Die Künstler

John Adams

Sonstige

John Adams

John Adams

Komponist, Dirigent und kreativer Kopf – John Adams nimmt eine einzigartige Position in der Musikwelt ein. Seine Werke zeichnen sich unter zeitgenössischen klassischen Kompositionen durch ihre Ausdruckstiefe, Klangbrillanz und die humanistische Natur ihrer Themen aus. Seine Bühnenkompositionen, alle in Zusammenarbeit mit Regisseur Peter Sellars, haben das Genre des zeitgenössischen Musiktheaters verändert. Werke wie »Harmonielehre«, »Shaker Loops«, »El Niño« und »Nixon in China« gehören seit mehr als drei Jahrzehnten zu den meistgespielten aller zeitgenössischen klassischen Musik.

Als Dirigent leitete er die größten Orchester der Welt und programmierte seine eigenen Werke gemeinsam mit vielseitigem Repertoire, das von Beethoven, Mozart und Debussy bis zu Ives, Carter und Ellington reichte. Zu seinen Ehrendoktortiteln zählen die der Universitäten Yale, Harvard, Northwestern und Cambridge sowie der Juilliard School. Als provokanter Schriftsteller ist er Autor der hochgelobten Autobiografie »Hallelujah Junction« und schreibt regelmäßig Beiträge für »The New York Times Book Review«. Seit 2009 verbindet John Adams eine enge Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Philharmonic.

Der in New England geborene und aufgewachsene Adams lernte Klarinette bei seinem Vater und spielte in verschiedenen Blaskapellen und Orchestern. Mit zehn Jahren begann er zu komponieren. 2017 feierte Adams seinen 70. Geburtstag mit Festivals in Europa und den USA, darunter spezielle Retrospektiven im Londoner Barbican, in der Cité de la Musique in Paris sowie in Amsterdam, New York und Genf. 2019 erhielt er sowohl den spanischen BBVA-Preis »Frontiers of Knowledge« als auch den holländischen »Erasmuspreis« für »bemerkenswerte Beiträge zur europäischen Kultur, Gesellschaft und Sozialwissenschaft«.

John Adams

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EXPERIENCE: Künstlergespräch mit John Adams Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Arnold Schoenberg Chor

Chöre

Arnold Schoenberg Chor

Arnold Schoenberg Chor

Der 1972  von seinem künstlerischen Leiter Erwin Ortner gegründete Arnold Schoenberg Chor zählt zu den vielseitigsten und gefragtesten Vokalensembles Österreichs und ist seit 2006 Hauschor des »Neuen Opernhauses – Theater an der Wien«. Sein Repertoire reicht von der Renaissance und Barockmusik bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf zeitgenössische Musik. Besonderes Interesse des Chores gilt der A-cappella-Literatur, aber auch große Chor-Orchester-Werke stehen immer wieder auf dem Programm.

Grundstein szenischer Produktionen im Theater an der Wien legten Opern wie Schuberts »Fierrabras« (Regie: Ruth Berghaus, musikalische Leitung: Claudio Abbado, 1988, Wiener Festwochen) wie auch die von der Fachzeitschrift »Opernwelt« gekürte Oper Janáčeks »In einem Totenhaus« (Regie: Patrice Chéreau, musikalische Leitung: Pierre Boulez, 2007, Wiener Festwochen), Händels »Messias« (Regie: Claus Guth, musikalische Leitung: Jean-Cristophe Spinosi, 2009) bis hin zu der mit dem »International Opera Award« (2016) ausgezeichneten Oper Peter Grimes« (Regie: Christof Loy, musikalische Leitung: Cornelius Meister). 2017 wurde der Arnold Schoenberg Chor bei den International Opera Awards in London als bester Opernchor des Jahres ausgezeichnet. Konzerteinladungen führen den Arnold Schoenberg Chor nach Asien und Amerika.

Auch innerhalb Europas und in Österreich ist das Ensemble gern gesehener Gast bei Festivals wie u. a. den Wiener Festwochen, den Salzburger Festspielen, Wien Modern, dem Carinthischen Sommer, styriarte Graz und anderen. Die fast 40 Jahre währende Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt wurde 2002 mit einem »Grammy« für die Aufnahme von J. S. Bachs »Matthäus-Passion« gewürdigt. Weitere Aufnahmen mit Nikolaus Harnoncourt umfassen Alben mit Kantaten J. S. Bachs (»Grammy«-Nominierung 2010), Oratorien von Händel und Haydn sowie geistliche Musik von W. A. Mozart, ergänzt durch Produktionen wie Gershwins »Porgy and Bess« und schließlich der letzten CD Produktion von Harnoncourt, der »Missa solemnis« von Beethoven, 2016. In der eigenen CD-Edition des Chores erschien zuletzt eine Aufnahme mit Reger Motetten und geistlichen Gesängen: »Die Nacht ist kommen«.

Arnold Schoenberg Chor

Arnold Schoenberg Chor

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Emanuel Ax

Instrumentalisten

Emanuel Ax

Emanuel Ax

Der in Lemberg, Polen, geborene Emanuel Ax zog als kleiner Junge mit seiner Familie nach Winnipeg, Kanada. Sein Studium an der Juilliard School wurde durch das Epstein-Stipendienprogramm der Boys Clubs of America unterstützt. Er gewann in dieser Zeit den »Young Concert Artists Award«. Zudem besuchte er die Columbia University, wo er Französisch studierte. Emanuel erregte 1974 öffentliche Aufmerksamkeit, als er den »Arthur Rubinstein International Piano Competition« in Tel Aviv gewann und 1979 den begehrten »Avery Fisher Prize« in New York erhielt.  

Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Mendelssohn-Trios mit Yo-Yo Ma und Itzhak Perlman, Strauss’ »Enoch Arden« mit Patrick Stewart und Aufnahmen mit Werken für zwei Klaviere von Brahms und Rachmaninoff mit Yefim Bronfman. 2015 veröffentlichte die Deutsche Grammophon eine Duo-Aufnahme mit Itzhak Perlman und Sonaten von Fauré und Strauss, die die beiden Künstler während der Saison 2015/2016 auf Tournee präsentierten. Emanuel Ax erhielt »GRAMMY Awards« für den zweiten und dritten Teil seines Zyklus mit Haydns Klaviersonaten. Zu seinen weiteren Aufnahmen zählen die Konzerte von Liszt und Schönberg, drei Solo-Brahms-Alben, ein Tango-Album von Astor Piazzolla und die Premiere von John Adams’ »Century Rolls« mit dem Cleveland Orchestra for Nonesuch. In der Saison 2004/05 trug Emanuel Ax zu einem internationalen, mit dem »EMMY Award« ausgezeichneten BBC-Dokumentarfilm zum Holocaust bei, der anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz ausgestrahlt wurde.  

Als häufiger und engagierter Partner für Kammermusik hat er regelmäßig mit Künstlern wie Young Uck Kim, Cho-Liang Lin, Yo-Yo Ma, Edgar Meyer, Peter Serkin, Jaime Laredo und dem verstorbenen Isaac Stern zusammengearbeitet.

Als engagierter Vertreter zeitgenössischer Komponisten fügte er seinem Repertoire nebst Werken von John Adams, Christopher Rouse, Krzysztof Penderecki, Bright Sheng und Melinda Wagner zuletzt HK Grubers Klavierkonzert und Samuel Adams’ Impromptus hinzu.   Emanuel Ax lebt mit seiner Frau, der Pianistin Yoko Nozaki, in New York. Die beiden haben zwei Kinder, Joseph und Sarah. Ax ist Fellow der American Academy of Arts and Sciences und hat die Ehrendoktorwürde für Musik an den Universitäten von Yale und Columbia inne.

Emanuel Ax

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Klavierrezital Emanuel Ax Palais im Großen Garten
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Jan Bang

Sonstige

Jan Bang

Jan Bang

ist ein norwegischer Musiker und Plattenproduzent, bekannt aus mehreren Alben und der langjährigen Zusammenarbeit mit Musikern wie Sidsel Endresen, Jon Hassell, Tigran Hamasyan, Nils Petter Molvær, Eivind Aarset, Arve Henriksen und Erik Honoré – mit Letzterem war er 2005 Mitbegründer des Punkt-Festivals in Norwegen.

Er ist einer der versiertesten und einflussreichsten Produzenten Norwegens und trägt wohl verdientermaßen den Beinamen »Electronic Mastermind«. Jan Bang ist die Art von musikalischem Innovator und Brückenbauer, dem es immer wieder gelingt, progressives Denken mit der Anziehungskraft durch das Populäre in Einklang zu bringen. Er ist immer auf der Suche nach Möglichkeiten, Musik und Menschen voranzubringen und neue Treff- sowie musikalische Schnittpunkte zu schaffen.

Jan Bang ist Professor für elektronische Musik an der Universität Agder, Norwegen.

Jan Bang

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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Daniel Behle

Sänger/innen

Daniel Behle

Daniel Behle

Daniel Behle

Daniel Behle

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Wolfgang Behrend

Dirigenten

Wolfgang Behrend

Wolfgang Behrend

Wolfgang Behrend

Wolfgang Behrend

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Umberto Benedetti Michelangeli

Dirigenten

Umberto Benedetti Michelangeli

Umberto Benedetti Michelangeli

Der äußerst selektive Musiker arbeitet bevorzugt mit Orchestern, mit welchen er seine musikalischen und menschlichen Ideale teilen kann.Als Kind wurde er von seiner Tante Nuccia Matucci unterrichtet, später studierte er am Conservatorio »Giuseppe Verdi« in Mailand bei den Professoren Conter, Bettinelli und Gusella und schloss bei Franco Ferrara ab.

Umberto Benedetti Michelangeli dirigierte unter anderem das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, das Orchester Operaballet Vlaanderen, das Helsinki Philharmonic Orchestra, die Goteborg Symfoniker, das Budapest Festival Orchestra, das China National Orchestra, das Israel Chamber Orchestra.

Eine wichtige Etappe seiner Laufbahn war die Zusammenarbeit mit dem Orchestra da Camera di Mantova, dessen Chefdirigent er 1984-2007 war: Für die hervorragenden musikalischen Leistungen wurden ihm und dem Orchester der italienische Kritikerpreis »Premio della critica musicale Franco Abbiati« verliehen. Mit dem Kammerorchester Basel pflegt Benedetti Michelangeli seit vielen Jahren eine intensive Beziehung.

Umberto Benedetti Michelangeli

Umberto Benedetti Michelangeli

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William Blank

Sonstige

William Blank

William Blank

William Blank

William Blank

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EXPERIENCE: Künstlergespräch mit Kent Nagano, William Blank und Jan Vogler Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Ivor Bolton

Dirigenten

Ivor Bolton

Ivor Bolton

ist einer der angesehensten Dirigenten im Bereich des barocken und klassischen Repertoires. Seine musikalischen Aktivitäten sind jedoch ungleich vielseitiger. So spielte er mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dessen Chefdirigent er 12 Jahre lang war, eine vielbeachtete und von der Presse hochgelobte Serie von Bruckner-Sinfonien ein. Am Teatro Real in Madrid, wo er die Position des Musikdirektors innehat, leitete er u.a. die vom Magazin »Opernwelt« ausgezeichnete Produktion von Brittens »Billy Budd«. Und mit dem Sinfonieorchester Basel, dessen Chefdirigent er seit Herbst 2016 ist, spielte er eine Reihe von Werken Gabriel Faurés auf CD ein.

Ivor Bolton ist weiterhin Ehrendirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und tritt mit ihm regelmäßig bei den Salzburger Festspielen und auf Tourneen auf. Weiterhin ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters und erfreut sich einer engen Beziehung zur Bayerischen Staatsoper, wo er seit 1994 eine Reihe von Neuproduktionen geleitet hat, insbesondere mit Werken von Monteverdi, Händel und Mozart. Für seine herausragende Arbeit in München wurde ihm der renommierte »Bayerische Theaterpreis« verliehen.

Vor seiner Zeit in Salzburg war Ivor Bolton Musikalischer Leiter der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera und Chefdirigent des Scottish Chamber Orchestra.

Ivor Bolton ist regelmäßig zu Gast beim Maggio Musicale Fiorentino und in der Opéra national de Paris. Weitere Opernengagements inkludieren Covent Garden, die English National Opera, Bologna, Brüssel, Amsterdam, Lissabon, Sydney, Berlin, Hamburg und Genua.

Orchesterengagements umfassen Auftritte bei den BBC Proms und im Lincoln Center New York, ebenso wie Konzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Orchestre de Paris, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Gürzenich-Orchester Köln, den Wiener Symphonikern und dem Freiburger Barockorchester. Höhepunkte der Saison 2020/21 sind u.a. Dvořaks »Rusalka«, Mozarts »Don Giovanni« und Brittens »Peter Grimes« am Teatro Real in Madrid sowie Mozarts »Entführung aus dem Serail« und »Le Nozze di Figaro« an der Bayerischen Staatsoper in München. Neben seiner Tätigkeit als Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel und des Dresdner Festspielorchesters konzertiert er in der laufenden Spielzeit in Leipzig, Madrid, Eindhoven, bei der Mozartwoche Salzburg und bei den Salzburger Festspielen.

Ivor Bolton

Ivor Bolton

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
Keine verfügbar
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Dresdner Festspielorchester & Ivor Bolton Kulturpalast (Konzertsaal)
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Dresdner Festspielorchester & Ivor Bolton Kulturpalast (Konzertsaal)
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EXPERIENCE4KIDS: Spielerische Einführung und Besuch der zweiten Konzerthälfte Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Nikolay Borchev

Sänger/innen

Nikolay Borchev

Nikolay Borchev

Nikolay Borchev

Nikolay Borchev

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Brentano String Quartet

Ensembles

Brentano String Quartet

Brentano String Quartet

Seit seiner Gründung im Jahr 1992 genießt das Brentano String Quartet weltweit Bekanntheit. »Leidenschaftlich, hemmungslos und faszinierend«, schwärmt die »London Independent«; die »New York Times« preist ihren »luxuriös warmen Klang [und] sehnsüchtige Lyrik«. Seit 2014 ist das Brentano String Quartet Artist in Residence an der Yale University. Das Quartett ist derzeit auch »Collaborative Ensemble« bei der Van Cliburn International Piano Competition. Zuvor waren die Musiker über viele Jahre hinweg Artists in Residence an der Princeton University. Das Quartett trat an den renommiertesten Veranstaltungsorten der Welt auf, darunter in der Carnegie Hall und in der Alice Tully Hall in New York, der Kongressbibliothek in Washington, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Konzerthaus in Wien, der Suntory Hall in Tokio und dem Sydney Opera House. Das Quartett spielte 1997 seine erste Europatournee und wurde in Großbritannien mit dem »Royal Philharmonic Award« für »Most Outstanding Debut« ausgezeichnet. Neben seinem ausgeprägten Interesse an der Aufführung sehr alter Musik arbeitet das Brentano-Quartett häufig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen. Zu den jüngsten Aufträgen zählen ein Klavierquintett von Vijay Iyer, ein Werk von Eric Moe (mit Christine Brandes, Sopran) und ein Violaquintett von Felipe Lara (gemeinsam mit der Bratschistin Hsin-Yun Huang). 2012 spielte das Quartett den zentralen Titel (Beethoven op. 131) für den von der Kritik gefeierten Independent-Film »A Late Quartet« ein. Das Brentano String Quartet hat eng mit anderen bedeutenden Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet, darunter Elliot Carter, Charles Wuorinen, Chou Wen-chung, Bruce Adolphe und György Kurtág. Sie durften außerdem mit Künstlern wie den Sopranistinnen Jessye Norman, Dawn Upshaw und Joyce DiDonato sowie den Pianisten Richard Goode, Jonathan Biss und Mitsuko Uchida musizieren. Benannt ist das Quartett nach Antonie Brentano, die viele Wissenschaftler als Beethovens »Unsterblichen Geliebten« betrachten, die Empfängerin seines berühmten Liebesgeständnisses.

Brentano String Quartet

Brentano String Quartet

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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Pavol Breslik

Sänger/innen

Pavol Breslik

Pavol Breslik

Pavol Breslik

Pavol Breslik

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Till Brönner

Instrumentalisten

Till Brönner

Till Brönner

1971 in Viersen geboren, hatte Till Brönner mit 13 Jahren ein Schlüsselerlebnis, das ihn zum Jazz brachte: »Als ich zum ersten Mal den Bebop von Charlie Parker hörte, war das meine Initialzündung. Ich war 13, und es war fast so etwas wie die erste erotische Erfahrung. Ich dachte: So etwas Unanständiges kann man eigentlich nicht machen. Die Musik war wie eine Frau, die mich anbaggerte.« Till Brönner, der aus einer Musikerfamilie stammt, absolvierte zunächst eine klassische Ausbildung, bevor er an der Kölner Musikhochschule begann Jazztrompete zu studieren. Nach nur drei Semestern überzeugt der damals gerade 20jährige bei einem Vorspiel den Chef des Berliner RIAS-Tanzorchesters. Bereits zwei Jahre später debütiert er als Bandleader mit einer eigenen CD, »Generations Of Jazz«, die nicht zuletzt dadurch Aufmerksamkeit auf sich zog, dass die legendären Jazzgrößen Ray Brown und Jeff Hamilton mitwirkten. Spätestens seit seiner zweimaligen Teilnahme als Jurymitglied und Mentor bei der Castingshow »X Factor« hat der Ausnahmekünstler mit der markanten Erscheinung Starpopularität erlangt. Ihm gelang es als ersten Künstler die »Triple Crown« – den »ECHO Pop«, den »ECHO Klassik« und den »ECHO Jazz« – mit nach Hause zu nehmen, was zeigt, dass Brönner ein Grenzgänger ist, der sich nicht nur im Jazz zu Hause fühlt. Seine Qualitäten nicht nur als Interpret, sondern auch als Komponist und Arrangeur konnte Till Brönner bereits unter Beweis stellen. Neben der eigenen steilen Karriere ist das Multitalent ebenfalls lehrend tätig und erhielt 2009 eine Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Wie bereits 2003 und 2004 moderiert Till Brönner seit 2013 auch wieder »Die Till Brönner Show« auf Klassik Radio. Trotz seiner großen Erfolge und Prominenz macht Brönner selbst keinen Rummel um seine Person und sieht immer noch seine Musik im Mittelpunkt. Brönners hohes künstlerisches Niveau und das große mediale Interesse an ihm machen diese Bescheidenheit nicht selbstverständlich. Gerade diese Melange sichert ihm die Wertschätzung und die Sympathien einer großen, stetig wachsenden Fangemeinschaft.

Till Brönner

Till Brönner

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Till Brönner Kulturpalast (Konzertsaal)
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Rudolf Buchbinder

Instrumentalisten

Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit. Die Autorität einer mehr als 60 Jahre währenden Karriere verbindet sich in seinem Klavierspiel auf einzigartige Weise mit Esprit und Spontaneität.  Als maßstabsetzend gelten insbesondere seine Interpretationen der Werke Ludwig van Beethovens. 60 Mal führte er die 32 Klaviersonaten auf der ganzen Welt bisher zyklisch auf und entwickelte die Interpretationsgeschichte dieser Werke über Jahrzehnte weiter. Als erster Pianist spielte er bei den Salzburger Festspielen sämtliche Beethoven-Sonaten innerhalb eines Festspiel-Sommers. Ein Live-Mitschnitt liegt auf DVD vor.

Rudolf Buchbinder ist Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker, der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, der Wiener Symphoniker, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und des Israel Philharmonic Orchestra. Seit 2007 ist Rudolf Buchbinder Künstlerischer Leiter des Grafenegg Festivals. 

Rudolf Buchbinder hat eine Autobiographie mit dem Titel »Da Capo« veröffentlicht sowie das Buch »Mein Beethoven – Leben mit dem Meister«. Sein neuestes Buch »Der letzte Walzer« erschien zur Uraufführung der Neuen Diabelli-Variationen im März 2020 und erzählt 33 Geschichten über Beethoven, Diabelli und das Klavierspielen. Zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen dokumentieren seine Karriere.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.buchbinder.net

Rudolf Buchbinder

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Renaud Capuçon

Instrumentalisten

Renaud Capuçon

Renaud Capuçon

Renaud Capuçon wurde 1976 in Chambéry geboren. Er begann im Alter von 14 Jahren am Conservatoire de Paris zu studieren und gewann in den fünf Jahren seines Studiums zahlreiche Auszeichnungen. Danach zog er nach Berlin, um seine Ausbildung bei Thomas Brandis und Isaac Stern zu vervollkommnen. 1997 wurde er von Claudio Abbado eingeladen, Konzertmeister des Gustav Mahler Jugendorchesters zu werden und wirkte hier drei Sommer lang unter diesem sowie unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Seiji Ozawa, Daniel Barenboim und Franz Welser-Möst.

Seitdem hat sich Renaud Capuçon als Solist auf höchstem Niveau etabliert. Er spielte Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Haitink und Robertson, dem Boston Symphony Orchestra unter Dohnányi, dem Orchestre de Paris unter Eschenbach und Paavo Järvi, dem Orchestre Philharmonic de Radio France und der Filarmonica della Scala Milano unter Chung, dem Orchestre National de France unter Gatti und Gergiev, sowie mit dem Simon Bolivar Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Dudamel. Zuletzt war er in Konzerten mit dem London Symphony Orchestra unter François-Xavier Roth, dem Chamber Orchestra of Europe mit Jaap van Zweden, dem Detroit Symphony Orchestra mit Leonard Slatkin, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra mit Matthias Pintscher und der Camerata Salzburg mit Robin Ticciati zu erleben.

Als Kammermusikpartner ist Renaud Capuçon international ebenso hoch geschätzt und arbeitet mit Künstlern wie Argerich, Angelich, Barenboim, Bronfman, Wang, Buniatishvili, Grimaud, Pires, Pletnev, Repin, Bashmet und Mørk sowie mit seinem Bruder, dem Cellisten Gautier Capuçon. Gemeinsam mit diesen musizierte er unter anderem bei den Festivals in Edinburgh, Berlin, Luzern, Verbier, Aix-en-Provence, Roque d’Anthéron, San Sebastián, Stresa, Tanglewood und Salzburg.

Renaud Capuçon leitet auch als Solist diverse Ensembles wie die Camerata Salzburg, die Festival Strings Lucerne und das Kammerorchester Basel. Er ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter des Osterfestes in Aix-en-Provence und wurde 2016 zum Künstlerischen Leiter der Sommets Musicaux in Gstaad ernannt. Seit 2014 unterrichtet er zudem Violine an der Hochschule für Musik in Lausanne.

Renaud Capuçon hat einen Exklusiv-Vertrag mit Erato/Warner Classics und kann bereits auf eine umfangreiche Diskographie verweisen. Neuere Veröffentlichungen sind Konzerte von Bach und Vasks als Dirigent und Solist mit dem Chamber Orchestra of Europe sowie Konzerte von Brahms und Berg mit den Wiener Philharmonikern unter Daniel Harding. Seine neueste Kammermusikaufnahme mit Khatia Buniatishvili ist Sonaten von Franck, Grieg und Dvořák gewidmet. Seine Einspielung von Faurés kompletter Kammermusik für Streicher mit Nicholas Angelich, Gautier Capuçon, Michel Dalberto, Gérard Caussé und dem Ebène Quartett gewann 2012 den »ECHO Klassik«. Sein Album »Le Violon Roi« erhielt die »Disque d’Or« und seine neueste Aufnahme zeitgenössischer Konzerte von Rihm, Dusapin und Mantovani erhielt 2017 den »ECHO Klassik« und wurde als beste Aufnahme der französischen »Victoires de la Musique« nominiert. Renaud Capuçon spielt die Guarneri del Gesù »Panette« (1737), die Isaac Stern gehörte. Im Juni 2011 wurde mit dem nationalen Verdienstorden Frankreichs ausgezeichnet und im März 2016 zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.

Renaud Capuçon

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Jamie Cullum

Sänger/innen

Jamie Cullum

Jamie Cullum

ist ein international gefeierter Musiker mit treuen Fans in allen Ecken der Welt. In den letzten 18 Jahren trat er mit seinen legendären Live-Shows auf Festivals mit Künstlern wie Herbie Hancock, Kendrick Lamar, St. Vincent und Lang Lang auf. Neben seiner anhaltend erfolgreichen Aufnahmekarriere mit bald neun Alben ist er für seine vielfach preisgekrönte BBC-Radiosendung bekannt. Es scheint eine halbe Ewigkeit her, dass Jamie Cullum sein Studentendarlehen nutzte, um seine erste LP »Heard It All Before« aufzunehmen – seit diesem Moment gehört ebenso Talent wie Glück und harte Arbeit zu seinem Leben und seiner Karriere. Infolge seines großen Durchbruchs mit »Twentysomething« und dem darauffolgenden »Catching Tales« wurde er für einen »Brit«, einen »Grammy« und zahlreiche andere internationale Auszeichnungen nominiert. Seine Welttournee, Belohnung für fünf Jahre harter Arbeit, führte ihn in über vierzig Länder. Jamie Cullum war Guest Director bei einigen seiner persönlichen Lieblingsfestivals und produzierte jede Menge außergewöhnliche Shows, u. a. Orchesterspecials in der Royal Albert Hall für zwei BBC Proms, den Hollywood Bowl mit dem Los Angeles Philharmonic und eine Nacht mit Jazz und Drum-'n'-Bass-Musik im The Forum in London. Seine auf BBC Radio 2 ausgestrahlte Radioshow wird von Hörer*innen auf der ganzen Welt verfolgt und gefeiert. Die Sendung konzentriert sich auf Jazzmusik, taucht jedoch ebenso in die Welt des Hip-Hop und der elektronischen Musik ein und beinhaltet zusätzlich Interviews und Live-Sessions. Seit Gründung der Show im Jahr 2010 erhielt Jamie Cullum über ein dutzend Auszeichnungen. Trotz Allem gelingt es Jamie Cullum, Zeit für wohltätige Projekte zu finden, beispielsweise als Jury-Mitglied des »Mercury Music Prize«, oder in Zusammenarbeit mit House Records, ein Projekt, das sich mitels Musik um die Rehabilitation von Straftätern bemüht. Er setzt sich immer wieder für die musikalische Bildung von Kinder und Jugendlichen ein und nahm erst kürzlich einen Song für die BBC-Spendenaktion »Children In Need« auf.

Jamie Cullum

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Jamie Cullum Kulturpalast (Konzertsaal)
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Colin Currie

Instrumentalisten

Colin Currie

Colin Currie

Colin Currie

Colin Currie

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A Mystic Night With Danny Elfman Kulturpalast (Konzertsaal)
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Danish String Quartet

Ensembles

Danish String Quartet

Danish String Quartet

Unter den vielen außergewöhnlichen Kammermusikgruppen von heute behauptet das »GRAMMY«-nominierte Danish String Quartet kontinuierlich seine Vorrangstellung. Das Spiel des Quartetts spiegelt makellose Musikalität, anspruchsvolle Kunstfertigkeit, exquisite Klarheit des Ensemblespiels und vor allem Expressivität wider, von Haydn über Schostakowitsch bis hin zu zeitgenössischen Partituren. Auftritte bringen eine seltene musikalische Spontaneität, geben dem Publikum das Gefühl, wie zum ersten Mal auch das geschätzte kanonische Repertoire zu hören, und strahlen eine spürbare Freude am Musizieren aus, die das Quartett auf Konzertbühnen auf der ganzen Welt enorm gefragt gemacht hat.

Das Danish String Quartet, das viele Auszeichnungen und renommierte Ernennungen erhielt, darunter den renommierten »Borletti-Buitoni Trust«, wurde 2013 als »BBC Radio 3 New Generation Artists« und in das »The Bowers Program« (ehemals »CMS Two«) berufen. Im Rahmen ihrer dreijährigen Periode als Artists in Residence bei der La Jolla Music Society (Kalifornien) präsentierte das Danish String Quartet im November 2019 eine Reihe von fünf Konzerten, die die Programme ihres laufenden Aufnahmeprojekts mit der ECM New Series, PRISM, widerspiegeln. Jedes PRISM-Programm ist eine Erforschung der symbiotischen musikalischen und kontextuellen Beziehungen zwischen Bach-Fugen, Beethoven-Streichquartetten und Werken von Schostakowitsch, Schnittke, Bartók, Mendelssohn und Webern, die innerhalb jedes einzelnen Programms und über das gesamte PRISM-Repertoire hinweg eine fachmännisch kuratierte musikalische Evolution bilden. »Prism I«, die erste CD dieses Fünf-Album-Projekts für das ECM-Label, erschien im September 2018 und erhielt eine »GRAMMY«-Nominierung in der Kategorie »Beste Kammermusik/Kleine Ensemble-Performance«.

Das Danish String Quartet nimmt eine aktive Rolle bei der Erschließung neuer Publikumsschichten durch spezielle Projekte ein. Im Jahr 2007 gründeten sie das DSQ-Festival, das in einem intimen und informellen Rahmen im Kopenhagener Bygningskulturens Hus stattfindet. Im Jahr 2016 riefen sie das neue Musikfestival Series of Four ins Leben, bei dem sie in der ersten Auflage auch auftraten und Kollegen – unter anderem das Quatuor Ébène und den Mandolinenspieler Chris Thile – zu einem Auftritt in der ehrwürdigen Konzerthalle des dänischen Rundfunks einluden.

Seit seinem Debüt im Jahr 2002 hat das Danish String Quartet neben Musik von Mozart und Beethoven eine besondere Affinität zu skandinavischen Komponisten – von Carl Nielsen bis Hans Abrahamsen – demonstriert. Die musikalischen Interessen des Quartetts umfassen auch die nordische Volksmusik, zu hören auf »Wood Works«, einem Album mit traditioneller skandinavischer Volksmusik, das 2014 bei Dacapo veröffentlicht wurde, sowie im Anschluss auf »Last Leaf« für ECM. Das Quartett wurde 2006 vom Dänischen Radio als Artist in Residence ausgezeichnet und erhielt die Möglichkeit, die Nielsen-Streichquartette in der Konzerthalle des Dänischen Rundfunks aufzunehmen. Die beiden CDs, die 2007 und 2008 bei Dacapo erschienen, wurden begeistert gelobt.

Das Danish String Quartet erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter im Jahr 2009 den Ersten Preis beim 11. London International String Quartet Competition, dem heutigen Wigmore Hall International String Quartet Wettbewerb, und kehrt regelmäßig in die gefeierte Londoner Konzerthalle zurück. Das Quartett erhielt den »NORDMETALL-Ensemblepreis« 2010 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und 2011 den »Carl-Nielsen-Preis«, die höchste kulturelle Auszeichnung Dänemarks.

Die Geiger Frederik Øland und Rune Tonsgaard Sørenson sowie der Bratschist Asbjørn Nørgaard trafen sich als Kinder in einem Musik-Sommerlager, wo sie gemeinsam Fußball spielten und Musik machten. Als Jugendliche begannen sie mit dem Studium der klassischen Kammermusik und wurden von Tim Frederiksen von der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen betreut. Im Jahr 2008 schloss sich den drei Dänen der norwegische Cellist Fredrik Schøyen Sjölin an.

