagners, Liszts, Mussorgskis und Tschaikowskis vorliegen. Mit diesem Klangkörper gastierte er 2004 auch in Deutschland, wo ein Programm mit Werken vertriebener Komponisten (Franz Waxman, Erich Wolfgang Korngold, Miklós Rózsa, Max Steiner) beim sächsischen Dreiklang-Festival zur Aufführung kam. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie ging er mit Bruckners 9. Sinfonie auf eine von der Presse gefeierte Tournee durch Nordrhein-Westfalen.

Ebenso widmet sich Michael Hurshell dem zeitgenössischen Repertoire: bei der EXPO in Hannover dirigierte er die Warschauer Nationalphilharmonie zur Uraufführung von Krzysztof Pendereckis »Music for Marimba, Recorders and Orchestra«. Überregionales Echo beim Publikum und in den Medien fand die »Bach-Metropolis Transformation«, die 2005 mit Musikern des Dresdner Hochschulorchesters u.a. in Dresden aufgeführt wurde. Michael Hurshell begleitete bereits namhafte Solisten wie Gustav Rivinius, Wolfgang Bauer und Jenő Jandó.

Seit 2002 hat er einen Lehrauftrag für Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden inne und seit 2008 ist er Dozent an der Technischen Universität Dresden, wo er musikwissenschaftliche Vorlesungen und Seminare gibt. Im November 2007 übernahm Michael Hurshell die Künstlerische Leitung der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden, mit der er inzwischen in Deutschland, Frankreich, Polen und Israel konzertierte. Im September 2009 wurde er zum wissenschaftlichen Kurator der Richard-Wagner-Stätten Graupa berufen. Die von ihm konzipierte multimediale Dauerausstellung hat sich seit der Eröffnung im Januar 2013 zum Publikumsmagneten entwickelt.

Michael Hurshell

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Il Pomo d'Oro

Ensembles

Il Pomo d’Oro

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Raphaël Imbert

Instrumentalisten

Raphaël Imbert

Raphaël Imbert

ist Saxofonist, Komponist, Improvisator, Lehrer, Forscher, seit September 2019 Direktor des Conservatoire Pierre Barbizet de Marseille (INSEAMM) und seit 1999 Künstlerischer Leiter der Formation Nine Spirit.

Geboren 1974, wuchs der Musiker in einem künstlerischen Umfeld auf. Im Alter von 15 Jahren entdeckte er das Saxofon. Es war Liebe auf den ersten Blick. Als Autodidakt meldete er sich für die Jazzklasse am Konservatorium in Marseille an. Zusammen mit Jean-Jacques Elangué gewann er dort zum Abschluss den Ersten Preis und gründete schließlich zwei Ensembles, das Hemlé Orchestra und das Atsas Imbert Consort, mit denen er bei zahlreichen Festivals auftrat. Seine Vision von Musik und Jazz ist eng mit der spezifischen Spiritualität des Jazzschaffens verbunden. In diesem Geiste gründete er Nine Spirit, eine Gruppe von Musikern, die sich auf die sakrale Musik von Duke Ellington, John Coltrane, Pharoah Sanders, Albert Ayler und anderen konzentriert. In diesem Zusammenhang initiierte er auch eine Studie über das Sakrale im Jazz und wurde damit 2003 Preisträger der »Villa Médicis Hors les Murs«.

Im Jahr 2005 gewann er den 28. nationalen Jazz-Wettbewerb von La Défense in Paris. 2016 wurde er Associate Artist des Festival d'Art Lyrique und realisierte Projekte mit Jean-Guihen Queyras und dem Orchestre des Jeunes de la Méditerranée. Raphaël Imbert komponiert auch für Film und Fernsehen. Mit »Music is My Hope«, 2018 erschienen, gewann er den »Victoires du Jazz«-Preis, und 2020 veröffentlichte er mit einem neuen Quartett das Album »Oraison«. Seit 2010 ist Imbert Mitglied der Forschungsgruppe Improtech, die im Auftrag der Nationalen Forschungsagentur den Zusammenhang zwischen Improvisation und neuen Technologien untersucht.

Raphaël Imbert

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Paavo Järvi

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Paavo Järvi

Paavo Järvi

wurde in Tallinn, Estland, geboren und studierte Schlagwerk und Dirigieren an der Tallinn School of Music. 1980 zog er in die USA, wo er sein Studium am Curtis Institute of Music und am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fortsetzte.

Paavo Järvi ist Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich und des NHK Symphony Orchestra, langjähriger Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und des Estnischen Festivalorchesters, das er 2011 gründete. Er ist außerdem Ehrendirigent des hr-Sinfonieorchesters, Music Director Laureate des Cincinnati Symphony Orchestra und Künstlerischer Berater des Staatlichen Symphonieorchesters Estland.

Am Ende jeder Spielzeit verbringt er eine Woche voller Auftritte und Meisterkurse beim Pärnu Music Festival in Estland, das Paavo Järvi 2011 zusammen mit seinem Vater Neeme Järvi gründete. Neben seinen Festanstellungen ist Järvi ein gefragter Gastdirigent. Diese Saison tritt er u. a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem Frankfurt Radio Symphony Orchestra und dem Hong Kong Philharmonic auf.

2019 erhielt Paavo Järvi einen »Opus Klassik« als Dirigent des Jahres und den »Rheingau Musikpreis« für seine künstlerischen Verdienste mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der deutschen Orchester- und Kulturlandschaft. Zudem gewann er einen »Grammy Award«, einen »Gramophone Award« und mehrere Preise verschiedener Länder für seinen Beitrag zur Musiklandschaft. 2012 wurde er mit dem »Hindemith-Preis« für Kunst und Menschlichkeit ausgezeichnet.

»Meine Jahre als Künstlerischer Leiter des hr-Sinfonieorchesters waren eine besonders bereichernde Zeit. Unter den vielen Projekten, die wir realisieren durften, waren die Aufnahmen der kompletten Sinfonien von Bruckner, Mahler, Nielsen und Schmidt und wir beschäftigten uns intensiv mit der Musik Hans Rotts und Hindemiths. Es ist immer eine Freude, mit diesem Orchester zu arbeiten.« – Paavo Järvi

Paavo Järvi

Paavo Järvi

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Vogler – hr-Sinfonieorchester – Järvi Kulturpalast (Konzertsaal)
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Juilliard String Quartet

Ensembles

Juilliard String Quartet

Juilliard String Quartet

Juilliard String Quartet

Juilliard String Quartet

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Juilliard415, Yale Schola Cantorum und David Hill

Orchester

Juilliard415

Juilliard415

Seit über einem Jahrzehnt bietet die New Yorker Juilliard School ein zweijähriges Vollstipendienprogramm für historische Aufführungspraxis der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten an. Dank der großzügigen Unterstützung von Bruce und Suzie Kovner ist dieses Graduiertenprogramm kostenfrei. Neben einer hochkarätigen Konzertsaison mit Opern-, Orchester- und Kammermusik auf exzellentem Niveau bietet dieses intensive Programm auch einen akademischen Lehrplan, der sich auf das Studium historischer Quellen in Theorie und Praxis konzentriert. An der Fakultät lehren einige der berühmtesten Experten der historischen Aufführungspraxis.  

Juilliard415, das wichtigste Instrumentenensemble der Schule, hat maßgeblich zum Musikleben in New York und darüber hinaus beigetragen und bedeutende Persönlichkeiten der Alten Musik inspiriert, sowohl seltene als auch kanonische Werke von Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts aufzuführen. Zu den vielen angesehenen Gästen, die Juilliard415 geleitet haben, gehören Harry Bicket, William Christie, Monica Huggett, Nicholas McGegan, Rachel Podger, Jordi Savall und Masaaki Suzuki. Juilliard415 trat bereits auf fünf Kontinenten auf, mit bemerkenswerten Konzerten beim Boston Early Music Festival, beim Leipziger Bachfest, beim Utrecht Early Music Festival (als erstes Residenz-Konservatorium) und zuletzt bei seiner zweiten 10-Konzert-Tour durch Neuseeland.  

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Auftritte mit William Christie und Les Arts Florissants in der Philharmonie de Paris, Händels »Rinaldo« unter der Leitung von Nicholas McGegan, das Juilliard415-Debüt von Pablo Heras-Casado in einem Programm mit spanischer Barockmusik und die zweite einer Reihe von Side-by-Side-Kooperationen mit Philharmonia Baroque in San Francisco und deren häufigen musikalischen Partner, dem Yale Institute of Sacred Music.   In Zusammenarbeit mit Juilliards Ellen und James S. Marcus Institut für Vokalkunst hat Juilliard415 seit seiner Gründung jedes Jahr große Oratorien und Barockopern aufgeführt, darunter eine seltene, voll inszenierte Produktion von Rameaus »Hippolyte et Aricie« in der Saison 2017/18. Während der Spielzeit 2018/19 präsentierte das Ensemble Purcells »Dido and Aeneas« im Londoner Opera Holland Park und im Royal Opera House in Versailles.  

Zahlreiche Absolventen des Juilliard-Studiums für historische Aufführungspraxis haben sich führenden Ensembles, die auf historischen Instrumenten musizieren, angeschlossen, darunter das Tafelmusik Baroque Orchestra, die Händel und Haydn Society, Les Arts Florissants, Mercury Chamber Orchestra und das Portland Baroque Orchestra. Sie haben zudem eigene Ensembles wie Ruckus, The Sebastians, House of Time, New York Baroque Incorporated und New Vintage Baroque ins Leben gerufen.

Juilliard415, Yale Schola Cantorum und David Hill

Juilliard415, Yale Schola Cantorum und David Hill

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Matthias Jung

Dirigenten

Matthias Jung

Matthias Jung

Dass sich Matthias Jung einst der Musik widmen würde, liegt schon in seinen frühen Lebensjahren und der Prägungen durch seinen Vater begründet, der selbst als Chorleiter tätig war. 1964 in Magdeburg geboren, begann seine Ausbildung an der Spezialschule für Musik und im Rundfunkjugendchor in Wernigerode. Er studierte Chor- und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, ehe er an zwei renommierte deutsche Knabenchöre verpflichtet wurde: zunächst an den Tölzer Knabenchor, danach als amtierender Kreuzkantor an den Dresdner Kreuzchor (1994–1996). Zahlreiche Werke der mitteldeutschen Musiklandschaft wurden durch Jung erschlossen und mit dem 1996 gegründeten Sächsischen Vocalensemble zum Klingen gebracht. »Es lag mir am Herzen, einen Klangkörper aufzubauen, der sich durch hohe Motivation und Professionalität seiner Mitsänger auszeichnet und dem es gelingt, auch anspruchsvolle Literatur in kurzer Zeit zu erarbeiten«, so Jungs Ansinnen.

Der Knabenchor Dresden und der dresdner motettenchor profitieren gleichermaßen von der Fähigkeit des Künstlers, zu motivieren und zu besonderen Leistungen zu beflügeln. Die Leidenschaft für das Werk, das gerade auf seinem Pult liegt, vermag er auf die Ausführenden zu übertragen. Von Experimentierfreude und Neugier auf verborgene Schätze geleitet, werden die Konzerte zu einzigartigen Klangerlebnissen von programmatischer Vielfalt.

Neben der Pflege Alter Musik ist es Jungs Leidenschaft, sich den Werken zeitgenössischer Komponisten und deren Uraufführungen zu verschreiben. Mit der Etablierung der jährlichen Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e. V. stehen verstärkt Chorwerke der Romantik auf seinen Konzertplänen.

Matthias Jung wurde von namhaften Ensembles verpflichtet und gastierte erfolgreich in Europa und den USA. Auch in Japan ist er als Dirigent, Juror und Leiter von Workshops regelmäßig willkommen. Zudem entstanden zahlreiche CD-Produktionen und fanden u. a. durch die Verleihung des »Cannes Classical Award« und des »Preises der Deutschen Schallplattenkritik« besondere Aufmerksamkeit.

Matthias Jung

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Hu Jung

Instrumentalisten

Hu Jung

Hu Jung

wurde 1991 in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh geboren und erhielt bereits mit fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht.

Für seine weitere Ausbildung zog er in die Schweiz, wo er zunächst das internationale Internat Ecole d’humanité in der Schweiz besuchte und dann von 2011 bis 2018 an der Hochschule Luzern in der Klasse von Konstantin Lifschitz Musik studierte. Während seines Studiums nahm er an zahlreichen Meisterkursen mit verschiedenen Musikern wie Isabelle van Keulen, Sebastian Hamann, Danusha Waskiewicz, Isabel Charisius, Guido Schiefen, Christian Poltéra, Rafael Rosenfeld, Menahem Pressler, Robert Levin, Andreas Staier, Kyoko Hashimoto und Martin Helmchen teil.

Hu Jung tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker in der Schweiz, Österreich, China und Taiwan auf. Darüber hinaus wurde er im September 2016 als Orchesterakademist als Korrepetitor am Opernhaus Zürich angestellt. Während dieser Zeit wirkte er in mehreren großen Opern- und Ballettproduktionen mit, wie »Der Nussknacker« von Peter Tschaikowski, »Petrushka« von Igor Strawinsky, »Lady Macbeth von Mzensk« von Dmitri Schostakowitsch, »La fanciulla del West« und »Turandot« von Giacomo Puccini, »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« von Kurt Weill und der neu komponierten Oper von Heinz Holliger »Lunea«.

Seit dem Jahr 2021 ist Hu Jung als Korrepetitor an der Hochschule Luzern und Kirchenmusiker an der Katholischen Kirche Reussbühl tätig.

Hu Jung

Hu Jung

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Christian Poltéra & Wolf Wondratschek Deutsches Hygiene-Museum
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Junges Ensemble Dresden

Ensembles

Junges Ensemble Dresden

Junges Ensemble Dresden

Hochwertiger A-cappella-Chorgesang, chorsinfonische Werke, Austausch mit Partnerchören in Osteuropa und eine Vorliebe für zeitgenössische Kompositionen zeichnen das Junge Ensemble Dresden aus. Der Chor formierte sich 2005 durch die Initiative von Tobias Walenciak aus chorbegeisterten Sängerinnen und Sängern. Von 2016 bis 2020 war Olaf Katzer Künstlerischer Leiter und seit November 2020 dirigiert Jurgita Česonytė das Junge Ensemble.

Der Chor umfasst ungefähr 35 Sängerinnen und Sänger, in der Mehrzahl Studierende und junge Berufstätige. Für seine Programme erarbeitet das JED geistliche und weltliche A-cappella-Werke der europäischen Chormusik von der Renaissance bis zur Moderne. Kooperationen führten zur Aufführung szenisch inszenierter Chormusik sowie bedeutender chorsinfonischer Werke mit anderen Orchestern, darunter Mahlers »Auferstehungssinfonie« und das Mozart-Requiem. Als ambitionierter junger Kammerchor hat sich das JED in der Dresdner Chorlandschaft etabliert. Immer wieder brachte es sich in die Stadtgesellschaft ein und trat bei öffentlichen Veranstaltungen auf. Beim »Förderpreis Dresdner Laienchöre« wurde das JED für seine Leistungen mehrfach ausgezeichnet.

Seit 2017 besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Dresdner Komponisten und Obertonkünstler Jan Heinke. In den gemeinsamen Konzerten wird die Obertontechnik mit mehrstimmiger Vokalmusik verbunden. Dies wurde bereits auf der CD »Licht über Licht« festgehalten, welche zum fünfzehnjährigen Chorjubiläum erschienen ist.

In den letzten Jahren führten Konzertreisen das JED ins Ausland – u. a. zu Begegnungen mit anderen Chören, etwa in Belarus (2014), Litauen und Lettland (2015), Polen (2016), der Ukraine (2017), Georgien (2018) und Russland (2019). Mit Cantus Juventae (Minsk) und Reverberacija (Liepaja) durfte das JED befreundete Chöre in Dresden begrüßen. Der Chor hat den Wunsch, weitere europäische Brücken zu bauen und für Frieden und Verständigung zu werben.

Junges Ensemble Dresden

Junges Ensemble Dresden

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Inga Kalna

Sänger/innen

Inga Kalna

Inga Kalna

Inga Kalna

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Sheku Kanneh-Mason

Instrumentalisten

Sheku Kanneh-Mason

Sheku Kanneh-Mason

ist ein überaus gern gesehener Gast internationaler Orchester und Konzertsäle. Weltweit bekannt wurde er 2018, nachdem er bei der Hochzeit des Dukes und der Duchess of Sussex auftrat, welche von fast zwei Milliarden Menschen verfolgt wurde. Bereits zwei Jahre zuvor gewann der Cellist die »BBC Young Musician Competition«. Seine beiden bei Decca Classics veröffentlichten Alben »Inspiration« (2018) und »Elgar« (2020) waren auf internationalen Chartlisten vertreten.

Sheku Kanneh-Mason trat u. a. mit der Seattle Symphony, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem hr-Sinfonieorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Cleveland Orchestra, dem New York Philharmonic und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf.

Mit Rezitals war er Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Aldeburgh Festival, dem Festival de Saint-Denis sowie dem Luzern Festival und trat u. a. in der Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich und der Carnegie Hall auf. In naher Zukunft gibt Sheku Kanneh-Mason Konzerte in der Barbican Hall, der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam und geht auf Tournee durch Nordamerika, Italien, Südkorea und China.

Seit seinem Debüt bei den BBC Proms im Jahr 2017 spielt er dort jeden Sommer, auch 2020, als er mit seiner Schwester Isata Kanneh-Mason vor leerem Publikumsraum ein atemberaubendes Rezital gab. Gemeinsam mit seinen ebenso musikalisch talentierten Geschwistern streamte er Livekonzerte aus dem Wohnzimmer der Familie.

Sheku Kanneh-Mason gewann zwei »Global Awards«. 2020 erhielt er den »Royal Philharmonic Society’s Young Artists’ Award« und wurde »Member of the Most Excellent Order of the British Empire«.

Seine Ausbildung begann er mit sechs Jahren bei Sarah Huson-Whyte und führte sie später bei Ben Davis und Hannah Roberts an der Royal Academy of Music als Bicentenary Fellow fort. Er nahm zudem an Meisterkursen mit Ralph Kirschbaum, Steven Doane, Rafael Wallfisch, Jo Cole, Melissa Phelps, Julian Lloyd Webber, Frans Helmerson und Miklos Perenyi teil.

Sheku Kanneh-Mason ist Fan des Arsenal London und spielt auch selbst gern Fußball. Er ist Botschafter für Future Talent, UK Music Masters und JDRF. Er spielt ein Matteo Goffriller-Cello von 1700.

Sheku Kanneh-Mason

Sheku Kanneh-Mason

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Sheku & Isata Kanneh-Mason Deutsches Hygiene-Museum
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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Isata Kanneh-Mason

Instrumentalisten

Isata Kanneh-Mason

Isata Kanneh-Mason

ist Gewinnerin des »Leonard Bernstein Award 2021«, eines »Opus Klassik« als beste Nachwuchskünstlerin und erhielt als Mitglied der Familie Kanneh-Mason 2021 einen »Global Award«.

Ihr Debütalbum »Romance – the Piano Music of Clara Schumann« stieg direkt nach Veröffentlichung im Juli 2019 in Großbritannien auf Platz eins der Klassikcharts ein und erhielt international großes Lob. An diesen Erfolg knüpfte ihr zweites Album, »Summertime«, an. Isata Kanneh-Mason studierte Klavier bei Hamish Milne und Carole Presland an der Royal Academy of Music in London. Dort war sie Elton John-Stipendiatin und trat mit ihm 2013 in Los Angeles auf. Danach führte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin fort. Sie tritt in renommierten Konzertsälen in Großbritannien und darüber hinaus auf. Im Frühjahr 2020 gab sie Livestream-Konzerte mit ihren Geschwistern, die über eine Millionen Aufrufe erzielten. Bei ihrem Debüt in der Wigmore Hall präsentierte sie anlässlich des Internationalen Frauentags ausschließlich Werke weiblicher Komponistinnen.

In dieser Spielzeit ist Isata Kanneh-Mason Young Artist in Residence des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Zudem spielt sie u. a. mit dem Los Angeles Philharmonic, dem Paris Mozart Orchestra sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich und tritt bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und dem Schleswig-Holstein Musik Festival auf.

Als Rising Star der European Concert Hall Organisation nimmt sie an Bildungsprojekten teil und arbeitet mit der jamaikanisch-britischen Komponistin Eleanor Alberga für ein Auftragswerk zusammen. Zudem tritt sie regelmäßig mit ihren ebenso musikalisch talentierten Geschwistern, wie ihrem Bruder Sheku Kanneh-Mason, auf. Weiterhin war Isata Kanneh-Mason bereits mehrmals in Fernsehen, Radio und in der Dokumentation »Imagine … This House is Full of Music« zu erleben. 2019 war sie Moderatorin bei der Fernsehübertragung der BBC Proms.

In ihrer Freizeit geht Isata Kanneh-Mason gerne laufen und ist auf Reisen immer auf der Suche nach dem besten Schokoladen-Laden der Stadt. Sie ist Botschafterin für EPTA und Help Musicians.

Isata Kanneh-Mason

Isata Kanneh-Mason

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Sheku & Isata Kanneh-Mason Deutsches Hygiene-Museum
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Alexandre Kantorow

Instrumentalisten

Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow

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Budapest Festival Orchestra & Iván Fischer Kulturpalast (Konzertsaal)
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Angélique Kidjo

Sänger/innen

Angélique Kidjo

Angélique Kidjo

ist viermalige »Grammy«-Gewinnerin und gilt mit ihren dreizehn Originalalben, auf die sie verweisen kann, als eine der größten Künstlerin der internationalen Musikszene. Das »Time Magazine« bezeichnet sie als »die einzige afrikanische Diva«, die BBC zählt sie zu den fünfzig wichtigsten Personen des afrikanischen Kontinents, Forbes nennt sie die einflussreichste Frau Afrikas, und vom »Guardian« wurde sie 2011 in die TOP 100 der weltweit inspirierendsten weiblichen Persönlichkeiten aufgenommen. 2015 erhielt sie den renommierten »Crystal Award«, verliehen vom Weltwirtschaftsforum in Davos, und 2016 den »Ambassador of Consciousness Award« von Amnesty International. Ihre eindringliche Stimme, ihre Bühnenpräsenz und ihr multikultureller Hintergrund brachten ihr weit über die Grenzen Afrikas hinaus Respekt bei ihren Kollegen ein, versteht die Sängerin es doch, bravourös die die Klänge der traditionellen afrikanischen Musik ihrer Kindheit in Benin mit amerikanischen RnB-, Funk- und Jazz-Klängen sowie europäischen und lateinamerikanischen Einflüssen zu verbinden.

Angélique Kidjos neuestes Projekt ist eine Coverversion des Talking Heads-Albums aus dem Jahr 1980, »Remain in Light«. Es wurde 2018 von Starproduzent Jeff Bhasker (Kanye West, Jay Z, Drake, Beyoncé, Bruno Mars und Taylor Swift) aufgenommen und enthält Klassiker wie »Crosseyed and Painless«, »Once in a Lifetime« und »Born Under Punches« – von der Sängerin neu interpretiert mit elektrischen Klängen, afrikanischen Gitarren und Chören.

Die Künstlerin trat auch bereits mehrfach mit renommierten Sinfonieorchestern auf, darunter das Bruckner Orchester, das Royal Scottish National Orchestra und das Orchestre de Paris.

Ihre Zusammenarbeit mit Philip Glass, »IFÉ: Three Yorùbá Songs«, führte im Juni 2015 zu einem ausverkauften Konzert in den USA mit der San Francisco Symphony. Im Januar 2016 gab sie ihr Fernsehdebüt mit einer Show, die in Austin, Texas, aufgezeichnet wurde.

Angélique Kidjo engagiert sich seit vielen Jahren weltweit auch im humanitären Bereich, etwa als »Goodwill«-Botschafterin von UNICEF und OXFAM. Darüber hinaus gründete sie eine eigene Wohltätigkeitsstiftung, Batonga, die sich für die Bildung von Mädchen in Afrika einsetzt. Am 11. November 2018 sang sie bei der Zeremonie der Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands des Ersten Weltkriegs vor 70 Staatschefs unter dem Arc de Triomphe als Hommage an die afrikanischen Soldaten.

Angélique Kidjo

Angélique Kidjo

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Julia Kleiter

Sänger/innen

Julia Kleiter

Julia Kleiter

Die aus Limburg stammende Sopranistin Julia Kleiter studierte bei William Workmann und Klesie Kelly-Moog. 2004 gab sie ihr Debüt an der Pariser Opéra-Bastille als Pamina – eine Partie, die sie in den folgenden zehn Jahren in zahlreichen Produktionen in Madrid, Zürich, New York, München oder bei den Salzburger Festspielen interpretierte.

Ihre Engagements führen Julia Keliter in zahlreiche große europäische Städte, so war sie mit Brahms’ »Ein deutsches Requiem« in London zu hören, mit Haydns »Schöpfung« an der Mailänder Scala und in Berlin sowie mit Bruckners »Te Deum« unter Zubin Mehta in München. Als Contessa (»Le nozze di Figaro«) trat Julia Kleiter am Royal Opera House Covent Garden unter Sir John Eliot Gardiner auf und kürzlich auch an der Mailänder Scala unter Daniel Harding. Ebenfalls an der Mailänder Scala sang sie die Agathe in Webers »Freischütz« sowie Ilia in Mozarts »Idomeneo«. Weitere Höhepunkte aus der jüngsten Vergangenheit der Künstlerin sind die Rolle der Donna Anna an der Hamburger Staatsoper und in der Elbphilharmonie oder die Eva in Wagners »Meistersinger von Nürnberg« unter Daniel Barenboim in Berlin und unter Phillippe Jordan in Paris. In der Saison 2021/22 ist Julia Kleiter im Rahmen zahlreicher Liederabende in der Londoner Wigmore Hall, in Paris, Madrid, München und bei der Schubertiade Schwarzenberg zu erleben, außerdem auf der Konzertbühne unter dem Dirigat von Christian Thielemann an der Seite von Christian Gerhaher in der »Lyrischen Symphonie« von Zemlinsky in Dresden, Wien und Paris oder mit Maurice Ravels »Shéhérazade« unter Sylvain Cambreling in der Hamburger Elbphilharmonie.

Die Sängerin tritt regelmäßig mit den Pianisten Michael Gees und Julius Drake auf und war u. a. bereits im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, im Wiener Musikverein, im Salzburger Mozarteum und in der Philharmonie Essen zu Gast. Zahlreiche CDs und DVDs dokumentieren Julia Kleiters künstlerisches Schaffen, darunter ihre neueste Aufnahme mit Liedern von Franz Liszt und Julius Drake am Klavier, die seit Januar 2020 bei Hyperion vorliegt.

Julia Kleiter

Julia Kleiter

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Anastasia Kobekina

Instrumentalisten

Anastasia Kobekina

Anastasia Kobekina

Von Le Figaro als »konkurrenzlose Musikerin« beschrieben, ist Anastasia Kobekina für ihre atemberaubende Musikalität und Technik, ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit und ihre ansteckende Persönlichkeit bekannt.

Sie wurde in Russland geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht mit vier Jahren. Nach ihrem Abschluss am Moskauer Konservatorium studierte sie an der Kronberg Akademie und der Universität der Künste Berlin. Derzeit studiert sie am Conservatoire de Paris und Barockvioloncello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Als Solistin trat sie mit weltweit renommierten Orchestern auf, wie dem Konzerthausorchester Berlin, der Kammerphilharmonie Bremen, den Wiener Symphonikern, den BBC Philharmonic, Kremerata Baltica, dem Mariinsky-Theaterorchester, den Moskauer Virtuosen, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau sowie unter der Leitung von Krzysztof Penderecki, Valery Gergiev, Heinrich Schiff, Omer Meir Wellber, Vladimir Spivakov und Dmitrij Kitajenko.

Anastasia Kobekina gewann die Bronzemedaille beim XVI. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb, den ersten Preis beim TONALi-Wettbewerb in Hamburg, beim George Enescu Festival in Bukarest sowie den Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. 2018 wurde sie beim Schweizerischen Wintermusikfestival Sommets musicaux de Gstaad mit dem »Prix Thierry Scherz« und dem »Prix André Hoffmann« ausgezeichnet. Von 2018 bis 2021 war Anastasia Kobekina BBC New Generation Artist. Die Musikerin begeistert sich für die Kammermusik und hat an vielen Festivals mit Künstlern wie Gidon Kremer, Denis Matsuev, Yuri Bashmet, Giovanni Sollima, Fazil Say, Vladimir Spivakov und András Schiff teilgenommen.

Anastasia Kobekina spielt auf einem Violoncello von Antonio Stradivarius aus dem Jahr 1698, dank freundlicher Leihgabe der Stradivari-Stiftung Habisreutinger.

Anastasia Kobekina

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Magdalena Kožená

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Magdalena Kožená

Magdalena Kožená

wurde in Brünn, Tschechien, geboren und studierte Gesang und Klavier am dortigen Konservatorium sowie an der Akademie der Darstellenden Künste in Bratislava. Der Durchbruch als Sängerin gelang ihr 1995 als Preisträgerin des »Internationalen Mozartwettbewerbs« in Salzburg; es folgten weitere renommierte Preise wie der »Gramophone Solo Vocal Award«, der »ECHO KLASSIK«, der »Record Acadamy Prize Tokyo«, der »Diapason d'Or« und 2004 die Ehrung als »Künstlerin des Jahres« des »Gramophone Magazine«. Seit 2017 veröffentlicht Magdalena Kožená beim Label Pentatone, beginnend mit dem Album »Il giardino dei sospiri«, das eine Sammlung von weltlichen Kantaten über tragische Liebe enthält. Ihr zweites Album, »Soirée«, ist eine intime Kammermusikaufnahme, die das Wesen des häuslichen Musizierens einfängt. Kožená trat im Laufe ihrer glanzvollen Karriere mit den führenden Musiker*innen der Welt in Konzertsälen wie der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, der Alice Tully Hall, dem Concertgebouw in Amsterdam sowie bei den Festspielen in Aldeburgh, Edinburgh und Salzburg auf. Außerdem arbeitete sie mit herausragenden Ensembles für historische Aufführungspraxis zusammen. Auf der Opernbühne gab die Künstlerin 2002 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Zerlina in »Don Giovanni« und seit 2003 ist sie regelmäßig an der New Yorker Metropolitan Opera zu Gast.

Weitere Projekte Magdalena Koženás sind die Zusammenarbeit mit dem tschechischen Swing-Ensemble The Melody Makers, die halbszenischen Aufführungen der Musik Monteverdis und Berios, sowie Auftritte mit dem Flamenco-Experten Antonio El Pipa mit seiner Compañía de flamenco. Zu Koženás Engagements in der aktuellen Saison gehören Konzerte mit Ondřej Adámeks »Where are you?«, eine Europa-Tournee sowie Auftritte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem La Cetra Barockorchester Basel. Auch ihre einzigartige Interpretation von Mahlers »Lied von der Erde« ist 2021/22 wieder live zu erleben.

Für ihre Verdienste um die französische Musik wurde Magdalena Kožená 2003 von der Regierung Frankreichs zum »Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres« ernannt.

Magdalena Kožená

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Gidon Kremer

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Gidon Kremer

Gidon Kremer

gilt mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts.

Gidon Kremer engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind. Sein Name ist eng mit einer Reihe zeitgenössischer Komponisten verbunden, darunter Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov, Luigi Nono, Edison Denisov, Aribert Reimann, Pēteris Vasks, John Adams, Victor Kissine, Michael Nyman, Philip Glass, Leonid Desyatnikov und Astor Piazzolla; seine Interpretationen sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig frisch, originell und lebendig. Kremer hat die Neue Musik im Violinfach ohne jeden Zweifel intensiver und nachhaltiger gefördert als jeder andere international erfolgreiche Solist.

Zudem nahm er bereits mehr als 120 Alben auf, von denen viele bedeutende internationale Preise für ihre bemerkenswert tiefgründigen Interpretationen erhielten. Die lange Liste seiner Auszeichnungen umfasst u. a. den »Ernst von Siemens Musikpreis«, das »Große Bundesverdienstkreuz«, den »Moskauer Triumph-Preis«, den »UNESCO-Musikpreis« und den Preis »Una vita nella musica – Artur Rubinstein«. 2016 wurde Gidon Kremer zudem ein »Praemium Imperiale« verliehen, der allgemein als Nobelpreis der Musik gilt. 1997 gründete Kremer das Kammerorchester Kremerata Baltica zur Förderung herausragender Nachwuchsmusikerinnen und -musiker aus dem Baltikum. Das Ensemble unternimmt regelmäßig Konzertreisen, außerdem entstanden bereits knapp 30 Alben bei Nonesuch Records, Deutsche Grammophon, ECM u. a.

Hervorzuheben ist auch Kremers Engagement für die »Entdeckung« des Komponisten Mieczyslaw Weinberg, um sich der Geiger in den letzten Jahren besonders verdient gemacht hat.

Gidon Kremer

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Kremerata Baltica

Orchester

Kremerata Baltica

Kremerata Baltica

wurde 1997 von Gidon Kremer gegründet und etablierte sich schnell als eines der bedeutendsten internationalen Ensembles. Das mit einem »Grammy Award« ausgezeichnete Kammerorchester besteht aus jungen, enthusiastischen Musikerinnen und Musikern aus ganz Europa. Wesentlich für die künstlerische Identität der Kremerata Baltica ist ihr kreativer Programmansatz, der oft jenseits des Mainstream liegt und bereits Uraufführungen von Werken berühmter Komponisten wie Arvo Pärt, Giya Kancheli, Pēteris Vasks, Leonid Desyatnikov und Alexander Raskatov hervorgebracht hat.

Seit ihrer Gründung spielte die Kremerata Baltica bereits in über 50 Ländern, mehr als 600 Städten und gab weltweit über 1.000 Konzerte. Das breitgefächerte und sorgfältig ausgewählte Repertoire des Orchesters zeigt sich auch in seinen zahlreichen und viel gelobten Aufnahmen. Für sein Album mit Werken Mieczysław Weinbergs wurde es 2015 für einen »Grammy Award« nominiert, die Aufnahme von Schostakowitschs Klavierkonzerten gemeinsam mit Anna Vinnitskaya gewann im darauffolgenden Jahr den »ECHO Klassik«. 2020 erhielt das Orchester einen »Gramophone Award« für die Einspielung von Weinbergs Sinfonien Nr. 2 und Nr. 21, ein gemeinsames Abenteuer mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Mirga Gražinytė-Tyla.

Aufgrund der Beschränkungen in den letzten beiden Jahren konnte sich das Ensemble nicht wie gewohnt treffen, gemeinsam proben, Konzerte geben und die Welt bereisen. Aber die Mitglieder haben ihre Lust, Musik zu machen und den Menschen Freude zu bereiten, nicht verloren. In Litauen und Lettland begannen die dort lebenden Musikerinnen und Musiker, in ihren Heimatländern Konzerte zu geben. So entstanden die Kremerata Lithuanica und die Kremerata Lettonica.

Weiterhin machte es sich das Orchester zur Aufgabe, das musikalische und kulturelle Leben des Baltikums zu fördern und zu inspirieren und seine künstlerische Erfahrung mit den nächsten Generationen zu teilen.

Kremerata Baltica

Kremerata Baltica

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Harriet Krijgh

Instrumentalisten

Harriet Krijgh

Harriet Krijgh

Harriet Krijgh

Harriet Krijgh

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Barbora Kubíková

Instrumentalisten

Barbora Kubíková

Barbora Kubíková

wurde 1998 in der tschechischen Stadt České Budějovice geboren und gilt als eine der talentiertesten Gitarristinnen ihrer Generation. Im Alter von sechs Jahren erhielt sie ersten klassischen Unterricht von Zlata Paulová und später Pavel Steffal. 2019 schloss sie ihr Musikstudium am Konzervatoř České Budějovice in der Klasse von Patrick Vacík ab. Danach führte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in Ricardo Galléns Klasse weiter. Zudem erhält die Musikerin Unterricht bei dem argentinischen Sänger und Gitarristen José Cura.

Barbora Kubíková gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe, u. a. »Praguitarra Clásica« 2010, »Guitartalent Brno« 2011 und 2012, den »Anna Amalia Wettbewerb für junge Gitarristen« 2015 und die »Enrico Mercatali International Guitar Competition« 2015. 2018 wurde sie Zweitplazierte im »Play with the Czech Philharmonic Orchestra«-Wettbewerb. Als Solistin trat sie mit führenden Orchestern Tschechiens auf wie dem Prague Radio Symphony Orchestra, dem South Czech Philharmonic, dem Orchestra of South Bohemian Theatre, dem West Bohemian Symphony Orchestra und dem North Czech Philharmonic. Ihre Konzerte führten Barbora Kubíková bereits in die Dvořák Hall und die Smetana Hall. 2015 gab sie ihr Rezitaldebüt in China.

Seit 2017 arbeitet Barbora Kubíková mit José Cura zusammen und trat im Rahmen dessen mit den Dresdner Kapellsolisten, dem Musikkollegium Winterthur, den Budapester Symphonikern und dem Dubrovnik Symphony Orchestra auf. 2019 gab sie ihr Debüt in Spanien in Lérida, wo sie Joaquín Rodrigos »Concierto de Aranjuez« unter José Curas Leitung mit dem Orquestra Simfònica Julià Carbonell de les Terres de Lleida spielte.

Im September 2021 war sie beim International Guitar Festival in Arroyo de la Luz zu Gast und gab neben einem Rezital auch Unterricht. Im gleichen Monat war sie Solistin bei der Uraufführung von José Curas Gitarrenkonzert »Concierto para un resurgir¬« mit dem Saarländischen Staatsorchester. Auch in ihrer Freizeit beschäftigt sich Barbora Kubíková am liebsten mit Musik und studiert Partituren oder besucht Konzerte. Außerdem spielt und trainiert sie gerne mit ihren Hunden.

Barbora Kubíková

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José Cura & Dresdner Kapellsolisten Staatsoperette Dresden
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Aleksandra Kurzak

Sänger/innen

Aleksandra Kurzak

Aleksandra Kurzak

wurde in Polen geboren und begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von sieben Jahren an der Geige und am Klavier. Sie studierte Gesang an den Konservatorien in Breslau und Hamburg. Mit einundzwanzig Jahren gab die Sängerin ihr Debüt an der Oper Breslau als Susanna in »Le Nozze di Figaro«. Sie gewann mehrere internationale Gesangswettbewerbe u. a. in Warschau, Barcelona und Helsinki. 2009 erhielt sie ihren Doktortitel in Musik.

Von 2001 bis 2007 war Aleksandra Kurzak Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg und im Jahr 2004 gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York und dem Royal Opera House in London. Seitdem kehrte sie für zahlreiche Produktionen an die beiden Häuser zurück. Im Februar 2010 sang die Sopranistin zum ersten Mal im Teatro alla Scala in Mailand in der Rolle der Gilda in »Rigoletto«, der Susanna und Adele in »Le Comte Ory« sowie zwei Rezitals.

Aleksandra Kurzak wirkte u. a. in Inszenierungen an der Staatsoper Berlin, dem Teatro Regio in Parma, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro Massimo, der Lyric Opera of Chicago, den Salzburger Festspielen, dem Opernhaus Zürich und der Opéra de Paris. Zudem arbeitete sie bereits mit renommierten Dirigenten wie Marco Armiliato, Maurizio Benini, Ivor Bolton, Bruno Campanella, James Conlon, Sir Andrew Davis, Christoph von Dohnanyi, Riccardo Frizza, Rafael Fruhbeck de Burgos, Rene Jacobs, Fabio Luisi, Nicola Luisotti, Sir Charles Mackerras, Ingo Metzmacher, Yannick Nézét-Séguin, Daniel Oren, Sir Antonio Pappano und Carlo Rizzi.

Aleksandra Kurzak hat einen Exklusivvertrag mit SONY Classical. Davor veröffentlichte sie Alben bei Decca, Deutsche Gramophone und Warner. In der Spielzeit 2021/22 tritt Kurzak u. a. als Cio-cio-san an der Staatsoper Berlin und der Opéra de Monte-Carlo auf, außerdem in verschiedenen Rollen am Teatro di San Carlo, der Bayerischen Staatsoper und der Metropolitan Opera. Außerdem gibt sie Konzerte mit Roberto Alagna in Liège, Brüssel und Paris.

Aleksandra Kurzak

Aleksandra Kurzak

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La Cetra Barockorchester Basel

Orchester

La Cetra Barockorchester Basel

La Cetra Barockorchester Basel

Der Name des La Cetra Barockorchester Basel ist Antonio Vivaldis Violinkonzert op. 9 »La Cetra« – die Leier – entlehnt. Er steht für das Kernrepertoire des Orchesters: die italienische Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts. Neben konzertanten Opern, Werken der italienischen Renaissance- und Barockmusik und der Wiederentdeckung von unbekannten Meisterwerken ist La Cetra mit seinem zugehörigen Vokalensemble prädestiniert für die Aufführung großer Werke für Chor und Orchester bis in die Zeit der Klassik hinein. La Cetra gehört zu den führenden Barockorchestern der Welt, mit Gastspielen und Tourneen in Europa, Asien und Südamerika.

Seine dynamische Entwicklung verdankt La Cetra vor allem dem preisgekrönten Cembalisten und Dirigenten Andrea Marcon, unter dessen musikalischer Leitung das Orchester seit 2009 steht. Auf seine Initiative hin ist 2012 das La Cetra Vokalensemble gegründet worden. Ausdrückliches Credo von La Cetra ist es, dass wissenschaftliche Hintergrundarbeit, die intensive Auseinandersetzung mit historischem Instrumentarium und mit Details der Aufführungspraxis der gespielten Werke letztlich immer nur einem einzigen Zweck dienen: sogenannte Alte Musik für Menschen von heute hautnah erfahrbar zu machen, in lebendigen, packenden, aktuellen Interpretationen. Dafür wurde La Cetra bereits 2009 der »Europäische Preis für Alte Musik« verliehen.

La Cetra hat zahlreiche CDs mit von der Presse hoch gelobten Aufnahmen veröffentlicht, darunter »Mr Handel’s Dinner« mit Maurice Steger sowie die zweite der auf drei CDs angelegten Einspielungen der Violinkonzerte von Leclair mit Leila Schayegh, ausgezeichnet mit dem »Diapason d’Or«. Das La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel und das Theater Basel sind über eine langjährige Partnerschaft miteinander verbunden, aus der zahlreiche äußerst erfolgreiche Produktionen hervorgegangen sind. Im November 2021 war La Cetra beispielsweise am Theater Basel in der Produktion »Il ritorno d'Ulisse in patria« zu erleben.

La Cetra Barockorchester Basel

La Cetra Barockorchester Basel

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La Folia Barockorchester

Orchester

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

Im Barock stand der Begriff »la folia« für Kühnheit, Wildheit, Verspieltheit, Lust sowie eine künstlerische Haltung der Freiheit und überschwänglichen Kreativität. Seit seiner Gründung in 2007 belebt das La Folia Barockorchester auf historischen Instrumenten mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, mit Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten – immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Historisch informiert suchen die Mitglieder nach Möglichkeiten, die Emotionen und Inhalte der vergangenen Jahrhunderte auch in der Gegenwart erlebbar werden zu lassen. Verlebendigung, Bildhaftigkeit, Spielfreude, aber auch der Respekt vor der Musik sowie die Gewissheit ihrer intensiven Wirkung: das sind Ansichten der Barockzeit, die als Einsichten den Interpretationen des Klangkörpers innewohnen. In nur wenigen Jahren hat er sowohl das internationale Publikum als auch die Fachpresse gleichermaßen begeistern können. Regelmäßig arbeitet das La Folia Barockorchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen, unter ihnen Anna Prohaska, Bejun Mehta, Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Robin Johannsen, Mahan Esfahani, Jan Vogler, Dorothee Oberlinger, Maurice Steger und Stefan Temmingh.

