Die Künstler

Ercan

Sonstige

Prof. Dr. Ercan Altinsoy

Prof. Dr. Ercan Altinsoy

empfand immer eine Leidenschaft für den Sound, die Musik und die Haptik. Er wurde in der Türkei geboren und studierte an der Technischen Universität Istanbul Maschinenbau. Später promovierte er an der Fakultät Elektrotechnik der Ruhr-Universität Bochum und nahm dort gleichzeitig an der Internationalen Graduiertenschule für Neurowissenschaften teil. Nach seiner Promotion arbeitete Ercan Altinsoy in der Industrie und ist seit 2006 an der Technischen Universität Dresden tätig, wo er seitdem den Lehrstuhl für Kommunikationsakustik inne hat. 2016 wurde Ercan Altinsoy zum Professor des Lehrstuhls für Akustik und Haptik berufen. Im Jahr 2014 erhielt der Wissenschaftler den hochrangigen »Lothar-Cremer-Preis« der Deutschen Gesellschaft für Akustik und war im letzten Jahr als Gastprofessor an der Universität Tōhoku in Japan tätig. Ercan Altinsoy ist als Berater für verschiedene deutsche Unternehmen in den Bereichen Fahrzeugakustik, Haushaltsgeräteakustik, Sound Design und Haptik tätig. Er arbeitet am Klang von Geräuschen, etwa jenem von Autoblinkern, dem Sound von Elektrofahrzeugen, dem Knuspern von Chips oder dem leisen Surren von Prothesen und verändert ein Geräusch so lange, bis es angenehm klingt.

Ercan

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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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Ekaterina Antonenko

Dirigenten

Ekaterina Antonenko

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Sofie Asplund

Sänger/innen

Sofie Asplund

Sofie Asplund

In der Spielzeit 2017/2018 sang die junge Sopranistin an der Göteborg Opera mit großem Erfolg ihre erste Zerbinetta in »Ariadne auf Naxos«. In der aktuellen Saison nimmt sie am von Barbara Hannigan initiierten Mentoring-Programm »Equilibrium Young Artists« teil, in dessen Rahmen sie in »The Rake’s Progress« die Anne Trulove geben wird; es finden halbszenische Aufführungen mit den Münchner Philharmonikern in München und während einer Europatournee mit dem Ludwig Orchestra in Paris, Amsterdam, Hamburg, Dresden und Dortmund statt. Alle Darbierungen werden im Mai 2019 unter der Leitung von Barbara Hannigan zu erleben sein. Darüber hinaus war Sofie Asplund bereits an der Königlichen Oper Stockholm als Constance in »Dialogues des carmélites« und als Zerlina in »Don Giovanni« zu Gast. In der Spielzeit 2016/2017 trat Sofie Asplund an der Königlichen Oper Stockholm auf und sang dort die Susanna in »Le Nozze di Figaro«, Olga Sukarev in Giordanos »Fedora« und Oscar in »Un ballo in maschera«. Außerdem trat sie an der Staatsoper Hamburg in der Rolle der Ersten Magd in »Daphne« auf. Die Sängerin absolvierte 2013 ihre Ausbildung am Royal College of Opera in Stockholm. Während eines Gastengagements an der Oper Göteborg gab sie ihr hochgelobtes Debüt als Susanna in »Le Nozze di Figaro«. Auf derselben Bühne sang Sofie Asplund u.a. die Partie der Gilda in »Rigoletto« sowie die der Ersten Magd in einer Konzertversion von Strauss’ »Daphne«. Anstellungen als Oscar in »Un ballo in maschera«, als Sophie in »Der Rosenkavalier« und Pousette in »Manon« führten Sofie Asplund an die Oper Malmö. An der Oper Basel gab sie die Erste Magd in »Daphne« und die Titania in »Ein Sommernachtstraum«, außerdem Carolina in »Il matrimonio segreto« am Schlosstheater Drottningholm, Barbarina in »Le Nozze di Figaro« an der Königlichen Oper Stockholm sowie Lydia in »Pride and Prejudice« und Laura in »Star Cross'd lovers« an der Vadstena Academy. Überdies sang Sofie Asplund die Eurydike in Offenbachs »Orphée aux Enfers« in einer konzertanten Aufführung in Uppsala mit dem Drottningholm Barockensemble. Sofie Asplund war auch in Musicalrollen zu erleben, etwa als Maria in der »West Side Story« sowie als Christine in »Das Phantom der Oper« an der Finland National Opera und an der Göteborg Opera. Sofie Asplunds Konzertrepertoire umfasst u.a. Mozarts »Requiem«, seine »Krönungsmesse«, »Exultate, Jubilate« und seine Große Messe in c-Moll. Weiterhin sang sie bereits Bachs »Magnificat«, die »Johannespassion« und die »Matthäuspassion«, außerdem »Die Schöpfung« von Haydn, Pergolesis »Stabat Mater«, Orffs »Carmina Burana«, »Les Illuminations« von Britten, »Ein Deutsches Requiem« von Brahms und »God in Disguise« von Lars-Erik Larsson. Im Jahr 2015 wurde Sofie Asplund mit dem Rosenborg-Gehrmans-Stipendium und 2013 mit dem Stipendium der Anders Wall-Stiftung sowie dem Birgit Nilsson-Stipendium ausgezeichnet. Daneben erhielt sie Stipendien der Kungliga Musikaliska Akademien und des Schlosstheaters Drottningholm.

