
Hagen Quartett
Nach Konzerten der »vier Salzburger Weltklasse-Streicher« (Hamburger Abendblatt) herrscht »fast minutenlang absolute Stille, im Bewusstsein, etwas Außergewöhnliches erlebt zu haben«. So beschreibt es die Presse.
Das Hagen Quartett setzt in der Saison 2025/26 einen Schwerpunkt auf die großen Streichquartette und das Streichquintett von Franz Schubert. Neben diesen Werken werden auch Quartette von Schostakowitsch, Mozart, Haydn, Beethoven, Webern und J.S. Bach sowie das Klavierquintett von Brahms und Klarinettenquintette von Mozart, Brahms und Widmann zu erleben sein. Tourneen führen das Hagen Quartett nach Frankreich, Norwegen, Deutschland, Italien, Polen, Niederlande, Schweiz, Österreich, Belgien, Südkorea, Taiwan und nach Japan.
Im Sommer 2026 beendet das Hagen Quartett seine mehr als vier Jahrzehnte andauernde Karriere. Die beispiellose Geschichte des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Im Laufe der jahrzehntelangen Zusammenarbeit entstanden zahlreiche Aufnahmen zur Erkundung des schier unendlichen Quartett-Repertoires, aus denen sich das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Auch die nachfolgenden Aufnahmen beim Label myrios classics wurden von der internationalen Kritik gelobt und mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet.
Das Hagen Quartett ist seit 2012 Ehrenmitglied des Konzerthauses Wien und erhielt 2019 den »Concertgebouw Amsterdam Prijs« für sein langjähriges künstlerisches Wirken.
Das Repertoire des Quartetts besteht aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die die gesamte Geschichte des Streichquartetts umspannen. Darüber hinaus widmet sich das Hagen Quartett Uraufführungen von Komponisten seiner Generation. Für viele junge Streichquartette ist das Hagen Quartett ein Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und ernsthafte Auseinandersetzung mit den Werken und Komponisten ihrer Gattung. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, an der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben sie diesen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter.
Das Hagen Quartett spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten.