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© Simon Pauly

Julia Hagen

Die junge Cellistin aus Salzburg verbindet technische Souveränität mit hohem gestalterischem Anspruch und einer unmittelbar kommunikativen Musizierhaltung.

Julia Hagen wurde 2024 mit dem »UBS Young Artist Award« ausgezeichnet, der mit einem Konzert mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann im Rahmen des Lucerne Festivals verbunden war. 2025 kehrt sie erneut als Solistin zum Lucerne Festival zurück – diesmal mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla.

Am Wiener Musikverein ist Julia Hagen in der Saison 2025/26 als »Künstlerin im Fokus« mit Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jakub Hrůša, in einem Rezital mit Sir András Schiff sowie in zwei Klaviertrio-Programmen zu erleben.

Sie ist regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen, bei der Schubertiade, beim Heidelberger Frühling und beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit der Camerata Salzburg und dem Mozarteumorchester, mit dem sie in dieser Spielzeit auf Spanien-Tournee geht. Mit dem Orchestre de Paris feierte sie im Dezember 2025 ihr Debüt.

Besonders am Herzen liegt ihr die Kammermusik, die sie in die Berliner Philharmonie, die Londoner Wigmore Hall, die Zürcher Tonhalle und den Wiener Musikverein geführt hat. Zu ihren Partnern gehören unter anderem Igor Levit, Gautier und Renaud Capuçon, Isabelle Faust, Lukas Sternath und Leif Ove Andsnes. Das Konzerthaus Dortmund porträtiert Julia Hagen über drei Spielzeiten hinweg als »Junge Wilde« in Kammermusikformaten ebenso wie solistisch mit Orchester.

Ihrer Ausbildung bei Enrico Bronzi in Salzburg und Reinhard Latzko in Wien folgten prägende Jahre in der Klasse von Heinrich Schiff in Wien sowie ein Studium bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Als Stipendiatin der Kronberg Academy studierte Hagen darüber hinaus bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Mit dem Herbstsemester 2025 folgt sie dem Ruf an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien als Professorin für Violoncello.

Julia Hagen spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1684), das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.