Sofie Asplund

Sofie Asplund

AuditivVokal Dresden

Chöre

AuditivVokal Dresden

AuditivVokal Dresden

Dieses Originalklangensemble der Moderne steht für reformierte Aufführungspraktiken und außergewöhnliche Konzerte. In der künstlerischen Arbeit von Olaf Katzer, der das Ensemble im Jahr 2007 gegründet hat und seither leitet, liegt ein Schwerpunkt auf der Stimmforschung sowie der Suche nach neuartigen Kontexten durch Verknüpfungen von Wissenschaft, Politik und Kunst. Neben der Suche nach neuen Gesangs- und erweiterten Klangproduktionstechniken und ihrer Etablierung setzt AuditivVokal Dresden einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Interpretation Alter und Früher Musik. Darüber hinaus nehmen Olaf Katzer und das Ensemble auch ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Bildungsauftrag wahr und engagieren sich nachhaltig in der Vermittlung und Förderung »zeitgenüsslicher« Vokalmusik. Initiativen wie die Neue Dresdner Vokalschule begründen den hervorragenden Ruf von AuditivVokal Dresden. Dabei sieht es das Ensemble als eine zentrale Aufgabe an, die Möglichkeiten neuer und neuester Ensemblemusik auszuloten und dabei die Gegenwart und Zukunft vokalen Musizierens zu prägen. Die Neue Dresdner Vokalschule versteht sich in enger Zusammenarbeit mit Komponisten als lebendiges Instrument, um bereits vorhandene komplexe und avancierte Werke und ebenso neu entstehende Kompositionen aufzuführen. Die künstlerischen Tätigkeiten umfassen eine enorme Bandbreite des zeitgenössischen Repertoires und der Veranstaltungsformen – von kleinbesetzten A-cappella-Konzerten bis hin zu großen Konzerten gemeinsam mit Orchestern.

AuditivVokal Dresden

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Ido Azrad

Instrumentalisten

Ido Azrad

Ido Azrad

wurde 1986 in Jerusalem geboren. Seinen dritten Abschluss in Klarinette absolvierte er unter Chen Halevi an der Musikhochschule Trossingen. Dort beendete er außerdem je einen Master in den Fächern moderne und historische Klarinette. All seine Studien schloss Ido Azrad mit exzellentem Erfolg ab – auch seinen Bachelor an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Während der vergangenen Jahre studierte der Klarinettist bei Wolfgang Meyer, Ernst Schlader, Dudu Carmel, Ilia Schwartz und Ilan Schul. Von 2004 bis 2011 erhielt Ido Azrad von der America Israel Cultural-Stiftung Stpendien in den Bereichen Klarinette sowie Kammermusik und wurde von 2010 bis 2011 von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Er gewann den Wettbewerb der Musikakademie Trossingen, den Paul Ben-Haim-Wettbewerb (Israel) und Erste Preise bei Wettbewerben an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Ido Azrad spielte als Solist mit den Tel Aviv Soloists, dem Sinfonieorchester Jerusalem, dem Be'er Sheva-Sinfonieorchester, dem Orchester der Musikhochschule Trossingen, dem Sinfonietta-Ensemble Trossingen und dem Orchester der Jerusalem Academy of Music and Dance. Er war mit Rezitals in Europa, Kanada sowie Israel zu erleben und spielte Musik für Radio und Fernsehen in Österreich, Deutschland und Israel ein. Im Jahr 2012 war Ido Azrad bei der Weltpremiere eines Duos für zwei Klarinetten von Philippe Hersant gemeinam mit dem Klarinettisten Chen Halevi zu hören. Ido Azrad trat bereits im Rahmen vieler renommierter Festivals auf, darunter das Musikfestival Hitzacker, Les Musiques, das Scelsi Festival, das Upper Galilee Voice of Music Festival, das Israel Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Festival junger Künstler Bayreuth und das Idyllwild Music Festival. Der Musiker spielte mit international reommierten Künstlern wie Felix Renggli, Chen Halevi, Zvi Plesser, Winfried Rademacher, Sebastian Tewinkel, Andreas Reibenspies, Dudu Carmel, Chezy Nir, Nick Deutsch und Ariel Zuckermann. Regelmäßig wird Ido Azrad zu gemeinsamen Projekten mit der Jerusalem Camerata, dem Sinfonieorchester Jerusalem und den Tel Aviv Soloists eingeladen. Weiterhin ist er Gründungsmitglied des Ensembles TutzFrequenz, welches auf einzigartige Weise den Klang moderner mit dem historischer Instrumente kombiniert. Aktuell ist Ido Azrad Klarinettenlehrer und Direktor am Konservatorium der Jerusalem Academy of Music and Dance.

Ido Azrad

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Bamberger Symphoniker

Orchester

Bamberger Symphoniker

Bamberger Symphoniker

Die Bamberger Symphoniker sind ein außergewöhnliches Orchester in einer außergewöhnlichen Stadt. Bamberg ohne seine Symphoniker, das wäre eine Stadt, der etwas Wesentliches fehlte, etwas Elementares, wie die Luft zum Atmen: Fast 10% der heimischen Bevölkerung sind Abonnenten in einer der fünf eigenen Konzertreihen. Hinzu kommen etliche, ebenfalls fast ausnahmslos ausverkaufte Sonderkonzerte, sodass im Schnitt jeder Bamberger Bürger einmal im Jahr ein Konzert seines Orchesters besucht. Und doch sind die Bamberger Symphoniker weit mehr als das musikalische Zentrum der Stadt und der ganzen Region. Sie sind eines der reisefreudigsten Orchester Deutschlands überhaupt: Seit 1946 begeistern sie ihr Publikum weltweit mit ihrem charakteristisch dunklen, runden und strahlenden Klang. Mit weit mehr als 7.000 Konzerten in über 500 Städten und 63 Ländern sind sie seitdem als Bayerische Staatsphilharmonie zum Kulturbotschafter Bayerns und ganz Deutschlands geworden und regelmäßig weltweit unterwegs. Viele Preise und Auszeichnungen erhielt das Orchester, unter anderem für seine unzähligen Schallplatten- und CD-Produktionen. 2018 wurden die Bamberger Symphoniker für das »Beste Konzertprogramm der Saison« ausgezeichnet. Die Umstände ihrer Gründung machen die Bamberger Symphoniker zu einem Spiegel der deutschen Geschichte: 1946 trafen ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag in Bamberg auf Musikerkollegen, die ebenfalls infolge der Kriegs- und Nachkriegswirren aus ihrer Heimat hatten fliehen müssen, und gründeten das »Bamberger Tonkünstlerorchester«, kurze Zeit später umbenannt in Bamberger Symphoniker. Ausgehend von dem Prager Orchester lassen sich Traditionslinien bis ins 19. und 18. Jahrhundert ziehen. Damit reichen die Wurzeln der Bamberger Symphoniker zurück bis zu Mahler und Mozart. Seit September 2016 ist der Tscheche Jakub Hrůša der fünfte Chefdirigent in der Geschichte der Bamberger Symphoniker, und sein Vertrag wurde gerade bis 2026 verlängert. Mit seiner Person spannt sich nun, mehr als sieben Jahrzehnte nach der Orchestergründung, wieder eine Brücke zwischen den geschichtlichen Wurzeln der Bamberger Symphoniker und ihrem Heute.

Bamberger Symphoniker

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Daniel Barenboim

Dirigenten

Daniel Barenboim

Daniel Barenboim

Daniel Barenboim

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Lisa Bathiasvili

Instrumentalisten

Lisa Batiashvili

Lisa Batiashvili

Die georgisch-stämmige deutsche Violinistin Lisa Batiashvili wird vom Publikum und von ihren Kollegen für ihre Virtuosität und ihr »tiefgründiges Einfühlungsvermögen« (»Financial Times«) gerühmt. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin hat enge und beständige Beziehungen zu einigen der weltbesten Orchester, Dirigenten und Solisten aufgebaut. Von 2019 bis 2021 ist Lisa Batiashvili Künstlerische Leiterin der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt. Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehören die Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm, sowie dem Boston, Chicago und BBC Symphony Orchestra. Mit dem Philadelphia Orchestra geht Lisa Batiashvili auf Tournee in den USA, in Europa tourt sie mit der Camerata Salzburg und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma. Als Artist in Residence bei der Münchner Konzertdirektion Hörtnagel wird Lisa Batiashvili Konzerte mit dem Quatuor Ébène, der Camerata Salzburg unter dem Dirigat von François Leleux, sowie im Trio mit Gautier Capuçon und Jean-Yves Thibaudet spielen. In der vergangenen Saison war die Geigerin Artist in Residence bei der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma. Zu den Höhepunkten der Saison zählten die Europatourneen mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Chamber Orchestra of Europe, der Staatskapelle Dresden und dem West-Eastern Divan Orchestra. Außerdem hat sie die Großbritannien-Premiere von Anders Hillborgs Violinkonzert Nr. 2, nach der Uraufführung 2016, gespielt. Zuvor präsentierte Lisa Batiashvili erstmals die Violinkonzerte von Hillborg (Nr. 1) und Lindberg. Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon veröffentlichte Lisa Batiashvili zuletzt das Album »Visions of Prokofiev« mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin, das 2018 mit dem »OPUS KLASSIK« ausgezeichnet und für die »Gramophone«-Awards nominiert wurde. Frühere Aufnahmen umfassen Einspielungen der Violinkonzerte von Tschaikowsky und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, von Brahms mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann, und von Schostakowitsch (Nr. 1) mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Esa-Pekka Salonen. Als DVD erschienen ihre Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin und Bartóks Violinkonzert Nr. 1, sowie Brahms’ Konzert für Violine und Cello, interpretiert mit Gautier Capuçon und der Sächsischen Staatskapelle unter der Leitung von Christian Thielemann. Durch ihr Studium bei Ana Chumachenco und Mark Lubotsky fand Lisa Batiashvili bereits im Alter von sechzehn Jahren internationale Anerkennung als jüngste Teilnehmerin bei der International Jean Sibelius Violin Competition. Ihr wurden der »MIDEM Classical Award«, der »Choc de l’année«, der »Premio Internazionale Accademia Musicale Chigiana« , der »Leonard Bernstein Award« und der »Beethoven-Ring« Bonn verliehen. Weiterhin wurde die Violinistin 2015 von »Musical America« zur Instrumentalistin des Jahres ernannt, 2017 als »Gramophone«-Künstlerin des Jahres nominiert, und erhielt 2018 die Ehrendoktorwürde der Sibelius-Akademie der University of Arts in Helsinki. Lisa Batiashvili lebt in München und spielt eine Joseph Guarneri »del Gesu« Violine aus dem Jahre 1739, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland.

