Die Künstler

Ercan

Sonstige

Prof. Dr. Ercan Altinsoy

Prof. Dr. Ercan Altinsoy

empfand immer eine Leidenschaft für den Sound, die Musik und die Haptik. Er wurde in der Türkei geboren und studierte an der Technischen Universität Istanbul Maschinenbau. Später promovierte er an der Fakultät Elektrotechnik der Ruhr-Universität Bochum und nahm dort gleichzeitig an der Internationalen Graduiertenschule für Neurowissenschaften teil. Nach seiner Promotion arbeitete Ercan Altinsoy in der Industrie und ist seit 2006 an der Technischen Universität Dresden tätig, wo er seitdem den Lehrstuhl für Kommunikationsakustik inne hat. 2016 wurde Ercan Altinsoy zum Professor des Lehrstuhls für Akustik und Haptik berufen. Im Jahr 2014 erhielt der Wissenschaftler den hochrangigen »Lothar-Cremer-Preis« der Deutschen Gesellschaft für Akustik und war im letzten Jahr als Gastprofessor an der Universität Tōhoku in Japan tätig. Ercan Altinsoy ist als Berater für verschiedene deutsche Unternehmen in den Bereichen Fahrzeugakustik, Haushaltsgeräteakustik, Sound Design und Haptik tätig. Er arbeitet am Klang von Geräuschen, etwa jenem von Autoblinkern, dem Sound von Elektrofahrzeugen, dem Knuspern von Chips oder dem leisen Surren von Prothesen und verändert ein Geräusch so lange, bis es angenehm klingt.

Ercan

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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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Ekaterina Antonenko

Dirigenten

Ekaterina Antonenko

Ekaterina Antonenko

studierte Chorleitung an der Akademischen Musikfachschule des Staatlichen Moskauer P. I. Tschaikowsky-Konservatoriums bei Irina Usova und am Staatlichen Moskauer P. I. Tschaikowsky-Konservatorium bei Wladimir Sukhanov. Von 2010 bis 2012 setzte sie ihre Ausbildung als DAAD-Stipendiatin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Marcus Creed fort. Ekaterina Antonenko besuchte Meisterkurse bei Frieder Bernius, Marc Minkowski sowie Hans-Christoph Rademann und promovierte 2013 im Fachbereich Musikwissenschaft zum Thema »Kirchliche Musik von Baldassare Galuppi«. Seit 2012 unterrichtet Ekaterina Antonenko am Staatlichen Moskauer P. I. Tschaikowsky-Konservatorium. Auf Einladung von Peter Phillips dirigierte Ekaterina Antonenko The Tallis Scholars in der Christ Church Cathedral in Oxford. 2015 assistierte sie Hans-Christoph Rademann bei den Proben zu Alfred Schnittkes »12 Bußpsalmen« mit dem RIAS Kammerchor, und beim Dresdner Kammerchor übernahm Ekaterina Antonenko die Einstudierungen von Georg Friedrich Händels »Alexanderfest« für die Aufführung beim Musikfestival Wratislawia Cantans (2015) und für das Gedenkkonzert zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Dresdner Frauenkirche (2018). Das von Ekaterina Antonenko im Jahr 2006 gegründete Intrada Vokalensemble gilt als einer der herausragendsten Chöre Russlands und wird international gefeiert, u. a. als »eine perfekte Mischung von zum Schwelgen einladender Klangpracht und präziser, schattierungsreicher Sangeskunst« (Mareile Hanns, »Dresdner Neueste Nachrichten«).

Ekaterina Antonenko

Ekaterina Antonenko

Sofie Asplund

Sänger/innen

Sofie Asplund

Sofie Asplund

In der Spielzeit 2017/2018 sang die junge Sopranistin an der Göteborg Opera mit großem Erfolg ihre erste Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos«. In der aktuellen Saison nimmt sie am von Barbara Hannigan initiierten Mentoring-Programm »Equilibrium Young Artists« teil, in dessen Rahmen sie in »The Rake’s Progress« die Anne Trulove geben wird; es finden halbszenische Aufführungen mit den Münchner Philharmonikern in München und während einer Europatournee mit dem Ludwig Orchestra in Paris, Amsterdam, Hamburg, Dresden und Dortmund statt. Alle Darbierungen werden im Mai 2019 unter der Leitung von Barbara Hannigan zu erleben sein. Darüber hinaus war Sofie Asplund bereits an der Königlichen Oper Stockholm als Constance in »Dialogues des carmélites« und als Zerlina in »Don Giovanni« zu Gast. In der Spielzeit 2016/2017 trat Sofie Asplund an der Königlichen Oper Stockholm auf und sang dort die Susanna in »Le Nozze di Figaro«, Olga Sukarev in Giordanos »Fedora« und Oscar in »Un ballo in maschera«. Außerdem trat sie an der Staatsoper Hamburg in der Rolle der Ersten Magd in »Daphne« auf. Die Sängerin absolvierte 2013 ihre Ausbildung am Royal College of Opera in Stockholm. Während eines Gastengagements an der Oper Göteborg gab sie ihr hochgelobtes Debüt als Susanna in »Le Nozze di Figaro«. Auf derselben Bühne sang Sofie Asplund u.a. die Partie der Gilda in »Rigoletto« sowie die der Ersten Magd in einer Konzertversion von Strauss’ »Daphne«. Anstellungen als Oscar in »Un ballo in maschera«, als Sophie in »Der Rosenkavalier« und Pousette in »Manon« führten Sofie Asplund an die Oper Malmö. An der Oper Basel gab sie die Erste Magd in »Daphne« und die Titania in »Ein Sommernachtstraum«, außerdem Carolina in »Il matrimonio segreto« am Schlosstheater Drottningholm, Barbarina in »Le Nozze di Figaro« an der Königlichen Oper Stockholm sowie Lydia in »Pride and Prejudice« und Laura in »Star Cross'd lovers« an der Vadstena Academy. Überdies sang Sofie Asplund die Eurydike in Offenbachs »Orphée aux Enfers« in einer konzertanten Aufführung in Uppsala mit dem Drottningholm Barockensemble. Sofie Asplund war auch in Musicalrollen zu erleben, etwa als Maria in der »West Side Story« sowie als Christine in »Das Phantom der Oper« an der Finland National Opera und an der Göteborg Opera. Sofie Asplunds Konzertrepertoire umfasst u.a. Mozarts »Requiem«, seine »Krönungsmesse«, »Exultate, Jubilate« und seine Große Messe in c-Moll. Weiterhin sang sie bereits Bachs »Magnificat«, die »Johannespassion« und die »Matthäuspassion«, außerdem »Die Schöpfung« von Haydn, Pergolesis »Stabat Mater«, Orffs »Carmina Burana«, »Les Illuminations« von Britten, »Ein Deutsches Requiem« von Brahms und »God in Disguise« von Lars-Erik Larsson. Im Jahr 2015 wurde Sofie Asplund mit dem Rosenborg-Gehrmans-Stipendium und 2013 mit dem Stipendium der Anders Wall-Stiftung sowie dem Birgit Nilsson-Stipendium ausgezeichnet. Daneben erhielt sie Stipendien der Kungliga Musikaliska Akademien und des Schlosstheaters Drottningholm.

Sofie Asplund

Sofie Asplund

AuditivVokal Dresden

Chöre

AuditivVokal Dresden

AuditivVokal Dresden

Dieses Originalklangensemble der Moderne steht für reformierte Aufführungspraktiken und außergewöhnliche Konzerte. In der künstlerischen Arbeit von Olaf Katzer, der das Ensemble im Jahr 2007 gegründet hat und seither leitet, liegt ein Schwerpunkt auf der Stimmforschung sowie der Suche nach neuartigen Kontexten durch Verknüpfungen von Wissenschaft, Politik und Kunst. Neben der Suche nach neuen Gesangs- und erweiterten Klangproduktionstechniken und ihrer Etablierung setzt AuditivVokal Dresden einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Interpretation Alter und Früher Musik. Darüber hinaus nehmen Olaf Katzer und das Ensemble auch ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Bildungsauftrag wahr und engagieren sich nachhaltig in der Vermittlung und Förderung »zeitgenüsslicher« Vokalmusik. Initiativen wie die Neue Dresdner Vokalschule begründen den hervorragenden Ruf von AuditivVokal Dresden. Dabei sieht es das Ensemble als eine zentrale Aufgabe an, die Möglichkeiten neuer und neuester Ensemblemusik auszuloten und dabei die Gegenwart und Zukunft vokalen Musizierens zu prägen. Die Neue Dresdner Vokalschule versteht sich in enger Zusammenarbeit mit Komponisten als lebendiges Instrument, um bereits vorhandene komplexe und avancierte Werke und ebenso neu entstehende Kompositionen aufzuführen. Die künstlerischen Tätigkeiten umfassen eine enorme Bandbreite des zeitgenössischen Repertoires und der Veranstaltungsformen – von kleinbesetzten A-cappella-Konzerten bis hin zu großen Konzerten gemeinsam mit Orchestern.

AuditivVokal Dresden

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Ido Azrad

Instrumentalisten

Ido Azrad

Ido Azrad

wurde 1986 in Jerusalem geboren. Seinen dritten Abschluss in Klarinette absolvierte er unter Chen Halevi an der Musikhochschule Trossingen. Dort beendete er außerdem je einen Master in den Fächern moderne und historische Klarinette. All seine Studien schloss Ido Azrad mit exzellentem Erfolg ab – auch seinen Bachelor an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Während der vergangenen Jahre studierte der Klarinettist bei Wolfgang Meyer, Ernst Schlader, Dudu Carmel, Ilia Schwartz und Ilan Schul. Von 2004 bis 2011 erhielt Ido Azrad von der America Israel Cultural-Stiftung Stpendien in den Bereichen Klarinette sowie Kammermusik und wurde von 2010 bis 2011 von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Er gewann den Wettbewerb der Musikakademie Trossingen, den Paul Ben-Haim-Wettbewerb (Israel) und Erste Preise bei Wettbewerben an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Ido Azrad spielte als Solist mit den Tel Aviv Soloists, dem Sinfonieorchester Jerusalem, dem Be'er Sheva-Sinfonieorchester, dem Orchester der Musikhochschule Trossingen, dem Sinfonietta-Ensemble Trossingen und dem Orchester der Jerusalem Academy of Music and Dance. Er war mit Rezitals in Europa, Kanada sowie Israel zu erleben und spielte Musik für Radio und Fernsehen in Österreich, Deutschland und Israel ein. Im Jahr 2012 war Ido Azrad bei der Weltpremiere eines Duos für zwei Klarinetten von Philippe Hersant gemeinam mit dem Klarinettisten Chen Halevi zu hören. Ido Azrad trat bereits im Rahmen vieler renommierter Festivals auf, darunter das Musikfestival Hitzacker, Les Musiques, das Scelsi Festival, das Upper Galilee Voice of Music Festival, das Israel Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Festival junger Künstler Bayreuth und das Idyllwild Music Festival. Der Musiker spielte mit international reommierten Künstlern wie Felix Renggli, Chen Halevi, Zvi Plesser, Winfried Rademacher, Sebastian Tewinkel, Andreas Reibenspies, Dudu Carmel, Chezy Nir, Nick Deutsch und Ariel Zuckermann. Regelmäßig wird Ido Azrad zu gemeinsamen Projekten mit der Jerusalem Camerata, dem Sinfonieorchester Jerusalem und den Tel Aviv Soloists eingeladen. Weiterhin ist er Gründungsmitglied des Ensembles TutzFrequenz, welches auf einzigartige Weise den Klang moderner mit dem historischer Instrumente kombiniert. Aktuell ist Ido Azrad Klarinettenlehrer und Direktor am Konservatorium der Jerusalem Academy of Music and Dance.

Ido Azrad

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Daniel Barenboim

Dirigenten

Daniel Barenboim

Daniel Barenboim

zählt zu den zentralen Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart und ist als Pianist sowie als Dirigent seit Jahrzehnten in den Metropolen Europas und der Welt aktiv. Daniel Barenboim wurde 1942 in Buenos Aires geboren und gab dort im Alter von sieben Jahren sein erstes öffentliches Konzert. 1952 zog er mit seinen Eltern nach Israel und nahm mit elf Jahren in Salzburg an Dirigierklassen von Igor Markewitsch teil. Als Zehnjähriger gab Daniel Barenboim sein Solistendebüt als Pianist in Wien und Rom und unternahm seitdem regelmäßig Tourneen in Europa, den USA sowie in Südamerika, Australien und Fernost. Zahlreiche Aufnahmen bezeugen den hohen künstlerischen Rang Daniel Barenboims, darunter u. a. die Soloeinspielungen der Klaviersonaten- und konzerte Beethovens sowie Aufnahmen sämtlicher Klavierkonzerte Mozarts mit dem English Chamber Orchestra in der Doppelfunktion als Pianist und Dirigent. Als Liedbegleiter arbeitete er regelmäßig mit bedeutenden Sängerinnen und Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau zusammen. Daniel Barenboim ist bei den führenden Orchestern weltweit gefragt, einschließlich der Wiener und Berliner Philharmoniker, mit denen ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet. Darüber hinaus war er von 1975 bis 1989 Chefdirigent des Orchestre de Paris. Sein Debüt als Operndirigent gab Daniel Barenboim beim Edinburgh Festival 1973 mit Mozarts »Don Giovanni« und von 1981 bis 1999 war er jeden Sommer in Bayreuth tätig. Von 1991 bis Juni 2006 wirkte Daniel Barenboim als Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra und realisierte mit diesem Spitzenensemble eine Reihe bedeutender Aufnahmen u. a. mit Werken von Brahms, Bruckner, Tschaikowsky, Strauss und Schönberg. Seit 1992 ist Daniel Barenboim Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden und bis August 2002 war er auch deren Künstlerischer Leiter. Im Herbst 2000 wählte ihn die Staatskapelle Berlin zum Chefdirigenten auf Lebenszeit. Sowohl im Opern- als auch im Konzertrepertoire haben Daniel Barenboim und die Staatskapelle große Zyklen gemeinsam erarbeitet und in Berlin sowie auf weltweiten Gastspielreisen präsentiert. In jüngeren Projekten widmeten und widmen sich Daniel Barenboim und das Orchester – neben dem großen klassisch-romantischen Repertoire und Werken der klassischen Moderne – verstärkt der zeitgenössischen Musik wie Kompositionen von Boulez, Rihm, Carter und Widmann. Den Erfolg dieser Zusammenarbeit unterstreicht eine stetig wachsende Zahl von Werken, die Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin gemeinsam eingespielt haben, darunter Opern Wagners, die Sinfonien Beethovens und Brahms’, sowie die Klavierkonzerte von Beethoven, Chopin, Liszt und Brahms – jeweils mit Daniel Barenboim als Solist. 1999 riefen Daniel Barenboim und der palästinensische Literaturwissenschaftler Edward Said das West-Eastern Divan Orchestra ins Leben, das junge Musiker aus Israel, Palästina und den arabischen Ländern jeden Sommer zusammenführt um einen Beitrag zum verstärkten Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen des Nahen Ostens zu leisten. Darüber hinaus studieren seit 2015 talentierte junge Musiker aus dem Nahen Osten an der Barenboim-Said Akademie in Berlin, einer weiteren Initiative Daniel Barenboims. In den Räumen dieser Hochschule für Musik und Geisteswissenschaften ist auch der Pierre Boulez Saal beheimatet. 2016 gründete Daniel Barenboim gemeinsam mit dem Geiger Michael Barenboim und dem Cellisten Kian Soltani ein Trio, das in der Spielzeit 2017/18 u. a. sämtliche Klaviertrios von Beethoven zur Aufführung brachte. Daniel Barenboim erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter das »Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband« der Bundesrepublik Deutschland sowie die Insignien eines Kommandeurs der französischen Ehrenlegion. Zudem wurde er zum Friedensbotschafter der Vereinten Nationen ernannt und Queen Elizabeth II. verlieh ihm den Titel eines »Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire«. Daniel Barenboim hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter seine Autobiografie »Die Musik – Mein Leben«.

Daniel Barenboim

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Lisa Bathiasvili

Instrumentalisten

Lisa Batiashvili

Lisa Batiashvili

Die georgisch-stämmige deutsche Violinistin Lisa Batiashvili wird vom Publikum und von ihren Kollegen für ihre Virtuosität und ihr »tiefgründiges Einfühlungsvermögen« (»Financial Times«) gerühmt. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin hat enge und beständige Beziehungen zu einigen der weltbesten Orchester, Dirigenten und Solisten aufgebaut. Von 2019 bis 2021 ist Lisa Batiashvili Künstlerische Leiterin der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt. Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehören die Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm, sowie dem Boston, Chicago und BBC Symphony Orchestra. Mit dem Philadelphia Orchestra geht Lisa Batiashvili auf Tournee in den USA, in Europa tourt sie mit der Camerata Salzburg und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma. Als Artist in Residence bei der Münchner Konzertdirektion Hörtnagel wird Lisa Batiashvili Konzerte mit dem Quatuor Ébène, der Camerata Salzburg unter dem Dirigat von François Leleux, sowie im Trio mit Gautier Capuçon und Jean-Yves Thibaudet spielen. In der vergangenen Saison war die Geigerin Artist in Residence bei der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma. Zu den Höhepunkten der Saison zählten die Europatourneen mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Chamber Orchestra of Europe, der Staatskapelle Dresden und dem West-Eastern Divan Orchestra. Außerdem hat sie die Großbritannien-Premiere von Anders Hillborgs Violinkonzert Nr. 2, nach der Uraufführung 2016, gespielt. Zuvor präsentierte Lisa Batiashvili erstmals die Violinkonzerte von Hillborg (Nr. 1) und Lindberg. Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon veröffentlichte Lisa Batiashvili zuletzt das Album »Visions of Prokofiev« mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin, das 2018 mit dem »OPUS KLASSIK« ausgezeichnet und für die »Gramophone«-Awards nominiert wurde. Frühere Aufnahmen umfassen Einspielungen der Violinkonzerte von Tschaikowsky und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, von Brahms mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann, und von Schostakowitsch (Nr. 1) mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Esa-Pekka Salonen. Als DVD erschienen ihre Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin und Bartóks Violinkonzert Nr. 1, sowie Brahms’ Konzert für Violine und Cello, interpretiert mit Gautier Capuçon und der Sächsischen Staatskapelle unter der Leitung von Christian Thielemann. Durch ihr Studium bei Ana Chumachenco und Mark Lubotsky fand Lisa Batiashvili bereits im Alter von sechzehn Jahren internationale Anerkennung als jüngste Teilnehmerin bei der International Jean Sibelius Violin Competition. Ihr wurden der »MIDEM Classical Award«, der »Choc de l’année«, der »Premio Internazionale Accademia Musicale Chigiana« , der »Leonard Bernstein Award« und der »Beethoven-Ring« Bonn verliehen. Weiterhin wurde die Violinistin 2015 von »Musical America« zur Instrumentalistin des Jahres ernannt, 2017 als »Gramophone«-Künstlerin des Jahres nominiert, und erhielt 2018 die Ehrendoktorwürde der Sibelius-Akademie der University of Arts in Helsinki. Lisa Batiashvili lebt in München und spielt eine Joseph Guarneri »del Gesu« Violine aus dem Jahre 1739, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland.

Lisa Bathiasvili

Lisa Bathiasvili

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Belcea Quartet

Ensembles

Belcea Quartet

Belcea Quartet

»Was der vorherrschende Impuls zu sein scheint und was diese Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie das unstillbare Verlangen, seine eigenen Grenzen zu erweitern und dabei die Wahrheit über sich selbst zu erfahren.«
Was das Belcea Quartet im Vorwort zu seiner Gesamtaufnahme der Beethoven Streichquartette schreibt, gilt auch für sein gesamtes künstlerisches Wirken. 1994 gründete sich das Quartett am Londoner Royal College of Music. Mit der rumänischen Violinistin Corina Belcea und dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski bringen jedoch gleich zwei Gründungsmitglieder eine andere künstlerische Herkunft in das Ensemble ein. Dieses Spektrum wird durch die französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) noch erweitert. Wichtige Impulse bekam das Ensemble außerdem von den Mitgliedern des Amadeus- und des Alban Berg Quartetts. Regelmäßige Uraufführungen gehen mit einer tiefen Verbundenheit zu Werken der späten Klassik und der Romantik einher, und das Belcea Quartet findet stets seine ganz eigene, elegante und feine Interpretation, die in Konzerthäusern weltweit zu umjubelten Auftritten führt. Seit der Saison 2017/18 ist das Quartett Ensemble-in-Residence im Pierre Boulez Saal in Berlin und teilt sich seit 2010 eine Residenz mit dem Artemis Quartett am Konzerthaus Wien. Zudem haben die Musiker eine Stiftung gegründet, deren Ziel die Förderung und die Inspiration junger Streichquartette durch intensive gemeinsame Probenarbeit ist. Das Belcea Quartet kann auf eine beeindruckende Diskografie verweisen; diese beinhaltet u. a. die Einspielung aller Streichquartette von Beethoven, Britten und Bartók. Für ihre Aufnahmen erhielten die Künstler bedeutende Preise, u. a. den »Gramophone Award«. Die im September 2015 veröffentlichte Gesamtaufnahme von Brahms’ Streichquartetten und seinem Klavierquintett wurde 2016 mit dem »Diapason d'Or« ausgezeichnet. Das Schostakowitsch-Album mit dem Dritten Streichquartett sowie dem Klavierquintett (mit Piotr Anderszewski) ist im April 2018 erschienen. In der Spielzeit 2018/19 stehen beim Belcea Quartet u. a. Konzerte in der Wigmore Hall London, der Carnegie Hall New York, dem Théâtre des Champs-Elysées, im Konserthuset Stockholm, in der Alten Oper Frankfurt und der National Concert Hall Taipei auf der Agenda. Corina Belcea spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (1755), eine Leihgabe des MERITO String Instruments Trusts Vienna, Axel Schacher eine Violine von Nicolas Lupot (1824), Krzysztof Chorzelski eine Viola von Nicola Amati (ca. 1670) und Antoine Lederlin einVioloncello von Matteo Gofriller (1722), ebenfalls eine Leihgabe des MERITO String Instruments Trusts Vienna.

Belcea Quartet

Belcea Quartet

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Belcea Quartet Palais im Großen Garten
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Joshua Bell

Instrumentalisten

Joshua Bell

Joshua Bell

ist einer der gefeiertsten Violinisten seiner Zeit und blickt bereits auf eine über 30-jährige Karriere als Solist, Kammermusiker, Dirigent und Direktor zurück. Seine Neugierde und sein tiefgreifendes musikalisches Verständnis zeugen von Joshua Bells Glauben an die Kraft der Musik, Kulturen miteinander zu verbinden. Als ein Künstler, der Präzision und Leidenschaft auf herausragende Weise in sich vereint, versteht Joshua Bell die Violine als Instrument des Ausdrucks und als Mittel, Neues und Unentdecktes ans Licht zu bringen. Im Jahr 2011 trat Joshua Bell als Musikalischer Direktor der Academy of St Martin in the Fields die Nachfolge von Sir Neville Marriner an. Joshua Bells vielseitige Aktivitäten umfassen auch die Aufnahme von Auftragswerken, darunter Nicholas Maws Violinkonzert, wofür Joshua Bell mit einem »Grammy« ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus spielte der Violinist die Uraufführung von Werken von John Corigliano, Edgar Meyer, Jay Greenberg sowie Behzad Ranjbaran. In seinem Schaffen erforscht Joshua Bell kontinuierlich sowohl die Grenzen des Repertoires als auch jene des Instruments. Joshua Bell beschreitet innovative Wege um den sozialen und kulturellen Einfluss von Musik zu erweitern und kommt dabei mit den unterschiedlichsten Genres in Kontakt. Er arbeitete bereits mit herausragenden Künstlern wie Renée Fleming, Chick Corea, Regina Spektor, Wynton Marsalis, Chris Botti, Anoushka Shankar, Frankie Moreno, Josh Groban oder Sting zusammen. Bei seinen Projekten betont Joshua Bell stets die Rolle der Musik als zentrales Element bei der Vermittlung zwischen Kulturen. In der Saison 2018/19 zelebriert Joshua Bell das zwanzigste Jubiläum des Films »The Red Violin« (1998). In dessen Soundtrack, der einen »Academy Award« gewann, ist Joshua Bell als Solist zu hören. Diesen Part übernahm er auch in einer Reihe anderer Filme, etwa in »Ladies in Lavender« (2004) sowie in »Defiance« (2008). Auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten kollaboriert er mit Embertone, der führenden Plattform für das Sampling virtueller Instrumente; der Sampler Joshua Bell Virtual Violin wurde für Produzenten, Künstler und Komponisten kreiert. Darüber hinaus arbeitete der Violinist gemeinsam mit Sony am Projekt Joshua Bell VR Experience. Joshua Bell nahm bereits über 40 Alben auf (exklusiv bei Sony Classical) und gewann zahlreiche Preise, darunter der »Grammy«, der »Mercury Prize«, der »Gramophone Classical Music Award« und der »ECHO Klassik«. Joshua Bell engagiert sich aktiv in den Projekten Education Through Music und Turnaround Arts. Darin werden Kindern, die andernfalls keine Möglichkeit hätten, klassische Musik aus erster Hand zu erleben, Instrumente zur Verfügung gestellt und eine künstlerische Ausbildung ermöglicht. Schon im Alter von vierzehn Jahren debüttierte Joshua Bell mit Riccardo Muti und dem Philadelphia Orchestra; mit siebzehn gab er mit dem Sains Louis Symphony Orchestra sein Debüt in der Carnegie Hall.

Joshua Bell

Joshua Bell

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Berliner Philharmoniekr und Kirill Petrenko

Orchester

Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniekr und Kirill Petrenko

Berliner Philharmoniekr und Kirill Petrenko

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Berliner Philharmoniker & Kirill Petrenko Kulturpalast (Konzertsaal)
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Josef Bierbichler, Eislematerial

Sonstige

Josef Bierbichler

Josef Bierbichler

Josef Bierbichler, Eislematerial

Josef Bierbichler, Eislematerial

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Heiner Goebbels: »Eislermaterial« Festspielhaus Hellerau
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Heiner Goebbels: »Eislermaterial« Festspielhaus Hellerau
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Ivor Bolton

Dirigenten

Ivor Bolton

Ivor Bolton

ist Chefdirigent am Teatro Real in Madrid, beim Sinfonieorchester Basel und dem Dresdner Festspielorchester. Viele Jahre war Bolton Chefdirigent am Mozarteumorchester Salzburg, mit dem er seit 2000 jährlich bei den Salzburger Festspielen und auf Tournee auftrat. In Großbritannien war er Chefdirigent der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera und des Schottischen Kammerorchesters. Er genießt eine enge Beziehung mit der Bayerischen Staatsoper, an der er seit 1994 zahlreiche Neuproduktionen leitete. Für seine herausragende Arbeit in München wurde er mit dem renommierten Bayerischen Theaterpreis aus-gezeichnet. Ivor Bolton war regelmäßiger Gast beim Maggio Musiciale Fio-rentino und der Opéra National de Paris. Weitere Opernengagements führten ihn zu Auftritten im Covent Garden, an die English National Opera sowie die Konzerthäuser von Aix-en-Provence, Amsterdam, Barcelona, Berlin, Bologna, Brüssel, Dresden, Genf, Hamburg, Lissabon, Madrid, Sydney, Wien und Zürich. Ivor Bolton arbeitet regelmäßig nicht nur mit vielen der erstrangigen britischen Sinfonieorchestern, sondern auch mit den weltweit führenden Klangkörpern in Europa, den USA und in Fernost zusammen. Seine Diskographie umfasst unter anderem Einspielungen von Monteverdis »Poppea«, Händels »Xerxes«, »Giulio Cesare« und »Ariodante«, die er mit der Bayerischen Staatsoper einspielte, sowie DVDs mit »Deidamia« aus Amsterdam, »Theodora« aus Salzburg und »Jenůfa« aus Madrid.  