Danish String Quartet

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Danish String Quartet Palais im Großen Garten
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Die Schurken

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Die Schurken

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Pape Diouf

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Pape Diouf

Pape Diouf

Der 1973 in Dakar geborene Pape Cheikh Diouf stammt aus einer »Guewel« -Familie, die ursprünglich aus dem Siné-Saloum-Delta im südwestlichen Senegal stammt. Als Jugendlicher sollte er von seinem Onkel zum Klempner ausgebildet werden, doch galt seine Leidenschaft der Musik, der er in seiner Freizeit nachging und für deren Weg er sich schließlich entschied. Neben seinem Talent ist Pape Diouf dafür bekannt und bewundert, bestimmte menschliche und soziale Werte zu repräsentieren, die für die senegalesische Kultur von zentraler Bedeutung sind. Sein fesselnder Sound und sein charismatischer Auftritt haben Bezüge zum »neuen Youssou Ndour« geschaffen. Nun, da Ndour Tourismusminister ist und nicht mehr auftritt, wird Pape Diouf als Nachfolger des »Mbalax«-Meisters gehandelt. Auch in seinen Bewegungen und seinem Gesangsstil ähnelt Pape Diouf seinem Idol Youssou Ndour, der ihn wiederum als »Zukunft der senegalesischen Musik« bezeichnete. 1995, im Alter von 22 Jahren, trat Pape Diouf der Lemzo Diamono Group bei, womit sein Talent weithin anerkannt wurde. Nachdem er sich 1998 für eine Solokarriere entschied, vergingen einige frustrierende Jahre, bevor er sein erstes Album »Live au Biddew« (Tribu/Lampe Fall, 2003) aufnahm und eine US-Tournee folgte. Damals lernte Pape Diouf Mamadou »Jimi« Mbaye kennen, den Leadgitarristen von Youssou Ndours Band Super Étoile de Dakar, der ihn bei der Aufnahme und Produktion von »Partir!« (Jololi, 2004) unterstützte und damit eine vielversprechende Karriere eröffnete. Es war auch der Auftakt von Pape Diouf et la Génération Consciente, seiner nunmehr seit mehr als 18 Jahren bestehenden Band. Seitdem veröffentlichte viele erfolgreiche Albem und tourt um die ganze Welt. Sein neuestes Album »Enjoy!« erschien 2018. Mittlerweile hat sich Pape Diouf zu einer der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen senegalesischen Musik entwickelt. Er ist nicht nur ein produktiver Hit-Produzent, sondern nutzt die »Guewel«-Tradition seiner Familie, um über Liebe, Lebensweisheit und das Wolof-Ideal der »Teranga« zu singen: gegenseitiger Respekt, Akzeptanz und Gastfreundschaft, die den Kern des senegalesischen Lebens ausmachen.

Pape Diouf

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Gil Dor

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Gil Dor

Gil Dor

Gil Dor

Gil Dor

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Noa Palais im Großen Garten
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Alfred Dorfer

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Alfred Dorfer

Alfred Dorfer

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Kirchschlager – Dorfer – Drake Palais im Großen Garten
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Danae Dörken

Instrumentalisten

Danae Dörken

Danae Dörken

Danae Dörken

Danae Dörken

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Bohème 2020 Theaterruine St. Pauli
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Julius Drake

Instrumentalisten

Julius Drake

Julius Drake

Der in London lebende Pianist Julius Drake genießt als einer der herausragendsten Instrumentalisten seines Faches internationals Renommee. Regelmäßig ist er in den großen Konzerthäusern wie der Carnegie Hall, dem Lincoln Center New York oder dem Concertgebouw Amsterdam zu erleben und gastiert bei den Festivals in Aldeburgh, Edinburgh, der Schubertiade Schwarzenberg/Hohenems, den BBC Proms oder den Salzburger Festspielen. Seine umfangreiche Diskografie umfasst u. a. eine hochgelobte Serie mit Gerald Finley für das Label Hyperion, darunter die mit dem »Gramophone Classical Music Award« ausgezeichneten Einspielungen der Lieder Samuel Barbers, der Heine-Lieder Robert Schumanns und der »Songs & Proverbs of William Blake« von Benjamin Britten. Hinzu kommen Live-Mitschnitte aus der Londoner Wigmore Hall mit Künstlern wie Alice Coote, Joyce DiDonato, Lorraine Hunt Lieberson, Christopher Maltman und Matthew Polenzani sowie die mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« 2016 geehrte Aufnahme »Poetisches Tagebuch« mit Liedern von Franz Schubert zusammen mit Christoph Prégardien. Aktuell arbeitet Julius Drake an einer Gesamtaufnahme der Lieder Franz Liszts für das Label Hyperion, deren zweites Volume mit Angelika Kirchschlager bereits mit dem »BBC Music Magazine Award« ausgezeichnet wurde, sowie an einer Live-Aufnahme mit vier Schubert-Rezitalen aus der Londoner Wigmore Hall gemeinsam mit Ian Bostridge. Zukünftige Konzerte Julius Drakes umfassen eine Konzertreihe anlässlich Beethovens 250. Geburtstag im 92nd Street Y in New Work und eine Mahler-Serie im Konzertgebouw Amsterdam. Darüber hinaus ist er für Auftritte an der Mailänder Scala mit Aleksandra Kurzak, in der Wigmore Hall mit Alice Coote, in Barcelona mit Sarah Connolly, in Berlin mit Angelika Kirchschlager, bei der Schubertiade mit Christoph Prégardien, Ian Bostridge und Gerald Finley zu Gast sowie auf Europatournee mit Anna Prohaska und Eva-Maria Westbroek zu erleben.

Julius Drake

Julius Drake

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Kirchschlager – Dorfer – Drake Palais im Großen Garten
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Dresden Frankfurt Dance Company

Sonstige

Dresden Frankfurt Dance Company

Dresden Frankfurt Dance Company

Die Dresden Frankfurt Dance Company residiert zu gleichen Teilen in Dresden und Frankfurt am Main. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der international renommierte Choreograf Jacopo Godani. Das Repertoire der Dresden Frankfurt Dance Company wird maßgeblich von den Werken Jacopo Godanis geprägt. Sein Ziel ist es, eine neue choreografische Sprache zu entwickeln, die Virtuosität und physische Herausforderung verlangt und mit einbezieht. Auf dieser Reise werden sich traditionelles Erbe und zeitgenössisches Denken vermischen und ein in seiner Identität einzigartiges Ensemble zum Leben erwecken.

Kooperationspartner sind die Länder Sachsen und Hessen, die Städte Dresden und Frankfurt am Main sowie private Fördervereine und Sponsoren.Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.

Dresden Frankfurt Dance Company

Dresden Frankfurt Dance Company

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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresdner Barockorchester

Orchester

Dresdner Barockorchester

Dresdner Barockorchester

Dresden war im 17. und 18. Jahrhundert ein prächtiges und machtvolles Zentrum für Kunst und Kultur, die Kapelle des Dresdner Hofes ein Orchester, dessen außerordentliche Vorzüge in ganz Europa berühmt waren. Komponisten wie Johann David Heinichen, Johann Adolph Hasse und Jan Dismas Zelenka wirkten hier, aber auch viele Musiker unbekannten Namens, unter deren Werken immer wieder überraschende Schätze zutage kommen. Der mittlerweile legendäre Schranck No. II mit mehr als 1800 Quellen vor allem aus dem Nachlass von Johann Georg Pisendel, Konzertmeister der Hofkapelle, demonstriert in beeindruckender Weise das internationale Instrumentalrepertoire der Hofkapelle in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dieser umfangreichen Sammlung wieder Gehör zu verschaffen und dabei als Ensemble an der Vielseitigkeit musikalischen Ausdrucks und anspruchsvoller Spieltechnik zu wachsen, ist eine große Leidenschaft des Dresdner Barockorchesters. Auch den großen, viel gespielten Werken Johann Sebastian Bachs, Georg Friedrich Händels oder Georg Philipp Telemanns treten die Musiker des DBO mit wachem Forschergeist, abseits von Gewohntem gegenüber. Darüber hinaus enthält das Repertoire des DBO auch zeitgenössische Musik. Das Erforschen ihrer Tonsprache erleben die Musiker als Bereicherung und Inspiration ihrer Auseinandersetzung mit den Elementen und dem Wesen von Musik.  

Seit seiner Gründung 1991 steht das Dresdner Barockorchester für die Synthese von authentischem Umgang mit den musikalischen Quellen, historischem Instrumentarium und lebendigem Musizieren – und begegnet seinem Publikum im gegenwärtigen Augenblick.  

Dresdner Barockorchester

Dresdner Barockorchester

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Dresdner Barockorchester Loschwitzer Kirche
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Dresdner Festspielorchester

Orchester

Dresdner Festspielorchester

Dresdner Festspielorchester

Wie sich leidenschaftliche Spielfreude und kenntnisreiche Interpretationen meisterhaft verbinden lassen, zeigt das Dresdner Festspielorchester. Der 2012 von den Dresdner Musikfestspielen gegründete Klangkörper für historische Aufführungspraxis widmet sich in seinen Programmen der spannenden Spurensuche nach dem originalen Klang eines Werkes – wie lebendig und packend das klingt, beweisen die Musiker*innen mit der Aufführung eines breit gespannten Repertoires, das vom Barock bis zur Spätromantik reicht.

Der vitale und gleichzeitig versierte Klang des Orchesters resultiert aus seiner internationalen Besetzung, speisen sich die Mitglieder doch aus so renommierten Alte-Musik-Ensembles wie der Academy of Ancient Music, dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, dem Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, Le Cercle de l’Harmonie, Concerto Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin oder dem Orchestra oft the Age of Enlightenment. Die vielseitigen Kenntnisse und Spielarten schaffen das Fundament für die frische und authentische Herangehensweise des Ensembles, das auf Originalinstrumenten entsprechend Entstehungszeit und historischem Hintergrund den Klang von gestern zu neuem Leben erweckt.

Schon bei seiner umjubelten Premiere konnte der Klangkörper Presse und Publikum vollends überzeugen. So wurde etwa die fulminante Wiederentdeckung der in Dresden uraufgeführten Oper »Feuersnot« von Richard Strauss (eine Koproduktion mit der Sächsischen Staatsoper Dresden) für den »International Opera Award« 2015 in der Kategorie »Richard Strauss Jubiläumsproduktion« nominiert.

Seit 2012 ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters. Als Gastdirigenten standen zudem Hans-Christoph Rademann, Johannes Klumpp, Josep Caballé Domenech, Stefan Klingele und Constantinos Carydis am Pult des Ensembles. Zu den namhaften Solisten, mit denen das Orchester bereits konzertierte, gehören Giuliano Carmignola, Isabelle Faust, Bejun Mehta, Waltraud Meier, Valer Sabadus, Nicola Benedetti, Thomas Zehetmair, Simone Kermes, René Pape und Martin Helmchen. Neben gefeierten Auftritten im Rahmen der Musikfestspiele führten Gastspiele das Orchester in die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg und zum Musikfestival nach Bogotá.

Im Oktober 2016 erschien die erste Einspielung des Dresdner Festspielorchesters mit Schumanns Zweiter Sinfonie und dessen Cellokonzert mit Jan Vogler als Solisten. Mit einem Konzert auf der Livestreamplattform »Dreamstage« gab der Klangkörper im September 2020 sein Livestream-Debüt.

Höhepunkte der Saison 2020/21 sind Auftritte im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele u.a. unter der Leitung von Ivor Bolton (Beethovens Sinfonien Nr. 5 und 6) sowie die Aufführung eines Schumann-Sinfoniezyklus mit Daniele Gatti, der sein Debüt am Pult des Festspielorchesters geben wird.

Dresdner Festspielorchester

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Dresdner Festspielorchester & Ivor Bolton Kulturpalast (Konzertsaal)
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Dresdner Festspielorchester & Ivor Bolton Kulturpalast (Konzertsaal)
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EXPERIENCE4KIDS: Spielerische Einführung und Besuch der zweiten Konzerthälfte Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Dresdner Kammerchor

Chöre

Dresdner Kammerchor

Dresdner Kammerchor

Strahlend, transparent, homogen und flexibel: Für seine einzigartige Klangkultur wird der Dresdner Kammerchor international geschätzt. Der Künstlerische Leiter Hans-Christoph Rademann prägte diesen unverwechselbaren Klang seit der Gründung 1985 und führte den Chor zu weltweitem Renommee. Das vielfältige Repertoire des Chores hat sein Fundament in der Barockmusik, besonderer Schwerpunkt ist die sächsische Hofmusik. Als kultureller Botschafter Dresdens und Sachsens pflegt und erschließt der Chor das musikalische Erbe der Region und macht es einem internationalen Publikum bekannt. Als prominentes Beispiel dafür steht die weltweit erste Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, die 2009 in Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag begonnen wurde; die Schütz-Johannespassion wurde 2016 mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch zahlreiche Werke anderer mitteldeutscher Meister wie Johann Adolph Hasse, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka hat der Chor in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Barockorchester und weiteren musikalischen Partnern wiederentdeckt, wiederaufgeführt und auf CD aufgenommen. Neben der Chorsinfonik aus Klassik und Romantik liegt ein weiterer Repertoire-Fokus auf anspruchsvollen A-cappella-Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, dazu zählt Musik von Johannes Brahms, Max Reger, Olivier Messiaen, Francis Poulenc, Arnold Schönberg und Herman Berlinski. Seit Jahren widmet sich der Dresdner Kammerchor intensiv der modernen und zeitgenössischen Musik: mit Uraufführungen, Erstaufführungen und eigenen Auftragswerken. Dieses Engagement vertiefen auch vielfältige Musikvermittlungs- und Nachwuchsprojekte. 2009 initiierten Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik, die 2018 zum vierten Mal stattfand. Für seine Verdienste um die zeitgenössische Chormusik wurde der Chor mit einem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Der Dresdner Kammerchor gastiert in Musikzentren und bei Festivals in ganz Europa – Tourneen führten die Sänger nach Indien, Taiwan, China, Mexiko, Südamerika und Südafrika. Zu den musikalischen Partnern gehörten bisher René Jacobs, Sir Roger Norrington, Ádám Fischer, Václav Luks, Stefan Parkman, Trevor Pinnock, Christoph Prégardien, Jos van Immerseel, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Riccardo Chailly und Reinhard Goebel sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, Anima Eterna Brugge, The Orchestra of the Age of Enlightenment, Concerto Köln und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seinen Wurzeln bleibt der Dresdner Kammerchor durch eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden verbunden.

Dresdner Kammerchor

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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A Mystic Night With Danny Elfman Kulturpalast (Konzertsaal)
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Dresdner Kapellsolisten

Orchester

Dresdner Kapellsolisten

Dresdner Kapellsolisten

Seit 1994 sind die Musiker des Ensembles – hauptsächlich Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden – in ihrer Leidenschaft für eine epochengetreue Rekonstruktion des barocken, klassischen und romantischen Musikerbes verbunden. Unter der Leitung des Mitbegründers und »Primus inter pares« Helmut Branny erwecken sie die sprachlichen und gestischen Elemente der Musik zu einer lebendigen Klangrede. Die intensive Pflege des umfangreichen Kammermusikrepertoires, die alle bis heute gewonnenen historischen und stilistischen Erkenntnisse einbezieht, bildet nur einen der Schwerpunkte in der Arbeit der Dresdner Kapellsolisten. Mindestens ebenso sehr liegt dem vielseitigen Klangkörper die Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener oder selten gespielter Werke am Herzen. Komponisten wie Johann Gottlieb Naumann, Anton Teyber, Johann Baptist Neruda, Antonio Rosetti und Friedrich Wilhelm Herschel kommen dabei zu Wort, ebenso, mit dem besonderen Ziel der Wiederbelebung des Dresdner Repertoires, Franz Seydelmann, Johann Georg Pisendel, Johann Gottlieb Graun, Jan Dismas Zelenka, Antonio Lotti oder Prinzessin Amalia von Sachsen.

Ihre rege Konzerttätigkeit führt die Dresdner Kapellsolisten in alle wichtigen Musikzentren Deutschlands. Im Ausland gastierte das Ensemble bislang u. a. in Italien, Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Luxemburg, Liechtenstein, den Niederlanden, der Schweiz, in Japan und Korea sowie bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Mozartfest Würzburg oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Die Dresdner Kapellsolisten sind Preisträger des »ECHO Klassik« 2010.

Dresdner Kapellsolisten

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Dresdner Kreuzchor

Chöre

Dresdner Kreuzchor

Dresdner Kreuzchor

Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Seine Geschichte reicht bis zur Ersterwähnung der Stadt Dresden im frühen 13. Jahrhundert zurück. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kruzianer ist auch nach über 800 Jahren, in den liturgischen Diensten der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zu singen. Hier tritt der Dresdner Kreuzchor in Vespern und Gottesdiensten auf und gibt regelmäßig Konzerte mit herausragenden Werken geistlicher Musik. Sie bilden den Kern des Repertoires und sind Ausdruck der christlich-humanistischen Prägung des Chores. Wesentliche künstlerische Partner sind neben bedeutenden Solisten die Dresdner Philharmonie und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Der Dresdner Kreuzchor arbeitet aber auch mit Ensembles der Alten Musik wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Das Repertoire der jungen Sänger reicht von der Renaissance bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Ihr umfangreiches künstlerisches Schaffen ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Neben seiner prägenden Funktion für das musikalische Leben in Dresden geht der städtisch getragene Chor seit mehr als 100 Jahren auf Reisen durch Deutschland und über europäische Grenzen hinaus: bis nach Israel, Kanada, Japan, Südamerika, Korea, China und in die USA. Der Kreuzchor vertritt die sächsische Landeshauptstadt als ihre älteste Kulturinstitution auf nahezu allen Kontinenten und debütierte zuletzt beim Shanghai International Arts Festival und gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei den Salzburger Osterfestspielen. Auch solistisch werden die Chorsänger regelmäßig für Opernpartien engagiert. Die 129 Kruzianer besuchen bis zum Abitur das Evangelische Kreuzgymnasium, eine der ältesten Schulen Deutschlands. Zwei Drittel der Choristen wohnen im benachbarten Alumnat, dem Internat des Chores. Neben dem normalen Schulalltag erhalten die Sänger – im Alter zwischen neun und achtzehn Jahren – individuellen Gesangs- und Instrumentalunterricht. Die intensive Probenarbeit und der einzigartige Zauber des vergänglichen Knabenstimmenklangs bilden das Fundament für die internationale Berühmtheit des Dresdner Kreuzchores.

Dresdner Kreuzchor

Dresdner Kreuzchor

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Dresdner Philharmonie

Orchester

Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Mit der Eröffnung des sogenannten Gewerbehaussaals am 29. November 1870 erhielt die Bürgerschaft Gelegenheit zur Organisation großer Orchester-konzerte. Ab 1885 wurden regelmäßig Philharmonische Konzerte veranstaltet, bis sich das Orchester 1923 seinen heutigen Namen gab. In den ersten Jahrzehnten standen Komponisten wie Brahms, Tschaikowsky, Dvořák und Strauss mit eigenen Werken am Pult der Dresdner Philharmonie. Im Orchester spielten herausragende Konzertmeister wie Stefan Frenkel, Simon Goldberg oder die Cellisten Stefan Auber und Enrico Mainardi. Carl Schuricht und Paul van Kempen leiteten ab 1934 das Orchester. Der starke Fokus, den er in seinen Programmen auf die Musik Anton Bruckners legte, trug dem Orchester den Ruf eines »Bruckner-Orchesters« ein. Zu den namhaften Gastdirigenten, die damals zur Philharmonie kamen, zählten Hermann Abendroth, Eduard van Beinum, Fritz Busch, Eugen Jochum, Joseph Keilberth, Erich Kleiber, Hans Knappertsbusch und Franz Konwitschny zur Dresdner Philharmonie brachte. Nach 1945 bis in die 1990er Jahre waren Heinz Bongartz, Horst Förster, Kurt Masur (seit 1994 auch Ehrendirigent), Günther Herbig, Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Michel Plasson als Chefdirigenten tätig. In jüngster Zeit prägten Dirigenten wie Marek Janowski, Rafael Frühbeck de Burgos und Michael Sanderling das Orchester. Mit Beginn der Saison 2019/2020 ist Marek Janowski noch einmal als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zur Dresdner Philharmonie zurückgekehrt. Ihre Heimstätte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Im romantischen Repertoire hat sich das Orchester einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als auch für moderne Werke aus. Bis heute spielen Uraufführungen eine wichtige Rolle in den Programmen des Orchesters. Gastspiele in den bedeutenden Konzertsälen weltweit zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Hochkarätig besetzte Bildungs- und Familienformate ergänzen das Angebot für junge Menschen; mit Probenbesuchen und Schul-konzerten werden bereits die jüngsten Konzertbesucher an die Welt der klassischen Musik herangeführt. Den musikalischen Spitzennachwuchs fördert das Orchester in der Kurt Masur Akademie.

Dresdner Philharmonie

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Maëlle Dufour

Sonstige

Maëlle Dufour

Maëlle Dufour

Maëlle Dufour

Maëlle Dufour

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Bohème 2020 Theaterruine St. Pauli
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Danny Elfman

Sonstige

Danny Elfman

Danny Elfman

Der viermalige »Oscar«-Nominierte Danny Elfman hat sich seit über 30 Jahren als einer der vielseitigsten und versiertesten Filmkomponisten der Branche etabliert. Dabei hat er mit Regisseuren wie Tim Burton, Gus Van Sant, Sam Raimi, Peter Jackson, Ang Lee, Rob Minkoff, Guillermo del Toro, Brian De Palma, James Ponsoldt und David O’Russell zusammengearbeitet. Beginnend mit seiner ersten Filmmusik in Tim Burtons »Pee-Wee’s Big Adventure« hat Elfman an über 100 Filmen mitgewirkt, darunter: »Milk« (»Oscar«-nominiert), »Good Will Hunting« (»Oscar«-nominiert), »Big Fish« (»Oscar«-nominiert), »Men in Black« (»Oscar«-nominiert), »Edward Scissorhands«, »Batman«, »To Die For«, »The Nightmare Before Christmas«, »Alice im Wunderland«, »Silver Linings«, »Playbook«, »American Hustle«, »Avengers: Age of Ultron«, »Spiderman«, »Ein einfacher Plan«, »Midnight Run«, »Sommersby«, »Dolores Claiborne« und die Errol-Morris-Dokumentarfilme »The Unknown Known« und »Standard Operating Procedure«. Zu Elfmans weiteren Partituren gehören der Warner Bros-Blockbuster »Justice League«, Gus Van Sant’s »Don’t Worry, weglaufen geht nicht«, »The Grinch« für Universal, Tim Burtons Live-Action-Remake von Disneys »Dumbo« und die neueste Auflage von Sony Pictures’ »Men In Black«: International mit Chris Hemsworth und Tessa Thompson.

Elfman stammt aus Los Angeles und ist mit einer großen Liebe zur Filmmusik aufgewachsen. Als junger Mann bereiste er die Welt und nahm ihre musikalische Vielfalt in sich auf. Er half bei der Gründung der Band Oingo Boingo und machte einen gewissen jungen Tim Burton auf sich aufmerksam, der ihn bat, die Musik für »Pee-wee’s Big Adventure« zu schreiben. 34 Jahre später verbindet die beiden noch immer eine der fruchtbarsten Kollaborationen zwischen Komponisten und Regisseuren in der Geschichte des Films. Neben seiner Filmarbeit schrieb Elfman die legendäre Titelmusik für die Fernsehserien »Die Simpsons« und »Desperate Housewives«. 

Mittlerweile hat Elfman sein Schreiben um das Komponieren von Orchesterwerken erweitert, darunter: »Serenada Schizophrana«, eine Sinfonie im Auftrag des American Composer’s Orchestra, die 2005 in der Carnegie Hall uraufgeführt wurde, »Rabbit and Rogue« für das von Twyla Tharp choreografierte American Ballet Theatre, 2008 an der Metropolitan Opera aufgeführt, und »IRIS« für den Cirque du Soleil unter der Regie des französischen Choreografen Philippe Decouflé. Im Jahr 2011 wurde Danny Elfmans Live-Orchesterkonzert mit Musik aus den Filmen von Tim Burton in der Royal Albert Hall uraufgeführt, tourte seitdem um die Welt und gewann zwei »Emmys«. 2017 wurde mit dem Tschechischen Nationalorchester in Prag Elfmans erstes Violinkonzert uraufgeführt, 2019 im Auftrag der Berliner Philharmoniker sein erstes Klavierquartett in der Berliner Philharmonie.

Danny Elfman

Danny Elfman

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»EXPERIENCE«: Künstlergespräch mit Danny Elfman und Frank Strobel Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Fabian Enders

Dirigenten

Fabian Enders

Fabian Enders

Fabian Enders

Fabian Enders

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Ensemble Modern

Ensembles

Ensemble Modern

Ensemble Modern

Seit seiner Gründung 1980 zählt das Ensemble Modern (EM) zu den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Es vereint rund 20 Solist*innen aus neun Nationen, deren Herkunft den kulturellen Hintergrund der Formation bildet. Das in Frankfurt am Main beheimatete Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeitsund basisdemokratische Organisationsweise. Künstlerische Projekte, Partnerschaften und finanzielle Belange werden gemeinsam entschieden und getragen. Seine unverwechselbare programmatische Bandbreite umfasst Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte. Tourneen und Gastspiele führen das Ensemble Modern zu renommierten Festivals und herausragenden Spielstätten in aller Welt. In enger Zusammenarbeit mit den Komponist*innen erarbeitet das Ensemble Modern, mit dem Anspruch der größtmöglichen Authentizität, jedes Jahr durchschnittlich 70 Werke neu, darunter etwa 20 Uraufführungen.

Ensemble Modern

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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Dresden Frankfurt Dance Company Festspielhaus Hellerau
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Frank Fitzek

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Frank Fitzek

Frank Fitzek

Frank Fitzek

Frank Fitzek

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Sound & Science: Künstliche Intelligenz & Musik TU Dresden (Festsaal Dülferstraße)
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Daniele Gatti

Dirigenten

Daniele Gatti

Daniele Gatti

Daniele Gatti

Daniele Gatti

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Lilian Genn

Sonstige

Lilian Genn

Lilian Genn

Lilian Genn

Lilian Genn

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Boris Giltburg

Instrumentalisten

Boris Giltburg

Boris Giltburg

Der in Moskau geborene israelische Pianist Boris Giltburg wird auf der ganzen Welt als überaus einfühlsamer, aufschlussreicher und überzeugender Interpret gelobt. Er trat mit vielen international führenden Orchestern auf, darunter das Philharmonia Orchestra, das London Philharmonic, das NHK Symphony, das Israel Philharmonic, das WDR Sinfonieorchester, die Deutsche Kammerphilharmonie, die St. Petersburger Philharmoniker und das Seattle Symphony. 2010 gab er sein BBC Proms-Debüt, 2017 sein Australien-Debüt (mit dem Adelaide und dem Tasmanian Symphony Orchestra) und tourte häufig durch Südamerika und China. Er spielte Konzerte in renommierten Spielstätten wie der Hamburger Elbphilharmonie, der Carnegie Hall, dem London Southbank Centre, dem Auditorium Radio France, der Toppan Hall Tokio und dem Shanghai Oriental Arts Centre. Um das Beethoven-Jubiläum 2020 zu feiern, initiiert Giltburg ein einzigartiges Projekt, indem er all seine Sonaten einstudiert, über den Prozess bloggt und ihn filmisch für das BBC-Fernsehen dokumentiert. Er nimmt darüber hinaus mit dem Royal Liverpool Philharmonic und Vasily Petrenko alle Beethoven-Klavierkonzerte für das Label Naxos auf; in einem Zeitraum von drei Tagen wird er alle Konzerte mit den Brüsseler Philharmonikern beim Flagey Piano Festival präsentieren. Weitere Höhepunkte des Jahres 19/20 sind Aufführungen der Rachmaninow-Präludien in Bozar, Wigmore sowie sein Debüt in der Reihe der Meisterpianisten im Amsterdamer Concertgebouw. Er tritt mit Rezitalprogrammen beim Rheingauer Musik Festival, den Dresdner Musikfestspielen, dem Dvořák International Music Festival in Prag und dem Liszt Festival Raiding auf. Als Artist in Residence arbeitet Boris Giltburg zudem die ganze Saison über mit dem Valencia Symphony Orchestra zusammen. Er pflegt eine enge Beziehung zum Pavel Haas Quartett, mit dem er 2018 einen »Gramophone Award« für die Einspielung des Dvořák Klavierquintetts beim Label Supraphon gewann. 2019/20 ist er mit dem Ensemble in London, Bristol und Cambridge sowie bei einer US-Tournee zu erleben. Boris Giltburg ist ein begeisterter Amateurfotograf und Blogger, der für ein nicht spezialisiertes Publikum über klassische Musik schreibt.

Boris Giltburg

Boris Giltburg

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Albrecht Mayer & Boris Giltburg Palais im Großen Garten
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Jacopo Godani

Sonstige

Jacopo Godani

Jacopo Godani

Der international renommierte Choreograf Jacopo Godani wurde im italienischen La Spezia geboren. 1984 begann er dort sein Studium des Klassischen Balletts und moderner Tanztechniken am Centro Studi Danza unter Leitung von Loredana Rovagna. Außerdem widmete er sich drei Jahre lang dem Studium der Bildenden Kunst an der Accademia Carrara. 1986 wurde Godani zur Fortsetzung seiner Studien an Maurice Béjarts internationalem Tanzzentrum Mudra in Brüssel aufgenommen. Sein professionelles Debüt gab Godani 1988 mit Auftritten bei verschiedenen in Paris ansässigen Kompanien für zeitgenössischen Tanz.

Mit der Gründung einer eigenen Kompanie 1990 in Brüssel begann er seine Laufbahn als Choreograf. Godanis Arbeit in Brüssel wurde vom Theater L’Atelier Sainte-Anne produziert und vom Théâtre Plateau unterstützt. Von 1991 bis 2000 war er führender Solist bei William Forsythes Ballett Frankfurt und arbeitete mit Forsythe bei der choreografischen Kreation vieler charakteristischer Stücke des Ballett Frankfurt zusammen. Im Zuge seiner Laufbahn als Choreograf hat Godani Werke für eine Vielzahl internationaler Kompanien kreiert, darunter das Royal Ballet Covent Garden, das Bayerische Staatsballett, die Compañía Nacional de Danza, das Nederlands Dans Theater, das Royal Danish Ballet, das Ballet British Columbia, das Ballet du Capitole de Toulouse, das Corpo di ballo del Teatro alla Scala, das Royal Ballet of Flanders, das Ballet de l’Opéra national du Rhin, das Finnish National Ballet, das Semperoper Ballett, die Sydney Dance Company, »The Project« Israeli Opera & Suzanne Dellal Centre, Het Nationale Ballet, das Aterballetto, Les Ballets de Monte Carlo, das Cedar Lake Contemporary Ballet und viele mehr.

Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Jacopo Godani Künstlerischer Direktor und Choreograf der Dresden Frankfurt Dance Company. Godanis Werk ist differenziert und bleibt dabei doch sehr körperlich und rau. Seine Arbeit versteht er als Organismus, den er in überaus strukturierter Weise nutzt. Godani konzipiert sämtliche Stadien des Werks von der grundlegenden Choreografie bis hin zu den Entwürfen für Räume, Objekte, Environments und den Details der Bühnenbilder, die seine Aktionen umgeben. Er schreibt Texte und Konzeptionen im Rahmen seiner dramaturgischen Arbeit, gestaltet Kostümentwürfe, plant und entwickelt innovative Wege für den Einsatz von Licht, Video und Projektionen und kreiert oder bearbeitet Musik für einige seiner Stücke. Godani hat ein Team gleichgesinnter Profis um sich versammelt, um mit ihnen an der Entwicklung neuartiger Ideen zu arbeiten und diese auf allen Gebieten anzuwenden, die unsere zeitgenössische Welt mithilfe kreativer und innovativer Konzepte reflektieren.

Jacopo Godani

Jacopo Godani

Pablo González

Dirigenten

Pablo González

Pablo González

Pablo González

Pablo González

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Gustav Mahler Jugendorchester

Orchester

Gustav Mahler Jugendorchester

Gustav Mahler Jugendorchester

Das Gustav Mahler Jugendorchester (GMJO) wurde 1986/87 auf Initiative Claudio Abbados in Wien gegründet. Es gilt heute als das weltweit führende Jugendorchester und wurde 2007 mit einem Preis der Europäischen Kultur-Stiftung gewürdigt.