Lisa Bathiasvili

Lisa Bathiasvili

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Belcea Quartet

Ensembles

Belcea Quartet

Belcea Quartet

»Was der vorherrschende Impuls zu sein scheint und was diese Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie das unstillbare Verlangen, seine eigenen Grenzen zu erweitern und dabei die Wahrheit über sich selbst zu erfahren.« Was das Belcea Quartet im Vorwort zu seiner Gesamtaufnahme der Beethoven Streichquartette schreibt, gilt auch für sein gesamtes künstlerisches Wirken. Die Musiker lassen sich nicht von geografischen Grenzen einengen: Kein geographischer Ort und kein Repertoire kann sie einschränken. 1994 am Londoner Royal College of Music gegründet, drängt sich eine Verortung in Großbritannien auf. Mit der rumänischen Violinistin Corina Belcea und dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski bringen jedoch gleich zwei Gründungsmitglieder eine andere künstlerische Herkunft in das Ensemble ein. Wichtige Impulse bekamen sie zudem von ihren Mentoren: Mitgliedern des Amadeus- und des Alban Berg Quartetts. Dieses Spektrum wird durch die französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) erweitert. Das Belcea Quartet verbindet seine mannigfaltigen Einflüsse zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache. Diese Aufgeschlossenheit spiegelt sich im Repertoire des Belcea Quartets wider. Regelmäßige Uraufführungen – u.a. Mark-Anthony Turnages Streichquartette »Twisted Blues with Twisted Ballad« (2010) und »Contusion« (2014), Thomas Larchers »Lucid Dreams« (2015) sowie das 4. Streichquartett von Krzysztof Penderecki (2016) und in dieser Saison das 3. Streichquartett von Joseph Phibbs – gehen gleichermaßen mit einer tiefen Verbundenheit zu Werken der späten Klassik und der Romantik einher. Das Quartett findet stets seine ganz eigene, elegante und feine Interpretation, die in Konzerthäusern weltweit zu umjubelten Auftritten führt. Zu den Partnern des Quartetts zählen u.a. Piotr Anderszewski, Till Fellner, Matthias Goerne und Antoine Tamestit. Seit der Saison 2017/2018 ist das Quartett Ensemble-in-Residence im neuen Pierre Boulez Saal in Berlin. Das Belcea Quartet teilt sich seit 2010 eine Residenz mit dem Artemis Quartett am Konzerthaus Wien. Zudem haben die Musiker eine eigene Stiftung gegründet, deren Ziel die Förderung und die Inspiration junger Streichquartette durch intensive gemeinsame Probenarbeit ist. Außerdem unterstützt sie führende zeitgenössische Komponisten durch die Erteilung von Auftragskompositionen, die vom Quartett uraufgeführt werden. Das Belcea Quartet kann auf eine beeindruckende Diskografie verweisen. Während der langen Kooperation mit EMI Classics hat das Ensemble alle Streichquartette von Britten und Bartók sowie Werke von Schubert, Mozart, Dutilleux u.a. eingespielt. In den Jahren 2012 und 2013 haben die Musiker sämtliche Streichquartette von Beethoven für Alpha Classics, das neue Exklusiv-Label des Ensembles, im Benjamin Britten Studio in Snape aufgenommen. Für diese und vorherige Einspielungen wurden die Künstler mit bedeutenden Preisen geehrt, u.a. dem »Gramophone Award« und dem »ECHO Klassik«. Im Herbst 2015 pünktlich zum 20. Jubiläum des Belcea Quartets – erschien eine Einspielung von Werken von Webern, Berg und Schoenberg. Im September wurde die von der Presse hochgelobte Gesamtaufnahme von Brahms‘ Streichquartetten und seinem Klavierquintett veröffentlicht und ist mit dem »Diapason d'Or« des Jahres 2016 ausgezeichnet worden. Das Schostakowitsch-Album, mit dem 3. Streichquartett sowie dem Klavierquintett mit Piotr Anderszewski, ist im April 2018 erschienen. »So klanglich perfekt das […] Ensemble mit dem Pianisten zusammenarbeitet, so souverän gestalten die vier Streicher ihren ureigenen homogenen Quartettklang, der sich wiederum aus vier vorzüglichen Einzelstimmen entwickelt – vorbildlich und derzeit wohl von keinem anderen Ensemble zu übertreffen.« (»RBB Kulturradio«, Mai 2018). Ihre Aufführungen aller Streichquartette Beethovens im Konzerthaus Wien 2012 wurde von Mezzo TV übertragen und erschien im Herbst 2014 beim Label EuroArts auf DVD und Blu-ray Disc, zusammen mit dem Dokumentarfilm von Jean-Claude Mocik über das gesamte Projekt »Auf den Pfaden der Beethoven-Streichquartette«. In der Spielzeit 2018/2019 stehen beim Belcea Quartet u.a Konzerte in der Wigmore Hall London, der Carnegie Hall New York, dem Théâtre des Champs-Elysées, im Konserthuset Stockholm, in der Alten Oper Frankfurt und der National Concert Hall Taipei auf der Agenda.

Belcea Quartet

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Belcea Quartet Palais im Großen Garten
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Joshua Bell

Instrumentalisten

Joshua Bell

Joshua Bell

ist einer der gefeiertsten Violinisten seiner Zeit und blickt bereits auf eine über 30-jährige Karriere als Solist, Kammermusiker, Dirigent und Direktor zurück. Seine Neugierde und sein tiefgreifendes musikalisches Verständnis zeugen von Joshua Bells Glauben an die Kraft der Musik, Kulturen miteinander zu verbinden. Als ein Künstler, der Präzision und Leidenschaft auf herausragende Weise in sich vereint, versteht Joshua Bell die Violine als Instrument des Ausdrucks und als Mittel, Neues und Unentdecktes ans Licht zu bringen. Im Jahr 2011 trat Joshua Bell als Musikalischer Direktor der Academy of St Martin in the Fields die Nachfolge von Sir Neville Marriner an. Joshua Bells vielseitige Aktivitäten umfassen auch die Aufnahme von Auftragswerken, darunter Nicholas Maws Violinkonzert, wofür Joshua Bell mit einem »Grammy« ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus spielte der Violinist die Uraufführung von Werken von John Corigliano, Edgar Meyer, Jay Greenberg sowie Behzad Ranjbaran. In seinem Schaffen erforscht Joshua Bell kontinuierlich sowohl die Grenzen des Repertoires als auch jene des Instruments. Joshua Bell beschreitet innovative Wege um den sozialen und kulturellen Einfluss von Musik zu erweitern und kommt dabei mit den unterschiedlichsten Genres in Kontakt. Er arbeitete bereits mit herausragenden Künstlern wie Renée Fleming, Chick Corea, Regina Spektor, Wynton Marsalis, Chris Botti, Anoushka Shankar, Frankie Moreno, Josh Groban oder Sting zusammen. Bei seinen Projekten betont Joshua Bell stets die Rolle der Musik als zentrales Element bei der Vermittlung zwischen Kulturen. In der Saison 2018/19 zelebriert Joshua Bell das zwanzigste Jubiläum des Films »The Red Violin« (1998). In dessen Soundtrack, der einen »Academy Award« gewann, ist Joshua Bell als Solist zu hören. Diesen Part übernahm er auch in einer Reihe anderer Filme, etwa in »Ladies in Lavender« (2004) sowie in »Defiance« (2008). Auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten kollaboriert er mit Embertone, der führenden Plattform für das Sampling virtueller Instrumente; der Sampler Joshua Bell Virtual Violin wurde für Produzenten, Künstler und Komponisten kreiert. Darüber hinaus arbeitete der Violinist gemeinsam mit Sony am Projekt Joshua Bell VR Experience. Joshua Bell nahm bereits über 40 Alben auf (exklusiv bei Sony Classical) und gewann zahlreiche Preise, darunter der »Grammy«, der »Mercury Prize«, der »Gramophone Classical Music Award« und der »ECHO Klassik«. Joshua Bell engagiert sich aktiv in den Projekten Education Through Music und Turnaround Arts. Darin werden Kindern, die andernfalls keine Möglichkeit hätten, klassische Musik aus erster Hand zu erleben, Instrumente zur Verfügung gestellt und eine künstlerische Ausbildung ermöglicht. Schon im Alter von vierzehn Jahren debüttierte Joshua Bell mit Riccardo Muti und dem Philadelphia Orchestra; mit siebzehn gab er mit dem Sains Louis Symphony Orchestra sein Debüt in der Carnegie Hall.

Joshua Bell

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Ivor Bolton

Dirigenten

Ivor Bolton

Ivor Bolton

ist Chefdirigent am Teatro Real in Madrid, beim Sinfonieorchester Basel und dem Dresdner Festspielorchester. Viele Jahre war Bolton Chefdirigent am Mozarteumorchester Salzburg, mit dem er seit 2000 jährlich bei den Salzburger Festspielen und auf Tournee auftrat. In Großbritannien war er Chefdirigent der English Touring Opera, der Glyndebourne Touring Opera und des Schottischen Kammerorchesters. Er genießt eine enge Beziehung mit der Bayerischen Staatsoper, an der er seit 1994 zahlreiche Neuproduktionen leitete. Für seine herausragende Arbeit in München wurde er mit dem renommierten Bayerischen Theaterpreis aus-gezeichnet. Ivor Bolton war regelmäßiger Gast beim Maggio Musiciale Fio-rentino und der Opéra National de Paris. Weitere Opernengagements führten ihn zu Auftritten im Covent Garden, an die English National Opera sowie die Konzerthäuser von Aix-en-Provence, Amsterdam, Barcelona, Berlin, Bologna, Brüssel, Dresden, Genf, Hamburg, Lissabon, Madrid, Sydney, Wien und Zürich. Ivor Bolton arbeitet regelmäßig nicht nur mit vielen der erstrangigen britischen Sinfonieorchestern, sondern auch mit den weltweit führenden Klangkörpern in Europa, den USA und in Fernost zusammen. Seine Diskographie umfasst unter anderem Einspielungen von Monteverdis »Poppea«, Händels »Xerxes«, »Giulio Cesare« und »Ariodante«, die er mit der Bayerischen Staatsoper einspielte, sowie DVDs mit »Deidamia« aus Amsterdam, »Theodora« aus Salzburg und »Jenůfa« aus Madrid.  

Ivor Bolton

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Brad Mehldau Trio

Ensembles

Brad Mehldau Trio

Brad Mehldau Trio

Seit den frühen 1990er-Jahren veröffentliche der Jazzpianist Brad Mehldau eine große Menge an Aufnahmen und war bereits im Rahmen zahlreicher Liveauftritte zu erleben. Stets waren Produktionen im Trioformat ein zentraler Bestandteil seines künstlerischen Schaffens. Seit 1996 veröffentlichte sein Ensemble die fünfteilige Reihe von Alben mit dem Titel »The Art of the Trio« (Warner Bros.). Ein weiteres Album aus dieser Zeit – »Places« – beinhaltet sowohl Werke für Soloklavier als auch Trioarrangements. Nachdem zunächst Jorge Rossy das Trio über zehn Jahre hinweg bereichert hatte, trat 2005 der Drummer Jeff Ballard der Band bei. Im September desselben Jahres veröffentlichte das Label Nonesuch mit »Day is Done« sein erstes Album des Brad Mehldau Trios. Mit »Brad Mehldau Trio Live« wurde 2008 eine aufregende Liveaufnahme des Ensembles publiziert (Nonesuch). Zwei Jahre später entstand die Doppel-CD »Highway Rider«. An dem Album wirkten – neben dem Brad Mehldau Trio mit dem Drummer Jeff Ballard und dem Bassisten Larry Grenadier – auch der Schlagzeuger Matt Chamberlain, der Saxofonist Joshua Redman sowie ein Kammerorchester, geleitet von Dan Coleman, mit. Das Album »Ode« mit originalen Songs des Brad Mehldau Trios wurde 2012 veröffentlicht (Nonesuch) und für einen Grammy nominiert. Brad Mehldaus musikalische Persönlichkeit zeichnet sich durch Gegensätze aus: In erster Linie improvisiert er auf einem herausragenden Niveau und schätzt über alle Maßen die Überraschung und Verwunderung, die dem unmittelbaren Ausdruck einer spontanen musikalischen Idee folgen können. Darüber hinaus fasziniert ihn die formale Architektur von Musik und so dienen ihm die Strukturen seines musikalischen Denkens als Ausdrucksmittel. Die zwei Seiten von Brad Mehldaus Persönlichkeit – Improvisation und Formbewusstsein – spielen sich teilweise gegeneinander aus, wodurch die Wirkung eines kontrollierten Chaos entsteht. Brad Mehldau performt seit den 1990er Jahren auf der ganzen Welt – sowohl mit seinem Trio als auch als Solopianist. Seine Auftritte spiegeln eine breite Palette des Ausdrucks. Oft tritt zu dem kontinuierlichen Prozess der Abstraktion eine intellektuelle Strenge, woraus sich innerhalb der Musik eine besondere Informationsdichte ergibt. Diese kann außerdem von einer auf das Wesentliche reduzierten, emotional berührenden Ballade gefolgt sein. Brad Mehldau mag es, Extreme nebeneinander zu stellen. In den vergangenen Jahren gelang es ihm, eine beträchtlich große Fangemeinde zu gewinnen, die bei seinen Darbietungen einzigartige und intensive Erfahrungen macht. Brad Mehldau war zwei Spielzeiten lang der Kurator der jährlich stattfindenden Vier-Konzert-Jazzreihe in der renommierten Wigmore Hall in London (2009 bis 2011) und trat bei vielen der Konzerte selbst auf. In der Saison 2010/11 hatte Brad Mehldau als erster Jazzmusiker jemals den Richard and Barbara Debs Composer’s Chair der Carnegie Hall inne.