Ivor Bolton

Ivor Bolton

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Brad Mehldau Trio

Ensembles

Brad Mehldau Trio

Brad Mehldau Trio

Seit den frühen 1990er-Jahren veröffentliche der Jazzpianist Brad Mehldau eine große Menge an Aufnahmen und war bereits im Rahmen zahlreicher Liveauftritte zu erleben. Stets waren Produktionen im Trioformat ein zentraler Bestandteil seines künstlerischen Schaffens. Seit 1996 veröffentlichte sein Ensemble die fünfteilige Reihe von Alben mit dem Titel »The Art of the Trio« (Warner Bros.). Ein weiteres Album aus dieser Zeit – »Places« – beinhaltet sowohl Werke für Soloklavier als auch Trioarrangements. Nachdem zunächst Jorge Rossy das Trio über zehn Jahre hinweg bereichert hatte, trat 2005 der Drummer Jeff Ballard der Band bei. Im September desselben Jahres veröffentlichte das Label Nonesuch mit »Day is Done« sein erstes Album des Brad Mehldau Trios. Mit »Brad Mehldau Trio Live« wurde 2008 eine aufregende Liveaufnahme des Ensembles publiziert (Nonesuch). Zwei Jahre später entstand die Doppel-CD »Highway Rider«. An dem Album wirkten – neben dem Brad Mehldau Trio mit dem Drummer Jeff Ballard und dem Bassisten Larry Grenadier – auch der Schlagzeuger Matt Chamberlain, der Saxofonist Joshua Redman sowie ein Kammerorchester, geleitet von Dan Coleman, mit. Das Album »Ode« mit originalen Songs des Brad Mehldau Trios wurde 2012 veröffentlicht (Nonesuch) und für einen Grammy nominiert. Brad Mehldaus musikalische Persönlichkeit zeichnet sich durch Gegensätze aus: In erster Linie improvisiert er auf einem herausragenden Niveau und schätzt über alle Maßen die Überraschung und Verwunderung, die dem unmittelbaren Ausdruck einer spontanen musikalischen Idee folgen können. Darüber hinaus fasziniert ihn die formale Architektur von Musik und so dienen ihm die Strukturen seines musikalischen Denkens als Ausdrucksmittel. Die zwei Seiten von Brad Mehldaus Persönlichkeit – Improvisation und Formbewusstsein – spielen sich teilweise gegeneinander aus, wodurch die Wirkung eines kontrollierten Chaos entsteht. Brad Mehldau performt seit den 1990er Jahren auf der ganzen Welt – sowohl mit seinem Trio als auch als Solopianist. Seine Auftritte spiegeln eine breite Palette des Ausdrucks. Oft tritt zu dem kontinuierlichen Prozess der Abstraktion eine intellektuelle Strenge, woraus sich innerhalb der Musik eine besondere Informationsdichte ergibt. Diese kann außerdem von einer auf das Wesentliche reduzierten, emotional berührenden Ballade gefolgt sein. Brad Mehldau mag es, Extreme nebeneinander zu stellen. In den vergangenen Jahren gelang es ihm, eine beträchtlich große Fangemeinde zu gewinnen, die bei seinen Darbietungen einzigartige und intensive Erfahrungen macht. Brad Mehldau war zwei Spielzeiten lang der Kurator der jährlich stattfindenden Vier-Konzert-Jazzreihe in der renommierten Wigmore Hall in London (2009 bis 2011) und trat bei vielen der Konzerte selbst auf. In der Saison 2010/11 hatte Brad Mehldau als erster Jazzmusiker jemals den Richard and Barbara Debs Composer’s Chair der Carnegie Hall inne.

Brad Mehldau Trio

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Brad Mehldau Trio Kulturpalast (Konzertsaal)
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Randy Brecker

Instrumentalisten

Randy Brecker

Randy Brecker

formte als Jazztrompeter und -komponist den Klang des Jazz, des R&B und des Rock über mehr als vier Jahrzehnte. Seine Darbietungen an der Trompete und am Flügelhorn zieren hunderte von Alben von Künstlern wie James Taylor, Bruce Springsteen, Frank Sinatra, Steely Dan, Jaco Pastorius und Frank Zappa. Von 1963 bis 1966 studierte Randy Brecker bei William »Bill« Adam, David Baker und Jerry Coker an der Indiana University und hatte später in New York zahlreiche Gigs mit prominenten Bands wie Clark Terry's Big Bad Band, der Duke Pearson Big Band und dem Thad Jones Mel Lewis Jazz Orchestra. Bald schloss er sich mit seinem Bruder Michael Brecker, mit Barry Rogers, Billy Cobham und John Abercrombie zur Gruppe »Dreams« zusammen. In den frühen 1970er Jahren trat er mit umjubelten Künstlern wie Larry Coryell’s Eleventh House, Stevie Wonder und Billy Cobham auf. Im Jahr 1975 gründeten Randy und Michael Brecker die Brecker Brothers Band. Zwischen 1975 und 1982 veröffentlichten die einflussreichen Künstler sechs Alben und gewannen sieben Grammies. 1992 brachen die zwei Brüder zu einer weltweiten Tournee auf und produzierten die Aufnahme »The Return of the Brecker Brothers«. Mit »Into the Sun« (Concord), worin Randy Brecker seine Impressionen von Brasilien verarbeitete, gewann er seinen ersten Grammy als Solokünstler. Der Höhepunkt des Jahres 2003 bestand für die Brecker-Brüder in einem Auftritt beim Mt. Fuji Jazz Festival in Japan. Auch die WDR Big Band feierte Randy Brecker und seine Musik 2004 im Rahmen der Leverkusener Jazztage. Hier spielte Randy Brecker zum letzten Mal gemeinsam mit seinem Bruder, der kurz darauf an Leukämie erkrankte. Im Jahr 2007 wurde Randy Brecker mit seinem vierten Grammy ausgezeichnet, den er für »Randy Brecker Live with the WDR Big Band« erhielt – den Livemitschnitt seiner Performance zu den Leverkusener Jazztagen 2004. Tragischerweise verstarb Michael Brecker in demselben Jahr. Seiner lebenslangen Liebe zu brasilianischer Musik verlieh Randy Brecker in seinem Album »Randy in Brazil« von 2008 Ausdruck. Die CD wurde zum besten zeitgenössischen Jazzalbum gekürt und brachte dem Musiker seinen fünften Grammy ein. Das 2011 veröffentlichte und von Kritikern hochgelobte Album »The Jazz Ballad Song Book: Randy Brecker with the Danish Radio Big Band and The Danish National Chamber Orchestra« erhielt vier Grammy-Nominierungen. Im Rahmen des Projekts »Randy Brecker’s Brecker Brothers Band Reunion« im Sommer 2013 wurden die bekannten Mitglieder und die »musikalische Marke« der Brecker Brothers Band auf europäischen Festivals erneut einem begeisterten Pubikum präsentiert.

Randy Brecker

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Yefim Bronfman

Instrumentalisten

Yefim Bronfman

Yefim Bronfman

gilt weltweit als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Seine imposante Technik, seine Kraft und seine hohe Interpretationskunst werden von Fachpresse und Publikum gleichermaßen bewundert. Anlässlich des 80. Geburtstags von Juri Temirkanow begleitete Yefim Bronfman zum Auftakt der Saison 2018/19 die St. Petersburger Philharmoniker auf Europa-Tournee. Im Anschluss gab er in Amsterdam und Skandinavien Konzerte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Im weiteren Verlauf dieser Spielzeit konzertiert Yefim Bronfman mit zahlreichen Orchestern in den USA sowie in Europa, u. a. mit den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic Orchestra und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma. Solorezitale spielt er u. a. in der New Yorker Carnegie Hall, in Genf, Leipzig und Berlin. Yefim Bronfman arbeitet regelmäßig mit so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semjon Bytschkow, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Daniele Gatti, Valery Gergiev, James Levine, Yannick Nézet-Séguin, Sir Simon Rattle und Franz Welser-Möst. Als leidenschaftlicher Kammermusiker musizierte Yefim Bronfman mit Pinchas Zukerman, Martha Argerich, Magdalena Kožená, Anne-Sophie Mutter, Emmanuel Pahud und vielen anderen. Er ist häufiger Gast bei den großen Musikfestivals in Europa und den USA und hat zahlreiche Rezitale in den führenden Konzerthäusern weltweit gegeben. 1991 spielte er gemeinsam mit Isaac Stern eine Reihe von Rezitalen in Russland. Sie stellten seine ersten öffentlichen Auftritte dort seit seiner Emigration nach Israel im Alter von fünfzehn Jahren dar. Yefim Bronfman wurde für sein künstlerisches Schaffen vielfach ausgezeichnet, u. a. erhielt er den »Avery Fisher Prize« und war bereits sechs Mal für einen »Grammy Award« nominiert – 1997 gewann er den begehrten Preis für seine Einspielung der Bartók-Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen. Sein umfangreicher Aufnahmekatalog umfasst u. a. Werke für zwei Klaviere von Rachmaninow und Brahms mit Emanuel Ax, sämtliche Klavierkonzerte von Prokofiew mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta und den Soundtrack zu Disneys »Fantasia 2000«. Zu Yefim Bronfmans jüngsten CD-Veröffentlichungen gehören die 2014 für einen »Grammy Award« nominierte Aufnahme von Magnus Lindbergs Klavierkonzert Nr. 2 mit den New Yorker Philharmonikern unter Alan Gilbert (DaCapo), Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, die Rezital-CD »Perspectives« und die Einspielung aller Klavierkonzerte Beethovens, inklusive des Tripelkonzerts mit Gil Shaham und Truls Mørk, begleitet vom Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman (Arte Nova/BMG). Auf DVD erhältlich sind Beethovens Fünftes Klavierkonzert mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Andris Nelsons ebenso wie ein Konzertmitschnitt von Rachmaninows Drittem Klavierkonzert mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle (EuroArts). 2010 wurde Yefim Bronfmans Interpretation des Zweiten Klavierkonzerts von Franz Liszt mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst veröffentlicht (DG). Yefim Bronfman wurde in Taschkent/Sowjetunion geboren und emigrierte 1973 mit seiner Familie nach Israel. Hier studierte er bei Arie Vardi an der Rubin Academy of Music in Tel Aviv und setzte seine Studien später in den USA an der Juilliard School, der Marlboro School of Music und am Curtis Institute of Music bei Rudolf Firkušný, Leon Fleisher und Rudolf Serkin fort.

Yefim Bronfman

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Camerata Salzburg

Orchester

Camerata Salzburg

Camerata Salzburg

Die Camerata Salzburg zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Peking ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat. Hierzulande ist die Camerata eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit »Schubert in Gastein« veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eigenes Kammermusik-Festival in Bad Gastein. Im Zentrum des Repertoires steht – neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert – natürlich das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. So ist es vor allem der typische »Salzburger Mozart-Klang«, der die Camerata über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ. Höhepunkte in den vergangen Jahren waren Auftritte beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, zum Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris. Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Sir Roger Norrington haben den Klang der Camerata Salzburg geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertierten und konzertieren regelmäßig mit der Camerata Salzburg. Schon bei der Gründung im Jahr 1952 durch Bernhard Paumgartner lautete das künstlerische Credo eines jeden einzelnen Orchestermitgliedes wie folgt: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn. Eine Maxime, die das Orchester und seine Mitglieder bis heute leben. Als ihre größten Inspiratoren und langjährigen Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der Camerata Salzburg. Nach Véghs Tod beeinflusste Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig; heute ist er Ehrendirigent der Camerata Salzburg. Seine Nachfolger hinsichtlich der Künstlerischen Leitung waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée, ehe die Musiker des Ensembles diese Aufgabe in die eigenen Hände genommen haben. Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als »primus inter pares«, suchen die Musiker gemeinsam nach Interpretation, Volumen, Rhythmus, Feinheiten und Klang. So bewahrt sich die Camerata Salzburg auch im siebenten Jahrzehnt ihres Bestehens eine »Spielfreude, die ansteckend wirkt« (»Neue Zürcher Zeitung«). Regelmäßig lädt die Camerata Salzburg auch GastdirigentInnen wie in der laufenden Saison Alondra de la Parra und Andrew Manze zu gemeinsamen Projekten ein. Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, bei DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit namhaften Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus über zwanzig Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der Camerata Salzburg.

Camerata Salzburg

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Karina Canellakis

Dirigenten

Karina Canellakis

Karina Canellakis

ist ab der Saison 2019/20 die neue Chefdirigentin des niederländischen Radio Filharmonisch Orkest. Ihre emotional aufgeladenen Aufführungen, ihre technische Brillanz sowie ihre interpretatorische Tiefe werden international gepriesen. Nachdem sie 2016 den »Sir Georg Solti Conducting Award« erhielt, nahm Karina Canellakis’ Bekanntheitsgrad schnell zu. Ihre Spielzeit 2018/19 beinhaltet u. a. Debüts beim Orchestre symphonique de Montréal, beim St. Louis Symphony Orchestra, bei den Londoner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Dresdner sowie die Osloer Philharmonikern und dem Stavanger Symphony Orchestra. Im Ramen einer Vier-Städte-Tour debütierte sie in Australien und dirigierte die Sinfonieorchester von Melbourne, Perth, Adelaide und Tasmanien. Im vergangenen Sommer begeisterte Karina Canellakis im Rahmen der Bregenzer Festspiele mit ihrem Debüt bei den Wiener Symphonikern und trat mit dem BBC Symphony Orchestra zum wiederholten Male bei den Proms auf. Im Jahr 2018 leitet die Dirigentin zum renommierten Nobelpreis-Konzert das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, mit dem sie in dieser Saison insgesamt zwei Mal auftritt. Engagements führen Karina Canellakis in der Spielzeit 2018/19 u. a. zum Los Angeles Philharmonic auf die Hollywood Bowl sowie zu den Sinfonieorchestern von Cincinnati, Dallas, Detroit, Milwaukee und North Carolina. Außerdem dirigiert sie »Don Giovanni« am Curtis Opera Theatre Philadelphia. In Europa tritt die Künstlerin erneut mit den Londoner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Schwedischen Radiosinfonieorchester, dem Orchestre National de Lyon und dem Schottischen Kammerorchester u. a. auf. In den vergangenen Spielzeiten debütierte Karina Canellakis mit dem Orchestre de Paris, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Spanischen Nationalorchester, dem Hallé-Orchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie dem Toronto, dem Vancouver und dem Houston Symphony Orchestra. Im Bereich der Operndirigate sind »Die Zauberflöte« an der Oper Zürich und »Le nozze di Figaro« am Curtis Opera Theater zu nennen. Darüber hinaus leitete Karina Canellakis die Uraufführung von David Langs Oper »The Loser« an der Brooklyn Academy of Music und eine Bühnenproduktion von Verdis Requiem an der Oper Zürich. In der Welt der klassischen Musik ist Karina Canellakis ebenso für ihr virtuoses Violinspiel bekannt. Als sie für zwei Jahre Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker war, wurde sie von Sir Simon Rattle dazu ermutigt, auch dem Dirigieren nachzugehen. Zusätzlich zu ihren solistischen Auftritten in verschiedenen Orchestern Nordamerikas, spielte Karina Canellakis mehr als drei Jahre lang regelmäßig im Chicago Symphony Orchestra und trat zu verschiedenen Anlässen als Gast-Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters Bergen (Norwegen) in Erscheinung. Karina Canellakis spielt eine Mantegazza-Violine von 1782 – eine großzügige Leihgabe eines privaten Gönners. Die Künstlerin wurde in New York City geboren und studierte am Curtis Institute of Music sowie an der Juilliard School.

Karina Canellakis

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Cappella Amsterdam

Chöre

Cappella Amsterdam

Cappella Amsterdam

erzeugt mit großem Reichtum an Stimmfarben seinen einzigartig homogenen Klang und steht seit 1990 unter der Künstlerischen Leitung von Chefdirigent Daniel Reuss. Der Kammerchor ist seit seiner Gründung 1970 durch Jan Boeke ein innovativer Chor, der die Liebe zur Musik als Leitfaden hat. Um jedes Musikstück möglichst original erklingen lassen zu können, hat sich Cappella Amsterdam sowohl neue als auch alte authentische Techniken angeeignet. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf zwei Extremen: Alte Meister und moderne Musik. Leidenschaftlich gern führen die Künstler Werke niederländischer Komponisten auf, darunter auch Zeitgenossen wie Ton de Leeuw, Robert Heppener und Jan van Vlijmen, die ihre Stücke oft speziell für Cappella Amsterdam schreiben. Der Chor arbeitet mit verschiedenen Ensembles zusammen und ist regelmäßig an Opernproduktionen beteiligt, wie zum Beispiel 2011 bei Karlheinz Stockhausens »Sonntag aus Licht« an der Oper Köln und Wolfgang Rihms »Dionysos« auf dem Holland Festival. Neben der Kooperation mit allen niederländischen Topensembles und -orchestern – wie dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem königlichen Concertgebouw Orchester und dem Asko | Schönberg Kammerorchester – sind gemeinsame Projekte mit der Crème de la crème der internationalen Musikwelt zu nennen wie mit der Akademie für Alte Musik, dem RIAS Kammerchor, musikFabrik, Il Gardellino und dem Philharmonischen Kammerchor Estland. Um Wissen, Repertoire und Erfahrung auszutauschen, war Cappella Amsterdam Mitbegründer von Tenso, dem europäischen Netzwerk professioneller Kammerchöre. Bei Harmonia Mundi erscheinen regelmäßig neue CDs von Cappella Amsterdam; so wurde 2010 die Aufnahme von Frank Martins »Golgotha« veröffentlicht, die im Jahr 2011 für einen Grammy nominiert war. Die international viel besprochene CD mit Aufnahmen von Chorwerken von Leoš Janaček 2012 erhielt internationale Auszeichnungen: den »Diapason d’Or«, »Choc de Classica«, den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« und den »Edison Klassiek 2013«. Im Jahr 2014 erschien eine CD mit Aufnahmen von »Stabat Mater« und »Sept Répons de Ténèbres« von Francis Poulenc mit Carolyn Sampson, dem Estonian Philharmonic Chamber Choir und dem Staatlichen Sinfonieorchester Estlands. Die Einspielung »Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen« widmet sich Chorwerken von Johannes Brahms (»Preis der Deutschen Schallplattenkritik« 2015). Arvo Pärts »Kanon Pokajonen«, erschienen 2016, wurde von der New York Times als »Best Classical Music Recording« ausgezeichnet.

  • Cappella Amsterdam

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Constantinos Carydis

Dirigenten

Constantinos Carydis

Constantinos Carydis

Im Sommer 2018 leitete Constantinos Carydis eine Neuproduktion von Mozarts »Zauberflöte« mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen, im Januar 2019 folgte dann mit Händels »Xerxes« eine erneute Zusammenarbeit mit der Oper Frankfurt. Weitere Engagements der Saison 2018/19 führen Constantinos Carydis zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen für Konzerte in der Elbphilharmonie Hamburg sowie zum City of Birmingham Symphony Orchestra. Daneben wird er das Bayerische Staatsorchester in Akademiekonzerten leiten und mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, den Bamberger Symphonikern, dem Luzerner Sinfonieorchester und dem Belgischen Nationalorchester arbeiten, bevor er die Saison mit seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern beschließt. In der Vergangenheit wurde Constantinos Carydis zu Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Philharmonischen Orchester von Luxemburg und dem Konzerthausorchester Berlin eingeladen. Als Operndirigent arbeitet Constantinos Carydis regelmäßig mit der Bayerischen Staatsoper und der Oper Frankfurt, außerdem am Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Niederländischen Nationaloper, der Komischen Oper Berlin sowie der Opéra National de Lyon. Festivalproduktionen führten ihn zum Edinburgh International Festival, zum Hellenic Festival in Athen, zum George Enescu Festival in Bukarest und zu den Settimane Musicali di Ascona. Constantinos Carydis wurde in Athen geboren. Nach dem Studium von Klavier und Musiktheorie am Athener Konservatorium schloss er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Theater München ab. Im Jahr 2011 wurde ihm der »Carlos-Kleiber-Preis« der Bayerischen Staatsoper verliehen.

Constantinos Carydis

Constantinos Carydis

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Keyvan Chemirani

Instrumentalisten

Keyvan Chemirani

Keyvan Chemirani

wurde 1968 in Paris geboren und wuchs in Manosque in den französischen Alpen auf; sein Vater unterrichtete ihn auf der Zarb. 1989 schloss Keyvan Chemirani zunächst sein Mathematikstudium ab, bevor er seine internationale Karriere als Begleiter und Solist begann. Im Trio Chemirani spielte er zusammen mit seinem Vater und Lehrer Djamchid Chemirani sowie seinem Bruder Bijan Chemirani. Gemeinsam konzertieren sie weltweit und möchten dem Publikum so die immense Vielfalt persischer Perkussionsmusik vermitteln. Darüber hinaus ist es Keyvan Chemirani ein wichtiges Anliegen, Verbindungen zwischen den Musiken verschiedener Kulturen und Stile herzustellen. So gab er zahlreiche Konzerte mit Künstlern wie Hassan Tabar, dem Kudsi Ergüner Ensemble, seiner Schwester Maryam Chemirani, Ken Zuckerman, Sokratis Sinopoulos, Stelios Petrakis, Henri Tournier, Ross Daly, der mongolischen Sängerin Urna Chahar-Tugchi, Alireza Ghorbani, Dorsaf Hamdani, dem Eric Marchand Trio, Thierry Robin, Françoise Atlan, Juan Carmona und David Hykes. Inzwischen arbeitet Keyvan Chemirani zunehmend auch mit Jazzmusikern wie Sylvain Luc, Didier Lockwood, Renaud Garcia-Fons und Louis Sclavis sowie mit Ensembles für Alte Musik wie dem Ensemble Gilles Binchois, La Chapelle Rhénane und der Cappella Mediterranea zusammen. Keyvan Chemirani hat bereits zahlreiche Aufnahmen eingespielt, u. a. die Alben »Le Rythme de la parole« (2004), »Le Rythme de la parole II« (2005), »Battements au cœur de l’Orient« gemeinsam mit Anindo Chatterjee (2007), »Melos« (2012) und »Avaz« (2014). Mit dem Ensemble La Chapelle Rhénane nahm er Heinrich Schütz’ »Psalmen Davids« auf und mit der Cappella Mediterranea spielte er Michelangelo Falvettis »Il diluvio universale« auf CD ein. Mit dem Louis Sclavis Quartet veröffentlichte Keyvan Chemirani das Album »Silk and Salt melodies« (2014).

Keyvan Chemirani

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Barocklounge: Jean Rondeau Ball- und Brauhaus Watzke
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City of Birmingham Symphony Orchestra

Orchester

City of Birmingham Symphony Orchestra

City of Birmingham Symphony Orchestra

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Eric Clapton

Instrumentalisten

Eric Clapton

Eric Clapton

Eric Clapton

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Lars Danielsson

Instrumentalisten

Lars Danielsson

Lars Danielsson

Der schwedische Bassist, Cellist, Komponist und Arrangeur Lars Danielsson ist in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz gereift – an der Seite von internationalen Stars wie Michael Brecker und Randy Brecker, John Scofield oder Charles Lloyd sowie mit seinem eigenen Quartett, als Produzent von Cæcilie Norby, Viktoria Tolstoy oder dem Dänischen Rundfunkorchester, insbesondere aber mit seinen mittlerweile fünf ACT CDs unter eigenem Namen. Sie zeigen zugleich die unverwechselbare eigene Handschrift von Lars Danielsson und die erstaunliche Offenheit und Bandbreite seines Schaffens. Auf seinem ACT-Debüt »Libera Me« erweist sich Lars Danielsson als Meister eines orchestralen Jazz, auf der CD »Mélange Bleu« überrascht er mit einem modernen, behutsam eingesetzten elektronischen Rahmen für seine raumgreifenden und an Klangfarben so reichen Kompositionen. Mit »Pasodoble« schuf er im Duett mit dem polnischen Pianisten Leszek Możdżer ein atemberaubendes, zwischen Klassik und Jazz vermittelndes Manifest des Wohlklangs. »Tarantella« von 2009 führt die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit Leszek Możdżer fort, überträgt den musikalischen Grundgedanken aber auf einen kammerjazzigen Ensemblerahmen. Lars Danielssons Spiel zeichnet sich durch einen besonders lyrischen und warmen Basston aus. Als Komponist ist er ein Meister der Atmosphäre, der subtilen Spannung und der perfekten Balance zwischen einfachen Melodien und dem höchstmöglichen Grad an Improvisation. Davon zeugt auch sein aktuelles Album »Liberetto«. Gemeinsam mit dem armenischen Pianisten Tigran, dem Schlagzeuger Magnus Öström, dem Gitarristen John Parricelli sowie dem Gasttrompeter Arve Henriksen spürt Lars Danielsson neue musikalische Räume auf und betont einmal mehr die Freiheit der Musik zwischen Kammerjazz, Klassik und europäischer Volksmusik.

Lars Danielsson

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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David Orlowski Trio

Ensembles

David Orlowsky Trio

David Orlowsky Trio

Das David Orlowsky Trio hat mit seinem unverwechselbaren und mitreißenden Musikstil Maßstäbe in der klassischen Musikwelt gesetzt und gehört zu den erfolgreichsten und innovativsten Ensembles weltweit. Ihre selbst entwickelte Musikrichtung, die die Genregrenzen der Klassik, des Klezmer, des Pop, der Musik des Vorderen Orients und des Jazz auslotet, nennen die Musiker Chamber.World.Music. Das Trio wurde sowohl in der New Yorker Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Luxemburg als auch auf den großen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger Frühling, dem Lucerne Festival oder dem Oslo Kammermusikfestival, wo sie regelmäßig zu Gast sind, umjubelt. Die dreifachen »ECHO-Klassik«-Preisträger (2008, 2011 und 2015) komponieren ihre Musik weitgehend selbst; ihre Werke werden weltweit von Schott Musik/Advance Music verlegt und sind nicht nur unter Musikschülern ein Verkaufsschlager. Vergangene Konzerte führten das Trio in die Alte Oper Frankfurt, in das Kunstzentrum deSingel in Antwerpen, ins Wallis Annenberg Center for the Performing Arts nach Los Angeles, Las Vegas und New York, zum Great Mountains Music Festival & School in Korea, zu den Niedersächsischen Musiktagen, zum Rheingau Musik Festival und zu der renommierten Konzertreihe des dänischen Louisiana Museum of Modern Art. 2018 feiert das Trio sein zwanzigjähriges Jubiläum mit einer großen Europatournee, die das Ensemble u. a. in die Wigmore Hall London, die Elbphilharmonie Hamburg, an das Mozarteum Salzburg, in das BOZAR Brüssel, sowie zum Istanbul International Music Festival, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Mosel Musikfestival und zu den Dresdner Musikfestspielen führt. Zu den musikalischen Partnern des David Orlowsky Trios gehören Künstler wie Daniel Hope, Iveta Apkalna, Per Arne Glorvigen, Avi Avital und der Schauspieler Dominique Horwitz, mit dem sie den berühmten Roman »Momo« von Michael Ende als faszinierendes Konzert mit Lesung weiterentwickelt haben. Das Trio nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Im September 2014 erschien die CD »Klezmer Kings«, auf der sich das Trio erstmals den Klassikern des Klezmer-Repertoires widmete. Das Album »Symphonic Klezmer«, das in Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam entstand und ein einzigartiges Wechselspiel zwischen fulminanten orchestralen Klangbildern und ergreifenden persönlichen Solo- bzw. Triopassagen schafft, erschien im Oktober 2013 ebenfalls bei Sony Classical. Von Kritikern hochgelobt, bietet diese Aufnahme Klezmer-Musik in einer völlig neuen Dimension und ungeahnter Tiefe; sie stand wochenlang auf den Spitzenplätzen der Klassik-Charts.

David Orlowski Trio

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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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David Orlowsky Trio Residenzschloss (Stallhof)
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Deutsche Streicherphilharmonie

Orchester

Deutsche Streicherphilharmonie

Deutsche Streicherphilharmonie

Sie sind zwischen elf und zwanzig Jahre alt und spielen schon auf den großen Bühnen und bei internationalen Festivals wie etwa im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder in der Kölner Philharmonie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern oder beim Young Euro Classic in Berlin: Die Orchestermitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie sorgen mit ihrer hohen Qualifikation und der Exzellenz ihres Spiels regelmäßig für Erstaunen. Die intensive Arbeit der Dozenten aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit den einzelnen Stimmgruppen sorgt für den charakteristischen, überaus homogenen Streicherklang des Ensembles. Dieses wurde 1973 in Ostberlin als Rundfunk-Musikschulorchester der DDR unter der Leitung von Helmut Koch gegründet und ist seit 1991 in der Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen; es versammelt seitdem die besten Streichertalente aus Musikschulen der gesamten Bundesrepublik. Weitere profilierte Dirigenten folgten auf Koch, seit 2013 hat Wolfgang Hentrich den Stab von Michael Sanderling übernommen. Das Orchester arbeitet außerdem mit Dirigenten wie Marek Janowski sowie bekannten Instrumentalvirtuosen wie Julia Fischer, Suyoen Kim, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer oder den Jussen-Brüdern Arthur und Lucas zusammen. Tourneen führen die Deutsche Streicherphilharmonie jährlich durch ganz Deutschland. Nachhaltigen Eindruck hinterlässt sie aber auch bei Gastspielen im benachbarten ebenso wie im fernen Ausland, so etwa im Baltikum oder in Ecuador. Für das Jahr 2020 – 30 Jahre Deutsche Einheit – plant die Deutsche Streicherphilharmonie unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble eine Tournee durch alle sechzehn Bundesländer. Als Ort intensiver musikalischer Jugendbildung ist das junge Spitzenensemble eine Wiege des engagierten und qualifizierten Berufsmusiker-Nachwuchses für Spitzenorchester und Solistenkarrieren. Viele ehemalige Mitglieder spielen inzwischen in namhaften Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder dem Metropolitan Opera Orchestra New York. Die Deutsche Streicherphilharmonie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Deutsche Streicherphilharmonie

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Dresdner Festspielorchester

Orchester

Dresdner Festspielorchester

Dresdner Festspielorchester

Jährlich formieren sich einige der herausragendsten Musiker für historische Aufführungspraxis aus den renommiertesten europäischen Alte-Musik-Ensembles zum Dresdner Festspielorchester als dem Klangkörper der Dresdner Musikfestspiele. Mit großer Entdeckerfreude, Präzision und einem feinen Gefühl für authentische Interpretationen spürt das Dresdner Festspielorchester seit seiner Gründung 2012 dem Originalklang verschiedener Epochen, vom Barock bis zur Spätromantik, nach und schließt so eine Lücke im Musikleben der Stadt. Dabei spielen die Musiker auf Originalinstrumenten entsprechend Entstehungszeit und historischem Hintergrund, was bei den Streichern die Verwendung von Darmsaiten bedeutet und im Bläserbereich ein vollkommen neuartiges Klangbild entstehen lässt. Die Musiker, sämtlich Virtuosen und Spezialisten auf ihren Instrumenten, verfügen über unterschiedliche Stile und Spielarten, die sie aus Orchestern wie der Academy of Ancient Music, dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, dem Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, den English Baroque Soloists oder Le Cercle de l’Harmonie nach Dresden bringen. Schon bei seiner umjubelten Premiere konnte der Klangkörper Publikum und Presse vollends überzeugen. 2014 wurde die fulminante Wiederentdeckung der in Dresden uraufgeführten Oper »Feuersnot« von Richard Strauss (eine Koproduktion mit der Sächsischen Staatsoper Dresden) für den »International Opera Award« 2015 in der Kategorie »Richard Strauss Jubiläumsproduktion« nominiert. Im Oktober 2016 erschien die erste Einspielung des Dresdner Festspielorchesters mit Schumanns Zweiter Sinfonie und dessen Cellokonzert mit Jan Vogler als Solist. Zu den namhaften Künstlern, mit denen das Orchester bereits konzertierte, gehören zudem Simone Kermes, Giuliano Carmignola, Isabelle Faust, Bejun Mehta, Waltraud Meier, Thomas Zehetmair und Valer Sabadus. Seit 2012 ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters.

Dresdner Festspielorchester

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Dresdner Kammerchor

Chöre

Dresdner Kammerchor

Dresdner Kammerchor

Strahlend, transparent, homogen und flexibel: Für seine einzigartige Klangkultur wird der Dresdner Kammerchor international geschätzt. Der Künstlerische Leiter Hans-Christoph Rademann prägte diesen unverwechselbaren Klang seit der Gründung 1985 und führte den Chor zu weltweitem Renommee. Das vielfältige Repertoire des Chores hat sein Fundament in der Barockmusik, besonderer Schwerpunkt ist die sächsische Hofmusik. Als kultureller Botschafter Dresdens und Sachsens pflegt und erschließt der Chor das musikalische Erbe der Region und macht es einem internationalen Publikum bekannt. Als prominentes Beispiel dafür steht die weltweit erste Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, die 2009 in Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag begonnen wurde; die Schütz-Johannespassion wurde 2016 mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch zahlreiche Werke anderer mitteldeutscher Meister wie Johann Adolph Hasse, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka hat der Chor in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Barockorchester und weiteren musikalischen Partnern wiederentdeckt, wiederaufgeführt und auf CD aufgenommen. Neben der Chorsinfonik aus Klassik und Romantik liegt ein weiterer Repertoire-Fokus auf anspruchsvollen A-cappella-Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, dazu zählt Musik von Johannes Brahms, Max Reger, Olivier Messiaen, Francis Poulenc, Arnold Schönberg und Herman Berlinski. Seit Jahren widmet sich der Dresdner Kammerchor intensiv der modernen und zeitgenössischen Musik: mit Uraufführungen, Erstaufführungen und eigenen Auftragswerken. Dieses Engagement vertiefen auch vielfältige Musikvermittlungs- und Nachwuchsprojekte. 2009 initiierten Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik, die 2018 zum vierten Mal stattfand. Für seine Verdienste um die zeitgenössische Chormusik wurde der Chor mit einem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Der Dresdner Kammerchor gastiert in Musikzentren und bei Festivals in ganz Europa – Tourneen führten die Sänger nach Indien, Taiwan, China, Mexiko, Südamerika und Südafrika. Zu den musikalischen Partnern gehörten bisher René Jacobs, Sir Roger Norrington, Ádám Fischer, Václav Luks, Stefan Parkman, Trevor Pinnock, Christoph Prégardien, Jos van Immerseel, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Riccardo Chailly und Reinhard Goebel sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, Anima Eterna Brugge, The Orchestra of the Age of Enlightenment, Concerto Köln und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seinen Wurzeln bleibt der Dresdner Kammerchor durch eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden verbunden.

Dresdner Kammerchor

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Dresdner Kreuzchor

Chöre

Dresdner Kreuzchor

Dresdner Kreuzchor

Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Seine Geschichte reicht bis zur Ersterwähnung der Stadt Dresden im frühen 13. Jahrhundert zurück. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kruzianer ist auch nach 800 Jahren, in den liturgischen Diensten der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zu singen. Hier tritt der Dresdner Kreuzchor in Vespern und Gottesdiensten auf und gibt regelmäßig Konzerte mit herausragenden Werken geistlicher Musik. Sie bilden den Kern des Repertoires und sind Ausdruck der christlich-humanistischen Prägung des Chores. Wesentliche künstlerische Partner sind neben bedeutenden Solisten die Dresdner Philharmonie und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Der Dresdner Kreuzchor arbeitet aber auch mit Ensembles der Alten Musik wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Das Repertoire des Dresdner Kreuzchores reicht von der Renaissance bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Sein umfangreiches künstlerisches Schaffen ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Neben seiner prägenden Funktion für das musikalische Leben in Dresden geht der städtisch getragene Chor seit mehr als 100 Jahren auf Reisen durch Deutschland und über europäische Grenzen hinaus: bis nach Israel, Kanada, Japan, Südamerika, Korea, China und in die USA. Der Kreuzchor vertritt die sächsische Landeshauptstadt als ihre älteste Kulturinstitution auf nahezu allen Kontinenten und debütierte zuletzt beim Shanghai International Arts Festival und gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei den Salzburger Osterfestspielen. Auch solistisch werden die Chorsänger regelmäßig für Opernpartien engagiert. Die 130 Kruzianer besuchen bis zum Abitur das Evangelische Kreuzgymnasium, eine der ältesten Schulen Deutschlands. Zwei Drittel der Choristen wohnen im benachbarten Alumnat, dem Internat des Chores. Neben dem normalen Schulalltag erhalten die Sänger – im Alter zwischen neun und achtzehn Jahren – individuellen Gesangs- und Instrumentalunterricht. Die intensive Probenarbeit und der einzigartige Zauber des vergänglichen Knabenstimmenklangs bilden das Fundament für die internationale Berühmtheit des Dresdner Kreuzchores.

Dresdner Kreuzchor

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Dresdner Philharmonie

Orchester

Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstätte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt Masur, Chefdirigent in den von 1967 bis 1972, zählten zu seinen Vorgängern u.a. Paul van Kempen, Carl Schuricht, Heinz Bongartz, Herbert Kegel, Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos. Im romantischen Repertoire einen ganz eigenen »Dresdner Klang« bewahrt. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als auch für moderne Werke aus. Früh standen auch bedeutende Komponisten als Dirigenten an seinem Pult – von Brahms, Tschaikowski, Dvořák über Strauss bis zu Penderecki und Holliger. Bis heute spielen Uraufführungen eine wichtige Rolle in den Programmen des Orchesters. Gastspiele in den bedeutenden Konzertsälen weltweit zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Hochkarätig besetzte Bildungs- und Familienformate ergänzen das Angebot für junge Menschen; mit Probenbesuchen und Schulkonzerten werden bereits die jüngsten Konzertbesucher an die Welt der klassischen Musik herangeführt. Den musikalischen Spitzennachwuchs fördert das Orchester in der Kurt Masur Akademie, die in der vergangenen Saison ihren ersten Jahrgang aufgenommen hat. Von ihrem breiten Spektrum zeugt auch die seit 1937 gewachsene Diskographie der Philharmonie. Ein neuer CD-Zyklus unter der Leitung von Michael Sanderling, der beim Label Sony Classical erscheint, widmet sich sämtlichen Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven.

Dresdner Philharmonie

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Thomas Dunford

Instrumentalisten

Thomas Dunford

Thomas Dunford

wurde in Paris geboren und entdeckte im Alter von neun Jahren die Laute für sich – dank seiner ersten Lehrerin Claire Antonini. Im Jahr 2006 schloss er seine Studien am Conservatoire Supérieur de Paris (CNR) mit einem Ersten Preis in der Klasse von Charles-Édouard Fantin ab. Thomas Dunford setzte seine Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis bei Hopkinson Schmith in Basel fort und erlangte 2009 seinen Bachelor-Abschluss. Bereits zwischen September 2003 und Januar 2005 gab er erste Konzerte als Lautenist in Shakespeares »Zwölfter Nacht« auf der Bühne der Comédie-Française. Seitdem war er oft im Rahmen von Rezitalen zu erleben, u. a. in der New Yorker Carnegie Hall sowie in der Wigmore Hall in London und trat entweder als Solist oder in Ensembles bei bekannten Festivals in Europa auf, wie z. B. in Ambronay, La Chaise-Dieu, Nantes, Saintes und Utrecht. Weitere Einladungen führten ihn in die USA, nach Israel, China, Japan und Indien. Thomas Dunford nahm zahlreiche CDs mit führenden Ensembles auf, darunter die Cappella Mediterranea, das Ensemble Clematis, La Serenissima, A Deux Violes Esgales, das Capriccio Stravagante, das Pygmalion Ensemble und Arcangelo. Dabei fühlt sich der Lautenist von einer großen Bandbreite an Musik angezogen, einschließlich dem Jazz. Thomas Dunford spielte in unterschiedlichen Kammermusikformationen und arbeitete mit Dirigenten und Solisten wie Paul Agnew, Leonardo García Alarcón, Nicola Benedetti, Alain Buet, William Christie, Jonathan Cohen, Christophe Coin, Bobby McFerrin, Monica Huggett oder Anne Sofie von Otter.

Thomas Dunford

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Barocklounge: Jean Rondeau Ball- und Brauhaus Watzke
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Elbland Philharmonie Sachsen

Orchester

Elbland Philharmonie Sachsen

Elbland Philharmonie Sachsen

Die Elbland Philharmonie Sachsen wurde im August 2012 durch die Vereinigung zweier regionaler Theater- und Stadtorchester gegründet. Dem neuen Klangkörper gehören seitdem Musiker der Neuen Elbland Philharmonie und des ehemaligen Orchesters der Landesbühnen Sachsen an. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Ekkehard Klemm Chefdirigent des Ensembles, welches als Orchester des Kulturraums Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge die Theater, Stadthallen, Kirchen und Kulturhäuser rund um die Landeshauptstadt Dresden bespielt. Kernpunkt des Spielplans mit über 100 Konzerten jährlich sind Anrechtsreihen mit sinfonischem Repertoire. Hinzu kommt ein umfangreiches Angebot an Schüler- und Kammermusikkonzerten, ebenso ambitionierte Schulprojekte wie »Musik im Klassenzimmer« oder das Kindertanzprojekt »Breakdance meets Classic«. Einen weiteren Bestandteil des Konzertkalenders bildet die Mitwirkung an Musiktheaterproduktionen der Landesbühnen Sachsen.

Elbland Philharmonie Sachsen

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Renée Fleming

Sänger/innen

Renée Fleming

Renée Fleming

Renée Fleming

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Richard Galliano

Instrumentalisten

Richard Galliano

Richard Galliano

»Galliano vollbringt das Kunststück, die Töne so leicht und luftig schweben zu lassen, dass man sich an einem Frühlingstag in einem französischen Straßencafé wähnt, während draußen die letzten Schneeflocken des Winters umherwirbeln.« (»Berliner Morgenpost«) Es gibt wenige Musiker, die sowohl die Praxis ihres eigenen Instrumentes als auch einen ganzen Musikstil erneuert und damit für viele Zuhörer erst wieder interessant gemacht haben. Für das Akkordeon und die mit ihm verbundene französische Musette-Tradition hat Richard Galliano dies geleistet – zunächst als Partner der Stars des französischen Chansons, dann als Pionier des Akkordeons im Jazz und schließlich als Schöpfer seines eigenen Stils – der »New Musette«. Seit mehreren Jahrzehnten Stammgast auf den großen internationalen Jazzfestivals, ist der Akkordeonist und Bandoneonist nun immer öfter auch im klassischen Konzertsaal zu hören und hat als Solist mit Klangkörpern wie dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de Lyon, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Zürcher Kammerorchester gearbeitet. Schon mit vier Jahren begann der 1950 in Cannes geborene Sohn eines aus Italien stammenden Akkordeonisten sein Instrument zu erforschen (vor einigen Jahren brachten Vater und Sohn ihre eigene preisgekrönte Unterrichtsmethode für Akkordeon heraus). Richard Gallianos vielfältige Musikstudien in jungen Jahren am Konservatorium in Nizza umfassten auch Tonsatz und Posaune. Während er mit dem Akkordeon schon auf Wettbewerben reüssierte, entdeckte Richard Galliano als Vierzehnjähriger den Jazz und begann, mangels Vorbildern weitgehend auf sich allein gestellt, das Gehörte auf das Akkordeon zu übertragen. 1973 lernte er in Paris Claude Nougaro kennen, der den jungen Musiker zum Arrangeur und Dirigenten seiner Gruppe machte. Auf zahlreichen Aufnahmen weiterer populärer französischer Künstler aus dieser Zeit, darunter Barbara, Charles Aznavour und Juliette Gréco, ist Richard Gallianos Akkordeon zu hören. Gleichzeitig suchte der Musiker stets die Nähe zum Jazz und spielte ab den 1980er Jahren mit großen Vertretern der Szene wie Chet Baker, Toots Thielemans und Ron Carter. Der Impuls für eine ganz neue Wendung seiner musikalischen Entwicklung kam von Astor Piazzolla. Als Solo-Bandeonist für ein Theaterprojekt arbeitete 1983 mit dem Schöpfer des Tango Nuevo. Astor Piazzolla ermutigte ihn, sich mit seiner musikalischen Herkunft zu beschäftigen und inspirierte ihn dadurch zur »New Musette«: Das 1991 erschienene gleichnamige Album, das in Quartettbesetzung seinen neuen, jazzmusikalisch geprägten Blick auf die französische Musette vorstellte, wurde zu einem großen Erfolg und trug ihm den renommierten »Prix Django Reinhardt« ein. Viele herausragende Alben folgten, darunter 1996 die auf der »Les Victoires de la Musique« ausgezeichnete Aufnahme »New York Tango« mit George Mraz, Al Foster und Biréli Lagrène sowie die 1997 mit Michel Portal eingespielte legendäre CD »Blow Up«. In festen Trio-Formationen trat Richard Galliano mit Daniel Humair und Jean-Francois Jenny-Clarke sowie später in New York mit Clarence Penn und Larry Grenadier auf. Daneben musizierte er immer wieder mit Musikern wie Jan Garbarek, Martial Solal, Hermeto Pascoal, Gary Burton, Gonzalo Rubalcaba, Charlie Haden und Wynton Marsalis. Vor allem seine eigenen Kompositionen und Musik von Astor Piazzolla präsentiert Richard Galliano seit Ende der 1990er Jahre in Arrangements für Orchester und Kammerensembles, dokumentiert unter anderem auf der 2003 erschienenen CD »Piazzolla Forever«. Bei der Deutschen Grammophon sind seit 2010 vier CDs herausgekommen: Mit seinem klassisch geprägten Sextett interpretierte Richard Galliano Musik von Johann Sebastian Bach; es folgte eine Quintett-Aufnahme mit Filmmusik von Nino Rota, an der unter anderem Trompeter Dave Douglas mitwirkte. Nach Musik von Antonio Vivaldi nahm Richard Galliano 2016 ein Mozart-Album auf, beides wieder in Sextett-Besetzung. Im Oktober 2017 erschien seine neueste CD »Aria« mit dem Organisten Thierry Escaich bei Jade Music.

Richard Galliano

Richard Galliano

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Richard Galliano New Jazz Musette Quartet GebäudeEnsemble Dt. Werkstätten Hellerau
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Valery Gergiev

Dirigenten

Valery Gergiev

Valery Gergiev

ist einer der Repräsentanten der St. Petersburger Dirigierschule. Im Jahre 1978 gab er mit Sergej Prokofjews »Krieg und Frieden« sein Debüt als Dirigent am Mariinsky-Theater. 1988 wurde Valery Gergiev zum Musikalischen Direktor des Orchesters des Mariinsky-Theaters und 1996 zu dessen Künstlerischem und General-Direktor ernannt. Unter seiner Leitung wurde es zur Tradition, anlässlich der Geburtstage bedeutender Komponisten Festivals zu veranstalten. In deren Rahmen wurden nicht nur weltbekannte Werke dargeboten, sondern auch Musik zum Klingen gebracht, die noch nie zuvor aufgeführt worden war. Dank Valery Gergievs Engagement wurden die Opern Richard Wagners nach langer Zeit wieder am Mariinsky-Theater inszeniert: 2003 fand hier eine Aufführung des kompletten »Ring des Nibelungen« statt. Es handelte sich um die erste vollständige russische »Ring«-Produktion nach fast einem Jahrhundert und die erste original deutsche Darbietung in Russland jemals. Unter Valery Gergievs Direktion entwickelte sich das Mariinsky-Theater zu einem immer größeren Theater- und Kozertkomplex, der weltweit seinesgleichen sucht. Die Projekte am Mariinsky-Theater umfassen u. a. Online- und Liveübertragungen sowie die Einrichtung eines Aufnahmestudios. Mit Valery Gergiev an der Spitze erreichte das Mariinsky-Orchester ein neues Niveau, indem es sich nicht nur Opern- und Ballettpartituren aneignete, sondern sich darüber hinaus ein umfassendes Repertoire sinfonischer Musik erschloss – Werke von Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Mahler, Prokofjew, Schostakowitsch und vieler anderer namhafter Komponisten. Valery Gergievs internationale Aktivitäten sind nicht weniger bedeutsam: Nach seinem Debüt an der Bayerischen Staatsoper (1991), am Covent Garden London (1993) und an der Metropolitan Opera (1994) arbeitet er auch weiterhin erfolgreich mit den weltweit größten Opernhäusern zusammen. Von 1995 bis 2008 war Valery Gergiev Erster Dirigent des Rotterdams Philharmonisch Orkest – bis heute ist er Ehrendirigent dieses Klangkörpers – und von 2007 bis 2015 war der Künstler Dirigent des London Symphony Orchestra. Seit Herbst 2015 hat er die Position des Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker und seit Sommer 2018 des Verbier Festival Orchestra inne. Valery Gergiev ist Gründer und Direktor herausragender internationaler Festivals, darunter Stars of the White Nights (seit 1993) und das Moscow Easter Festival (seit 2002). Seit 2011 ist er Direktor des Organisationskomitees des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs. Für seine musikalischen und öffentlichen Aktivitäten wurde Valery Gergiev bereits mit angesehenen staatlichen Auszeichnungen von Russland, Armenien, Bulgarien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Frankreich und Japan geehrt.

Valery Gergiev

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Chilly Gonzales

Instrumentalisten

Chilly Gonzales

Chilly Gonzales

ist ein kanadischer Pianist und Entertainer, der seit vielen Jahren in Europa lebt. Er ist sowohl für sein gefühlvolles Klavierspiel bekannt – welches u. a. auf seinen Alben »Solo Piano I« und »Solo Piano II« zur Geltung kommt, als auch für seine Performances und Kompositionen für preisgekrönte Stars. Gonzo, wie er von engen Mitarbeitern genannt wird, nähert sich – als Mann seiner Zeit – dem Klavier zum einen aus den Bereichen Jazz und Klassik, zum anderen begegnet er dem Instrument mit der Gesinnung eines Rappers. Mit einem Konzert, das sich über 27 Stunden erstreckte, kam Chilly Gonzales auch schon ins »Guinness Buch der Rekorde«. Er arbeitet u. a. mit Jarvis Cocker, Feist und Drake zusammen. Mit »Never Stop« komponierte Gonzales einen internationalen Hit zum Start der iPad 2-Kampagne von Apple. Im Jahr 2014 gewann der Künstler einen »Grammy« für seine Mitwirkung an einem Album der Musikgruppe Daft Punk (»Bestes Album des Jahres«) und brachte einen vielverkauften Band, »Re-Introduction Etude«, mit einfachen Klavierstücken heraus. In seinem jüngsten Album »Chambers« nähert sich Chilly Gonzales auf moderne Weise der Kammermusik an. In der laufenden Saison ist der Künstler auf unterschiedlichen Konzertbühnen mit Stücken seines Zyklus »Solo Piano« zu erleben. Darüber hinaus ist er mit der Cellistin Stella Le Page und dem Schlagzeuger Joe Flory unterwegs – mit Hits und kleinen Überraschungen aus dem Rest seines Repertoires, zwischen die er in seiner einzigartigen spielerisch-scherzhaften Weise Erklärungen zur Wirkung der Musik streut.

Chilly Gonzales

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Chilly Gonzales Kulturpalast (Konzertsaal)
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Mirga Gražinytė-Tyla

Dirigenten

Mirga Gražinytė-Tyla

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Hélène Grimaud

Instrumentalisten

Hélène Grimaud

Hélène Grimaud

ist nicht nur eine leidenschaftliche Pianistin, die ihr Instrument mit starkem poetischem Ausdruck und unvergleichlichem technischem Können spielt, sie zeichnet sich ebenso als engagierte Naturschützerin, als mitfühlende Menschenrechtlerin und als Buchautorin aus. 1969 in Aix-en-Provence geboren, studierte sie bei Jacqueline Courtin am dortigen Konservatorium und anschließend bei Pierre Barbizet in Marseille. Im Alter von nur 13 Jahren wurde sie am Pariser Conservatoire angenommen, wo sie schon drei Jahre später 1985 den Ersten Preis im Fach Klavier erhielt. Weiteren Unterricht nahm sie bei György Sándor und Leon Fleisher. 1987 gab sie ihr erfolgreiches erstes Rezital in Tokio und in demselben Jahr lud sie der Dirigent Daniel Barenboim ein, mit dem Orchestre de Paris aufzutreten. Dies war der Beginn von Hélène Grimauds glanzvoller Karriere. Sie ist gekennzeichnet durch Konzerte mit internationalen Spitzenorchestern und berühmten Dirigenten wie den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado oder den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur. Darüber hinaus gründete Hélène Grimaud das Wolf Conservation Center in Upper New York State. Ihre Liebe zu dieser gefährdeten Art begann mit der zufälligen Begegnung mit einem Wolf in Nordflorida. Sie führte zu dem Entschluss, ein Zentrum für Umwelterziehung ins Leben zu rufen. Des Weiteren ist Hélène Grimaud Mitglied der Organisation »Musicians for Human Rights«, eines weltumspannenden Netzwerks von Musikern und anderen in der Musikbranche Tätigen, das sich für Menschenrechte und sozialen Wandel einsetzt. Hélène Grimaud schrieb außerdem drei Bücher, die in verschiedenen Sprachen erschienen sind. Dennoch ist es stets das gedankenvolle, einfühlsame und ausdrucksstarke Musizieren, mit dem die Pianistin die Gefühle der Menschen am besten erreicht. Als Konzertsolistin und als engagierte Kammermusikerin tritt sie regelmäßig bei den renommiertesten Festivals und kulturellen Veranstaltungen auf. Zu ihren musikalischen Partnern zählen so unterschiedliche Musiker wie Sol Gabetta, Rolando Villazón, Jan Vogler, Truls Mørk, Clemens Hagen und die Gebrüder Capuçon. Ihr außerordentlicher und wegweisender Beitrag zur Welt der klassischen Musik wurde von der französischen Regierung gewürdigt, als sie im Rang eines Ritters in die Ehrenlegion aufgenommen wurde und damit den höchsten Verdienstorden Frankreichs erhielt. Hélène Grimaud ist seit 2002 Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon. Ihre Aufnahmen erhielten begeisterte Kritiken und viele Auszeichnungen wie den »Choc du Monde de la musique«, den »Diapason d’Or«, den »Grand Prix du disque«, den »Record Academy Prize« (Tokio), den »Midem Classic Award« und den »ECHO Klassik«. Hélène Grimauds jüngstes Album –»Memory« – kam im September 2018 heraus. Sie geht darin der Frage nach, wie Musik die Vergangenheit wieder zum Leben erwecken kann, und spielt dazu eine Reihe flüchtiger Miniaturen von Frédéric Chopin, Claude Debussy, Erik Satie und Valentin Silvestrov, die der Pianistin zufolge »Stimmungen vager Erinnerung heraufbeschwören, ein Trugbild von dem, was war – oder was hätte sein können«. In der Saison 2018/19 gibt sie eine Reihe von Rezitals, u. a. in Japan, Südkorea, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und den USA. Zu den Höhepunkten ihrer vergangenen Saison gehört eine Residency beim Gothenburg Symphony Orchestra. Außerdem wirkte sie in Luzern, Ludwigshafen und Paris in dem Multimedia-Projekt »Woodlands and beyond...« mit, das Klavierwerke von Komponisten der Romantik und des Impressionismus mit Bildern aus »Woodlands« verbindet – dem neuesten Buch ihres Partners, des Fotografen Mat Hennek. Das Projekt wurde erstmals im April 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie vorgestellt.

Hélène Grimaud

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Wolfgang Haffner

Instrumentalisten

Wolfgang Haffner

Wolfgang Haffner

1965 als Sohn eines Kirchenmusikdirektors im fränkischen Wunsiedel geboren, machte Wolfgang Haffner früh Karriere: Er war erst achtzehn Jahre alt und praktisch Autodidakt, als ihn Deutschlands damals wohl berühmtester Jazzmusiker Albert Mangelsdorff zum Mitglied seiner Band auserkor. Heute ist Wolfgang Haffner wohl der national und international bekannteste deutsche Schlagzeuger; er spielte mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzer – und das generationenübergreifend von Mangelsdorff bis Till Brönner, von Klaus Doldinger bis Michael Wollny. Darüber hinaus arbeitete er mit Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker, Jan Garbarek, Nils Landgren oder Lars Danielsson zusammen. Wegen seines dynamischen und immer im Dienste der Musik stehenden Spiels ist Wolfgang Haffner nicht nur im Jazz, sondern ebenso im Rock, Pop und Crossover einer der gefragtesten Begleiter. So war er beispielsweise der »First Call Drummer« von Künstlern wie der Band Die Fantastischen Vier, Konstatin Wecker, Nightmares on Wax oder Thomas Quasthoff. Außerdem ist Wolfgang Haffner ein geschätzter Produzent: zuletzt war er in dieser Funktion u.a. für Max Mutzkes Erfolgsalbum »Durch Einander« und die isländische Fusion-Band »Mezzoforte« tätig. Mindestens genauso erfolgreich wie als Begleiter ist Wolfgang Haffner als Komponist, Bandleader und Produzent seiner eigenen Projekte. Sein 2006 erschienenes ACT Debüt »Shapes« wurde europaweit gefeiert und mit dem »German Jazz Award« ausgezeichnet. Für sein Album »Round Silence« erhielt der Künstler 2010 den »ECHO Jazz« und 2011 den »Bayerischen Kulturpreis«. Mit »Heart of the Matter« (2012) setzte Wolfgang Haffner den mit den Vorgängeralben eingeschlagenen Weg konsequent fort – zusammen mit Musikern wie Götz Alsmann, Till Brönner, Thomas Quasthoff und Sting-Gitarrist Dominic Miller. Im Jahr 2014 wurde Wolfgang Haffner mit dem großen »Kulturpreis der Stadt Nürnberg« ausgezeichnet. Sein Album »Kind of Cool« (Veröffentlichung am 27.2.2015) markiert einen stilistischen Wendepunkt seiner eigenen Musik: flirteten seine bisherigen Alben heftig mit Pop und elektronischer Musik, bewegt sich »Kind of Cool« nun ganz zwischen der Tradition und Moderne des akustischen Jazz und enthält u.a. Elemente des Cool Jazz, des Great American Songbook bis hin zu zahlreichen Eigenkompositionen von Wolfgang Haffner. Dieser wird begleitet von einer hochkarätig besetzten Jazzband, bestehend aus Jan Lundgren (Piano), Dan Berglund (Bass), Christopher Dell (Vibraphon), Dusko Goykovich (Trompete), Jukka Perko (Saxofon) und den prominenten Gästen Nils Landgren (Posaune), Max Mutzke (Gesang), Frank Chastenier (Piano) und Christian von Kaphengst (Bass). Das ausverkaufte Konzert »Kind Of Cool« am 9.12.2014 im Rahmen der umjubelten Reihe »Jazz at Berlin Philharmonic« bildete den Startschuss für ein neues Kapitel in Haffners eindrucksvoller Karriere.

Wolfgang Haffner

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Hagen Quartett

Ensembles

Hagen Quartett

Hagen Quartett

Nach Konzerten der »vier Weltklassestreicher aus Salzburg« (»Hamburger Abendblatt«) herrscht »nahezu minutenlang absolute Stille im Bewusstsein, Außergewöhnliches erlebt zu haben.« So beschreibt es die Presse. Gemein ist allen Zuhörern »einzig der Wunsch: Es möge nie zu Ende gehen.« Und so verspricht die Saison 2018/2019 neuen Hörgenuss und »unvergessliche […] Sternstunden der Musik« (»DrehPunktKultur«) mit einem Repertoireschwerpunkt um Franz Schubert. Dazu wird das Hagen Quartett vor allem Schostakowitsch, aber auch Beethoven, Dvořák und Schumann in all ihren klangfarblichen Schattierungen beleuchten und in ihrer komprimierten Tiefe ausloten. Sein Weg führt das Hagen Quartett auch in dieser Saison wieder ins Concertgebouw Amsterdam, in die Wigmore Hall London, zudem nach Brüssel, Hamburg, Köln, Paris und Berlin, um nur einige der Stationen zu nennen. Sie sind ebenso wieder bei den Salzburger Festspielen und bei der Schubertiade Hohenems zu Gast. In Asien steht eine Tournee an mit Konzerten in Tokyo und Fukushima sowie in China, Macao und Taiwan. Das Hagen Quartett wird in die Vereinigten Staaten reisen und in der Carnegie Hall New York, in Baltimore, Cincinnati, Indianapolis und Philadelphia auftreten. Für ihr Album mit Mozarts Streichquartetten KV 387 und KV 458 wurde das Hagen Quartett mit dem »Diapason d'Or« und dem »Choc« vom »Classica«–Magazin in Frankreich ausgezeichnet sowie 2016 in Deutschland mit dem »ECHO Klassik« in der Kategorie »Beste Kammermusikeinspielung mit Musik bis einschließlich des 17./18. Jahrhunderts« geehrt. Das Hagen Quartett beging 2011 sein 30-jähriges Jubiläum mit zwei von der Presse gefeierten Aufnahmen (myrios classics) mit Werken von Mozart, Webern, Beethoven, Grieg und dem Brahms Klarinettenquintett mit Jörg Widmann. Dazu wurde den Künstlern ein »ECHO Klassik« in der Kategorie »Ensemble des Jahres« verliehen. Seit 2012 ist das Hagen Quartett Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses. Die beispiellose, bereits dreieinhalb Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Innerhalb der zwanzigjährigen Zusammenarbeit entstanden etwa 45 CD-Einspielungen, die von der Erarbeitung eines umfassenden Quartettrepertoires zeugen, woraus sich wiederum das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Dabei ist dem Ensemble die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt (†) und György Kurtág ebenso wichtig, wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Sabine Meyer, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff (†) oder Jörg Widmann. Das Konzertrepertoire und die Diskografie des Quartetts bestehen aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken. Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Musik und den Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben die Künstler diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter. Das Hagen Quartett spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten.

Hagen Quartett

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Hagen Quartett Palais im Großen Garten
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Barbara Hannigan

Sänger/innen

Barbara Hannigan

Barbara Hannigan

Die Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan verkörpert die Musik mit einer unvergleichlichen dramatischen Sensibilität und ist eine Künstlerin von einzigartiger Kreativität. Sie hat mit Regisseuren und Dirigenten wie Christoph Marthaler, Sir Simon Rattle, Sasha Waltz, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, David Zinman, Sir Antonio Pappano, Katie Mitchell und Kirill Petrenko zusammengearbeitet. Als Sängerin wie auch als Dirigentin beweist die kanadische Musikerin eine tiefe Hingabe zur Musik unserer Zeit und hat mehr als 85 Uraufführungen realisiert von Komponisten wie Pierre Boulez, Henri Dutilleux, György Ligeti, Karlheinz Stockhausen, Pascal Dusapin, Brett Dean, George Benjamin und Hans Abrahamsen. Zu den Orchestern mit denen sie regelmäßig zu erleben ist gehören u.a. die Berliner und Münchner Philharmoniker, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Mahler Chamber Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Swedish Radio Symphony Orchestra und das Orchestre Philharmonique de Radio France. 2018 präsentiert das von Barbara Hannigan ins Leben gerufen Mentoring-Programm »Equilibrium Young Artists« mit Aufführungen von Mozarts Requiem, Strawinskys »Pulcinella« und »The Rake’s Progress« seine ersten Produktionen unter ihrer Leitung, die sie zur Philharmonie de Paris, zum Concertgebouw in Amsterdam, zum Konzerthaus Dortmund, zu den Dresdner Musikfestspielen und zur Elbphilharmonie Hamburg führen. Zudem ist die Künstlerin 2019 Künstlerische Leiterin des renommierten Ojai Festival in Kalifornien und ab der Spielzeit 2019/20 Principal Guest Conductor des Gothenburg Symphony in Schweden. Hannigans erstes Album als Sängerin und Dirigentin, »Crazy Girl Crazy« wurde mit einem »Grammy Award«, einem »OPUS KLASSIK«, einem »Klara Award« und einem »JUNO Award« ausgezeichnet. Des Weiteren wurde sie vom Magazin »Opernwelt« als Sängerin des Jahres (2013), vom »Syndicat de la Presse Francaise« als Musikalische Persönlichkeit des Jahres (2012), mit dem Ehrenpreis des »Preises der Deutschen Schallplattenkritik« und dem »Rolf Schock Prize« prämiert. Sie hält Ehrendoktorwürden der University of Toronto und der Mt Allison University und wurde 2016 mit dem »Order of Canada« geehrt.

Barbara Hannigan

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Wolfgang Hentrich

Dirigenten

Wolfgang Hentrich

Wolfgang Hentrich

Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker – seit 1996 als Erster Konzertmeister der Dresdner Philharmonie, zuvor neun Jahre lang in derselben Position bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz– widmet sich Wolfgang Hentrich insbesondere der Leitung des Philharmonischen Kammerorchesters Dresden. Als Solist konzertierte er unter anderem mit Marek Janowski, Walter Weller, Sir Neville Marriner, Markus Poschner und Andrew Litton. Das vielfältige Repertoire des Künstlers reicht von der Barockmusik über die zyklische Aufführung von Violinsonaten, etwa von Mozart, Schumann, Brahms und Grieg, bis zu gemeinsamen Auftritten mit dem Rockmusiker Dirk Zöllner. Wolfgang Hentrichs CD-Produktionen umfassen verschiedene Violinkonzerte, Orchesterwerke von Johann Strauß, Mozarts Sonaten für Klavier und Violine sowie Werke von Paganini für Violine und Gitarre. Nach dem Vorbild des legendären Wiener Konzertmeisters Willi Boskovsky dirigierte Wolfgang Hentrich seit 1999 zahlreiche Neujahrskonzerte der Dresdner Philharmonie und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Als Gastkonzertmeister musiziert er seit 2009 regelmäßig mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und hat mit diesem unter Leitung von Marek Janowski die Opern von Richard Wagner für das Musiklabel Pentatone eingespielt. Die von ihm konzipierte Konzertreihe »Dresdner Abende« im Deutschen Hygiene-Museum Dresden rief Wolfgang Hentrich gemeinsam mit dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden 2012 ins Leben. Mit musikbegeisterten Laien gründete er 2002 das Fördervereinsorchester der Dresdner Philharmonie. Wolfgang Hentrich ist Honorarprofessor für Violine an der Dresdner Musikhochschule und widmet sich mit besonderer Liebe speziellen Programmen für Kinder. Seit August 2013 ist er Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie.

Wolfgang Hentrich

Wolfgang Hentrich

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Hespèrion XXI

Ensembles

Hespèrion XXI

Hespèrion XXI

Im Jahr 1974 gründeten Jordi Savall und Montserrat Figueras zusammen mit Lorenzo Alpert und Hopkinson Smith in Basel Hespèrion XX, ein Ensemble für Alte Musik, das das reiche und faszinierende Repertoire aus der Zeit vor dem 19. Jahrhundert unter Berücksichtigung historischer Kriterien wie dem Spielen auf Originalinstrumenten erhalten und bereichern wollte. Der Name Hespèrion bedeutet »aus Hesperien« ‒im Altgriechischen die Bezeichnung für die beiden westlichsten Halbinseln Europas: Hispanien und Italien. Es war auch der Name, den der Planet Venus erhielt, wenn er im Westen erschien. Hespèrion XX wurde im Jahr 2000 in Hespèrion XXI umbenannt. Das Ensemble ist heute ohne Zweifel eine Referenz, wenn man die Entwicklung der Musik im Zeitraum zwischen Mittelalter und Barock verstehen möchte. Das Schaffen von Hespèrion XXI, das die Erhaltung von Werken, Partituren, Instrumenten und nicht veröffentlichten Dokumenten umfasst, ist von unschätzbarem Wert. Auf der einen Seite steht die Forschungsarbeit, in deren Folge neue Erkenntnisse über historische Epochen erlangt werden, und zum anderen ist die ausgezeichnete Qualität der Interpretationen zu nennen, durch die das Publikum die Möglichkeit hat, die ästhetische Zartheit und die Spiritualität der Werke jener Zeit wahrzunehmen. Von Anfang an schlug Hespèrion XXI einen klaren und innovativen künstlerischen Kurs ein, der dazu führte, das weltweit eine Schule der Alten Musik entstand; denn man empfand und gestaltete Alte Musik als ein Werkzeug des musikalischen Experimentierens und suchte in ihr nach größter Schönheit und Ausdruckskraft. Jeder, der Alte Musik interpretiert, ist dem ursprünglichen Geist des jeweiligen Werkes verpflichtet, und muss lernen, durch das Studium des Komponisten, der Instrumente der Epoche, des Werkes und seiner konkreten Umstände eine Verbindung mit der Vergangenheit aufzunehmen. Vom Talent des Künstlers, seiner Kreativität und seiner Fähigkeit, Emotionen zu vermitteln, hängt seine Kapazität ab, mit der Kultur und ihrer Verbreitung in Kontakt zu treten. Das Repertoire von Hespèrion XXI umfasst unter anderem Werke der Sepharden, kastilische Romanzen und Werke aus dem Goldenen Zeitalter Spaniens. Zu den erfolgreichsten Programmen des Ensembles gehören »Alfonso X El Sabio ‒ Cantigas De Santa Maria«, »Diáspora Sefardí«, Musik aus Jerusalem, Istanbul und Armenien, sowie die »Folías Criollas«. Dank des herausragenden Engagements zahlreicher Musiker und Mitarbeiter, die in all diesen Jahren mit dem Ensemble zusammengearbeitet haben, spielte und spielt Hespèrion XXI weltweit eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung und Aufwertung des musikalischen Nachlasses. Das Ensemble veröffentlichte bereits über 60 Alben, tritt zu Konzerten in der ganzen Welt auf und ist im Rahmen aller internationaler Festivals für Alte Musik zu erleben.

Hespèrion XXI

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Dominique Horwitz

Sonstige

Dominique Horwitz

Dominique Horwitz

wurde 1957 in Paris geboren und wuchs in der französischen Metropole auf. 1971 zog seine Familie nach Berlin, wo er das Französische Gymnasium besuchte. Durch die Empfehlung eines Freundes stand er mit neunzehn Jahren das erste Mal für das Fernsehen vor der Kamera, nur wenig später gab er als Leo Singer in Peter Lilienthals preisgekröntem Film »David« sein Debüt auf der großen Leinwand. 1978 legte Horwitz für ein Jahr ein kabarettistisches Zwischenspiel im Berliner CaDeWe (Cabaret des Westens) ein, gefolgt von einem Engagement am Zimmertheater Tübingen von 1979 bis 1983. 1985 war er am Bayerischen Staatsschauspiel in München unter Vertrag und von 1985 bis 1988 auch am Thalia Theater Hamburg. Dieter Wedel holte ihn für »Der große Bellheim« wieder vor die Kamera, wo ihm 1993 mit der Hauptrolle in Joseph Vilsmaiers »Stalingrad« endgültig der internationale Durchbruch gelang. Seither ist er in vielen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen und dabei der Bühne gleichermaßen treu geblieben. Er spielte u.a. in »The Black Rider« in der Regie von Robert Wilson, in der »Dreigroschenoper« in der Regie von Katharina Thalbach und in »Mondlicht« von Harold Pinter in der Regie von Peter Zadek. 2015 feierte er einen großen Erfolg in der Titelrolle von Schillers »Wallenstein« (Regie: Hasko Weber) am Nationaltheater Weimar. Mit Jacques Brels Chansons aufgewachsen, entschloss sich Dominique Horwitz 1984 einen Abend mit Liedern des großen Chansonniers zusammenzustellen und zu präsentieren. Seine erfolgreichen Auftritte als Tenor brachten Dominique Horwitz Kritiken ein, die sagten, seine Interpretation sei besser als die von Brel selbst. Im Frühjahr 2017 war »Horwitz singt Brel« erstmals im Wiener Musikverein zu erleben. Sein ausgeprägtes Gespür für Musik macht Dominique Horwitz zu einem der gefragtesten Künstler des musikalisch-literarischen Genres: Ob Strawinskys »Die Geschichte vom Soldaten«, Beethovens »Egmont«, Mendelssohns »Ein Sommernachtstraum« oder der Waljäger Ahab aus der gleichnamigen sinfonischen Bühnen-Parabel nach Melville – Horwitz singt, spielt und spricht die Figuren dieser Abende mit unvergleichlicher Intensität. Zu den Künstlern, mit denen Dominique Horwitz bei vielfältigen Gelegenheiten zusammenarbeitet, zählen Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach oder Isabelle Faust. Zahlreiche der Werke hat Dominique Horwitz zudem auf CD eingespielt, darunter die Melodramen »Antigone«, »Athalia« und »Oedipus« von Mendelssohn-Bartholdy mit dem MDR-Sinfonieorchester, sowie »Die Geschichte vom Soldaten« mit Solisten der Berliner Philharmoniker. Im Januar 2012 gab Horwitz sein Opernregie-Debüt mit Webers »Freischütz« am Theater Erfurt und 2018 inszenierte er die Operettenrevue »Moskau, Tscherjomuschki« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 2015 trat er mit dem Kriminalroman »Tod in Weimar« erstmals als Autor in Erscheinung. Dominique Horwitz wurde 1992 mit dem »Goldenen Löwen« in der Kategorie »Bester Darsteller« ausgezeichnet und erhielt 2002 für sein Brel Chanson Programm den »Mephisto«-Preis.

Dominique Horwitz

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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Michael Hurshell

Dirigenten

Michael Hurshell

Michael Hurshell

kommt aus den USA, wo er an der Brown University Klavier und Komposition studierte; danach folgte sein Dirigentenstudium in Wien. Als Operndirigent leitete er Europatourneen von Werken Mozarts, Verdis und Puccinis. Als Gast an der Deutschen Oper am Rhein dirigierte er Richard Strauss’ »Ariadne«, Mozarts »Così fan tutte« und Verdis »Rigoletto« in Düsseldorf und Duisburg. Von 1998 bis 2006 war er regelmäßiger Gastdirigent der Slowakischen Philharmonie, mit der CD-Einspielungen von Werken Wagners, Liszts, Mussorgskis und Tschaikowskis vorliegen. Mit diesem Klangkörper gastierte er 2004 auch in Deutschland, wo ein Programm mit Werken vertriebener Komponisten (Franz Waxman, Erich Wolfgang Korngold, Miklós Rózsa, Max Steiner) beim sächsischen Dreiklang-Festival zur Aufführung kam. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie ging er mit Bruckners 9. Sinfonie auf eine von der Presse gefeierte Tournee durch Nordrhein-Westfalen. Ebenso widmet sich Michael Hurshell dem zeitgenössischen Repertoire: bei der EXPO in Hannover dirigierte er die Warschauer Nationalphilharmonie zur Uraufführung von Krzysztof Pendereckis »Music for Marimba, Recorders and Orchestra«. Überregionales Echo beim Publikum und in den Medien fand die »Bach-Metropolis Transformation«, die 2005 mit Musikern des Dresdner Hochschulorchesters u.a. in Dresden aufgeführt wurde. Michael Hurshell begleitete bereits namhafte Solisten wie Gustav Rivinius, Wolfgang Bauer und Jenő Jandó. Seit 2002 hat er einen Lehrauftrag für Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden inne und seit 2008 ist er Dozent an der Technischen Universität Dresden, wo er musikwissenschaftliche Vorlesungen und Seminare gibt. Im November 2007 übernahm Michael Hurshell die Künstlerische Leitung der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden, mit der er inzwischen in Deutschland, Frankreich, Polen und Israel konzertierte. Im September 2009 wurde er zum wissenschaftlichen Kurator der Richard-Wagner-Stätten Graupa berufen. Die von ihm konzipierte multimediale Dauerausstellung hat sich seit der Eröffnung im Januar 2013 zum Publikumsmagneten entwickelt.

Michael Hurshell

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Intrada Vokalensemble

Chöre

Intrada Vokalensemble

Intrada Vokalensemble

Das 2006 gegründete Vokalensemble Intrada unter der Leitung von Ekaterina Antonenko ist ein Moskauer Chor der neuen Generation, der sich nicht nur durch ein hohes professionelles Niveau auszeichnet, sondern auch durch seinen charakteristischen Stil. Intrada tritt in Russlands angesehensten Konzertsälen auf, darunter die Moskauer und die Sankt Petersburger Philharmonien, das Konzerthaus des Mariinsky-Theaters und der Moskauer Kreml. Außerdem führt das Vokalensemble mit den herausragendsten europäischen Ensembles und Dirigenten Alte Musik auf: mit The Tallis Scholars unter Peter Phillips, Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini, Le Poème Harmonique unter Vincent Dumestre, mit Frieder Bernius, Jean-Christophe Spinosi sowie Hans-Christoph Rademann. Das Intrada Vokalensemble arbeitet darüber hinaus regelmäßig mit führenden russischen Orchestern und Dirigenten zusammen, etwa mit dem Staatlichen Sinfonieorchester unter Wladimir Jurowski, mit dem Kammerorchester Moskauer Solisten und Juri Baschmet sowie mit dem Russischen Nationalorchester unter Michail Pletnjow. Auf europäischen Musikfestivals vertrat Intrada Russland mehrfach mit großem Erfolg; u. a. bei einem Konzert im Rahmen des Dresdner Kunstfestes 2015 in der Dresdner Schlosskapelle, beim Musikfest Erzgebirge 2016 oder bei den Dresdner Musikfestspielen 2017. Intrada ist regelmäßiger Gast bei Kammermusikfestivals wie u. a. Earlymusic in Sankt Petersburg oder das Moskauer Weihnachtsfestival. 2014 initiierten Intrada und Peter Phillips das Gedenkfestival für Sir John Tavener; beim Abschlusskonzert im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums fand die zweite Aufführung von Taveners »Requiem Fragments« unter Beteiligung von The Tallis Scholars, Intrada und der Sopranistin Julija Michailowna Leschnewa statt. Intrada hat bereits Werke von Klaus Lang, Franck Christoph Yeznikian, Ilya Demutskiy, Vladimir Rannev, Alexey Sysoev u. a. uraufgeführt.

Intrada Vokalensemble

Intrada Vokalensemble

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Intrada Vokalensemble Annenkirche
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Jazzrausch Bigband

Ensembles

Jazzrausch Bigband

Jazzrausch Bigband

ist die weltweit erste Resident-Bigband eines international renommierten Technoclubs. Mit ihren außergewöhnlichen Programmen erspielten sich die Münchner*innen in den vergangenen vier Jahren ein begeistertes Publikum für kreative und technoide Musik. Ihr Konzertplan umfasst jährlich über 100 Auftritte und führte sie bereits ins Lincoln Center nach New York City, die Philharmonie in München, zum XJAZZ Festival nach Berlin und zum Festival da Jazz in St. Moritz. Bei ihren Bigband-Techno-Shows kommt es zu einer musikalischen Kernschmelze, bei der die Kreativität und Klangvielfalt einer Bigband auf die wirkungsvolle Klarheit eines Technoclubs trifft – immer überraschend, immer tanzbar! Mit »Dancing Wittgenstein« präsentiert die Jazzrausch Bigband ihr fünftes Technoprogramm. Komponiert wurde es von Laptop-Musiker Leonhard Kuhn, produziert von Bandleader und Posaunist Roman Sladek.

Jazzrausch Bigband

Jazzrausch Bigband

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Classical Beats: Jazzrausch Bigband Reithalle Dresden – Straße E®
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Johannes Motschmann Trio

Ensembles

Johannes Motschmann Trio

Johannes Motschmann Trio

Mit der Premiere der »Electric Fields« in der Berghain Kantine startete das Trio im Jahr 2016 seine Mission: Elektronische Musik mit Originalinstrumenten so auf die Bühne zu bringen, dass alle Sounds live generiert werden. Mit einem riesigen Arsenal von analogen Synthesizern, E-Pianos und einem komplexen Multpercussion-Setup reisen Johannes Motschmann, Boris Bolles und David Panzl zwischen den Welten und treten in Clubs sowie in klassischen Konzertsälen gleichermaßen auf. »Electric Fields« ist ein Soundtrack, der von leisen Klavierklängen bis zu harten polymetrischen Beats reicht. Ambient- und Dronesounds wechseln sich mit orchestral anmutenden Passagen ab. Mit einem alten Wurlitzerpiano, das Johannes Motschmann und Boris Bolles im Keller ihres Studentenwohnheims aufgetan hatten, begann die Suche nach immer neuen Instrumenten, die den elektrischen Feldern Jahre später Klang und Gestalt gegeben haben. Im Zentrum stehen die Klänge des Wurlitzerpianos und der CP-70, die mit Bassklängen von Moog Prodigy und MS-20 das harmonische Fundament bilden. Ein gewisser retrospektiver Sound entsteht dadurch, dass fast alle Instrumente aus den 70er- und 80er-Jahren stammen. David erweckt Rhythmen zum Leben, die vorab auf Drumcomputern konzipiert wurden und taucht sie in ein neues Licht, während Boris Bolles mit der Violine immer wieder einen zerbrechlichen Klang findet, der die Rhythmen und Pattern in sphärische Sounds führt. Alles was maschinengesteuert war, liegt nun wieder in den Händen der drei klassisch ausgebildeten Musiker, die mit hoher Präzision Johannes Motschmanns akribisch ausnotierte Kompositionen so sinfonisch klingen lassen, als würde man nicht einem elektroakustischen Trio sondern einem ganzen Orchester zuhören.

Johannes Motschmann studierte Komposition bei Wolfgang Rihm und Hanspeter Kyburz, außerdem Klavier und Elektronische Musik. Er lebt als freischaffender Komponist in Berlin. Zu den Interpreten seiner Musik zählen u. a. das Ensemble Modern, NDR Radiophilharmonie, SWR Symphonieorchester und die Klassikband Spark. Johannes Motschmanns Musik wird bei Pop- und Klassikfestivals gleichermaßen aufgeführt: von den Klangspuren Schwaz über das Beethovenfest Bonn oder das Schleswig-Holstein Musik Festival bis hin zu La Folle Journée, dem Reeperbahn Festival, oder der Yellow Lounge im Berghain.

Der Multipercussionist David Panzl wurde 1985 in Salzburg geboren. Er studierte Schlagzeug am Wiener Konservatorium und Marimbafon an der Toho Gakuen of Music in Tokio. Er ist weltweit als Solist unterwegs, gibt Meisterkurse und unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Boris-Alexander Bolles ist Tonmeister und Diplom-Ingenieur. Er studierte zunächst Elektro- und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe und der University of Western Australia in Perth. Danach durchlief er das Tonmeisterstudium am Erich-Thienhaus-Institut in Detmold; dort ist er Übungsleiter im Fach Digitale Audiotechnik. Als ausgebildeter Bariton tritt er regelmäßig mit A-cappella-Ensembles und solistisch auf. Bei den »Electric Fields« agiert er im Studio als Produzent sowie live als Klangregisseur und Instrumentalist für Elektronik und Violine.

Johannes Motschmann Trio

Johannes Motschmann Trio

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Classical Beats: Johannes Motschmann Trio Reithalle Dresden – Straße E®
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Matthias Jung

Dirigenten

Matthias Jung

Matthias Jung

wurde 1964 in Magdeburg geboren und begann seine musikalische Ausbildung an der Spezialschule für Musik und im Rundfunkjugendchor Wernigerode. Es folgten Studien im Fach Chor- und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar. Dort gründete er das erfolgreiche Vocal Consort Weimar. Er wurde an zwei renommierte deutsche Knabenchöre verpflichtet: zunächst an den Tölzer Knabenchor, danach an den Dresdner Kreuzchor. 1994–1996 wirkte er als amtierender Kreuzkantor und produzierte währenddessen im Rahmen eines Exklusivvertrages mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Zahlreiche Werke der mitteldeutschen Musiklandschaft, insbesondere der Dresdner Hofkirchenmusik sowie Kompositionen aus den Beständen der Fürsten- und Landesschule St. Augustin Grimma, wurden durch ihn erschlossen und neu aufgeführt. Mit gleichem Engagement setzt sich Matthias Jung für die Pflege zeitgenössischer Vokalmusik ein. Eine Reihe von Werken lebender Komponisten wurde von ihm uraufgeführt. Mit der Etablierung der jährlichen »Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e. V.« seit 2010 stehen verstärkt Chorwerke der Romantik auf seinen Konzertplänen. Neben dem dresdner motettenchor und dem Knabenchor Dresden leitet er das Sächsische Vocalensemble. Renommierte Ensembles verpflichteten ihn, so die Rundfunkchöre Berlin, Hamburg und Köln oder das Biwako Hall Vocal Ensemble (Japan). Er gastierte erfolgreich in Europa, den USA und Japan und ist ein gefragter Juror. Seine zahlreichen CD-Produktionen wurden u. a. mit dem »Cannes Classical Award« und dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Matthias Jung ist ebenfalls Preisträger des »Förderpreis für Kunst und Kultur der Landeshauptstadt Dresden.«

Matthias Jung

Matthias Jung

Vladimri Jurowski

Dirigenten

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski

Vladimri Jurowski

Vladimri Jurowski

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Lucas und Artuhr Jussen

Instrumentalisten

Lucas und Arthur Jussen

Lucas und Arthur Jussen

»Es ist, als würde man zwei BMW gleichzeitig fahren«, meinte der Dirigent Michael Schønwandt nach einem Dirigat mit den beiden holländischen Brüdern Lucas und Arthur Jussen. Ungeachtet ihrer Jugend sorgen die beiden Pianisten längst international für Furore und werden von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. Sie waren wiederholt bei den großen holländischen Orchestern zu Gast, außerdem führten Konzerteinladungen die Brüder u.a. zum Mariinsky Orchestra, zum Dallas Symphony Orchestra, zum Sydney Symphony Orchestra, zum Shanghai Symphony Orchestra, zur Camerata Salzburg und der Academy of St Martin in the Fields. Hierbei arbeiteten sie mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Jukka-Pekka Saraste und Jaap van Zweden. Zum Auftakt der Spielzeit 2018/2019 geben Lucas und Arthur Jussen ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Unmittelbar danach sind sie als Gastgeber des traditionellen Prinsengrachtconcert – des bedeutendsten Klassikevents des Sommers in den Niederlanden – auf den Kanälen Amsterdams zu erleben. Weitere Engagements führen sie zum City of Birmingham Symphony Orchestra, zum Dänischen Radio-Sinfonieorchester, zum Vancouver Symphony Orchestra, zum Bruckner Orchester Linz, zum Orchestre National de Lille, zum Philharmonischen Orchester von Luxemburg, zur Niederländischen Philharmonie, zum SWR Symphonieorchester Stuttgart und zum Münchener Kammerorchester. Weiterhin bringen Lucas und Arthur Jussen das von ihnen in der vergangenen Saison in Amsterdam uraufgeführte neue Doppelkonzert von Dobrinka Tabakova in Frankreich (Orchestre de Picardie) und Großbritannien (BBC Concert Orchestra) zur Erstaufführung. Rezitale spielen die Künstler u.a. im Prinzregententheater München, im Moskauer Konzertsaal Sarjadje, im Wiener Konzerthaus, im Palau de la Música Catalana in Barcelona und im Konzerthaus Dortmund. Als »Junge Wilde« des Konzerthauses Dortmund sind die Jussens hier über drei Spielzeiten in Folge mit unterschiedlichen Formaten und Programmen zu Gast. Auf Konzerttournee in Asien machen sie im Juni 2019 Station in Shanghai, Peking, Shenzhen, Guangzhou, Kaohsiung und Macau. Ihren ersten Klavierunterricht erhielten die Brüder Jussen in ihrem Geburtsort Hilversum. Schon als Kinder durften sie vor der niederländischen Königin Beatrix auftreten – erste Auszeichnungen bei Wettbewerben folgten. 2005 studierten die beiden auf Einladung der portugiesischen Meisterpianistin Maria João Pires fast ein Jahr lang in Portugal und Brasilien. In der darauffolgenden Zeit wurden sie sowohl von Maria João Pires als auch von renommierten holländischen Lehrern unterrichtet. Lucas Jussen vervollständigte seine Ausbildung bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri Baschkirow in Madrid, während Arthur Jussen sein Studium bei Jan Wijn am Konservatorium in Amsterdam abschloss. Seit 2010 sind Lucas und Arthur Jussen beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven wurde mit Platin ausgezeichnet und erhielt den »Edison Klassiek«-Publikumspreis. Nach einem Schubert-Album widmeten sie sich auf ihrer dritten CD »Jeux« französischer Klaviermusik. 2015 erschienen die Mozartkonzerte, begleitet von der Academy of St Martin in the Fields und Sir Neville Marriner. Das Album erreichte Gold-Status. Eine weitere CD mit Poulenc und Saint-Saëns, eingespielt mit dem Concertgebouworkest unter Stéphane Denève, wurde im März 2017 veröffentlicht.

