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Das Motto 2016 ZEIT 05. Mai bis 05. Juni 2016

  • Klingende Stadt 2016: Die schönsten Momente im Film nachsehen

    »Wie musikalisch ist Dresden?« – diese Frage stellten die Dresdner Musikfestspiele am 28. Mai 2016 allen Dresdnerinnen und Dresdnern. Laienmusiker und Profis – jung und alt – waren dabei, um an diesem Tag in allen Winkeln Dresdens Musik zu machen und zu zeigen, welches musikalische Potenzial in ihnen und ihrer Stadt steckt. Hier können noch einmal die schönsten Momente im Film angesehen werden.

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  • Eröffnungskonzert: Michael Nyman Band

    Das waren die Dresdner Musikfestspiele 2016

    Mit dem Motto »ZEIT« überschrieben ließen in der Saison 2016 über 1.500 Mitwirkende Dresden 32 Tage lang bei 53 Aufführungen an 22 Spielstätten als lebendige und pulsierende Kunst-, Musik- und Festivalstadt erstrahlen. Dem Konzept der Dresdner Musikfestspiele, für jedes Konzertformat eine einzigartige Symbiose aus Künstler, Programm und Spielort zu schaffen, folgten in den vergangenen Wochen rund 48.000 begeisterte Besucher.

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  • Auf ARTE nachsehen: Abschlusskonzert mit Festspielorchester

    Das Dresdner Festspielorchester und sein Chefdirigent Ivor Bolton gestalten das Abschlusskonzert der diesjährigen Dresdner Musikfestspiele. In diesem Jahr steht das 19. Jahrhundert im Mittelpunkt des auf historische Aufführungspraxis spezialisierten Klangkörpers.

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  • Auf medici.tv nachsehen: Konzert Singapore Symphony Orchestra vom 28. Mai

    Das Konzert vom 28. Mai mit dem Singapore Symphony Orchestra unter Lan Shui und dem Geiger Gil Shaham als Solist wurde live von medici.tv mitgeschitten und kann noch 90 Tage nach Ausstrahlung kostenfrei angesehen werden.

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32

Tage

Programm & Tickets

1.500

inter-
nationale

Künstler

22

einzig-
artige

Spielstätten

Hier nachsehen:

Das Konzert vom 28. Mai mit dem Singapore Symphony Orchestra unter Lan Shui und dem Geiger Gil Shaham als Solist wurde live von medici.tv mitgeschitten und kann noch 90 Tage nach Ausstrahlung kostenfrei angesehen werden.

Chen Zhangyi: Werk für Orchester (Dresdner Erstaufführung)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Arnold Schönberg »Verklärte Nacht« op. 4
Maurice Ravel »La Valse«. Poème choréographique

 

 

Liebe
Musikfreunde,

»das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo«, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1777 an seinen Vater Leopold.

Tatsächlich entscheidet das Tempo eines Musikstückes zunächst ganz grundsätzlich über seinen Charakter. Ein schnelles Stück drängt uns sein Tempo auf und gibt uns manchmal ein Gefühl, als wären wir in einer imaginären Achterbahn unterwegs, ein langsames Tempo schafft Platz für Gedanken und Gefühle.

v

Jan Vogler, Intendant der Musikfestspiele seit 2008

ZEIT:
Das Motto 2016

Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding,
wenn man so hinlebt,
ist sie rein gar nichts –
aber dann auf einmal spürt man nichts als sie.

(Zeitmonolog der Marschallin aus dem »Rosenkavalier« von Richard Strauss)

»Die Beziehung von Zeit und Musik hat mich stets sehr interessiert. Große Musik steht immer entweder im Einklang mit oder im scharfen Kontrast zu der Zeit, in der sie komponiert wird. Die Prägung verliert sich auch nach Jahrhunderten nicht, sie ist ihr Lebenselixier. Die Musik erzählt die Geschichte ihrer Zeit lebendig und atmosphärisch, Musik ist oft das emotionale Gedächtnis ihrer Schaffensperiode. Zugleich beeinflusst die Aufführung von Musikstücken unser Zeitgefühl. Sie rast und treibt uns vor sich her, sie steht still, sie fließt in Harmonie mit unserem Organismus oder quält uns in ihrer Eindringlichkeit. Ein gutes Konzert ermöglicht uns immer auch einen magischen gedanklichen Diskurs zwischen Vergangenheit und Zukunft.«

Jan Vogler

Grußwort
des Schirmherren

Liebe Musikfreunde,

zu den 39. Dresdner Musikfestspielen, die 2016 unter dem Motto »Zeit« stehen, begrüße ich Sie sehr herzlich. Die Schirmherrschaft über dieses international renommierte Festival habe ich sehr gerne übernommen. Für Klassikfreunde von nah und fern zählt die Festspielstadt Dresden zu einer der attraktivsten Musikadressen. 

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistattes Sachsen

Dresdner
Festspielorchester

»Das königliche Orchester wurde unter Concertmeister Herrn Pisendel durch Einführung eines vermischten Geschmacks ... zu solcher Feinigkeit der Ausführung gebracht, dass ich auf allen meinen künftigen Reisen kein bessers gehört habe.«

Mit diesen Worten beschreibt Johann Joachim Quantz die damalige Hofkapelle, deren einzigartige Konstellation das Dresdner Festspielorchester wiederbeleben möchte. Das Dresdner Festspielorchester wurde 2012 ganz im Geiste dieses legendären »Orchestra di Dresda« gegründet. Die Hofkapelle Augusts des Starken galt in der kulturellen Blütezeit Dresdens im 18. Jahrhundert als die beste in ganz Europa und vereinte die bedeutendsten Instrumentalisten ihrer Zeit. Ganz in dieser Tradition stehend formieren sich jährlich einige der herausragendsten Musiker für historische Aufführungspraxis aus den renommiertesten europäischen Alte-Musik-Ensembles zum Dresdner Festspielorchester als dem Klangkörper der Dresdner Musikfestspiele. Eine gute Grundlage für den einst von Quantz gelobten »vermischten Geschmack«.

Über die Musikfestspiele

Die Dresdner Musikfestspiele haben sich im Laufe ihrer mehr als dreißigjährigen Geschichte zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für ein Konzertpublikum und Künstler aus aller Welt entwickelt und die Festspielstadt Dresden zu einer der attraktivsten Destinationen im Kulturtourismus werden lassen. Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – zwischen Mai und Juni präsentiert das Festival alljährlich ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt in den schönsten Spielstätten der Stadt und seiner Umgebung und zieht so Jahr für Jahr mehr als über 30.000 Klassikfans aus aller Welt an die Elbe.

Geschichte der Musikfestspiele

Dresden in Musikfestspiel-Stimmung

Die Themen der Musikfestspiele seit 2009