Neben unzähligen Live-Produktionen nimmt das La Folia Barockorchester seit 2014 exklusiv für das Label Deutsche Harmonia Mundi / SONY auf und wurde für seine Einspielungen u. a. mit einem »Opus Klassik« ausgezeichnet. Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen Auftritte bei den Europäischen Musikwochen Passau, den Herrenchiemsee Festspielen, dem MDR Musiksommer, im Konzerthaus Dortmund, eine Tournee und Aufnahme von Händels »Messias« mit dem Windsbacher Knabenchor sowie eine CD-Produktion mit Anna Prohaska und Musik aus Pandemiezeiten der letzten 400 Jahre.

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

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Katia & Marielle Labèque

Instrumentalisten

Katia & Marielle Labèque

Katia & Marielle Labèque

sind vor allem für Ihre Synchronität und Energie bekannt. Schon früh zeigte sich die musikalische Ambition der beiden Schwestern, die mit ihrer Neueinspielung von Gershwins »Rhapsody in Blue«, für die sie auch eine ihrer ersten »Goldenen Schallplatten« erhielten, international bekannt wurden. Sie spielen nicht nur auf modernen Konzertflügeln, sondern auch auf Hammerklavieren mit Barockensembles wie den English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner sowie Il Pomo d’Oro unter Maxim Emelyanichev. Im Rahmen einer Tournee traten sie mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Simon Rattle auf.

Katia und Marielle Labèque haben das Privileg, mit Komponisten wie Thomas Adès, Louis Andriessen, Luciano Berio, Pierre Boulez, Bryce Dessner, Philip Glass, Osvaldo Golijov, György Ligeti, Nico Muhly und Olivier Messiaen zusammenzuarbeiten. In diesem Zuge brachten sie bereits Werke von Philip Glass, Bryce Dessner und Nico Muhly zur Uraufführung. Für ihr eigenes Label »KML Recordings« veröffentlichten Katia und Mariele Labèque 2014 das Album »Sisters« mit einer Auswahl an Musikstücken aus dem persönlichen Leben und der beruflichen Karriere der beiden. Frühere Veröffentlichungen beinhalten ein Gershwin/Bernstein-Album und ihr Projekt »Minimalist Dream House«. Im März 2017 erschien bei Warner Classics/EuroArts »The Labèque Way«, ein Portrait-Film über die Schwestern. Die Biographie des Duos, »Une vie a quatre mains«, wurde von Renaud Marchart bei Buchet-Chastel veröffentlicht. Zudem gründeten die Schwestern die »Fondazione KML«, welche Raum für Performances, multidisziplinäre Kooperationen und Bildungsprogramme bietet.

»Es gibt immer wieder so viel, woran wir lernen, arbeiten und worin wir uns üben können. Niemals hören wir damit auf. Wir haben immer noch so viele Projekte, denen wir uns widmen, so viel Musik, die wir uns erschließen wollen. Wir haben niemals das Gefühl, angekommen zu sein.« – Kyle MacMillan »Die Offenheit für eine neue Ästhetik und für neues Repertoire ermöglicht es uns, wach und aufmerksam zu bleiben und uns selbst zu hinterfragen.« – Thierry Hillériteau

Katia & Marielle Labèque

Katia & Marielle Labèque

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Katia & Marielle Labèque Festspielhaus Hellerau
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Ute Lemper

Sänger/innen

Ute Lemper

Ute Lemper

Ute Lemper wurde 1963 in Münster geboren und absolvierte ihre Klavier-, Tanz- und Theaterausbildung in Köln, am Max Reinhardt Seminar in Wien, in Salzburg und in Berlin.

Zahlreiche Musical-Rollen in London, New York, Las Vegas, Berlin und Wien brachten ihr Auszeichnungen wie 1986 den französischen Theaterpreis »Molière« oder 1998 den »Laurence Olivier Award«. Maurice Bejart kreierte eigens für Ute Lemper das Ballet »La mort subite«, das 1990 in Paris uraufgeführt wurde.

Nach mehreren Tourneen rund um den Globus wechselte Ute Lemper immer öfter auch zur Kinoleinwand. So erschien sie u.a. in Peter Greenaways »Prospero's Books«, Robert Altmans »Prêt-à-Porter«, Pierre Granier-Deferres »L'Autrichienne«, Ivan Dykhovichnys »Moscow Parade«, Norman Jewisons »Bogus«, Benoît Lamys »Combat de Fauves«, James Merendinos »A River Made to Drown In« und George Miltons »Appetite«.

In den letzten Jahren war Ute Lemper mit Liedern von Astor Piazzolla, Jacques Brel, Hanns Eisler und ihren eigenen Kreationen auf Welttournee und hat parallel zusammen mit Robert Carsen »Nomade« entwickelt, eine Bühnenshow, die im Juni 2003 mit großem Erfolg am Théâtre du Châtelet in Paris uraufgeführt wurde. Ferner hob sie ein Charles Bukowski gewidmetes Song-Projekt aus der Taufe und nahm gemeinsam mit dem Vogler Quartett und dem Pianisten Stefan Malzew eine neue CD auf (»Berlin Days/Paris Nights«), die sie auf einer gemeinsamen US-Tournee bereits dem Publikum vorgestellt haben. Die CD beinhaltet Lieder von Hans Eisler, Kurt Weill, Jacques Brel, Édith Piaf und Astor Piazzolla sowie jiddische und russische Volkslieder und wurde zudem für einen »Grammy« nominiert.

Zu den jüngsten Projekten der Künstlerin gehört ein Songzyklus über Liebesgedichte von Pablo Neruda, den sie gemeinsam mit dem Bandoneonisten Marcelo Nisinman komponiert hat.

Ute Lemper

Ute Lemper

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Ute Lemper Semperoper
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Donna Leon

Instrumentalisten

Donna Leon

Donna Leon

Donna Leon

Donna Leon

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Franziska Leonhardi

Sonstige

Franziska Leonhardi

Franziska Leonhardi

ist Bildende Künstlerin & Musikerin. Sie verbindet visuelle & akustische Erfahrungen zu einem Gesamtkunstwerk im musischen Raum. Schon am Anfang ihres Kunststudiums befasst sie sich mit der Kunst der großen Gesten. So liegt die Silhouetten-Kunst als ein Ausdrucksweg dessen nahe. Sie beginnt Gebärdensprache als musisches Erlebnis den Silhouetten gegenüber zu stellen und entwickelt eine eigene Dramaturgie des Silhouetten-Musiktheaters.

Ihre geheimnisvollen Bildwelten leuchten aus sich heraus. So entsteht ein ungewöhnliches Farberleben in ihren Bildern.

Die Künstlerin arbeitet gemeinsam mit dem Musiker und Mathematiker Stefan E. Schmidt zusammen. Es entstehen gewebte Traumwelten aus Musik und Bildender Kunst. Als Künstlerduo arbeiteten sie bereits mit DJ Robag Wruhme, LKMD Markus Leidenberger & Frauenkirchenorganist Samuel Kummer und vielen anderen.

Franziska Leonhardi

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Sound & Science: »Visual Music« Deutsches Hygiene-Museum
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Sound & Science: »Visual Music« Deutsches Hygiene-Museum
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Benjamin Lewis

Sänger/innen

Benjamin Lewis

Benjamin Lewis

Benjamin Lewis

Benjamin Lewis

Jan Lisiecki

Instrumentalisten

Jan Lisiecki

Jan Lisiecki

Jan Lisieckis Interpretationen und Technik zeugen von einer Reife, die seine Alter weit voraus ist. Mit 26 spielt der Kanadier jedes Jahr über hundert Konzerte auf den großen Bühnen der Welt und pflegt seither enge Beziehungen zu Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézét-Séguin, Daniel Harding, Manfred Honeck und Claudio Abbado.

Nach dem Erfolg von »Nachtmusik« stellt er in der aktuellen Spielzeit sein neues Rezitalprogramm mit Chopin-Werken in über 30 Städten rund um den Globus vor. Wiederholte Einladungen brachten ihn zuletzt erneut mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, der Filarmonica della Scala, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma und dem Orpheus Chamber Orchestra für Konzerte in der Carnegie Hall und Elbphilharmonie zusammen. Zudem stellte Lisiecki kürzlich einen Beethoven-Liederzyklus mit dem Bariton Matthias Goerne vor, u. a. bei den Salzburger Festspielen. Er hat mit den New Yorker Philharmonikern, Chicago Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Orchestre de Paris, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London Symphony Orchestra konzertiert.

Im Alter von fünfzehn Jahren unterzeichnete er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Jüngst leitete das Label seine Feierlichkeiten anlässlich des Beethoven-Jahres mit der Veröffentlichung einer Live-Aufnahme aller fünf Beethoven-Konzerte aus dem Konzerthaus Berlin ein, in denen Jan Lisiecki die Academy of St Martin in the Fields vom Klavier aus leitet. Der mit Matthias Goerne eingespielte Zyklus von Beethoven-Liedern, der kurz darauf erschien, wurde mit dem »Diapason d’Or« ausgezeichnet. Lisieckis achte Aufnahme für das Traditionslabel, ein Doppelalbum mit Frédéric Chopins gesammelten Nocturnes, erschien im August 2021 und erreichte umgehend die Spitze der Klassik-Charts in Nordamerika und Europa. Lisieckis Aufnahmen erhielten unter anderem den »ECHO Klassik« und den »JUNO Award«.

Mit achtzehn wurde Jan Lisiecki vom »Gramophone«-Magazine zum jüngsten Preisträger des »Young Artist Awards« gekürt und erhielt den »Leonard Bernstein Award«. Im Jahr 2012 ernannte ihn die UNICEF zum Botschafter für Kanada.

Jan Lisiecki

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Klavierrezital Jan Lisiecki Palais im Großen Garten
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Hans Liviabella

Instrumentalisten

Hans Liviabella

Hans Liviabella

Hans Liviabella

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London Philharmonic Orchestra

Orchester

London Philharmonic Orchestra

London Philharmonic Orchestra

Das London Philharmonic Orchestra wurde 1932 von Sir Thomas Beecham gegründet und ist heute einer der bedeutendsten Klangkörper auf der internationalen Bühne. Seit den Anfängen waren u. a. Sir Adrian Boult, Bernard Haitink, Sir Georg Solti, Klaus Tennstedt und Kurt Masur Chefdirigenten des Orchesters. Im September 2021 übernahm Edward Erster diesen Posten und folgte damit Vladimir Jurowski, der aufgrund seines transformatorischen Einflusses zwischen 2007 und 2021 weiterhin Ehrendirigent des LPO bleibt.

Das London Philharmonic Orchestra tritt seit der Eröffnung 1951 in der Southbank Centre’s Royal Festival Hall auf und wurde 1992 dessen Residenzorchester. Außerdem hat es Residenzen in Brighton, Eastbourne sowie Saffron Walden inne und reist regelmäßig durch Großbritannien. Seit mehr als 50 Jahren ist das Ensemble jeden Sommer in der Glyndebourne Festival Opera zu erleben und spielt auf zahlreichen Konzertreisen weltweit vor ausverkauften Sälen.

Regelmäßige Fernseh- und Radioproduktionen ebenso wie die Einspielung von Soundtracks für große Blockbuster-Filme und zahlreiche CD-Aufnahmen in den letzten 80 Jahren zeugen von der künstlerischen Vielfalt des Repertoires. 2005 begann das Orchester seine Alben im eigenen Label zu veröffentlichen.

In den letzten beiden Jahren intensivierte das LPO seinen Kontakt zum internationalen Publikum durch sein digitales Projekt »LPOnline«. Über 100 Videos von Auftritten, Einblicken in das Orchesterleben und Konzerteinführungen erzielten mehr als drei Millionen Klicks weltweit. Mit diesem Projekt wurde das Orchester 2020 Zweitplatzierter bei den »Digital Classical Music Awards«. Im Herbst 2021 nahm das LPO Live-Konzerte im Southbank Centre auf, welche kostenlos als Stream zur Verfügung standen.

London Philharmonic Orchestra

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Mischa Maisky

Instrumentalisten

Mischa Maisky

Mischa Maisky

ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislav Rostropovich als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropovich pries ihn als »… eines der außergewöhnlichsten Talente der jüngeren Generation. Sein Spiel kombiniert Poesie und erlesene Zartheit mit großem Temperament und brillanter Spieltechnik.«

In Lettland geboren, in Russland ausgebildet, wurde Mischa Maisky nach seiner Repatriierung in Israel mit Begeisterung in den großen Konzertsälen der Welt empfangen. Der Ausnahmecellist sieht sich selbst als Weltbürger: »Ich spiele ein italienisches Cello, mit französischen und deutschen Bögen und österreichischen und deutschen Saiten, meine 6 Kinder wurden in 4 verschiedenen Ländern geboren […],ich fühle mich überall dort wohl, wo die Leute klassische Musik genießen und schätzen.«

Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon spielte Mischa Maisky in mehr als dreißig Jahren fast vierzig Aufnahmen ein mit namhaften Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Israel Philharmonic, London Symphony, dem Orchestre de Paris, dem Orpheus Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe. Er erhielt nicht nur grandiose Kritiken, sondern auch fünf namenhafte Auszeichnungen, wie den »Record Academy Prize« in Tokio, drei Mal den »ECHO«, den »Grand Prix du Disque« in Paris, den »Diapason d’Or« sowie mehrere Nominierungen für den begehrten »Grammy Award«.

Ein besonderer Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit war zweifellos das Jahr 2000, in dem Mischa Maisky den 250. Todestag Johann Sebastian Bachs auf eine ganz besondere Weise würdigte. In einem Konzertmarathon von weit über 100 Konzerten brachte er Bachs Solosuiten weltweit zur Aufführung. Mit hochkarätigen Jubiläumskonzerten beging Mischa Maisky seinen 70. Geburtstag im Jahr 2018, darunter Tourneen mit Martha Argerich und Janine Jansen, dem SWR-Sinfonieorchester, den Moskauer Virtuosen und Konzerte mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi. In Istanbul wurde er überdies mit einem »Lifetime Achievement Award« für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als weltbekannter Musiker war Mischa Maisky regelmäßiger Gast auf den größten internationalen Festivals und hat mit namenhaften Dirigenten gearbeitet, wie etwa Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Charles Dutoit, Yuri Temirkanov, Mariss Jansons oder Gustavo Dudamel.

Mischa Maisky

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Joana Mallwitz

Instrumentalisten

Joana Mallwitz

Joana Mallwitz

ist seit der Spielzeit 2018/19 als Generalmusikdirektorin am Staatstheater Nürnberg tätig und wurde 2019 als 33-Jährige zur »Dirigentin des Jahres« der Zeitschrift »Opernwelt« gewählt. Spätestens seit ihrem umjubelten Debüt mit Mozarts »Così fan tutte« bei den Salzburger Festspielen 2020 zählt Joana Mallwitz zu den herausragenden Dirigentenpersönlichkeiten ihrer Generation. In der 100-jährigen Festspielgeschichte war sie die erste Frau, der eine Neuproduktion und gesamte Aufführungsserie anvertraut wurde. Im Sommer 2022 übernimmt sie an gleicher Stelle die Neueinstudierung von Mozarts »Zauberflöte«. Mit der Saison 2023/24 wird Joana Mallwitz Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin des Konzerthausorchesters Berlin und in der laufenden Spielzeit wird sie als Porträt-Künstlerin des Wiener Musikvereins beim RSO Wien am Pult stehen; weitere Debüts sind beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de France und an der Semperoper Dresden mit einer Neuproduktion der »Rusalka« geplant.

In den vergangenen Jahren war Joana Mallwitz bereits an der Bayerischen Staatsoper, an der Oper Frankfurt, an der Royal Danish Opera, der Norwegischen Nationaloper Oslo und an der Oper Zürich zu Gast. Konzertengagements führten sie zum Konzerthausorchester Berlin, zum hr- und SWR- Sinfonieorchester, zum Philharmonia Orchestra London, zu den Münchner Philharmonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und den Göteborger Symphonikern. Nach ihrem langjährigen Engagement als Kapellmeisterin am Theater Heidelberg trat Mallwitz zur Spielzeit 2014/2015 als jüngste Generalmusikdirektorin Europas ihr erstes Leitungsamt am Theater Erfurt an. Dort rief sie die Orchester-Akademie des Philharmonischen Orchesters ins Leben und begründete das »Composer in Residence«-Programm »Erfurts Neue Noten«. Ihre ebenfalls in dieser Zeit konzipierten »Expeditionskonzerte« sind inzwischen auch an ihrer Hauptwirkungsstätte am Staatstheater Nürnberg und als Online-Format ein durchschlagender Erfolg.

In Hildesheim geboren, studierte Joana Mallwitz an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Dirigieren bei Martin Brauß und Eiji Oue sowie Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke.

Joana Mallwitz

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Andrea Marcon

Dirigenten

Andrea Marcon

Andrea Marcon

ist einer der renommiertesten Musiker und Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik und der Klassik. Geboren im norditalienischen Treviso, studierte er an der Schola Cantorum in Basel und gewann 1986 den »Paul-Hofhaimer-Preis« beim Orgelwettbewerb in Innsbruck sowie 1991 den Ersten Preis bei der »International Harpsichord Competition Paola Bernardi« in Bologna. Heute gibt er sein Wissen selbst an Studierende an Konservatorien und Universitäten in aller Welt weiter und ist Professor für Cembalo, Orgel und Interpretation an der Schola Cantorum Basiliensis.

1997 gründete Andrea Marcon das Venice Baroque Orchestra und ist seit 2009 Künstlerischer Leiter des La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel. Diese Partnerschaft begann bereits 1999 mit dem allerersten Konzert des Ensembles. Seither führt der Dirigent das La Cetra Barockorchester Basel von Höhepunkt zu Höhepunkt, mit hochgelobten Inszenierungen von Opern und Balletten sowie internationalen Konzerttourneen und Stars wie Magdalena Kožená oder Patricia Petibon.

Seit vielen Jahren gastiert Andrea Marcon in bedeutenden Konzertsälen weltweit und musiziert mit führenden Solist*innen. Als Gastdirigent arbeitet Andrea Marcon regelmäßig in der Neuen Oper Frankfurt und beim Festival d’Aix-en-Provence. Weiterhin wurde er u. a. von den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, dem Danish National Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, der Camerata Salzburg und dem Mahler Chamber Orchestra eingeladen. Über 75 oft preisgekrönte Aufnahmen dokumentieren sein vielseitiges Schaffen als Dirigent, Cembalist und Organist. Für seine Aufnahmen wurde er viermal mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet und erhielt zudem den »Diapason d'Or«, den »Choc du Monde de la Musique«, den »Vivaldi-Preis« der Cini-Stiftung, den »ECHO Klassik«, den »Edison-Preis«, den »International Classical Music Award« und zwei »Grammy«-Nominierungen. Im Jahr 2021 wurde Andrea Marcon im Rahmen der Händel-Festspiele Halle mit dem »Händel-Preis« ausgezeichnet.

Andrea Marcon

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Anna Meredith

Instrumentalisten

Anna Meredith

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Classical Beats: Anna Meredith Reithalle Dresden – Strasse E®
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Raul Midón

Sänger/innen

Raul Midón

Raul Midón

Ein Mann, eine Stimme, eine Gitarre, und es ist, als ob eine komplette Band die Bühne betreten würde: Raul Midón gilt als einer der ganz Großen. Als der (mittlerweile in Maryland lebende) New Yorker Künstler argentinischer und afroamerikanischer Abstammung kurz nach der Geburt sein Augenlicht verlor, war nicht abzusehen, dass er einmal vor großem Publikum auftreten würde. Heute füllt der virtuose Stimmakrobat die großen Säle weltweit – mit einer Musik, die Einflüsse von u.a. Soul, Jazz, Flamenco aufweist und in keine Schublade passt.

Seine Songs und Balladen berühren, sein Gitarrenspiel begeistert. Darüber hinaus ist er auch ein Meister am Klavier und ein begnadeter Perkussionist, brachte ihm sein Vater doch bereits mit vier Jahren das Schlagzeugspiel bei. Nachdem Raul Midón zunächst eine Schule für Blinde besucht hatte, wechselte er später auf eine Elite-Akademie nach Santa Fe, um sich danach an der Universität von Miami einzuschreiben.

Seine musikalische Karriere begann er als Backroundsänger verschiedener bekannter Künstlerinnen und Künstler wie Shakira, Jennifer Lopez oder Ricky Martin, um sich dann ab 2002 seinem ganz eigenen Stil und einer erfolgreichen Solokarriere zuzuwenden. Nun lauteten seine Partner Paquito D’Rivera, Herbie Hancock, Dave Samuels oder Steve Wonder, um nur einige zu nennen. Kurz vor dessen Tod von Musikproduzent Arif Mardin unter Vertrag genommen, entwickelte sich Raul Midón vom gefeierten Sänger und Musiker darüber hinaus zu einem vielseitigen Singer/Songwriter.

Vor kurzem hat sich der 2018 und 2019 für einen »Grammy« Nominierte nun mit seinem elften Studioalbum »The Mirror« zurückgemeldet. Für das Konzert im Alten Schlachthof hat er neben Titeln hieraus auch Songs seiner früheren Alben dabei. Sein Ziel sei es, resümiert der Musiker, der laut »New York Times«, »die Gitarre in ein Orchester und seine Stimme in einen Chor verwandelt«, in seinen Texten und in seiner Musik so ehrlich sich selbst gegenüber zu sein wie möglich.