Lucas und Artuhr Jussen

Lucas und Artuhr Jussen

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Lucas & Arthur Jussen Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Kammerorchester Wien-Berlin

Orchester

Kammerorchester Wien–Berlin

Kammerorchester Wien–Berlin

In der Wertschätzung des Publikums und der internationalen Kritik gibt es nur zwei Orchester, die sich gegenseitig den Spitzenplatz streitig machen könnten: die Wiener und die Berliner Philharmoniker. Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer solchen Situation gern die Verschiedenheit der beiden Klangkörper hervorgehoben wird: geschmeidige Eleganz und Noblesse der Wiener – zupackendes, leidenschaftliches Spiel der Berliner, seidiger Streicherklang des einen – solistische Brillanz der Bläser des anderen Orchesters. Daher scheint es nicht übertrieben, die Gründung des Kammerorchesters Wien–Berlin als kleine Sensation zu feiern. Die gemeinsame Prägung der beiden Ensembles durch die enge Zusammenarbeit mit Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Claudio Abbado (beide Direktoren der Staatsoper und Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker) und Sir Simon Rattle sowie die jahrzehntelange Verbundenheit mit vielen gemeinsamen Gastdirigenten ist ein Schatz, der, zusammen mit der gemeinschaftlichen mitteleuropäischen Musiziertradition, beiden Orchestern eine Spielkultur vermitteln konnte, die, verbunden mit enormer Flexibilität und je eigener spezifischer Klangschönheit, sie immer noch markant von den hochvirtuosen amerikanischen Spitzenorchestern unterscheidet. Dass sie, trotz der seit Langem bestehenden guten Beziehungen, dabei Konkurrenten auf dem Musikmarkt sind, soll nicht verschwiegen werden. Es bedurfte der Initiative Sir Simon Rattles, dessen Geburtstagswunsch, zu seinem 50. ein gemeinsames Konzert der Wiener und Berliner Philharmoniker zu dirigieren, die beiden Klangkörper zusammenführte. Das gemeinsame Musizieren war so befruchtend, dass spontan der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Erfahrung entstand; aus dieser Idee wurde das Kammerorchester Wien–Berlin geboren. Dessen Musizierideal ist es, in seinem Repertoire kammermusikalische Delikatesse und sinfonische Größe zu vereinen. Doch das wesentlichste Element dieses Spitzenensembles liegt in seiner Philosophie begründet: in intensiver Zusammenarbeit einen einzigartigen künstlerischen Austausch zu Wege zu bringen, der für Publikum und Musiker gleichermaßen beglückend ist. Künstlerischer Leiter und Konzertmeister des Kammerorchesters Wien–Berlin ist von Anbeginn Rainer Honeck (seit 1984 Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper und seit 1992 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker).

Kammerorchester Wien-Berlin

Kammerorchester Wien-Berlin

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Olaf Katzer [

Dirigenten

Olaf Katzer

Olaf Katzer

»Zurück zur Kunst!« lautet das Credo des Dirigenten Olaf Katzer. Menschlichkeit, Ursprünglichkeit und künstlerische Authentizität möchte er in seinen musikalischen Interpretationen miteinander verbinden – über Epochengrenzen hinweg, vermittelnd zwischen unterschiedlichen stilistischen und ästhetischen Ausrichtungen, und auch unter den Menschen und ihren facettenreichen Kulturen. Geboren 1980 im Rheinland, studierte Olaf Katzer Musik und Psychologie in München, Weimar und Dresden. Bereits während des Studiums gründete er das Ensemble AuditivVokal Dresden, dessen künstlerische Leitung er seitdem inne hat. Über 60 Ur- und Erstaufführungen, Gastspiele bei zahlreichen Festivals und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Engagement für die »zeitgenüssliche« Vokalmusik. Konzertreisen führten ihn in fast alle europäischen Staaten sowie nach Taiwan, China, Südamerika und in die USA. Im transdisziplinären Austausch mit Sängern, Instrumentalisten, Tänzern, Komponisten, Malern, Regisseuren und Wissenschaftlern entwickelt er in nachhaltigen und unkonventionellen Programmgestaltungen eine zeitgemäße Ensemblekunst für das 21. Jahrhundert. Darüber hinaus erhält Olaf Katzer Einladungen von Klangkörpern wie dem RIAS Kammerchor, dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem MDR-Rundfunkchor und dem Dresdner Kammerchor. Seit 2011 ist er als Dozent für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Dresden tätig, seit dem Studienjahr 2015/16 in Funktion des Vertretungsprofessors für Chordirigieren.

Olaf Katzer [

Olaf Katzer [

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Ortrud Kegel

Sonstige

Ortrud Kegel

Ortrud Kegel

arbeitet als Improvisatorin und Interpretin zeitgenössischer Musik, tritt bei Lesungen und Ausstellungseröffnungen auf und ist Dozentin für experimentelles Musiktheater in der Akademie Off-Theater nrw. Sie ist Mitbegründerin des seit 1989 tätigen Ensembles Partita Radicale für zeitgenössische und im¬provisierte Musik, das zwischen allen Stühlen Platz genommen hat, um mit musikalischen Konventionen und Genres zu spielen: in den Freiräumen zwischen Improvisation & Konzept, Theater & Musik sowie Klang & Raum. Neben der Kooperation mit Komponist*innen entwickelt das Ensemble auf der Grundlage von Improvisationen sehr unterschiedliche Konzertprogramme und arbeitet gern genreübergreifend mit anderen Künsten wie Video, Fotografie, Theater und Performance zusammen. Immer wieder werden in den Programmen gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen: der kulturelle Ausverkauf im Projekt »as time goes by«, das in Brachlandschaften oder verlassenen Kultureinrichtungen spielt, der Rückzug ins Private im Musiktheaterstück »am schönsten ist es doch zu Hause« – der musikalischen Inszenierung eines Wohnzimmers, oder die Beobachtung langsam ablaufender Prozesse im Projekt »Slow Motion«. Seit 2014 arbeitet Ortrud Kegel mit den Komponisten Hans W. Koch und Johannes Voit im Ensemble für nicht gekonnte Musik, das sich in seinen Performances mit verschiedenen Facetten des Themas »Scheitern« auseinandersetzt: »Meisterscheitern« (Köln), »Schöner scheitern im Advent« (Erfurt), »Leerstand« – ein Projekt in leerstehenden Ladenlokalen, »Reise in die Ewigkeit« im Rahmen des Festivals Globalize Cologne sowie »my last sony« – eine Performance mit alter Kassettentechnik bei der Nacht der Klänge (Bielefeld). Seit 1998 leitet Ortrud Kegel für das Büro für Konzertpädagogik e.V. Kompositions- und Vermittlungsprojekte für Laien jeglichen Alters, bildet Lehrkräfte und Studierende fort, arbeitet für Konzerthäuser und coacht Orchestermusiker, die in Schulen gehen wollen. Außerdem konzipiert Ortrud Kegel Vermittlungskonzepte für die Kölner Philharmonie, das Musikfestival Acht Brücken, das Netzwerk ON – Neue Musik Köln sowie für das KlangNetz Dresden. Größere Kompositionsprojekte waren und sind z. B. »Babel« für die Philharmonie Luxembourg (2007), »König Harald« für das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (2011), »Kitchen Song« für die Philharmonie Essen (2015) und »Future Writers« für den WDR (2019). Seit 2011 leitet sie zusammen mit Alexandra Naumann und Simon Rummel den Experimentalchor Alte Stimmen für Menschen ab 70 Jahren, der sich die Erforschung der ausdrucksvollen, alternden Stimme zum Ziel gesetzt hat und 2013 in der Dokumentation der Regisseurin Irene Langemann »Das Lied des Lebens« porträtiert wurde. 2015 gewann Ortrud Kegel gemeinsam mit Johannes Voit den »Junge Ohren-Preis« für das Klangkunstobjekt »Plingpolyplü Fantastiko«, das in Kooperation mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe gebaut wurde und seitdem deutschlandweit in verschiedenen Kindertheatern präsentiert wird. Ortrud Kegel studierte Querflöte und Instrumentalpädagogik an den Musikhochschulen Köln und Wuppertal.

Ortrud Kegel

Ortrud Kegel

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Jewgenij Kissin

Instrumentalisten

Jewgenij Kissin

Jewgenij Kissin

Jewgenij Kissin

Jewgenij Kissin

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Roderich Kreile

Dirigenten

Roderich Kreile

Roderich Kreile

Bis in die Gegenwart zählt das Amt des Kreuzkantors zu den ehrenvollsten und renommiertesten Ämtern der evangelischen Kirchenmusik. Als 28. Kreuzkantor nach der Reformation wirkt seit 1997 Roderich Kreile. Er wurde 1956 geboren und studierte in München Kirchenmusik und Chorleitung. Als Kirchenmusiker erlangte Roderich Kreile schnell überregionale Aufmerksamkeit. Er unterrichtete von 1989 bis 1996, zuletzt als Professor, an der Musikhochschule München und leitete zwei Hochschulchöre. 1994 übernahm er ferner die Leitung des Philharmonischen Chores München. Als Organist und Dozent folgte er Einladungen aus dem In- und Ausland. Kreuzkantor Roderich Kreile leitet alle kirchenmusikalischen Aufführungen sowie die Konzerte und Tourneen des Dresdner Kreuzchores. Dabei erarbeitet er mit den Kruzianern ein breit gefächertes Repertoire geistlicher und weltlicher Chorwerke der Musikgeschichte. Viele Kompositionen brachte er in den letzten Jahren zur Uraufführung. Ebenso intensivierte er die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und produzierte zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Konzentrierte sich das Aufgabengebiet des Kreuzkantors in früheren Jahrhunderten maßgeblich auf die Leitung der liturgischen Dienste, so reichen die Aufgaben heute beträchtlich über die rein künstlerische Verantwortung hinaus. Als Leiter des Dresdner Kreuzchores obliegt Roderich Kreile auch die Funktion eines städtischen Intendanten. Roderich Kreile ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Stellvertretender Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft und Beiratsmitglied der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft. 2012 wurde er für seine Verdienste mit der Verfassungsmedaille des Freistaates Sachsen geehrt.

Roderich Kreile

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Samuel Kummer

Instrumentalisten

Samuel Kummer

Samuel Kummer

wurde 1968 in Stuttgart geboren und studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. In den Orgelklassen von Ludger Lohmann, Werner Jacob und Christoph Bossert erarbeitete er sich ein breites Repertoire, welches seine stilistische Vielseitigkeit auf dem Gebiet der Orgelimprovisation nachhaltig geprägt hat. Wichtige Impulse erhielt er außerdem bei Hans Martin Corrinth, Willibald Bezler und Wolfgang Seifen sowie im Rahmen von Meisterkursen bei Marie-Claire Alain, Olivier Latry, Hans Fagius, Jean-Claude Zehnder und Lorenzo Ghielmi. Bei seiner A-Prüfung erhielt Samuel Kummer eine Auszeichnung im Fach Orgelimprovisation. Seit 1988 konzertiert der Organist im In- und Ausland. Er gab bereits zahlreiche Konzerte in den Beneluxstaaten, den baltischen Staaten, in Mittelamerika, den USA sowie in Russland und trat bei zahlreichen Festivals auf, darunter das Musikfestival Styriarte, das Lucerne Festival, das Orgelfestival Maastricht, sowie die Internationalen Orgeltage Recklinghausen. 2005 gastierte Samuel Kummer zum wiederholten Mal in der Kathedrale zu Guatemala-Stadt, wo er sich 1999 für die Restaurierung und Erhaltung der historischen Walcker-Orgel von 1937 eingesetzt hat. Auf Einladung des Goethe-Instituts konzertierte er in der Sankt Petersburger Philharmonie, beim Barockorgelfestival Mexico-Stadt sowie beim Slowakischen Rundfunk. Außerdem war Samuel Kummer als Solist in der Frauenkirche Dresden zusammen mit der Staatskapelle Dresden und mit den Chemnitzer Philharmonikern zu erleben. Samuel Kummer ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe. So gewann er u.a. 1996 den »Concours L’ Europe et L’ Orgue« in Maastricht. Von 1998 bis 2005 war Samuel Kummer Bezirkskantor an der Martinskirche Kirchheim unter Teck. Zahlreiche Aufführungen der großen Oratorien unter seiner Leitung, die Reihe Orgelmusik zur Marktzeit sowie die Aufführung des gesamten Orgelwerkes von Johann Sebastian Bach fanden große Resonanz. 2005 wurde Samuel Kummer an die Frauenkirche zu Dresden berufen, wo er vier Orgelreihen initiierte: den Dresdner Orgelzyklus, den Bachzyklus, die Dresdner Literarischen Orgelnächte sowie Orgelnachtmusik bei Kerzenschein. Der Dresdner Orgelzyklus ist eine gemeinsame internationale Konzertreihe der drei Hauptkirchen Kreuzkirche, Hofkirche und Frauenkirche. Seit 2007 ist Samuel Kummer Lehrbeauftragter für Orgelimprovisation und Literaturspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Seine 2005 beim Carus-Verlag erschienene CD mit Orgelwerken von Johann Sebastian Bach und Maurice Duruflé, die erste CD aus der Frauenkirche, erntete einhelliges Lob in der internationalen Fachpresse. Eine Gesamteinspielung der Orgelwerke Louis Viernes nach dem Text der ersten deutschen Gesamtausgabe (Carus-Verlag) startete 2007 in der Frauenkirche mit Samuel Kummers Aufnahme der Sinfonien Nr. 3 und 5. Die Produktion wurde mit dem »Diapason d’Or« ausgezeichnet.

Samuel Kummer

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La Folia Barockorchester

Orchester

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

La Folia – dieser Begriff stand im Barockzeitalter für Kühnheit, Wildheit, Ausgelassenheit, Lustbarkeit und insgesamt für eine künstlerische Haltung der Freiheit und überbordenden Kreativität. Seit seiner Gründung 2007 belebt das La Folia Barockorchester auf historischen Instrumenten mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, ob mit reiner Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten – immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Historisch informiert suchen die Musiker des La Folia Barockorchesters stets nach Möglichkeiten, die Emotionen und Inhalte vergangener Jahrhunderte auch in der Gegenwart erfahrbar zu machen. Verlebendigung, Bildhaftigkeit, Spielfreude aber auch Respekt vor der Musik und die Gewissheit ihrer intensiven Wirkung – diese Ansichten aus der Barockzeit bilden als heutige Einsichten die Grundlage für die Interpretationen des La Folia Barockorchesters. In nur wenigen Jahren hat das Ensemble Publikum wie Fachpresse gleichermaßen begeistert. Mit großem Erfolg gastierte der Klangkörper u. a. in der Berliner und der Kölner Philharmonie, im Herkulessaal München, in der Laeiszhalle Hamburg, im Stadtcasino Basel sowie in den Musikvereinen Graz und Wien. Ebenso trat das La Folia Barockorchester beim Internationalen Opernfestival in Bydgoszcz (Polen), bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, beim Würzburger Mozartfest, bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Grafenegg Festival auf. Regelmäßig arbeitet das Orchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen, unter ihnen Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Mahan Esfahani, Jan Vogler, Dorothee Oberlinger, Dorothee Mields, Anna Prohaska, Maurice Steger und Stefan Temmingh. Nach verschiedenen Live-Produktionen für den BR, NDR und MDR veröffentlichte das Ensemble im Februar 2014 die Debüt-CD beim Label Deutsche Harmonia Mundi/SONY mit »Concerti furiosi« von Antonio Vivaldi, die ein begeistertes Echo fand. Gemeinsam mit dem Cellisten Jan Vogler nahm das La Folia Barockorchester ebenfalls 2014 für das Label SONY CLASSICAL venezianische Cellokonzerte von Caldara, Porpora, Vivaldi und Marcello auf. 2015 erfüllten sich die Musiker mit der Einspielung von Antonio Vivaldis »Le quattro stagioni« (Die vier Jahreszeiten) für das Label Stockfisch Records einen Herzenswunsch. Weitere jüngst bei DHM/SONY erschienene CDs sind: »Cleopatra« mit Regula Mühlemann, »Händel« mit Dorothee Mields und Hille Perl sowie »Rediscovered Treasures from Dresden« – wiederentdeckte Violinkonzerte des Dresdner Hofes mit Robin Peter Müller.

La Folia Barockorchester

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Nils Landgren

Instrumentalisten

Nils Landgren

Nils Landgren

Für die Worte Vielseitigkeit, Neugier und Arbeitseifer gibt es ein Synonym: Nils Landgren. Einst galt James Brown als »hardest working man in showbusiness«, den Titel scheint er nun dem Mann mit der knallroten Posaune vererbt zu haben. Mit seiner Funk Unit, seinen Jazz- Balladenprojekten und immer wieder neuen Konstellationen unter eigenem Namen ist er im Schnitt 200 Tage im Jahr unterwegs. Er zählt zu den erfolgreichsten europäischen Jazzmusikern überhaupt und zu den ganz wenigen, die mit Jazz ein breites Publikum, weit über die Szene hinaus erreichen, ohne sich dabei künstlerisch oder persönlich zu verbiegen. Mit seinen eigenen Produktionen gewinnt er regelmäßig den »German Jazz Award«, in Schweden erhielt er 2013 den »Grammy« für sein Lebenswerk und 2012 den »Sir George Martin Music Award« aus den Händen des legendären Beatles-Produzenten. Er stand mit ABBA im Studio und ist Mitglied der aktuellen CRUSADERS Besetzung. Daneben ist Landgren als Produzent und Talentscout gefragt. Er vermittelt sein Knowhow an Studenten in Hamburg und Shanghai, berät die NDR Big Band, steht der vielseitigen schwedischen Bohuslän Big Band vor. Außerdem ist er gefragter Festivalleiter. Landgren kam früh zur Musik: Als Sechsjähriger begann der im schwedischen Degerfors, Värmland, geborene Nils zunächst mit dem Schlagzeugspiel, bevor er dann mit dreizehn an die Posaune wechselte. Zwischen 1972 und 1978 erarbeitete sich an verschiedenen Lehranstalten eine gesunde klassische Basis. Die erworbenen technischen Fertigkeiten am Zug-Instrument setzte er jedoch schon bald in ganz anderen musikalischen Gefilden ein: Begegnungen mit dem Folk-Jazz Pionier Bengt-Arne Wallin und dem Posaunisten Eje Thelin beschleunigten seinen musikalischen Richtungswechsel. Auch ein Ortswechsel stand an: Nils Landgren zog nach Stockholm und wurde dort binnen kurzer Zeit zum Mann für alle Fälle. Fast dreißig Jahre währt die Solo-Karriere des Mannes nun schon, der musikalisch wie konditionell stets an seine Grenzen geht – und darüber hinaus.

Nils Landgren

Nils Landgren

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Marie-Pierre Langlamet

Instrumentalisten

Marie-Pierre Langlamet

Marie-Pierre Langlamet

Marie-Pierre Langlamet

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Jan Lisiecki

Instrumentalisten

Jan Lisiecki

Jan Lisiecki

Der vierundzwanzig Jahre alte Jan Lisiecki gilt bereits als einer der großen Pianisten unserer Zeit und erntet viel Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die »New York Times« nannte ihn »einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht«. Jan Lisieckis einfühlsamen Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist. Im Jahr 2017 wurde er mit dem »ECHO Klassik« sowie mit dem »JUNO Award«, der wichtigsten Ehrung der kanadischen Musikindustrie, ausgezeichnet. Beide Preise ehrten sein viertes Album für die Deutsche Grammophon, eine Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Jan Lisiecki tritt mit den weltweit renommiertesten Orchestern auf internationalen Bühnen auf und hat bereits eng mit berühmten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Claudio Abbado zusammengearbeitet. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen Rezitaltourneen durch Europa und Asien sowie Abonnementkonzerte, u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Jan Lisiecki feierte große Erfolge mit seinem hochgelobten Rezitalprogramm »Nachtmusik«, mit welchem er in der Tschechischen Philharmonie Saison 2018/19 weiterhin auftreten wird. Außerdem wird er für ein Konzert mit dem Philadelphia Orchestra in die Carnegie Hall zurückkehren, mit dem Orpheus Chamber Orchestra auf Europa-Tournee gehen und mit der Tschechischen Philharmonie durch Deutschland touren. Des Weiteren spielt Jan Lisiecki Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester sowie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Im Jahr 2013 wurde der Pianist vom »Gramophone«-Magazin zum jüngsten Gewinner des »Young Artist of the Year Award« gekürt. Im selben Jahr erhielt er den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten »Leonard Bernstein Award« des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Jan Lisiecki steht exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag.

Jan Lisiecki

Jan Lisiecki

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Orpheus Chamber Orchestra & Jan Lisiecki Kulturpalast (Konzertsaal)
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London Philharmonic Orchestra

Orchester

London Philharmonic Orchestra

London Philharmonic Orchestra

London Philharmonic Orchestra

London Philharmonic Orchestra

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Andrea Lucchesini

Instrumentalisten

Andrea Lucchesini

Andrea Lucchesini

wurde 1965 geboren und absolvierte seine Ausbildung in der Schule von Maria Tipo. Mit dem Sieg im Klavierwettbewerb »Dino Ciani« am Teatro della Scala in Mailand erregte er 1983 internationale Aufmerksamkeit. Seitdem musizierte er bereits mit den angesehensten Orchestern, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Semjon Bytschkow, Roberto Abbado, Riccardo Chailly, Dennis Russell Davies, Charles Dutoit, Daniele Gatti, Daniel Harding, John Neschling, Gianandrea Noseda und Giuseppe Sinopoli. Im Jahre 1994 bekam Andrea Lucchesini für seine umfangreiche Konzerttätigkeit den renommierten internationalen Preis der »Accademia Musicale Chigiana« verliehen, dem sich 1995 der »Premio Franco Abbiati« anschloss. Im Juli 2001 fand die Uraufführung der neuen Sonate von Luciano Berio durch Andrea Lucchesini in Zürich statt. Auf diese Weise setzte der Pianist eine erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die mit dem Konzert »Echoing curves« desselben Komponisten begonnen hatte. Mit letzterem Werk gab Andrea Lucchesini Konzerte auf der ganzen Welt, außerdem entstand eine Aufnahme mit dem London Symphony Orchestra (BMG). Andrea Lucchesinis Interesse für die Musik des 20. Jahrhunderts wird auch an vielen Einspielungen und Mitschnitten ersichtlich, darunter Arnold Schönbergs »Pierrot lunaire« sowie Alban Bergs Kammerkonzert – aufgenommen mit der Dresdner Staatskapelle unter Giuseppe Sinopoli (Teldec). Die von den Kritikern hochgelobte Gesamtaufnahme der Klaviersonaten Beethovens (Stradivarius, 2004) wurde im August desselben Jahres vom Klassikmagazin »Fono Forum« zur »besten CD des Monats« gekürt. Ebenso wurde Andrea Lucchesinis Einspielung der gesamten Werke von Luciano Berio für Klavier (Avie Record) von Zuhörern und Fachpresse gleichermaßen mit größter Begeisterung aufgenommen und u. a. vom »BBC Music Magazine« mit »5 Stars« ausgezeichnet. Andrea Lucchesini lehrt an der angesehenen Scuola di Musica in Fiesole, deren Künstlerischer Leiter er von 2008 bis 2016 war. Außerdem wird er regelmäßig zur Durchführung von Meisterkursen eingeladen, u. a. an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, zum Wasserburger Klaviersommer sowie an die Univsersität Mozarteum Salzburg. 2018 wurde Andrea Lucchesinis neues Album »Dialogues« – mit Musik von Scarlatti/Berio sowie Schubert/Widmann veröffnetlicht (Audite).

Andrea Lucchesini

Andrea Lucchesini

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Klavierrezital Andrea Lucchesini Schloss Albrechtsberg
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LUDWIG Orchestra und Barbara Hannigan

Orchester

LUDWIG Orchestra

LUDWIG Orchestra

LUDWIG Orchestra und Barbara Hannigan

LUDWIG Orchestra und Barbara Hannigan

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Yo-Yo Ma

Instrumentalisten

Yo-Yo Ma

Yo-Yo Ma

Die äußerst facettenreiche Karriere des Cellisten Yo-Yo Ma zeugt von seinem Glauben an die Kraft der Kultur, Vertrauen und Verständnis zu schaffen. Eines seiner Hauptziele ist es, Beziehungen zu fördern, die die Phantasie anregen und unsere Menschlichkeit verstärken. Dieser Mission folgend, spielt Yo-Yo Ma neue und bekannte Werke aus dem Cellorepertoire, arbeitet mit Gemeinden und Institutionen, um die sozialen Auswirkungen von Kultur zu untersuchen, und entdeckt dabei unerwartete musikalische Formen. Yo-Yo Ma hat das Seidenstraßen-Projekt ins Leben gerufen und fördert so kulturübergreifende Formen der Zusammenarbeit, die sich an der Schnittstelle von Bildung, Markt und Kunst bewegen, mit dem Ziel die Welt zu verändern. Er ist Mitglied des Silk Road Ensembles, das jährlich auf Tournee geht. Mehr als 80 Werke wurden bereits für diese Formation in Auftrag gegeben. Außerdem ist Yo-Yo Ma der Judson and Joyce Green Creative Consultant am Institut des Chicago Symphony Orchestra. Seine Arbeit ist fokussiert auf die Veränderungen, die Musik im Leben von Menschen auslöst, und auf die Möglichkeit für das Publikum, Musik in der Gemeinschaft zu erleben. Yo-Yo Ma wurde in Paris als Sohn chinesischer Eltern geboren. Er erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren von seinem Vater und ging bald darauf mit seiner Familie nach New York. Er studierte an der Juilliard School und machte seinen Abschluss 1976 an der Harvard University. Er erhielt zahlreiche hochrangige Auszeichnungen, u.a. den »Avery Fisher Prize« (1978), die »National Medal of Arts« (2001) und die »Presidential Medal of Freedom« (2010). 2011 wurde Yo-Yo Ma vom Kennedy Center geehrt und zuletzt Mitglied des Kuratoriums des Aspen Instituts. Er spielte bereits für acht US-amerikanische Präsidenten, so auch bei den Antrittsfeierlichkeiten von Präsident Barack Obama. Er spielt ein Montagnana-Cello aus Venedig von 1733 und das Davidov-Cello von Stradivari aus dem Jahr 1712.

Yo-Yo Ma

Yo-Yo Ma

Cristian Măcelaru

Dirigenten

Cristian Măcelaru

Cristian Măcelaru

wurde jüngst zum neuen Chefdirigenten des WDR Sinfonieorchesters ernannt und gilt als rasant aufsteigender Star unter den Dirigenten. Er tritt die Stelle beim WDR in der Saison 2019/20 an. Cristian Măcelaru ist Musikalischer Leiter und Dirigent beim international bekannten Cabrillo Festival of Contemporary Music. Zu den Highlights der Saison 2018 zählen drei Weltpremieren, eine beeindruckende Liste internationaler Künstler sowie besondere Würdigungen der Komponisten William Bolcom und John Corigliano anlässlich des jeweils 80. Geburtstags der Künstler. Im Jahr 2012 erregte Cristian Măcelaru mit dem Chicago Symphony Orchestra erstmals internationale Aufmerksamkeit. Im selben Jahr erhielt er den »Solti Emerging Conductor Award« für junge Dirigenten; 2014 folgte der »Solti Conducting Award«. Anschließend stand er regelmäßig am Pult der führenden Orchester der USA, darunter das Philadelphia Orchestra, die New Yorker Philharmoniker, das Los Angeles Philharmonic, das Cleveland Orchestra, das St. Louis Symphony Orchestra und das National Symphony Orchestra. Auch in Europa wirkte Cristian Măcelaru bereits als Dirigent von weltbekannten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig oder dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Cristian Măcelaru wurde im rumänischen Timișoara geboren und erhielt bereits als Kind Violinunterricht. Sein Studium führte ihn an die Interlochen Arts Academy in Michigan, die University of Miami in Florida und die Rice University in Houston, wo er bei Larry Rachleff Dirigieren studierte. Anschließend vertiefte Cristian Măcelaru seine Kenntnisse im Rahmen von Meisterkursen bei David Zinman, Rafael Frühbeck de Burgos, Oliver Knussen und Stefan Asbury. Cristian Măcelaru war der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Miami Symphony Orchestra als er im Alter von neunzehn Jahren mit diesem Klangkörper in der Carnegie Hall debütierte. Außerdem spielte er über zwei Spielzeiten hinweg in den Ersten Violinen des Houston Symphony Orchestra.