Brad Mehldau Trio

Brad Mehldau Trio

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Brad Mehldau Trio Kulturpalast (Konzertsaal)
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Randy Brecker

Instrumentalisten

Randy Brecker

Randy Brecker

formte als Jazztrompeter und -komponist den Klang des Jazz, des R&B und des Rock über mehr als vier Jahrzehnte. Seine Darbietungen an der Trompete und am Flügelhorn zieren hunderte von Alben von Künstlern wie James Taylor, Bruce Springsteen, Frank Sinatra, Steely Dan, Jaco Pastorius und Frank Zappa. Von 1963 bis 1966 studierte Randy Brecker bei William »Bill« Adam, David Baker und Jerry Coker an der Indiana University und hatte später in New York zahlreiche Gigs mit prominenten Bands wie Clark Terry's Big Bad Band, der Duke Pearson Big Band und dem Thad Jones Mel Lewis Jazz Orchestra. Bald schloss er sich mit seinem Bruder Michael Brecker, mit Barry Rogers, Billy Cobham und John Abercrombie zur Gruppe »Dreams« zusammen. In den frühen 1970er Jahren trat er mit umjubelten Künstlern wie Larry Coryell’s Eleventh House, Stevie Wonder und Billy Cobham auf. Im Jahr 1975 gründeten Randy und Michael Brecker die Brecker Brothers Band. Zwischen 1975 und 1982 veröffentlichten die einflussreichen Künstler sechs Alben und gewannen sieben Grammies. 1992 brachen die zwei Brüder zu einer weltweiten Tournee auf und produzierten die Aufnahme »The Return of the Brecker Brothers«. Mit »Into the Sun« (Concord), worin Randy Brecker seine Impressionen von Brasilien verarbeitete, gewann er seinen ersten Grammy als Solokünstler. Der Höhepunkt des Jahres 2003 bestand für die Brecker-Brüder in einem Auftritt beim Mt. Fuji Jazz Festival in Japan. Auch die WDR Big Band feierte Randy Brecker und seine Musik 2004 im Rahmen der Leverkusener Jazztage. Hier spielte Randy Brecker zum letzten Mal gemeinsam mit seinem Bruder, der kurz darauf an Leukämie erkrankte. Im Jahr 2007 wurde Randy Brecker mit seinem vierten Grammy ausgezeichnet, den er für »Randy Brecker Live with the WDR Big Band« erhielt – den Livemitschnitt seiner Performance zu den Leverkusener Jazztagen 2004. Tragischerweise verstarb Michael Brecker in demselben Jahr. Seiner lebenslangen Liebe zu brasilianischer Musik verlieh Randy Brecker in seinem Album »Randy in Brazil« von 2008 Ausdruck. Die CD wurde zum besten zeitgenössischen Jazzalbum gekürt und brachte dem Musiker seinen fünften Grammy ein. Das 2011 veröffentlichte und von Kritikern hochgelobte Album »The Jazz Ballad Song Book: Randy Brecker with the Danish Radio Big Band and The Danish National Chamber Orchestra« erhielt vier Grammy-Nominierungen. Im Rahmen des Projekts »Randy Brecker’s Brecker Brothers Band Reunion« im Sommer 2013 wurden die bekannten Mitglieder und die »musikalische Marke« der Brecker Brothers Band auf europäischen Festivals erneut einem begeisterten Pubikum präsentiert.

Randy Brecker

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Yefim Bronfman

Instrumentalisten

Yefim Bronfman

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Camerata Salzburg

Orchester

Camerata Salzburg

Camerata Salzburg

Die Camerata Salzburg zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Peking ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat. Hierzulande ist die Camerata eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit »Schubert in Gastein« veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eigenes Kammermusik-Festival in Bad Gastein. Im Zentrum des Repertoires steht – neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert – natürlich das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. So ist es vor allem der typische »Salzburger Mozart-Klang«, der die Camerata über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ. Höhepunkte in den vergangen Jahren waren Auftritte beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, zum Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris. Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Sir Roger Norrington haben den Klang der Camerata Salzburg geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertierten und konzertieren regelmäßig mit der Camerata Salzburg. Schon bei der Gründung im Jahr 1952 durch Bernhard Paumgartner lautete das künstlerische Credo eines jeden einzelnen Orchestermitgliedes wie folgt: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn. Eine Maxime, die das Orchester und seine Mitglieder bis heute leben. Als ihre größten Inspiratoren und langjährigen Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der Camerata Salzburg. Nach Véghs Tod beeinflusste Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig; heute ist er Ehrendirigent der Camerata Salzburg. Seine Nachfolger hinsichtlich der Künstlerischen Leitung waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée, ehe die Musiker des Ensembles diese Aufgabe in die eigenen Hände genommen haben. Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als »primus inter pares«, suchen die Musiker gemeinsam nach Interpretation, Volumen, Rhythmus, Feinheiten und Klang. So bewahrt sich die Camerata Salzburg auch im siebenten Jahrzehnt ihres Bestehens eine »Spielfreude, die ansteckend wirkt« (»Neue Zürcher Zeitung«). Regelmäßig lädt die Camerata Salzburg auch GastdirigentInnen wie in der laufenden Saison Alondra de la Parra und Andrew Manze zu gemeinsamen Projekten ein. Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, bei DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit namhaften Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus über zwanzig Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der Camerata Salzburg.