Neben der Förderung des musikalischen Nachwuchses und der Arbeit mit jungen Musikern war Abbado ein wichtiges Anliegen, das gemeinsame Musizieren junger österreichischer Musiker mit Kollegen aus der damaligen ČSSR und Ungarn zu fördern. So gelang es dem GMJO als erstem internationalen Jugendorchester, freie Probespiele in den Ländern des ehemaligen Ostblocks abzuhalten. 1992 wurde das GMJO für Musiker bis zum 26. Lebensjahr aus ganz Europa zugänglich. Es steht als das gesamteuropäische Jugendorchester unter dem Patronat des Europarates.

Bei den jährlich stattfindenden Probespielen in über 25 europäischen Städten trifft eine Jury eine Auswahl unter den jährlich über 2000 Bewerbern. Prominente Orchestermusiker sind Mitglieder der Jury und betreuen auch während der Probephasen des Orchesters die Erarbeitung der Programme.

Das Tourneerepertoire des GMJO erstreckt sich von der Klassik bis hin zu zeitgenössischer Musik mit einem Schwerpunkt auf den großen Werken der Romantik und Spätromantik. Sein hohes künstlerisches Niveau und der internationale Erfolg animierten zahlreiche bedeutende Musiker, mit dem GMJO zu arbeiten. So haben in der Vergangenheit Dirigenten wie Claudio Abbado, David Afkham, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Myung-Whun Chung, Sir Colin Davis, Peter Eötvös, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Paavo Järvi, Mariss Jansons, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Václav Neumann, Jonathan Nott, Seiji Ozawa, Sir Antonio Pappano und Franz Welser-Möst das GMJO geleitet. Zu den Solisten, die bisher mit dem Orchester zusammengearbeitet haben, zählen unter anderem Martha Argerich, Yuri Bashmet, Lisa Batiashvili, Renaud und Gautier Capuçon, Christian Gerhaher, Matthias Goerne, Susan Graham, Thomas Hampson, Leonidas Kavakos, Evgenij Kissin, Christa Ludwig, Radu Lupu, Yo-Yo Ma, Anne-Sophie Mutter, Anne Sofie von Otter, Maxim Vengerov und Frank Peter Zimmermann.  

Seit Jahren ist das GMJO ständiger Gast bei renommierten Konzertveranstaltern und Festivals auf der ganzen Welt, wie etwa der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Suntory Hall Tokyo, dem Mozarteum Argentino Buenos Aires, den Salzburger Festspielen und den Osterfestspielen Salzburg, dem Edinburgh International Festival, den BBC Proms, der Semperoper Dresden und dem Lucerne Festival.

Zahlreiche ehemalige Mitglieder des GMJO sind heute in den großen europäischen Orchestern, zum Teil in führenden Positionen, engagiert. Im Jahr 2012 wurde daher eine intensive Partnerschaft mit der renommierten Sächsischen Staatskapelle Dresden vereinbart, die künftig Konzerte und Projekte unter Beteiligung von Mitgliedern beider Orchester vorsieht.  

Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums wurde das Gustav Mahler Jugendorchester zum Botschafter UNICEF Österreich ernannt.   Erste Bank und Vienna Insurance Group – Hauptsponsoren Gustav Mahler Jugendorchester.

Gustav Mahler Jugendorchester

Gustav Mahler Jugendorchester

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Hagen Quartett

Ensembles

Hagen Quartett

Hagen Quartett

Das Hagen Quartett begeht sein 40-jähriges Jubiläum in der Saison 2020/21. Auf den Konzertprogrammen stehen die zehn großen Streichquartette und das Klarinettenquintett von Wolfgang Amadeus Mozart, die Klavierquintette von Dmitri Schostakowitsch und Robert Schumann, das Streichquintett von Franz Schubert und das Klarinettenquintett von Jörg Widmann. Diese Zusammenstellung wird insbesondere in der Konzertreihe des Hagen Quartetts im Wiener Konzerthaus zu erleben sein.

Tourneen führen die vier Musiker in dieser Saison nach London, Brüssel, München, Berlin, Amsterdam, Wrocław, Barcelona, Madrid, Turin, Hamburg, zur Schubertiade nach Schwarzenberg, zu den Salzburger Festspielen und zum Lucerne Festival, um nur einige Städte und Festivals zu nennen. Das Hagen Quartett wird wieder in die Vereinigten Staaten und nach Japan reisen.

Die beispiellose, bereits drei Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. In der jahrzehntelangen Zusammenarbeit entstanden zahlreiche Einspielungen, die der Erarbeitung des schier endlosen Quartettrepertoires galten, woraus sich das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Aufnahmen danach bei myrios classics mit dem Klarinettenquintett von Brahms zusammen mit Jörg Widmann und mit Mozarts Streichquartetten wurden international von der Presse gelobt und erhielten Preise wie den »ECHO Klassik« in Deutschland und den »Diapason d’Or« in Frankreich. 2019 ist eine Aufnahme mit dem 3. Streichquartett und dem Klavierquintett von Brahms zusammen mit Kirill Gerstein erschienen und im Herbst 2020 erscheint eine Aufnahme mit den Klarinettenquintetten von Mozart und Jörg Widmann (Ersteinspielung).

Das Repertoire des Quartetts besteht aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Uraufführung neuer Werke. Dabei ist dem Hagen Quartett die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt und György Kurtág ebenso wichtig wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff, Jörg Widmann, Kirill Gerstein, Sol Gabetta, Gautier Capuçon oder Igor Levit.

Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit den Werken und Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben sie diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter. Das Hagen Quartett spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten.

Hagen Quartett

Hagen Quartett

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Hagen Quartett Palais im Großen Garten
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Aapo Häkkinen

Dirigenten

Aapo Häkkinen

Aapo Häkkinen

Aapo Häkkinen

Aapo Häkkinen

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EXPERIENCE: Künstlergespräch mit Aapo Häkkinen und Kristiina Helin Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Daniel Harding

Dirigenten

Daniel Harding

Daniel Harding

Daniel Harding ist Musik- und Künstlerischer Leiter des Swedish Radio Symphony Orchestra, mit dem er 2017 sein 10-jähriges Bestehen feierte, und Ehrendirigent des Mahler Chamber Orchestra, mit dem er seit über 20 Jahren zusammenarbeitet. In der Saison 2014/15 entwarf und kuratierte er das gefeierte Interplay Festival mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und präsentierte eine Reihe von Konzerten und damit verbundenen inspirierenden Gesprächen und Installationen, an denen Künstler, Akademiker, Wissenschaftler und Philosophen teilnahmen. Das einflussreiche Programm ist in den Berwaldhallen weiterhin ein beliebtes Feature. Als renommierter Operndirigent leitete er von der Kritik gefeierte Produktionen am Teatro alla Scala Mailand, am Theater an der Wien, an der Wiener Staatsoper, am Königlichen Opernhaus Covent Garden sowie bei den Festivals Aix-en-Provence und Salzburg. Er arbeitet weiterhin regelmäßig mit den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Filarmonica della Scala, der Dresdner Staatskapelle und dem London Symphony Orchestra zusammen. 2018 wurde er zum Künstlerischen Leiter des Anima Mundi Festivals ernannt. Er ist qualifizierter Airline-Pilot.

Daniel Harding

Daniel Harding

Konzerttermine

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Wiener Philharmoniker & Daniel Harding Kulturpalast (Konzertsaal)
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Samuel Hasselhorn

Sänger/innen

Samuel Hasselhorn

Samuel Hasselhorn

Samuel Hasselhorn hat sich spätestens seit dem Gewinn des »Königin-Elisabeth-Wettbewerbs« 2018 international einen Namen sowohl im Liedfach als auch auf der Opernbühne gemacht. Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 zählen sein Debüt als Wolfram von Eschenbach (»Tannhäuser«) an der Opéra de Rouen, die Hauptrolle in Viktor Ullmanns Oper »Der Kaiser von Atlantis« mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra, eine Tournee als Jesus in Bachs »Matthäuspassion« mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment sowie Liederabende mit Helmut Deutsch, Malcolm Martineau und Graham Johnson. Im September 2020 erschien die Schumann-CD »Stille Liebe« mit dem Pianisten Joseph Middleton bei Harmonia Mundi.  

Hasselhorn war zwei Jahre lang festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er unter anderem die Titelpartie in Don Giovanni, Figaro (»Il barbiere di Siviglia«), Belcore (»L’elisir d’amore«), Harlekin (»Ariadne auf Naxos«), Ping (»Turandot«), Schaunard (»La Bohème«), Ottokar (»Der Freischütz«), Don Fernando (»Fidelio«) und weitere Fachpartien interpretiert hat. Er debütierte 2019/20 im Musikverein Wien und an der Opéra de Rouen.  

Samuel Hasselhorn ist Gewinner des Emmerich Smola Preises »SWR Junge Opernstars« 2018, des internationalen Gesangswettbewerbs »Das Lied« 2017 in Heidelberg, der »Young Concert Artists Auditions« 2015 in New York und des Internationalen Schubert Wettbewerbs 2013 in Dortmund. Des Weiteren ist er zweiter Preisträger des »Wigmore Hall/Bollinger International Song Competition« 2015 in London und dritter Preisträger des »Hugo Wolf Wettbewerbs« 2016 in Stuttgart, sowie Gewinner des »Prix de Lied« beim Wettbewerb »Nadia und Lili Boulanger« 2013 in Paris.

Seine ersten beiden CDs »Nachtblicke« und die von der Kritik hoch gelobte »Dichterliebe²« erschienen 2014 und 2018 beim Label GWK RECORDS. Samuel Hasselhorn studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marina Sandel und am Conservatoire National Supérieur de la Musique et de Danse de Paris bei Malcolm Walker. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei Meisterkursen mit Kiri Te Kanawa, Kevin Murphy, Thomas Quasthoff, Helen Donath, Annette Dasch, Susan Manoff, Jan-Philip Schulze, Anne Le Bozec und Martin Brauß. Er gewann den »Gundlach Musikpreis« und war Stipendiat bei der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Samuel Hasselhorn

Samuel Hasselhorn

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Liederabend Samuel Hasselhorn Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Kristiina Helin

Sonstige

Kristiina Helin

Kristiina Helin

Kristiina Helin

Kristiina Helin

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EXPERIENCE: Künstlergespräch mit Aapo Häkkinen und Kristiina Helin Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Helsinki Baroque Orchestra

Orchester

Helsinki Baroque Orchestra

Helsinki Baroque Orchestra

Mit ihrer emotionalen Ausdrucksstärke und ansteckenden Vitalität faszinieren die Aufführungen und Aufnahmen des Helsinki Baroque Orchestra das Publikum seit zwanzig Jahren. Programme des Orchesters beinhalten zahlreiche Erstaufführungen unveröffentlichter oder rekonstruierter Meisterwerke und werfen zugleich neues, oft provokatives Licht auf bekanntere Werke. So hat sich das Helsinki Baroque Orchestra über die Jahre einen beachtlichen Ruf als bedeutender Vertreter der deutschen und baltischen Musik erarbeitet.

In seiner Heimat haben dem Orchester bahnbrechende Produktionen der Opern von Monteverdi, Händel, Hasse und Koželuch Bewunderung eingebracht. Seit 2011 erreicht außerdem die monatliche Reihe des Helsinki Baroque Orchestra im Helsinki Musiikkitalo ein großes, neues und begeistertes Publikum. Eine visionäre Auswahl an Repertoire- und Gastkünstlern bezaubert das Publikum auf einzigartige Weise und hat dabei der Alten Musik in Finnland zu Kultstatus verholfen. Zu den wiederkehrenden Solisten und Gastregisseuren zählen Max Emanuel Cenčić, Franco Fagioli, Isabelle Faust, Reinhard Goebel, Werner Güra, Erich Höbarth, René Jacobs, Sophie Karthäuser, Julia Lezhneva, Riccardo Minasi, Enrico Onofri, Sonia Prina, Valer Sabadus, Carolyn Sampson Sempé und Dmitry Sinkovsky.

Der Klang des Helsinki Baroque Orchestra begeistert regelmäßig die Zuhörer der Kölner Philharmonie bis hin zur Suntory Hall in Tokio oder dem Amsterdam Concertgebouw sowie Besucher der großen Festivals wie in Bergen, Bremen, im Rheingau oder in Jerusalem. In kleineren Sälen ist das Orchester gleichermaßen zu Hause und hat sein eigenes Mittsommerfestival in der idyllischen Umgebung der mittelalterlichen Steinkirche von Janakkala ins Leben gerufen.

Helsinki Baroque Orchestra

Helsinki Baroque Orchestra

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Friederike Herold

Instrumentalisten

Friederike Herold

Friederike Herold

Friederike Herold wurde 2005 in Pirna geboren. Ihren ersten Violoncellounterricht erhielt sie im Alter von 4 Jahren an der Musikschule »Sächsische Schweiz« bei Susanne Stanicki. Mit 6 Jahren wurde sie in die Kinderklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden aufgenommen und von Prof. Gunda Altmann unterrichtet. Seit 2016 besucht sie das Sächsische Landesgymnasium für Musik Dresden. Sie ist derzeit Schülerin von Prof. Emil Rovner (Dresden) und Prof. Ivan Monighetti (Basel).

Friederike Herold kann bereits auf einige bemerkenswerte Wettbewerbserfolge zurückschauen. So gewann sie beim »5. Internationalen Justus J. Friedrich Dotzauer-Wettbewerb« in Dresden 2013 als jüngste Teilnehmerin einen Zweiten Preis sowie 2 Sonderpreise. Erste Preise gewann sie bei Internationalen Cellowettbewerben in Österreich, Kroatien, Tschechien und Ungarn. 2017 wurde sie gemeinsam mit ihrer Schwester Charlotte beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Kategorie Streicher-Duo mit einem Ersten Preis mit Höchstpunktzahl ausgezeichnet. 2019 konnte sie diesen Erfolg auch in der Wertung Violoncello solo wiederholen. Zudem wurden ihr zwei Sonderpreise verliehen.

Wesentliche musikalische Impulse erhielt Friederike Herold durch Meisterkurse u. a. bei Sol Gabetta, Marie-Elisabeth Hecker, Jan Vogler, Tanja Tetzlaff und Norbert Anger. Als Solistin spielte Friederike Herold mit dem Jungen Sinfonieorchester und dem Jungen Kammerorchester Dresden, den Zagreber Solisten in Poreč, Kroatien und dem YES chamber orchestra in Basel. 

Auf Einladung der Cellistin Sol Gabetta trat Friederike im Mai 2016 beim Solsberg Festival in Olsberg (Schweiz) auf. In den Jahren 2016 bis 2019 war sie Teilnehmerin des Kurses »Meisterschüler-Meister« in Neuhardenberg mit dem Cellisten Jan Vogler.

Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und Preisträgerin des »Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds« spielt Friederike seit 2020 ein Cello von Joseph Antonius Rocca, Turin 1839.

Friederike ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie Liechtenstein und nimmt dort an den Intensivwochen und Aktivitäten der Akademie teil.

Friederike Herold

Friederike Herold

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David Hill

Dirigenten

David Hill

David Hill

David Hill

David Hill

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Hong Kong Philharmonic Orchestra

Orchester

Hong Kong Philharmonic Orchestra

Hong Kong Philharmonic Orchestra

Das Hong Kong Philharmonic Orchestra (HK Phil) gilt als Asiens führendes klassisches Orchester. Es präsentiert in einer 44-wöchigen Saison mehr als 150 Konzerte und zieht jährlich mehr als 200.000 Musikliebhaber an. 2019 erhielt das HK Phil den renommierten »Gramophone Award« (Orchester des Jahres) als erstes Orchester in Asien.  

Jaap van Zweden, einer der derzeit gefragtesten Dirigenten, ist seit der Konzertsaison 2012/13 Musikdirektor des Orchesters, eine Position, die er bis mindestens 2022 innehaben wird. Seit der Saison 2018/19 ist Maestro van Zweden ebenfalls Musikdirektor des New York Philharmonic. Yu Long ist seit der Saison 2015/16 Hauptgastdirigent.  

Unter der dynamischen Führung von Jaap van Zweden hat das HK Phil neue Höhen künstlerischer Exzellenz erreicht und international Anerkennung gefunden. Das Orchester absolvierte erfolgreich einen Wagner-Ringzyklus und spielte bzw. nahm von 2015 bis 2018 jedes Jahr eine Oper aus dem Zyklus auf. Die Konzertauftritte und Live-Aufnahmen von Naxos wurden vom Publikum begeistert aufgenommen und von Kritikern im In- und Ausland gelobt.

Dank vieler freundlicher Unterstützer präsentiert das Hong Kong Philharmonic Orchestra ein jährliches Programm mit klassischem Kernrepertoire und innovativer populärer Programmierung sowie umfassende Ausbildungs- und Community-Programme und Kooperationen, u. a. mit der Hong Kong Opera, dem Hong Kong Arts Festival und dem Hong Kong Ballet. Dirigenten und Solisten, die kürzlich mit dem Orchester aufgetreten sind, sind unter anderem Vladimir Ashkenazy, Joshua Bell, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Matthias Goerne, Stephen Hough, Evgeny Kissin, Lang Lang, Yo-Yo Ma, Ning Feng, Leonard Slatkin und Yuja Wang.

Das HK Phil fördert die Arbeit von Komponisten aus Hongkong und China durch ein aktives Auftragsprogramm und hat beim Label Naxos Aufnahmen veröffentlicht, auf denen Tan Dun und Bright Sheng ihre eigenen Kompositionen dirigieren. Die renommierten Programme für Bildung und Engagement in Schulen und Krankenhäusern bringen jedes Jahr Musik in die Herzen von Zehntausenden von Kindern und Familien.

Hong Kong Philharmonic Orchestra

Hong Kong Philharmonic Orchestra

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Christiane Hossfeld

Sänger/innen

Christiane Hossfeld

Christiane Hossfeld

Christiane Hossfeld

Christiane Hossfeld

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Jakub Hrůša

Dirigenten

Jakub Hrůša

Jakub Hrůša

Der in der Tschechischen Republik geborene Jakub Hrůša ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, Hauptgastdirigent des Philharmonia Orchestra und Hauptgastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Er ist ein häufiger Gast bei vielen der größten Orchester der Welt. Neben seinen Titelpositionen unterhält er enge Beziehungen zum Royal Concertgebouw Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, den New Yorker Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Chicago Symphony, den Wiener Symphonikern und dem Mahler Chamber Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem RSO Wien, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und dem Melbourne Symphony Orchestra.  

Als Operndirigent war er regelmäßiger Gast beim Glyndebourne Festival, wo er »Vanessa«, »The Cunning Little Vixen«, »Ein Sommernachtstraum«, »Carmen«, »The Turn of the Screw «, »Don Giovanni« und »La bohème« dirigierte, und drei Jahre lang Musikdirektor von Glyndebourne On Tour. Zudem leitete er Produktionen für das Royal Opera House, Covent Garden (»Carmen«), die Wiener Staatsoper (eine Neuproduktion von »The Makropulos Case«), die Opéra National de Paris (»Rusalka« und »Die lustige Witwe«), die Frankfurter Oper (»Il trittico«) und die Zürcher Oper (»The Makropulos Case«).  

Als Aufnahmekünstler sind seine jüngsten Veröffentlichungen die ersten beiden Teile eines neuen Zyklus von Dvořák- und Brahms-Symphonien sowie Smetanas »Má vlast« mit den Bamberger Symphonikern (Tudor). Weitere Veröffentlichungen waren Konzerte für Orchester von Bartók und Kodály mit Rundfun-Sinfonieorchester Berlin (Pentatone). Er hat außerdem Berlioz’ »Symphonie fantastique«, Strauss’ »Eine Alpensinfonie« und Suks »Asrael Symphony« mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra (Octavia Records) aufgenommen; hinzu kommen die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Bruch mit Nicola Benedetti und der Tschechischen Philharmonie (Universal) sowie neun CDs (Pentatone und Supraphon) mit tschechischem Repertoire bei der PKF-Prague Philharmonia, wo er von 2009 bis 2015 Musikdirektor war.

Jakub Hrůša studierte Dirigieren an der Akademie der darstellenden Künste in Prag, wo er unter anderem von Jiří Bělohlávek unterrichtet wurde. Derzeit ist er Präsident des Internationalen Martinů-Kreises und der Dvořák-Gesellschaft und erhielt erstmals den »Sir Charles Mackerras-Preis«.

Jakub Hrůša

Jakub Hrůša

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Michael Hurshell

Dirigenten

Michael Hurshell

Michael Hurshell

kommt aus den USA, wo er an der Brown University Klavier und Komposition studierte; danach folgte sein Dirigentenstudium in Wien. Als Operndirigent leitete er Europatourneen von Werken Mozarts, Verdis und Puccinis. Als Gast an der Deutschen Oper am Rhein dirigierte er Richard Strauss’ »Ariadne«, Mozarts »Così fan tutte« und Verdis »Rigoletto« in Düsseldorf und Duisburg.  Von 1998 bis 2006 war er regelmäßiger Gastdirigent der Slowakischen Philharmonie, mit der CD-Einspielungen von Werken Wagners, Liszts, Mussorgskis und Tschaikowskis vorliegen. Mit diesem Klangkörper gastierte er 2004 auch in Deutschland, wo ein Programm mit Werken vertriebener Komponisten (Franz Waxman, Erich Wolfgang Korngold, Miklós Rózsa, Max Steiner) beim sächsischen Dreiklang-Festival zur Aufführung kam. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie ging er mit Bruckners 9. Sinfonie auf eine von der Presse gefeierte Tournee durch Nordrhein-Westfalen.

Ebenso widmet sich Michael Hurshell dem zeitgenössischen Repertoire: bei der EXPO in Hannover dirigierte er die Warschauer Nationalphilharmonie zur Uraufführung von Krzysztof Pendereckis »Music for Marimba, Recorders and Orchestra«. Überregionales Echo beim Publikum und in den Medien fand die »Bach-Metropolis Transformation«, die 2005 mit Musikern des Dresdner Hochschulorchesters u.a. in Dresden aufgeführt wurde. Michael Hurshell begleitete bereits namhafte Solisten wie Gustav Rivinius, Wolfgang Bauer und Jenő Jandó.

Seit 2002 hat er einen Lehrauftrag für Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden inne und seit 2008 ist er Dozent an der Technischen Universität Dresden, wo er musikwissenschaftliche Vorlesungen und Seminare gibt. Im November 2007 übernahm Michael Hurshell die Künstlerische Leitung der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden, mit der er inzwischen in Deutschland, Frankreich, Polen und Israel konzertierte. Im September 2009 wurde er zum wissenschaftlichen Kurator der Richard-Wagner-Stätten Graupa berufen. Die von ihm konzipierte multimediale Dauerausstellung hat sich seit der Eröffnung im Januar 2013 zum Publikumsmagneten entwickelt.

Michael Hurshell

Michael Hurshell

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Steven Isserlis

Instrumentalisten

Steven Isserlis

Steven Isserlis

STEVEN ISSERLIS Der britische Cellist Steven Isserlis wird weltweit für seine stupende Technik, seine außerordentliche Musikalität und Kreativität gefeiert. Er ist nicht nur ein herausragender Solist und Kammermusiker, sondern auch als Pädagoge, Autor und Rundfunkmoderator gefragt. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra Washington, dem London Philharmonic Orchestra und dem Tonhalleorchester Zürich und mit Kammerorchestern wie dem Australian, Norwegian und Scottish Chamber Orchestra, dem Zürcher und Münchener Kammerorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Mahler Chamber Orchestra. Regelmäßig spielt er auch mit Orchestern, die auf historische Aufführungspraxis spezialisiert sind, wie dem Orchestra of the Age of Enlightenment und dem Philharmonia Baroque Orchestra. Kammerorchester leitet er oft selbst vom Cello aus.   

Als Kammermusiker ist er ständiger Gast der Wigmore Hall, des 92nd St Y in New York und der Salzburger Festspiele, für die er immer wieder Programme zu unterschiedlichsten Themen zusammenstellt, ob zu den Lehrer-Schüler-Beziehungen zwischen Saint-Saëns, Fauré und Ravel, der Affinität des Cellos zur menschlichen Stimme, zu Aspekten von Robert Schumanns Leben und Musik oder der Musik Sergei Tanejews (einem Schüler Tschaikowskys und Lehrer von Stevens Großvater Julius Isserlis). Zu seinen bevorzugten Kammermusikpartnern zählen Joshua Bell, Isabelle Faust, Pamela Frank, Janine Jansen, Tabea Zimmermann und Pianisten wie Jeremy Denk, Stephen Hough, Alexander Melnikov, Olli Mustonen, Connie Shih oder Dénes Várjon.  

Steven Isserlis’ großes Interesse gilt der historischen Aufführungspraxis, doch ist er ebenso ein begeisterter Interpret zeitgenössischer Musik und hat mit Komponisten wie John Tavener, Wolfgang Rihm, Thomas Adès und György Kurtág an neuen Werken gearbeitet bzw. sie uraufgeführt wie u.a. Taveners »The Protecting Veil«, Rihms »Concerto in One Movement«, Adès’ »Lieux retrouvés«, Kurtágs »For Steven« und »Hilary’s Higs«, Stephen Houghs »Sonata for Cello and Piano«, »Left Hand (Les Adieux)«, David Matthews' »Concerto in Azzurro« und die britische Erstaufführung von Olli Mustonens »Frei aber einsam« für Cello solo.

Steven Isserlis’ Bücher für Kinder über das Leben der großen Komponisten –»Warum Beethoven mit Gulasch um sich warf« und dessen Fortsetzung »Warum Händel mit Hofklatsch hausierte« – sind auf Deutsch bei Rüffer & Rub erschienen. Sein neuestes Buch, die von ihm kommentierten und erweiterten »Musikalischen Haus- und Lebensregeln« von Robert Schumann, erschien als »Advice to Young Musicians« bei Faber and Faber. Außerdem hat er drei musikalische Geschichten für Kinder geschrieben, »Little Red Violin«, »Goldiepegs and the Three Cellos« und »Cindercella«, mit Musik von Oscar-Preisträgerin Anne Dudley (Universal Edition). Isserlis gibt häufig Konzerte für Kinder.   Als Pädagoge gibt Steven Isserlis regelmäßig Meisterkurse bei der Kronberg Academy und in Prussia Cove in Cornwall, wo er seit 1997 als künstlerischer Leiter des internationalen Musikerseminars gemeinsam mit Sir András Schiff, Thomas Adès und Ferenc Rados unterrichtet.  

Steven Isserlis, Commander of the British Empire (CBE), erhielt den »Schumann-Preis« der Stadt Zwickau, den »Piatigorsky-Preis« in den USA, den »Glashütte Original MusikFestspielPreis« in Dresden, die »Wigmore Hall Gold Medal« und die »Walter Willson Cobbett Medal« für Kammermusik. Im Jahr 2013 wurde er in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen – als einer von nur zwei Cellisten, denen diese Ehre zu Lebzeiten zuteilwurde. Die meisten seiner Konzerte spielt er auf dem Stradivari-Cello Marquis de Corberon (Nelsova) von 1726, das ihm freundlicherweise von der Royal Academy of Music zur Verfügung gestellt wird.

Steven Isserlis

Steven Isserlis

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Steven Isserlis & Olli Mustonen Palais im Großen Garten
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Eric Jacobsen

Dirigenten

Eric Jacobsen

Eric Jacobsen

Eric Jacobsen

Eric Jacobsen

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Gisela João

Sänger/innen

Gisela João

Gisela João

»Mit ihren drei großartigen Musikern beweist sie, dass Fado zwar stets starke Gefühle transportiert, deshalb aber nicht unbedingt sehnsuchtsvoll und traurig daher kommen muss …« (»Nürnberger Nachrichten«)

Die junge Fadista Gisela João lebt in Lissabon im Stadtteil Mouraria. In diesem Viertel, in dem auch die gefeierte Fado-Sängerin Mariza aufgewachsen ist, wurde der moderne Fado geboren. Die Essenz von Fado ist die Empfindung von »saudade«, eines kaum definierbaren Gefühls zwischen Sehnsucht, Fernweh und schicksalshafter Ergebenheit. Ähnlich wie der Blues ist Fado unzertrennbar mit dem persönlichen Ausdruck verbunden, der diesen melancholischen Liedern ihre Seele einhaucht. Immer wieder gibt es junge Fado-Stimmen, die diesen traditionellen Musikstil Portugals neu beleben. Gisela João gilt als Ausnahmeerscheinung. Als 2014 ihr Debütalbum erschien, wurde es einstimmig mit Kritikerlob eingedeckt, u. a. als »ein Meilenstein in der Geschichte des zeitgenössischen Fado«, und von den bedeutendsten Magazinen und Zeitungen zum besten portugiesischen Album des Jahres gewählt. Es erreichte Platz 1 der Charts und wurde mit einer »Goldene Schallplatte« ausgezeichnet. Perfektioniert wird das Bild der neuen Shooting-Star-Fadista durch ihr »freches und ungezwungenes Auftreten« (»Badische Zeitung«) und ihre erfrischende Bühnenpräsenz. »Nichts bei Gisela João erinnert an eine Fadosängerin, nichts scheint sie mit einer Tradition zu verbinden. Außer der Stimme. Es ist ihre Stimme, die sie zu einer großen Sängerin macht.« (João Bonifácio, »Público«). Die außergewöhnliche Sängerin versteht es, die traditionelle portugiesische Musik mit zeitgenössischen, urbanen Sounds zu verbinden und ihr so eine überzeugende Aktualität zu verleihen. Ihre warme, volle Stimme ist in jedem Moment voller Gefühle, und nimmt ihre Zuhörer auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit. Dass der Vergleich mit Portugals berühmtester Fadosängerin nicht fernliegt, zeigt Joãos Auszeichnung mit dem renommierten »Amália Best New Artist Award«.

Gisela João

Gisela João

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Gisela João GebäudeEnsemble Dt. Werkstätten Hellerau
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Juilliard415, Yale Schola Cantorum und David Hill

Orchester

Juilliard415

Juilliard415

Seit über einem Jahrzehnt bietet die New Yorker Juilliard School ein zweijähriges Vollstipendienprogramm für historische Aufführungspraxis der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten an. Dank der großzügigen Unterstützung von Bruce und Suzie Kovner ist dieses Graduiertenprogramm kostenfrei. Neben einer hochkarätigen Konzertsaison mit Opern-, Orchester- und Kammermusik auf exzellentem Niveau bietet dieses intensive Programm auch einen akademischen Lehrplan, der sich auf das Studium historischer Quellen in Theorie und Praxis konzentriert. An der Fakultät lehren einige der berühmtesten Experten der historischen Aufführungspraxis.  

Juilliard415, das wichtigste Instrumentenensemble der Schule, hat maßgeblich zum Musikleben in New York und darüber hinaus beigetragen und bedeutende Persönlichkeiten der Alten Musik inspiriert, sowohl seltene als auch kanonische Werke von Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts aufzuführen. Zu den vielen angesehenen Gästen, die Juilliard415 geleitet haben, gehören Harry Bicket, William Christie, Monica Huggett, Nicholas McGegan, Rachel Podger, Jordi Savall und Masaaki Suzuki. Juilliard415 trat bereits auf fünf Kontinenten auf, mit bemerkenswerten Konzerten beim Boston Early Music Festival, beim Leipziger Bachfest, beim Utrecht Early Music Festival (als erstes Residenz-Konservatorium) und zuletzt bei seiner zweiten 10-Konzert-Tour durch Neuseeland.  