Cristian Măcelaru

Cristian Măcelaru

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Andrew Manze

Dirigenten

Andrew Manze

Andrew Manze

wird vielfach als einer der anregendsten und inspirierendsten Dirigenten seiner Genreation gefeiert. Er zeichnet sich durch die Kombination aus seiner umfassenden Repertoirekenntnis und herausragendem Kommunikationstalent sowie durch seine scheinbar unerschöpfliche Schaffenskraft aus. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Andrew Manze Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover; jüngst wurde sein Vertrag bis zum Jahr 2021 verlängert. Über diese Verpflichtung hinaus umfasste sein Tourenplan bereits zahlreiche Auftritte in Deutschland und Österreich, außerdem eine sehr erfolgreiche Konzertreise nach China und Südkorea mit Sir András Schiff als Solist im Herbst 2016. In der Saison 2017/18 traten sie im Vereinigten Königreich auf und im Herbst 2019 werden sie mit ihrer Musik erneut in den Fernen Osten reisen. In ihrer beachtlichen Reihe an Aufnahmen bei Pentatone werden u. a. die Orchesterwerke von Mendelssohn in den Fokus gerückt – die erste dieser Einspielungen wurde 2017 mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Als weltweit überaus gefragter Gastdirigent verbinden Andrew Manze langjährige Beziehungen mit vielen der international führenden Orchester, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, das Finnische Radio-Sinfonieorchester, die Osloer Philharmoniker, das Hallé-Orchester, die Camerata Salzburg und das Scottish sowie das Swedish Chamber Orchestra. Weiterhin ist Andrew Manze regelmäßiger Gast beim Mostly Mozart Festival in New York City und seit 2018/19 Erster Gastdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Mit diesem Klangkörper nimmt er momentan für Onyx Classics alle Sinfonien von Ralph Vaughan Williams auf. In der Saison 2018/19 wird Andrew Manze mit dem Boston Symphony Orchestra debütieren. Andere Debüts der jüngeren Vergangenheit fanden mit dem Concertgebouw Orkest, der NDR Elbphilharmonie, den Bamberger Sinfonikern und dem Melbourne Symphony Orchestra statt. Von 2006 bis 2014 war Andrew Manze Erster Dirigent und Künstlerischer Leiter des Helsingborgs Symfoniorkester. Unter den zahlreichen Aufnahmen, die mit diesem Orchester entstanden, finden sich Einspielungen von Beethovens »Eroica« (Harmonia Mundi) und ein Zyklus der Brahmssinfonien (CPO). In der Zeit von September 2010 bis August 2014 war Andrew Manze Associate Guest Conductor des BBC Scottish Symphony Orchestra und von 2008 bis 2011 Erster Gastdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters. Nach seiner Ausbildung an der Cambridge University studierte Andrew Manze Violine und galt bald als einer der weltweit führenden Spezialisten im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Im Jahr 1996 wurde er Associate Director der Academy of Ancient Music und war von 2003 bis 2007 Künstlerischer Leiter des Kammermuiskensembles The English Concert. Als Violinist spielte Andrew Manze zahlreiche CDs ein, von denen viele mit Preisen ausgezeichnet wurden. Andrew Manze ist Mitglied der Royal Academy of Music und Gastprofessor an der Oslo Academy. Darüber hinaus hat er Lehraufträge inne, beteiligt sich an der Herausgabe von Notenmaterial, schreibt selbst über Musik und ist regelmäßig im Rahmen von Radio- und Fernsehausstrahlungen zu erleben. Im November 2011 erhielt Andrew Manze in Stockholm den renommierten »Rolf-Schock-Preis«.

Andrew Manze

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China Moses

Sänger/innen

China Moses

China Moses

China Moses

China Moses

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Robin Peter Müller

Instrumentalisten

Robin Peter Müller

Robin Peter Müller

Robin Peter Müller

Robin Peter Müller

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Anne-Sophie Mutter

Instrumentalisten

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter

ist ein musikalisches Phänomen: Seit über 40 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Dabei ist die viermalige »Grammy Award«-Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 27 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutosławski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses: Im Herbst 1997 gründete die Musikerin den Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V., dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten je nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten-Ensemble Mutter’s Virtuosi. Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2019 mit Auftritten in Asien, Europa und Nord- sowie Südamerika spiegelt erneut die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider: In der Carnegie Hall gibt sie im März die Weltpremieren von Unsuk Chins »Gran Cadenza« für zwei Violinen sowie des »Ghost Trio« von Sebastian Currier. In Peking hebt sie das Streichquartett von Jörg Widmann aus der Taufe – ebenso wie die beiden erstgenannten neuen Werke wurde es von der Geigerin beauftragt und ist ihr gewidmet. Im September wird sie zum ersten Mal in ihrer Karriere im Rahmen eines Open Air Konzertes zu erleben sein. Unter dem Titel »Across the Stars« stehen dann auf dem Münchner Königsplatz einige der herausragendsten Werke des Komponisten und mehrfachen Oscar-Preisträgers John Williams auf dem Programm. Im Juli erscheint zudem ihre CD-Einspielung dieses neuen und in dieser Form bislang ungehörten Williams Repertoires. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt stellen 2019 die Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart dar, die Anne-Sophie Mutter europaweit sowie in den USA aufführen wird. In Südamerika und Europa konzertiert sie mit dem West-Eastern Divan Orchestra und präsentiert gemeinsam mit Daniel Barenboim und Yo-Yo Ma – in einer Besetzung der Extraklasse – Beethovens Tripelkonzert. Polen zeichnete Anne-Sophie Mutter als erste deutsche Künstlerin im März 2018 mit der »Gloria-Artis-Medaille« für kulturelle Verdienste in Gold aus und im Februar desselben Jahres wurde die Geigerin zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ernannt. Rumänien verlieh Anne-Sophie Mutter 2017 den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers; im gleichen Jahr ehrte sie Frankreich mit der Verleihung der Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. Im Jahr 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der »Medalla de Oro al mérito en las Bellas Artes« aus. Unter Anne-Sophie Mutters zahlreichen Ehrungen finden sich weiterhin der »Distinguished Artistic Leadership Award«, der »Brahms-Preis«, für ihr soziales Engagement der »Erich-Fromm-Preis« und der »Gustav-Adolf-Preis«, die Ehrendoktorwürde der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim, der »Europäische St.-Ulrichs-Preis«, der »Cristóbal Gabarrón Award«, der »Ernst von Siemens Musikpreis« sowie der »Mendelssohn-Preis« zu Leipzig. Darüber hinaus ist die Geigerin u. a. Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens und des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

Anne-Sophie Mutter

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Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Orchester

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Die Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden wurde 2007 gegründet, um Werke von Komponisten jüdischer Herkunft, die ab 1933 verfolgt, verfemt oder ermordet wurden, in Deutschland wieder zu Gehör zu bringen. Das Profil des Repertoires ist einzigartig in Europa und beinhaltet auch deutsche Erstaufführungen sowie Uraufführungen vergessener Werke. Das Ensemble tritt im In- und Ausland auf; neben den regelmäßigen Konzerten in Dresden und anderen sächsischen Orten reiste das Orchester nach Frankreich und Polen. In Berlin gastierte die Neue Jüdische Kammerphilharmonie bereits mehrmals; zwei Mal wurden Konzerte vom »MDR Figaro« aufgezeichnet und gesendet. Das Ensemble wurde mit verschiedenen Preisen geehrt und 2015 absolvierte es im Rahmen der 50-Jahresfeier der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland eine von den Medien vielbeachtete Konzertreise nach Israel. Das Orchester trat im Rahmen diverser Festivals auf, u. a. 2009 zu »Begegnungen« in Chemnitz, 2012 zum Festival Voix Étouffées in Straßburg sowie zu den Dresdner Musikfestspielen 2012 und 2016. Im Januar 2017 erhielt das Ensemble den internationalen »Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis«. Zum Profil des Ensembles gehören auch Schülergesprächskonzerte, die in verschiedenen Regionen Sachsens präsentiert werden und als Baustein der politischen Bildung große Beachtung gefunden haben.

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden

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Notos Quartett

Ensembles

Notos Quartett

Notos Quartett

Das Notos Quartett gilt als eine »der herausragenden Kammermusikformationen der Gegenwart« (»FONO FORUM« 09/2017). Publikum wie Kritiker bewundern neben der »virtuosen Brillanz und technischen Perfektion« des Ensembles besonders den »Sinn für die Balance und das Zusammenspiel, welcher jedes Detail der Komposition hörbar macht«, wobei es »die Zuhörer mit den innig gespielten Tönen direkt ins Herz trifft«. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 wurde das Notos Quartett bereits mit sechs 1. Preisen sowie zahlreichen Sonderpreisen bei internationalen Wettbewerben in Holland, Italien, England und China ausgezeichnet. 2017 wurde ihm darüber hinaus der zu diesem Zeitpunkt renommierte deutsche Musikpreis »ECHO Klassik« in der Kategorie »Nachwuchskünstler des Jahres« verliehen, eine Auszeichnung, die nur in den seltensten Fällen an ein Ensemble vergeben wurde. Als Reaktion auf die »ECHO Pop«-Verleihung im April 2018, in der ein Album mit antisemitischem und menschenverachtendem Gedankengut mit einem Preis ausgezeichnet wurde, gaben die Musiker des Notos Quartetts als erste Künstler ihren »ECHO« wieder zurück. Sie lösten damit eine Protestbewegung aus, der sich viele namhafte Künstler wie Igor Levit, Daniel Barenboim und Marius Müller-Westernhagen mit der Rückgabe ihrer Preise anschlossen. Infolgedessen entschied sich der Bundesverband Musikindustrie, die Marke »ECHO« komplett abzuschaffen. In der kommenden Saison führen Konzerttourneen das Notos Quartett nach Japan und China sowie in so bedeutende Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Berlin, das International House of Music in Moskau und die Wigmore Hall in London. Darüber hinaus wird es ihm gewidmete Werke von Komponisten wie Beat Furrer und Bryce Dessner zur Uraufführung bringen. Das Bestreben der Musiker, neben den bekannten Meisterwerken auch verschollene und vergessene Werke der Gattung Klavierquartett aufzuspüren und einem breiten Publikum zu präsentieren, spiegelt auch ihre Debüt-CD »Hungarian Treasures« wider, die im Februar 2017 bei Sony Classical/RCA erschienen ist. Sie beinhaltet unter anderem die Weltersteinspielung des Klavierquartetts von Béla Bartók, für dessen Wiederentdeckung das Ensemble weltweit große Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangte. Das herausragende Interesse am Notos Quartett und seinen außergewöhnlichen Programmen dokumentieren auch zahlreiche Konzertmitschnitte, Interviews und Portraits in Rundfunk- und Fernsehanstalten im In- und Ausland wie bei der ARD, dem ZDF, Deutschlandfunk, BR, SWR, WDR, MDR, NDR, RBB, SR, HR sowie der BBC, bei France Musique, Radio4 Holland, ORF Österreich, P2 Schweden, IPR USA und verschiedenen Sendern in Japan und Vietnam. Neben Auftritten in renommierten europäischen Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem BOZAR Brüssel, dem Teatro la Fenice Venedig und bei den großen Festivals im Rheingau, in Schwetzingen, Würzburg, Mecklenburg-Vorpommern und auf Usedom, bereist das Quartett regelmäßig auch exotische Orte wie den südostasiatischen Raum. Dort setzt es sich neben seiner Konzerttätigkeit auch für die Förderung junger Musiker ein und sieht darin einen weiteren wichtigen Aspekt seiner Arbeit. So unterrichtete das Ensemble bereits am Royal Northern College of Music in Manchester und leitet seit Herbst 2015 die von ihm gegründete und jährlich stattfindende Notos Chamber Music Academy. Zu den Wegbegleitern, Lehrern und Förderern des Quartetts zählen u.a. das Alban Berg Quartett, das Mandelring Quartett, Uwe-Martin Haiberg, Clemens Hagen, Menahem Pressler und András Schiff. Ermöglicht durch den Merito String Instruments Trust spielt das Notos Quartett auf wertvollen alten italienischen Streichinstrumenten und als Pirastro-Artist ausschließlich auf Saiten der renommierten Saitenmanufaktur Pirastro GmbH.

Notos Quartett

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Notos Quartett Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Orchester des Mariinsky-Theaters

Orchester

Orchester des Mariinsky-Theaters

Orchester des Mariinsky-Theaters

Das Orchester des Mariinsky-Theaters ist eines der ältesten musikalischen Ensembles Russlands; seine Spuren lassen sich bis ins frühe 18. Jahrhundert und zur Herausbildung der Höfischen Instrumentalkapelle zurückverfolgen. Im 19. Jahrhundert spielte Eduard Nápravník eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung des Mariinsky-Orchesters, er leitete es über ein halbes Jahrhundert lang. Die Vortrefflichkeit des Klangkörpers wurde im Rahmen vieler Darbietungen von namhaften Musikern erkannt, die das Orchester leiteten, unter ihnen Hector Berlioz, Richard Wagner, Hans von Bülow, Peter Tschaikowsky, Gustav Mahler, Arthur Nikisch oder Sergej Rachmaninow. In sowjetischen Zeiten wurde die glanzvolle Tradition des Ensembles von Dirigenten wie Vladimir Dranischnikow, Arij Pazowski, Jewgeni Mrawinski, Konstantin Simeonow und Juri Temirkanow fortgeführt. Das Orchester hatte die Ehre, die Uraufführungen von zahlreichen Opern und Balletten Tschaikowskys, von Opern Michail Glinkas, Modest Mussorgskis und Nikolai Rimski-Korsakows, sowie von Balletten Dmitri Schostakowitschs und Aram Chatschaturjans spielen zu dürfen. Seit 1988 wird das Orchester des Mariinsky-Theaters von Valery Gergiev geleitet, einer herausragenden Persönlichkeit in der Musikwelt. Nachdem er die Direktion des Klangkörpers übernommen hatte, wurde das Repertoire des Orchesters stark erweitert und umfasst heute alle Sinfonien von Beethoven, Mahler, Prokofjew und Schostakowitsch, die Requien von Mozart, Berlioz, Verdi, Brahms und Boris Iwanowitsch Tischtschenko, sowie Werke von Komponisten wie Igor Strawinsky, Olivier Messiaen, Henri Dutilleux, Hans Werner Henze, Rodion Schtschedrin, Sofia Gubaidulina, Gija Kancheli oder Nikolai Karetnikow. Das Orchester des Mariinsky-Theaters tritt mit sinfonischen Programmen in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt auf.

Orchester des Mariinsky-Theaters

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Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Orchester

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia widmete sich als erstes Orchester in Italien ausschließlich dem sinfonischen Repertoire, mit einem Schwerpunkt auf Uraufführungen zeitgenössischer Werke wie Ottorino Respighis »Fontane di Roma«, Hans Werner Henzes »Opfergang« oder Arvo Pärts »Cecilia, vergine romana«. Seit seinen Anfängen im Jahr 1908 arbeitet das Orchester mit den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts zusammen, darunter Gustav Mahler, Claude Debussy, Camille Saint-Saëns, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Jean Sibelius, Paul Hindemith, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan sowie Claudio Abbado, und konzertiert mit den namhaftesten Künstlern unserer Zeit, etwa mit Riccardo Muti, Valery Gergiev, Christian Thielemann, Gustavo Dudamel oder Juri Temirkanow. Die Musikalischen Leiter des Orchesters waren Bernardino Molinari, Franco Ferrara, Fernando Previtali, Igor Markewitsch, Thomas Schippers, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti und Chung Myung-whun. Von 1983 bis 1990 war Leonard Bernstein dem Orchester als Ehrenpräsident verbunden. Unter Sir Antonio Pappano – seit 2005 Musikalischer Direktor – gastierte das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei zahlreichen renommierten Musikfestivals wie den Proms in London, dem Festival »Sterne der Weißen Nächte« St. Petersburg, dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen. Es spielt in den weltbesten Konzertsälen wie u. a. der Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Albert Hall in London, La Scala in Mailand, der Suntory Hall in Tokio, der Carnegie Hall in New York ebenso wie der Semperoper Dresden. Zur umfangreichen Diskografie des Orchesters zählen viele legendäre und preisgekrönte Aufnahmen, darunter Giacomo Puccinis Oper »Madama Butterfly« mit Angela Gheorghiu, Giuseppe Verdis Messa da Requiem, Gioachino Rossinis »Wilhelm Tell«, Benjamin Brittens »War Requiem« sowie Mahlers Sinfonie Nr. 6. Verdis »Aida« mit der glanzvollen Besetzung Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Erwin Schrott wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2016 mit dem »ECHO Klassik«, dem »Preis der deutschen Schallplattenkritik«, dem »Choc Classica« und dem »Diapason d’Or«. Mit dem Tenor Jonas Kaufmann und der gemeinsamen CD »Nessun Dorma – The Puccini Album« stürmten Sir Antonio Pappano und das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia die CD-Charts. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Schumanns Sinfonien Nr. 2 und Nr. 4, Elgars Sinfonie Nr. 1 (ICA Classics), die CD »Anna Netrebko. Verismo« (DG), Saint-Saëns’ Sinfonie Nr. 3 und der »Karneval der Tiere« mit Martha Argerich, sowie Bernsteins Sinfonien Nr. 1 bis 3.

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

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Orpheus Chamber Orchestra

Orchester

Orpheus Chamber Orchestra

Orpheus Chamber Orchestra

Das Orpheus Chamber Orchestra erschafft herausragende musikalische Erlebnisse, die das Leben bereichern und den Einzelnen aufgrund von Zusammenarbeit, Innovation, Bildung und Leidenschaft zu künstlerischer Exzellenz befähigen. Bei dem Ensemble handelt es sich um das weltweit erste Kammerorchester, welches auf einem so hohen Niveau ohne Dirigenten musiziert. Dabei stellt es sich immer wieder neuen Herausforderungen und möchte das Publikum dazu anregen, aus bisher ungewohnten Perspektiven heraus zu denken und zu handeln. Hingezogen zu innovativen Herangehensweisen und künstlerischer Brillanz, wurde das Orpheus Chamber Orchestra im Jahr 1972 von einer Gruppe gleichgesinnter junger Musiker gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, die Intimität und Wärme eines Kammermusikensembles mit der klanglichen Fülle eines Orchesters zu verbinden. Da das Orpheus Chamber Orchestra ohne Dirigenten auftritt, funktioniert die Leitung der Werke nach einem rotierenden Führungsprinzip. Dadurch wird der Fokus bei der Entstehung der Musik auf die Zusammenarbeit und den offenen Dialog innerhalb des Klangkörpers gelegt. Das Orpheus Chamber Orchestra gab bereits 48 Werke in Auftrag, die es anschließend uraufführte. Unter den zahlreichen CD-Produktionen findet sich das Album »Shadow Dances: Stravinsky Miniatures« (Deutsche Grammophon), welches mit einem »Grammy« ausgezeichnet wurde, sowie 70 weitere Aufnahmen, die u. a. bei Sony Classical, EMI Classics, RCA Red Seal, Decca und dem eigenen Label des Ensembles: Orpheus Chamber Orchestra Records erschienen sind. In der Spielzeit 2018/19 ist das Orpheus Chamber Orchestra auf den bedeutendsten Bühnen und in den renommiertesten Konzerthäusern der USA, Europas, Hong Kongs, Taiwans und Japans zu erleben. Außerdem präsentiert das Ensemble in New York City seine jährliche Konzertreihe mit Darbietungen in der Carnegie Hall und dem Kulturzentrum 92nd Street Y, ebenso wie die Kammermusikreihe Twilight at Tarisio im Vorführsaal von Tarisio Fine Instruments and Bows in Manhattan.

Orpheus Chamber Orchestra

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Orpheus Chamber Orchestra & Jan Lisiecki Kulturpalast (Konzertsaal)
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Orpheus XXI

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Orpheus XXI

Orpheus XXI

ist ein interkulturelles Projekt, das mit pädagogischen, spielerischen und kreativen Mitteln jugendliche Flüchtlinge sowie Immigranten verschiedener Nationalitäten dabei unterstützt, ihre musikalischen Fähigkeiten zu erweitern und künstlerischen Talente zu fördern, indem die Jugendlichen miteinander musizieren, sich austauschen und dabei mit anderen jungen Musikern verschiedener Ethnien und Kulturen in Kontakt kommen. Das Team von Orpheus XXI wird von Solisten des Ensembles Hespèrion XXI, darunter Waed Bouhassoun, Moslem Rahal und Jordi Savall, betreut und angeleitet. Als Musikvermittlungs- aber auch künstlerisches Projekt steht die Arbeit mit den in verschiedenen europäischen Städten zusammenkommenden geflüchteten Jugendlichen im Zentrum. Ziel ist es, der Vielfalt eines jahrtausendealten Erbes, die in der Erinnerung dieser herausragenden Musiker bewahrt wird, eine Stimme zu geben. Das Projekt umfasst mehrere Phasen, in denen auf pädagogischer und interpretatorischer Ebene gearbeitet wird, um einen Beitrag zur Integration und Professionalisierung der Teilnehmer zu leisten. Die Ergebnisse dieses Projektes werden am Ende in Konzerten präsentiert ‒ sowohl einem traditionellen Konzertpublikum als auch Schulkindern aus der Region bzw. den Ländern, in denen die teilnehmenden Flüchtlingsmusiker leben. Das Projekt wird durch die von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) entwickelten europäischen Initiative »Refugee Integration Projects« gefördert und in Zusammenarbeit mit den folgenden vier Institutionen weitergeführt: der Stiftung »Centre Internacional de Música Antiga«, »Saline Royale d’Arc-et-Senans«, der sozialen Organisation »Coop’Agir« und »ICORN« (International Cities of Refuge Network).

Orpheus XXI

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Simon Oslender

Instrumentalisten

Simon Oslender

Simon Oslender

Simon Oslender

Simon Oslender

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Emmanuel Pahud

Instrumentalisten

Emmanuel Pahud

Emmanuel Pahud

Der französische und schweizerische Flötist Emmanuel Pahud begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Im Jahr 1990 absolvierte er mit dem Premier Prix das Pariser Konservatorium und setzte seine Ausbildung bei Aurèle Nicolet fort. Er gewann Erste Preise bei Wettbewerben in Duino, Kobe sowie Genf und wurde im Alter von zweiundzwanzig Jahren Erster Flötist bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado; eine Stelle, die er noch immer inne hat. Zusätzlich widmet er sich intensiv seiner Karriere als Solist und Kammermusiker. Emmanuel Pahud tritt regelmäßig bei den führenden Konzertreihen, Festivals sowie mit international renommierten Orchestern weltweit auf. Als Solist arbeitete er bereits mit herausragenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Giovanni Antonini, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, John Eliot Gardiner, Paavo Järvi, Lorin Maazel, Yannick Nézet-Séguin, Andrés Orozco-Estrada, Sir Simon Rattle, Mstislaw Rostropowitsch und David Zinman zusammen. Emmanuel Pahud widmet sich mit Hingabe der Kammermusik und gibt vielfach Rezitale mit den Pianisten Éric Le Sage, Alessio Bax, Yefim Bronfman, Hélène Grimaud und Stephen Kovacewitsch. Im Bereich des Jazz ist er ebenso zu erleben – etwa gemeinsam mit Jacky Terrasson. Im Jahr 1993 gründete Emmanuel Pahud gemeinsam mti Éric Le Sage und Paul Meyer das Internationale Kammermusikfestival Salon de Provence. Kammermusikalische Projekte und Einspielungen realisiert der Flötist auch mit dem Ensemble Les Vents Français und dessen namhaften Musikern François Leleux, Paul Meyer, Gilbert Audin und Radovan Vlatković. Jährlich gibt Emmanuel Pahud zur Erweiterung des Flötenrepertoires Werke bei Komponisten wie Elliott Carter, Marc-André Dalbavie, Thierry Escaich, Simon Holt, Toshio Hosokawa, Michael Jarrell, Luca Lombardi, Philippe Manoury, Matthias Pintscher oder Christian Rivet in Auftrag. Seit 1996 nimmt Emmanuel Pahud ausschließlich bei EMI/Warner Classics auf. Die mehr als fünfundzwanzig Einspielungen erhielten überaus positive Kritiken und zahlreiche Preise. Emmanuel Pahud wurde für seinen Beitrag zur Musikkultur mit dem »Ordre des Arts et des Lettres« ausgezeichnet und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music. Darüber hinaus engagiert er sich als Botschafter von UNICEF.

Emmanuel Pahud

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René Pape

Sänger/innen

René Pape

René Pape

ist eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten weltweit und seit 1988 Mitglied der Deutschen Staatsoper Berlin, an der er die großen Partien seines Fachs verkörpert, darunter Méphistophélès (»Faust«), Philipp II. (»Don Carlos«), Rocco (»Fidelio«), Gurnemanz (»Parsifal«), König Heinrich (»Lohengrin«) sowie König Marke (»Tristan und Isolde«). In weiteren Neuinszenierungen interpretierte René Pape u. a. Figaro (»Le Nozze di Figaro«), Don Giovanni und Leporello (»Don Giovanni«) sowie Wotan (»Das Rheingold« und »Die Walküre«) – jeweils unter der Musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Sir Georg Solti holte René Pape für die Partie des Sarastro (»Die Zauberflöte«) zu den Salzburger Festspielen, wo der Sänger seither in vielen Partien zu erleben war. 1994 wurde René Pape von Wolfgang Wagner zu den Bayreuther Festspielen für die Rolle des Fasolt (»Das Rheingold«) unter James Levine verpflichtet. Unter Letzterem gab der Bassist 1995 außerdem sein erfolgreiches Debüt an der Metropolitan Opera New York. Inzwischen reichen René Papes Verpflichtungen an diesem Haus bis in die Spielzeit 2020/21. René Pape ist Gast der großen Opernbühnen, der internationalen Konzertsäle und Festspiele in aller Welt, darunter – neben den bereits genannten – die Lyric Opera of Chicago, die San Francisco Opera, das Royal Opera House London, die Opéra National de Paris, das Teatro alla Scala di Milano, das Festival »Sterne der Weißen Nächte« St. Petersburg, die Internationale Mozartwoche Salzburg sowie angesehene Veranstalter in Japan, Korea und Russland. Neben seinen Aufgaben im Bühnenbereich widmet sich René Pape einer sehr intensiven Konzerttätigkeit als Liedinterpret und Solist der internationalen Spitzenorchester unter so bedeutenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniele Gatti, Valery Gergiev, James Levine, Fabio Luisi, Kurt Masur, Riccardo Muti und Sir Antonio Pappano. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD- sowie DVD-Produktionen (u. a. bei Teldec, Decca, EMI, BMG und DG) runden das Bild einer vielseitigen Künstlerpersönlichkeit ab. Im Jahr 2002 wurde René Pape von dem Fachmagazin »Musical America« zum »Sänger des Jahres« gewählt; darüber hinaus ist René Pape zweifacher »Grammy«-Preisträger.

René Pape

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Sir Antonio Pappano

Dirigenten

Sir Antonio Pappano

Sir Antonio Pappano

ist seit Oktober 2005 Musikalischer Direktor der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, nachdem er bereits im September 2002 Musikalischer Direktor des Covent Garden in London geworden war. Sein internationales Debüt gab Sir Antonio Pappano an der Den Norske Oper & Ballett in Oslo, zu deren Musikalischem Direktor er 1990 ernannt wurde. In gleicher Position wirkte er von 1991 bis 2002 am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Als Sohn italienischer Eltern 1959 in London geboren, studierte Sir Antonio Pappano in den USA Klavier, Komposition und Dirigieren. Zu seinen wichtigsten internationalen Stationen zählen seine Debüts in den 1990er-Jahren an der Wiener Staatsoper, an der Metropolitan Opera in New York und bei den Bayreuther Festspielen. Sir Antonio Pappano dirigierte viele der weltweit renommiertesten Orchester, darunter die New Yorker Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Staatskapelle Berlin, das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, das London Symphony Orchestra und das Chamber Orchestra of Europe. Im April 2014 debütierte er am Mailänder Teatro alla Scala mit Berlioz’ »Les Troyens«, einer Produktion, die als beste Oper mit dem »Premio della critica musicale Franco Abbiati« ausgezeichnet wurde. Diesen Preis erhielt Sir Antonio Pappano außerdem für sein Dirigat der Requien von Brahms, Britten und Verdi zusammen mit den Ensembles der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Viele der zahlreichen Aufnahmen von Sir Antonio Pappano zusammen mit dem Orchester und dem Chor der Accademia Nazionale di Santa Cecilia für Warner Classics haben bedeutende internationale Anerkennung erfahren, so war Sir Antonio Pappano u. a. »ECHO Klassik«-Preisträger als »Dirigent des Jahres« 2016. Für Decca Records entstanden Aufnahmen von Brahms’ Violinkonzert (Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia) und Bartóks Violinkonzert Nr. 1 (London Symphony Orchestra) mit Janine Jansen sowie von Schumanns Klavierkonzert mit Jan Lisiecki (Deutsche Grammophon). Zu weiteren CD-Produktionen mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia gehören »Nessun Dorma. The Puccini Album« mit Jonas Kaufmann, Schumanns Sinfonien Nr. 2 und 4, Elgars Sinfonie Nr. 1 (ICA Classics), das Album »Verismo« (DG) mit Anna Netrebko, Saint-Saëns’ Sinfonie Nr. 3 (»Orgelsinfonie«) und »Der Karneval der Tiere« gemeinsam mit Martha Argerich, sowie Bernsteins Sinfonien Nr. 1 bis 3. 2016 erhielten Sir Antonio Pappano und die Mezzosopranistin Joyce di Donato den 58. »Grammy Award for Best Classical Solo Vocal Recording« für ihr gemeinsames Album »Joyce&Tony« (Erato Classics). Weitere Auszeichnungen von Sir Antonio Pappano waren der Ritterschlag durch Queen Elizabeth II für seine Verdienste um die Musik (2012), die Ernennung zum Cavaliere di Gran Croce dell’Ordine al merito della Repubblica Italiana (2012), die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Römischen Universität Tor Vergata, sowie die Zuerkennung der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society als 100. Preisträger seit der Gründung des Preises. Damit reiht sich Sir Antonio Pappano in einen erlesenen Kreis von Musikern ein, dem u. a. Brahms, Elgar, Strauss, Strawinsky und Britten angehören.