Camerata Salzburg

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Karina Canellakis

Dirigenten

Karina Canellakis

Karina Canellakis

ist ab der Saison 2019/20 die neue Chefdirigentin des niederländischen Radio Filharmonisch Orkest. Ihre emotional aufgeladenen Aufführungen, ihre technische Brillanz sowie ihre interpretatorische Tiefe werden international gepriesen. Nachdem sie 2016 den »Sir Georg Solti Conducting Award« erhielt, nahm Karina Canellakis’ Bekanntheitsgrad schnell zu. Ihre Spielzeit 2018/19 beinhaltet u. a. Debüts beim Orchestre symphonique de Montréal, beim St. Louis Symphony Orchestra, bei den Londoner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Dresdner sowie die Osloer Philharmonikern und dem Stavanger Symphony Orchestra. Im Ramen einer Vier-Städte-Tour debütierte sie in Australien und dirigierte die Sinfonieorchester von Melbourne, Perth, Adelaide und Tasmanien. Im vergangenen Sommer begeisterte Karina Canellakis im Rahmen der Bregenzer Festspiele mit ihrem Debüt bei den Wiener Symphonikern und trat mit dem BBC Symphony Orchestra zum wiederholten Male bei den Proms auf. Im Jahr 2018 leitet die Dirigentin zum renommierten Nobelpreis-Konzert das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, mit dem sie in dieser Saison insgesamt zwei Mal auftritt. Engagements führen Karina Canellakis in der Spielzeit 2018/19 u. a. zum Los Angeles Philharmonic auf die Hollywood Bowl sowie zu den Sinfonieorchestern von Cincinnati, Dallas, Detroit, Milwaukee und North Carolina. Außerdem dirigiert sie »Don Giovanni« am Curtis Opera Theatre Philadelphia. In Europa tritt die Künstlerin erneut mit den Londoner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Schwedischen Radiosinfonieorchester, dem Orchestre National de Lyon und dem Schottischen Kammerorchester u. a. auf. In den vergangenen Spielzeiten debütierte Karina Canellakis mit dem Orchestre de Paris, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Spanischen Nationalorchester, dem Hallé-Orchester, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie dem Toronto, dem Vancouver und dem Houston Symphony Orchestra. Im Bereich der Operndirigate sind »Die Zauberflöte« an der Oper Zürich und »Le nozze di Figaro« am Curtis Opera Theater zu nennen. Darüber hinaus leitete Karina Canellakis die Uraufführung von David Langs Oper »The Loser« an der Brooklyn Academy of Music und eine Bühnenproduktion von Verdis Requiem an der Oper Zürich. In der Welt der klassischen Musik ist Karina Canellakis ebenso für ihr virtuoses Violinspiel bekannt. Als sie für zwei Jahre Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker war, wurde sie von Sir Simon Rattle dazu ermutigt, auch dem Dirigieren nachzugehen. Zusätzlich zu ihren solistischen Auftritten in verschiedenen Orchestern Nordamerikas, spielte Karina Canellakis mehr als drei Jahre lang regelmäßig im Chicago Symphony Orchestra und trat zu verschiedenen Anlässen als Gast-Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters Bergen (Norwegen) in Erscheinung. Karina Canellakis spielt eine Mantegazza-Violine von 1782 – eine großzügige Leihgabe eines privaten Gönners. Die Künstlerin wurde in New York City geboren und studierte am Curtis Institute of Music sowie an der Juilliard School.

Karina Canellakis

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Keyvan Chemirani

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Keyvan Chemirani

Keyvan Chemirani

Keyvan Chemirani

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Barocklounge: Jean Rondeau Ball- und Brauhaus Watzke
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City of Birmingham Symphony Orchestra

Orchester

City of Birmingham Symphony Orchestra

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City of Birmingham Symphony Orchestra

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Eric Clapton

Instrumentalisten

Eric Clapton

Eric Clapton

Eric Clapton

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Lars Danielsson

Instrumentalisten

Lars Danielsson

Lars Danielsson

Der schwedische Bassist, Cellist, Komponist und Arrangeur Lars Danielsson ist in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz gereift – an der Seite von internationalen Stars wie Michael Brecker und Randy Brecker, John Scofield oder Charles Lloyd sowie mit seinem eigenen Quartett, als Produzent von Cæcilie Norby, Viktoria Tolstoy oder dem Dänischen Rundfunkorchester, insbesondere aber mit seinen mittlerweile fünf ACT CDs unter eigenem Namen. Sie zeigen zugleich die unverwechselbare eigene Handschrift von Lars Danielsson und die erstaunliche Offenheit und Bandbreite seines Schaffens. Auf seinem ACT-Debüt »Libera Me« erweist sich Lars Danielsson als Meister eines orchestralen Jazz, auf der CD »Mélange Bleu« überrascht er mit einem modernen, behutsam eingesetzten elektronischen Rahmen für seine raumgreifenden und an Klangfarben so reichen Kompositionen. Mit »Pasodoble« schuf er im Duett mit dem polnischen Pianisten Leszek Możdżer ein atemberaubendes, zwischen Klassik und Jazz vermittelndes Manifest des Wohlklangs. »Tarantella« von 2009 führt die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit Leszek Możdżer fort, überträgt den musikalischen Grundgedanken aber auf einen kammerjazzigen Ensemblerahmen. Lars Danielssons Spiel zeichnet sich durch einen besonders lyrischen und warmen Basston aus. Als Komponist ist er ein Meister der Atmosphäre, der subtilen Spannung und der perfekten Balance zwischen einfachen Melodien und dem höchstmöglichen Grad an Improvisation. Davon zeugt auch sein aktuelles Album »Liberetto«. Gemeinsam mit dem armenischen Pianisten Tigran, dem Schlagzeuger Magnus Öström, dem Gitarristen John Parricelli sowie dem Gasttrompeter Arve Henriksen spürt Lars Danielsson neue musikalische Räume auf und betont einmal mehr die Freiheit der Musik zwischen Kammerjazz, Klassik und europäischer Volksmusik.

Lars Danielsson

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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David Orlowski Trio

