Bohème 2020 – »...DENN DIE KUNST IST EINE TOCHTER DER FREIHEIT« (Friedrich Schiller)

Über das Projekt

Unter dem Namen »Bohème 2020« kommen seit 2014 während der Musikfestspiele junge Künstler verschiedener Nationalitäten und unterschiedlicher Kunstsparten wie Bildende und Darstellende Kunst, Videokunst, Tanz, Literatur und Musik zusammen, um mit einem selbst kuratierten Programm Räume für Spontaneität innerhalb des Festivals zu besetzen. Die Energie des kreativen Austauschs und die Authentizität des Ausdrucks, mit der die Künstler sich untereinander wie auch dem Publikum begegnen, sind eindrücklich und zeigen das große Potenzial und die Kraft dieses besonderen Formats.
Nach verschiedenen vom jeweiligen Jahrgang 2014 bis 2016 gemeinsam erarbeiteten Performances lautete 2017 die Herausforderung an die Künstlerinnen und Künstler, im Abschlusskonzert die konzertante Aufführung von Beethovens Oper »Leonore« mit persönlichen Kommentaren und Sichtweisen zu ergänzen und den Bezug zu unserer Zeit herzustellen.

Die »Bohème«-Künstler 2018

Saison 2018

2018 wird die »Bohème 2020« wieder neu formiert. Diesmal wurden vier junge, kreative Künstler eingeladen, die sich – festivalumspannend – vier Wochen  in Dresden aufhalten, um, inspiriert von  den Konzertinhalten und Spielstätten,  Aktionen und Performances rund um das Festival zu kreieren. Die Auftritte können um die Aufführungsorte herum, vor dem Eingang, in Foyers, in der Pause auf der Bühne, aber auch in der ganzen Stadt stattfinden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!
Die »Bohème 2020« soll sich 2018 mit Künstlern und Publikum vernetzen und sich von der kreativen Energie der Musik inspirieren lassen, um so ihre eigenen Ideen und Statements zu ausgewählten Konzerten sichtbar für alle umzusetzen und damit in die ganze Stadt Dresden hinein zu strahlen.

Termine 2018

  • 19. Mai, 19.30 Uhr, Palais im Großen Garten
  • 22. Mai, 19.30 Uhr, Staatsoperette (Foyer)
  • 23. Mai, 19.30 Uhr, Kulturpalast (Foyer)
  • 26. Mai, 19.30 Uhr, Kulturpalast (Foyer)
  • 27. Mai, 19.30 Uhr, Kulturpalast (Foyer)
  • 29. Mai, 19.30 Uhr, Kleiner Schlosshof (Residenzschloss)
  • 30. Mai, 19.30 Uhr, Staatsoperette (Foyer)
  • 04. Juni, 19.30 Uhr, Palais im Großen Garten
  • 07. Juni, 19.30 Uhr, Palais im Großen Garten
  • 09. Juni, 16.30 Uhr, Kleiner Schlosshof (Residenzschloss)
  • 10. Juni, 20 Uhr, Kulturpalast (Konzertsaal)

 

 

 

Die Jahrgänge der »Bohème 2020«

  • »Bohème 2020« 2017

    »Bohème 2020« 2017

  • »Bohème 2020« 2017

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  • »Bohème 2020« 2017

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  • »Bohème 2020« 2017

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  • »Bohème 2020« 2017

    »Bohème 2020« 2017

2017

Ludwig van Beethoven »LEONORE«
»Festspielorchester meets ›Bohème 2020‹«

Die Herausforderung in diesem Jahr lautete, Beethovens Befreiungsoper »Leonore« – getreu dem diesjährigen Festspielmotto – in ein neues,aufregendes »Licht« zu stellen. In dem einzigartigen Zusammentreffen mit einem anderen Herzensprojekt der Festspiele – dem Dresdner Festspielorchester – wurden die jungen Künstler aufgefordert, die Oper und ihre Themen Liebe, Gerechtigkeit und Freiheit um ihre persönlichen Kommentare und Sichtweisen zu ergänzen und den Bezug zu unserer Zeit herzustellen. Denn ist nicht der Freiheitsgedanke aktueller denn je?

2016

Elementares Merkmal der »Bohème 2020« im Jahre 2016 war die absolute Freiheit in künstlerischer Hinsicht! Der kreative Prozess wurde nicht wie in den Vorjahren durch ein Thema bestimmt, und die jungen Künstler mussten auch nicht zwangsläufigalle gemeinsam und zusammen eine Performance vorbereiten, sondern konnten sich auch in kleineren Gruppen zusammenfinden. Der kreative Arbeitsprozess richtete sich ganz nach der Persönlichkeit und den Bedürfnissen der Mitwirkenden. Wichtigstes Auswahlkriterium für die Musikfestspiele stellte die Kreativität der Künstlerinnen und Künstler dar, ihre Vielseitigkeit und Aufgeschlossenheit anderen Kunstgenres gegenüber.

  • »Bohème 2020« 2016

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  • »Bohème 2020« 2015

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  • »Bohème 2020« 2015

    »Bohème 2020« 2015

2015

»WAHNSINN – EINE KÜNSTLERISCHE AUSEINANDERSETZUNG«

Die jungen Künstlerinnen und Künstler der Bohème des jahrgangs 2015 habe gezeigt, dass sie sich auf ihre ganz eigene Weise mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Sie haben sich von der vielschichtigen Bedeutung des Begriffs »Wahnsinn« inspirieren und ihre ganz individuelle Deutung in die gemeinsame künstlerische Auseinandersetzung einfließen lassen.

Leif Firnhaber, Tanz, Fotografie
Teo Gheorghiu, Musik
Nicole Morel, Tanz
Georg Pelzer, Film
Fabian Russ, Komposition, Sounddesign
Lin Wang, Komposition, Klavier, Vocals

2014

»Diamond Explosions«
»Diamantenexplosionen«

Was wir mit unserer Zeit anfangen? Es gibt so viele Anfänge, aber noch viel mehr Enden. Vielleicht wäre es angebrachter, zu fragen, wie wir die uns gegebene Zeit für uns verwenden. Die Uhren stehen auf kurz vor zwölf, Abgabetermin, Deadline, Meeting, Probe, Show. Sind wir nach all den Millionen Jahren schon Uhrzeitmenschen oder noch Urzeitmenschen? Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also eine eindeutige, unumkehrbare Richtung. Wir wissen nicht, wohin die Dinge führen.

  • »Bohème 2020« 2014

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