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© Vincy Ng

Alexander Sitkoventsky

wurde in Moskau geboren und stammt aus einer Familie mit einer etablierten musikalischen Tradition. Mit acht Jahren gab er sein Konzertdebüt, und im gleichen Jahr zog er ins Vereinigte Königreich, um an der Yehudi Menuhin School zu studieren, wo er noch heute »Associate Artist« ist. Sowohl als Solist, als Dirigent wie auch als Kammermusiker hat er mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter der Erste Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb »Trio di Trieste« 2011. Seit 2023 ist er Künstlerischer Leiter des NFM Leopoldinum Orchestra in Breslau.

Sitkovetzky begann seine Saison 2025/26 mit dem NFM Leopoldinum Orchestra in einer Residenz beim Edinburgh International Festival. Weitere Höhepunkte der frühen Saison waren vier Konzerte mit dem Budapest Festival Orchestra sowie eine neuerliche Einladung beim Aarhus Symphony Orchestra. Im November tourte er mit der Chamber Music Society of Lincoln Center. Weiterhin standen in der laufenden Saison ein Debüt mit dem Enescu Philharmonic auf dem Programm; darüber hinaus dirigierte der Künstler die Camerata Salzburg in einer Neujahrs-Konzerte-Serie in Salzburg und in Luzern.

In der letzten Saison wirkte er an einem Konzert mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer mit, das sich dem Weltfrieden widmete und an dem Musiker aus Russland, der Ukraine, Israel und Palästina beteiligt waren. Sitkovetzky dirigierte u.a. das Norwegische Kammerorchester, zu dem er eine enge Verbindung pflegt, und die Hong Kong Sinfonietta in einer Hommage an Yehudi Menuhin. Als Solist tourte er durch das Vereinigte Königreich mit dem Prager Sinfonieorchester und Tomáš Brauner. Das Sitkovetsky Trio begann seine Zeit als Ensemble in Residence beim Beethovenfest Bonn im September 2024 und legte neben der Uraufführung eines neuen Konzerts von Ferran Cruixent den Fokus auf die vollständigen Beethoven-Klaviertrios.

Alexander Sitkovetzky studierte an der Royal Academy of Music in London und an der Kronberg Academy in Deutschland. Er spielt die Violine »Parera« von Antonio Stradivari von 1679, die ihm durch die Beare’s International Violin Society von einem großzügigen Sponsor leihweise zur Verfügung gestellt wurde.

 

Konzerte