Dresdner Musikfestspiele feiern ab 14. Mai 32 Tage lang die »Leichtigkeit des Seins«
Die Dresdner Musikfestspiele feiern 32 Tage lang an 24 Spielstätten in Dresden die »Leichtigkeit des Seins« – wobei neben Klassik-, Jazz-, Weltmusik- und Tanzaufführungen auch die Comedy einen festen Platz im Programm hat.
»Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, Momente der Leichtigkeit zu finden – die Musik kann hier viel positive Energie geben. Ich freue mich darauf, in den kommenden vier Wochen mit meinen Kollegen, Partnern und unserem wunderbaren Publikum die Leichtigkeit des Seins in allen Facetten im Konzertsaal zu entdecken«, sagt Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele.
Der Auftakt steckt voller Premieren: So findet am 14. Mai mit Richard Wagners»Götterdämmerung« in historischer Aufführungspraxis das Projekt The Wagner Cycles nach vier Jahren seinen Abschluss. Das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln bringen den letzten Teil von Wagners Opern-Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« unter der Leitung von Kent Nagano in historischer Aufführungspraxis auf die Bühne im Kulturpalast, bevor sie damit durch Europa touren.
Das Eröffnungskonzert spielt einen Abend später erstmals die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Tabita Berglund mit Jan Vogler als Solist. Dazu gesellt sich mit Comedian Olaf Schubert ein Dresdner Original, das mit Wortwitz und Humor durch den Abend begleitet. Die Eröffnung ist zugleich Teil des beliebten Cellofestivals »Cellomania«, bei in den vier Wochen rund 40 Cellisten aus aller Welt in 17 Konzerten zu erleben sind.
Ganz den Werken von Edward Elgar gewidmet ist das Gastspiel des London Philharmonic Orchestra, das unter der Leitung von Edward Gardner an zwei Abenden mit der Geigerin Nicola Benedetti (25.5.) sowie mit Jan Vogler (26.5.) als Solist zu erleben ist.
Ein neues Konzept gibt es für das traditionelle »Dresden singt«: Erstmals wird die Dresdner Band Manina das Publikum am 30. Mai dabei auf dem Schlossplatz dazu einladen, miteinzustimmen. Kombiniert mit dem beliebten Mitmachprojekt »Klingende Stadt« öffnet sich an dem Nachmittag die Bühne für jeden, der Freude daran hat, die »Leichtigkeit des Seins« musikalisch zu zelebrieren.
Die Dresdner Musikfestspiele wurden 1978 gegründet und haben sich mit der Intendanz des Cellisten Jan Vogler seit 2009 zu einem führenden Festival in Europa entwickelt. Im Spannungsfeld zwischen der reichen Musiktradition Dresdens und visionären Formaten verschiedenster Genres begeistern die Dresdner Musikfestspiele jedes Jahr rund 60.000 Besucher.