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Das Motto 2016 ZEIT 05. Mai bis 05. Juni 2016

  • Der dritte Jahrgang der »Bohème 2020« am 08. Mai im Deutschen Hygiene-Museum

    Unter dem Namen »Bohème 2020« kommen seit 2014 während der Musikfestspiele junge Künstler verschiedener Nationalitäten und unterschiedlicher Kunstsparten wie Bildende und Darstellende Kunst, Videokunst, Tanz, Literatur und Musik zusammen, um mit einem selbst kuratierten Programm Räume für Spontaneität innerhalb des Festivals zu besetzen. Auch der diesjährige Jahrgang verspricht wieder eine spannende überraschende Performance von sechs jungen Künstlern.

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  • Start des Israel Schwerpunkts mit dem Jerusalem Quartett am 9. Mai

    Als ein öffentlicher Ort der Auseinandersetzung mit der musikalischen Zeitgeschichte präsentieren die Dresdner Musikfestspiele in dieser Saison einen »Israel-«Schwerpunkt. Eine Reihe von Konzerten und Projekten sind dabei Musik und Künstlern aus Israel gewidmet. Das gefeierte Jerusalem Quartett bestreitet hierfür den Auftakt.

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  • Treffpunkt Musikfestspiele: Willkommen in der Festspiel-Lounge

    Die Festspiele möchten Sie auch in diesem Jahr nach dem Konzert sehr herzlich in ihrer Festspiel-Lounge begrüßen. Freuen Sie sich dort auf Begegnungen und einen musikalischen Ausklang des Abends mit den Festspielkünstlern.

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  • Spendenprojekt für erste CD Dresdner Festspielorchester geht in die Verlängerung

    Das Dresdner Festspielorchester feiert in diesem Jahr sein nunmehr fünfjähriges Bestehen. Der Klangkörper der Dresdner Musikfestspiele, der sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben hat, konnte in seinen Konzerten seit seiner Gründung mit vitaler Spielfreude und unbändigem Entdeckergeist Publikum und Kritik begeistern. Aus Anlass des runden Geburtstages möchte das Orchester seine erste eigene CD aufnehmen - ein Projekt, das für die Realisierung aber noch Förderer sucht. Das Spendenprojekt geht in die Verlängerung und Sie können das Orchester bis zum 31. Mai noch unterstützen.

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32

Tage

Programm & Tickets

1.500

inter-
nationale

Künstler

22

einzig-
artige

Spielstätten

Liebe
Musikfreunde,

»das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo«, schrieb Wolfgang Amadeus Mozart 1777 an seinen Vater Leopold.

Tatsächlich entscheidet das Tempo eines Musikstückes zunächst ganz grundsätzlich über seinen Charakter. Ein schnelles Stück drängt uns sein Tempo auf und gibt uns manchmal ein Gefühl, als wären wir in einer imaginären Achterbahn unterwegs, ein langsames Tempo schafft Platz für Gedanken und Gefühle.

v

Jan Vogler, Intendant der Musikfestspiele seit 2008

ZEIT:
Das Motto 2016

Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding,
wenn man so hinlebt,
ist sie rein gar nichts –
aber dann auf einmal spürt man nichts als sie.

(Zeitmonolog der Marschallin aus dem »Rosenkavalier« von Richard Strauss)

»Die Beziehung von Zeit und Musik hat mich stets sehr interessiert. Große Musik steht immer entweder im Einklang mit oder im scharfen Kontrast zu der Zeit, in der sie komponiert wird. Die Prägung verliert sich auch nach Jahrhunderten nicht, sie ist ihr Lebenselixier. Die Musik erzählt die Geschichte ihrer Zeit lebendig und atmosphärisch, Musik ist oft das emotionale Gedächtnis ihrer Schaffensperiode. Zugleich beeinflusst die Aufführung von Musikstücken unser Zeitgefühl. Sie rast und treibt uns vor sich her, sie steht still, sie fließt in Harmonie mit unserem Organismus oder quält uns in ihrer Eindringlichkeit. Ein gutes Konzert ermöglicht uns immer auch einen magischen gedanklichen Diskurs zwischen Vergangenheit und Zukunft.«

Jan Vogler

Grußwort
des Schirmherren

Liebe Musikfreunde,

zu den 39. Dresdner Musikfestspielen, die 2016 unter dem Motto »Zeit« stehen, begrüße ich Sie sehr herzlich. Die Schirmherrschaft über dieses international renommierte Festival habe ich sehr gerne übernommen. Für Klassikfreunde von nah und fern zählt die Festspielstadt Dresden zu einer der attraktivsten Musikadressen. 

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistattes Sachsen

Dresdner
Festspielorchester

»Das königliche Orchester wurde unter Concertmeister Herrn Pisendel durch Einführung eines vermischten Geschmacks ... zu solcher Feinigkeit der Ausführung gebracht, dass ich auf allen meinen künftigen Reisen kein bessers gehört habe.«

Mit diesen Worten beschreibt Johann Joachim Quantz die damalige Hofkapelle, deren einzigartige Konstellation das Dresdner Festspielorchester wiederbeleben möchte. Das Dresdner Festspielorchester wurde 2012 ganz im Geiste dieses legendären »Orchestra di Dresda« gegründet. Die Hofkapelle Augusts des Starken galt in der kulturellen Blütezeit Dresdens im 18. Jahrhundert als die beste in ganz Europa und vereinte die bedeutendsten Instrumentalisten ihrer Zeit. Ganz in dieser Tradition stehend formieren sich jährlich einige der herausragendsten Musiker für historische Aufführungspraxis aus den renommiertesten europäischen Alte-Musik-Ensembles zum Dresdner Festspielorchester als dem Klangkörper der Dresdner Musikfestspiele. Eine gute Grundlage für den einst von Quantz gelobten »vermischten Geschmack«.

Über die Musikfestspiele

Die Dresdner Musikfestspiele haben sich im Laufe ihrer mehr als dreißigjährigen Geschichte zu einem bedeutenden Anziehungspunkt für ein Konzertpublikum und Künstler aus aller Welt entwickelt und die Festspielstadt Dresden zu einer der attraktivsten Destinationen im Kulturtourismus werden lassen. Fulminante Orchesterkonzerte, facettenreiche Kammermusik, gefeierte Solisten – zwischen Mai und Juni präsentiert das Festival alljährlich ein hochkarätiges Programm von außergewöhnlicher Dichte und Vielfalt in den schönsten Spielstätten der Stadt und seiner Umgebung und zieht so Jahr für Jahr mehr als über 30.000 Klassikfans aus aller Welt an die Elbe.

Geschichte der Musikfestspiele

Dresden in Musikfestspiel-Stimmung

Die Themen der Musikfestspiele seit 2009