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© Magnus Skrede

Hayoung Choi

Die südkoreanische Cellistin Hayoung Choi, geboren in Bielefeld, wurde 2022 als Erstplatzierte des Internationalen »Königin-Elisabeth-Wettbewerbs« ausgezeichnet. Sie gewann außerdem die Ersten Preise beim dritten »Internationalen Penderecki Wettbewerb« sowie beim »Johannes-Brahms-Wettbewerb«. Im Rahmen der Kronberg Cello-Meisterkurse erhielt sie den »Landgraf von Hessen-Preis« und den »Musikpreis Leyda Ungerer«. Zuletzt wurde sie als erste Preisträgerin des »FENDI Music Award« ausgewählt. Zu den jüngsten Höhepunkten ihrer Karriere zählen Auftritte mit dem Antwerp Symphony Orchestra, dem Beethoven Frühling Festival-Orchester, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem European Union Youth Orchestra und dem Orquestra Filarmônica de Minas Gerais.

In der aktuellen Spielzeit wird Choi ihr Debüt mit dem West Virginia Symphony Orchestra, den Bremer Philharmonikern, dem Oregon Symphony Orchestra, dem Basel Chamber Orchestra und dem Baltimore Symphony Orchestra unter der Leitung von Jonathon Heyward geben. Zu den Festivals, bei denen sie in dieser Saison auftritt, zählen das Z+ International Chamber Music Festival und die Dresdner Musikfestspiele. Choi debütierte im Alter von zwölf Jahren mit der Camerata Salzburg und Haydns Cellokonzert Nr. 1. Sie hat mit zahlreichen Orchestern musiziert, darunter die Kremerata Baltica, das Frankfurter Opern-  und Museumsorchester sowie das Barcelona Chamber Orchestra. Sie erhielt Einladungen zu renommierten Musikfestivals, darunter Interlaken Classics, das Kronberg Festival, das Troja Festival, das Colorado Music Festival und das Moritzburg Festival.

Sie besuchte die Purcell School in Großbritannien und erhielt ihren Bachelor- und Masterabschluss an der Kronberg Academy in Deutschland in der Klasse von Prof. Frans Helmerson. Später absolvierte sie das »Professional-Studies«-Programm in Kronberg bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt.

Hayoung Choi spielt auf dem 1707 ex-Starker Joseph filius Andrea Guarnerius Cello, der Leihgabe eines anonymen Spenders.