Raul Midón

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Raul Midón Alter Schlachthof
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mondëna quartet

Ensembles

mondëna quartet

mondëna quartet

Das mondëna quartet, welches 2019 seine Premiere feierte, vereint Gegensätze zu einem neuen Ganzen. Die vier Künstlerinnen, Shir-Ran Yinon, Sofia Beno, Marie Schutrak und Julia Panzer, aus Leipzig zeigen sich vielseitig und wandelbar zwischen diversen Genres in Eigenkompositionen und ausgefallenen Arrangements.

Die Musikerinnen genossen allesamt ein klassisches Studium und spielten in diversen Orchestern, darunter das MDR-Sinfonieorchester, die Musikalische Komödie Leipzig und das Stegreif.Orchester. Darüber hinaus bewegen sie sich in unterschiedlichen musikalischen Welten – jede von ihnen tourte mit verschiedenen Bands, darunter Die Prinzen, Wincent Weiss, 2Cellos, Albert Hammond, New Model Army und Evanescence. Nun haben sie sich zum mondëna quartet zusammengeschlossen und kreieren eigene Konzertprogramme mit Einflüssen aus Pop, Rock, Neoklassik und Jazz. Neben Soloshows arbeitet das Quartett auch mit spannenden Künstlern zusammen. So ist es fester Bestandteil der Ensemble-Shows von Felix Räuber (Polarkreis 18) und trat mit ihm unter anderem beim Klanggut Festival in Leipzig auf. Im Studio arbeiteten die Musikerinnen mit dem Komponisten Sven Helbig, der Mittelalter-Rockband Krayenzeit, der Irish-Rockband Brogues sowie der Band um den Schauspieler Martin Reik zusammen.

Das mondëna quartet setzt die klassischen Streichinstrumente in einen neuen Kontext, sprengt Genregrenzen und nimmt sein Publikum mit auf eine Klangreise.

mondëna quartet

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Ivan Monighetti

Instrumentalisten

Ivan Monighetti

Ivan Monighetti

Ivan Monighetti

Ivan Monighetti

Edgar Moreau

Instrumentalisten

Edgar Moreau

Edgar Moreau

wurde 1994 in Paris geboren und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und mit sechs Klavier zu spielen. Er schloss sein Studium am Conservatoire de Paris ab und besuchte Meisterkurse bei Gary Hoffman, Lynn Harrell und David Geringas. Zudem war Moreau Akademie-Student beim Verbier Festival und studierte an der Kronberg Academy.

2009 wurde Edgar Moreau in Paris beim »Concours de violoncelle Rostropovitch« zum »Vielversprechendsten Nachwuchskünstler« ernannt und 2011 gewann er beim »Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb« sowohl den Zweiten Preis als auch den Preis in der Kategorie »Beste Darbietung eines Auftragswerkes« sowie den Preis der Maurice Ravel Academy. Bereits zwei Mal wurde ihm die »Victoire de la musique classique« verliehen: 2013 als »Enthüllung des Jahres« und 2014 als »Instrumentalist des Jahres«. Im gleichen Jahr wurde Edgar Moreau mit dem Ersten Preis der »Young Concert Artists Auditions« in New York ausgezeichnet sowie mit sechs weiteren Spezialpreisen des Wettbewerbs. Im Mai 2015 nahm der Cellist den »Arthur-Waser-Preis« des Luzerner Sinfonieorchesters entgegen. Für sein Album »Giovincello« erhielt er 2016 den »ECHO Klassik«.

Sein Debüt gab Edgar Moreau als Neunjähriger mit dem Teatro Regio Orchestra Turin. Seitdem konzertierte er als Solist mit dem Musica Viva Orchestra unter Alexander Rudin, mit dem Sinfonia Iuventus Orchestra unter Krzysztof Penderecki, dem Cannes Orchestra, dem Moscow Philharmonic Orchestra sowie mit dem Simon Bolivar Orchestra Caracas.

Darüber hinaus ist Edgar Moreau ein engagierter Kammermusiker und konzertiert u. a. mit Renaud Capuçon, Nicholas Angelich, Gérard Caussé und dem Talich Quartet. Er nahm am Festival von Saint-Denis, in Montpellier sowie am Pablo Casals Festival teil und trat im Wiener Musikverein sowie im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf. Zusammen mit dem Pianisten Pierre-Yves Hodique nahm er 2014 sein erstes Album »Play ‒ Works for cello and piano« auf. Seine zweite CD, »Giovincello« mit Konzerten von Haydn, Vivaldi, Platti, Boccherini und Graziani, erschien im Herbst 2015.

Edgar Moreau

Edgar Moreau

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Johannes Moser

Instrumentalisten

Johannes Moser

Johannes Moser

Der deutsch-kanadische Cellist Johannes Moser tritt mit den weltweit führenden Orchestern auf, darunter die Berliner Philharmoniker, das New York Philharmonic, das Los Angeles Philharmonic, das Chicago Symphony, das Koninklijk Concertgebouworkest, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Philadelphia Orchestra und das Cleveland Orchestra. Dabei arbeitete Moser u. a. bereits mit den Dirigent*innen Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Valery Gergiev, Zubin Mehta , Vladimir Jurowski, Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Pierre Boulez, Paavo Järvi, Semyon Bychkov, Yannick Nézet-Séguin und Gustavo Dudamel zusammen.

Zahlreiche CD-Aufnahmen, für die Moser u. a. den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« und den »Diapason d’Or« erhielt, zeugen von seinem musikalischen Können und seiner künstlerischen Vielseitigkeit. Als engagierter Kammermusiker ist Johannes Moser gern gesehener Gast bei internationalen Festivals und trat bereits mit Emanuel Ax, Joshua Bell, James Ehnes, Vadim Gluzman, Leonidas Kavakos, Midori, Menahem Pressler und Yevgeny Sudbin auf.

Bekannt für sein Bestreben, die Reichweite des klassischen Genres zu erweitern, sowie für seine Leidenschaft für neue Musik, war Johannes Moser an Uraufführungen von Werken der Komponist*innen Julia Wolfe, Ellen Reid, Thomas Agerfeldt Olesen, Johannes Kalitzke, Jelena Firsowa und Andrew Norman beteiligt. Moser arbeitet zudem mit Schulklassen und Menschen zusammen, die normalerweise nicht ins Konzert kommen können. Dazu besuchte er Werkstätten für Menschen mit Behinderung, eine Justizvollzugsanstalt, viele Einrichtungen für wohnungslose Menschen, Suppenküchen und Menschen am Ende ihres Lebens auf Palliativstationen.

1979 in eine Musikerfamilie hineingeboren, begann Johannes Moser mit acht Jahren mit dem Cellounterricht und lernte später bei David Geringas. In seiner Freizeit liest der Cellist alles von Kafka bis Collins und verbringt viel Zeit wandernd oder auf dem Fahrrad in der Natur. Johannes Moser spielt ein Cello von Andrea Guarneri aus dem Jahr 1694.

Johannes Moser

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Gluzman – Moser – Korobeinikov Palais im Großen Garten
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Robin Peter Müller

Instrumentalisten

Robin Peter Müller

Robin Peter Müller

Robin Peter Müllers musikalische Führungsqualitäten führten ihn als Konzertmeister und Ensembleleiter sowie als Solist und Kammermusiker in die ganze Welt. Er ist bekannt für seine frische Herangehensweise an das Repertoire und weithin anerkannt für sein Gespür bei der Ensembleleitung von der Violine aus.

Müller, geboren in Dresden, ist Gründer und Künstlerischer Leiter des La Folia Barockorchesters, mit dem er seit 2007 in der klassischen Musikszene für Furore sorgt. Durch seine Neugierde und die Erforschung vergessener Quellen gelingt es ihm, mit seinem Ensemble den Klang vergangener Jahrhunderte in die Gegenwart zu transportieren.

Robin Peter Müller gastierte bei führenden Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, den Dresdner Musikfestspielen, den Innsbrucker Festwochen, dem Grafenegg Festival, dem Musikfest Bremen, dem Bachfest Leipzig, dem Internationalen Bodo-Festival sowie in so renommierten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Wigmore Hall, der Tonhalle Zürich, der Laeiszhalle Hamburg, dem Musikverein Wien oder dem Musikverein Graz.

Das Schaffen des Künstlers wird durch zahlreiche CD-Aufnahmen dokumentiert, die seit 2013 exklusiv für Deutsche Harmonia Mundi/SONY an der Seite von Spitzenmusiker*innen der historischen Aufführungspraxis entstanden, darunter Anna Prohaska, Hille Perl und Regula Mühlemann. Während er verschiedene »ECHO Klassik« und »OPUS Klassik« preisgekrönte Alben leitete, erhielten auch Robin Peter Müllers eigene Aufnahmen der »Vier Jahreszeiten« oder der »Anonymen Violinkonzerte vom Dresdner Hof« große Anerkennung in der Kritik.

Robin Peter Müller

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Daniel Müller-Schott

Instrumentalisten

Daniel Müller-Schott

Daniel Müller-Schott

zählt zu den weltweit gefragtesten Cellisten und ist auf allen großen internationalen Konzertbühnen zu hören. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Botschafter der klassischen Musik im 21. Jahrhundert und als Brückenbauer zwischen Musik und bildender Kunst.

Daniel Müller-Schott gastiert bei bedeutenden Orchestern, u. a. in den USA und in Europa. Am Pult stehen dabei herausragende Dirigenten wie Karina Canellakis, Iván Fischer, Neeme Järvi, Fabio Luisi, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Kirill Petrenko, Michael Sanderling und Krzysztof Urbański. Zudem hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cellorepertoires. Mehrere zeitgenössische Komponisten widmeten dem Cellisten eigene Werke, u. a. Peter Ruzicka, Sebastian Currier und Olli Mustonen. Als Co-Artistic Director ist Daniel Müller-Schott beim Vevey Spring Classic Festival 2022 zusammen mit musikalischen Freunden zu erleben. Auch andere internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein. Seit vielen Jahren engagiert sich der Musiker für das Projekt »Rhapsody in School«, zudem lehrt er in Meisterkursen.

Daniel Müller-Schott hat eine umfangreiche mit internationalen Auszeichnungen bedachte Diskografie vorgelegt. Im Herbst 2021 erschien sein Album »Four Visions of France« mit französischen Cellokonzerten, welche er mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Alexandre Bloch einspielte.

Daniel Müller-Schott studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis. Er wurde persönlich von Anne-Sophie Mutter gefördert und erhielt u. a. den »Aida Stucki«-Preis, ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch sowie im Alter von fünfzehn Jahren den Ersten Preis beim »Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker« in Moskau. Daniel Müller-Schott spielt das »Ex Shapiro« Matteo Goffriller-Cello, gefertigt in Venedig 1727.

Eine weitere Leidenschaft des Cellisten ist die bildende Kunst. Auf Reisen plant er daher stets Museumsbesuche mit ein, um die großen Meister im Original zu sehen.

Daniel Müller-Schott

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Münchener Kammerorchester

Orchester

Münchener Kammerorchester

Münchener Kammerorchester

ist weltweit für seine aufregenden und vielseitigen Programme bekannt. Mit seiner Offenheit und Neugier, verbunden mit einer hohen stilistischen Variabilität und einem exzellenten interpretatorischen Niveau, will das Ensemble zusammen mit seinem Publikum Musik neu entdecken. Experimentierfreudig setzt es dabei mit Chefdirigent Clemens Schuldt auf die Intensität des Konzerterlebnisses und überzeugt das Publikum mit seiner Energie und seinem emphatischen Eintreten für die Musik.

Großen Wert legt das MKO auf die dramaturgische Konzeption seiner Programme. Nachdem in den vergangenen Spielzeiten Begriffe wie Isolation, Reformation, Wandern und Wärme die Programmatik der Konzerte leiteten, widmet sich die Saison 2021/22 dem Thema Nachbarn. Die künstlerische Planung obliegt einem Gremium, dem neben dem Chefdirigenten auch die beiden Konzertmeister und ein gewählter Orchestermusiker sowie Geschäftsführung und Konzertplanung angehören.

Seit anderthalb Jahrzehnten stellen die »Nachtmusiken« jeweils einen Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Mit dem »MKO Songbook« wurde ein Format etabliert, das Auftragswerke des MKO und Arbeiten Münchener Komponisten in den Mittelpunkt stellt. Zu seinen Kernaufgaben zählt das MKO darüber hinaus das Engagement in der Musikvermittlung. Unter der Leitung von Clemens Schuldt hat es diese Aktivitäten mit neuen Formaten und Initiativen weiter verstärkt. Der Entdeckergeist und das unermüdliche Engagement des MKO für die zeitgenössische Musik zeigen sich an den zahlreichen Werken, die es in den letzten Jahrzehnten uraufgeführt hat.

1950 von Christoph Stepp gegründet, wurde das Münchener Kammerorchester von 1956 an über fast vier Jahrzehnte von Hans Stadlmair geprägt. Der Ära unter Christoph Poppen (1995–2006) folgten zehn Jahre mit Alexander Liebreich als Künstlerischem Leiter; seit 2016 ist Clemens Schuldt Chefdirigent des Orchesters. Die Vernetzung des MKO am Standort München und die Zusammenarbeit mit Institutionen im Jugend- und Sozialbereich bilden einen Schwerpunkt der Aktivitäten des Ensembles.

Münchener Kammerorchester

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Kinderkonzert: »Peterchens Mondfahrt« Deutsches Hygiene-Museum
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Kinderkonzert: »Peterchens Mondfahrt« Deutsches Hygiene-Museum
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Kent Nagano

Dirigenten

Kent Nagano

Kent Nagano

Kent Nagano

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Andris Nelsons

Dirigenten

Andris Nelsons

Andris Nelsons

ist seit 2014/15 Music Director des Boston Symphony Orchestra und Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig. Durch diese beiden Positionen und sein persönliches Engagement entstand eine zukunftsweisende Verbindung zwischen den zwei Institutionen, die den »Grammy«-gekürten Nelsons als einen der renommiertesten und innovativsten Dirigenten in der internationalen Musikszene ausweisen. Seit seiner Ernennung zum Gewandhauskapellmeister im Februar 2018 haben Nelsons und das Gewandhausorchester eine Reihe erfolgreicher Tourneen absolviert. Zu den weiteren Orchestern, mit denen Nelsons im Laufe seiner Karriere regelmäßig zusammengearbeitete, gehören die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Concertgebouworkest in Amsterdam, sowie die Wiener Philharmoniker, mit denen er das prestigeträchtige Neujahrskonzert im Jahr 2020 dirigierte, das weltweit übertragen und von einem Millionenpublikum mitverfolgt wurde. Darüber hinaus präsentierten die Wiener Philharmoniker und Nelsons zur Feier von Beethovens 250. Geburtstag in der vorvergangenen Saison einen Zyklus von Beethovens Sinfonien, u. a. in der Hamburger Elbphilharmonie.

Die exklusive Partnerschaft von Andris Nelsons und der Deutschen Grammophon ebnete den Weg für drei herausragende Großprojekte mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Wiener Philharmonikern. Mit Ersterem legt er einen Schostakowitsch-Zyklus vor, der alle Sinfonien und die Oper »Lady Macbeth von Mzensk« beinhaltet. Der Zyklus wurde bereits mit vier »Grammys« ausgezeichnet. Seine Kooperation mit dem Gewandhausorchester Leipzig setzt Nelsons im Rahmen der Arbeit an Bruckners Sinfonien fort.

1978 als Kind einer Musikerfamilie in Riga geboren, begann Andris Nelsons seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, bevor er Dirigieren studierte. Von 2008 bis 2015 war er Musik Director des City of Birmingham Symphony Orchestra, 2006 bis 2009 Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford und von 2003 bis 2007 Musikalischer Leiter der Lettischen Staatsoper.

Andris Nelsons

Andris Nelsons

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Wiener Philharmoniker & Andris Nelsons Kulturpalast (Konzertsaal)
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Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Orchester

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden wurde 2007 anlässlich eines Konzerts zum 6. Jahrestag der Grundsteinlegung der Neuen Synagoge Dresden gegründet. Jüdische und nicht jüdische Musiker, teils Mitglieder renommierter Orchester wie der Dresdner Philharmonie, teils Absolventen der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, erarbeiten gemeinsam die Programme eines vergessenen, versunkenen Repertoires.

Primärer Aufführungsort ist die Neue Synagoge Dresden. Doch auch in anderen Städten wurde und wird gespielt, darunter Leipzig, Chemnitz, Görlitz sowie Berlin; Konzertreisen führten 2012 außerdem nach Frankreich und Polen. Derzeit werden in erster Linie Werke für Streichorchester in einer Besetzung von ca. 24 Musikern präsentiert. Der daraus entstehende spezielle Klang lässt sich in der Dresdner Synagoge besonders gut realisieren.

Das Ziel der NJKD ist die Aufführung von Werken jüdischer Komponisten, die während der Nazizeit vertrieben, ermordet oder verfemt wurden, etwa Franz Waxmann, Ernest Bloch, Erwin Schulhoff und Franz Schreker. Es gibt ein reichhaltiges, attraktives Konzertrepertoire, seit nunmehr sieben Jahrzehnten in deutschen Konzertsälen kaum gespielt, welches die Musikerinnen und Musiker wiederbeleben möchten. U. a. sollen diese Kompositionen einen Beitrag zur Versöhnung und zum kulturellen Verständnis leisten.

In Europa zum Teil schon sehr bekannte und beliebte Musiker, wie der Wiener Erich Wolfgang Korngold, wurden von Hitler zunächst mit Aufführungsverbot belegt und später mit Ermordung bedroht, weshalb viele in die USA flohen, wo sie oft neu beginnen mussten – einige wurden beispielsweise in Los Angeles für den Film tätig. Sie waren in der Regel hervorragend ausgebildet, da sie Lehrer wie Zemlinsky, Reger oder Mahler gehabt hatten. Die erlernte Meisterschaft ist in ihren Filmmusiken ebenso präsent wie in ihren Werken für den Konzertsaal. Einer Reihe von Musikern gelang die Flucht aus Europa nicht. Sie wurden in den Lagern der Nazis umgebracht. Mit Ihnen verschwand ihre Musik. Diese Werke liegen uns besonders am Herzen.

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

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Víkingur Ólafsson

Instrumentalisten

Víkingur Ólafsson

Víkingur Ólafsson

Mit seiner bemerkenswerten Kombination aus höchstem technischem Niveau und Musikalität sowie seinen visionären Programmen sorgt der Pianist Víkingur Ólafsson für große Aufmerksamkeit. Seine Aufnahmen für die Deutsche Grammophon – »Philip Glass Piano Works« (2017), »Johann Sebastian Bach« (2018), »Debussy Rameau« (2020) und »Mozart & Contemporaries« (2021) – wurden in der Musikwelt mit großer Bewunderung rezipiert und über 260 Millionen Mal auf verschiedenen Plattformen gestreamt. Während der »Daily Telegraph« Ólafsson als »den neuen Superstar des klassischen Pianos« bezeichnete, nannte ihn die »New York Times« »Island’s Glenn Gould«.

Als einer der gefragtesten Künstler der Gegenwart wurde Ólafsson bereits mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen geehrt, darunter die Ernennung zum »Künstler des Jahres 2019« durch das »Gramophone Magazine«, zwei »OPUS Klassik« für die »Beste Solo-Instrumentaleinspielung« und Protagonist des »Albums des Jahres 2019« bei den »BBC Music Magazine Awards«. Der Pianist tritt mit den führenden Orchestern der Welt und als »Artist in Residence« in renommierten Konzertsälen und bei bekannten Musikfestivals auf. Außerdem arbeitet er mit einigen der größten Komponisten unserer Zeit zusammen.

Sein Talent als fesselnder Redner sowohl auf als auch abseits der Bühne stellte Ólafsson in eigenen Sendungen für Radio und Fernsehen unter Beweis. Zudem war er für drei Monate »Artist in Residence« beim Flagship Programme »Front Row« des Radiosenders BBC Radio 4. Während des Lockdowns in den beiden vergangenen Jahren übertrug Víkingur Ólafsson Livekonzerte aus der leeren Harpa Concert Hall in Reykjavík und erreichte damit Millionen Zuhörende in der ganzen Welt.

Víkingur Ólafsson

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René Pape

Sänger/innen

René Pape

René Pape

René Pape

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Pavel Haas Quartet

Ensembles

Pavel Haas Quartet

Pavel Haas Quartet

Das 2002 in Tschechien gegründete Pavel Haas Quartet wird für sein Timbre, seine ansteckende Leidenschaft und sein intuitives Verständnis gefeiert. Das Ensemble wurde für seine CD-Aufnahmen bereits mit fünf »Gramophone Awards« und zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet. Mit Gastspielen in den renommiertesten Konzertsälen machte es sich als eines der führenden Kammermusikensembles der Welt einen Namen.

In Prag ansässig, studierten die Musikerinnen und Musiker bei bekannten Persönlichkeiten der Streichquartettwelt; eine besondere Verbindung besteht zu Milan Škampa, dem legendären Bratschisten des Smetana-Quartetts. Benannt wurde das Ensemble nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas (1899–1944), der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde.

Im Jahr 2005 gewann das Pavel Haas Quartet den »Paolo Borciani Streichquartett-Wettbewerb« und wurde 2007, von der Kölner Philharmonie nominiert, in das Rising Stars-Programm der Europäischen Konzertsaal-Vereinigung (ECHO) aufgenommen. Von 2007 bis 2009 nahm es am »BBC New Generation Artists Scheme« teil und erhielt 2010 einen »Special Ensemble Scholarship« des Borletti-Buitoni Trusts.

Als Kind interessierte sich Peter Jarůšek mehr für Fußball als für die klassische Musik. Ein Schulkonzert talentierter Kinder veränderte jedoch sein Leben, als er einen Jungen Cello spielen sah.

