
Isang Enders
1988 in Frankfurt am Main geboren, nahm Isang Enders bereits im Alter von zwölf Jahren ein Jungstudium bei Michael Sanderling auf. Starken Einfluss hatten daraufhin Gustav Rivinius, Truls Mørk und im Besonderen die Mentorschaft des amerikanischen Cellisten Lynn Harrell. Sein Studium wurde gefördert von der Deutschen Stiftung Musikleben, der Da-Ponte-Stiftung und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Der Cellist nahm an zahllosen Meisterkursen teil und lernte dabei von Professoren wie Frans Helmerson, David Geringas, Janos Starker und vielen mehr.
Im Alter von 20 Jahren unterbrach Enders sein Studium für das Engagement als Erster Konzertmeister der Violoncelli der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die über zehn Jahre unbesetzt blieb. Die darauffolgenden vier Jahre in Dresden unter der Leitung von Fabio Luisi und Christian Thielemann als Solocellist des Orchesters waren ihm besondere Lehrjahre musikalischer wie auch menschlicher Art. 2012 verließ er Dresden und unterrichtete für zwei Jahre mit einer Vertretungsprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seither widmet er sich einem musikalischen Weg als Solist und Mitglied des renommierten Sitkovetsky Trios und lebt in Berlin, wo er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler» lehrt.
Isang Enders spielt ein Violoncello von Carlo Tononi, Venedig 1720, das ihm großzügig von der J. & A. Beare‘s Violin Society in London zur Verfügung gestellt wird. Des Weiteren spielt er ein Instrument von Tobias Gräter, Heidelberg und J.B. Vuillaume, Paris 1840.