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Auftritte mit William Christie und Les Arts Florissants in der Philharmonie de Paris, Händels »Rinaldo« unter der Leitung von Nicholas McGegan, das Juilliard415-Debüt von Pablo Heras-Casado in einem Programm mit spanischer Barockmusik und die zweite einer Reihe von Side-by-Side-Kooperationen mit Philharmonia Baroque in San Francisco und deren häufigen musikalischen Partner, dem Yale Institute of Sacred Music.   In Zusammenarbeit mit Juilliards Ellen und James S. Marcus Institut für Vokalkunst hat Juilliard415 seit seiner Gründung jedes Jahr große Oratorien und Barockopern aufgeführt, darunter eine seltene, voll inszenierte Produktion von Rameaus »Hippolyte et Aricie« in der Saison 2017/18. Während der Spielzeit 2018/19 präsentierte das Ensemble Purcells »Dido and Aeneas« im Londoner Opera Holland Park und im Royal Opera House in Versailles.  

Zahlreiche Absolventen des Juilliard-Studiums für historische Aufführungspraxis haben sich führenden Ensembles, die auf historischen Instrumenten musizieren, angeschlossen, darunter das Tafelmusik Baroque Orchestra, die Händel und Haydn Society, Les Arts Florissants, Mercury Chamber Orchestra und das Portland Baroque Orchestra. Sie haben zudem eigene Ensembles wie Ruckus, The Sebastians, House of Time, New York Baroque Incorporated und New Vintage Baroque ins Leben gerufen.

Juilliard415, Yale Schola Cantorum und David Hill

Juilliard415, Yale Schola Cantorum und David Hill

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Sarah Kaiser

Sänger/innen

Sarah Kaiser

Sarah Kaiser

Sarah Kaiser

Sarah Kaiser

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Kammerorchester Basel

Orchester

Kammerorchester Basel

Kammerorchester Basel

Das Kammerorchester Basel gilt als eines der führenden Kammerorchester des internationalen Musiklebens. Einladungen in die weltweit bedeutendsten Konzerthäuser und Festivals prägen die Agenda ebenso wie die eigene Konzertreihe in Basel. Eine Diskografie mit über 30 CDs, viele mit prominenten Preisen ausgezeichnet, zeugt von der hohen Qualität des Orchesters.

Unter der künstlerischen Leitung seiner Konzertmeister*innen sowie unter der Stabführung ausgewählter Dirigenten präsentiert das Kammerorchester Basel in rund 80 Auftritten pro Jahr sein breites Repertoire von Barock in historischer Aufführungspraxis, Klassik in historisch informierten Interpretationen bis hin zu zeitgenössischer Musik. Eine besonders fruchtbare Zusammenarbeit verbindet das Ensemble mit seinem Principal Guest Conductor Giovanni Antonini. Unter Antoninis Leitung wird das Kammerorchester Basel bis 2032 alle 107 Sinfonien Joseph Haydns aufführen und auf CD einspielen. Weitere Großprojekte sind Konzerte und Aufnahmen sämtlicher Schubert-Sinfonien unter der Leitung von Heinz Holliger sowie eine Reihe mit konzertanten Aufführungen gewichtiger Opern in Koproduktion mit der Elbphilharmonie Hamburg, dem Theater an der Wien und dem Théâtre Champs-Elysées Paris. Ein Herzstück ist zudem die zukunftsweisende Vermittlungsarbeit im kreativen Austausch mit Kindern und Jugendlichen.  

Mit 130 Veranstaltungen und Konzerten in der Saison 17/18 erreichte das Kammerorchester Basel mehr als 66'000 Besucherinnen und Besucher auf nationalen wie internationalen (Konzert-)Bühnen. Das Orchester weist einen einzigartig hohen Selbstfinanzierungsgrad von 86% (Saison 2017/18) auf, 14% des Gesamtbudgets erhält es von Seiten der beiden Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Darüber hinaus wird das Kammerorchester Basel gestützt durch einen treuen Freundeskreis und gute, langjährige Sponsorenpartnerschaften. Im Mai 2019 wurde das Kammerorchester Basel mit einem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet. Seit 2019 ist die Clariant Foundation Presenting Sponsor des Kammerorchester Basel.

Kammerorchester Basel

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Kammerorchester Wien-Berlin

Orchester

Kammerorchester Wien-Berlin

Kammerorchester Wien-Berlin

Seit seiner Gründung im Jahr 2008 blickt das Kammerorchester Wien – Berlin auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte zurück. Bestehend aus führenden Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker fasziniert es Publikum und Presse gleichermaßen mit seinem einzigartigen Musizierideal. Die Musiker verbinden in ihrem agilen kammermusikalischen Spiel die spezifischen Klangschönheiten der beiden Spitzenorchester.  

Den Grundstein für dieses Ensemble legte Sir Simon Rattle mit dem Wunsch zu seinem 50. Geburtstag ein gemeinsames Konzert der Wiener und Berliner Philharmoniker zu dirigieren: Das gemeinsame Musizieren war derart befruchtend, dass spontan der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Erfahrung entstand. Aus dieser Idee wurde das »Kammerorchester Wien – Berlin« geboren.  

Seitdem kommen Konzertmeister, Solisten und Stimmführer der beiden Orchester regelmäßig zusammen, um in intensiver Zusammenarbeit einen einzigartigen künstlerischen Austausch zwischen zwei legendären philharmonischen Klangkörpern und Spielkulturen zu schaffen, der im Erleben für Publikum wie auch für die Musiker gleichermaßen beglückend ist. Künstlerischer Leiter und Konzertmeister des Kammerorchester Wien – Berlin ist von Anbeginn Rainer Honeck (seit 1984 Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper und seit 1992 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker).  

Die gefragtesten Solistinnen und Solisten unserer Zeit wie Anne-Sophie Mutter, Jonas Kaufmann, Yuja Wang, Thomas Quasthoff, Yuri Bashmet, Yefim Bronfman, Antoine Tamestit, Denis Matsuev, Rudolf Buchbinder, Daniel Müller-Schott und Gautier Capuçon schätzen das außergewöhnlich feine Zusammenspiel mit dem Kammerorchester Wien – Berlin.  

Gastspiele führten den Klangkörper an bedeutende internationale Konzerthäuser von Moskau bis Amsterdam, von Mailand bis Helsinki. Sein Amerikadebüt feierte das Kammerorchester Wien – Berlin im Jahr 2019. Die dortigen Konzerte bildeten den Abschluss einer fulminanten Tournee mit Anne-Sophie Mutter, die an 25 Orten u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, im Wiener Musikverein, in Athen, Madrid, Luzern und Berlin begeisterte.

Kammerorchester Wien-Berlin

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Hila Karni

Instrumentalisten

Hila Karni

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Hila Karni

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Noa Palais im Großen Garten
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Vesselina Kasarova

Sänger/innen

Vesselina Kasarova

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Konzerttermine

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Angelika Kirchschlager

Sänger/innen

Angelika Kirchschlager

Angelika Kirchschlager

Die österreichische Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager gehört international zu den herausragenden Sängerinnen ihres Fachs. Seit Jahren singt die gebürtige Salzburgerin an den großen Opern- und Konzerthäusern der Welt und stellt dabei immer wieder ihre große stimmliche Vielfalt, ihre einfühlsame Interpretationsfähigkeit, aber auch ihre Wandelbarkeit eindrucksvoll unter Beweis. In Hosenrollen wie der des Cherubino in Mozarts »Le nozze di Figaro« oder als Octavian in Strauss’ »Rosenkavalier« hat sie international Maßstäbe gesetzt. Aber auch neben Mozart und Strauss sorgt sie in Titelpartien wie in »Pelléas et Mélisande« oder in Brittens »The Rape of Lucretia« international für Furore. Unvergessen ist ihre Interpretation der Sophie in Nicholas Maws Oper »Sophie’s Choice«. 2007 wurde Angelika Kirchschlager zur seinerzeit jüngsten Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt, 2009 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Sie arbeitete als Professorin am Salzburger Mozarteum sowie an der Kunstuniversität Graz und gibt regelmäßig internationale Meisterkurse. Im Mai 2013 wurde sie von der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa für ihren Beitrag zum Erhalt des Kulturguts der klassischen Musik sowohl auf der Bühne als auch in der Nachwuchsförderung mit dem »Europäischen Kulturpreis« ausgezeichnet. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich Angelika Kirchschlager dem Lied- und Konzertgesang. Auftritte führen sie in die großen Konzertsäle in Europa, Japan und den USA. Ihr umfangreiches Repertoire reicht dabei von Bach, Brahms, Debussy und Korngold über Mahler, Mendelssohn und Rossini bis hin zu Schubert, Schumann, Strauss, Weill und Wolf. Viele wichtige Dirigenten, zu denen neben Sir Simon Rattle auch Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Claudio Abbado, Sir Colin Davis, James Levine, Kurt Masur, Kent Nagano und Donald Runnicles gehören, haben Angelika Kirchschlagers Karriere bisher begleitet. Dementsprechend war sie u. a. an Häusern wie der Mailänder Scala, dem Royal Opera House in London, der Metropolitan Opera in New York, der Opera Bastille in Paris, der Wiener und Münchner Staatsoper, den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, der San Francisco Opera, in der Berliner Philharmonie, der Salle Pleyel sowie der Cité de la Musique in Paris, in der Avery Fisher und Carnegie Hall in New York, der Boston Symphony Hall sowie der Barbican und Wigmore Hall in London zu hören. Angelika Kirchschlager studierte Gesang an der Wiener Musikakademie bei Walter Berry und Gerhard Kahry. Sie lebt in Wien.

Angelika Kirchschlager

Angelika Kirchschlager

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Kirchschlager – Dorfer – Drake Palais im Großen Garten
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Sebastian Knauer

Instrumentalisten

Sebastian Knauer

Sebastian Knauer

kann seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren inzwischen auf eine über 30 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken. Ein seriös wirkendes Understatement kombiniert mit höchster Musikalität prägt sein Spiel und hat seinen Namen in der internationalen Musikwelt fest etabliert. In über 50 Ländern auf 4 Kontinenten konzertierte er bereits auf den bedeutendsten Bühnen wie in der Berliner und Münchner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, dem Wiener Konzerthaus, dem Lincoln Center New York, der Forbidden City Concert Hall Peking oder der Toppan Hall Tokio. Sebastian Knauers umfangreiches und vielseitiges Repertoire spiegelt sich in zahlreichen CD-Veröffentlichungen wider. Für die CD »ÜBERBACH« wurde er 2017 mit dem »ECHO Klassik« ausgezeichnet und zusammen mit SONY brachte er sein Album »Beethoven Variations« heraus.

Sebastian Knauer arbeitete mit einer Reihe an renommierten Dirigenten, darunter Fabio Luisi, Thomas Hengelbrock, Neeme Järvi, Philippe Entremont und viele mehr. Er konzertierte u. a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Wiener Kammerorchester, der Camerata Salzburg, dem Chamber Orchestra of Europe, dem New York City Opera Orchestra, dem New Century Chamber Orchestra San Francisco und dem Shanghai Philharmonic. Weiterhin musizierte der Pianist in einer Vielzahl an Kammermusikprojekten mit so großartigen Kollegen wie dem Emerson String Quartet, Albrecht Mayer, Anne Sofie von Otter, Michael Schade und Olaf Bär. Sebastian Knauer ist regelmäßiger Gast auf den großen Festivals weltweit.

Seit 2001 hat er zahlreiche »Wort trifft Musik«-Programme geschaffen, in denen stets ein Komponist im Mittelpunkt steht und zu denen Knauer selbst die Texte konzipiert, die von Schauspielern rezitiert werden. Mit inzwischen über 200 Auftritten dieser Art hat der Künstler regelmäßig Martina Gedeck, Iris Berben, Gudrun Landgrebe sowie Klaus Maria Brandauer und Ulrich Tukur an seiner Seite.

Sebastian Knauer

Sebastian Knauer

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Katja Riemann & Sebastian Knauer Deutsches Hygiene-Museum
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Katja Riemann & Sebastian Knauer Deutsches Hygiene-Museum
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Koninklijk Concertgebouworkest

Orchester

Koninklijk Concertgebouworkest

Koninklijk Concertgebouworkest

Das Royal Concertgebouw Orchestra (RCO) gehört zu den besten Orchestern der Welt. Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums erhielt es im Jahr 1988 offiziell die Bezeichnung »Royal«. Gelobt wird das Orchester, dessen derzeit 120 Mitglieder aus über zwanzig verschiedenen Nationen stammen, insbesondere für seinen außergewöhnlich runden Klang. Seit seiner Gründung im Jahr 1888 zählt das Royal Concertgebouw Orchestra lediglich sieben Chefdirigenten: Willem Kes, Willem Mengelberg, Eduard van Beinum, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Mariss Jansons und 2016 bis 2018 Daniele Gatti. Zudem pflegt es eine enge musikalische Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten, so beispielsweise mit George Benjamin, Oliver Knussen, Tan Dun oder Thomas Adès, die damit in die Fußstapfen von Richard Strauss, Gustav Mahler, Claude Debussy, Igor Strawinsky, Pierre Boulez und Hans Werner Henze treten.

Programmatisch steht das RCO sowohl für Tradition als auch für Fortschritt und Erneuerung. Gelobt wird es seit langem insbesondere für seine Mahler- und Brucknerinterpretationen. Neben seinen jährlich über achtzig Konzerten im Concertgebouw Amsterdam ist das Orchester häufig in bedeutenden internationalen Konzerthallen zu Gast, wie dem Salle Pleyel in Paris, dem BOZAR in Brüssel, dem Londoner Barbican Centre und der Alten Oper Frankfurt. Es veranstaltet außerdem eine Anzahl besonderer Konzertreihen, wie die Passions- und Weihnachts-Matineen oder die Projektreihe »AAA« (»Alive, Adventurous, Alluring« – »Lebendig, abenteuerlustig, faszinierend«). Damit erreicht das Orchester jährlich etwa 250.000 Konzertbesucher; hinzu kommen die Zuhörer der Rundfunk- und Fernsehmitschnitte. Im Jahr 2013 unternahm das Ensemble eine Welttournee und bereiste als erstes Orchester überhaupt alle sechs Kontinente innerhalb eines Jahres. Das Royal Concertgebouw Orchestra ist derzeit auf über 1000 Einspielungen zu hören, von denen viele mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. 2004 gründete das Orchester sein eigenes Label RCO Live.

Koninklijk Concertgebouworkest

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Louis Langrée

Dirigenten

Louis Langrée

Louis Langrée

Der französische Dirigent Louis Langrée ist seit 2013 Musikdirektor des Cincinnati Symphony Orchestra. In den letzten Jahren tourte er mit dem Klangkörper nach Asien und Europa, u. a. zum Hong Kong Arts Festival, zum Edinburgh International Festival, zu den BBC Proms und zu La Seine Musicale (Paris). Seit 2002 ist er außerdem Musikdirektor des Mostly Mozart Festivals im Lincoln Center in New York.

Zu den jüngsten Projekten zählen Louis Langrées Debüt mit den Tschechischen Philharmonikern beim Prague Spring International Music Festival, dem Orchestre National de France und dem Konzerthausorchester Berlin. Außerdem führten ihn Engagements wiederholt zu den Wiener Symphonikern, zum Leipziger Gewandhausorchester und zum Philadelphia Orchestra.

Louis Langrée hat zudem die Berliner Philharmoniker sowie das London Philharmonic Orchestra dirigiert und mit vielen weiteren Orchestern auf der ganzen Welt zusammengearbeitet, darunter mit dem Orchestre de Paris, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Accademia Nazionale Santa Cecilia in Rom, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Freiburger Barockorchester. Zu seinen Festivalauftritten gehörten die Wiener Festwochen, die Salzburger Mozartwoche sowie die Glyndebourne Festival Opera. Darüber hinaus dirigierte er an der Scala, der Bayerischen Staatsoper in München, der Royal Opera Covent Garden, der Opéra Bastille, der Lyric Opera of Chicago, der Dresdner Staatsoper und anderen. Louis Langrée leitete mehrere Uraufführungen, darunter Werke von Daníel Bjarnason, Magnus Lindberg und Caroline Shaw.

Er war Musikalischer Direktor des Orchesters de Picardie (1993–98), der Opéra National de Lyon (1998–2000), des Orchestre Philharmonique Royal de Liège (2001–06) und der Glyndebourne Touring Opera (1998–2003), zudem hatte er von 2011 bis 2016 den Posten des Chefdirigenten der Camerata Salzburg inne.

Seine Aufnahmen mit dem Cincinnati Symphony Orchestra beinhalten Coplands »A Lincoln Portrait« sowie Uraufführungen von Werken Sebastian Curriers, Thierry Escaichs, David Langs, Nico Muhlys und Zhou Tians. Seine Einspielungen wurden mehrfach mit dem »Grammophon Classical Music Award« und dem »Midem Classical Award« ausgezeichnet.

Louis Langrée

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Olivier Latry

Instrumentalisten

Olivier Latry

Olivier Latry

Olivier Latry

Olivier Latry

Ute Lemper

Sänger/innen

Ute Lemper

Ute Lemper

Ute Lemper wurde 1963 in Münster geboren und absolvierte ihre Klavier-, Tanz- und Theaterausbildung in Köln, am Max Reinhardt Seminar in Wien, in Salzburg und in Berlin.

Zahlreiche Musical-Rollen in London, New York, Las Vegas, Berlin und Wien brachten ihr Auszeichnungen wie 1986 den französischen Theaterpreis »Molière« oder 1998 den »Laurence Olivier Award«. Maurice Bejart kreierte eigens für Ute Lemper das Ballet »La mort subite«, das 1990 in Paris uraufgeführt wurde.

Nach mehreren Tourneen rund um den Globus wechselte Ute Lemper immer öfter auch zur Kinoleinwand. So erschien sie u.a. in Peter Greenaways »Prospero's Books«, Robert Altmans »Prêt-à-Porter«, Pierre Granier-Deferres »L'Autrichienne«, Ivan Dykhovichnys »Moscow Parade«, Norman Jewisons »Bogus«, Benoît Lamys »Combat de Fauves«, James Merendinos »A River Made to Drown In« und George Miltons »Appetite«.

In den letzten Jahren war Ute Lemper mit Liedern von Astor Piazzolla, Jacques Brel, Hanns Eisler und ihren eigenen Kreationen auf Welttournee und hat parallel zusammen mit Robert Carsen »Nomade« entwickelt, eine Bühnenshow, die im Juni 2003 mit großem Erfolg am Théâtre du Châtelet in Paris uraufgeführt wurde. Ferner hob sie ein Charles Bukowski gewidmetes Song-Projekt aus der Taufe und nahm gemeinsam mit dem Vogler Quartett und dem Pianisten Stefan Malzew eine neue CD auf (»Berlin Days/Paris Nights«), die sie auf einer gemeinsamen US-Tournee bereits dem Publikum vorgestellt haben. Die CD beinhaltet Lieder von Hans Eisler, Kurt Weill, Jacques Brel, Édith Piaf und Astor Piazzolla sowie jiddische und russische Volkslieder und wurde zudem für einen »Grammy« nominiert.

Zu den jüngsten Projekten der Künstlerin gehört ein Songzyklus über Liebesgedichte von Pablo Neruda, den sie gemeinsam mit dem Bandoneonisten Marcelo Nisinman komponiert hat.

Ute Lemper

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Ute Lemper Schauspielhaus
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Alexander Liebreich

Dirigenten

Alexander Liebreich

Alexander Liebreich

In der Saison 2018/19 trat Alexander Liebreich sein Amt als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Prag an. Seit 2018 ist Liebreich zudem Künstlerischer Leiter des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen und steht dazu in der Nachfolge von Brigitte Fassbaender und Wolfgang Sawallisch an der Spitze der Richard-Strauss-Gesellschaft.

Neben den Debüts in der Essener Philharmonie, dem Kopenhagener Rundfunksaal und dem Wiener Musikverein war er in der vergangenen Saison auch in der Hamburger Elbphilharmonie das erste Mal zu Gast. Von 2012 bis 2019 war er Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Nationalen Sinfonieorchesters des Polnischen Rundfunks (NOSPR), mit welchem er 2014 die neue Konzerthalle in Katowice einweihte.

Beim Label Accentus Music sind drei Aufnahmen mit Repertoire polnischer Komponisten erschienen. Die CD mit Werken von Karol Szymanowski und Witold Lutosławski gewann den »International Classical Music Award 2017«. Alexander Liebreich wurde bereits für einen »Grammy« nominiert und bekam für die Aufnahme des »Requiem« von Tigran Mansurian (ECM) 2018 den »International Classical Music Award« verliehen. Von 2015 bis 2018 war Alexander Liebreich Künstlerischer Leiter des Musikfestivals Katowice Kultura Natura, bei dem u.a. der RIAS Kammerchor, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Mahler Chamber Orchestra, das Budapest Festival Orchester, Leif Ove Andsnes, das Quatuor Ebène und das Tonhalle-Orchester Zürich zu Gast waren.

Von 2006 bis 2016 war er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters. Als Gastdirigent arbeitet Alexander Liebreich mit vielen hochkarätigen Orchestern zusammen, darunter das Koninklijk Concertgebouworkest, das BBC Symphony Orchestra, die Münchner Philharmonikern, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Dresdner Philharmonie, das Orquesta de Valencia sowie das NHK Symphony Orchestra.

Weiterhin konzertierte Alexander Liebreich mit herausragenden Solisten wie Lisa Batiashvili, Frank Peter Zimmermann, Gautier Capuçon, Leila Josefowicz und Isabelle Faust.

Der gebürtige Regensburger Alexander Liebreich studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und am Salzburger Mozarteum. Claudio Abbado war sein zentraler Mentor, des Weiteren sammelte er erste künstlerische Erfahrungen bei Nikolaus Harnoncourt und Michael Gielen. Der Freistaat Bayern ehrte Alexander Liebreich im Oktober 2016 mit dem »Sonderpreis des Kulturpreises Bayern 2016«.

Alexander Liebreich

Alexander Liebreich

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London Symphony Orchestra

Orchester

London Symphony Orchestra

London Symphony Orchestra

Dem London Symphony Orchestra liegt der Glaube daran zugrunde, dass herausragende Musik jedem und überall zugänglich sein sollte – von Orchesterfans im Konzertsaal bis hin zu jenen Hörern im Vereinigten Königreich, Europa und der Welt, die die Werke zum ersten Mal erleben. Das LSO wurde 1904 gegründet und seitdem haben Generationen von herausragenden Talenten dazu beigetragen, mit kompromissloser Qualität und inspirierendem Repertoire das internationale Ansehen des Orchesters zu mehren. Heute findet sich der Klangkörper weltweit unter den Spitzenorchestern und steht in enger Beziehung zu seinem Musikalischen Direktor Sir Simon Rattle, seinen Ersten Gastdirigenten Gianandrea Noseda und François-Xavier Roth sowie zu seinem Ehrendirigenten Michael Tilson Thomas.

Das London Symphony Orchestra ist Residenzorchester am Barbican Estate in der City of London und erreicht sein internationales Publikum darüber hinaus im Rahmen von Konzerttourneen, Künstlerresidenzen und über digitale Plattformen. So pflegt es eine enge Verbindung zu Aix-en-Provence, der Music Academy of the West in Santa Barbara sowie zu anderen globalen Medienpartnern.

Mittels des international führenden Education- und Community-Programms, LSO Discovery, vernetzt das Orchester Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten auf der ganzen Welt mit der Kraft großartiger Musik. Dabei leiten die Musiker des LSO Workshops, agieren als Mentoren für junge Talente, spielen kostenfreie Konzerte, besuchen Kinderkrankenstationen, leiten Trainingsprogramme für Lehrer und nutzen Musik um Erwachsene mit Lernbehinderung zu unterstützen. 1999 gründete das LSO sein eigenes Label, LSO Live, und revolutionierte die Aufnahme von Orchestermusik – seither wurden mehr als 150 CDs veröffentlicht.

Als führendes Orchester für die Einspielung von Filmmusik lieferte es Soundtracks zu »Star Wars«, »Indiana Jones« und vielen weiteren. Dank der großzügigen Unterstützung durch die City of London Corporation, das Arts Council England sowie weitere Unternehmen und private Spender ist das LSO dazu in der Lage, außergewöhnliche Musik mit so vielen Menschen wie möglich in London und auf der ganzen Welt zu teilen.

London Symphony Orchestra

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Fabio Luisi

Dirigenten

Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi ist designierter Musikdirektor der Dallas Symphony, Generalmusikdirektor der Zürcher Oper, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und designierter Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino. Er war Chefdirigent an der Metropolitan Opera in New York (2011-2017), davor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), GMD der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Musikdirektor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002) und des Tonkünstler-Orchesters in Wien (1995-2000). Er ist zudem Musikdirektor des Valle d'Itria Festivals von Martina Franca (Apulien, Italien) und Gastdirigent vieler großer Ensembles, darunter des Philadelphia Orchestra, des Cleveland Orchestra, des San Francisco Symphony Orchestra und des NHK Tokyo, der Münchner Philharmoniker, der Filarmonica della Scala, des London Symphony Orchestra, des Concertgebouw Orchestra, das Saito Kinen Orchestra und vieler Opernhäuser weltweit. Fabios Luisis CD-Einspielungen umfassen Opern wie Verdis »Aroldo«, »Alzira« und »Jerusalem« sowie Bellinis »I Puritani« und »I Capuleti e i Montecchi«, alle Sinfonien Schumanns und Honeggers sowie die Sinfonien und das Oratorium »Das Buch mit sieben Siegeln« des in Vergessenheit geratenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Zu seiner Diskografie zählen außerdem die sinfonischen Dichtungen von Richard Strauss und eine gefeierte Aufführung von Bruckners Neunter Sinfonie zusammen mit der Staatskapelle Dresden, 2009 mit einem »ECHO Klassik« ausgezeichnet. Für Richard Wagners »Siegfried« und die »Götterdämmerung« mit dem MET Orchestra wurde er mit einem »Grammy Award« geehrt; 2013 gewann er den begehrten italienischen »Premio Franco Abbiati« und 2014 den »Grifo d'Oro« der Stadt Genua. Einige seiner Einspielungen wurden beim Label Philharmonia Records der Philharmonia Zürich veröffentlicht, darunter CDs mit Werken von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski-Korsakow und Frank Martin. Er ist Träger des von den Wiener Symphonikern verliehenen »Anton-Bruckner-Rings« und des Verdienstordens der Italienischen Republik sowie des »Ordine della Stella d’Italia«.

Fabio Luisi

Fabio Luisi

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Denis Matsuev

Instrumentalisten

Denis Matsuev

Denis Matsuev

Denis Matsuev

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Peter Mattei

Sänger/innen

Peter Mattei

Peter Mattei

Der schwedische Bariton Peter Mattei debütierte vor kurzem in der Rolle des Wozzeck in der Metropolitan Opera in New York und im vergangenen Frühling war er u.a. mit Schuberts »Winterreise« in der Carnegie Hall in New York gemeinsam mit Lars David Nolsson. In der vorangegangenen Saison war Peter Mattei als Don Giovanni sowohl in der Metropolitan Opera als auch in der Wiener Staatsoper zu erleben.

Der Bariton etablierte sich im Laufe seiner bisherigen Karriere als einer der gefragtesten Sänger seiner Generation und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Riccardo Muti, Riccardo Chailly, James Levine, Antonio Pappano, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Sir John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Yannick Nézet-Séguin und vielen anderen. In zahlreichen weltweit renommierten Konzertsälen hat Peter Mattei eine begeisterte Fangemeinde, darunter die Opéra national de Paris, das Royal Opera House in London, das Teatro alla Scala, die Bayerische Staatsoper, das Opernhaus Zürich sowie große Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence u. a. Weiterhin war Peter Mattei regelmäßiger Gast in der Metropolitan Opera, wo er neben anderen folgende Rollen interpretierte: Amfortas in »Parsifal«, Wolfram in »Tannhäuser«, die Titelrolle in »Eugen Onegin«, Figaro in »Il barbiere di Siviglia«, den Grafen in »Le nozze di Figaro« sowie Marcello in »La Bohème«.

Das Konzertrepertoire des Sängers umfasst Mendelssohns »Elias«, Brahms’ »Ein deutsches Requiem«, Mahlers »Des Knaben Wunderhorn«, Bachs Passionen, Händels »Messiah«, Zemlinskys »Lyrische Symphonie« und Brittens »War Requiem«.

Seine Diskografie beinhaltet u.a. DVDs mit Aufführungen von »Don Giovanni« (Aix-en-Provence), »Le nozze di Figaro« (Opéra national de Paris), »Eugen Onegin« (Salzburg), »Parsifal« (Metropolitan Opera) und anderen. Peter Mattei studierte an der Royal Academy of Music in London und am University College of Opera in Stockholm. Sein Operndebüt gab er 1990 als Nardo in Mozarts »La finta giardiniera« am Drottningholm Court Theatre.

Peter Mattei

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Christa Mayer

Sänger/innen

Christa Mayer

Christa Mayer

Christa Mayer

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Albrecht Mayer

Instrumentalisten

Albrecht Mayer

Albrecht Mayer

Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Zuhörer und Kritiker geraten gleichermaßen ins Schwärmen. Da ist von »Götterfunken« die Rede, von der »wundersamen Oboe« oder davon, dass Mayer die Oboe »zum Verführungsinstrument erhebt«. Er studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern.

Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal gründete er unlängst sein eigenes Ensemble, New Seasons. Begleitet vom Orpheus Chamber Orchestra gab der Oboist 2007 sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall und 2008 war er »Artiste étoile« beim Lucerne Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit tritt Albrecht Mayer regelmäßig auch als Dirigent in Erscheinung.

Auf der Suche nach neuem Repertoire leiht Albrecht Mayer auch gern Werken für andere Instrumente oder Gesang seine (Oboen-)Stimme. Ein überzeugendes Ergebnis dessen sind die Bach-Transkriptionen »Lieder ohne Worte« sowie sein Album »New Seasons« mit Händel-Transkriptionen, die sogar den Sprung in die deutschen Pop-Charts schafften. Seine CD »Auf Mozarts Spuren« mit dem Mahler Chamber Orchestra und Claudio Abbado hielt sich über Monate in den deutschen Klassikcharts und wurde zudem in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. 2008 erschien das Album »In Venice« bei Decca und 2009 kam dort eine weitere CD mit Werken von J. S. Bach heraus. 2010 folgte »Bonjour Paris« und 2012 »Schilflieder« (beide ebenfalls bei Decca). 2013 veröffentlichte die Deutsche Grammophon das Album »Let it snow«, das Albrecht Mayer zusammen mit The King’s Singers aufgenommen hatte. Zuletzt erschienen »Lost and Found« (DG), das es an die Spitze der deutschen Klassikcharts schaffte, sowie das Doppelalbum »Bach – Konzerte und Transkriptionen«, welches ebenfalls in die Charts einzog.

2004, 2008 und 2010 wurde Albrecht Mayer mit dem »ECHO Klassik« ausgezeichnet, 2006 erhielt er den »E. T. A.-Hoffmann-Kulturpreis« seiner Heimatstadt Bamberg und 2013 wurde er in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen.

Albrecht Mayer spielt eine Oboe und eine Oboe d’amore der Gebrüder Mönnig.

Albrecht Mayer

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Albrecht Mayer & Boris Giltburg Palais im Großen Garten
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Maria Meerovitch

Instrumentalisten

Maria Meerovitch

Maria Meerovitch

wurde in St. Petersburg geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren am Musikinstitut des St. Petersburger Konservatoriums. Später studierte sie am dortigen Konservatorium bei dem renommierten Pianisten Anatol Ugorski.

1990 kam sie nach Belgien, um dort ein Stipendium des Fonds Alex de Vries der Yehudi Menuhin Foundation anzunehmen. Nach ihrem Studienabschluss, den Sie am Königlichen Konservatorium in Antwerpen mit Auszeichnung absolvierte, wurde sie von demselben Konservatorium sofort als Dozentin für Klavier und Kammermusik übernommen.