In Veronika Jarůškovás Familie spielte die Musik ein große Rolle. Fasziniert von dieser magischen Welt, begann sie bereits mit vier Jahren an mit dem Geigenspiel.

Marek Zwiebel sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen nicht an der Geige, sondern am Cello. Nach einer sehr erfolglosen ersten Unterrichtsstunde erkannten seine Eltern jedoch, dass er lieber Geige spielen wollte. In seiner Freizeit bastelt er gern an seiner Modelleisenbahn.

»Unser Ziel war es immer, die Stärken vier unabhängiger Individuen zu einem Ganzen zu verbinden, so als ob vier Maler ein gemeinsames Bild malen.« –Pavel Haas Quartet

Pavel Haas Quartet

Pavel Haas Quartet

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Pavel Haas Quartet & Boris Giltburg Palais im Großen Garten
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Carlos Moreno Pelizari

Sänger/innen

Carlos Moreno Pelizari

Carlos Moreno Pelizari

Carlos Moreno Pelizari

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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Miklós Perényi

Instrumentalisten

Miklós Perényi

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Miklós Perényi

Miklós Perényi

Patricia Petibon

Sänger/innen

Patricia Petibon

Patricia Petibon

wurde am Conservatoire National Supérieur de Musique bei Rachel Yakar ausgebildet, von William Christie entdeckt und hat sich mit einem umfassenden Repertoire als eine der vielseitigsten Sängerinnen ihres Fachs auf den großen Bühnen der Welt einen Namen gemacht, das sich vom französischen Barock bis zur zeitgenössischen Musik erstreckt. Seit ihren Anfängen 1996 an der Opéra de Paris in Rameaus »Hippolyte et Aricie« vollzog Patricia Petibon Streifzüge durch die Musikgeschichte ‒ von Mozart bis Offenbach über Donizetti und Verdi bis hin zu Poulenc und Berg.

Höhepunkte der Saison 2021/22 sind konzertante Aufführungen von Massenets »Manon« an der Oper in Lyon und am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sowie eine Wiederaufnahme der dortigen erfolgreichen Produktion von »Pelléas et Mélisande«, gefolgt von Bernsteins »A Quiet Place« an der Opéra Garnier in Paris. Neben zahlreichen Liederabenden ist Patricia Petibon derzeit mit einem neuen Programm mit dem La Cetra Barockorchester und Andrea Marcon sowie dem französischen Barockensemble Amarillis auf Tournee.

Enge musikalische Beziehungen verbinden die Sopranistin zudem mit Alain Altinoglu, Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico, Bertrand de Billy, Ivor Bolton, Frédéric Chaslin, Myung-Whun Chung, Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée, Daniel Harding, Bernard Haitink, Kristjan Järvi, Louis Langrée, Josep Pons, François-Xavier Roth und Les Siècles, Christophe Rousset, Jérémie Rohrer, Paavo Järvi und viele anderen. Gleichermaßen fühlt sich Patricia Petibon auf der Liedbühne zuhause und tritt regelmäßig in ganz Europa auf. Während der Spielzeit 2019/20 war sie gemeinsam mit Susan Manoff mit ihrem Liedprogramm »L’amour, la mort, la mer« in Luxembourg, Montpellier, Lyon, Toulouse, Paris, Strasbourg, Berlin und Wien zu hören.

Eine umfassende Diskografie unterstreicht Patricia Petibons erfolgreiche Karriere. Seit 2019 ist sie bei Sony Music Masterworks unter Vertrag.

Patricia Petibon

Patricia Petibon

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Romy Petrick

Sänger/innen

Romy Petrick

Romy Petrick

Die Sopranistin Romy Petrick gehörte von 2009 bis 2015 zum Solistenensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, wo sie im Mai 2008 im hohen Koloraturfach in der Uraufführung »La grande magia« von Manfred Trojahn debütierte. Zu ihren Partien zählten u. a. Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«), Gretel (»Hänsel und Gretel«), Waldvogel (»Siegfried«), Musetta (»La Bohème«), Adele (»Die Fledermaus«), Nanetta (»Falstaff«), Fiakermilli (»Arabella«), Zerbinetta (»Ariadne auf Naxos«) und Susanna (»Le nozze di Figaro«).

Sie gastierte am Staatstheater Karlsruhe, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater Erfurt, wo sie 2015 das Ännchen zu den Domstufenfestspielen sang. Im Dezember 2011 sang Romy Petrick an De Nederlandse Opera Amsterdam in der Uraufführung »Orest« von Manfred Trojahn ebenso wie bei der deutschen Erstaufführung des Werkes 2013 am Staatstheater Hannover.

Die gebürtige Bautznerin studierte von 1999 bis 2077 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Gesang und schloss ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab. Romy Petrick war Studentin der Liedklasse von Olaf Bär und absolvierte ein Ergänzungsstudium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Andreas Scholl. 2006 erhielt sie das Carl-Maria-von-Weber-Stipendium der Stadt Dresden; zudem ist sie Preisträgerin des »Cantilena«-Gesangswettbewerbes Bayreuth. Weiterhin studierte Romy Petrick Musikwissenschaften und Philosophie und promovierte 2010 über Dresdner Musikgeschichte.

Seit 2013 gastiert sie regelmäßig mit Konzerten in Seoul. CD- und Rundfunkaufnahmen ergänzen ihre Konzerttätigkeit. 2017 erschien ihr Debütroman »Die Entführung der Primadonna« über die erste Sängerin am Dresdner Hof. Romy Petrick ist Leiterin des Carl-Maria-von-Weber-Museums.

»Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen.« – Arnold Schönberg

Romy Petrick

Romy Petrick

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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Christian Poltéra

Instrumentalisten

Christian Poltéra

Christian Poltéra

Als einer der eindrucksvollsten Cellisten seiner Generation steht bei Poltéras Spiel allein die Musik im Vordergrund: Ohne große Gesten zeigt er das Essentielle eines Werkes. Dabei ist seine ganz individuelle Klangfarbe prägend für seine Interpretationen, die er epochen- und stilspezifisch meisterlich anzupassen weiß.

Bereits in jungen Jahren entschied sich der Schweizer für das Cello. Er begann seine Studien bei Nancy Chumachenco und setzte diese dann bei Boris Pergamenschikov und Heinrich Schiff in Salzburg und Wien fort. 2004 wurde er mit dem »Borletti-Buitoni Preis« ausgezeichnet und als »BBC New Generation Artist« gekürt.

Einladungen renommierter Orchester führen ihn durch die ganze Welt. So gastierte er u.a. bei dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Los Angeles und Oslo Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre de Paris, den Münchner Philharmonikern, dem Santa Cecilia Orchestra Rom, dem Tonhalle-Orchester Zürich und bei Seoul Philharmonic.

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Christian Poltéra mit großer Hingabe der Kammermusik. Die Konzerte des Streichertrios Zimmermann – zusammen mit Frank Peter Zimmermann und Antoine Tamestit – sind ein fester Bestandteil der internationalen Konzerthäuser. Darüber hinaus spielt er mit Kolleginnen und Kollegen, wie Mitsuko Uchida, Gidon Kremer, Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Isabelle Faust, Ronald Brautigam, Esther Hoppe und Kathryn Stott sowie dem Artemis-, Belcea-, Auryn- und Zehetmair Quartett. Auch bei den bedeutenden internationalen Festivals, wie Salzburg, Luzern, Edinburgh, Berlin, Wien, Schleswig-Holstein und London, ist er regelmäßig zu hören. Christian Poltéras hochgelobte Aufnahmen spiegeln sein vielseitiges und umfangreiches Repertoire wider.

Seit 2013 ist Christian Poltéra künstlerischer Leiter der Kammermusiktage in der Bergkirche Büsingen. Zudem ist er Dozent an der Hochschule Luzern und gibt regelmäßig Meisterkurse.

Er spielt ein Violoncello von Antonio Casini aus dem Jahr 1675 und das legendäre Stradivari-Cello »Mara« von 1711.

Christian Poltéra

Christian Poltéra

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Christian Poltéra & Wolf Wondratschek Deutsches Hygiene-Museum
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Andrei Pushkarev

Instrumentalisten

Andrei Pushkarev

Andrei Pushkarev

wurde 1974 in Kiew in eine musikalische Familie hinein geboren und begann mit fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Schon in jungem Alter blühte er in der Musik auf und mit vierzehn Jahren wechselte er schließlich zu den Schlaginstrumenten. 1992 begann der angehende Künstler sein Studium an der Nationalen Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowsky.

Bereits während seiner Studienzeit komponierte Andrei Pushkarev eigene Werke für das Vibrafon und im Jahr 1995 gewann er den Ersten Preis des gerade neugegründeten Wettbewerbs »New Names of Ukraine«, bei dessen Preiszeremonie Andrei Pushkarev seine eigenen Kompositionen präsentierte. Im folgenden Jahr wurde er mit gerade einmal zweiundzwanzig Jahren zum Ersten Paukisten der National Philharmonic of Ukraine ernannt und von 1995 bis 1999 trat er als Solist mit verschiedenen Kammerensembles in der Ukraine auf. Danach wurde der Musiker Teil der Kremerata Baltica und nahm mit dem Ensemble zahlreiche CDs auf. Als Solist ist er auf dem Album »After Mozart« zu hören, welches 2002 einen »Grammy Award« und einen »ECHO Klassik« gewann.

Gemeinsam mit Gidon Kremer entwickelte Andrei Pushkarev das Projekt »Bach Vibrations«, für das sie Inventionen von Johann Sebastian Bach im Stile verschiedener Jazz-Pianisten arrangierten. Andrei Pushkarev arbeitete bereits mit Musikerinnen und Musikern wie Yo-Yo Ma, Martha Argerich, Vadim Repin, Julian Rachlin, Gabriela Montero, Mario Brunello, Peter Sadlo, Katia Skanavi, Maxim Rysanov und Gabor Boldoszki zusammen. 2005 ging er mit Gidon Kremer als Duo auf eine Welttournee, und 2006 waren die beiden mit dem litauischen Pianisten Andrius Žlabys mit dem Trio-Projekt »From Bach to Piazzolla« unterwegs.

Seit 2009 gibt Andrei Pushkarev regelmäßig weltweit Meisterkurse und ist Jurymitglied vieler internationaler Perkussionswettbewerbe. Für ihn ist das Vibrafon mehr als nur sein Lieblingsinstrument, da es in der Lage ist, Zuhörende in eine Welt neuer spannender Klänge und Farben zu entführen.

Andrei Pushkarev

Andrei Pushkarev

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Julien Quentin

Instrumentalisten

Julien Quentin

Julien Quentin

hat sich als versierter und gefühlvoller Musiker einen Namen gemacht und ist bekannt für seine große musikalische Reife. Als Solist spielte er mit den Philharmonischen Orchestern Breslau, Katar, Córdoba und unter Dirigenten wie Tommaso Placidi, Paul Biss und Chang Han-na und wurde zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen. Auch als Cembalist sammelte er Konzerterfahrung und spielte mit Sarah Chang, dem Verbier Festival Kammerorchester sowie mit Thomas Quasthoff unter der Leitung von Leonidas Kavakos.

Julien Quentin ist in Paris geboren und erhielt seinen ersten Unterricht am Konservatorium in Genf. Er studierte an der Indiana University in Bloomigton und der Juilliard School in New York. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Nikita Magaloff, György Sebök und Earl Wild.

Julien Quentin lebt und arbeitet in Berlin. Mit den »Musica Litoralis« im Piano Salon Christophori schaffte er eine Konzertreihe, die an die Salons der Goldenen Zwanziger erinnert. Zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern der bildenden Kunst, aber auch anderer Musikgenre erkundet er neue musikalische Visionen und verbindet unterschiedlichste Kunstformen miteinander.

Julien Quentin ist begeisterter Koch der französischen, italienischen und asiatischen Küche. In den letzten zwei Jahren verbrachte er viel Zeit mit seinem Sohn und erkundete mit ihm die Grünflächen und Wälder rund um Berlin. Außerdem besuchte er die Produktionsstudios seiner Freunde für unzählige Jam- und Aufnahmesessions, welche auch bald zu hören sein werden.

Besonders prägend für ihn war seine Studienzeit in den USA, in welcher er in János Starkers Studio als Pianist arbeitete und so seinen eigenen musikalischen Horizont erweiterte. »Ich genieße es ein Gefühl des fokussierten Zuhörens und gemeinsamen musikalischen Erlebens zu schaffen; wenn die feinste dynamische Veränderung oder Phrase in totaler Stille zu hören ist, ist das einer der vielen dankbaren Momente der reinen Gemeinschaft.« Julien Quentin

Julien Quentin

Julien Quentin

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Jean-Guihen Queyras

Instrumentalisten

Jean-Guihen Queyras

Jean-Guihen Queyras

Neugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Jean-Guihen Queyras. Auf der Bühne und bei Aufnahmen erlebt man einen Künstler, der sich mit ganzer Leidenschaft der Musik widmet, sich dabei aber vollkommen unprätentiös und demütig den Werken gegenüber verhält, um das Wesen der Musik unverfälscht und klar wiederzugeben. Diese Ethik der Interpretation lernte Jean-Guihen Queyras bei Pierre Boulez, mit dem ihn eine lange Zusammenarbeit verband. So nimmt er sich mit gleicher Intensität sowohl Alter Musik – wie z.B. mit dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin – als auch zeitgenössischer Werke an.

Jean-Guihen Queyras war Gründungsmitglied des Arcanto Quartetts; mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov bildet er ein festes Trio. Überdies sind Alexandre Tharaud und Alexander Melnikov seine Klavierpartner.

Jean-Guihen Queyras ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra sowie im Leipziger Gewandhaus und in der Tonhalle Zürich. Er arbeitet mit Dirigenten wie Iván Fischer, Yannick Nézet-Séguin, François-Xavier Roth, Sir John Eliot Gardiner und Sir Roger Norrington.

Seine Diskografie ist beeindruckend, und seine Aufnahmen etwa der Cellokonzerte von Edward Elgar, Antonín Dvořák, Philippe Schoeller und Gilbert Amy wurden von der Fachkritik begeistert aufgenommen. Auf seinem Album mit dem Titel »Thrace – Sunday Morning Sessions« kreuzen sich, unter Mitwirkung der Chemirani-Brüder und Sokratis Sinopoulos, zeitgenössische Werke, Improvisationen und traditionelle Musik des Mittelmeerraums. 2018 erschienen Aufnahmen mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und Antonio Vivaldi, 2020 eine gemeinsame CD mit Alexandre Tharaud.

Jean-Guihen Queyras nimmt exklusiv für Harmonia Mundi auf. Er ist Professor an der Musikhochschule Freiburg und Künstlerischer Leiter des Festivals Rencontres Musicales de Haute-Provence in Forcalquier. Queyras spielt ein Violoncello von Gioffredo Cappa aus dem Jahr 1696, das ihm die Mécénat Musical Société Générale zur Verfügung stellt.

Jean-Guihen Queyras

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Hans-Christoph Rademann

Dirigenten

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

Als Chorklangspezialist zählt Hans-Christoph Rademann zu den gefragtesten Dirigenten weltweit. Mit seiner Arbeit setzte er Maßstäbe für die historisch informierte, zeitgemäße Interpretation barocker Vokalmusik: transparent, lebendig und nah am Text. Besonderer Schwerpunkt sind die mitteldeutschen Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Johann Adolf Hasse, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Die preisgekrönte Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, an der er von 2009 bis 2019 mit dem Dresdner Kammerchor gearbeitet hat, gilt als Referenzaufnahme. Ebenso finden seine Interpretationen romantischer Werke und zeitgenössischer Kompositionen höchste Anerkennung.

Neben der Arbeit als Künstlerischer Leiter des Dresdner Kammerchores und als Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart ist er zu Gast bei weltbekannten Orchestern und Chören wie dem RIAS Kammerchor, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem National Chamber Choir of Ireland und dem Collegium Vocale Gent. Konzertreisen führen ihn in die europäischen Musikzentren und in die USA, nach Israel, Südamerika, Südafrika, Indien, Russland, China, Taiwan und Japan.

Hans-Christoph Rademann wurde mehrfach mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« (zuletzt 2016) ausgezeichnet und erhielt wiederholt den »Grand Prix du Disque«, den »Diapason d’Or«, den »Pizzicato Supersonic« und den »Choc de Classica« sowie den »Gramophone Classical Music Award« (2014). 1994 wurde er mit dem »Förderpreis« und 2014 mit dem »Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden« für seine Verdienste um das Dresdner Musikleben geehrt. 2008 wurde ihm die Sächsische Verfassungsmedaille verliehen. 2016 erhielt er den »Preis der Europäischen Kirchenmusik der Stadt Schwäbisch Gmünd«. Für seine beispielhafte Interpretation und Einspielung der gesamten Werke von Heinrich Schütz hat Hans-Christoph Rademann im September 2018 den neu gestifteten »Internationalen Heinrich-Schütz-Preis« erhalten.

1985 gründete Hans-Christoph Rademann den Dresdner Kammerchor, den er bis heute leitet; von 1999 bis 2004 leitete er zudem den NDR Chor. Seit 2000 ist er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und von 2007 bis 2015 war er Chefdirigent des RIAS Kammerchores. 2008 initiierte Hans-Christoph Rademann in Berlin das Dirigentenforum, das den internationalen Dirigentennachwuchs fördert. Im Sommer 2013 übernahm er als Nachfolger Helmuth Rillings die Leitung der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Darüber hinaus ist er Intendant des Musikfestes Erzgebirges und Botschafter des Erzgebirges.

Hans-Christoph Rademann

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Sir Simon Rattle

Dirigenten

Sir Simon Rattle

Sir Simon Rattle

wurde in Liverpool geboren und studierte an der Royal Academy of Music in London. Von 1980 bis 1998 war er Erster Dirigent und Künstlerischer Berater des City of Birmingham Orchestra und wurde 1990 zum Musikalischen Direktor ernannt. 2002 ging er nach Berlin und hatte bei den Berliner Philharmonikern bis 2018 die Positionen des Künstlerischen Direktors sowie des Chefdirigenten inne. Da er ab 2017 als Musikalischer Direktor des London Symphony Orchestra fungierte, leitete er in der Saison 2017/18 beide Ensembles.

Bei EMI ist eine über 70 CDs umfassende Sammlung von Aufnahmen mit Sir Simon Rattle erschienen, für welche er zahlreiche bedeutende Preise erhielt. Veröffentlicht wurden u.a. die Einspielungen von Strawinskys »Psalmensinfonie«, Berlioz’ »Symphonie fantastique« oder Mahlers Zweite Sinfonie. Ab 2014 realisierte Sir Simon Rattle seine Aufnahmen mit dem hauseigenen Label der Berliner Philharmoniker, Berliner Philharmoniker Recordings. Jüngste Veröffentlichungen beinhalten Debussys »Pelléas et Mélisande« und Mark-Anthony Turnages »Remembering« mit dem Label des London Symphony Orchestra, LSO Live.

Sehr wichtig ist dem Dirigenten auch sein Engagement im Bereich der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. So erfuhr das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, Zukunft@Bphil, im Zuge der Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle eine beachtenswerte Erweiterung und erhielt u.a. den »Schillerpreis der Stadt Mannheim«, die »Goldene Kamera« und die »Urania Medaille«. Zudem wurden Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker zu »UNICEF-Botschaftern« ernannt – dies war das erste Mal, dass diese Ehre einem künstlerischen Ensemble zuteilwurde. Unter Sir Simon Rattles Auszeichnungen finden sich weiterhin die Aufnahme in den Ritterstand (1994) sowie die Verleihung des »Order of Merit« durch die Queen 2014.

Im Jahr 2013 begannen Sir Simon Rattles enge Beziehungen zu den Osterfestspielen Baden-Baden. Darüber hinaus war er u.a. bereits beim Festival d’Aix-en-Provence sowie bei den Salzburger Osterfestspielen zu Gast. Seit vielen Jahren ist der Dirigent eng mit führenden Orchestern Europas und der USA verbunden, darunter das Philadelphia Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment und die Wiener Philharmoniker, mit denen er die kompletten Sinfonien und Klavierkonzerte Beethovens einspielte (Solist: Alfred Brendel).

Sir Simon Rattle

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Felix Räuber

Sänger/innen

Felix Räuber

Felix Räuber

ist seit seinen frühen Jugendtagen von allen Formen des Musik-Machens und der damit verbundenen Möglichkeit, Gefühlen ihren freien Lauf zu lassen, besessen. Mit dreizehn Jahren gründete er im Keller des Elternhauses seine erste Band – der spätere Hit-Indie Pop-Star Polarkreis 18. Das erste Studioalbum führte die Band durch ganz Europa, direkt hinein ins internationale Showbusiness mit 150 Konzerten im Jahr. »Gold«- und »Platin-Awards« sowie eine »ECHO«-Nominierung folgten und die Single »Allein, Allein« wurde zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Songs aller Zeiten und avancierte zum Welthit.

Von 2011 bis 2013 begann Felix sich als Künstler neu auszurichten und andere Bereiche zu erkunden. In Berlin baute er sich ein eigenes Studio auf und schreibt dort bis heute Musik für Firmen oder Kurz- und Langspielfilme. Ende 2015 begann er zu reisen, zuerst mit dem Rucksack durch den Iran und später ging es weiter nach Israel, das Westjordanland, Saudi-Arabien, Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Zurück in Deutschland begann Felix an seiner eigenen Vorstellung von Popmusik zu arbeiten, die inspiriert ist von den gewonnenen Eindrücken seiner Reisen. Mit Stargeiger Daniel Hope und Singer-Songwriter Scott Matthews entstanden genreübergreifende Kompositionen. Der musikalische Befreiungsschlag erschien im Mai 2018 mit der Debüt-EP »WALL«, bei der er die Fahrt über die 1.000 km lange Grenzmauer zwischen Israel und Palästina im Kopf hatte. Im Juni 2019 folgte die zweite EP »ME«, in der sich Felix mit seiner eigenen Identität auseinandersetzte. Mit »AUTSIDER« vervollständigte er im Frühjahr 2021 eine EP-Trilogie, die sich mit dem Stigma beschäftigt, das Menschen als Außenseiter der Gesellschaft brandmarkt.

Aufbauend auf seine mit über 5 Millionen Streams begleitete Wiederveröffentlichung seines Hit-Klassikers »Allein, Allein« sowie der Platzierung des Titels »Après Minuit (feat. Schlindwein)« in der ABC- & Netflix-Serie »How to get away with murder«, setzt Felix Räuber in seinem Schaffen verstärkt auf gesellschaftspolitische Themen und kombiniert sie mit seinem eigenen Stil des Cinematic Pop – einer Mischung aus Neoklassik, Elektronik und Pop sowie epischen Musikvideos.

Felix Räuber

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Lucienne Renaudin Vary

Instrumentalisten

Lucienne Renaudin Vary

Lucienne Renaudin Vary

wird als französische Trompeten-Sensation gefeiert. Ihre meisterhafte Verbindung des Jazz- und klassischen Repertoires kreiert eine einzigartige Präsenz auf der Konzertbühne. 2016 gewann sie in der Kategorie »Révélation« des »Victoires de la Musique Classique« Wettbewerbs und im letzten Jahr war sie Teil der 30 Under 30-Liste des britischen Radiosenders »ClassicFM«.

Für ihr im Februar 2021 bei Warner Classic veröffentlichtes Album »Piazzolla Stories« mit dem Monte Carlo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sascha Goetzel wurde Lucienne Renaudin Vary mit einem »Opus Klassik« ausgezeichnet. Zuvor erschienen, ebenfalls bei Warner Classic, bereits die Alben »The Voice oft he Trumpet« (2017) mit dem Orchestre National de Lille und Rolando Villazón, sowie »Mademoiselle in New York« (2019), welches sie mit Bill Elliot und dem BBC Concert Orchestra aufnahm.

Im Jahr 2019 gab Lucienne Renaudin Vary zudem ihr Debüt bei den BBC Proms.

In der aktuellen Spielzeit tritt sie u. a. mit dem Gävle Symphony Orchestra, dem Geneva Chamber Orchestra, dem Orchestre National des Pays de la Loire, dem Beethoven Orchester Bonn und dem Tonhalle-Orchester Zürich auf. Mit ihrem langjährigen Kollegen Félicien Brut präsentiert die Trompeterin ein Rezital anlässlich Astor Piazzollas 100. Geburtstag.

Im Sommer des letzten Jahres war Lucienne Renaudin Vary Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Gstaad Menuhin Festival und in ihrem Heimatland beim Festival de Musique de Toulon, dem Festival du Périgord Noir und dem Festival de Sistron mit dem Paris Mozart Orchestra.

Neben dem klassischen Konzertrepertoire widmet sich die Künstlerin mit ebenso großer Leidenschaft dem Jazz. Sie gibt Solokonzerte, tritt aber auch mit ihrem eigenen Jazz-Quartett auf. 2018 gab Lucienne Renaudin Vary ihr Jazzfestival-Debüt bei Jazz in Marciac. Sie ist Preisträgerin des »Arthur Waser Preises 2019« und damit die erste Frau, der dieser Preis verliehen wurde.

Lucienne Renaudin Vary

Lucienne Renaudin Vary

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Lucienne Renaudin Vary & Thibault Cauvin Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Annett Renneberg

Instrumentalisten

Annett Renneberg

Annett Renneberg

Annett Renneberg

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David Robertson

Dirigenten

David Robertson

David Robertson

Als Dirigent, Künstler, Denker und UA-amerikanischer Musikvisionär nimmt David Robertson einen bedeutenden Platz in der internationalen Musikszene ein. Er gilt als Fürsprecher zeitgenössischer Komponisten sowie als versierter Programmgestalter und wird als leidenschaftlicher Musikvermittler geschätzt. Robertson war in zahlreichen künstlerischen Führungspositionen tätig, so beispielweise als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Sydney Symphony Orchestra oder als Künstlerischer Leiter des St. Louis Symphony Orchestra. In den dreizehn Jahren seiner Leitung hat er dieses Orchester entscheidend geprägt und zu einem der innovativsten Ensembles der USA mit vielseitigen künstlerischen Beziehungen entwickelt. Zuvor stand er dem Orchestre National de Lyon und dem Ensemble intercontemporain vor und war zudem Erster Gastdirigent des BBC Symphony Orchestra.

David Robertson verbindet eine intensive und langjährige Zusammenarbeit mit dem New York Philharmonic sowie den Sinfonieorchestern in Cincinnati, Pittsburgh, Houston, Dallas, Montreal und São Paulo. Er war außerdem »Perspectives Artist« in der Carnegie Hall und ist regelmäßiger Gast beim Koninklijk Concertgebouworkest, bei der Tschechischen Philharmonie, der Staatskapelle Dresden, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und beim NCPA Orchestra. Regelmäßig ist der Künstler auch im Rahmen internationaler Festivals und an den renommiertesten Opernhäusern der Welt zu Gast, so beispielsweise an der Metropolitan Opera, der Mailänder Scala, dem Théâtre du Châtelet und den Opernhäusern in San Francisco und Santa Fe. Seit 2018 unterrichtet Robertson an der Juilliard School und dirigiert das Juilliard Orchestra jedes Jahr in der Carnegie Hall.

Der Dirigent engagiert sich für die Förderung junger Talente und arbeitete bereits mit Studierenden bei den Festivals in Aspen, Tanglewood und Luzern sowie am Pariser Konservatorium und im National Youth Orchestra der Carnegie Hall. Robertson wurde in Santa Monica geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung an der Royal Academy of Music in London. Hier studierte er zunächst Horn und Komposition, bevor er zum Studiengang Dirigieren wechselte. Er ist mit der Pianistin Orli Shaham verheiratet.

David Robertson

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Peter Rösel

Instrumentalisten

Peter Rösel

Peter Rösel

wurde in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren und erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium absolvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur als erster Deutscher Preisträger des »Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs« in Moskau und des »Concours Musical International de Montréal«, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt.
Seine Auftritte bei internationalen Festivals – u. a. in Dresden, Salzburg, Prag, Edinburgh, bei den London Proms oder in Hongkong – wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Seit Jahren ist Peter Rösel gern gesehener Gast bei vielen bedeutenden Orchestern wie dem New York und dem Royal Philharmonic, dem Montréal Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Orchestre National de France, dem New Japan Philharmonic Tokyo u. a. Er musizierte mit namhaften Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Daniel Harding, Marek Janowski, Yuri Temirkanov u. a.
Peter Rösel hat zahlreiche Werke eingespielt, darunter die Klavierkonzerte Webers mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Herbert Blomstedt, sowie jene Schumanns mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur. Aufnahmen des Soloklavierwerks von Brahms sowie Kammermusik in den verschiedensten Kombinationen vervollständigen das weitgefächerte künstlerische Spektrum des international renommierten Pianisten. Am 9. September 2001 musizierte Peter Rösel letztmalig unter Leitung von Kurt Sanderling, der sich wenige Monate später vom Konzertpodium verabschiedete. Mehr als fünfzigmal standen sie gemeinsam auf der Bühne. Ein dauerhaftes Ergebnis dieser künstlerischen Zusammenarbeit ist die Gesamtaufnahme aller Klavierkonzerte von Sergei Rachmaninow. 2016 erhielt Peter Rösel den »Mozartpreis« der Sächsischen Mozart-Gesellschaft als Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die Aufführungen der Klavierwerke Wolfgang Amadeus Mozarts. Er ist außerdem Schumann-Preisträger.
In der Saison 2021/22 gibt Peter Rösel u. a. Konzerte im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele und folgt erneuten Einladungen nach Japan und China.

Peter Rösel

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Peter Rösel: Konzert zum 77. Geburtstag Kulturpalast (Konzertsaal)
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Peter Rösel: Konzert zum 77. Geburtstag Kulturpalast (Konzertsaal)
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Sächsische Staatskapelle Dresden

Orchester

Sächsische Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden

Durch Kurfürst Moritz von Sachsen 1548 gegründet, ist die Sächsische Staatskapelle Dresden eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Seit ihrem Bestehen haben bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt. Zu ihren Leitern gehörten u. a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli. Ab 2002 standen Bernard Haitink (bis 2004) und Fabio Luisi (2007-2010) an der Spitze des Orchesters. Seit der Saison 2012/2013 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Staatskapelle. Im Mai 2016 wurde der ehemalige Chefdirigent Herbert Blomstedt zum Ehrendirigenten ernannt. Diesen Titel hatte bislang einzig Sir Colin Davis von 1990 bis zu seinem Tod 2013 inne. Myung-Whun Chung trägt seit 2012 den Titel des Ersten Gastdirigenten.

Richard Strauss war der Staatskapelle mehr als sechzig Jahre lang freundschaftlich verbunden. Neun seiner Opern, darunter »Salome«, »Elektra« und »Der Rosenkavalier« wurden in Dresden uraufgeführt; seine »Alpensinfonie« widmete er der Staatskapelle. Auch zahlreiche andere berühmte Komponisten schrieben Werke, die von der Staatskapelle uraufgeführt wurden. An diese Tradition knüpft das Orchester seit 2007 mit dem Titel »Capell-Compositeur« an. Nach Hans Werner Henze, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, György Kurtág, Arvo Pärt, Péter Eötvös und Aribert Reimann trägt diesen Titel in der Saison 2020/2021 Giuseppe Sinopoli posthum. Als neuer Capell-Virtuos wird sich Sir András Schiff mehrfach in Dresden präsentieren.

Die Sächsische Staatskapelle ist in der Semperoper beheimatet und hier pro Saison in etwa 250 Opern- und Ballettaufführungen zu hören. Hinzu kommen etwa 50 sinfonische und kammermusikalische Konzerte. Als eines der international begehrtesten Symphonieorchester gastiert die Staatskapelle regelmäßig in den großen Musikzentren der Welt. Seit 2013 ist die Sächsische Staatskapelle Dresden das Orchester der Osterfestspiele Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt.

Die Staatskapelle engagiert sich als Patenorchester des Gustav Mahler Jugendorchesters für den musikalischen Nachwuchs und ist zudem in der Region aktiv: Sie ist Partner des Meetingpoint Music Messiaen in Görlitz-Zgorzelec und rief 2010 die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch mit ins Leben, die sich – als erstes Festival weltweit – jährlich dem Schaffen Dmitri Schostakowitschs widmen.

2007 erhielt die Sächsische Staatskapelle Dresden als bislang einziges Orchester in Brüssel den »Preis der Europäischen Kulturstiftung für die Bewahrung des musikalischen Weltkulturerbes«.

Die Volkswagen Aktiengesellschaft ist Partner der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Sächsische Staatskapelle Dresden

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Sächsischer Kammerchor

Chöre

Sächsischer Kammerchor

Sächsischer Kammerchor

»Satt und wie aus einem Guss« der Klang, die »deutliche Artikulation«, der Gesang von »erregender Wendigkeit«; »die Musik strotzt vor Kraft«, »zu einem festlichen Ganzen kombiniert«, »auf hohem Niveau als zugespitzt kontrastreiches Seelengemälde«, »Hochbeeindruckend«, »transparent«. Mit diesen Worten bewerten »FONO FORUM«, »Leipziger Volkszeitung« und »Freie Presse« die Konzerte und Tonträger des Sächsischen Kammerchores. 2019 war dieses junge Ensemble bereits für den »OPUS KLASSIK« in der Kategorie Weltersteinspielung des Jahres nominiert.

Der offiziellen Gründung als Konzertchor (Mitglied im Verband deutscher Konzertchöre) im Jahr 2014 in Leipzig gingen einzelne Projekte seit 2009 voraus. Unter der Leitung des Dirigenten Fabian Enders widmet sich der Chor vor allem den Genres Oratorium und Kantate, der Wiederentdeckung unbekannter Werke und der Realisierung chorsinfonischer Uraufführungen. Daneben wird ein breites A-capella-Repertoire mit dem Schwerpunkt 20. Jahrhundert gepflegt.

Höhepunkte der vergangenen Jahre sind die Aufführungen der Oratorien »Elias«, »Paulus« und »Christus, der Auferstandene« sowie beider Bach’scher Passionen in der Thomaskirche Leipzig, zahlreiche Auftritte zum Bachfest Leipzig, zum MDR-Musiksommer, zu den Merseburger Orgeltagen, zur Schumanniade und den Mendelssohnfesttagen sowie die Uraufführung von Steffen Schleiermachers Szenen für Solo, Chor und Orchester »Ich. Thomas Müntzer. Knecht Gottes«.

Schirmherr des Sächsischen Kammerchores ist Kammersänger Prof. Peter Schreier. Der Chor bestreitet seine Konzerte mit Orchestern wie dem Mitteldeutschen Kammerorchester, der Staatskapelle Halle, der Kammerphilharmonie Odessa, den Philharmonischen Orchestern Cottbus und Altenburg-Gera, der Kammerakademie Halle, dem Leipziger Barockorchester, den Mitteldeutschen Virtuosen, der Erzgebirgischen Philharmonie u. v. a. Der Chor musiziert mit Solisten wie Klaus Mertens, Ute Selbig, Andreas Scheibner, Martin Petzold, Britta Schwarz, Annette Markert oder Matthias Eisenberg und arbeitet mit Gastidirigenten wie Peter Schreier, Georg Christoph Biller und Wolfgang Kupke zusammen. CD-Produktionen erschienen bei den Labels Rondeau (2015, 2018, 2019) und Querstand (2016). Hervorzuheben ist die Weltersteinspielung von Gustav Schrecks spätromantischem Oratorium »Christus, der Auferstandene«, die bei der internationalen Fachpresse umfassendes Lob fand.

Detailliert ausgearbeitet werden die oratorischen Werke hinsichtlich ihrer dramatischen Komponente und ihres Wort-Ton-Verhältnisses in überraschenden Interpretationen wiedergegeben, die Aspekte verschiedener aufführungspraktischer Strömungen bewusst einbeziehen und neuartig auswerten. Die Mitglieder des Sächsischen Kammerchores sind Absolventen des Thomanerchores Leipzig, des Dresdner Kreuzchores sowie Studierende und Absolventen der Musikhochschulen Dresden und Leipzig.

Sächsischer Kammerchor

Sächsischer Kammerchor

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Chöre

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde am 8. Oktober 1817 per königlichem Dekret durch Friedrich August I. gegründet. Die Erlassung dieses Dekrets war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, des neu engagierten Hofkapellmeisters. Als solcher hatte er 1817 den Auftrag erhalten, neben der traditionsreichen italienischen Oper in Dresden auch eine deutsche Operngesellschaft ins Leben zu rufen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folge entwickelte sich der Sächsische Staatsopernchor dank hervorragender Persönlichkeiten, die ihn künstlerisch umsichtig und traditionsbewusst leiteten, zu einem erstklassigen und gefragten Klangkörper.

Über die Jahrhunderte hinweg entwickelten und pflegten u.a. Joseph Metzner, Wilhelm Fischer, Karl Maria Pembaur, Ernst Hintze, Gerhart Wüstner, Hans Peter Müller-Sybel, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer bis heute ein spezielles, diesem Staatsopernchor zugehörendes Klangideal, das besonders auch durch die rege Konzerttätigkeit des Chores beeinflusst wurde. Homogenität des Klangs, klangliche Noblesse, kultivierter Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte und -fülle sind wesentliche Attribute, für die der Sächsische Staatsopernchor steht.

Heute gilt der Sächsische Staatsopernchor als einer der besten Opernchöre Europas. Seine Auftritte in Opernvorstellungen, seine Mitwirkung in Konzerten, bei Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen, die kontinuierliche Präsenz bei Festspielen und auf Tourneen brachten ihm auch weltweit Beachtung sowie höchste Wertschätzung ein.

Besonders prägend für den Staatsopernchor war die Arbeit mit dem Dirigenten Giuseppe Sinopoli, der das künstlerische Potential als bei weitem noch nicht ausgeschöpft betrachtete. In zahlreichen CD-Produktionen wuchs das Chorensemble immer wieder über sich hinaus. In den Jahren nach Sinopolis plötzlichem Tod gelang durch kontinuierliche Arbeit eine Konsolidierung der künstlerischen Qualität.

Wie in allen künstlerischen Sparten der Sächsischen Staatsoper Dresden spielt auch im Staatsopernchor die enge Verknüpfung von Tradition, gegenwärtiger künstlerischer Verantwortung und Ausrichtung auf die Herausforderungen der Zukunft eine entscheidende Rolle. Seit 2013 ist der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt. Am 8. Oktober 2017 feierte der Sächsische Staatsopernchor Dresden sein 200-jähriges Chorjubiläum.

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Sächsisches Vocalensemble

Chöre

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

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Prof. Dr. Stefan E. Schmidt

Sonstige

Prof. Dr. Stefan E. Schmidt

Prof. Dr. Stefan E. Schmidt

ist Musiker und Mathematiker. An der TU Dresden hat er seit 2006 die Professur für Methoden der angewandten Algebra inne. Eine praktische Auseinandersetzung mit Musik einerseits und eine interdisziplinäre musikalische Forschung andererseits führte ihn zu den Fragen »Wie tickt Musik?«, »Was ist Musik im Kopf?« oder »Warum bewegt Musik und wie entsteht Musik aus Bewegung?«. Zu ergründen ersucht er dabei die Überlieferung von Musik in Praxis und Theorie, seien es die älteste Lochkarte der Menschheit in Form von Knochenflöten, die filmreifen Orgeln der alten Römer oder die musiktheoretischen Grundlagen der Antike, die auch Arithmetik, Geometrie und Astronomie umfasst.

Stefan E. Schmidt wuchs bei einem kleinen Wald in Norddeutschland auf und interessierte sich schon früh für den Gesang der Vögel mit ihren zwitschernden, glissando-artigen Melodien – lange bevor er von der Seltenheit der »Vocal Learner« erfuhr. Seine Blockflöte nahm er oft mit zum ungezwungenen Spiel in der Natur, und zu Hause lud das Klavier zu strengem Spiel und freier Improvisation. Es schloss sich ein achtjähriges Studium Alter und Neuer Musik an der Orgel beim Kirchenmusikdirektor Karl Lorenz an, der großen Wert auf die Wechselwirkung zwischen Musik und Bewegung legte.

Parallel dazu entwickelte sich eine große Leidenschaft für Mathematik, welche im Studium an der Universität Hamburg vertieft wurde. In den 1980er-Jahren stellte Schmidt sich im Rahmen seiner Promotion zu den Grundlagen der Geometrie zusehends mathematisch-philosophische Fragen wie »Ist ein Punkt teilbar?« oder »Gibt es nahe der Horizontlinie Punkte zwischen Himmel und Erde?«. Diese Überlegungen führen zu einer kognitiven Sicht auf geometrische Sachverhalte, aus der Sicht der Musik bedeutet dies beispielsweise: »Ist auf den weißen Tasten des Klaviers das Tastenmuster wichtiger als der Klang?

Seit 2006 hat Stefan E. Schmidt eine Professur zu Methoden der angewandten Algebra an der TU Dresden inne und ergründet dort in interdisziplinären Projekten das Zusammenspiel von Mathematik, Musik und bildender Kunst.

Prof. Dr. Stefan E. Schmidt

Prof. Dr. Stefan E. Schmidt

Clemens Schuldt

Dirigenten

Clemens Schuldt

Clemens Schuldt

ist Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters und einer der spannendsten jungen Dirigenten Deutschlands. Seine innovativen Interpretationen klassischen und romantischen Repertoires sowie seine Kreativität beim Einbinden unbekannter oder moderner Stücke in die Konzertprogramme finden großen Anklang. Höhepunkte der Saison mit dem MKO in München sind Aufnahmen des Violinkonzerts von Márton Illés mit Patricia Kopatchinskaja und eine Zusammenarbeit mit der Jazzrausch Bigband. Weitere Solist*innen, mit denen er zusammenarbeitet, sind Nikita Boriso-Glebsky, Vilde Frang, Ilya Gringolts, Steven Isserlis, Baiba Skride, Kian Soltani und Christian Tetzlaff.

2021/22 debütiert Clemens Schuldt beim BBC Symphony Orchestra, dem Orchestre symphonique de Québec, dem Copenhagen Philharmonic, dem Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música, dem Konzerthausorchester Berlin und der Staatskapelle Weimar. Clemens Schuldts Opernhighlight der letzten Saison war sein Debüt bei der Biennale Venedig, wo er George Benjamins »Written on Skin« mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI leitete. Zuvor hatte er die begeistert aufgenommene Neuproduktion von »Così fan tutte« mit dem MKO in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie geleitet. 2010 gewann Clemens Schuldt den renommierten »Donatella Flick Dirigierwettbewerb« in London und war ein Jahr lang Assistant Conductor des London Symphony Orchestra.

Der gebürtige Bremer studierte zunächst Violine und spielte beim Gürzenich-Orchester Köln und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Im Anschluss daran absolvierte er ein Dirigierstudium in Düsseldorf, Wien und Weimar.