Sir Antonio Pappano

Sir Antonio Pappano

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Kirill

Dirigenten

Kirill Petrenko

Kirill Petrenko

Kirill

Kirill

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Berliner Philharmoniker & Kirill Petrenko Kulturpalast (Konzertsaal)
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Sabian Puértolas

Sänger/innen

Sabina Puértolas

Sabina Puértolas

Die in Saragossa geborene spanische Sopranistin Sabina Puértolas studierte am Conservatorio Profesional de Música »Pablo Sarasate« de Pamplona (Spanien), sowie an italienischen Institutionen: an der Accademia Musicale Chigiana in Siena und an der Accademia Verdiana in Busseto. Sie ging bereits mehrmals als Gewinnerin aus internationalen Gesangswettbewerben hervor, darunter »Riccardo Zandonai« (Rovereto, Italien), »Julián Gayarre« (Pamplona), »Francisca Quart« (Palma de Mallorca, Spanien) und »Manuel Ausensi« (Barcelona, Spanien). In der Saison 2018/19 ist Sabina Puértolas in mehreren Opernproduktionen zu erleben, u. a. in der Titelrolle in Händels »Rodelinda« an der Opéra National de Lyon und am Teatro Municipal de Santiago de Chile – beide mit Claus Guth, als Ilia in Mozarts »Idomeneo« in einer Neuproduktion von Robert Carsen unter Ivor Bolton am Teatro Real in Madrid, als Fiorilla in Rossinis »Il Turco in Italia« an der Ópera de Oviedo sowie in der Titelrolle in »Doña Francisquita« von Amadeo Vives in einer Neuproduktion am Teatro de la Zarzuela. Darüber hinaus gibt Sabina Puértolas in dieser Spielzeit ihr Debüt als Adina in Donizettis »L’elisir d’amore« im Baluarte in Pamplona. Vor Kurzem sang sie die Gilda in »Rigoletto« an der Royal Opera in Covent Garden und am Teatro Municipal de Santigo de Chile, die Rosina in »Il barbiere di Siviglia« an der Seattle Opera, Fiorilla in Rossinis »Il Turco in Italia« und Servilia in Mozarts »La clemenza di Tito« am Théâtre du Capitole Toulouse, Marie in Donizettis »La fille du régiment« – inszeniert von Laurent Pelly – und Contessa di Folleville in Rossinis »Il Viaggio a Reims« am Gran Teatre del Liceu Barcelona, Despina in »Così fan tutte« in Jan Philipp Glogers Neuproduktion für das Royal Opera House in Covent Garden unter Semjon Bytschkow, Marie in »La fille du régiment« am Nationalen Zentrum für Darstellende Künste Peking, sowie Monteverdis »L’incoronazione di Popppea« und Händels »Messias« auf einer Europatour mit dem Ensemble Matheus und Jean-Christophe Spinosi. Als weitere Höhepunkte sind zu nennen: die Rolle der Princesse Eudoxie in Olivier Py’s Produktion von Fromental Halévys »La Juive« unter Daniele Rustioni für die Opéra National de Lyon, Morgana in »Alcina« für La Monnaie in Brüssel und die Niederländische Oper Amsterdam mit Christophe Rousset und Pierre Audi, Despina in »Così fan tutte« mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia di Roma unter Semjon Bytschkow, Zerlina in Claus Guths »Don Giovanni«-Produktion mit der Niederländischen Oper und Marc Albrecht, sowie Drusilla in »L’incoronazione di Poppea« – inszeniert von Claus Guth am Theater an der Wien mit Jean-Christophe Spinosi. Außerdem trat Sabina Puértolas in folgenden Rollen auf: als Lisette in »La Rondine« im Royal Opera House in Covent Garden unter Marco Armiliato, als Lisa in »La Sonnambula« mit Daniel Oren am Gran Teatre del Liceu Barcelona, als Drusilla »L’incoronazione di Poppea« am Théâtre du Capitole Toulouse und am Theater an der Wien sowie als Oscar in Verdis »Un ballo in maschera« an La Scala in Mailand mit Riccardo Muti. Im Rahmen von Konzerten sang Sabina Puértolas u. a. Pergolesis »Stabat Mater« und Haydns »Schöpfung« – beide mit Christophe Rousset, Händels »Messias« mit dem Spanischen Nationalorchester und Xian Zhang, Gounods »Messe solennelle en l'honneur de Sainte-Cécile« mit dem Radio Sinfonie Orchester Spanien und Jesús López Cobos, sowie Dalinda in Händels »Ariodante« mit Alan Curtis und dem Ensemble Il complesso barocco im Zuge einer Europatournee. Die Diskografie von Sabina Puértolas umfasst ihre Darbietungen in »Così fan tutte« am Royal Opera House (OpusArte), in »Alcina« an La Monnaie mit Rousset und Audi (Alpha Classics), in »Ariodante« unter Alan Curtis (Virgin Classics) und in »La Llama« von José María Usandizaga (Deutsche Grammophon).

Sabian Puértolas

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Gyula Rab

Sänger/innen

Gyula Rab

Gyula Rab

Gyula Rab

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Hans-Christoph Rademann

Dirigenten

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

zählt als Chorklangspezialist zu den gefragtesten Dirigenten weltweit. Mit seiner Arbeit setzte er Maßstäbe für die historisch informierte, zeitgemäße Interpretation barocker Vokalmusik: transparent, lebendig und nah am Text. Besonderer Schwerpunkt sind die mitteldeutschen Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Johann Adolf Hasse, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Die preisgekrönte Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, an der er seit 2009 mit dem Dresdner Kammerchor arbeitet, gilt als Referenzaufnahme. Ebenso finden seine Interpretationen romantischer Werke und zeitgenössischer Kompositionen höchste Anerkennung. Neben der Arbeit als Künstlerischer Leiter des Dresdner Kammerchores und als Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart ist er zu Gast bei weltbekannten Orchestern und Chören wie dem RIAS Kammerchor, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Chamber Choir Ireland und dem Collegium Vocale Gent. Konzertreisen führen ihn in die europäischen Musikzentren und in die USA, nach Israel, Südamerika, Südafrika, Indien, Russland, Taiwan und Japan. Hans-Christoph Rademann wurde mehrfach mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet und erhielt wiederholt den »Grand Prix du Disque«, den »Diapason d’Or«, den »pizzicato Supersonic« und den »Choc de Classica«. 1994 wurde er mit dem Förderpreis und 2014 mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden für seine Verdienste um das Dresdner Musikleben geehrt. 2008 wurde ihm die Sächsische Verfassungsmedaille verliehen. 2016 erhielt er den »Preis der Europäischen Kirchenmusik« Schwäbisch Gmünd. 1985 gründete Hans-Christoph Rademann den Dresdner Kammerchor, den er bis heute leitet. Von 1999 bis 2004 leitete er den NDR Chor und seit 2000 ist er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Von 2007 bis 2015 war Hans-Christoph Rademann Chefdirigent des RIAS Kammerchores. 2008 initiierte er in Berlin das Dirigentenforum, das den internationalen Dirigentennachwuchs fördert. Im Sommer 2013 übernahm Hans-Christoph Rademann als Nachfolger Helmuth Rillings die Leitung der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Darüber hinaus ist er Intendant des Musikfestes Erzgebirge.

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Jean Rondeau

Instrumentalisten

Jean Rondeau

Jean Rondeau

ist zweifelsfrei einer jener jungen Künstler, die in der Welt der klassischen Musik gekonnt die Beziehung zu ihrem Publikum auf den Kopf stellen. Ohne dabei auch nur den geringsten musikalischen Kompromiss einzugehen, sondern vielmehr mit einer akribischen Ehrlichkeit gegenüber der Partitur, demonstriert der französische Cembalist eine einmalige Art und Weise des Cembalospiels. Jean Rondeau begeistert sein Publikum mit beispielloser Virtuosität und zieht dabei alle Musikliebhaber in seinen Bann – mittels einer starken Präsenz, die jeglichen Manierismus entbehrt. Mit nur einundzwanzig Jahren war Jean Rondeau einer der jüngsten Gewinner des Cembalo-Wettbewerbs im Rahmen der »International Competition Musica Antiqua« 2012 in Brügge, sowie Träger des »European Union Baroque Orchestra Development Trust Awards«, der an die vielversprechendsten jungen Künstler in der Europäischen Union vergeben wird. Er gewann den Zweiten Preis des Cembalo-Wettbewerbs der »Prague Spring International Music Competition«, in deren Rahmen Jean Rondeau auch den Preis für die beste Interpretation eines für den Wettbewerb komponierten Werks erhielt. 2013 ernannten ihn die »Radios francophones publiques« zum »Jungen Solisten 2014« und im Januar 2015 verliehen ihm die »Victoires de la musique classique« den Titel »Offenbarung des Jahres« in der Kategorie Instrumentalsolist. Jean Rondeaus künstlerische Neugier findet ihren Ausdruck in seinen vielfältigen musikalischen Projekten. So interpretierte und interpretiert er barocke Concerti sowohl mit namhaften Barockformationen – Concerto Köln, Lautten Compegney, Les Folies Françoises, Café Zimmermann, Kammerorchester Basel –, als auch mit modernen Formationen wie Les Violons du Roy oder demnächst mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Jean Rondeau ist Exklusivkünstler bei Erato/Warner Classics. Seine Diskografie zeugt von bemerkenswertem Einfallsreichtum, der mit einer großen Sorgfalt hinsichtlich der Zusammenstellung der Programme gepaart ist. 2015 erschien Jean Rondeaus Debütalbum »Bach – Imagine« bei Erato/Warner Classics. Sein zweites Album »Vertigo« (2016) mit Werken von Jean-Philippe Rameau und Joseph-Nicolas-Pancrace Royer hat bereits einen »Diapason d’Or« erhalten. 2018 wurde diese Aufnahme mit einem »OPUS Klassik« in der Kategorie »Solistische Einspielung des Jahres (Musik bis inkl. 18. Jahrhundert)« ausgezeichnet. Für Herbst 2019 ist gemeinsam mit dem Lautenisten Thomas Dunford ein erstes Kammermusikalbum geplant. Bereits vor seinem Studium am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris hatte Jean Rondeau zehn Jahre Cembalounterricht bei Blandine Verlet. Neben Cembalo studierte er Generalbass, Orgel, Klavier, Jazz und Improvisation, Komposition sowie Dirigieren. Nachdem der Musiker seine Ausbildung am Pariser Konservatorium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, setzte er seine Studien an der Guildhall School of Music and Drama in London fort. Seine Engagements – ob als Kammermusiker oder Solist – führen Jean Rondeau regelmäßig auf die Bühnen der großen Konzertsäle in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, darunter das Théâtre des Champs-Elysées in Paris, die Elbphilharmonie Hamburg, das Barbican Centre, die BBC Proms London oder die Alte Oper Frankfurt. Im März 2019 begeht er sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. Jean Rondeau ist Gründungsmitglied des Barockquartetts Nevermind, das sich in erster Linie der Musik des 18. Jahrhunderts verschrieben hat.

Jean Rondeau

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Barocklounge: Jean Rondeau Ball- und Brauhaus Watzke
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Erik Rosenius

Sänger/innen

Erik Rosenius

Erik Rosenius

Erik Rosenius

Erik Rosenius

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Ada Rovatti

Instrumentalisten

Ada Rovatti

Ada Rovatti

Ada Rovatti

Ada Rovatti

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Xavier Sabata

Sänger/innen

Xavier Sabata

Xavier Sabata

Xavier Sabatas Engagements in der aktuellen Saison umfassen u. a. die Rollen Bertarido in Händels »Rodelinda« mit Claus Guth unter Stefano Montanari an der Opéra National de Lyon und am Teatro Municipal de Santiago (Chile), Ottone in Monteverdis »L’incoronazione di Poppea« unter Diego Fasolis an der Staatsoper Unter den Linden, Endimione in »La Calisto« – inszeniert von David Alden – mit Ivor Bolton am Teatro Real (Madrid), Ottone in Händels »Agrippina« mit dem Enselmble Il Pomo d’Oro und Maxim Emelyanychev in Turku (Finnland), außerdem die Uraufführung von »L’enigma di Lea« am Gran Teatre del Liceu (Barcelona). In der vergangenen Spielzeit sang Xavier Sabata in Guths neuer »Rodelinda«-Produktion mit Ivor Bolton am Teatro Real (Madrid) sowie die Titelrolle in Händels »Rinaldo« auf einer Europatournee mit Christophe Rousset und dem Kammeorchester Basel. Darüber hinaus gab er als Rezitalist sein Debüt im Teatro de la Zarzuela Lied Cycle. Nach frühen erfolgreichen Projekten gemeinsam mit William Christie und Les Arts Florissants arbeitete Xavier Sabata mit Ensembles wie Europa Galante, Collegium 1704, dem Venice Baroque Orchestra, I Barocchisti, Al Ayre Español, El Concierto Español sowie dem Orquesta Barroca de Sevilla. Derzeit tritt er regelmäßig mit Künstlern wie Fabio Biondi, René Jacobs, Jordi Savall, Alan Curtis, Gabriel Garrido, Fabio Bonizzoni, Diego Fasolis, Andrea Marcon, Xavier Díaz Latorre, Ivor Bolton, George Petrou, Riccardo Minasi, Harry Bicket und Christopher Moulds auf. Xavier Sabata wurde 2013 mit dem »Premio Ópera Actual« und 2014 mit dem »Premi Tendències d’El Mundo« ausgezeichnet. Er ist häufiger Gast am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, dem Palais des Beaux-Arts in Brussels, dem Teatro Real in Madrid, dem Gran Teatre del Liceu, dem Palau de la Música Catalana in Barcelona, dem Teatro La Fenice in Venice, der Oper Krakau, der Opéra de Lausanne, dem Grand Théâtre de Genève, dem Theater an der Wien, in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau sowie in den führenden Konzertsälen Londons und New Yorks. Xavier Sabata war bereits bei zahlreichen Festivals zu Gast, darunter die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Festival d’Aix-en-Provence, die Händel-Festspiele Halle und das Festival de Música Via Stellae in Santiago de Compostela. Sein Repertoire reicht von Cavalli und Monteverdi über die Helden der barocken Opera seria bis hin zu Uraufführungen neuartiger Werke, etwa Fabrice Bollons »Oscar und die Dame in Rosa« am Theater Freiburg. Die Aufnahme von Xavier Sabatas Soloprogramm »Bad Guys« – aufgeführt in Caen, Freiburg, Sevilla und Barcelona – erhielt uneingeschränkten Beifall in der Presse und sein jüngstes Album (»Dilettanti«) wurde ebenfalls hochgelobt. In der Rolle des Tassile war Xavier Sabata Teil der gefeierten Europatournee mit Händels »Alessandro«. Auch mit seiner Darbietung in der Titelrolle von Händels »Tamerlano« für Naïve Records schrieb der Countertenor seine Erfolgsgeschichte fort: Die Aufnahme wurde u. a. als Album der Woche in »The Sunday Times« (13. April 2014) und als »Editor’s Choice« in der Augustausgabe des »Gramophone«-Magazins 2014 ausgezeichnet. Xavier Sabata sang im Rahmen der Gala Night of Countertenors an der Seite von Max Emanuel Cenčić, Jurij Mynenko sowie Franco Fagioli in Potsdam, Versailles, Karlsruhe und Hamburg.

Xavier Sabata

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Sächsisches Vocalensemble

Chöre

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Fatma Said

Sänger/innen

Fatma Said

Fatma Said

Die junge ägyptische Sopranistin Fatma Said ist eine der beeindruckendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Von der »Frankfurter Allgemeine Zeitung« wurde sie als »eine Entdeckung« gepriesen. Fatma Said zeichnet sich neben ihren Erfolgen auf Opern- und Konzertbühnen ebenso durch humanitäres Engagement aus und tritt regelmäßig als Botschafterin von Kultur und Bildung ihres Heimatlandes in Erscheinung. Im Jahr 2016 fand ihr sensationelles Debüt am Teatro alla Scala als Pamina in Peter Steins neuer Produktion der Oper »Die Zauberflöte« statt – dirigiert von Ádám Fischer. Fatma Said wurde hier u. a. als »leuchtend«, »warm« sowie als geprägt von »unvorstellbarer Tiefe« hervorgehoben. Fatma Saids Rezitale zeugen von außergewöhnlichem Talent und die Sängerin gilt als »BBC Radio 3« New Generation Artist. Neben anderen Auftritten wird Fatma Said in dieser Spielzeit »Die Schöpfung« in der Tonhalle Düsseldorf und in Budapest singen. Darüber hinaus ist sie mit Strauss-Liedern zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra in Birmingham zu hören und gibt Rezitale in Perth, Leeds, Dresden, Bonn, auf Mallorca und in der Wigmore Hall London. Weiterhin wird Fatma Said bei der Mozartwoche in Salzburg mit La Fura del Baus’ »T.H.A.M.O.S« debütieren – einer Produktion, die auf Mozarts »Thamos, König in Ägypten« basiert – und Galakonzerte bei den Vereinten Nationen in Genf sowie mit Juan Diego Flórez in Muscat geben. Unter den jüngsten Highlights in Fatma Saids künstlerischem Schaffen sind die Rolle von L’Amour in »Orphée et Eurydice« mit John Fulljames/Hofesh Schechter am Teatro alla Scala, Konzerte in Luzern, Wien und Salzburg mit Rolando Villazón, sowie Darbietungen und Einspielungen von Mahlers 8. Sinfonie in der Tonhalle Düsseldorf mit Ádám Fischer besonders hervorzuheben. Fatma Said ist Alumna der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand. Bereits zweimal vertrat sie Ägypten vor den Vereinten Nationen um mittels der Musik auf das Recht auf Bildung und Würde von Kindern hinzuweisen. In diesem Jahr trat sie außerdem beim Silk Road Concert am Luxor-Tempel auf. 2016 erhielt Fatma Said einen Ehrenpreis vom Nationalen Frauenrat Ägyptens und im Rahmen der National Youth Convention wurden ihre Verdienste mit der höchsten Auszeichnung Ägyptens gewürdigt: sie ist die erste Opernsängerin, die jemals den staatlichen Kreativitätspreis für außergewöhnliche künstlerische Errungenschaften auf internationalem Niveau erhielt.

Fatma Said

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Fatma Said & Matthias Veit Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Jordi Savall

Instrumentalisten

Jordi Savall

Jordi Savall

ist eine der vielseitigsten Persönlichkeiten unter den Musikern seiner Generation. Seit mehr als 50 Jahren macht er die Welt mit musikalischen Wunderwerken bekannt, die er dem Dunkel der Gleichgültigkeit und des Vergessens entreißt. Er widmet sich der Erforschung der Alten Musik, weiß sie zu lesen und interpretiert sie mit seiner Gambe oder als Dirigent. Seine Konzerte, aber auch sein Wirken als Pädagoge, Forscher und Initiator neuer musikalischer oder kultureller Projekte haben wesentlich zu einer neuen Sichtweise der Alten Musik beigetragen. Zusammen mit Montserrat Figueras gründete Jordi Savall die Ensembles Hespèrion XXI (1974), La Capella Reial de Catalunya (1987) und Le Concert des Nations (1989). Mit ihnen erforscht und erschafft er seit Jahrzehnten ein Universum voller Emotionen und Schönheit ‒ für Millionen von Liebhabern Alter Musik in der ganzen Welt. Die über 230 Aufnahmen Jordi Savalls zeugen von einem umfassenden Repertoire, das von Musik des Mittelalters über Renaissancemusik bis hin zu Kompositionen des Barock und der Klassik reicht, wobei er einen besonderen Schwerpunkt auf die iberische und mediterrane Tradition legt. Seine CDs erhielten zahlreiche Preise, darunter mehrere »Midem Classical Awards«, »International Classical Music Awards« und einen »Grammy«. Jordi Savalls Konzertprogramme haben die Musik zu einem Mittel der Verständigung und des Friedens zwischen ganz unterschiedlichen und manchmal auch verfeindeten Völkern und Kulturen gemacht. Nicht ohne Grund wurde er 2008 zum »Botschafter der Europäischen Union für den kulturellen Dialog« und gemeinsam mit Montserrat Figueras im Rahmen des UNESCO-Programms »Botschafter des guten Willens« zum »Künstler für den Frieden« ernannt. Jordi Savalls Musikschaffen wurde mit den höchsten nationalen und internationalen Auszeichnungen gewürdigt, darunter die Ehrendoktorwürde der Universitäten von Évora (Portugal), Barcelona (Katalonien), Löwen (Belgien) und Basel (Schweiz). Weiterhin verlieh ihm Frankreich den Titel eines »Chevalier dans l’Ordre national de la Légion d’Honneur«, vom niedersächsischen Kultusministerium erhielt er den »Praetorius Musikpreis Niedersachsen 2010« in der Kategorie »Internationaler Friedensmusikpreis« und die katalanische Landesregierung zeichnete ihn mit der Goldmedaille für besondere Verdienste aus. »Jordi Savall steht ein für die unendliche Vielfalt eines gemeinsamen kulturellen Erbes. Er ist ein Mann unserer Zeit.« (»The Guardian«, 2011).

Jordi Savall

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Tugan Sokhiev

Dirigenten

Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev

Der renommierte Dirigent Tugan Sokhiev wurde 2008 zum Musikalischen Direktor des Orchestre National du Capitole de Toulouse ernannt, nachdem er bereits drei Jahre zuvor als dessen Erster Gastdirigent tätig war. Unter seiner Leitung gelangte das Ensemble zu internationaler Bekanntheit. Neben erfolgreichen Spielzeiten, die mehrere Uraufführungen sowie umjubelte Konzertreisen beinhalteten, initiierte Tugan Sokhiev die Gründung einer Conducting Academy. Seit 2014 hat er außerdem die Stellen des Musikalischen Direktors sowie des Chefdirigenten am Bolschoitheater in Moskau inne und von 2012 bis 2017 war er Erster Dirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. In der Saison 2018/19 ist Tugan Sokhiev im Rahmen von zwei Projekten mit den Berliner Philharmonikern zu erleben, darunter eine Tournee sowie das international beachtete Konzert auf der Berliner Waldbühne. Darüber hinaus dirigiert Tugan Sokhiev die Wiener Philharmoniker in Dresden und Köln sowie das NHK-Sinfonieorchester, die New Yorker Philharmoniker und das Finnish Radio Symphony Orchestra. Am Bolschoitheater leitet Tugan Sokhiev die neue Produktion von »Candide« zu Ehren von Leonard Bernstein und dirigiert darüber hinaus u. a. »Viaggio a Reims« und »Così fan tutte«. Tugan Sokhiev war einer der letzten Studenten des legendären Ilja Alexandrowitsch Mussin am St. Petersburger Konservatorium und arbeitete mit Juri Temirkanow, dem Musikalischen Direktor der St. Petersburger Philharmoniker. 2002 gab Tugan Sokhiev sein Operndebüt mit »La Bohème« und der Welsh National Opera, bald darauf debütierte er mit der Metropolitan Opera am Mariinsky-Theater. Der Dirigent tritt mit den international herausragendsten Orchestern auf, darunter das Mahler Chamber Orchestra, die Nationalphilhamonie Russlands, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Koninklijk Concertgebouworkest, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre National de France, die Wiener Philharmoniker, das Chicago und das London Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Gewandhausorchester sowie das NHK-Sinfonieorchester. Tugan Sokhievs umfangreiche Diskografie beinhaltet zahlreiche Aufnahmen mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse für Naïve Classique. Aktuell arbeitet er mit EuroArts an einer DVD-Reihe, deren erster Teil die Interpretation von Brahms’ Zweiter Sinfonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin enthält. Bei demselben Label erschienen u. a. eine Aufnahme von Beethovens Violinkonzert mit Vadim Gluzman und dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, sowie eine von Brahms’ Erster Sinfonie (2017). Das im Jahr 2018 aufgenommene Requiem von Berlioz mit dem Bolschoitheater wird bald veröffentlicht.

Tugan Sokhiev

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Grigory Sokolov

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Grigory Sokolov

Grigory Sokolov

Der einzigartige, unwiederholbare Charakter von live gespielter Musik ist ein entscheidender Aspekt, um die Ausdrucksschönheit und die bezwingende Ehrlichkeit von Grigory Sokolovs Kunst zu verstehen. Die poetischen Interpretationen des russischen Pianisten, die mit mystischer Intensität im Konzertsaal lebendig werden, basieren auf einer fundierten Kenntnis seines umfangreichen Repertoires. So umfassen seine Rezital-Programme die gesamte Musikgeschichte: von Transkriptionen geistlicher Polyfonie des Mittelalters und Werken für ein Tasteninstrument von Byrd, Couperin, Rameau, Froberger und Bach, über das klassische und romantische Repertoire – besonders Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin und Brahms – bis hin zu Schlüsselkompositionen des 20. Jahrhunderts von Prokofjew, Ravel, Skrjabin, Rachmaninow, Schönberg und Strawinsky. Grigory Sokolov wurde in St. Petersburg geboren. Als Fünfjähriger begann er mit dem Klavierspiel, zwei Jahre danach nahm er sein Studium bei Liya Zelikhman an der Zentralen Musikschule des Leningrader Konservatoriums auf und mit zwölf Jahren gab er sein erstes Rezital in seiner Heimatstadt. Als Sechzehnjähriger machte Grigory Sokolov Schlagzeilen über die Sowjetunion hinaus, als er im Jahr 1966 – als jüngster Musiker überhaupt – die begehrte Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau erhielt. Während Grigory Sokolov in den 1970er-Jahren ausgedehnte Konzertreisen in die USA und nach Japan unternahm, entwickelten sich, fernab vom internationalen Scheinwerferlicht, seine künstlerischen Fähigkeiten weiter. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begann Grigory Sokolov in den großen internationalen Konzertsälen und bei den wichtigsten Festivals aufzutreten. Als Konzertsolist arbeitete er mit den besten Orchestern bevor er sich letztlich dazu entschloss, nur noch Solo-Rezitals zu spielen. Heute gibt Grigory Sokolov etwa 70 Konzerte pro Saison und widmet sich dabei jeweils einem einzigen Programm. 2017 hat die Deutsche Grammophon die Live-Aufnahme von Klavierkonzerten Mozarts und Rachmaninows veröffentlicht.