In den folgenden Jahren erhielt Maria Meerovitch einige Erste Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben wie zum Beispiel die »Viotti International Music Competition« (Italien) oder die »Charles Hennen Music Competitioon« (Niederlande) und konzertierte als Solistin in zahlreichen europäischen Musikmetropolen und Festivals, u.a. im Concertgebouw Amsterdam, im Palais des beaux-arts Brüssel, zum Festival International d’Art Lirique Aix-en-Provence, in der Sankt Petersburger Philharmonie sowie in der Cité de la musique in Paris.

Kammermusik ist ein großes Faible von Maria Meerovitch. So hat sie in den vergangenen Jahren nicht nur regelmäßig mit Sergei Nakariakov zusammengearbeitet, sondern auch mit Musikern wie Philippe Hirshhorn und Hermann Krebbers sowie mit Solisten des Mahler Chamber Orchestra und des Orchestre Philharmonique du Luxembourg konzertiert und darüber CDs eingespielt.

Maria Meerovitch

Maria Meerovitch

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Sergei Nakariakov & Maria Meerovitch Palais im Großen Garten
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Erin Morley

Sänger/innen

Erin Morley

Erin Morley

ist einer der gefragtesten Koloratursoprane unserer Tage und wird für die seidene Klarheit ihrer Stimme sowie für die punktgenaue Präzision ihrer Koloraturen gleichmaßen gelobt (»New York Times«). Ihre Auftritte erzeugen stets herausragende Resonanz unter den Kritikern und regelmäßig ist sie auf den größten Opernbühnen der Welt zu erleben. Vergangene Engagements umfassen die Rolle der Konstanze in »Die Entführung aus dem Serail« und Sophie in »Der Rosenkavalier« an der Opéra national de Paris, Gilda in »Rigoletto«, Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos« ebenso wie Sophie an der Wiener Staatsoper, Fiakermilli in »Arabella» und Gilda an der Bayerischen Staatsoper, die Königin der Nacht in der »Zauberflöte« und viele andere. Als Absolventin des Metropolitan Opera’s Lindemann Young Artist Development Program sang Erin Morley nun bereits in über 100 Vorstellungen an der Metropolitan Opera.

Neben der Opernbühne ist Erin Morley auch im Konzertrepertoire zu Hause und trat mit international führenden Orchestern auf, etwa mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Im Rahmen von Solorezitalen konzertierte sie u.a. mit den Pianisten Vlad Iftinca und Ken Noda. Ihre zahlreichen Einspielungen umfassen neben anderen die für einen »Grammy« nominierte Aufnahme des »Rosenkavaliers« an der Met (Decca) sowie die Rolle der Woglinge in der »Götterdämmerung« als Teil des »Ring«-Zyklus von Robert Lepage an der Metropolitan Opera, der mit einem »Grammy« ausgezeichnet wurde (Deutsche Grammophon).

Erin Morley begann bereits in jungen Jahren mit ihrer Violin- und Klavierausbildung. Nach ihrem Studium an der Eastman School of Music erlangte sie an der Juilliard School im Fach Gesang ihren Master und legte ihr Diplom 2007 am Juilliard Opera Center ab, wo sie außerdem mit dem »Florence & Paul Derosa Preis« ausgezeichnet wurde. Zudem bildete sich die Sopranistin am Opera Theatre of Saint Louis, am Ravinia’s Steans Music Institute und bei der Wolf Trap Opera Company weiter. Ihre Ehrungen umfassen u.a. den Ersten Preis der »Jessie Kneisel Lieder Competition« 2002 sowie ein Stipendium der Richard Tucker Music Foundation 2013.

Erin Morley

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Regula Mühlemann

Sänger/innen

Regula Mühlemann

Regula Mühlemann

Die Spielzeit 2020/21 birgt ein ganz besonderes Highlight für Regula Mühlemann: als Teil des wiederbelebten Mozart Ensembles, für welches das Haus am Ring weltweit berühmt war, ist die junge Sopranistin gleich zweifach an der Wiener Staatsoper zu erleben: Den Beginn macht die Partie der Blonde in einer Neuproduktion der »Entführung aus dem Serail« von Hans Neuenfels, gefolgt von Pamina (»Die Zauberflöte«). Die dritte Partie an der Wiener Staatsoper ist ihr Rollendebüt als Adele, die sie auch in der berühmten Silvestervorstellung von Strauß’ »Fledermaus« singt.

Darüber hinaus ist Regula Mühlemann ebenfalls auf der Konzertbühne eine gefragte Interpretin. So singt sie erneut im Rahmen der Mozartwoche Salzburg, gefolgt von Konzerten mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock in Spanien. Weitere Konzerte und Liederabende führen Regula Mühlemann u. a. ins Gewandhaus Leipzig (»Johannes-Passion«) und in den Kammermusiksaal der Hamburger Elbphilharmonie. Außerdem tourt sie mit ihrem zweiten Mozart Album »Mozart Arias II«, das im Herbst 2020 bei Sony Classical erscheint, mit dem Kammerorchester Basel und gastiert damit u.a. in der Tonhalle Zürich. Mit Liedern von Schubert und Schumann beendet die Künstlerin die Spielzeit mit ihrem Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg.

Im Februar 2020 gab Regula Mühlemann als Adina in Otto Schenks legendärerer Inszenierung von Donizettis L’Elisir d’amore ihr Haus- und Rollendebüt an der Wiener Staatsoper. Diverse Opernpartien sang sie auch in konzertanten Aufführungen. Zuletzt war dies die Susanna in semi-konzertanten Vorstellungen im Rahmen der Salzburger Mozartwoche unter der Leitung von András Schiff. Auch zu nennen sind die konzertanten Aufführungen von Mozarts »La Clemenza di Tito« im Festspielhaus Baden-Baden, in denen Regula Mühlemann an der Seite von Joyce DiDonato und Rolando Villazón die Rolle der Servilia sang.

Regula Mühlemann war bereits in mehreren Filmen zu sehen, zuletzt 2018 in Bernard Webers Dokumentarfilm »Der Klang der Stimme«. Außerdem ist die Künstlerin zweifach beim Adventskonzert des ZDF in der Dresdner Frauenkirche zu Gast gewesen, das am Heiligen Abend jeweils mit großer Zuschauerbeteiligung übertragen wird. Neben dem Opernrepertoire widmet sich Regula Mühlemann auch dem Liedgesang. Wichtige Erfahrungen sammelte sie dabei in der Zusammenarbeit mit den Liedbegleitern Tatiana Korsunskaya und Helmut Deutsch. Die Sopranistin war in den wichtigsten Konzertsälen Europas zu Gast und arbeitete mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Valery Gergiev, Nello Santi, Sir Simon Rattle, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Ivor Bolton und Anderen. Ihr Debüt in den Vereinigten Staaten gab sie 2017 auf einer Tournee mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart und Hans-Christoph Rademann, u. a. mit der »h-Moll-Messe«.

Regula Mühlemann ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical. Das von den Kritikern hoch gelobte Debütalbum »Mozart Arias« (2016) gewann den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« und auch ihr zweites Album, »Cleopatra«, (2017) erntete beste Besprechungen (»Wie berückend schön [klingt] die gleichsam aus Gold und Silber legierte Stimme«, »Das Recital zeichnet sich, summarisch gesagt, durch die musikalische Bilderfolge ebenso aus wie durch die Begegnung mit einer stimmlichen und technischen Hochbegabung« Jürgen Kesting/»Fono Forum«). Regula Mühlemann erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter 2018 den »OPUS Klassik« als »Nachwuchskünstlerin des Jahres«.

Die Sopranistin wurde in Luzern geboren und studierte an der dortigen Hochschule bei Prof. Barbara Locher. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements u. a. ans Teatro La Fenice nach Venedig und zu den Salzburger Festspielen.

Regula Mühlemann

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Olli Mustonen

Instrumentalisten

Olli Mustonen

Olli Mustonen

spielt in unserer heutigen Musikwelt eine außergewöhnliche Rolle – ganz in der Tradition großer Meister genießt er hohes Ansehen sowohl als Pianist und Dirigent als auch als Komponist. Sein Klavierspiel und seine Dirigate sind stets in seiner persönlichen kompositorischen Perspektive auf das Musizieren verwurzelt: Er folgt der tiefen Überzeugung, dass jede Aufführung den Geist einer Uraufführung atmen sollte, sodass Interpret und Publikum dem Komponisten wie einem Zeitgenossen begegnen können. Als Solist spielt Olli Mustonen seit vielen Jahren mit den weltweit führenden Orchestern, darunter die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das New York Philharmonic, das Orchester des Mariinsky-Theaters und das Concertgebouw-Orchester Amsterdam. Klavierabende führten ihn in die Musikhauptstädte der Welt; in jüngster Zeit war er unter anderem am Chopin Institut Warschau, in der Londoner Wigmore Hall, im Flagey Brüssel oder im Mariinsky Theater St. Petersburg zu hören. Inzwischen hat auch der Dirigent Olli Mustonen mit allen führenden Orchestern Finnlands und zahlreichen internationalen Spitzenklangkörpern gearbeitet. 2012 dirigierte er sein erstes sinfonisches Werk, die Sinfonie Nr. 1 »Tuuri«, beim Tampere Philharmonic Orchestra; 2014 folgte die Sinfonie Nr. 2 »Johannes Angelos« mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra. Seine Sonate für Violine und Orchester wurde 2014 mit dem Melbourne Symphony Orchestra und die Sonate für Violoncello und Orchester 2015 mit dem Australian Chamber Orchestra aus der Taufe gehoben. Auch sein kammermusikalisches Werk bringt er regelmäßig selbst auf die Bühne. 2015 tourte er mit seinem eigenen Quartett für Oboe, Violine, Viola und Klavier und brachte unter anderem sein Klavierquintett zur Uraufführung. Häufig zu erleben ist er mit seinen Rezital-Partnern Pekka Kuusisto, mit dem er 2013 seine Violinsonate uraufführte, sowie Steven Isserlis. Eine besondere Rolle unter den künstlerischen Partnern Olli Mustonens nimmt der Komponist Rodion Schtschedrin ein, der ihm sein Klavierkonzert Nr. 5 widmete und bei dessen Konzerten zum 70., 75. und 80. Geburtstag Olli Mustonen mitwirkte.

Olli Mustonen

Olli Mustonen

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Steven Isserlis & Olli Mustonen Palais im Großen Garten
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Max Mutzke

Sänger/innen

Max Mutzke

Max Mutzke

Leidenschaft und Talent kann man nicht wirklich erlernen – entweder man besitzt das nötige Entertainment-Handwerkszeug oder eben nicht. Dass Max Mutzke im Überfluss über die Gabe verfügt, das Publikum in seinen Bann zu ziehen, hat das deutsche Ausnahmetalent bereits mehr als einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Kennzeichnend für Mutzkes Vorzeigekarriere ist nicht nur eine ständige künstlerische Weiterentwicklung mit überaus beachtlichen Chartplatzierungen. Mutzke ist aus der heimischen Medienlandschaft schon seit geraumer Zeit nicht mehr wegzudenken.

Stolzer Gewinner der renommierten »SSDSGPS«-Show, »1LIVE Krone« für die beste Single, Platz 8 beim »Eurovision Song Contest« in Istanbul (beides 2004), die »Goldene Stimmgabel« als bester Solist (2005), zahlreiche Auftritte bei Stefan Raabs »TV total« und »Schlag den Raab« sind nur einige seiner Karrierestationen. Zudem zeichnete sich Max Mutzke 2010 als Co-Songwriter für den »Unser Star für Oslo«-Finaltitel »I Care for You« (interpretiert von Jennifer Braun) verantwortlich.

Am 12.02.2014 jährte sich zum 11. Mal der Tag, an dem Max Mutzke die erste Talentsuche von Stefan Raab und »TV total« gewann. Elf Jahre und sieben veröffentlichte Alben später hat Max sich in der deutschen Musiklandschaft als einer der besten Sänger etabliert. Für sein Album »Durch Einander« erhielt er sogar den »Jazz Platin Award«. Er genießt den Respekt des Feuilletons genauso wie den des breiten Publikums oder der hiesigen Musikszene – und das als Musiker wie als Mensch. Er ist überdies der bisher einzige Künstler aus einer Talentshow, der sich in diesem Maße und auf diesem Niveau etablieren konnte. Die Vielseitigkeit seiner diversen Projekte ist beeindruckend. So tritt er z. B. häufig mit dem erfolgreichen holländischen Trio monoPunk auf, dann aber als Gegensatz auch mal ganz puristisch, klassisch nur mit einem Streichquintett (Miki Kekenj). Ein anderes Mal lässt er sich von verschiedenen renommierten Big Bands – z. B. jener des SWR – begleiten oder ist special guest bei dem weltberühmten Saxofonisten Klaus Doldinger.

Darüber hinaus kümmert sich Max Mutzke auch um die Kleinsten: 2012 und 2016 wirkte er bei Peter Maffays Musical »Tabaluga« mit und im Komponistenwettbewerb »Dein Song« zur Talentförderung unterstützte er einen Kandidaten als »Musikalischer Pate« und stand für Kindermusikproduktionen vor dem Mikrofon. Ein weiterer Höhepunkt seiner preis- und chartgekrönten Karriere waren die beiden Konzerte, die Max Mutzke mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Enrique Ugarte 2016 gab. Vor achtzig gestandenen Musikern seine eigenen Lieblingslieder zu singen, vor einem Orchester aus Virtuosen, die jeder für sich einzigartig und alle zusammen wie eine Einheit musizieren? Ein Ritterschlag, den Sänger normalerweise erst spät in ihrer Karriere erfahren, die »Königsklasse«, wie Max Mutzke selbst sagt.

Im September 2018 veröffentlichte Max das Album »Colors«, das mit viel Liebe zum Detail mit seiner Band monoPunk aufgenommen und von Russell Elevado in New York gemischt und gemastert wurde. Hip-Hop-Stücke wurden in ein melodiöses Soulgewand umgeformt sowie neu interpretiert, und auch dieses Album war wieder über viele Wochen hinweg in den deutschen Charts vertreten. Nach zwei erfolgreichen Tourneen mit »Colors« ging Mutzke dann im August 2019 als Sieger aus der erfolgreichen Gesangs- und Kostümshow »The Masked Singer« (»ProSieben«) hervor und eroberte dort in einem aufwendigen Astronautenkostüm sechs Wochen lang mit gefühlvollen Balladen die Herzen des Publikums im Sturm.

Max Mutzke

Max Mutzke

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Max Mutzke & Marialy Pacheco Staatsoperette Dresden
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Kent Nagano

Dirigenten

Kent Nagano

Kent Nagano

ist für seine klaren, eleganten und intelligenten Interpretationen bekannt. Mit Leidenschaft führt er sein Konzert- und Opernpublikum stets an neue und bislang unentdeckte Musik heran und eröffnet einen frischen Blick auf etabliertes Repertoire.

Die Saison 2019/20 – seine fünfte Spielzeit als Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg – eröffnete er mit einer neuen Produktion von Schostakowitschs Oper »Die Nase«, später folgte u. a. Strauss’ »Elektra«. In seiner Position als Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg tourte er außerdem mit Werken von Beethoven, Liszt, Mahler und Widmann durch Japan. Die Eröffnungskonzerte für 2019/20 mit dem Orchestre symphonique de Montréal (OSM) leiteten seine letzte Spielzeit als Musikalischer Direktor dieses Klangkörpers ein. Seit dem Beginn der Zusammenarbeit 2006 leitete Kent Nagano viele Auftragswerke des OSM, u.a. auch das Konzert anlässlich der Einweihung der neuen Konzerthalle La Maison symphonique.

Kürzlich kehrte er nach Japan zurück und stand dieses Mal am Pult des NHK Symphony Orchestra, um Jörg Widmanns »Arche« zu leiten, ein Auftragswerk zur Einweihung der Hamburger Elbphilharmonie. Weiterhin führte Kent Nagano seine musikalischen Beziehungen zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dessen Ehrendirigent er ist, zu den Münchner Philharmonikern und zu anderen fort. Von 2006 bis 2013 war Kent Nagano Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper.

Unter den mehr als 100 CD- und DVD-Veröffentlichungen findet sich der jüngst erschienene Live-Mitschnitt der Uraufführung von Widmanns »Arche« mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Bei seinen Aufnahmen arbeitete Kent Nagano mit hochrangigen Solisten zusammen, etwa Diana Damrau, Christian Gerhaher, Rafał Blechacz und Jean-Yves Thibaudet. In Kalifornien geboren, war und ist der Dirigent stets eng mit seiner Heimat verbunden, so wirkte er von 1978 bis 2008 als Musikalischer Direktor des Berkeley Symphony Orchestra. Die frühen Jahre seiner Karriere verbrachte er in Boston, wo er am Opernhaus sowie als Assistant von Seiji Ozawa beim Boston Symphony Orchestra in Erscheinung trat. Kent Naganos Erfolg in den USA führte zu ersten Verpflichtungen in Europa, darunter die Posten des Musikalischen Direktors der Opéra national de Lyon (1988–1998) sowie des Hallé Orchestra (1991–2000). Der Künstler wurde mit der Ehrendoktorwürde der Concordia University sowie der San Francisco State University ausgezeichnet.

Kent Nagano

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EXPERIENCE: Künstlergespräch mit Kent Nagano, William Blank und Jan Vogler Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Sergei Nakariakov

Instrumentalisten

Sergei Nakariakov

Sergei Nakariakov

»Der Paganini der Trompete«, »Ein außergewöhnliches Talent« – Dies sind nur einige der Attribute, mit denen Sergei Nakariakov in der Musikwelt geschmückt wird.

Geboren wurde er 1977 in Gorki, dem heutigen Nischni Nowgorod. Seine musikalische Laufbahn begann er jedoch zunächst mit dem Klavierspiel und widmete sich erst später einem intensiven Trompetenstudium. Bis zum Jahre 1995 war es ausschließlich sein Vater, Mikhail Nakariakov, der hierbei das außergewöhnliche musikalische Gespür des jungen Trompeters förderte und ihm überdies das technische Rüstzeug eines Virtuosen mit auf den Weg gab. Ersten Konzerten in Russland folgten schnell Einladungen nach Schweden, Österreich, in die Niederlande und nach New York. Überall versetzte der junge Nakariakov das Publikum durch eine unvergleichliche Virtuosität und tiefempfundene Musikalität in Erstaunen. Bereits Anfang der 1990er-Jahre debütierte er bei den Salzburger Festspielen und gastierte beim Schleswig-Holstein Musik Festival, wo ihm der »Prix Davidoff« verliehen wurde. Seitdem ist er in vielen Musikmetropolen und bei zahlreichen Festivals aufgetreten, außerdem unternahm er regelmäßig umjubelte Tourneen durch Japan. Dabei spielte er bereits mit zahlreichen renommierten Solisten, darunter Evgeny Kissin, Tatjana Nikolaeva und Martha Argerich. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören Yuri Bashmet, Jiří Bělohlávek, Christoph Eschenbach, Sir Neville Marriner, Kent Nagano und Jaap van Zweden.

Im Jahre 2001 spielte Sergei Nakariakov in dem japanischen Film »Taiga no itteki« sowohl die Rolle eines jungen Trompeters in Tokyo als auch den Soundtrack des Films. 2002 wurde er mit dem »ECHO Klassik« als Instrumentalist des Jahres ausgezeichnet Der deutsche Komponist Jörg Widmann komponierte eigens für Sergei Nakariakov das Trompetenkonzert »Ad Absurdum«, welches der Trompeter 2006 mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen uraufgeführt hat. Eine enge und fruchtbare Künstlerfreundschaft verbindet Nakariakov auch mit dem Jazztrompeter Till Brönner. Ende Juli 2013 konnte die Premiere des Projekts »Brönner und Nakariakov« beim Schleswig-Holstein Musik Festival einen großen Erfolg verbuchen und wurde nachfolgend auch in anderen deutschen Musikmetropolen begeistert aufgenommen.

Sergei Nakariakows Diskographie umfasst die berühmtesten Trompetenkonzerte und Solowerke sowie atemberaubende Bearbeitungen hochvirtuoser Instrumentalkonzerte. Bei Warner Classics erschien u.a. die Rezital-CD »Widmung«, die Sergei Nakariakov und seine langjährige Klavierpartnerin Maria Meerovitch eingespielt haben.

Sergei Nakariakov spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois, Paris.

Sergei Nakariakov

Sergei Nakariakov

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Sergei Nakariakov & Maria Meerovitch Palais im Großen Garten
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Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Orchester

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden wurde 2007 anlässlich eines Konzerts zum 6. Jahrestag der Grundsteinlegung der Neuen Synagoge Dresden gegründet. Jüdische und nicht jüdische Musiker, teils Mitglieder renommierter Orchester wie der Dresdner Philharmonie, teils Absolventen der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, erarbeiten gemeinsam die Programme eines vergessenen, versunkenen Repertoires.

Primärer Aufführungsort ist die Neue Synagoge Dresden. Doch auch in anderen Städten wurde und wird gespielt, darunter Leipzig, Chemnitz, Görlitz sowie Berlin; Konzertreisen führten 2012 außerdem nach Frankreich und Polen. Derzeit werden in erster Linie Werke für Streichorchester in einer Besetzung von ca. 24 Musikern präsentiert. Der daraus entstehende spezielle Klang lässt sich in der Dresdner Synagoge besonders gut realisieren.

Das Ziel der NJKD ist die Aufführung von Werken jüdischer Komponisten, die während der Nazizeit vertrieben, ermordet oder verfemt wurden, etwa Franz Waxmann, Ernest Bloch, Erwin Schulhoff und Franz Schreker. Es gibt ein reichhaltiges, attraktives Konzertrepertoire, seit nunmehr sieben Jahrzehnten in deutschen Konzertsälen kaum gespielt, welches die Musikerinnen und Musiker wiederbeleben möchten. U. a. sollen diese Kompositionen einen Beitrag zur Versöhnung und zum kulturellen Verständnis leisten.

In Europa zum Teil schon sehr bekannte und beliebte Musiker, wie der Wiener Erich Wolfgang Korngold, wurden von Hitler zunächst mit Aufführungsverbot belegt und später mit Ermordung bedroht, weshalb viele in die USA flohen, wo sie oft neu beginnen mussten – einige wurden beispielsweise in Los Angeles für den Film tätig. Sie waren in der Regel hervorragend ausgebildet, da sie Lehrer wie Zemlinsky, Reger oder Mahler gehabt hatten. Die erlernte Meisterschaft ist in ihren Filmmusiken ebenso präsent wie in ihren Werken für den Konzertsaal. Einer Reihe von Musikern gelang die Flucht aus Europa nicht. Sie wurden in den Lagern der Nazis umgebracht. Mit Ihnen verschwand ihre Musik. Diese Werke liegen uns besonders am Herzen.

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

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New York Gypsy All-Stars

Ensembles

New York Gypsy All-Stars

New York Gypsy All-Stars

Die Wurzeln der sogenannten »Gypsy music« liegen in Indien, von wo aus die Roma einst über Persien nach Ost- und Mitteleuropa einwanderten. Dabei nahmen sie Stile und Einflüsse aus zahlreichen Kulturen auf und verarbeiteten diese in ihren eigenen Stücken weiter. Umgekehrt hat kaum eine andere Volksmusik so viele Spuren in der Kunstmusik hinterlassen wie die Musik der Roma. Als klassisch ausgebildete Musiker und Absolventen der weltweit namhaftesten Konservatorien sind die New York Gypsy All-Stars in Konzertsälen und Jazzclubs sowie auf Festivalbühnen gleichermaßen zuhause. Das Quintett wird für seinen dynamischen, hoch virtuosen und differenzierten Mix aus Jazz, Funk und Electronica mit Klängen aus Balkan, Lateinamerika und Indien im typischen Gypsy-Musikgewand weltweit gefeiert. Ihre kulturell vielfältigen Hintergründe unterstreichen die New York Gypsy All-Stars durch eine große Breite an dargebotenen Werken von traditionellen Weisen bis hin zu eigenen Kompositionen und Arrangements. In unterschiedlichsten Umgebungen und ebenso abwechslungsreich wie seine genreübergreifenden Programme präsentiert das Ensemble Kammermusik auf allerhöchstem Niveau. Neben Konzertreisen durch die USA tourt die Band regelmäßig durch Australien, Asien, Südamerika und Europa. Sie gastierten u.a. im Pierre Boulez Saal Berlin, im Konzerthaus Dortmund, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem BOZAR Brüssel, bei Music Meeting Nijmegen, beim Masala Weltbeat Festival, dem Sommer in Lesmona und vielen mehr. Außerdem treten die All-Stars regelmäßig mit sinfonischen Orchestern auf: Seit ihrem Debüt mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, einem der führenden Orchester Europas, besteht ein maßgeblicher Teil ihrer Tourneeaktivitäten aus Engagements mit Sinfonieorchestern auf Konzertbühnen weltweit.

New York Gypsy All-Stars

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New York Gypsy All-Stars Residenzschloss (Stallhof)
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Noa

Sänger/innen

Noa

Noa

ist eine Sängerin und Liedermacherin mit jemenitischen, israelischen und amerikanischen Wurzeln, die mit einer einmaligen Stimme und herausragender Bühnenpräsenz gesegnet ist. Zusammen mit ihrem langjährigen musikalischen Partner, dem Gitarristen Gil Dor, hat Noa Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer einzigartigen, leidenschaftlichen und intelligenten Art zu komponieren und zu singen fasziniert.

Für ihre unermüdliche, mutige Arbeit für den Frieden in ihrem Land und ihre zahlreichen freiwilligen Einsätze auf der ganzen Welt wurde sie mit einer langen Reihe an Titeln geehrt; unter anderem wurde sie zur Goodwill-Botschafterin der FAO (Food and Agriculture Organization) sowie zum Commendatore Ordine al Merito della Repubblica Italiana ernannt und bekam neben weiteren Auszeichnungen den »Chrystal Award« des WEF (World Economic Forum) in Davos sowie die »Dove of Peace« von Shimon Peres verliehen. Noa ist eine talentierte und engagierte Künstlerin, wie man sie heutzutage nur selten in der Populärmusik antrifft. Sie wurde unter anderem mit Barbra Streisand, Joan Baez, Nana Mouskouri, Joni Mitchell und Elis Regina verglichen. Ihr Talent und ihre künstlerische Integrität haben die Aufmerksamkeit und die Herzen einiger musikalischer Legenden unserer Zeit erobert, darunter Quincy Jones, Sting und Pat Metheny, der ihr erstes internationales Album »Noa« 1994 produzierte.

Noa hat ihre Version des »Ave Maria« für Papst Johannes Paul II. im Vatikan gesungen und war damit die einzige bedeutende israelische Künstlerin, die im Rahmen der historischen Friedensdemonstration auftrat, bei der Yitzak Rabin ermordet wurde. Weiterhin hat sie den Titelsong für Roberto Begninis Oskar-prämierten Film »Das Leben ist schön« geschrieben und aufgenommen, mit unzähligen weltbekannten Künstlern zusammengearbeitet und Hunderte von Songs auf Englisch und Hebräisch komponiert. Vor allem in Europa und Israel, wo sie jetzt lebt, stößt Noa überall wo sie hinkommt auf ein begeistertes Publikum, und auch in den USA, wo sie aufwuchs, erfreut sie sich einer stetig wachsenden Fangemeinde.

Noa

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Noa Palais im Großen Garten
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Aoife O'Donovan

Sänger/innen

Aoife O'Donovan

Aoife O'Donovan

Aoife O’Donovan, von der »New York Times« als »eine Sängerin mit unbestrittenem Instinkt« bezeichnet, ist eine der gefragtesten Sängerinnen und Songschreiberinnen ihrer Generation. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie weltweit mit einigen der bedeutendsten Musikgrößen verschiedenster Genres zusammen, darunter Alison Krauss, Yo-Yo Ma und Dave Douglas. Das jüngste Beispiel ist I’m With Her, eine Band bestehend aus Sara Watkins, Sarah Jarosz und O’Donovan. Ihr Debütalbum »See You Around«, das im Februar 2018 veröffentlicht wurde, wurde von »NPR« als »mutwillig aufgeschlossen« gelobt und von »The Guardian« als gleichermaßen »ätherisch und zielgerichtet« bezeichnet. Als Solokünstlerin veröffentlichte Aoife O’Donovan bislang zwei Studioalben. »In the Magic Hour« (2016), ein Album mit 10 Liedern, wurde vom »Mojo Magazine« als »berauschend und explorativ« beschrieben; die »New York Times« bezeichnete »The King of All Birds« als einen der besten Songs des Jahres 2016. Nach ihrer Tour veröffentlichte Aoife O’Donovan Ende des Jahres 2016 ein Live-Album »Man In A Neon Coat: Live From Cambridge« gemeinsam mit ihrer Tourband. Ihr Solo-Debütalbum »Fossils« aus dem Jahr 2013 ist eine stimmungsvolle Sammlung von Original-Songs mit Country-Flair. Das Album wurde von der Kritik hoch gelobt und in mehreren »Best of 2013«-Listen aufgeführt, darunter von »NPR Music«, dem »American Songwriter«, dem »New York Magazine« und »No Depression«. O’Donovan war innerhalb der letzten 10 Jahre als Mitbegründerin und Leadsängerin der Band Crooked Still tätig und war als Sängerin auf »The Goat Rodeo Sessions«, dem mit dem Grammy ausgezeichneten Album von Yo-Yo Ma, Stuart Duncan, Edgar Meyer und Chris Thile zu hören. Derzeit ist sie Mitglied der House-Band in der Radio-Varieté-Show »Live From Here«. Im Frühjahr 2020 erblickt in Zusammenarbeit mit einem Streichquartett ein neues Programm mit dem Titel »Songs and Strings« das Licht der Welt, welches neben einigen traditionellen Favoriten den Liederzyklus »Bull Frogs Croon« beinhaltet. Das mit Jeremy Kittel und Teddy Abrams verfasste und entwickelte Stück, das 2015 beim Britt Festival uraufgeführt wurde, greift auf fantastische Texte des verstorbenen ehemaligen Poeten-Preisträgers von Oregon, Peter Sears, zurück.

Aoife O'Donovan

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Orchestre symphonique de Montréal

Orchester

Orchestre symphonique de Montréal

Orchestre symphonique de Montréal

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ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Orchester

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ist ein weltweit anerkanntes Spitzenorchester, das sich der Wiener Tradition des Orchesterspiels verbunden fühlt. Marin Alsop ist seit September 2019 Chefdirigentin. Das RSO Wien ist bekannt für seine außergewöhnliche und mutige Programmgestaltung: Häufig werden das klassisch-romantische Repertoire und Werke der klassischen Moderne mit zeitgenössischen Stücken und selten aufgeführten Werken anderer Epochen verknüpft.

In Wien spielt das RSO Wien zwei Abonnementzyklen im Musikverein und Konzerthaus. Darüber hinaus tritt es alljährlich bei großen Festivals im In- und Ausland auf: Enge Bindungen bestehen zu den Salzburger Festspielen, zum musikprotokoll im steirischen herbst und zu Wien Modern. Tourneen führen das RSO Wien regelmäßig nach Japan und China, aber auch nach Thailand, Taiwan, USA, Südamerika, Spanien und nach Deutschland – u.a. in die Berliner, Kölner und Essener Philharmonie sowie in die Elbphilharmonie Hamburg. Seit 2007 hat sich das RSO Wien durch seine kontinuierlich erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien als Opernorchester etabliert. Auch im Genre der Filmmusik ist das Orchester heimisch: Beispielsweise 2012 spielte es den Soundtrack zum Film »Die Vermessung der Welt« ein. Alljährlich dirigieren Komponisten das RSO Wien, die mit dem Oscar für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurden, bei der Gala »Hollywood in Vienna«.

Nahezu alle Aufführungen werden im Rundfunk übertragen. Durch eine wachsende Präsenz im Fernsehen und eine Kooperation mit dem Jugendsender FM4 erreicht das RSO Wien kontinuierlich neue Musikliebhaber*innen.