»Mit etwa 25 Jahren, bei meinem ersten Konzert als Dirigent, habe ich gespürt, dass das was wäre für mich, Dirigieren. Weil ich ein völlig neuartiges Bühnengefühl der Freiheit und des Loslassens empfunden habe. Im Gegensatz zu einem ständigen Druck, den ich als Geiger kannte. Beim Dirigieren hat sich dieser Druck gelöst zu einem Gefühl der Freiheit und Inspiration.« – Clemens Schuldt

Clemens Schuldt

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Kinderkonzert: »Peterchens Mondfahrt« Deutsches Hygiene-Museum
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Baiba Skride

Instrumentalisten

Baiba Skride

Baiba Skride

Baiba Skride

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Lauma Skride

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Lauma Skride

Lauma Skride

Lauma Skride

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Skupina Astronawt

Ensembles

Skupina Astronawt

Skupina Astronawt

Die Musiker Matej Zieschwauck, Jurij Hantusch und Oliver Wilhelm Böhm gründeten 2020 die Band Skupina Astronawt und produzieren seitdem Musik in ihrer sorbischen Muttersprache. Sie bedienen sich dabei verschiedenster Musikstile um ein generationsübergreifendes Publikum anzusprechen. Ihre Intention ist es, die Vielfältigkeit der sorbischen Sprache, Kultur und Tradition in einer zeitgenössischen Weise zu beleben und über die Grenzen des Kulturraumes hinweg erklingen zu lassen. In den Musikvideos von Skupina Astronawt finden sorbische Bräuche, Heimatverbundenheit und Lebensfreude künstlerische Darstellung.

Skupina Astronawt

Skupina Astronawt

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Kian Soltani

Instrumentalisten

Kian Soltani

Kian Soltani

wird in der »Times« als »bemerkenswerter Cellist« gefeiert. Vom »Gramophone Magazine« als »pure Perfektion« beschrieben, zeichnet sich sein Spiel durch Ausdruckstiefe, Individualität sowie technische Meisterhaftigkeit aus und wird gepaart mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz und der Fähigkeit, eine unmittelbare emotionale Verbindung zu seinem Publikum aufzubauen. Regelmäßig tritt der Cellist mit weltweit führenden Orchestern und Dirigent*innen sowie im Rahmen international bedeutender Musikfestivals auf und ist heute einer der meistbeachteten Künstler seiner Branche

In der aktuellen Spielzeit debütiert Soltani mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchestra della Svizzera italiana, dem WDR Sinfonieorchester, dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya und dem Pittsburgh Symphony Orchestra. Außerdem kehrt er für Konzerte u. a. zurück zum London Philharmonic, zu den Wiener Symphonikern, der Staatskapelle Berlin und dem Tonhalle-Orchester Zürich. Zudem unternimmt der Musiker Konzerttourneen mit dem West-Eastern Divan Orchestra und Daniel Barenboim, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und Marin Alsop sowie dem Royal Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko.

Kian Soltani war »Artist in Residence« beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2021, wo er neben anderen Konzerten auch einen persischen Abend mit dem Ensemble Shiraz kuratierte, und im Herbst 2018 begann eine mehrjährige Residenz mit den »Jungen Wilden« am Konzerthaus Dortmund. Als Rezitalist trat Soltani zuletzt in der Carnegie und der Wigmore Hall, dem Boulez Saal und bei den Salzburger Festspielen sowie beim Lucerne Festival auf. Seit 2017 erscheinen seine Aufnahmen exklusiv beim Label Deutsche Grammophon, angefangen bei der CD »Home« mit Werken für Violoncello und Klavier von Schubert, Schumann und Reza Vali. Weitere Alben mit den Klaviertrios Dvořáks und Tschaikowskys, welche in Kooperation mit Lahav Shani und Renaud Capuçon aufgenommen wurden, sowie die Einspielung von Dvořáks Cellokonzert mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung Barenboims folgten. 2020 arbeitete Soltani intensiv an seinem neuesten Album »Cello Unlimited«, welches die Cello- und Filmmusik feiert. Dazu sagt er selbst: »Alles, was auf diesem Album zu hören ist, ist einzig und allein von meinem Cello und mir gespielt. Die Möglichkeiten dieses Instruments sind unbegrenzt, und dieses Album feiert dieses Instrument ebenso wie epische Filmmusik.«

Weltweite Aufmerksamkeit erregte der Musiker im April 2013 mit seinem Sieg bei der »International Paulo Cello Competition« in Helsinki, 2017 erhielt er zudem den »Leonard Bernstein Award« und den »Credit Suisse Young Artists Award«.

Kian Soltani wurde 1992 in Bregenz als Sohn einer persischen Musikerfamilie geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und kam mit zwölf in Ivan Monighettis Celloklasse an der Musik-Akademie Basel. 2014 wurde er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und schloss seine musikalische Ausbildung schließlich als Mitglied der »Young Soloists« der Kornberg Academy ab. Zusätzlich erhielt er Unterricht an der International Music Academy in Liechtenstein.

Soltani spielt das »London, ex Boccherini«-Stradivari-Cello, welches freundlicherweise durch die Beares International Violin Society von einem Sponsor zur Verfügung gestellt wird.

Kian Soltani

Kian Soltani

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Kian Soltani & Ensemble Shiraz Residenzschloss (Kleiner Schlosshof)
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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Sorbenchor »Lilija«

Chöre

Sorbenchor »Lilija«

Sorbenchor »Lilija«

Gegründet 1876 in Schönau/Šunow, blickt der Sorbenchor Lilija auf eine über 125 Jahre lange Chorgeschichte zurück. Aufgenommen wurden anfangs nur Männer »guten und ehrenwerten Rufes«, die das 18. Lebensjahr vollendet hatten. 1937 wurde der Chor durch die Nationalsozialisten verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sich die Lilija neu zusammen ‒ dieses Mal überwiegend bestehend aus weiblichen Mitgliedern, da viele Männer im Krieg gefallen waren.

Aus der Neugründung ging jener Gesangsverein hervor, der sich heute als gemischter Laienchor präsentiert, er hat 26 Mitglieder, darunter 8 Männer und 16 Frauen. Zum Repertoire gehören Kirchenlieder und sorbische Volkslieder. Der Chor singt zu Messen, Oratorien und auch zu außerkirchlichen Anlässen und wird seit 2014 von Bernadet Scholze geleitet. Fast alle Männer des Ensembles sind auch als Osterreiter aktiv.

Sorbenchor »Lilija«

Sorbenchor »Lilija«

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Omar Sosa & Yilian Cañizares

Instrumentalisten

Omar Sosa

Omar Sosa

ist Komponist sowie Pianist und wurde 1965 in Kuba geboren. Er zählt zu den wandlungsfähigsten Jazzmusikern seiner Generation und verbindet in seiner Musik Tradition und Moderne, Akustik und Elektronik miteinander. Seine Inspiration zieht er dafür sowohl aus afro-kubanischer Musik und dem Jazz, als auch aus den Werken klassischer europäischer Komponisten. Omar Sosas musikalische Reise führte ihn bereits um die ganze Welt, von seiner Heimat Kuba über verschiedene afrikanische Staaten und Nordamerika bis nach Europa. Sich selbst bezeichnet der Pianist dabei gern als Weltmusiker und schätzt besonders die Zusammenarbeit mit anderen Musiker*innen aus unterschiedlichsten Kulturen, um gemeinsam verschiedene Musiktraditionen miteinander zu verbinden.

Mit seinem einzigartigen Stil war Sosa bereits mehrmals für einen »Grammy« sowie für die »BBC Radio 3 World Music Awards« nominiert und wurde von Smtihsonian Associates für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Sein Album »Ceremony« mit der NDR Bigband erhielt 2011 einen »ECHO Jazz« für das Bigband Album des Jahres. Weitere CDs zeugen von seiner musikalischen Vielseitigkeit und seinen zahlreichen internationalen musikalischen Partnerschaften.

Durch seinen musikinteressierten Vater geprägt, sammelte Omar Sosa erste musikalische Erfahrungen mit acht Jahren am Schlagzeug und der Marimba, bevor er als Teenager auch Klavierunterricht erhielt. Es folgten Studien am Konservatorium von Camagüey, seiner Heimatstadt, sowie an der Escuela Nacional de Musica und dem Instituto Superior de Arte in Havanna. Seine Musik betrachtet Omar Sosa als Ausdruck seines politischen und spirituellen Bewusstseins und tritt als Anhänger der kubanischen Religion Santería auch in rituellen Gewändern auf. Zudem ist der Musiker sehr umweltbewusst und sorgt sich um den Zustand unserer Natur und die Einflüsse des Menschen auf diese.

Omar Sosa & Yilian Cañizares

Omar Sosa & Yilian Cañizares

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Jean-Christophe Spinosi

Dirigenten

Jean-Christophe Spinosi

Jean-Christophe Spinosi

ist ein moderner, barocker und zutiefst humanistischer Musiker. Als Leiter seines Ensemble Matheus ist er regelmäßig im Théâtre des Champs-Elysées, im Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, im Liceu in Barcelona, in der Staatsoper in Berlin usw. aufgetreten und hat zahlreiche besondere Projekte ins Leben gerufen, bei denen er das Barockrepertoire mit der Musik von Zeitgenossen sowie Straßenkünstler*innen kombiniert.

Die Welt der Sinfonie und der Oper öffnete ihm schnell ihre Türen und erkannte seine kühnen Neuinterpretationen. Er ist regelmäßiger Gast der großen internationalen Orchester wie der Berliner und Wiener Philharmoniker, des Orchestre de Paris, des Rundfunkorchesters Berlin, des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, des Wiener Rundfunkorchesters, des Spanischen Nationalorchesters, des Philharmonischen Orchesters Monte Carlo, des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, des City of Birmingham Symphony Orchestra, des Scottish Chamber Orchestra, des Moscow National Chamber Orchestra, des Royal Stockholm Philharmonic, des New Japan Philharmonic of Tokyo und des Osaka Philharmonic. Er tritt in renommierten Konzertsälen auf: von der Berliner Philharmonie bis zur Carnegie Hall in New York, dem Palais Garnier in Paris, der Suntory Hall in Tokio und der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau.

Spinosi hat mit dem Ensemble Matheus beim Label Naïve eine beeindruckende Diskografie vorgelegt, darunter vier bisher unveröffentlichte Opern von Vivaldi (»La verità in cimento«, »Orlando Furioso«, »La Griselda«, »La fida ninfa«), Opern von Rossini sowie Vivaldis »Stabat Mater« und »Nisi Dominus« mit Philippe Jaroussky und Marie-Nicole Lemieux. Seine Aufnahmen erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden sowohl in Frankreich als auch im Ausland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Zu den künstlerischen Kooperationen Jean-Christophe Spinosis gehören unter anderem Solist*innen wie Cecilia Bartoli, Janine Jansen, Maxim Vengerov, Maria João Pires, Natalie Dessay und Jakub Józef Orliński.

Jean-Christophe Spinosi

Jean-Christophe Spinosi

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Andrew Staples

Sänger/innen

Andrew Staples

Andrew Staples

Andrew Staples

Andrew Staples

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Yevgeny Sudbin

Instrumentalisten

Yevgeny Sudbin

Yevgeny Sudbin

Als gefeierter Konzertpianist war Yevgeny Sudbin zu Gast bei den BBC Proms und hat mit führenden Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Montreal Symphony Orchestra, dem Minnesota Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic und vielen anderen zusammengearbeitet. Er ist regelmäßig in führenden Konzertsälen weltweit zu erleben, darunter das Concertgebouw Amsterdam, Londons Queen Elizabeth Hall, die Tonhalle Zürich, die Royal Festival Hall, die Avery Fisher Hall in New York und die Davies Symphony Hall in San Francisco.

Yevgeny Sudbin hat mit einigen der wichtigsten Dirigenten musiziert, darunter Neeme Järvi, Vladimir Ashkenazy, Osmo Vänskä, Hannu Lintu, Tugan Sokhiev, Mark Wigglesworth, Andrew Litton, Dmitri Slobodeniouk und Vassily Sinaisky. Als begeisterter Kammermusiker war er bereits mit Künstlerinnen und Künstlern wie Hilary Hahn, Julia Fischer, Alexander Chaushian, Ilya Gringolts, dem Chilingirian Quartet, Johannes Moser und Vadim Gluzman zu erleben. Er war Gast der bedeutenden Festivals von Aspen, Mostly Mozart, Tivoli, Nohant, La Roque d'Anthéron, Menton und Verbier.

Zuletzt spielte er u. a. in der Birmingham Town Hall, in der Kolarac Hall in Belgrad, bei der Chopin Society London, der Vancouver Recital Society und den Mailänder Serate Musicali. Zudem debütierte er beim Cincinnati Symphony Orchestra, beim NCPA Beijing und beim Japan Philharmonic. Yevgeny Sudbin wurde 1980 in St. Petersburg geboren und im Alter von fünf Jahren an der Spezialschule des Petersburger Konservatoriums von Lyubov Pevsner unterrichtet. Mit seiner Familie emigrierte er 1990 nach Deutschland, wo er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Galina Ivanzova fortsetzte. 1997 übersiedelte er nach London und schloss sein Studium an der Royal Academy of Music bei Christopher Elton ab. Yevgeny Sudbin war Stipendiat der Hattori-Stiftung, der Pulvermacher Foundation und des The Wall Trust, dessen Vice President er heute ist. 2010 wurde der Musiker Fellow der Royal Academy, heute ist er dort Visiting Professor. Yevgeny Sudbin lebt mit seiner Frau und drei Kindern in London.

Yevgeny Sudbin

Yevgeny Sudbin

Doriana Tchakarova

Instrumentalisten

Doriana Tchakarova

Doriana Tchakarova

ist eine international erfolgreiche Pianistin und Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Als Liedpianistin und Kammermusikerin ist sie auf bedeutenden Konzertpodien in Berlin, Wien, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, Freiburg, Lugano und Bayreuth zu erleben, ebenso im Rahmen bedeutender Festivals wie der Heidelberger Frühling, das Oxford Lied Festival, das Liedfestival Sindelfingen oder die Schubertiada Barcelona. Zu ihren zahlreichen Gesangspartner*innen zählen u. a. Äneas Humm, Samuel Hasselhorn, Thilo Dahlmann, Eva Zalenga, Julian Prégardien, Ulrike Sonntag, Nathalie Karl, Matthias Klink, Judith und Felicitas Erb, Manuel Walser, Sylvia Koncza, Carolina López Moreno, Nils Wanderer, Mirella Hagen, Sarah Wegener, Konstantin Krimmel, Marcel Brunner, Thomas Pfeiffer und das SWR-Vokalensemble.

Doriana Tchakarova wurde im bulgarischen Varna geboren. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Studium im Hauptfach Klavier bei Fernande Kaeser sowie Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Konrad Richter. Die Pianistin wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der Zweite Preis beim internationalen Klavierwettbewerb »Dimitar Nenov« in Rasgrad/Bulgarien (1993), im Rahmen des »15. Internationalen Wettbewerbs Franz Schubert« für ihr Programm mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie »Kammermusik« (2001) sowie der Zweite Preis beim »Schubert Wettbewerb« des »Concorso Internationale di Interpretazione Musicale Citta di Racconigi« gemeinsam mit der Sopranistin Judith Erb.

Doriana Tchakarova beschäftigt sich intensiv mit deutscher Lyrik und verbindet diese Leidenschaft über die Gattung des Kunstlieds auch mit der Musik. So ist es ihr ein besonderes Anliegen, als Mitgründerin der darauf spezialisierten Agentur PoeMus das Kunstlied international zu verbreiten. Sie ist Dozentin für Gesangskorrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und bei zahlreichen Gesangs-Meisterkursen und -Wettbewerben eine gefragte Korrepetitorin.

Doriana Tchakarova

Doriana Tchakarova

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Liederabend Samuel Hasselhorn Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Alexandre Tharaud

Instrumentalisten

Alexandre Tharaud

Alexandre Tharaud

In den mehr als 25 Jahren seiner Karriere hat Alexandre Tharaud sich ein unverkennbares Profil in der Welt der klassischen Musik geschaffen und gilt heute als einer der wichtigsten Botschafter französischer Klavierkunst. Seine außergewöhnliche Diskografie umfasst über 25 meist preisgekrönte Soloalben. Dabei reicht das eingespielte Repertoire von Couperin, Bach und Scarlatti über Mozart, Beethoven, Schubert, Chopin, Brahms und Rachmaninow bis hin zu den großen französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Breite seines künstlerischen Bestrebens spiegelt sich auch in einer Zusammenarbeit mit Theatermachern, Tänzern, Choreografen, Schriftstellern und Filmemachern, sowie mit Singer-Songwritern und Musikern außerhalb der klassischen Musik wider. Tharaud ist ein gefragter Solist, der mit den größten Orchestern weltweit konzertiert. Auch Klavierabende gibt der Künstler regelmäßig auf den prestigeträchtigsten Bühnen der Welt.

Der Pianist ist exklusiv bei Warner Classics/Erato unter Vertrag. Jüngste Einspielungen waren 2021 Schuberts Impromptus D 899 und »Moments Musicaux« D 780, 2020 »Chanson d’Amour« mit Sabine Devieilhe und »Le Poète du Piano«. In seinen Aufnahmen spiegelt sich seine vielseitige Affinität zu unterschiedlichen Musikstilen – darunter etwa das kürzlich erschienene Album »Versailles«, das Komponisten an den Höfen der französischen Könige Ludwig XIV., XV. und XVI. präsentiert. Ein weiteres Album zollt der französischen Singer-Songwriterin Barbara Tribut. Brahms’ Sonaten für Klavier und Violoncello nahm Alexandre Tharaud mit Jean-Guihen Queyras auf, mit dem ihn schon eine über 20 Jahre währende musikalische Freundschaft verbindet, und auch Rachmaninows Zweites Klavierkonzert widmete Alexandre Tharaud ein Album.

Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er mehrere hochgelobte Aufnahmen von Rameau, Scarlatti, Bachs Goldberg-Variationen und Italienischem Konzert, Beethovens letzten drei Sonaten, Chopins 24 Préludes sowie eine Gesamteinspielung von Ravels Klavierwerk. Alexandre Tharaud wird im Film »Le Temps Dérobé« von Raphaëlle Aellig-Régnier porträtiert, nachdem er bereits 2012 in der Rolle des Pianisten Alexandre in Michael Hannekes gefeiertem Film »Amour« mitwirkte.

2017 erschien sein Buch »Montrez-moi vos mains« (2021 auf Deutsch im Staccato Verlag, übersetzt von Christiane Filius-Jehne), in dem Alexandre Tharaud seine Karriere und seinen Alltag als Pianist aus einer persönlichen Perspektive erzählt. Die »Victoires de la Musique Classique« kürten ihn zum Instrumentalsolisten des Jahres 2021.

Alexandre Tharaud

Alexandre Tharaud

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Christian Thielemann

Dirigenten

Christian Thielemann

Christian Thielemann

ist seit der Saison 2012/2013 Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Über Stationen an der Deutschen Oper Berlin, in Gelsenkirchen, Karlsruhe, Hannover und Düsseldorf kam er 1988 als Generalmusikdirektor nach Nürnberg. 1997 kehrte der gebürtige Berliner in seine Heimatstadt als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin zurück, bevor er das gleiche Amt von 2004 bis 2011 bei den Münchner Philharmonikern innehatte. Neben seiner Dresdner Chefposition ist er seit 2013 Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, deren Residenzorchester die Staatskapelle ist.

Intensiv widmete sich Christian Thielemann in den vergangenen Spielzeiten den Komponistenjubilaren Wagner, Strauss und Beethoven. Aber auch Werke von Bach bis hin zu Henze, Rihm und Gubaidulina standen für ihn auf dem Programm. In der Semperoper leitete er zuletzt Neuproduktionen von »Ariadne auf Naxos« und »Capriccio«. Bei den Osterfestspielen Salzburg dirigierte er unter anderem »Die Walküre«, »Tosca« und »Die Meistersinger von Nürnberg«.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Christian Thielemann mit den Berliner und Wiener Philharmonikern. Er war musikalischer Berater und Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, die er seit seinem Debüt im Sommer 2000 durch maßstabsetzende Interpretationen prägt. Darüber hinaus folgte er Einladungen aus Europa, den Vereinigten Staaten, Israel und Asien. Christian Thielemanns Diskographie als Exklusivkünstler der UNITEL ist umfangreich. Zu seinen jüngsten Einspielungen mit der Staatskapelle gehören die Sinfonien von Anton Bruckner und Robert Schumann, Arnold Schönbergs »Gurre-Lieder« sowie zahlreiche Opern.

Christian Thielemann ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London, Honorarprofessor der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden sowie Ehrendoktor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Katholischen Universität Leuven. 2003 wurde ihm das »Bundesverdienstkreuz« verliehen. Im Mai 2015 erhielt er den »Richard-Wagner-Preis« der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig und im Oktober 2016 wurde er mit dem Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper ausgezeichnet. Christian Thielemann ist Schirmherr der Richard-Wagner-Stätten Graupa. Auch für seine Einspielungen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

Christian Thielemann

Christian Thielemann

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Carl Thiemt

Sänger/innen

Carl Thiemt

Carl Thiemt

begann seine musikalische Laufbahn in Dresdner Kinder- und Knabenchören. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er im Alter von vierzehn Jahren bei Kerstin Klesse. Schon vor seinem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden beschäftigte er sich mit vielen verschiedenen Musikstilen und Gesangstechniken, darunter indische Musik und Ober-/Untertongesang.

Seit seinem Studienabschluss wird er sängerisch von der Gesangspädagogin Karin Mitzscherling betreut. Zunächst wirkte er als Countertenor und Bariton, bevor er sein Debüt als jugendlicher Heldentenor gab. 2012 führte ihn seine künstlerische Tätigkeit in das Feld der zeitgenössischen Musik, auf dem er seither mit führenden Komponisten weltweit zusammenarbeitet. Darüber hinaus wird Carl Thiemt als Solist regelmäßig von renommierten Ensembles und Orchestern eingeladen; so war er Teil des Projekts »Aghet« der Dresdner Sinfoniker und führte die Musik des armenischen Komponisten Vache Sharafyan international auf, u. a. im Rahmen des »Aurora Awards« 2018 in Yerewan. Zudem machte sich der Sänger international als Performer einen Namen ‒ seine Arbeit wurde durch zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen dokumentiert.