Grigory Sokolov

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Klavierrezital Grigory Sokolov Kulturpalast (Konzertsaal)
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Staatskapelle Berlin

Orchester

Staatskapelle Berlin

Staatskapelle Berlin

Die Staatskapelle Berlin gehört mit ihrer seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Tradition zu den ältesten Orchestern der Welt. Von Kurfürst Joachim II. von Brandenburg als Hofkapelle gegründet, wurde sie 1570 erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst dem musikalischen Dienst bei Hof verpflichtet, erhielt das Ensemble mit der Gründung der Königlichen Hofoper 1742 durch Friedrich den Großen einen erweiterten Wirkungskreis. Bedeutende Musikerpersönlichkeiten leiteten den Opernbetrieb sowie die seit 1842 regulär stattfindenden Konzertreihen des Orchesters: Von Dirigenten wie Gaspare Spontini, Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Wagner, Giacomo Meyerbeer, Felix von Weingartner, Richard Strauss, Erich Kleiber, Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Franz Konwitschny und Otmar Suitner erhielt die Hof- bzw. spätere Staatskapelle Berlin entscheidende Impulse. Seit 1992 steht Daniel Barenboim als Generalmusikdirektor an der Spitze des traditionsreichen Klangkörpers. 2000 wurde er vom Orchester zum Dirigenten auf Lebenszeit gewählt. Mit jährlich acht Abonnementkonzerten in der Philharmonie und in der Staatsoper, flankiert durch weitere Sonderkonzerte zu den österlichen Festtagen sowie im neuen Pierre Boulez Saal, nimmt die Staatskapelle einen zentralen Platz im Berliner Musikleben ein. Bei zahlreichen Gastspielen in Musikzentren auf der ganzen Welt bewies das Orchester wiederholt seine internationale Spitzenstellung. Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre zählen Auftritte bei den Londoner Proms sowie in Madrid, Barcelona, Shanghai und in der Hamburger Elbphilharmonie. Im Mittelpunkt standen dabei häufig zyklische Aufführungen u. a. der Sinfonien Beethovens, Schumanns, Brahms’s und Mahlers. Zuletzt begeisterten das Orchester und sein Generalmusikdirektor mit einem neunteiligen Bruckner-Zyklus in Tokio, New York, Wien und Paris. Im Juli 2018 spielte die Staatskapelle Berlin u. a. Wagners »Tristan und Isolde« im Teatro Colón in Buenos Aires. Auf den jüngsten Konzertreisen nach Peking und Sydney im November 2018 erklangen die vier Brahms-Sinfonien. Die Staatskapelle Berlin wurde insgesamt fünfmal von der Zeitschrift »Opernwelt« zum »Orchester des Jahres« gewählt und 2003 erhielt sie den »Wilhelm-Furtwängler-Preis«. Eine ständig wachsende Zahl von vielfach ausgezeichneten CD-Aufnahmen dokumentiert ihre Arbeit: In jüngster Zeit wurden – jeweils unter Barenboims Leitung – u. a. Einspielungen von Strauss’ »Vier letzten Liedern« (mit Anna Netrebko), von Elgars 1. und 2. Sinfonie, den Violinkonzerten von Tschaikowsky und Sibelius (mit Lisa Batiashvili) und eine Gesamtaufnahme der vier Brahms-Sinfonien sowie der neun Bruckner-Sinfonien veröffentlicht, letztere bei der Deutschen Grammophon und bei dem von Barenboim initiierten digitalen Label Peral Music. Die Mitglieder der Staatskapelle Berlin engagieren sich als Mentoren in der seit 1997 bestehenden Orchesterakademie sowie im 2005 auf Initiative von Barenboim gegründeten Musikkindergarten Berlin. 2009 riefen sie die Stiftung NaturTon e.V. ins Leben, für die sie regelmäßig Konzerte spielen, deren Erlös internationalen Umweltprojekten zugute kommt. Neben Oper und Konzert widmen sich die Instrumentalisten auch der Arbeit in kleineren Ensembles wie »Preußens Hofmusik« und der Kammermusik, die neben anderen Spielstätten im Apollosaal der Staatsoper ihren Platz findet. Auf dem Bebelplatz direkt neben dem Opernhaus Unter den Linden erreicht das jährliche Open-Air-Konzert »Staatsoper für alle« stets Zehntausende von Besuchern.

Staatskapelle Berlin

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Kathryn Stott

Instrumentalisten

Kathryn Stott

Kathryn Stott

Im Alter von fünf Jahren widmete sich Kathryn Stott erstmals dem Klavierspiel; dies war der Beginn einer musikalischen Reise, die für die Künstlerin noch heute andauert. Bereits als Achtjährige kam sie ins Musikinternat der renommierten Yehudi Menuhin School und im Laufe ihres Studiums wurde Kathryn Stott stark von Nadia Boulanger und Vlado Perlemuter beeinflusst. Diese entzündeten in der jungen Pianistin die Leidenschaft für französische Musik; besonders Gabriel Fauré hat es Kathryn Stott bis heute angetan. Sie setzte ihr Ausbildung am Royal College of Music in London fort und erlebte die »Leeds International Piano Competition« als einen der Schlüsselelemente ihrer Karriere als professionelle Musikerin. Drei Jahre später verspürte Kathryn Stott das Bedürfnis, sich verstärkt der Kammermusik zu widmen um sich im Zuge ihres künstlerischen Schaffens intensiver mit anderen Musiker*innen auszutauschen. Im Jahr 1978 traf sie zufällig auf Yo-Yo Ma und es stellte sich heraus, dass diese Begegnung ihr Leben maßgeblich beeinflussen sollte. Seit 1985 arbeiten die beiden eng miteinander zusammen, wurden an die faszinierendsten Orte der Welt geführt und erlebten zahlreiche Abenteuer mit traditionsreichen Musikern. Kathryn Stott bezeichnet Yo-Yo Ma und sich selbst als unerschrockene musikalische Entdecker*innen, die zwar individuelle Wege gehen, dabei aber innerhalb ihres kreativen Schaffens miteinander in Verbindung stehen. Darüber hinaus ist Kathryn Stott Künstlerische Direktorin des Australian Festival of Chamber Music und realisierte seit 1995 im Rahmen von bis zu zweiwöchigen Events bereits zahlreiche ihrer Ideen. Kathryn Stott liebt es, Musik zu entdecken, Künstler*innen miteinander in Kontakt zu bringen und dabei unübliche Kombinationen entstehen zu lassen. Innerhalb ihrer Karriere finden sich zahlreiche Höhepunkte, beispielsweise der Auftritt zur Last Night of the Proms vor Millionen von Zuschauern auf der ganzen Welt. Gleichzeitig widmet sich die Pianistin hingebungsvoll der Arbeit mit jungen Musiker*innen und unterrichtet momentan an der Academy of Music in Oslo. Des Weiteren genießt Kathryn Stott die enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Komponisten Graham Fitkin, der bereits einige Werke für sie schrieb. Die Musikerin empfindet es als großes Privileg, in die Musik – die Sprache ohne Grenzen – eingeweiht zu sein, die es ihr ermöglicht, musikalische Geschichten mit Menschen weltweit zu teilen.

Kathryn Stott

Kathryn Stott

Christian Tetzlaff

Instrumentalisten

Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff

ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Im Mai 2015 schrieb »The Guardian« nach Christian Tetzlaffs Beethoven-Violinkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding: »The greatest performance of the work I’ve ever heard«. Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für den Interpreten und das Publikum gleichermaßen – altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt der Künstler den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke – wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, – und versucht, gehaltvolle neue Werke wie das von ihm im Jahre 2013 uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann zu etablieren. Christian Tetzlaff wird regelmäßig gebeten als Residenzkünstler bei Orchestern und Veranstaltern seine musikalischen Sichtweisen zu präsentieren, so u.a. bei den Berliner Philharmonikern, in der Wigmore Hall in London und beim Metropolitan Orchestra New York. In der Saison 2018/19 ist der Musiker Artist in Residence – gleichzeitig beim Seoul Philharmonic Orchestra und bei den Dresdner Philharmonikern. Im Laufe seiner Karriere gastierte Christian Tetzlaff bereits bei zahlreichen weltweit renommierten Orchestern, darunter die Wiener und die New Yorker Philharmoniker, das Concertgebouw Orchestra Amsterdam und alle großen londoner Orchester. Er arbeitet mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Manfred Honeck, Andris Nelsons, Antonio Pappano, Robin Ticciati, Paavo Järvi und Vladimir Jurowski zusammen. Höhepunkte der Spielzeit 2018/19 sind Konzerte in den USA beim Tanglewood Music Festival mit dem Boston Symphony Orchestra unter Thomas Adès, beim Cleveland Orchestra und beim Detroit Symphony Orchestra sowie eine umfangreiche Tournee mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas. In Asien wird Christian Tetzlaff mit dem NHK-Sinfonieorchester erstmalig in Vietnam auftreten und in Europa finden Konzerte mit international führenden Dirigentinnen und Dirigenten wie Barbara Hannigan, Susanna Mälkki und Vladimir Jurowski statt. Was den 1966 in Hamburg geborenen Künstler so einzigartig macht, sind – neben seinem herausragenden geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was hier ganz selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein eher ungewöhnlicher Ansatz. Wenn Christian Tetzlaff danach strebt, den Notentext so genau wie möglich zu erfüllen, ohne Rücksicht auf die »Aufführungstradition«, dann zeigen sich die altbekannten Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Christian Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett, und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester. Jedes Jahr unternimmt er mit dem Tetzlaff Quartett mindestens eine ausgedehnte Tournee; dieses Ensemble wurde 2015 mit dem »Diapason d’Or« ausgezeichnet. Das Trio mit seiner Schwester Tanja Tetzlaff und dem Pianisten Lars Vogt wurde für den »Grammy« nominiert. Für seine CD-Aufnahmen hat Christian Tetzlaff zahlreiche Preise erhalten, zuletzt den »Diapason d’Or« im Juli 2018, den »MIDEM Classical Award« 2017 und den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« 2015. Christian Tetzlaff spielt eine Geige des deutschen Geigenbauers Stefan-Peter Greiner und unterrichtet regelmäßig an der Kronberg Academy.

Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff

The King’s Singers

Chöre

The King’s Singers

The King’s Singers

wurden am 1. Mai 1968 offiziell von sechs Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge gegründet, die gerade ihr Studium abgeschlossen hatten. Zufällig bestand die Besetzung aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass – genau diese Besetzung hat sich bis heute nicht geändert. 2018 feiert die Gruppe ihr 50-jähriges Bestehen mit »GOLD«. Zum goldenen Jubiläumsjahr ist alles auf »GOLD« angelegt: Ob die 3-CD-Box, das Jubiläums-Buch oder die Welttournee – überall wird das einzigartige musikalische Erbe der King’s Singers gefeiert und ein Ausblick auf die glänzende Zukunft der Vokalmusik in allen ihren Formen gegeben. Schon in den ersten Jahren zeichnete sich das Ensemble durch seine musikalische Vielfältigkeit aus. The King’s Singers waren allwöchentlich fester Bestandteil der Hauptsendezeit des englischen Fernsehens. Mit Popmusik, die normalerweise nicht von Gesangsensembles gesungen wurde, ihrem einzigartigen englischen Charme und ihrer musikalischen Qualität eroberten die Musiker die Zuhörer im Sturm. Seit ihrem Bestehen sind The King’s Singers gern gesehene Gäste in allen großen Konzertsälen. Von der Royal Albert Hall in London über das Opernhaus Sydney bis zur Carnegie Hall New York sind die Künstler weltweit als Botschafter für höchste musikalische Qualität angesehen. Von den vielen Auszeichnungen, mit denen das Ensemble geehrt wurde, sind zwei »Grammy Awards«, ein »Emmy Award« und ein Platz in der neu gegründeten Hall of Fame des »Gramophone«-Magazins besonders erwähnenswert. Vielseitigkeit und musikalische Neugier beflügelten schon immer das Engagement der King’s Singers für Neue Musik. Sie vergaben Kompositionsaufträge an die besten Vokalkomponisten unserer Zeit, u. a. an Sir John Tavener, Tōru Takemitsu, John Rutter, Luciano Berio, Nico Muhly, György Ligeti und Eric Whitacre. Die Freude am Ensemblesingen zu vermitteln, ist der Gruppe eine Herzensangelegenheit. Dafür geben die Künstler jedes Jahr intenationale Workshops und Meisterkurse. Auch wenn sich die Welt seit der Gründung von The King’s Singers gravierend verändert hat, wird die heutige Besetzung des Ensembles immer noch vom selben Geist beseelt: Die Sänger möchten die Konzertbesucher mit ihrer Virtuosität begeistern und neugierig machen auf die spannende musikalische Zukunft der King’s Singers.

The King’s Singers

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The King’s Singers Frauenkirche
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Emmanuel Tjeknavorian

Instrumentalisten

Emmanuel Tjeknavorian

Emmanuel Tjeknavorian

wurde beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie mit dem Zweiten Preis ausgezeichnet und zog damit internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die vergangene Spielzeit führte ihn im Rahmen des Rising Stars-Zyklus der European Concert Hall Organisation in die renommiertesten Konzertsäle Europas. Daneben standen zahlreiche herausragende Debüts, u. a. als Solist der Orpheum Stiftung Zürich mit dem Tonhalle Orchester Zürich sowie das Deutschlandradio-Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie. Darüber hinaus kam es zu erneuten Begegnungen mit den Wiener Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester und dem Bruckner Orchester Linz. Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen Emmanuel Tjeknavorians Debüts mit weltweit führenden Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem London Symphony Orchestra. Dabei arbeitet er mit renommierten Dirigenten wie Semjon Bytschkow, Riccardo Chailly und Juri Temirkanow zusammen. Emmanuel Tjeknavorian ist regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals und spielt zahlreiche Konzerte in kammermusikalischer Besetzung. So gewann er im Sommer 2018 den »LOTTO-Förderpreis« des Rheingau Musik Festivals und gemeinsam mit seinem Klavierpartner Maximilian Kromer den »NORDMETALL-Ensemblepreis« der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Saison tritt Emmanuel Tjeknavorian im Rahmen der Salzburger Mozartwoche mit Mozarts eigener »Costa- Geige« und bei der Sommernachtsgala des Grafenegg Festivals auf. Als »Junger Wilder« in Dortmund und als »Great Talent« in Wien wird er an beiden Orten für mehrere Spielzeiten in unterschiedlichen Formationen zu hören sein. Im Dezember 2017 veröffentlichte Emmanuel Tjeknavorian sein Debütalbum »Solo« bei Sony Classical, welches Kritiker und Pubikum gleichermaßen begeisterte und im Oktober 2018 den neu gegründeten »OPUS Klassik« er-hielt. Seit September 2017 moderiert Emmanuel Tjeknavorian auf »radio klassik Stephansdom« monatlich seine eigene Radio-Show »Der Klassik-Tjek«. Zahlreiche Sender berichteten über den jungen Wiener, so war er bereits in »Titel, Thesen, Temperamente« und der »Tagesschau« (ARD), in »Capriccio« (BR), in der »Kulturzeit« (3sat), im ORF2 sowie in »Stars von morgen« mit Rolando Villazón (Arte) zu sehen. Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (Cremona 1698), die ihm freundlicherweise von einem Gönner der Beare's International Violin Society aus London zur Verfügung gestellt wurde.

Emmanuel Tjeknavorian

Emmanuel Tjeknavorian

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Nikolai Tokarev

Instrumentalisten

Nikolai Tokarev

Nikolai Tokarev

entstammt einer bekannten Musikerfamilie aus Moskau und absolvierte seine erste Ausbildung von 1988 bis 2001 an der dortigen Gnessin-Musikschule für besonders begabte Kinder. 2003 setzte Nikolai Tokarev sein Studium am Royal Northern College of Music bei Dina Parakhina in Manchester fort und schloss es 2004 mit der »Goldenen Medaille« ab. Ab Sommer 2006 besuchte er eine Nachdiplomklasse bei Barbara Szczepanska an der Hochschule für Musik in Düsseldorf und belegte Meisterkurse bei Rudolf Buchbinder in Zürich. Bereits als Sechsjähriger trat der als Wunderkind gefeierte Nikolai Tokarev öffentlich mit Orchester auf und unternahm mit vierzehn Jahren seine erste Japantournee und im Sommer 2006 gewann er den Zweiten Preis beim »Concours Géza Anda« in Zürich. Darüber hinaus wurde der Pianist für seine Interpretation von Sergej Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 in Begleitung des Tonhalle-Orchesters Zürich mit dem »Géza Anda-Publikumspreis« geehrt. Im September 2006 erhielt er bei den Orpheum-Musiktagen in der Tonhalle Zürich mit der Camerata Salzburg den Preis für die beste Interpretation eines Mozart-Klavierkonzerts. Nikolai Tokarev konzertierte bereits mit namhaften Orchestern wie der Russischen Nationalphilharmonie, dem NHK-Sinfonieorchester, dem Wiener Kammerorchester, der Camerata Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern und den Bamberger Symphonikern. In den kommenden Spielzeiten sind Orchesterkonzerte in den europäischen Musikzentren geplant, darunter Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Paris, Wien Amsterdam, Antwerpen, Brüssel und Zürich, weiterhin Tourneen mit dem Philharmonia Orchestra London unter der Leitung von Tugan Sokhiev, dem Gstaad Festival Orchester unter Maxim Vengerov, dem Prager Sinfonieorchester unter Jiří Kout, dem Berner Symphonieorchester unter Mario Venzago sowie mit dem Monte-Carlo Philharmonic Orchestra unter Yakov Kreizberg. 2007 erschien Nikolai Tokarevs erste CD mit Werken von Chopin, Liszt, Schubert, Bach und Rosenblatt (Sony Music), für die er mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem »ECHO-Klassik«. Andere bereits veröffentlichte CDs sind »French Album« und »Romantic Concerts«. Im Mai 2010 spielte Nikolai Tokarev Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll und Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Wladimir Spiwakow ein und im Februar 2012 erschien sein Soloalbum »Black Swan Fantasy« (Sony Music).

Nikolai Tokarev

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Mitsuko

Instrumentalisten

Mitsuko Uchida

Mitsuko Uchida

Mitsuko

Mitsuko

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Klavierrezital Mitsuko Uchida Kulturpalast (Konzertsaal)
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Matthias Veit

Instrumentalisten

Matthias Veit

Matthias Veit

studierte Klavier bei Gernot Kahl und absolvierte seine Gesangsausbildung bei Susanne Korzuscheck, Peter Elkus und Tom Krause. Als Lied- und Instrumentalbegleiter fand er schon frühzeitig Beachtung. Nach Meisterkursen – u. a. bei Ralf Gothóni, Christoph Eschenbach und Dinorah Varsi, Stipendien und mehreren Auszeichnungen begann seine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland. 1992 erhielt Matthias Veit den »Gundula-Janowitz-Preis« des »Internationalen Schubert-Wettbewerbs« in Graz. Es folgten u. a. Interpretationskurse mit Dietrich Fischer-Dieskau, Liederabende – etwa mit Franz Grundheber, Einladungen zu renommierten internationalen Festivals – darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival und das Edinburgh Festival, Konzerte als Lied- und Instrumentalpartner von KünstlerInnen wie Maite Beaumont, Angela Denoke, Giora Feidman, Christiane Iven, Michaela Kaune, Christina Landshamer, Sybilla Rubens, Markus Schäfer, Andreas Schmidt und Hanna Schwarz, ebenso wie Engagements als Begleiter von Meisterkursen – u. a. mit Elly Ameling, Helen Donath, Brigitte Fassbaender, Sylvia Geszty, Reri Grist, Tom Krause und Cheryl Studer. Seit 1995 spielt Matthias Veit im Klavierduo mit Henning Lucius. Zu seinen solistischen Auftritten zählen auch Konzerte als Sänger sowie genreübergreifende Projekte, bei denen die Verbindung von Musik, Literatur und Theater bzw. Bildender Kunst im Mittelpunkt steht; beispielsweise initiierte Matthias Veit zahlreiche Ausstellungen eigener Malerei. Darüber hinaus spielte er Ur- und Erstaufführungen u. a. von Babette Koblenz, György Ligeti, Fredrik Schwenk sowie Gordon Sherwood und folgte Einladungen als Meisterkursdozent. Von 1997 bis 1999 hatte Matthias Veit eine Vertretungsprofessur an der Hochschule Hamburg inne und war außerdem Dozent an allen Musikhochschulen der großen Hansestädte (Bremen, Hamburg, Lübeck, Rostock). Erfolgreiche Rundfunk- , TV- und CD-Produktionen runden sein vielseitiges künstlerisches Schaffen ab. Unter den Einspielungen finden sich beisielsweise die erste Gesamtaufnahme aller Lieder von Peter Cornelius (Naxos). Für seine bildkünstlerische Tätigkeit wurde Matthias Veit von der Kulturstiftung Marienmünster zum »Künstler des Jahres 2016« ernannt.

Matthias Veit

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Fatma Said & Matthias Veit Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Jan Vogler

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Jan Vogler

Jan Vogler

gehört zu den renommiertesten Instrumentalsolisten der Gegenwart. Die »New York Times« bewundert sein »lyrisches Gespür« und das »Gramophone«-Magazin seine »schwindelerregende Virtuosität«. Der Cellist tritt regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern auf, darunter das New York Philharmonic, das Boston und das Pittsburgh Symphony Orchestra, das Orchestre symphonique de Montréal, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Mozarteumorchester Salzburg und das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia - Roma. Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 zählen Jan Voglers Rezital-Konzert mit seiner langjährigen Kammermusikpartnerin, der Pianistin Hélène Grimaud, Konzerte mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters unter Valery Gergiev, sein Gastspiel beim Münchener Kammerorchester und beim Singapore Symphony Orchestra sowie Konzerte in Dresden und Köln mit dem WDR Sinfonieorchester unter Chefdirigent Cristian Măcelaru. Neben der klassischen Konzerttätigkeit widmet sich Jan Vogler mit dem Schauspieler Bill Murray intensiv ihrem gemeinsamen musikalisch-literarischen Projekt »Bill Murray, Jan Vogler & Friends: New Worlds«. Das innovative Programm bringt Werke von Twain, Hemingway, Whitman, Cooper, Foster, Bernstein, Bach, Piazzolla, Mancini und Gershwin für eine unerwartete Erkundung der Berührungspunkte von Literatur und Kammermusik zusammen und wurde erstmalig anlässlich der Dresdner Musikfestspiele im Juni 2017 vorgestellt. Die dazugehörige CD erschien Ende September 2017 bei Decca Gold. Zu seinen jüngsten Einspielungen gehört weiterhin die CD »Double Concertos«, für die er mit seiner Ehefrau – der Violinistin Mira Wang – und dem Royal Scottish National Orchestra unter Peter Oundjian Werke von Brahms, Rihm sowie Harbison aufnahm. Für seine Aufnahme von Bachs sechs Suiten für Violoncello solo erhielt der Musiker 2014 seinen dritten »ECHO Klassik«. Jan Vogler ist seit 2001 Künstlerischer Leiter und Initiator des Moritzburg Festivals und seit 2008 Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Er spielt auf dem Stradivari-Cello »Castelbarco/Fau« aus dem Jahr 1707.

Jan Vogler

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Yuja Wang

Instrumentalisten

Yuja Wang

Yuja Wang

Yuja Wang

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James Way

Sänger/innen

James Way

James Way

James Way

James Way

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WDR Sinfonieorchester

Orchester

WDR Sinfonieorchester

WDR Sinfonieorchester

Das WDR Sinfonieorchester prägt auf besondere Weise die Musiklandschaft Nordrhein-Westfalens – durch Abonnementreihen in der Kölner Philharmonie und im Funkhaus Wallrafplatz ebenso wie durch Partnerschaften mit den großen Konzerthäusern und Festivals der Region. Auslandsreisen und zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen bekräftigen seinen internationalen Rang als herausragender Vertreter der deutschen Orchesterszene. Hörfunk und Fernsehen des WDR sowie die Verbreitung in den digitalen Medien machen die Aufnahmen des Orchesters und seiner Gäste einem breiten Publikum zugänglich. Mit vielfältigen Projekten im Bereich der Musikvermittlung leistet der Klangkörper darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung. In der Konzertsaison 2017/18 feierte das WDR Sinfonieorchester seinen 70. Geburtstag. Nach seiner Gründung im Jahre 1947 arbeitete es zunächst mit renommierten Gastdirigenten, bevor 1964 Christoph von Dohnányi als erster Chefdirigent berufen wurde. Die Entwicklung zum international renommierten Klangkörper verbindet sich vor allem mit der Amtszeit Gary Bertinis, der das WDR Sinfonieorchester in den 1980er-Jahren zu einem führenden Sachwalter der Sinfonien Gustav Mahlers machte. Weiter geschärft wurde das Profil durch die Zusammenarbeit mit Semjon Bytschkow, Chefdirigent von 1997 bis 2010, unter dessen Leitung das WDR Sinfonieorchester zahlreiche Tourneen durch Europa, Amerika und Asien unternahm. Der Erfolg der gemeinsamen Arbeit wird durch mehrere Live- und Studio-Produktionen von Werken Dmitri Schostakowitschs, Richard Strauss’, Sergej Rachmaninows, Giuseppe Verdis und Richard Wagners dokumentiert. Seit Beginn der Saison 2010/11 ist Jukka-Pekka Saraste Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters. Unter seiner Leitung hat das WDR Sinfonieorchester mehrere in der Fachpresse hochgelobte CD-Einspielungen vorgelegt. Das WDR Sinfonieorchester zählt zu den wichtigsten Anregern und Auftraggebern zeitgenössischer Orchestermusik. Große Komponisten wie Igor Strawinsky, Luciano Berio, Hans Werner Henze, Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und Krzysztof Penderecki brachten ihre Werke hier zur Aufführung. Shootingstar Cristian Măcelaru ist designierter Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters ab der Spielzeit 2019/2020.

WDR Sinfonieorchester

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Wiener Philharmoniker

Orchester

Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker

Kaum ein anderer Klangkörper wird dauerhafter und enger mit der Geschichte und Tradition der europäischen Klassischen Musik in Verbindung gebracht als die Wiener Philharmoniker. Im Laufe seines nunmehr 176-jährigen Bestehens prägte das Orchester das musikalische Weltgeschehen. Bis in die Gegenwart wird von Interpreten und Dirigenten der »Wiener Klang« als herausragendes Qualitätsmerkmal des Orchesters anerkennend hervorgehoben. Die Faszination, die die Wiener Philharmoniker seit ihrer Gründung durch Otto Nicolai im Jahre 1842 auf die größten Komponisten und Dirigenten sowie auf das Publikum in aller Welt ausüben, beruht auf der bewusst gepflegten, von einer Generation an die nächste weitergegebenen Homogenität des Musizierens und auf der einzigartigen Geschichte und Beschaffenheit des Ensembles. Grundsäulen der bis heute gültigen »philharmonischen Idee« sind die demokratische Grundstruktur, die die gesamten künstlerischen und organisatorischen Entscheidungen in die Hand der Orchestermitglieder legt sowie die enge Symbiose mit dem Orchester der Wiener Staatsoper. Die Statuten der Wiener Philharmoniker legen fest, dass nur ein Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper Mitglied der Wiener Philharmoniker werden kann. Eine weitere Besonderheit ergibt sich aus der Tatsache, dass die Orchestermitglieder im Sinne der demokratischen Vereinsstruktur selbstverantwortlich die Organisation der Konzerte, der aufzuführenden Werke und die Wahl der Dirigenten und Solisten vornehmen. 1860 kam es zur Einführung von Abonnementkonzerten, für die jeweils für die Dauer von mindestens einer Saison ein Dirigent verpflichtet wurde. Sie schufen eine solide wirtschaftliche Grundlage, die bis heute fortbesteht. Ab 1933 gingen die Wiener Philharmoniker zum Gastdirigentensystem über. Das ermöglichte eine große Bandbreite künstlerischer Begegnungen und das Musizieren mit den namhaftesten Dirigenten der jeweiligen Epoche. Die internationale Konzerttätigkeit setzte Anfang des 20. Jahrhunderts ein. Sie führte das Orchester auf alle Kontinente mit regelmäßigen Gastspielen in Deutschland, Japan, den USA und China. Die Wiener Philharmoniker haben es sich zur Aufgabe gemacht, die stets aktuelle humanitäre Botschaft der Musik und die gesellschaftliche Verpflichtung in den Alltag und in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Von Anfang an zählten ein soziales und karitatives Bewusstsein, der Einsatz für Menschen in Not und die Förderung des musikalischen Nachwuchses zum Selbstverständnis des Orchesters. Bis heute veranstalten die Wiener Philharmoniker jährlich mehrere Benefizkonzerte und engagieren sich weltweit für Bedürftige. Das Orchester wurde im Laufe seines Bestehens mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit 2008 wird es von Rolex als Exklusivsponsor unterstützt. Mit seinen jährlich über 40 Konzerten in Wien, darunter das Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert im Schlosspark von Schönbrunn, die in viele Länder der Welt übertragen werden, mit seinen seit 1922 stattfindenden alljährlichen Aufführungen bei den Salzburger Festspielen und mit mehr als 50 Konzerten im Rahmen internationaler Gastspiele zählen die Wiener Philharmoniker zu den international führenden Orchestern.

Wiener Philharmoniker

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Douglas Williams

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Douglas Williams

Douglas Williams

Douglas Williams

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Prof. Dr. Friederike Wißmann

Sonstige

Prof. Dr. Friederike Wißmann

Prof. Dr. Friederike Wißmann

vertritt seit 2017 den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden, davor hatte sie eine Gastprofessur an der Universität Zürich, und von 2015 bis 2017 eine Vertretungsprofessur und die kommissarische Leitung der Abteilung für Musikwissenschaft/Soundstudies an der Universität Bonn inne. Nach ihrer Habilitation 2009 an der Technischen Universität Berlin arbeitete sie am Konservatorium Wien, an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und im Exzellenzcluster Languages of Emotion an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Kulturgeschichte der Musik, das Musiktheater, Zusammenhänge von Musik und Literatur, sowie die Neue Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist Friederike Wißmann als Autorin mit regelmäßigen Lesungen und Rundfunkinterviews präsent (zuletzt »Deutsche Musik«, 2015 in zweiter Auflage als Taschenbuch erschienen).

Prof. Dr. Friederike Wißmann

Prof. Dr. Friederike Wißmann

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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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