Zu den Gästen am Dirigentenpult des RSO Wien zählten u. a. Leonard Bernstein, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Mirga Gražinytė-Tyla, Barbara Hannigan, Jakub Hrůša, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Kirill Petrenko und Giuseppe Sinopoli. Als Komponisten und Dirigenten leiteten u. a. Luciano Berio, Péter Eötvös, Hans Werner Henze, Ernst Krenek, Krzysztof Penderecki das Orchester. Internationale Solist*innen treten regelmäßig mit dem RSO Wien auf, unter ihnen Renaud und Gautier Capuçon, Martin Grubinger, Hilary Hahn, Patricia Kopatchinskaja, Gidon Kremer, Lang Lang, Anna Netrebko, Heinrich Schiff und Christian Tetzlaff. Die umfangreiche Aufnahmetätigkeit umfasst Werke aller Genres, darunter viele Ersteinspielungen von Vertretern der klassischen österreichischen Moderne und österreichischen Zeitgenoss*innen. 2019 wurde die Live-Aufnahme von Gottfried von Einems »Der Prozess« bei den Salzburger Festspielen 2018 mit dem »Diapason d’Or« und dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet.

Das RSO Wien hat ein breit angelegtes Education-Programm ins Leben gerufen, das u.a. Workshops für Kinder und Jugendliche umfasst. Bereits seit 1997 werden jedes Jahr hochbegabte Musiker*innen in die RSO-eigene Orchesterakademie aufgenommen und regelmäßig spielt das RSO Wien die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen der Musikuniversität Wien. Das RSO Wien ging 1969 aus dem Großen Orchester des Österreichischen Rundfunks hervor. Unter seinen Chefdirigenten Milan Horvat, Leif Segerstam, Lothar Zagrosek, Pinchas Steinberg, Dennis Russell Davies, Bertrand de Billy und Cornelius Meister vergrößerte das Orchester kontinuierlich sein Repertoire und sein internationales Renommee.

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

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Daniel Ottensamer

Instrumentalisten

Daniel Ottensamer

Daniel Ottensamer

Daniel Ottensamer, Solo-Klarinettist der Wiener Philharmoniker, ist nicht nur gern gesehener Gast namhafter Orchester, sondern auch begeisterter Kammermusiker. Neben berühmten Werken der Klarinettenliteratur wie den Quintetten von Mozart und Brahms erkundet er mit Freunden und Kollegen im Projekt »daniel ottensamer music« auch unbekanntes Repertoire in verschiedenen Besetzungen.

Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem »Carl Nielsen International Clarinet Competitionä« in Dänemark im Jahr 2009, begleiteten seinen künstlerischen Werdegang.

Zu den Höhepunkten der letzten Jahre gehören Daniel Ottensamers Auftritte als Solist unter Lorin Maazel, Gustavo Dudamel, Andris Nelsons, Adam Fischer und Ivor Bolton mit den Wiener Philharmonikern, dem NHK Symphony Orchestra und dem Simon Bolivar Symphony Orchestra.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Daniel Barenboim, Angelika Kirchschlager, Barbara Bonney, Thomas Hampson, Juliane Banse, Bobby McFerrin, Bernarda Fink, Krassimira Stoyanova, Heinrich Schiff, Julian Rachlin, Mischa Maisky, das Hagen Quartett, das Signum Quartett, das Ensemble daniel ottensamer music (mit Noah Bendix-Balgley, Christoph Traxler, und Stephan Koncz) u.v.m. Daniel Ottensamer ist Gründungsmitglied der Clarinotts sowie des Ensembles The Philharmonix, welches ein musikalisches Repertoire von Klassik über Jazz und Klezmer bis hin zu Latin-Sound und Swing abdeckt und das 2018 den »Opus Klassik« gewann. 2015 erschien seine Debut-CD bei Sony Classical mit einer Einspielung des Klarinettenkonzertes von Mozart mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Daneben hat Daniel Ottensamer die Sonaten von Johannes Brahms und Carl Maria von Weber bei Classics Concert Records eingespielt. 2016 erschien die Debut-CD der Clarinotts bei der Deutsche Grammophon, 2019 »La Vie en Rose«, eine Sammlung französischer Werke für Klarinette und Orchester bei Sony Classical. Die Einspielung der Brahms-Sonate in einer Orchestrierung von Luciano Berio sowie eine Schubert-CD zusammen mit Regula Mühlemann bei Sony Classical werden folgen.

Daniel Ottensamer

Daniel Ottensamer

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Marialy Pacheco

Instrumentalisten

Marialy Pacheco

Marialy Pacheco

Der bisher größte künstlerische Erfolg für Marialy Pacheco stellt ihr Gewinn der »Montreux Solo Piano Competition 2012« dar. Damit ist sie die erste Frau, die diese Auszeichnung in der 15-jährigen Geschichte des Wettbewerbs jemals erhalten hat. Die Jury äußerte sich u.a. wie folgt: »Die Entscheidung zwischen den drei Kandidaten war sehr schwer. Letztendlich waren für uns die Freude der Teilnehmerin am Performen und ihr authentisches Auftreten ausschlaggebend für unsere Wahl.«

1983 in Havana geboren, wuchs Marialy Pacheco in einer musikalischen Familie auf und begann bereits frühzeitig mit dem Klavierspiel. Nach ihrem Besuch der Escuela Nacional de Artes studierte sie am Instituto Superior de Arte in Havana drei Jahre lang Komposition bei Tulio Peramo.

2002 gewann sie die kubanische »Jo Jazz Competition« und zwei Jahre später nahm sie ihr erstes Album, »Bendiciones«, auf. Anlässlich des 185. Bösendorfer-Jubiläums 2013 bereicherte Marialy Pacheco die Veranstaltung mit dem einzigen Jazzbeitrag und trat so neben Klassikstars wie Valentina Lisitsa und Maria Mazo im Musikverein Wien auf. 2014 wurde Marialy Pacheco als erste weibliche Jazzpianistin weltweit zum »Bösendorfer Artist« ernannt.

Im August 2014 gab die Pianistin ihr Debüt im Bereich der Klassik und zeigte damit die musikalische Spannbreite ihres Repertoires, als sie Bachs Concerto in g-Moll gemeinsam mit dem Queensland Symphony Orchestra unter Gustavo Gimenio in Brisbane (Australien) aufführte. Marialy Pacheco konzertierte bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals, darunter das Montreux Jazz Festival, das Rheingau Musik Festival, Piano City Milano, das Havana Jazz Festival, das Beethovenfest Bonn und viele andere.

Im April 2017 veröffentlichte sie ihre neue CD »DUETS« – ein sehr persönliches und facettenreiches Album, wofür Marialy Pacheco einige ihrer Lieblingsmusiker einlud, etwa Hamilton de Holanda, Omar Sosa, Joo Kraus, Rhani Krija, Miguel Zenón und Max Mutzke. Marialy Pacheco ist in der aktuellen Reihe berühmter kubanischer Jazzpianisten – in die beispielsweise auch Roberto Fonseca, Omar Sosa oder Gonzalo Rubalcaba gehören – die einzige Frau.

Marialy Pacheco

Marialy Pacheco

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Max Mutzke & Marialy Pacheco Staatsoperette Dresden
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Georg Pelzer

Sonstige

Georg Pelzer

Georg Pelzer

Georg Pelzer, Jahrgang 1985, ist freischaffender Regisseur, Autor und Videokünstler. Sein Spielfilmdebüt »Fluten« feierte 2019 bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen seine Uraufführung und war dort für den »Förderpreis Neues Deutsches Kino« und den »Hofer Goldpreis« für die beste Nachwuchsregie nominiert. Mit dem Filmprojekt, für das er auch das Drehbuch schrieb, schloss er im selben Jahr sein Masterstudium im Fach Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar ab.

Neben seinem Studium war er Regieassistent am Nationaltheater Weimar, u.a. bei Bernhard Mikeska, Sebastian Martin und Bettina Brunier (Hospitanz). Im Rahmen eines Auslandssemesters studierte er Film Studies an der Oxford Brookes University. Er ist außerdem Absolvent des Förderprogramms »TP2-Talentpool« und nahm an der Masterclass Filmregie der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch teil.

Georg Pelzers absurder Kurzfilm »Déjà-vu« war international im Rahmen von über 50 Filmfestivals, Theaterfestivals und Ausstellungen zu sehen. Sein darauffolgender Kurzfilm »Neverland Now« feierte 2015 auf dem Filmfest Dresden Premiere und wurde ebenfalls weltweit auf zahlreiche Festivals eingeladen.

Georg Pelzer

Georg Pelzer

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Bohème 2020 Theaterruine St. Pauli
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Katharina Pfeiffer

Dirigenten

Katharina Pfeiffer

Katharina Pfeiffer

wurde in Berlin-Pankow geboren und wuchs dort in einem sehr musikalischen Elternhaus auf. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ersten Klavier- und Geigen-, später auch Schlagzeugunterricht. Während ihrer Schulzeit sammelte sie Erfahrungen in diversen Kantoreien, Orchestern und Bands. 2003 nahm sie ein Studium der Kirchenmusik auf und schloss dieses 2011 mit dem A-Diplom ab.

Katharina Pfeiffer war während ihres Studiums mehrere Jahre Mitglied im Sächsischen Vokalensemble, ihre Leidenschaft gilt bis heute nach wie vor dem Chorsingen und -dirigieren. Seit 2011 ist sie hauptamtliche Kirchenmusikerin an der Dresdner Lukaskirche. Dort hat sie seitdem unter anderem die Leitung des St. Lukas Gospelchores inne, mit dem sie zuletzt die »Misatango« (»Tangomesse«) von Martín Palmeri und Duke Ellingtons »Sacred Concert« zur Aufführung brachte. Daneben pflegt sie mit ihrem Konzertchor die klassische Oratoriumsliteratur und arbeitet regelmäßig mit dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden und der Batzdorfer Hofkapelle zusammen.

Katharina Pfeiffer

Katharina Pfeiffer

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Orchester

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Das Philharmonische Staatsorchester ist Hamburgs größtes und ältestes Orchester und blickt zurück auf einen langen musikalischen Werdegang. Als 1934 das Philharmonische Orchester und das Orchester des Hamburgischen Stadttheaters fusionierten, trafen zwei traditionsreiche Klangkörper aufeinander. Bereits seit 1828 wurden Philharmonische Konzerte in Hamburg gespielt, Künstler wie Clara Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms waren regelmäßige Gäste der Philharmonischen Gesellschaft. Die Historie der Oper reicht noch weiter zurück: seit 1678 gibt es in Hamburg Musiktheater, wenngleich sich ein festes Opern- bzw. Theaterorchester erst später konstituierte. Bis heute prägt das Philharmonische Staatsorchester den Klang der Hansestadt, ist Konzert- und Opernorchester in einem.

In seiner langen Geschichte traf das Orchester auf große Künstlerpersönlichkeiten wie Telemann, Tschaikowsky, Strauss, Mahler, Prokofjew oder Strawinsky. Seit dem 20. Jahrhundert prägten Chefdirigenten wie Karl Muck, Joseph Keilberth, Eugen Jochum, Wolfgang Sawallisch, Horst Stein, Hans Zender, Christoph von Dohnányi, Gerd Albrecht, Ingo Metzmacher oder Simone Young den Klang der Philharmoniker. Bedeutende Kapellmeister der Vorkriegszeit wie etwa Otto Klemperer, Wilhelm Furtwängler, Bruno Walter, Karl Böhm oder Hans Schmidt-Isserstedt brillierten ebenso am Pult wie herausragende Dirigenten unserer Tage: Christian Thielemann, Semyon Bychkov, Kirill Petrenko, Sir Neville Marriner, Valery Gergiev, Marek Janowski oder Sir Roger Norrington.

Seit 2015 ist Kent Nagano Hamburgischer Generalmusikdirektor sowie Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters und der Staatsoper Hamburg. Zu seinem Amtsantritt initiierte Nagano mit der Philharmonischen Akademie ein neues Projekt, das den Auftakt zur jeweils neuen Opern- und Konzertsaison bildet und neben besonderen Spielorten auch ein großes Open-Air-Konzert auf dem Hamburger Rathausmarkt umfasst. 2008 wurden die damalige Generalmusikdirektorin Simone Young und das Philharmonische Staatsorchester mit dem »Brahms-Preis« der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Auf CD liegen ein kompletter Wagner-Ring sowie sämtliche Symphonien von Brahms und Bruckner vor – letztere in den selten gespielten Urfassungen – sowie Werke von Mahler, Hindemith, Berg und DVDs mit Opern- und Ballettproduktionen von Hosokawa, Offenbach, Reimann, Auerbach, Bach, Puccini, Poulenc und Weber.

Der musikalischen Tradition der Hansestadt fühlen sich die Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters ebenso verpflichtet wie der künstlerischen Zukunft Hamburgs. Bereits seit 1978 besuchen die Musikerinnen und Musiker regelmäßig Hamburger Schulen. Heute betreibt das Orchester ein breit gefächertes Education-Programm, das Schul- und Kindergartenbesuche, musikalische Patenschaften, Kindereinführungen, Familienkonzerte und Orchesterproben für Schulklassen beinhaltet und in der eigenen Orchesterakademie junge Musiker auf den Beruf vorbereitet. Damit leisten die Philharmoniker mit viel Spaß an der Sache einen wertvollen Beitrag zur musikalischen Nachwuchsarbeit in der Musikstadt Hamburg.

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

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Francesco Piemontesi

Instrumentalisten

Francesco Piemontesi

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Adam Plachetka

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Adam Plachetka

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Adam Plachetka

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Kimmo Pohjonen

Instrumentalisten

Kimmo Pohjonen

Kimmo Pohjonen

Mit seiner internationalen Karriere, die bis in die Mitte der 1990er-Jahre zurückreicht, hat der finnische Akkordeon-Abenteurer Kimmo Pohjonen die Akkordeonmusik, ihren Sound und ihre Performance revolutioniert. Pohjonen entwickelte sein eigenes maßgeschneidertes Instrument, das Spezialeffekte, MIDI und andere Elektronik umfasst. Seine Aufnahmen enthalten dynamische Kompositionen mit kühnen, neuen und beeindruckenden Akkordeonklängen, während seine Performances mit Surround-Sound und Lichtshow kombiniert werden, um so ein einzigartiges und faszinierendes Erlebnis zu schaffen. Sein neuestes Album »Sensitive Skin« (Octopus / Ondine, 2015) mit allen neuen Pohjonen-Kompositionen featured die Special Guests Tuomas Norvio (Elektronik), das Kronos Quartet (Streichquartett), Samuli Kosminen (Schlagzeug, Percussion), Timo Kämäräinen (Gitarre, Bouzouki), Sami Kuoppamäki (Schlagzeug), Inka und Saana Pohjonen (Gesang), Arto Järvelä (Nyckelharpa), Ismo Alanko (Gesang), Lauri Porra (Bass), Timo Alakotila (Kronos Arrangements) und mehr. Zu den jüngsten Projekten Kimmo Pohjonens gehört »Ultra Organ«, das von der Kölner Philharmonie in Auftrag gegeben wurde. Für »Ultra Organ« entwickelte Pohjonen ein völlig neues Instrument, mit welchem die Orgelklänge durch sein Akkordeon elektronisch nachgebildet werden. »Ultra Organ« wurde 2017 in der Kölner Philharmonie uraufgeführt und 2018 in der Elbphilharmonie Hamburg aufgeführt. Pohjonen tritt weltweit als Solokünstler und in zahlreichen Ensembles und Projekten auf, darunter Kimmo Pohjonen Skin Trio mit Inka Pohjonen und Saana Pohjonen, Uniko mit dem Kronos Quartet oder dem Proton String Quartet, KTU mit Trey Gunn und Pat Mastelotto (von King Crimson), Bright Shadow mit der finnische Balletttänzerin Minna Tervamäki und mehr. Er trat in einigen der renommiertesten Konzertsäle und auf den größten Festivals der Welt auf, darunter David Bowies Meltdown und Patti Smiths Meltdown (London), die Proms in der Royal Albert Hall, das Barbican in London, das Lincoln Center und die Carnegie Hall in New York und viele mehr. Der Dokumentarfilm über Pohjonen, »Soundbreaker« (2012), wurde in über 30 Ländern und in über 50 deutschen Städten gezeigt.

Kimmo Pohjonen

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Christoph Pohl

Sänger/innen

Christoph Pohl

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Tiffany Poon

Instrumentalisten

Tiffany Poon

Tiffany Poon

wurde in Hong Kong geboren, und mit acht Jahren in die Pre-College-Abteilung der Juilliard School mit einem Vollstipendium aufgenommen. Als 10-jährige folgten ihr Rezital- und Orchester-Debüt in den USA. Seitdem gab sie Rezitale in ganz USA, Kanada, Europa, Australien und China und ist als Solistin mit Orchestern in den USA und in Europa aufgetreten. Tiffany Poon erhielt 2014 ein Vollstipendium des Austauschprogramms der Columbia University / Juilliard School und studierte Klavier bei Emanuel Ax und Joseph Kalichstein. Von der Columbia University wurde sie als John Jay Stipendiatin für ihre hervorragende akademische und künstlerische Leistung ausgezeichnet. Im Mai 2018 schloss sie ihr Bachelorstudium in Philosophie an der Columbia University ab. Seit Herbst 2018 studiert sie im Masterstudiengang Musik bei Peter Serkin mit einem Vollstipendium an der Yale School of Music. Tiffany Poon wurde 2014 als eine der »National YoungArts Winner« in den USA ausgezeichnet. Ihre Preise umfassen den Ersten Preis und den »Best Performance of Concerto«-Preis beim 8. Moskauer Internationalen Chopin-Wettbewerb für junge Pianisten 2012 und den Ersten Preis im Juilliard School Pre-College-Konzertwettbewerb 2014. Zuletzt gewann sie den Ersten Preis im Manhattan International Music Competition sowie den Dritten Preis beim 17. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau 2016 und 2017 den Zweiten Preis im Wettbewerb der Walter W. Naumburg Foundation in den USA. Ihr hoch gelobtes Debütalbum »Natural Beauty« erschien Mai 2014 bei der KAWAI Edition. Das Album enthält Werke von Bach, Haydn, Chopin, Liszt und Debussy. Neben Auftritten und ihrem Studium widmet sie ihre Zeit auch der Erstellung von YouTube-Videos. In diesen Clips gibt sie mit dem Wunsch ein neues Publikum für ihre Musik zu begeistern Einblicke in ihren Alltag als Musikerin. Tiffany Poon ist ein 2018 Fellow der Young Artists Foundation gGmbH und lebt derzeit in New York. 2019 war sie Teil des spartenübergreifenden Künstlerprogramms »Bohème 2020« der Dresdner Musikfestspiele.

Tiffany Poon

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Klavierrezital Tiffany Poon Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Klavierrezital Tiffany Poon Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Hans-Christoph Rademann

Dirigenten

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

Als Chorklangspezialist zählt Hans-Christoph Rademann zu den gefragtesten Dirigenten weltweit. Mit seiner Arbeit setzte er Maßstäbe für die historisch informierte, zeitgemäße Interpretation barocker Vokalmusik: transparent, lebendig und nah am Text. Besonderer Schwerpunkt sind die mitteldeutschen Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Johann Adolf Hasse, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Die preisgekrönte Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, an der er von 2009 bis 2019 mit dem Dresdner Kammerchor gearbeitet hat, gilt als Referenzaufnahme. Ebenso finden seine Interpretationen romantischer Werke und zeitgenössischer Kompositionen höchste Anerkennung.

Neben der Arbeit als Künstlerischer Leiter des Dresdner Kammerchores und als Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart ist er zu Gast bei weltbekannten Orchestern und Chören wie dem RIAS Kammerchor, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem National Chamber Choir of Ireland und dem Collegium Vocale Gent. Konzertreisen führen ihn in die europäischen Musikzentren und in die USA, nach Israel, Südamerika, Südafrika, Indien, Russland, China, Taiwan und Japan.

Hans-Christoph Rademann wurde mehrfach mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« (zuletzt 2016) ausgezeichnet und erhielt wiederholt den »Grand Prix du Disque«, den »Diapason d’Or«, den »Pizzicato Supersonic« und den »Choc de Classica« sowie den »Gramophone Classical Music Award« (2014). 1994 wurde er mit dem »Förderpreis« und 2014 mit dem »Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden« für seine Verdienste um das Dresdner Musikleben geehrt. 2008 wurde ihm die Sächsische Verfassungsmedaille verliehen. 2016 erhielt er den »Preis der Europäischen Kirchenmusik der Stadt Schwäbisch Gmünd«. Für seine beispielhafte Interpretation und Einspielung der gesamten Werke von Heinrich Schütz hat Hans-Christoph Rademann im September 2018 den neu gestifteten »Internationalen Heinrich-Schütz-Preis« erhalten.

1985 gründete Hans-Christoph Rademann den Dresdner Kammerchor, den er bis heute leitet; von 1999 bis 2004 leitete er zudem den NDR Chor. Seit 2000 ist er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und von 2007 bis 2015 war er Chefdirigent des RIAS Kammerchores. 2008 initiierte Hans-Christoph Rademann in Berlin das Dirigentenforum, das den internationalen Dirigentennachwuchs fördert. Im Sommer 2013 übernahm er als Nachfolger Helmuth Rillings die Leitung der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Darüber hinaus ist er Intendant des Musikfestes Erzgebirges und Botschafter des Erzgebirges.

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Radio-Sinfonieorchester Prag

Orchester

Radio-Sinfonieorchester Prag

Radio-Sinfonieorchester Prag

Das Radio-Sinfonieorchester Prag ist eines der herausragenden tschechischen Orchester unserer Zeit. Seit der Saison 2018/19 ist der renommierte deutsche Dirigent Alexander Liebreich Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchesters. Marek Šedivý ist Erster Gastdirigent.

Für die kommende Saison sind Konzerte mit dem Cellisten Jean-Guihen Queyras (Artist-in-residence der Spielzeit), den Geigerinnen Elina Vähälä und Veronika Eberle, den Pianisten Benjamin Grosvenor und Brad Mehldau, dem Tenor Ian Bostridge, dem Harfenisten Mahan Esfahani sowie mit den Dirigenten John Axelrod, Jessica Cottis und Sylvain Cambreling geplant.

Auch in der vergangenen Zeit standen bereits zahlreiche exzellente tschechische sowie nicht-tschechische Dirigenten am Pult des Orchesters, darunter Tomáš Netopil, Petr Altrichter, Jakub Hrůša, Cornelius Meister, Stefan Asbury, Ion Marin, Michał Nesterowicz, Anu Tali und Wayne Marshall. Die Solisten, mit denen der Klangkörper zusammenarbeitete, umfassen u. a. Pianisten wie Krystian Zimerman und Jean Efflam-Bavouzet, Violinisten wie Leila Josefowicz, Sergei Chaschatrjan und Pierre Amoyal, Cellisten wie Gautier Capuçon, Alban Gerhardt, István Várdai und Steven Isserlis, sowie den Posaunisten Christian Lindberg. Zudem konzertierte das RSO Prag mit Jazz-Größen wie Avishai Cohen oder mit Sängerinnen und Sängern wie Renée Fleming, Elīna Garanča, José Cura, Juan Diego Flórez, Dmitri Hvorostovsky und Jonas Kaufmann. Regelmäßig gibt das Orchester Werke bei zeitgenössischen tschechischen Komponisten in Auftrag, darunter Pavel Zemek Novák, Jan Ryant Dřízal und Miroslav Srnka.

Auch die Liste an Einspielungen ist bemerkenswert. Bei der jüngsten Veröffentlichung handelt es sich um eine Janáček-Trilogie unter der musikalischen Leitung von Tomáš Netopil (Supraphon). Zwei dieser Aufnahmen können sich mit dem Titel »Editor’s Choice« des renommierten »Gramophone«-Magazins schmücken.

Neben Auftritten in Japan und im europäischen Ausland ist das RSO Prag regelmäßiger Gast bei den großen tschechischen Festivals: dem Prague Spring International Music Festival, dem Dvořák Prague International Music Festival, Smetana’s Litomyšl, dem Leoš Janáček International Music Festival und dem Český Krumlov International Music Festival.

Radio-Sinfonieorchester Prag

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Sir Simon Rattle

Dirigenten

Sir Simon Rattle

Sir Simon Rattle

wurde in Liverpool geboren und studierte an der Royal Academy of Music in London. Von 1980 bis 1998 war er Erster Dirigent und Künstlerischer Berater des City of Birmingham Orchestra und wurde 1990 zum Musikalischen Direktor ernannt. 2002 ging er nach Berlin und hatte bei den Berliner Philharmonikern bis 2018 die Positionen des Künstlerischen Direktors sowie des Chefdirigenten inne. Da er ab 2017 als Musikalischer Direktor des London Symphony Orchestra fungierte, leitete er in der Saison 2017/18 beide Ensembles.

Bei EMI ist eine über 70 CDs umfassende Sammlung von Aufnahmen mit Sir Simon Rattle erschienen, für welche er zahlreiche bedeutende Preise erhielt. Veröffentlicht wurden u.a. die Einspielungen von Strawinskys »Psalmensinfonie«, Berlioz’ »Symphonie fantastique« oder Mahlers Zweite Sinfonie. Ab 2014 realisierte Sir Simon Rattle seine Aufnahmen mit dem hauseigenen Label der Berliner Philharmoniker, Berliner Philharmoniker Recordings. Jüngste Veröffentlichungen beinhalten Debussys »Pelléas et Mélisande« und Mark-Anthony Turnages »Remembering« mit dem Label des London Symphony Orchestra, LSO Live.

Sehr wichtig ist dem Dirigenten auch sein Engagement im Bereich der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. So erfuhr das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, Zukunft@Bphil, im Zuge der Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle eine beachtenswerte Erweiterung und erhielt u.a. den »Schillerpreis der Stadt Mannheim«, die »Goldene Kamera« und die »Urania Medaille«. Zudem wurden Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker zu »UNICEF-Botschaftern« ernannt – dies war das erste Mal, dass diese Ehre einem künstlerischen Ensemble zuteilwurde. Unter Sir Simon Rattles Auszeichnungen finden sich weiterhin die Aufnahme in den Ritterstand (1994) sowie die Verleihung des »Order of Merit« durch die Queen 2014.

Im Jahr 2013 begannen Sir Simon Rattles enge Beziehungen zu den Osterfestspielen Baden-Baden. Darüber hinaus war er u.a. bereits beim Festival d’Aix-en-Provence sowie bei den Salzburger Osterfestspielen zu Gast. Seit vielen Jahren ist der Dirigent eng mit führenden Orchestern Europas und der USA verbunden, darunter das Philadelphia Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment und die Wiener Philharmoniker, mit denen er die kompletten Sinfonien und Klavierkonzerte Beethovens einspielte (Solist: Alfred Brendel).

Sir Simon Rattle

Sir Simon Rattle

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Katja Riemann

Sonstige

Katja Riemann

Katja Riemann

Katja Riemann, geboren und aufgewachsen bei Bremen, ist Schauspielerin und Sängerin. Ihr Studium des zeitgenössischen Tanzes und Schauspiels absolvierte sie in Hamburg, Hannover und München. 1987 folgte ihr erstes Theaterengagement an den Münchner Kammerspielen, anschließend am Berliner Schillertheater. Seit 1993 arbeitet die Künstlerin freischaffend und ist seitdem in zahlreichen Rollen bei Film und Fernsehen zu sehen, wie 1987 in Peter Beauvais’ »Sommer in Lesmona«, für den sie den »Adolf-Grimme-Preis« erhielt. Seitdem wurde ihr dreimal der »Deutsche Filmpreis« verliehen, dreimal der »Bayrische Filmpreis«, der »Ernst-Lubitsch-Preis«, je zweimal der »Bambi« und die »Goldene Kamera«. Für ihre Hauptrolle in Margarethe von Trottas Film »Rosenstraße« erhielt sie 2003 den »Goldenen Löwen von Venedig« und für den Soundtrack zum Film »Bandits«, den sie gemeinsam mit Jasmin Tabatabai und Nicolette Krebitz geschrieben hat, 1997 die »Goldene Schallplatte«.

Katja Riemann

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Katja Riemann & Sebastian Knauer Deutsches Hygiene-Museum
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Katja Riemann & Sebastian Knauer Deutsches Hygiene-Museum
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Sächsische Staatskapelle Dresden

Orchester

Sächsische Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden

Durch Kurfürst Moritz von Sachsen 1548 gegründet, ist die Sächsische Staatskapelle Dresden eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Seit ihrem Bestehen haben bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt. Zu ihren Leitern gehörten u. a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli. Ab 2002 standen Bernard Haitink (bis 2004) und Fabio Luisi (2007-2010) an der Spitze des Orchesters. Seit der Saison 2012/2013 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Staatskapelle. Im Mai 2016 wurde der ehemalige Chefdirigent Herbert Blomstedt zum Ehrendirigenten ernannt. Diesen Titel hatte bislang einzig Sir Colin Davis von 1990 bis zu seinem Tod 2013 inne. Myung-Whun Chung trägt seit 2012 den Titel des Ersten Gastdirigenten.

Richard Strauss war der Staatskapelle mehr als sechzig Jahre lang freundschaftlich verbunden. Neun seiner Opern, darunter »Salome«, »Elektra« und »Der Rosenkavalier« wurden in Dresden uraufgeführt; seine »Alpensinfonie« widmete er der Staatskapelle. Auch zahlreiche andere berühmte Komponisten schrieben Werke, die von der Staatskapelle uraufgeführt wurden. An diese Tradition knüpft das Orchester seit 2007 mit dem Titel »Capell-Compositeur« an. Nach Hans Werner Henze, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, György Kurtág, Arvo Pärt, Péter Eötvös und Aribert Reimann trägt diesen Titel in der Saison 2020/2021 Giuseppe Sinopoli posthum. Als neuer Capell-Virtuos wird sich Sir András Schiff mehrfach in Dresden präsentieren.

Die Sächsische Staatskapelle ist in der Semperoper beheimatet und hier pro Saison in etwa 250 Opern- und Ballettaufführungen zu hören. Hinzu kommen etwa 50 sinfonische und kammermusikalische Konzerte. Als eines der international begehrtesten Symphonieorchester gastiert die Staatskapelle regelmäßig in den großen Musikzentren der Welt. Seit 2013 ist die Sächsische Staatskapelle Dresden das Orchester der Osterfestspiele Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt.

Die Staatskapelle engagiert sich als Patenorchester des Gustav Mahler Jugendorchesters für den musikalischen Nachwuchs und ist zudem in der Region aktiv: Sie ist Partner des Meetingpoint Music Messiaen in Görlitz-Zgorzelec und rief 2010 die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch mit ins Leben, die sich – als erstes Festival weltweit – jährlich dem Schaffen Dmitri Schostakowitschs widmen.

2007 erhielt die Sächsische Staatskapelle Dresden als bislang einziges Orchester in Brüssel den »Preis der Europäischen Kulturstiftung für die Bewahrung des musikalischen Weltkulturerbes«.

Die Volkswagen Aktiengesellschaft ist Partner der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Sächsische Staatskapelle Dresden

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Sächsischer Kammerchor

Chöre

Sächsischer Kammerchor

Sächsischer Kammerchor

»Satt und wie aus einem Guss« der Klang, die »deutliche Artikulation«, der Gesang von »erregender Wendigkeit«; »die Musik strotzt vor Kraft«, »zu einem festlichen Ganzen kombiniert«, »auf hohem Niveau als zugespitzt kontrastreiches Seelengemälde«, »Hochbeeindruckend«, »transparent«. Mit diesen Worten bewerten »FONO FORUM«, »Leipziger Volkszeitung« und »Freie Presse« die Konzerte und Tonträger des Sächsischen Kammerchores. 2019 war dieses junge Ensemble bereits für den »OPUS KLASSIK« in der Kategorie Weltersteinspielung des Jahres nominiert.

Der offiziellen Gründung als Konzertchor (Mitglied im Verband deutscher Konzertchöre) im Jahr 2014 in Leipzig gingen einzelne Projekte seit 2009 voraus. Unter der Leitung des Dirigenten Fabian Enders widmet sich der Chor vor allem den Genres Oratorium und Kantate, der Wiederentdeckung unbekannter Werke und der Realisierung chorsinfonischer Uraufführungen. Daneben wird ein breites A-capella-Repertoire mit dem Schwerpunkt 20. Jahrhundert gepflegt.

Höhepunkte der vergangenen Jahre sind die Aufführungen der Oratorien »Elias«, »Paulus« und »Christus, der Auferstandene« sowie beider Bach’scher Passionen in der Thomaskirche Leipzig, zahlreiche Auftritte zum Bachfest Leipzig, zum MDR-Musiksommer, zu den Merseburger Orgeltagen, zur Schumanniade und den Mendelssohnfesttagen sowie die Uraufführung von Steffen Schleiermachers Szenen für Solo, Chor und Orchester »Ich. Thomas Müntzer. Knecht Gottes«.

Schirmherr des Sächsischen Kammerchores ist Kammersänger Prof. Peter Schreier. Der Chor bestreitet seine Konzerte mit Orchestern wie dem Mitteldeutschen Kammerorchester, der Staatskapelle Halle, der Kammerphilharmonie Odessa, den Philharmonischen Orchestern Cottbus und Altenburg-Gera, der Kammerakademie Halle, dem Leipziger Barockorchester, den Mitteldeutschen Virtuosen, der Erzgebirgischen Philharmonie u. v. a. Der Chor musiziert mit Solisten wie Klaus Mertens, Ute Selbig, Andreas Scheibner, Martin Petzold, Britta Schwarz, Annette Markert oder Matthias Eisenberg und arbeitet mit Gastidirigenten wie Peter Schreier, Georg Christoph Biller und Wolfgang Kupke zusammen. CD-Produktionen erschienen bei den Labels Rondeau (2015, 2018, 2019) und Querstand (2016). Hervorzuheben ist die Weltersteinspielung von Gustav Schrecks spätromantischem Oratorium »Christus, der Auferstandene«, die bei der internationalen Fachpresse umfassendes Lob fand.

Detailliert ausgearbeitet werden die oratorischen Werke hinsichtlich ihrer dramatischen Komponente und ihres Wort-Ton-Verhältnisses in überraschenden Interpretationen wiedergegeben, die Aspekte verschiedener aufführungspraktischer Strömungen bewusst einbeziehen und neuartig auswerten. Die Mitglieder des Sächsischen Kammerchores sind Absolventen des Thomanerchores Leipzig, des Dresdner Kreuzchores sowie Studierende und Absolventen der Musikhochschulen Dresden und Leipzig.

Sächsischer Kammerchor

Sächsischer Kammerchor

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Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Chöre

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde am 8. Oktober 1817 per königlichem Dekret durch Friedrich August I. gegründet. Die Erlassung dieses Dekrets war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, des neu engagierten Hofkapellmeisters. Als solcher hatte er 1817 den Auftrag erhalten, neben der traditionsreichen italienischen Oper in Dresden auch eine deutsche Operngesellschaft ins Leben zu rufen. Weber forderte die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors«, der den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde. In der Folge entwickelte sich der Sächsische Staatsopernchor dank hervorragender Persönlichkeiten, die ihn künstlerisch umsichtig und traditionsbewusst leiteten, zu einem erstklassigen und gefragten Klangkörper.

Über die Jahrhunderte hinweg entwickelten und pflegten u.a. Joseph Metzner, Wilhelm Fischer, Karl Maria Pembaur, Ernst Hintze, Gerhart Wüstner, Hans Peter Müller-Sybel, Hans-Dieter Pflüger und Matthias Brauer bis heute ein spezielles, diesem Staatsopernchor zugehörendes Klangideal, das besonders auch durch die rege Konzerttätigkeit des Chores beeinflusst wurde. Homogenität des Klangs, klangliche Noblesse, kultivierter Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte und -fülle sind wesentliche Attribute, für die der Sächsische Staatsopernchor steht.

Heute gilt der Sächsische Staatsopernchor als einer der besten Opernchöre Europas. Seine Auftritte in Opernvorstellungen, seine Mitwirkung in Konzerten, bei Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen, die kontinuierliche Präsenz bei Festspielen und auf Tourneen brachten ihm auch weltweit Beachtung sowie höchste Wertschätzung ein.

Besonders prägend für den Staatsopernchor war die Arbeit mit dem Dirigenten Giuseppe Sinopoli, der das künstlerische Potential als bei weitem noch nicht ausgeschöpft betrachtete. In zahlreichen CD-Produktionen wuchs das Chorensemble immer wieder über sich hinaus. In den Jahren nach Sinopolis plötzlichem Tod gelang durch kontinuierliche Arbeit eine Konsolidierung der künstlerischen Qualität.

Wie in allen künstlerischen Sparten der Sächsischen Staatsoper Dresden spielt auch im Staatsopernchor die enge Verknüpfung von Tradition, gegenwärtiger künstlerischer Verantwortung und Ausrichtung auf die Herausforderungen der Zukunft eine entscheidende Rolle. Seit 2013 ist der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt. Am 8. Oktober 2017 feierte der Sächsische Staatsopernchor Dresden sein 200-jähriges Chorjubiläum.

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

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Carolyn Sampson

Sänger/innen

Carolyn Sampson

Carolyn Sampson

ist sowohl auf den Konzert- wie auch auf den Opernbühnen der Welt zu Hause und ist im Vereinigten Königreich ebenso erfolgreich wie in ganz Europa und den USA.

Im Opernfach umfasst ihr Repertoire u.a. die Titelrolle in »Semele« sowie die Pamina in der »Zauberflöte« (English National Opera), verschiedene Partien in Purcells »The Fairy Queen« (Glyndebourne Festival) sowie Anne Trulove in »The Rake’s Progress« und Mélisande in »Pelléas et Mélisande« (beides in Produktionen der Scottish Opera). Auf dem internationalen Parkett trat sie bereits an der Opéra national de Paris, der Opéra de Lille, der Opéra national de Montpellier und der Opéra national du Rhin in Erscheinung. Zudem sang sie die Titelpartie in Lullys »Psyché« beim Boston Early Music Festival; ein Mitschnitt dessen wurde auf CD veröffentlicht und 2008 für den »Grammy« nominiert.

Carolyn Sampsons zahlreiche Konzertengagements führten sie bereits zu den BBC Proms und zu Orchestern wie Britten Sinfonia, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und vielen anderen. In Europa war sie u.a. mit dem Freiburger Barockorchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem WDR Sinfonieorchester zu erleben.

In den USA konzertierte sie als Solistin mit den Sinfonieorchestern Boston, Cincinnati, Detroit und San Francisco, dem Philadelphia Orchestra und anderen, zudem ist die Sopranistin regelmäßiger Gast beim Mostly Mozart Festival. Carolyn Sampson arbeitet mit weltweit renommierten Dirigenten zusammen, darunter Sir Mark Elder, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Philippe Herreweghe, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin und Louis Langrée. Oft gibt sie Rezitale in der Wigmore Hall, wo sie in der Saison 2014/15 den Status »Featured Artist« innehatte.

Über die vergangenen Jahre entwickelte und pflegte Carolyn Sampson eine musikalische Partnerschaft zu dem Pianisten Joseph Middleton, woraus u.a. die Rezital-CD »Fleurs« mit Werken von Komponisten wie Britten und Purcell hervorging (2015). Die Einspielung wurde in der Kategorie Gesang für die »Gramophone Classical Music Awards« nominiert. Darüber hinaus erschienen von den beiden »A Verlaine Songbook« und »Lost is my Quiet« (gemeinsam mit dem Countertenor Iestyn Davies).

Carolyn Sampson

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Tom Schilling

Sänger/innen

Tom Schilling

Tom Schilling

Der Schauspieler Tom Schilling macht Musik, die klingt, als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes getan, als deutsche Chansons zu schreiben und um sein Leben zu singen. Seit Jahren trägt er einen Berg an Songideen mit sich herum, aber erst die Dreharbeiten zum hochgelobten Lowbudgetfilm »Oh Boy« brachten die Initialzündung für seine musikalische Karriere. Im Rahmen der Dreharbeiten lernte Tom Schilling die Musiker der Band »The Major Minors« kennen und schätzen. 2017 veröffentlichten sie schließlich unter dem Namen Tom Schilling & The Jazz Kids ihr zeitloses, formidabel getextetes Debütalbum »Vilnius«, welches in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic, Fehlfarben, Annenmaykantereit) entstand.

Doch Tom Schilling & The Jazz Kids spielen weder Jazz, noch sind sie Kids, sondern vielmehr sehr kompetente Musiker und ein multitalentierter Schauspieler, der klassische Moritaten und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wiederaufleben lässt und dabei an die frühen Element of Crime, an Weill, Waits und Brecht erinnert. Die Stücke auf »Vilnius« besitzen eine gewisse Schwarz-Weiß-Ästhetik und balancieren zwischen Melancholie und Humor. Die Großstadt und die Liebe sind Themen, denen sich Tom Schilling in seinen Texten mit einer gewissen Rätselhaftigkeit oder Doppeldeutigkeit annimmt. Die Jazz Kids wiederum schaffen es, den Kompositionen Tom Schillings ein manchmal scheppernd krachendes und manchmal zärtlich verspieltes Korsett zu verpassen. Innerhalb von diesem verschmelzen der Gesang und die erzählte Geschichte mit der Musik, den Arrangements und den bemerkenswerten Production Values dieser Songsammlung. Der spröde Charme in Schillings Gesang und die herzliche Boshaftigkeit seiner Texte mutet beinahe wie eine Kreuzung aus Sven Regener und Hildegard Knef an. Ballade, Schlager, aber auch reisende Gitarren und drängende Rhythmen kommen zusammen und fast nebenbei brilliert Schilling in seiner Rolle als Chansonnier, die ihm richtig gut steht.

Tom Schilling

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Classical Beats: Tom Schilling & The Jazz Kids Reithalle Dresden – Strasse E®
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Maria Antonia Schmidt

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Maria Antonia Schmidt

Maria Antonia Schmidt

lebt für die und von der Medienkunst – Radiomachen, Sounddesign und Musik stehen im Zentrum ihres Schaffens. 10 Jahre lang war sie als Sängerin mit ihrer Band Chapeau Claque erfolgreich in ganz Deutschland unterwegs und veröffentlichte seither vier Alben. Für ihren Masterabschluss am Lehrstuhl für experimentelles Radio wurde Sie 2017 mit dem »Medienkunstpreis der Bauhaus-Universität Weimar« ausgezeichnet. Sie produziert unter anderem Kulturreportagen für den Deutschlandfunk und lebt derzeit als freischaffende Medienkünstlerin in Weimar.

Maria Antonia Schmidt

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Bohème 2020 Theaterruine St. Pauli
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Erwin Schrott

Sänger/innen

Erwin Schrott

Erwin Schrott

Der Bassbariton Erwin Schrott wird überall in den herausragenden Theatern der Welt gefeiert, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera, die Opéra national de Paris, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro Comunale di Firenze und viele andere. Geboren in Montevideo, begann er seine Opernkarriere als Roucher in »Andrea Chénier«. Er gewann mehrere Wettbewerbe, darunter die »Juventudes Musicales« und »Operalia«. Es schloss sich eine überwältigende Karriere an, in deren Zuge Erwin Schrott kurz hintereinander ein Debüt nach dem anderen in den weltweit größten Opernhäusern gab. Als Don Giovanni und Leporello in Mozarts »Don Giovanni« avancierte er als Sänger von Rollen in Mozarts Opern zu einem Referenzinterpreten und ist als solcher bis heute international überaus erfolgreich. Andere Partien in seinem Repertoire umfassen Pagano in Verdis »I Lombardi«, die Titelrolle in »Attila«, Banquo in »Macbeth«, Escamillo in »Carmen« und zahlreiche weitere.

Erwin Schrott veröffentlicht exklusiv bei Sony Classical; sein Album »Rojotango« erntete 2011 weltweit große Anerkennung und wurde mit dem »ECHO Klassik« ausgezeichnet. Sein Debüt als Scarpia in »Tosca« an der Staatsoper unter den Linden im Februar 2017 markierte ein neues Highlight in Erwin Schrotts künstlerischer Laufbahn. Besonders wurde er auch für seine Interpretation des Leporello an der Metropolitan Opera im April 2017 gefeiert. Nach drei komplett ausverkauften Konzerten als Don Giovanni in Shanghai mit dem Shanghai Symphony Orchestra beinhaltete die Saison 2016/17 u.a. Auftritte in San Francisco sowie beim Rossini Festival in Pesaro.

In der Saison 2018/19 war Erwin Schrott im Rahmen zweier besonderer Konzerte an der Elbphilharmonie zu erleben: Zuerst sang er den Fürsten Almaviva in »Le nozze di Figaro«, unter Adam Fischer, und später den Don Giovanni. Diese Konzerte stellten einen erfolgreichen Start in eine Konzerttournee dar, die neben Hamburg Auftritte im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, in Le Chaux-de-Fonds und Basel umfasste.

Neben seiner Arbeit als Opernsänger engagiert sich Erwin Schrott in unterschiedlichen Charity-Organisationen und unterstützt Kinder in Not.

Erwin Schrott

Erwin Schrott

Gil Shaham

Instrumentalisten

Gil Shaham

Gil Shaham

gehört zu den herausragenden Violinisten unserer Zeit: Seine makellose Technik, gepaart mit einzigartiger Wärme im Klang und geistiger Tiefe, hat seinen Ruf als Ausnahmekünstler gefestigt. Der »Grammy«-Gewinner und von »Musical America« als »Instrumentalist of the Year« titulierte Musiker ist ein gefragter Gast bei den weltweit führenden Orchestern und Dirigenten, aber auch als Kammermusiker auf den großen Konzertbühnen der Welt und bei renommierten Festivals zu erleben. Zu den Höhepunkten der letzten Jahre gehören gelobte Einspielungen und Aufführungen von J.S. Bachs gesamten Sonaten und Partiten für Violine solo. In dieser Saison wird er neben deren Aufführung gemeinsam mit seinem langjährigen Duopartner, dem Pianisten Akira Eguchi, Rezitale in Nordamerika, Europa und Asien geben. Regelmäßige Einladungen führen ihn zu den Berliner Philharmonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem London Philharmonic, dem Boston Symphony, dem Chicago Symphony, dem Israel Philharmonic, dem Los Angeles Philharmonic, dem New York Philharmonic, dem Orchestre de Paris und dem San Francisco Symphony. Darüber hinaus war er Residenzkünstler beim Montreal Symphony Orchestra, SWR Symphonieorchester und Singapore Symphony Orchestra. Mehr als zwölf Einspielen dokumentieren Gil Shahams Schaffen, die mit mehreren »Grammys«, einem »Grand Prix du Disque«, »Diapason d’Or« und »Gramophone Editor’s Choice« ausgezeichnet wurden. Viele seiner Aufnahmen erscheinen beim von ihm 2004 gegründeten Label Canary Classics. Zu seinen CDs gehören u.a. »1930s Violin Concertos«, »Virtuoso Violin Works«, Elgar’s Violin Concerto, »Hebrew Melodies«, »The Butterfly Lovers«. Seine letzte Einspielung »1930s Violin Concertos Vol. 2« mit Prokofiews und Bartóks Zweitem Violinkonzert wurde für einen »Grammy« nominiert. Gil Shaham wurde 1971 in Champaign-Urbana, Illinois, geboren und zog mit seinen Eltern nach Israel, wo er mit sieben Jahren Violinunterricht bei Samuel Bernstein an der Rubin Academy of Music erhielt, ermöglicht durch ein Stipendium der America-Israel Cultural Foundation. 1981 gab er sein Debüt beim Jerusalem Symphony und Israel Philharmonic und gewann im Jahr darauf den Ersten Preis bei der israelischen Claremont Competition. Er studierte an der New Yorker Juilliard School und an der Columbia University. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören der »Avery Fisher Career Grant« 1990, und 2008 sowie der »Avery Fisher Prize«. Gil Shaham spielt die Stradivari »Gräfin Polignac« von 1699. Er lebt mit seiner Frau, der Geigerin Adele Anthony und den drei Kindern in New York.

Gil Shaham

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Chouchane Siranossian

Instrumentalisten

Chouchane Siranossian

Chouchane Siranossian

»Es ist das Privileg außergewöhnlicher Künstler, das ganze Licht auf sich zu ziehen. Die Geigerin Chouchane Siranossian ist von dieser Art.« (»Diapason«) Chouchane Siranossian zählt heute zu den größten Virtuosen der internationalen Barockszene, sowohl solo als auch an der Seite vieler namhafter Orchester. Ihre Beherrschung des Instruments, unterstützt durch ihre musikwissenschaftliche Forschung, haben sie in einer beispielhaften Karriere zur gefragten Musikerin von großer Einzigartigkeit gemacht.

Sie begann die Ausbildung auf der Violine bei Tibor Varga in Sion. Bereits mit 15 Jahren wurde sie in die Klasse von Pavel Vernikov am CNSM in Lyon (Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Lyon) aufgenommen. Im Jahr 2002 wechselte sie zu Zakhar Bron an die Musikhochschule Zürich, wo sie 2007 ihr Solistendiplom mit höchster Auszeichnung erhielt. Kurz darauf wurde sie Konzertmeisterin des Sinfonieorchesters St. Gallen (Schweiz), wo sie bis zu ihrem entscheidenden Treffen mit Reinhard Goebel blieb. Anschließend widmete sie sich in seiner Klasse am Mozarteum in Salzburg intensiv dem Studium der Alten Musik und arbeitete regelmäßig als Solistin mit ihm zusammen. Gleichzeitig spielt sie aber auch Uraufführungen und arbeitet mit Komponisten wie Daniel Schnyder, Marc-André Dalbavie, Bechara El Khoury, Éric Tanguy, Benjamin Attahir und Thomas Demenga.

Chouchane Siranossian tritt als Solistin auf der modernen wie der barocken Geige auf. Musikalische Partner sind u. a. Kristian Bezuidenhout, Andrea Marcon, Daniel Ottensamer, Václav Luks, Andreas Spering, Thomas Hengelbrock und François-Xavier Roth. Des Weiteren leitet sie das 2015 in Liechtenstein entstandene Ensemble Esperanza, das 2018 mit dem »Opus Klassik« ausgezeichnet wurde. Ihre erste Solo-CD, »Time Reflexion«, wurde 2015 mit dem »Diapason Découverte« ausgezeichnet, und auch »In Time«, ihre Einspielung von Mendelssohns Violinkonzert mit Anima Eterna Brugge, sowie das Album »L’Ange et le Diable« im Duo mit Jos van Immerseel erhielten zahlreiche Preise, darunter zwei »ICMA« (»International Classical Music Awards«, 2017 und 2019). Ihre jüngste Solo-Aufnahme erschien im Februar 2020: Tartinis Konzerte mit dem Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon. Seit 2016 nimmt sie exklusiv für das Label Alpha Classics auf.

Im Jahr 2020 ist sie als Solistin mit Les Siècles und François-Xavier Roth auf Tournee und gibt u. a. Debüts bei den BBC Proms in London, dem Festival de Radio France und der Berliner Philharmonie im Rahmen des Musikfest Berlin.

Chouchane Siranossian spielt eine Barockvioline von Joseph und Antoine Gagliano und eine Violine von Domenico Montagnana, zur Verfügung gestellt von Fabrice Girardin, Geigenbauer in La Chaux-de-Fonds.

Chouchane Siranossian

Chouchane Siranossian

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Yorck Felix Speer

Sänger/innen

Yorck Felix Speer

Yorck Felix Speer

Yorck Felix Speer

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Staatskapelle Weimar

Orchester

Staatskapelle Weimar

Staatskapelle Weimar

Die Staatskapelle Weimar, 1491 begründet, ist eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Mit ihrer Geschichte sind bedeutende Musikerpersönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach, Johann Nepomuk Hummel, Franz Liszt und Richard Strauss verbunden. Im »Klassischen Weimar« als führende musikalische Einrichtung etabliert und ab 1791 dem Hoftheater zugehörig, gewann die einstige Hofkapelle ab Mitte des 19. Jahrhunderts insbesondere durch das Wirken von Liszt und Strauss als Kapellmeister auch an internationalem Renommee. Dazu trugen nicht zuletzt Uraufführungen zahlreicher sinfonischer Werke, darunter Liszts »Faust-Sinfonie« und Sinfonische Dichtungen, Strauss’ »Tod und Verklärung«, sowie von Opern wie Wagners »Lohengrin«, Humperdincks »Hänsel und Gretel« und Saint-Saëns’ »Samson et Dalila« bei.

Im Konzert- wie im Opernbetrieb am Deutschen Nationaltheater Weimar setzt das Orchester heute auf die Kombination der bewussten Pflege seiner großen Tradition mit innovativen Aspekten. Zahlreiche CD-Einspielungen spiegeln das vielfältige, sich ständig erweiternde Repertoire von Mozart über Liszt, Wagner, Strauss und Furtwängler bis in die Moderne. National wie international als erstklassiges Konzertorchester gefragt, arbeitet die Staatskapelle Weimar regelmäßig mit Solisten und Dirigenten höchsten Ranges zusammen. Tourneen und Gastkonzerte führten in den vergangenen Jahren unter anderem nach Japan, Israel, Spanien, Italien, Großbritannien, Österreich, in die Schweiz und Anfang 2018 für vier Wochen in die USA sowie regelmäßig in die großen Konzertsäle Deutschlands und zu bedeutenden Festivals.

Staatskapelle Weimar

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A Mystic Night With Danny Elfman Kulturpalast (Konzertsaal)
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Andrew Staples

Sänger/innen

Andrew Staples

Andrew Staples

Andrew Staples

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Sting

Sänger/innen

Sting

Sting

Sting – Komponist, Sänger, Autor, Schauspieler und Aktivist – ist einer der bekanntesten und unverwechselbarsten Künstler weltweit. Im Laufe seiner Karriere erhielt er 17 »Grammy Awards«, einen »Golden Globe«, einen »Emmy« und wurde dreimal für den »Oscar« nominiert. Darüber hinaus verkaufte er nahezu 100 Millionen Alben mit The Police und als Solokünstler. Für seine vielfältigen Verdienste rund um die Musik verlieh ihm Queen Elizabeth II 2003 den Orden »Commander of the British Empire« (CBE). Er wurde sowohl in die Rock & Roll Hall of Fame als auch in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen und ist Preisträger der renommierten »Kennedy Center Honors«.

Sting trat in mehr als 15 Filmen auf und verfasste zwei Bücher, darunter seine Autobiografie »Broken Music«, die es in die Bestsellerliste der »New York Times« schaffte. Auf seinem jüngsten Album, »My Songs«, das von einer von der Kritik hochgelobten Welttournee flankiert wurde, präsentiert der Sänger moderne Interpretationen seiner berühmtesten Hits. Ab Januar 2021 wird er mit einer Show im legendären Colosseum des Caesars Palace in Las Vegas vertreten sein.

Stings Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Live Aid spiegelt sein universelles Engagement wider. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Trudie Styler gründete er 1989 den Rainforest Fund, um sowohl die Regenwälder der Welt als auch die indigene Bevölkerung dort zu schützen.

Sting

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Krassimira Stoyanova

Sänger/innen

Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova

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Frank Strobel

Dirigenten

Frank Strobel

Frank Strobel

wuchs im Umfeld des Kinos seiner Eltern in München auf. Mit sechzehn fiel ihm die originale Filmmusik zu Fritz Langs Meisterwerk »Metropolis« als Klavierauszug in die Hände, die er neu arrangierte und zum Film spielte –zahlreiche weitere Aufführungen sollten folgen. Die endgültig restaurierte Fassung von »Metropolis« feierte – nach dem Fund einer Originalkopie 2008 in Buenos Aires – bei der Berlinale 2010 unter der Leitung von Frank Strobel mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) seine Premiere. Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erst- und Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet hierbei die Grenzen zwischen den Genres Filmmusik und Sinfonik. Strobel bearbeitete u. a. eine Auswahl der Filmmusiken Alfred Schnittkes als Konzertsuiten. Die Einspielungen auf CD mit dem RSB wurden 2005 und 2006 mit dem »Preis der deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet.

Unter den zahlreichen Projekten des Dirigenten sind weiterhin die Wiederaufführung des Films »Der Rosenkavalier« mit der Originalmusik von Richard Strauss mit der Sächsischen Staatskapelle 2006 in der Semperoper sowie das rekonstruierte Filmwerk »Iwan Grosny« (»Iwan der Schreckliche«) von Sergei Eisenstein mit der erstmalig vollständig aufgeführten Filmmusik in der Originalorchestrierung von Sergei Prokofiew beim Musikfest Berlin zu nennen.

Darüber hinaus war Frank Strobel bereits u. a. beim Grafenegg Festival, beim Luxembourg Philharmonic Orchestra, beim MDR Sinfonieorchester, beim Radio-Symphonieorchester Wien und bei der Staatskapelle Weimar zu Gast. Enge langjährige künstlerische Beziehungen verbindet Frank Strobel u. a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, hr-Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, dem London Symphony Orchestra, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Orchestre National de Lyon und dem Tonhalle-Orchester Zürich.

Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern-und Konzerthäuser gehalten. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker. Strobel ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig und gründete im Jahr 2000 zusammen mit Beate Warkentien die Europäische FilmPhilharmonie, die sich unter seiner künstlerischen Leitung um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

Frank Strobel

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»EXPERIENCE«: Künstlergespräch mit Danny Elfman und Frank Strobel Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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A Mystic Night With Danny Elfman Kulturpalast (Konzertsaal)
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Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Orchester

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Schon bald nach seiner Gründung 1949 durch Eugen Jochum entwickelte sich das Symphonieorchester zu einem international renommierten Klangkörper, dessen Ruf die auf Jochum folgenden Chefdirigenten Rafael Kubelík, Colin Davis und Lorin Maazel stetig weiter ausbauten. Neben den Interpretationen des klassisch-romantischen Repertoires gehörte im Rahmen der 1945 von Karl Amadeus Hartmann gegründeten musica viva von Beginn an auch die Pflege der zeitgenössischen Musik zu den zentralen Aufgaben des Orchesters.

Von 2003 bis zu seinem Tod am 1. Dezember 2019 setzte Mariss Jansons als Chefdirigent neue Maßstäbe. Unter seiner Ägide entwickelte sich das Orchester zu einem der gefragtesten Klangkörper weltweit. Seit den Anfängen haben viele namhafte Gastdirigenten wie Erich und Carlos Kleiber, Otto Klemperer, Leonard Bernstein, Günter Wand, Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Kurt Sanderling und Wolfgang Sawallisch das Symphonieorchester geprägt. Heute sind Yannick Nézet-Séguin, Riccardo Muti, Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Herbert Blomstedt, Franz Welser-Möst, Daniel Harding und Andris Nelsons wichtige Partner.

Tourneen führen das Orchester regelmäßig durch Europa, nach Asien sowie nach Nord- und Südamerika. Die zahlreichen CD-Einspielungen werden immer wieder mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. 2006 wurde es für seine Einspielung der 13. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch mit dem »Grammy« geehrt. Bei einem Orchesterranking der Zeitschrift »Gramophone«, für den international renommierten Musikkritiker nach »The world’s greatest orchestras« gefragt wurden, kam das Symphonieorchester des BR auf Platz sechs.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

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Tuuli Takala

Sänger/innen

Tuuli Takala

Tuuli Takala

Tuuli Takala

Tuuli Takala

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Doriana Tchakarova

Instrumentalisten

Doriana Tchakarova

Doriana Tchakarova

wurde im bulgarischen Varna geboren. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Im April 1993 gewann sie den Zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb »Dimitar Nenov« in Rasgrad (Bulgarien).

Im gleichen Jahr spielte sie das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow mit der Varna Philharmonie. Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des »15. Internationalen Wettbewerbs Franz Schubert« in Italien.

2004 gewann sie mit ihrer Gesangspartnerin Judith Erb, Sopran, den Zweiten Preis beim Schubert-Wettbewerb des »Concorso Internazionale di Interpretazione Musicale Citta di Racconigi« in Italien. Seit Oktober 2003 hat sie einen Lehrauftrag für Gesangskorrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Daneben entfaltet Doriana Tchakarova eine rege internationale Konzerttätigkeit als Kammermusikerin und Liedpianistin mit Partnern wie Ulrike Sonntag, Nathalie Karl, Matthias Klink, Konstantin Krimmel, Sylvia Koncza, Judith und Felicitas Erb, Carolina López Moreno, Thomas Volle, Mirella Hagen, Turid Karlsen, Thomas Pfeiffer und häufig mit dem SWR Vokalensemble. Bei zahlreichen Gesangs-Meisterkursen und internationalen Gesangswettbewerben ist sie eine gefragte Korrepetitorin. Die CDs mit der Sopranistinnen Judith und Felicitas Erb mit Liedern und Duetten von Robert Schumann, Hugo Kaun (Weltersteinspielungen) und Louis Spohr bei ARS Produktion fanden viel Beachtung in der Fachpresse. Eine weitere CD mit Duetten von Felix Mendelssohn und Fanny Hensel ist 2016 bei ARS erschienen, erzeugte europaweit eine überschwängliche Resonanz und wurde unter anderem 2017 für den »ECHO« nominiert.

Gemeinsam mit Konstantin Krimmel gewann Doriana Tchakarova im Mai 2018 in der Kategorie Liedduo den Ersten Preis bei »Rising stars Grand Prix – International Music Competition« in Berlin. Doriana Tchakarova konzertiert als Liedpianistin auf bedeutenden Konzertpodien in Berlin, Wien, Barcelona, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, Heidelberg, Freiburg, Lugano und vielen weiteren.

Beim renommierten Label Alpha Classics ist 2019 eine CD mit Balladen von Schubert, Loewe, Schumann und Jensen erschienen, die die Pianistin gemeinsam mit Konstantin Krimmel eingespielt hatte. Sie wurde für die »International Classical Music Awards« (ICMA) und den »OPUS Klassik« nominiert und mit dem »Diapason découverte« ausgezeichnet.

Doriana Tchakarova

Doriana Tchakarova

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Liederabend Samuel Hasselhorn Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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The Jazz Kids

Ensembles

The Jazz Kids

The Jazz Kids

Seit Jahren trägt Tom Schilling einen Berg an Songideen mit sich herum, aber erst die Dreharbeiten zum hochgelobten Lowbudgetfilm »Oh Boy« brachten die Initialzündung für seine musikalische Karriere. Im Rahmen der Dreharbeiten lernte Tom Schilling die Musiker der Band »The Major Minors« kennen und schätzen. 2017 veröffentlichten sie schließlich unter dem Namen Tom Schilling & The Jazz Kids ihr zeitloses, formidabel getextetes Debütalbum »Vilnius«, welches in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Moses Schneider (Beatsteaks, Tocotronic, Fehlfarben, Annenmaykantereit) entstand.

Doch Tom Schilling & The Jazz Kids spielen weder Jazz, noch sind sie Kids, sondern vielmehr sehr kompetente Musiker und ein multitalentierter Schauspieler, der klassische Moritaten und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wiederaufleben lässt und dabei an die frühen Element of Crime, an Weill, Waits und Brecht erinnert. Die Stücke auf »Vilnius« besitzen eine gewisse Schwarz-Weiß-Ästhetik und balancieren zwischen Melancholie und Humor. Die Großstadt und die Liebe sind Themen, denen sich Tom Schilling in seinen Texten mit einer gewissen Rätselhaftigkeit oder Doppeldeutigkeit annimmt. Die Jazz Kids wiederum schaffen es, den Kompositionen Tom Schillings ein manchmal scheppernd krachendes und manchmal zärtlich verspieltes Korsett zu verpassen. Innerhalb von diesem verschmelzen der Gesang und die erzählte Geschichte mit der Musik, den Arrangements und den bemerkenswerten Production Values dieser Songsammlung. Der spröde Charme in Schillings Gesang und die herzliche Boshaftigkeit seiner Texte mutet beinahe wie eine Kreuzung aus Sven Regener und Hildegard Knef an. Ballade, Schlager, aber auch reisende Gitarren und drängende Rhythmen kommen zusammen und fast nebenbei brilliert Schilling in seiner Rolle als Chansonnier, die ihm richtig gut steht.