Sein künstlerisches Schaffen wird abgerundet durch eigene Kompositionen, die bei zahlreichen Festivals aufgeführt werden, sowie durch die pädagogische Vermittlung zeitgenössischer Gesangstechniken sowie regelmäßige Ausflüge in den Bereich der Popularmusik.

Carl Thiemt ist Musiklehrer am Semper Gymnasium Dresden und betreut dort auch das musikalische Leben der Schule. Die Förderung junger Musiker nimmt daher einen großen Raum in seinem Leben ein. Wenn man sein Arbeitszimmer betritt, so würde man Carl Thiemt wohl eher als Popularmusiker oder Gitarristen einordnen. Er hegt eine Sammelleidenschaft für verschiedene Saiteninstrumente, darunter Gitarren von Martin und Gibson, Ukulelen aus allen Ecken der Welt, bis hin zu indischen Instrumenten wie die Sitar.

Carl Thiemt

Carl Thiemt

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Amalie von Sachsen: »Elvira« Palais im Großen Garten
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Sonny Troupé

Instrumentalisten

Sonny Troupé

Sonny Troupé

wird schon früh von seinem Vater, dem Saxofonisten George Troupé, mit verschiedenen Musikrichtungen bekannt gemacht (u.a. Jazz, Gwoka – einer aus seinem Heimatland stammenden Trommelmusik –, klassischer Musik) und beginnt schließlich zu Hause in Guadeloupe Schlagzeug, Vibrafon, Ka-Trommel, Klavier, Musiktheorie und traditionelle Rhythmen zu lernen. Er setzt seine Studien 1996 in Frankreich am Conservatoire National de Toulouse und an der Ecole de batterie Dante Agostini fort, die er mit Auszeichnung verlässt.

Seine musikalische Erfahrung wurde durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikgruppierungen bereichert: Sinfonieorchester, Jazzformationen, Bands mit den Stilrichtungen Fusion, Metal, Soul, Funk, Reggae. Sonny Troupé verfügt über ein breites Spektrum an Live- und Studioerfahrung Er gibt auch Meisterkurse, u.a. für Gwoka und Jazz, und hat als Bandleader fünf Aufnahmen veröffentlicht.

Sonny Troupé

Sonny Troupé

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Lidia Valenta

Sänger/innen

Lidia Valenta

Lidia Valenta

verbindet Welten. Ihr Stil beinhaltet Elemente von Jazz, World, Pop, Kunst-Gesang und Balladen. Ihre Solo-Karriere startete die Sängerin auf russischen Bühnen, heute begeistert sie ihr Publikum international.

Valentas unverwechselbare Stimme mit hohem Wiedererkennungswert hat eine intime Qualität, und in ihren sanften Tönen strahlt sie eine ruhige, aber leidenschaftliche Kraft aus. Die Konzeptkünstlerin ist immer in Bewegung, stets bestrebt, Kunstformen zu erforschen, musikalisch zu erneuern und Projekt für Projekt mit großer Begeisterung und Originalität voranzubringen. Ihre künstlerische Karriere muss als sich ständig weiterentwickelndes und wunderschönes Mosaik gewürdigt werden. Das Repertoire der Sängerin und Songwriterin besteht nicht nur aus eigenen Liedern. Sie singt russische Romanzen, vertont Gedichte zeitgenössischer Poeten, verschafft dem Publikum einen neuen musikalischen Blick auf die Lyrik der britischen und amerikanischen Dichterinnen des 19. Jahrhunderts, interpretiert traditionelle deutsche Weihnachtslieder und erfindet Lieder von deutschen, englischen und amerikanischen Gesangskünstlern neu.

Valenta spielt auf bedeutenden Konzertbühnen weit über Europa hinaus, u. a. in Rom, Zürich, Berlin, Moskau, Nischni Nowgorod und Ulan-Ude. Zudem ist sie ein gefragter Gast in zahlreichen Rundfunkprogrammen.

Lidia Valenta wurde in Brest geboren und wuchs in Prag auf. Neben ihrer musikalischen Karriere gestaltete sie eine eigene Porzellan-Kollektion. Außerdem unternahm sie eine Umweltexpedition auf dem Baikalsee.

Lidia Valenta

Lidia Valenta

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Vincent Meissner Trio

Ensembles

Vincent Meissner Trio

Vincent Meissner Trio

Vincent Meissner Trio

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Jazz im Zentralwerk: Vincent Meissner Trio Zentralwerk (Großer Saal)
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Jan Vogler

Instrumentalisten

Jan Vogler

Jan Vogler

Jan Voglers bemerkenswerte Karriere hat ihn mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem London Philharmonic Orchestra zusammengebracht. Sein großes Können ließ ihn die Klanggrenzen des Cellos ausloten und einen intensiven Dialog mit zeitgenössischen Komponisten sowie Künstlerinnen und Künstlern aufbauen. Dazu gehören regelmäßige Uraufführungen, u. a. von Tigran Mansurian, John Harbison, Udo Zimmermann, Wolfgang Rihm und das ihm selbst gewidmete Cellokonzert »Dunkle Saiten« von Jörg Widmann sowie »Drei Kontinente – Konzert für Cello und Orchester« von Nico Muhly, Sven Helbig und Zhou Long. Zu den bisherigen Höhepunkten von Jan Voglers Tätigkeit als Solist zählen die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche unter Lorin Maazel im November 2005.

Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston, Pittsburgh und Montreal Symphony Orchestras, dem Orchester des Mariinsky-Theaters, mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma, den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und The Knights. Dabei arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Sir Antonio Pappano, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano. Seit 2008 leitet Jan Vogler die Dresdner Musikfestspiele und ist zudem seit 2001 Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals, das 2022 sein 30-jähriges Jubiläum feiert und eine der ersten Adressen für Kammermusik weltweit ist.

In seiner Freizeit interessiert sich Jan Vogler für Elektromobilität. Er träumt von Innenstädten ohne Abgasgeruch und mit einem niedrigeren Geräuschpegel. Außerdem sammelt er Briefe von großen Persönlichkeiten der Musikgeschichte, die Einblick in das tägliche Leben der Meister geben. An der Arbeit bei den Dresdner Musikfestspielen und dem Moritzburg Festival schätzt er besonders die immer wieder auf Neue inspirierende Team-Atmosphäre.

Jan Vogler

Jan Vogler

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Hélène Grimaud & Jan Vogler Gläserne Manufaktur von Volkswagen
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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Vogler – hr-Sinfonieorchester – Järvi Kulturpalast (Konzertsaal)
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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Daniel Wessela

Sonstige

Daniel Wessela

Daniel Wessela

ist Kantor der Osterreiter der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal im Landkreis Bautzen. Außerdem ist er Mitglied und Solist des Sorbenchores Lilija.

Daniel Wessela

Daniel Wessela

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Felix Räuber: Wie klingt Heimat? Kulturpalast (Konzertsaal)
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Robert Wicke

Sonstige

Robert Wicke

Robert Wicke

wurde 1975 in Hannover geboren und kam im Alter von fünfzehn Jahren erstmals sowohl mit der Jonglage als auch mit dem Beatboxing – dem Nachahmen von Rhythmen mit Mund, Zunge, Lippen, Rachen und Nase – in Berührung. Seine gesamte Freizeit verbrachte er damit, diese beiden Kunstformen zu trainieren. Das steigerte nicht nur die Geschwindigkeit, in der der Wicke die Klänge reproduzierte, sondern auch seine Leidenschaft für dieses Metier.

Im Jahr 1991 schloss sich der Künstler für vier Jahre einer vierköpfigen Jongleur-Gruppe namens »Ikarus« an, mit der er erste Bühnenerfahrungen sammelte. Mit dem Ende seiner Schulzeit entschied sich Robert Wicke, sich ausschließlich seiner Passion zu widmen. In den folgenden Jahren zeigte er seine Fertigkeiten als Straßenkünstler in Spanien, der Schweiz, Frankreich, Norwegen, Belgien, Australien und Japan.

2005 begann das Multitalent, für verschiedene Theater, auf Kreuzfahrtschiffen und insbesondere mit der deutschen GOP Entertainment-Group zu arbeiten. Nach Gastspielen in den GOP-Theatern in ganz Deutschland erhielt er schließlich die Einladung in das Ensemble des Zirkus Roncalli, dem Robert Wicke seit 2016 als moderner Clown angehört. Bei seinen Auftritten verbindet er oft die Jonglage mit dem Beatboxing, was ihm den Ruf eines vielseitigen Künstlers einbrachte, der die Bühne gewitzt und manchmal unkonventionell immer wieder mit neuen Überraschungen im Gepäck betritt.

Robert Wicke

Robert Wicke

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Wiener Philharmoniker

Orchester

Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker

Kaum ein anderer Klangkörper wird enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Klassischen Musik in Verbindung gebracht als die Wiener Philharmoniker. Im Laufe seines nunmehr 180-jährigen Bestehens prägte das Orchester das musikalische Weltgeschehen. Die Faszination, die die Wiener Philharmoniker seit ihrer Gründung durch Otto Nicolai im Jahre 1842 auf die größten Komponisten und Dirigenten sowie auf das Publikum in aller Welt ausüben, beruht auf der bewusst gepflegten Homogenität des Musizierens und auf der einzigartigen Geschichte des Ensembles. Grundsäulen der bis heute gültigen »philharmonischen Idee« sind die demokratische Struktur, die die gesamten künstlerischen und organisatorischen Entscheidungen in die Hand der Orchestermitglieder legt, sowie die enge Symbiose mit dem Orchester der Wiener Staatsoper.

1860 kam es zur Einführung von Abonnementkonzerten, für die jeweils für die Dauer von mindestens einer Saison ein Dirigent verpflichtet wurde. Ab 1933 gingen die Wiener Philharmoniker zum Gastdirigentensystem über, wodurch eine große Bandbreite künstlerischer Begegnungen und das Musizieren mit den namhaftesten Dirigenten der jeweiligen Epoche ermöglicht wurde. Internationale Konzerttätigkeiten seit Anfang des 20. Jahrhunderts führten das Orchester bereits auf alle Kontinente – mit regelmäßigen Gastspielen in Deutschland, Japan, den USA und China. Von Anfang an zählten soziales und karitatives Engagement sowie die Förderung des musikalischen Nachwuchses zum Selbstverständnis der Wiener Philharmoniker, die bis heute jährlich mehrere Benefizkonzerte veranstalten und sich weltweit für Bedürftige engagieren.

2018 wurde die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker gegründet. Die Akademistinnen und Akademisten werden mittels Probespiel in einem strengen, international ausgerichteten Verfahren ausgewählt und zwei Jahre lang auf höchstem Niveau ausgebildet. Seit 1. September 2019 haben die ersten 12 jungen Musikerinnen und Musiker ihre Ausbildung in Wien begonnen.

Der Klangkörper erhielt im Laufe seines Bestehens zahlreiche Preise und wird seit 2008 von Rolex als Exklusivsponsor unterstützt. Mit ihren jährlich über 40 Konzerten in Wien, darunter das Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert im Schlosspark von Schönbrunn, ihren alljährlichen Aufführungen bei den Salzburger Festspielen und mit mehr als 50 Konzerten im Rahmen internationaler Gastspiele zählen die Wiener Philharmoniker zu den führenden Orchestern der Welt.

Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker

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Wiener Philharmoniker & Andris Nelsons Kulturpalast (Konzertsaal)
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Kamaal Williams

Instrumentalisten

Kamaal Williams

Kamaal Williams

ist ein bahnbrechender britischer Multiinstrumentalist. Geboren wurde er 1989 in Peckham, Südlondon, als Henry Wu; seine Mutter ist taiwanesischer Abstammung, sein Vater Brite. Williams interessierte sich schon früh für Musik. Er lernte bereits in der Grundschule Schlagzeug und war als Perkussionist in der Schulband aktiv. In dieser Zeit waren für ihn Jazz, Funk und House Music prägend. Sein Vater brachte ihm u. a. mit Miles Davis und John Coltrane den Jazz nahe. Daneben entwickelte Williams auch eine Vorliebe für Garage- und Grime Music, wobei er die 200 erschienene Platte »Execute« von Oxide & Neutrino als wichtigen Einfluss für seine eigene Musik benennt.

Nach dem Besuch der High School wechselte Williams auf das Southwark College – Bermondsey Centre, wo er Musikproduktion studierte und das Keyboardspiel erlernte. Zu dieser Zeit begann er regelmäßig in London aufzutreten und landete schließlich für zwei Jahre in der Band von Katy B an der Seite des Schlagzeugers Joshua McKenzie.

Nach verschiedenen Veröffentlichungen unter seinem Geburtsnamen Henry Wu ab 2012 stand Kamaal – desillusioniert – kurz davor, die Musik aufzugeben. Richtig bekannt wurde er schließlich 2016 zusammen mit dem Schlagzeuger Yussef Dayes, mit dem er die (kurzlebige) Londoner Jazzgruppe Yussef Kamaal gründete, deren Debütalbum »Black Focus« dem Duo bei den »Jazz FM Awards« 2017 die Auszeichnung »Breakthrough Act« einbrachte. Danach veröffentlichte Kamaal Williams zwei Soloalben bei seinem inzwischen gegründeten eigenen Plattenlabel Black Focus, darunter »The Return« (2018) und »Wu Hen« (2020). Darüber hinaus produziert der Künstler auch weiter elektronische Musik unter seinem ursprünglichen Namen.

Seine inspirierte Arbeit im Studio und auf der Bühne hat eine ganz neue Generation gleichgesinnter Musiker beeinflusst, die dazu beigetragen haben, London zu einer der musikalisch aufregendsten Städte der Welt zu machen. Seine Musik ist die eines wahren Alchimisten und so einzigartig, dass sie eine eigene Bezeichnung verdient, die Williams selbst Wu Funk nennt.

Kamaal Williams

Kamaal Williams

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Classical Beats: Kamaal Williams Reithalle Dresden – Strasse E®
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Pieter Wispelwey

Instrumentalisten

Pieter Wispelwey

Pieter Wispelwey

fühlt sich gleichermaßen auf dem modernen und auf dem historischen Cello wohl. Mit seinen einzigartigen Interpretationen und unvergleichlichem technischem Können verzaubert er sowohl Publikum als auch Kritiker*innen und präsentiert dabei ein Repertoire, das von der Musik Johann Sebastian Bachs bis hin zum Klangkosmos von Alfred Schnittke, Elliott Carter oder eigens für ihn komponierten Werken reicht.

Zusammen mit Paolo Giacometti erhielt der Cellist 2019 den »Brahms-Preis« als Anerkennung der wegweisenden Interpretationen der Musik dieses Komponisten. Ein Höhepunkt war die Einspielung des gesamten Duowerks von Schubert und Brahms auf CD. Pieter Wispelwey arbeitet außerdem regelmäßig mit den Pianisten Cédric Tiberghien und Alasdair Beatson zusammen und tritt als Gastkünstler mit einer Reihe von Streichquartetten auf, darunter das Australian und das Doric String Quartet. In einem neuen Projekt mit dem Cembalisten Mahan Esfahani entwickelt er Programme um Bachs Gambensonaten.

Im Laufe seiner Karriere bereiste Wispelwey fünf Kontinente und arbeitete als Solist mit vielen der weltweit führenden Orchester und Dirigent*innen. Mit regelmäßigen Auftritten in wichtigen Konzertsälen in Europa, Süd- und Nordamerika sowie Australien hat sich Pieter Wispelwey als einer der charismatischsten Rezitalisten auf der Bühne einen Namen gemacht. 2012 feierte der Solist seinen 50. Geburtstag mit seiner dritten Aufnahme der kompletten Cellosuiten von Bach, inklusive einer DVD mit Diskussionen über die Interpretation jener Werke mit den herausragenden Bach-Forschern Laurence Dreyfus und John Butt. Pieter Wispelweys beeindruckende Diskografie mit über 50 Alben erhielt zudem renommierte internationale Auszeichnungen.

Wispelwey wurde in Haarlem geboren und studierte bei Dicky Boeke und Anner Bylsma in Amsterdam sowie später bei Paul Katz in der Vereinigten Staaten und bei William Pleeth in Großbritannien. Heute ist der Künstler selbst Professor an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und am Conservatorium van Amsterdam.

Er spielt auf einem Violoncello von Guadagnini aus dem Jahr 1760 und einem Barak Norman Barock-Cello von 1710.

Pieter Wispelwey

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Lange Nacht des Cellos Kulturpalast (Konzertsaal)
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Friederike Wißmann

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Prof. Dr. Friederike Wißmann

Prof. Dr. Friederike Wißmann

ist seit 2019 Professorin für Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Zuvor hatte sie an der Technischen Universität Dresden eine Lehrstuhlvertretung, 2017 eine Gastprofessur an der Universität Zürich und von 2015 bis 2017 die kommissarische Leitung der Abteilung für Musikwissenschaft/Soundstudies an der Universität Bonn inne.

Nach ihrer Habilitation 2009 an der Technischen Universität Berlin arbeitete die Musikwissenschaftlerin am Konservatorium Wien, an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und im Exzellenzcluster »Languages of Emotion« an der Freien Universität Berlin.

Friederike Wißmann ist Sprecherin der Fachgruppe »Musikwissenschaft in interdisziplinären Kontexten« in der Gesellschaft für Musikforschung, Mitherausgeberin des »wagnerspectrums« und gemeinsam mit Arne Stollberg Projektleiterin der »Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe«.

Seit 2020 ist sie Prorektorin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturgeschichte der Musik, Musiktheater des 20. und 21. Jahrhunderts, Musik und Literatur, Intermedialität sowie Editionsphilologie.

»Für mich ist es wichtig, dass wir als Wissenschaftler*innen für die Musik brennen und unsere forschende Tätigkeit sowohl von Präzision wie auch von Leidenschaft getragen ist.« – Prof. Dr. Friederike Wißmann

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Wolf Wondratschek

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Wolf Wondratschek

Wolf Wondratschek

wurde 1943 im thüringischen Rudolstadt geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Nach seiner Schulzeit studierte von 1962 bis 1967 Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie an den Universitäten in Heidelberg, Göttingen und Frankfurt am Main. Während dieser Zeit war er auch als Redakteur der Literaturzeitschrift »Text+Kritik« in Göttingen tätig.

In den Jahren 1970 und 1971 lehrte er als Gastdozent an der University of Warwick in England. In den 1980er Jahren unternahm er mehrere ausgedehnte Reisen in die USA und nach Mexiko.

Wolf Wondratschek lebt als freier Schriftsteller in München und Wien und verfasst hauptsächlich Lyrik, aber auch Essays, Musiktexte, Kurzprosa, Hörspiele, Kinderbücher, Reportagen und Filmdrehbücher. Im Jahr 1969 veröffentlichte er seinen ersten Prosaband unter dem Titel »Früher begann der Tag mit einer Schusswunde«. Diesem folgten in den 1970er Jahren viele weitere. 2003 veröffentlichte er seinen Roman »Mara« über die Geschichte des berühmten 1711 von Antonio Stradivari gebauten Violoncello.

1968 erhielt Wondratschek als erster Preisträger den neu gegründeten »Leonce-und-Leon-Preis« der Stadt Darmstadt für sein Gedicht »Als Alfred Jarry merkte, daß seine Mutter eine Jungfrau war, bestieg er sein Fahrrada«.

Wolf Wondratschek

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Yale Schola Cantorum

Chöre

Yale Schola Cantorum

Yale Schola Cantorum

ist ein Kammerchor, dessen Repertoire sakrale Musik aus dem Sechzehnten Jahrhundert bis heute umfasst und der weltweit sowohl in Konzertsälen als auch im Rahmen von Gottesdiensten auftritt. Er wird vom Yale Institute of Sacred Music gesponsert und von David Hill geleitet; sein erster Gastdirigent ist Masaaki Suzuki. Die Auditions stehen Studierenden aller Fachrichtungen innerhalb der Yale University offen. Einen besonderen Fokus legt der Chor auf historisch informierte Aufführungspraxis und arbeitet dabei häufig mit Instrumentalisten des Ensembles Juilliard415 zusammen.

Die Schola wurde 2003 von Simon Carrington gegründet. In den vergangenen Jahren sang der Chor vielfach unter der Leitung international renommierter Dirigenten wie Marcus Creed, Matthew Halls, Simon Halsey, Paul Hillier, Stephen Layton, Sir Neville Marriner, Nicholas McGegan, James O’Donnell, Stefan Parkman, Krzysztof Penderecki, Helmuth Rilling und Dale Warland. Über seine regelmäßigen Auftritte in New Heaven und New York hinaus ist das Ensemble auch mit CD-Aufnahmen und Tourneen national und international aktiv.

Vor Kurzem veröffentlichte das Label Hyperion die kammermusikalische Darbietung des Brahms-Requiems durch die Yale Schola Cantorum sowie Einspielungen von Musik Roderick Williams’, Tawnie Olsons und Reena Esmails. Die Aufnahme von Palestrinas »Missa Confitebor tibi Domine« (Hyperion 2018) erfuhr ein begeistertes Medienecho, und ein Live-Mitschnitt von Heinrich Bibers »Vesperae longiores ac breviores« aus dem Jahr 1693 mit Robert Mealy und dem Yale Collegium Musicum wurde in der Alte Musik-Szene ebenso wie die nachfolgenden CDs mit J. S. Bachs selten zu hörender Version der »Johannes-Passion« von 1725 und mit Antonio Bertalis »Missa Resurrectionis« hoch gelobt. Eine Einspielung mit Magnificats von Bach und Mendelssohn wurde 2009 veröffentlicht. Im Rahmen von Tourneen konzertierte die Yale Schola Cantorum bereits in England, Ungarn, Frankreich, China, Südkorea, Italien, Griechenland, der Türkei, Japan, Singapur, Russland, Estland, Lettland, Indien, Spanien, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen.

Yale Schola Cantorum

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David Zinman

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David Zinman

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