Das Motto 2018

  • Konzerttipp zum 25. Mai: Budapest Festival Orchestra - Fischer - Karg - Kulman

    1888 wurde Gustav Mahler nicht nur Direkter der Königlich-Ungarischen Oper in Budapest, im gleichen Jahr begann der Komponist auch seinen fulminante Zweite Sinfonie, die er jedoch aufgrund seiner ausfüllenden Tätigkeit als Opernchef erst 1894 fertigstellen konnte. Mahler vertonte im letzten Satz dieser Sinfonie die Klopstock-Dichtung »Auferstehung« für Sopran- und Alt-Solo sowie Chor und bettete sie in ein fulminant angelegtes Finale an.

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  • Konzerttipp zum 27. Mai: Orchestre des Champs-Élysées - Herreweghe - Lonquich

    Gleich einem Gemälderestaurator, der die ursprünglichen Farben des ihm anvertrauten Werkes wieder zum Leuchten bringt, lassen die Musiker des Orchestre des Champs-Élysées ein Werk in seiner ursprünglichen Intention wieder erlebbar werden. Das Orchester ist das älteste auf Originalinstrumenten spielenden französische Ensemble von internationalem Renommee.

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  • Aktionen der »Bohème 2020«

    Die vier Künstler der »Bohème 2020« des diesjährigen Festspieljahrgangs – Björn Atle Afinsen, Caroline Alves, Mareike Jung und Nicolas Streit – haben, inspiriert von den Konzertinhalten und Spielstätten, eigene Aktionen und Performances rund um das Festival kreiert, die sie ab dem 19. Mai dem Publikum vorstellen.

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  • Künstlertreff und Ort zum Entspannen: Die Festspiel-Lounge

    Die Lounge der Dresdner Musikfestspiele lädt in diesem Jahr erstmals an neuem Ort zum entspannten Ausklang ein: in der Palastecke im Kulturpalast. Hier gehen musikalische und kulinarische Erlebnisse Hand in Hand, um einen anregenden Konzertabend unter Freunden ausklingen zu lassen.

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32

Tage

Programm & Tickets

1.500

inter-
nationale

Künstler

22

einzig-
artige

Spielstätten

Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele seit 2008

Liebe
Musikfreunde,

Reflexion ist ein Hauptaspekt der Kunst. In der Musik spiegeln sich unsere Emotionen und Gedanken, unser Wertesystem und unsere Visionen. Unter dem Motto »SPIEGEL« erkunden wir mit Ihnen gemeinsam im 41. Jahrgang der Dresdner Musik-festspiele die Einflüsse der Musik auf unsere individuelle Existenz und auf unsere Gesellschaft.

Grußwort des
Oberbürgermeisters

Was sehen wir, wenn wir in einen Spiegel schauen? Spiegel geben uns Rätsel auf. Gleichzeitig eröffnen sie neue Welten, indem sie Dinge offenbaren, die wir sonst nie betrachten könnten. Die Musik ist ein Spiegel der Seele. Wer je selbst gesungen oder musiziert hat, weiß: In der Musik offenbart sich immer ein Teil des eigenen Ichs. 

Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden

Über die Musikfestspiele

Die Dresdner Musikfestspiele, die 2017 ihren nunmehr 40. Jahrgang feierten, sind eines der größten und renommiertesten Klassik-Festivals in Europa und präsentieren alljährlich zwischen Mai und Juni in viereinhalb Wochen ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt. Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – im Dialog zwischen den bedeutenden und prägenden Stimmen der internationalen Klassikszene und dem einzigartigen kulturellen und historischen Umfeld wird Dresden so zu einer pulsierenden Festspielstadt, deren Botschaft einer weltoffenen, vielfältigen und lebendigen Kulturmetropole national und international strahlt.

Dresdner Musikfestspiele 2017 (c) Kirsten Nijhof

Die Dresdner Musikfestspiele feierten 2017 ihr 40. Jubiläum.

Glashütte Original MusikFestspielPreis

Glashütte Original MusikFestspielPreis

Glashütte Original MusikFestspielPreis

Im Jahre 2004 ins Leben gerufen, gehört der mit 25.000 € dotierte Glashütte Original MusikFestspielPreis seither zum festen Bestandteil der Dresdner Musikfestspiele. Ausgezeichnet werden herausragende Persönlichkeiten der Musikwelt, die sich um die Vermittlung klassischer Musik besonders verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern zählen u. a. Christa Ludwig, Gustavo Dudamel, die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle, Hélène Grimaud, Hilary Hahn, Mariza und Andris Nelsons.

Dresdner
Festspielorchester

Jährlich formieren sich einige der herausragendsten Musiker für historische Aufführungspraxis aus den renommiertesten europäischen Alte-Musik-Ensembles zum 2012 gegründeten Dresdner Festspielorchester als dem Klangkörper der Dresdner Musikfestspiele. Mit großer Entdeckerfreude, Präzision und einem feinen Gefühl für authentische Interpretationen spürt das Dresdner Festspielorchester dem Originalklang verschiedener Epochen, vom Barock bis zur Spätromantik, nach und schließt so eine Lücke im Musikleben der Stadt. Dabei spielen die Musiker auf Originalinstrumenten entsprechend Entstehungszeit und historischem Hintergrund, was bei den Streichern die Verwendung von Darmsaiten bedeutet und im Bläserbereich ein vollkommen neuartiges Klangbild entstehen lässt.

Die Themen der Musikfestspiele seit 2009