The Jazz Kids

The Jazz Kids

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Classical Beats: Tom Schilling & The Jazz Kids Reithalle Dresden – Strasse E®
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Christian Thielemann

Dirigenten

Christian Thielemann

Christian Thielemann

Seit der Saison 2012/13 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Über Stationen an der Deutschen Oper Berlin, in Gelsenkirchen, Karlsruhe, Hannover und Düsseldorf kam er 1988 als Generalmusikdirektor nach Nürnberg. 1997 kehrte der gebürtige Berliner in seine Heimatstadt als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin zurück, bevor er das gleiche Amt von 2004 bis 2011 bei den Münchner Philharmonikern innehatte. Neben seiner Dresdner Chefposition ist er seit 2013 Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, deren Residenzorchester die Staatskapelle ist.

Intensiv widmete sich Christian Thielemann in den vergangenen Spielzeiten den Komponistenjubilaren Wagner und Strauss. Aber auch Werke von Bach bis hin zu Henze, Rihm und Gubaidulina standen für ihn in Dresden und auf Tournee auf dem Programm. In der Semperoper leitete er zuletzt Neuproduktionen von »Der Freischütz« und »Ariadne auf Naxos«. Bei den Osterfestspielen Salzburg dirigierte er unter anderem »Die Walküre«, »Tosca« und »Die Meistersinger von Nürnberg«.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Christian Thielemann mit den Berliner Philharmonikern und Wiener Philharmonikern, deren Neujahrskonzert er 2019 dirigierte. Nach fünf Jahren als musikalischer Berater auf dem »Grünen Hügel« wurde er 2015 zum Musikdirektor der Bayreuther Festspiele ernannt, die er seit seinem Debüt im Sommer 2000 alljährlich durch maßstabsetzende Interpretationen prägt. Darüber hinaus folgte er Einladungen der großen Orchester in Europa, den Vereinigten Staaten, Israel und Asien.

Christian Thielemanns Diskographie als Exklusivkünstler der UNITEL ist umfangreich. Zu seinen jüngsten Einspielungen mit der Staatskapelle gehören die Sinfonien von Johannes Brahms, Anton Bruckner und Robert Schumann sowie zahlreiche Opern.

Christian Thielemann ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London sowie Ehrendoktor der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien). Im Mai 2015 erhielt er den »Richard-Wagner-Preis» der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig, im Oktober 2016 wurde er mit dem »Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper« ausgezeichnet. Christian Thielemann ist Schirmherr der Richard-Wagner-Stätten Graupa und hat die Schirmherrschaft für den 49. Internationalen Jugendwettbewerb »jugend creativ« der Volksbanken und Raiffeisenbanken übernommen. 2019 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg verliehen. Für seine Einspielungen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

Christian Thielemann

Christian Thielemann

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Cornelius Uhle

Sänger/innen

Cornelius Uhle

Cornelius Uhle

erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor und wurde bereits als Knabensopran mit solistischen Aufgaben betraut. Er studierte an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Frau Prof. Christiane Junghanns und Kammersänger Prof. Olaf Bär.

Fest im Konzertleben verankert, verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit verschiedensten namhaften Klangkörpern und Dirigenten. Auch auf der Opernbühne tritt der Bariton mehrmals im Jahr erfolgreich in Erscheinung. Zudem setzt er Akzente bei der Gestaltung zeitgenössischer Produktionen und der Pflege und Verbreitung Alter Musik. Diverse CD- und Rundfunkaufnahmen sowie solistische Engagements im Ausland runden seine Gesangstätigkeit ab.

Cornelius Uhle

Cornelius Uhle

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Jaap van Zweden

Dirigenten

Jaap van Zweden

Jaap van Zweden

In den letzten zehn Jahren war Jaap van Zweden auf drei Kontinenten international präsent. Derzeit ist er seit 2018 Generalmusikdirektor der New Yorker Philharmoniker und seit 2012 Generalmusikdirektor der Hong Kong Philharmoniker.

Van Zweden trat als Gastdirigent mit vielen führenden Orchestern auf der ganzen Welt auf, darunter das Orchestre de Paris, das Koninklijk Concertgebouworkest, das Leipziger Gewandhausorchester, das Chicago Symphony Orchestra sowie die Wiener und Berliner Philharmoniker. Von Jaap van Zweden existieren zahlreiche Aufnahmen, wie zum Beispiel die Weltpremiere von Julia Wolfes »Fire in my mouth« mit dem New York Philharmonic Orchestra (2019 Decca Gold).

Im Jahr 2018 vervollständigte Jaap van Zweden ein Vier-Jahres-Projekt, indem er in Hong Kong die ersten Vorstellungen in der Geschichte von Wagners »Ring« dirigierte. Sie wurden von Naxos Records aufgezeichnet und veröffentlicht. Für die Mitschnitte der umjubelten Vorstellungen von »Lohengrin«, »Die Meistersinger« und »Parsifal«, erhielt Jaap van Zweden 2012 den renommierten »Edison Award« in der Kategorie »Best Opera Recording«.

Jaap van Zweden wurde in Amsterdam geboren und im Alter von 19 Jahren zum jüngsten Konzertmeister in der Geschichte des Koninklijk Concertgebouworkest ernannt. Etwa 20 Jahre später, im Jahr 1996, begann er seine Karriere als Dirigent. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, bei dem er nach wie vor den Titel »Honorary Chief Conductor« innehat. Von 2008 bis 2011 war er Chefdirigent des Royal Flanders Philharmonic Orchestra und von 2008 bis 2018 Generalmusikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, dessen Ehrendirigent er nun ist. Erst kürzlich erhielt Jaap van Zweden den renommierten »Concertgebouw Prize 2020«, zudem wurde das Hong Kong Philharmonic Orchestra unter seiner Leitung zum »Gramophone Orchestra of the Year 2019« ernannt.

1997 gründeten Jaap van Zweden und seine Frau Aaltje die Papageno Foundation. Ziel dieser Stiftung ist die Unterstützung von Familien mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Mittlerweile hat sich die Stiftung zu einer vielschichtigen Organisation entwickelt, die sich durch verschiedenste Initiativen und Aktivitäten mit einem Fokus auf der Entwicklung von Kindern und jungen Erwachsenen mit einer Autismus-Spektrum-Störung verdient macht, etwa in Form von Musiktherapie. Des Weiteren wurde im August 2015 unter Anwesenheit der Königin Maxima das Papageno House eröffnet, in dem junge Erwachsene mit Autismus leben, arbeiten und an sozialen Aktivitäten teilnehmen können. Außerdem ist ein Forschungszentrum integriert, um infolge früher Diagnosen passende Behandlungen anbieten und die Effekte der Musiktherapie auf Menschen mit Autismus analysieren zu können.

Jaap van Zweden

Jaap van Zweden

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Vision String Quartet

Ensembles

Vision String Quartet

Vision String Quartet

Sie spielen ohne Noten und im Stehen, begeistern sich für Klassik wie für Jazz: Die vier jungen Männer des Vision String Quartet sind aufregend anders! 2012 gegründet, hat sich das Vision String Quartet innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, ihren Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock zu »wandeln«, stellen die vier jungen Musiker aus Berlin derzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.

Die Konzertformate des Vision String Quartet sind vielseitig: Das Streichquartett, das sich zugleich als Band versteht, spielt in den klassischen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig oder der Tonhalle Düsseldorf. Sie wirken in Ballettkooperationen unter John Neumeier mit, spielen Konzerte im Licht- und Videodesign von Folkert Uhde im Berliner Radial-System oder der Elbphilharmonie und spielen andererseits »Dunkelkonzerte« in völliger Finsternis.

Anfang 2016 gewann das Quartett beim »Felix Mendelssohn Bartholdy Hohschulwettbewerb« in Berlin den Ersten Preis sowie alle Sonderpreise. Große Wellen schlug der Erfolg beim Concours de Genève im November 2016, der mit dem Ersten Preis und allen vier Sonderpreisen spektakulär anmutet. 2018 wurde dem Ensemble mit dem »Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung« einer der höchstdotierten Musikpreise verliehen.

Ihr Kammermusikstudium absolvierten die vier Musiker beim Artemis Quartett in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía Madrid. Heime Müller, Eberhardt Feltz und Gerhard Schulz waren weitere wichtige Impulsgeber. Zu den Kammermusikpartnern des Vision String Quartets zählen Jörg Widmann, Eckart Runge, Edicson Ruiz, Avi Avital, Nils Mönkemeyer und das Quatuor les Dissonances. Höhepunkte der jüngsten Zeit sind die Debütkonzerte in der Philharmonie Luxemburg, beim Lucerne Festival, in der Kölner Philharmonie und dem Festspielhaus Baden-Baden. Wiederholt zu Gast ist das Vision String Quartet u. a. beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, beim Rheingau Musik Festival sowie beim Heidelberger Frühling. Im Herbst 2019 spielte das Ensemble seine Debüt-Tourneen in Japan und den USA. In Europa bilden Auftritte in der Wigmore Hall, der Elbphilharmonie sowie in Oslo und Bergen Highlights im Konzertkalender der Musiker.

Im März 2020 erschien die Debüt-CD des Quartetts bei dem Major-Label Warner Classics und wurde sogleich mit dem »OPUS KLASSIK« als beste Streichquartetteinspielung ausgezeichnet.

Vision String Quartet

Vision String Quartet

Jan Vogler

Instrumentalisten

Jan Vogler

Jan Vogler

Jan Voglers bemerkenswerte Karriere hat ihn mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem London Philharmonic Orchestra zusammengebracht. Sein großes Können ließ ihn die Klanggrenzen des Cellos ausloten und einen intensiven Dialog mit zeitgenössischen Komponisten und Künstlern aufbauen. Dazu gehören regelmäßige Uraufführungen, u. a. von Tigran Mansurian (mit dem WDR-Sinfonieorchester unter Semyon Bychkov), John Harbison (mit Mira Wang und dem Boston Symphony Orchestra), Udo Zimmermann (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks), Wolfgang Rihm (Doppelkonzert mit Mira Wang) und das ihm selbst gewidmete Cellokonzert »Dunkle Saiten« von Jörg Widmann sowie »Drei Kontinente – Konzert für Cello und Orchester« von Nico Muhly, Sven Helbig und Zhou Long. Im Juni 2020 erschien bei Sony Classical die Aufnahme »Three Continents« mit dem Cellokonzert von Muhly, Helbig und Long mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru sowie dem Zweiten Cellokonzerts von Schostakowitsch mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev.

Zu den bisherigen Höhepunkten von Jan Voglers Tätigkeit als Solist zählen die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche unter Lorin Maazel im November 2005. Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston, Pittsburgh und Montreal Symphony Orchestras, dem Mariinsky Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia – Roma, den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und The Knights. Dabei arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Sir Antonio Pappano, Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano.

Seit 2008 leitet Jan Vogler die renommierten Dresdner Musikfestspiele und ist zudem seit 2001 Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals, das 2017 sein 25-jähriges Jubiläum feierte und eine der ersten Adressen für Kammermusik weltweit ist.

Jan Vogler

Jan Vogler

Konzerttermine

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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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Brentano String Quartet & Jan Vogler Palais im Großen Garten
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EXPERIENCE: Künstlergespräch mit Kent Nagano, William Blank und Jan Vogler Kulturpalast (Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek)
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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Arcadi Volodos

Instrumentalisten

Arcadi Volodos

Arcadi Volodos

besitzt einfach alles – Imagination, Leidenschaft und eine phänomenale Technik – um seine Ideen am Piano zu verwirklichen. Mit unendlicher Virtuosität und einem einzigartigen Sinn für Rhythmus, Farbe und Poesie ist Volodos der Erzähler intensiver Geschichten und unendlicher Welten.

Im Jahr 1972 in St. Petersburg geboren, studierte Arcadi Volodos zunächst Gesang und Dirigieren am dortigen Konservatorium, ehe er sich ab 1987 ganz dem Klavierspiel widmete und seine pianistische Ausbildung am Moskauer Konservatorium bei Galina Egiazarowa sowie in Madrid und Paris fortsetzte.

Seit seinem New York-Debüt im Jahre 1996 arbeitet Volodos mit den weltweit führenden Orchestern, u.a. den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Koninklijk Concertgebouworkest und der Staatskapelle Dresden. Er konzertiert unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Lorin Maazel, Valery Gergiev, James Levine, Zubin Mehta und Riccardo Chailly.

Klavierrezitale spielen seit jeher eine wichtige Rolle in der Karriere von Arcadi Volodos, dessen Repertoire Werke von Schubert, Schumann, Brahms, Beethoven, Liszt, Rachmaninow, Scrjabin, Prokofjew und Ravel umfasst, aber auch selten interpretierte Werke von Mompou, Lecuona und de Falla.

Volodos ist regelmäßiger Gast an den wichtigsten Konzerthäusern der Welt, darunter u. a. das Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich, das Amsterdam Concertgebouw, das Barbican Centre London, und das Théâtre des Champs Elysées Paris. Seit der Live-Aufnahme seines legendären Debüts an der Carnegie Hall New York im Jahr 1999 (Sony Classical), die mit einem »Gramophone Award« ausgezeichnet wurde, hat Arcadi Volodos zahlreiche, von Kritikern hoch gelobte Einspielungen veröffentlicht. Beispielsweise ist die CD »Volodos Plays Liszt« (2007) ebenso wie »Volodos Plays Mompoou« (2013) mit mehreren Preisen gewürdigt worden, darunter der »Gramophone Award« und der »Echo«. Die Einspielung »Volodos Plays Brahms« (Sony Classical 2017) umfasst 13 Klavierstücke von Brahms, wurde von Kennern als ein Meilenstein der Interpretation bezeichnet und erhielt den »Edison Award«, den »Diapason d’Or« und den »Gramophone Award«. Im Herbst 2019 folgte Arcadi Volodos’ neue CD mit Werken von Schubert.

Arcadi Volodos

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Mira Wang

Instrumentalisten

Mira Wang

Mira Wang

gehört zu den international gefeierten Solistinnen auf der heutigen Weltbühne. Sie trat als Solistin mit vielen renommierten Orchestern auf der ganzen Welt auf, darunter dem Boston Symphony Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Rundfunkorchester Saarbrücken, dem New Zealand Symphony Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra und der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Als begeisterte Kammermusikerin gehören zu Mira Wangs Partner*innen Hélène Grimaud, Olli Mustonen, Alice Sara Ott, Lise de la Salle, Louis Lortie, Jeremy Denk, Daniel Müller-Schott, Gautier Capuçon, Jan Vogler, Roberto Diaz, Lawrence Power und Lars Anders Tomter.

Sie ist eine begeisterte Vertreterin der zeitgenössischen Musik und übernahm unter anderem die Uraufführung des Violinkonzerts »Spring in Dresden« des chinesisch-amerikanischen Komponisten Chen Yi mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Iván Fischer und John Harbisons Doppelkonzert für Violine und Cello mit dem Boston Symphony Orchestra unter Carlos Kalmar. 2015 gestaltete sie gemeinsam mit Jan Vogler und dem Orpheus Chamber Orchestra die Uraufführung des Doppelkonzerts von Wolfgang Rihm in der Carnegie Hall.

Mira Wangs Diskografie umfasst Aufnahmen für verschiedene Labels wie Sony Classical und Edel Classics, u. a. das Violinkonzert Nr. 2 von Prokofjew mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, das Violinkonzert Nr. 3 von Saint-Saëns mit der NDR Radiophilharmonie Hannover, ein Duo-Album mit dem Cellisten Jan Vogler und mehrere kammermusikalische Aufnahmen mit Künstler*innen des Moritzburg Festivals.

Mira Wang ist seit 2005 künstlerische Leiterin der Konzertreihe Model Room Musicales in New York City. 2013 wurde sie Direktorin der Moritzburg Festival Academy, einem Ausbildungsprogramm für junge Musiker, das Teil des jährlichen Moritzburg Festivals ist.

Mira Wang wurde in China geboren und studierte in Peking. Mit Unterstützung ihres Lehrers Roman Totenberg setzte sie ihr Studium an der Boston University fort. Neben dem renommierten »Kahn Award« für herausragende Interpreten gewann sie mehrere Violinwettbewerbe, darunter den Ersten Preis beim Menuhin-Wettbewerb in Genf.

Mira Wang

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Johannes Weisser

Sänger/innen

Johannes Weisser

Johannes Weisser

Der norwegische Bariton Johannes Weisser hat sich als einer der faszinierendsten europäischen Vokalkünstler der jüngeren Generation etabliert. Er ist ein international gefeierter Konzert- und Oratoriensänger, dessen Repertoire vom 17. Jahrhundert Monteverdis bis zu Werken von Weill, Britten und zeitgenössischen Komponisten reicht. Mit dem Oslo Philharmonic Orchestra sang er zuletzt Mahlers »Des Knaben Wunderhorn«, beim Norwegian Radio Orchestra Mahlers »Kindertotenlieder«. Mit der Akademie für Alte Musik Berlin hat Johannes Weisser zuletzt eine Europatournee mit der »Matthäus-Passion« bestritten. Er ist immer wieder in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris, dem BOZAR Brüssel, der Kölner Philharmonie, deSingel in Antwerpen und führenden Konzertsälen in Europa und Asien zu erleben. Als einer der herausragenden Liedinterpreten unserer Zeit hat Johannes Weisser besondere Erfolge mit Schumanns »Dichterliebe« und Griegs »Vinje Liedern« in Rezitalen in ganz Europa erzielt, zuletzt u. a. beim angesehenen Eppaner Liedsommer unter der künstlerischen Leitung von Brigitte Fassbaender. Seine CD mit Grieg-Liedern wurde von der internationalen Kritik begeistert gefeiert. Unter den vielfach mit Preisen ausgezeichneten CD-Aufnahmen von Johannes Weisser waren neben der maßstabsetzenden Interpretation der Titelpartie des Don Giovanni (René Jacobs / harmonia mundi), Don Pizarro in Beethovens Fidelio-Urfassung »Leonore« und Haydns »Die Schöpfung« (René Jacobs / harmonia mundi), Bachs »Matthäus-Passion« und »Johannes-Passion« (beide René Jacobs / harmonia mundi) vor allem seine Einspielung in der Partie des Achilla in »Giulio Cesare« (Alan Curtis / naive) sowie Ståle Kleibergs »Mass for a Modern Man« mit der Trondheim Sinfonietta Anlass für Preise und Auszeichnungen. Johannes Weisser studierte am Konservatorium Kopenhagen und an der Royal Danish Academy of Opera in Kopenhagen bei Susanna Eken. 2004, im Alter von 23 Jahren, debütierte er an der Oper Oslo und an der Komischen Oper Berlin als Masetto in »Don Giovanni«. Johannes Weisser lebt in Oslo.

Johannes Weisser

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Robert Schumann: »Genoveva« Kulturpalast (Konzertsaal)
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Omer Meir Wellber

Dirigenten

Omer Meir Wellber

Omer Meir Wellber

gehört zu den führenden Dirigenten für Opern- und Orchesterrepertoire. Seit Beginn der Saison 2018/19 ist er Erster Gastdirigent der Semperoper Dresden, seit Juli 2019 Chefdirigent des BBC Philharmonic und seit Januar 2020 Music Director des Teatro Massimo in Palermo.

Neben seinen weltweiten Engagements als Dirigent zahlreicher erstklassiger Ensembles, u. a. beim London Philharmonic Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Orchestre national de Lyon, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem SWR Symphonieorchester, der Staatskapelle Dresden, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI di Torino, dem WDR Sinfonieorchester oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, ist Omer Meir Wellber publizierter Autor: Sein Debütroman »Die vier Ohnmachten des Chaim Birkner« ist 2019 im Berlin Verlag erschienen.

Der Dirigent pflegt außerdem eine enge Beziehung zu Ensembles in seiner Heimat Israel, wo er Musik stets als ein Mittel für sozialen Wandel begreift. Seit 2009 ist er Music Director des Raanana Symphonette Orchestra, das sich besonders für Musikvermittlung und -erziehung einsetzt und jährlich mehr als 70.000 Kinder erreicht. Darüber hinaus ist Omer Meir Wellber Botschafter der Non-Profit-Organisation Save a Child’s Heart, einer in Israel ansässigen Organisation, die sich um die Behandlung herzkranker Kinder aus Entwicklungsländern sowie die Ausbildung von Ärzten vor Ort kümmert. Weiterhin arbeitet er regelmäßig mit verschiedenen Institutionen in Outreach-Programmen zusammen und fördert die nächste Dirigenten-Generation durch Workshops, Kurse und Besuche an Hochschulen.

Im Juli 2019 gab der gefragte Dirigent mit zwei Konzerten und Werken von u. a. Mozart, Haydn und Ben-Haim bei den BBC Proms sein Debüt mit dem BBC Philharmonic Orchestra.

Omer Meir Wellber

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Jörg Widmann

Instrumentalisten

Jörg Widmann

Jörg Widmann

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Wiener Philharmoniker

Orchester

Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker

Kaum ein anderer Klangkörper wird enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Klassischen Musik in Verbindung gebracht als die Wiener Philharmoniker. Im Laufe seines nunmehr 178-jährigen Bestehens prägte das Orchester das musikalische Weltgeschehen. Die Faszination, die die Wiener Philharmoniker seit ihrer Gründung durch Otto Nicolai im Jahre 1842 auf die größten Komponisten und Dirigenten sowie auf das Publikum in aller Welt ausüben, beruht auf der bewusst gepflegten Homogenität des Musizierens und auf der einzigartigen Geschichte des Ensembles. Grundsäulen der bis heute gültigen »philharmonischen Idee« sind die demokratische Struktur, die die gesamten künstlerischen und organisatorischen Entscheidungen in die Hand der Orchestermitglieder legt, sowie die enge Symbiose mit dem Orchester der Wiener Staatsoper.

1860 kam es zur Einführung von Abonnementkonzerten, für die jeweils für die Dauer von mindestens einer Saison ein Dirigent verpflichtet wurde. Ab 1933 gingen die Wiener Philharmoniker zum Gastdirigentensystem über, wodurch eine große Bandbreite künstlerischer Begegnungen und das Musizieren mit den namhaftesten Dirigenten der jeweiligen Epoche ermöglicht wurde. Internationale Konzerttätigkeiten seit Anfang des 20. Jahrhunderts führten das Orchester bereits auf alle Kontinente – mit regelmäßigen Gastspielen in Deutschland, Japan, den USA und China. Von Anfang an zählten soziales und karitatives Engagement sowie die Förderung des musikalischen Nachwuchses zum Selbstverständnis der Wiener Philharmoniker, die bis heute jährlich mehrere Benefizkonzerte veranstalten und sich weltweit für Bedürftige engagieren.

2018 wurde die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker gegründet. Die Akademistinnen und Akademisten werden mittels Probespiel in einem strengen, international ausgerichteten Verfahren ausgewählt und zwei Jahre lang auf höchstem Niveau ausgebildet. Seit 1. September 2019 haben die ersten 12 jungen Musikerinnen und Musiker ihre Ausbildung in Wien begonnen.

Der Klangkörper erhielt im Laufe seines Bestehens zahlreiche Preise und wird seit 2008 von Rolex als Exklusivsponsor unterstützt. Mit ihren jährlich über 40 Konzerten in Wien, darunter das Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert im Schlosspark von Schönbrunn, ihren alljährlichen Aufführungen bei den Salzburger Festspielen und mit mehr als 50 Konzerten im Rahmen internationaler Gastspiele zählen die Wiener Philharmoniker zu den führenden Orchestern der Welt.

Wiener Philharmoniker

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Wiener Philharmoniker & Daniel Harding Kulturpalast (Konzertsaal)
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Johanna Winkel

Sänger/innen

Johanna Winkel

Johanna Winkel

gab ihr internationales Debüt als Solistin 2008 in Nantes mit Concerto Köln unter der Leitung von Peter Neumann und erarbeitete sich schnell einen hervorragenden Ruf im Oratorienfach. Jeffrey Tate, Andreas Spering, Philippe Herreweghe, Frieder Bernius, Václav Luks, Simon Halsey, die NDR Radiophilharmonie, die Symphoniker Hamburg, das Freiburger Barockorchester, aber auch die Chöre von Rias, NDR, WDR und BR wurden aufmerksam und engagierten Johanna Winkel für ihre Konzerte. Sie bewies sich zunächst in der historischen Aufführungspraxis barocker Musik und erweiterte ihr Repertoire stetig hin zur Romantik und Moderne. Neben Konzerten in Luzern, Brüssel, Oslo, Paris und Moskau unternahm sie dabei Tourneen nach Kanada, Peru, Brasilien, Argentinien, Mexico, China und Israel.

In der vergangenen Saison trat Johanna Winkel u. a. mit musicAeterna und Teodor Currentzis, mit der Internationalen Bachakademie und Hans-Christoph Rademann, dem Beethoven Orchester Bonn und Christof Prick, dem Konzerthausorchester Berlin und Iván Fischer sowie mit der Akademie für Alte Musik Berlin auf. Gleichzeitig ist die Sopranistin regelmäßig auf der Opernbühne zu erleben. Im April 2017 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen als Gerhilde in Richard Wagners »Walküre« unter der Leitung von Christian Thielemann und gastierte im Herbst mit dieser Partie in Peking mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden. Johanna Winkel vermag die Vorzüge Alter Musik, der Oper und Romantik in jeglichem Repertoire anzuwenden: Sie singt körperhaft und expressiv, gleichzeitig mit präziser Stimmführung und einem geschulten Ohr für Polyphonie.

Zu ihren Einspielungen gehören u. a. Spohrs Oratorium »Die letzten Dinge« (Kammerphilharmonie Bremen unter Frieder Bernius), Schönbergs »Moses und Aron« (SWR Sinfonieorchester unter Sylvain Cambreling) und Bachs »Magnificat« (Arion Baroque Orchestra unter Alexander Weimann), zudem Bruckners »Missa solemnis« mit dem Rias Kammerchor und der Akademie für Alte Musik unter der Leitung von Łukasz Borowicz, die mit einem »Diapason d'Or« ausgezeichnet wurde.

Johanna Winkel

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Yale Schola Cantorum

Chöre

Yale Schola Cantorum

Yale Schola Cantorum

ist ein Kammerchor, dessen Repertoire sakrale Musik aus dem Sechzehnten Jahrhundert bis heute umfasst und der weltweit sowohl in Konzertsälen als auch im Rahmen von Gottesdiensten auftritt. Er wird vom Yale Institute of Sacred Music gesponsert und von David Hill geleitet; sein erster Gastdirigent ist Masaaki Suzuki. Die Auditions stehen Studierenden aller Fachrichtungen innerhalb der Yale University offen. Einen besonderen Fokus legt der Chor auf historisch informierte Aufführungspraxis und arbeitet dabei häufig mit Instrumentalisten des Ensembles Juilliard415 zusammen.

Die Schola wurde 2003 von Simon Carrington gegründet. In den vergangenen Jahren sang der Chor vielfach unter der Leitung international renommierter Dirigenten wie Marcus Creed, Matthew Halls, Simon Halsey, Paul Hillier, Stephen Layton, Sir Neville Marriner, Nicholas McGegan, James O’Donnell, Stefan Parkman, Krzysztof Penderecki, Helmuth Rilling und Dale Warland. Über seine regelmäßigen Auftritte in New Heaven und New York hinaus ist das Ensemble auch mit CD-Aufnahmen und Tourneen national und international aktiv.

Vor Kurzem veröffentlichte das Label Hyperion die kammermusikalische Darbietung des Brahms-Requiems durch die Yale Schola Cantorum sowie Einspielungen von Musik Roderick Williams’, Tawnie Olsons und Reena Esmails. Die Aufnahme von Palestrinas »Missa Confitebor tibi Domine« (Hyperion 2018) erfuhr ein begeistertes Medienecho, und ein Live-Mitschnitt von Heinrich Bibers »Vesperae longiores ac breviores« aus dem Jahr 1693 mit Robert Mealy und dem Yale Collegium Musicum wurde in der Alte Musik-Szene ebenso wie die nachfolgenden CDs mit J. S. Bachs selten zu hörender Version der »Johannes-Passion« von 1725 und mit Antonio Bertalis »Missa Resurrectionis« hoch gelobt. Eine Einspielung mit Magnificats von Bach und Mendelssohn wurde 2009 veröffentlicht. Im Rahmen von Tourneen konzertierte die Yale Schola Cantorum bereits in England, Ungarn, Frankreich, China, Südkorea, Italien, Griechenland, der Türkei, Japan, Singapur, Russland, Estland, Lettland, Indien, Spanien, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen.

Yale Schola Cantorum

Yale Schola Cantorum

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Kevin Zhu

Instrumentalisten

Kevin Zhu

Kevin Zhu

Seit er im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel begann, trat der heute neunzehnjährige Kevin Zhu zu einer beachtlichen Anzahl von Konzerten auf und ging als Gewinner aus zahlreichen Wettbewerben hervor. Gepriesen für die beeindruckende Reife seines Spiels sowie seine »vollkommene Virtuosität, brillant in ihrer Klarheit« (»L’ape musicale«), konzertiert Kevin Zhu regelmäßig in den weltweit größten Konzertsälen, angefangen bei der Carnegie Hall in New York, über die Royal Festival Hall in London bis hin zur Forbidden City Concert Hall in Peking. Internationale Aufmerksamkeit erregte er v. a. 2018 als Gewinner der »Paganini Competition«, sowie bereits 2012 bei der »Yehudi Menuhin Competition«, aus der er ebenfalls als Sieger hervorging. In der Folge etablierte sich der Violinist als einer der führenden Künstler seiner Generation, indem er sein Publikum mit seinen einzigartigen technischen Meisterleistungen verblüffte.

In der Saison 2020/21 wird Kevin Zhu mit dem Moskauer Staatlichen Akademischen Sinfonieorchester, der Baltischen Philharmonie und dem Colorado Springs Philharmonic debütieren und darüber hinaus mit Elgars Violinkonzert ans Teatro Carlo Felice in Genua zurückkehren. Weiterhin spielt er Solorezitale in Dresden, New York City sowie Washington D. C. und nimmt sich dafür eines ganz besonderen Projektes an: Innerhalb eines Konzertes wird er die kompletten 24 Capricen von Paganini darbieten.

Zu den jüngsten Highlights seiner Karriere zählen Auftritte mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Moskauer Virtuosen sowie den Chinesischen Philharmonikern. Als stets gefragter Solist unternahm er mit Repertoire von Beethoven bis hin zu Auftragswerken zeitgenössischer Komponisten Konzertreisen durch die USA und Europa. Darüber hinaus ist Kevin Zhu leidenschaftlicher Kammermusiker und arbeitet mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Lawrence Power und Jan Vogler zusammen.

Zusätzlich zu seinen Bühnenauftritten engagiert er sich als Kulturbotschafter der Lin Yao Ji Music Foundation of China. Kevin Zhu ist stolzer Inhaber des Kovner-Stipendiums der Juilliard School, wo er bei Itzhak Perlman und Li Lin studiert. Er spielt auf der c1722 Stradivari »Lord Wandsworth«, die ihm von der Ryuji Ueno Foundation und Rare Violins In Consortium, Artists and Benefactors Collaborative zur Verfügung gestellt wird.

Kevin Zhu

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Violinrezital Kevin Zhu Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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32 Tage

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