Ensembles

David Orlowsky Trio

David Orlowsky Trio

Das David Orlowsky Trio hat mit seinem unverwechselbaren und mitreißenden Musikstil Maßstäbe in der klassischen Musikwelt gesetzt und gehört zu den erfolgreichsten und innovativsten Ensembles weltweit. Ihre selbst entwickelte Musikrichtung, die die Genregrenzen der Klassik, des Klezmer, des Pop, der Musik des Vorderen Orients und des Jazz auslotet, nennen die Musiker Chamber.World.Music. Das Trio wurde sowohl in der New Yorker Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Luxemburg als auch auf den großen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger Frühling, dem Lucerne Festival oder dem Oslo Kammermusikfestival, wo sie regelmäßig zu Gast sind, umjubelt. Die dreifachen »ECHO-Klassik«-Preisträger (2008, 2011 und 2015) komponieren ihre Musik weitgehend selbst; ihre Werke werden weltweit von Schott Musik/Advance Music verlegt und sind nicht nur unter Musikschülern ein Verkaufsschlager. Vergangene Konzerte führten das Trio in die Alte Oper Frankfurt, in das Kunstzentrum deSingel in Antwerpen, ins Wallis Annenberg Center for the Performing Arts nach Los Angeles, Las Vegas und New York, zum Great Mountains Music Festival & School in Korea, zu den Niedersächsischen Musiktagen, zum Rheingau Musik Festival und zu der renommierten Konzertreihe des dänischen Louisiana Museum of Modern Art. 2018 feiert das Trio sein zwanzigjähriges Jubiläum mit einer großen Europatournee, die das Ensemble u. a. in die Wigmore Hall London, die Elbphilharmonie Hamburg, an das Mozarteum Salzburg, in das BOZAR Brüssel, sowie zum Istanbul International Music Festival, zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zum Mosel Musikfestival und zu den Dresdner Musikfestspielen führt. Zu den musikalischen Partnern des David Orlowsky Trios gehören Künstler wie Daniel Hope, Iveta Apkalna, Per Arne Glorvigen, Avi Avital und der Schauspieler Dominique Horwitz, mit dem sie den berühmten Roman »Momo« von Michael Ende als faszinierendes Konzert mit Lesung weiterentwickelt haben. Das Trio nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Im September 2014 erschien die CD »Klezmer Kings«, auf der sich das Trio erstmals den Klassikern des Klezmer-Repertoires widmete. Das Album »Symphonic Klezmer«, das in Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam entstand und ein einzigartiges Wechselspiel zwischen fulminanten orchestralen Klangbildern und ergreifenden persönlichen Solo- bzw. Triopassagen schafft, erschien im Oktober 2013 ebenfalls bei Sony Classical. Von Kritikern hochgelobt, bietet diese Aufnahme Klezmer-Musik in einer völlig neuen Dimension und ungeahnter Tiefe; sie stand wochenlang auf den Spitzenplätzen der Klassik-Charts.

David Orlowski Trio

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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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David Orlowsky Trio Residenzschlosses Stallhof
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Stéphane Denève

Dirigenten

Stéphane Denève

Stéphane Denève

ist Musikalischer Direktor der Brüsseler Philharmoniker, Erster Gastdirigent des Philadelphia Orchestra und Direktor des Centre for Future Orchestral Repertoire (CffOR). Von 2011 bis 2016 war er Chefdirigent des Sinfonieorchesters des SWR und von 2005 bis 2012 Musikalischer Direktor des Royal Scottish National Orchestra. Für die hohe Qualität seiner Aufführungen und Programme ist Stéphane Denève international bekannt und regelmäßig ist er in herausragenden Konzertsälen mit international gefeierten Orchestern und Solisten zu erleben. Er fühlt sich in hohem Maße zur Musik seiner Heimat Frankreich hingezogen und widmet sich mit großer Leidenschaft der Neuen Musik. Engagements führten Stéphane Denève zum Royal Concertgebouw Orchestra, zum Orchestra Sinfonica dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, zu den Wiener Sinfonikern, den Münchner Philharmonikern, zum französischen Nationalorchester, zum London Symphony Orchestra, zum Philharmonia Orchestra London, zum Sinfonierorchester des Bayerischen Rundfunks, zur Tschechischen Philharmonie, zum Chicago Symphony Orchestra und zum NHK-Sinfonieorchester. In Nordamerika debüttierte er 2012 in der Carnegie Hall mit dem Boston Symphony Orchestra. Regelmäßig ist er außerdem beim Cleveland Orchestra, bei den New Yorker Philharmonikern, beim Los Angeles Philharmonic, bei der San Francisco Symphony und beim Toronto Symphony Orchestra zu Gast. Er steht in engem Kontakt zu vielen der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler wie Jean-Yves Thibaudet, Yo-Yo Ma, Nikolaj Znaider, James Ehnes, Leif Ove Andsnes, Leonidas Kavakos, Nicholas Angelich, Lang Lang, Frank Peter Zimmermann, Gil Shaham, Emanuel Ax, Renaud and Gautier Capuçon, Lars Vogt, Nikolai Lugansky, Paul Lewis, Joshua Bell, Hilary Hahn und Nathalie Dessay. Im Bereich der Oper leitete Stéphane Denève bereits Produktionen am Royal Opera House, beim Glyndebourne und beim Saito Kinen Festival, an der Scala, am Gran Teatro de Liceu, an der niederländischen Nationaloper, am Opernhaus La Monnaie, an der Deutsche Oper Am Rhein und an der Opéra National de Paris. In der Saison 2016/17 debüttierte er an der Deutschen Oper Berlin mit Berlioz‘ »Roméo et Juliette«. Seine Aufnahmen von Werken von Poulenc, Debussy, Ravel, Roussel, Franck und Connesson wurden von Kritikern vielfach bejubelt. Stéphane Denève ist dreifacher Gewinner des »Diapason d’Or«, kam in die Auswahl für die Auszeichnung als bester Künstler des Jahres der Zeitschrift »Grammophone« und gewann internationale Preise für sinfonische Musik. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Aufnahmen von Werken Guillaume Connessons mit den Brüsseler Philharmonikern (»Diapason d’Or«, »Caecilia Award« und »Choc« of the Year des Classica Magazin) sowie eine CD mit Lucas und Arthur Jussen und dem Royal Concertgebouw Orchestra, beide für die Deutsche Grammophon Gesellschaft. Als Gewinner vieler Preise und Absolvent des Pariser Konservatoriums arbeitete Stéphane Denève zu Beginn seiner Karriere eng mit Sir Georg Solti, Georges Prêtre und Seiji Ozawa zusammen. Nun inspiriert er selbst die nächste Generation von Musikern und Hörern und arbeitet im Rahmen von Programmen des Tanglewood Music Center regelmäßig mit jungen Menschen.

Stéphane Denève

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Deutsche Streicherphilharmonie

Orchester

Deutsche Streicherphilharmonie

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Dresdner Festspielorchester

Orchester

Dresdner Festspielorchester

Dresdner Festspielorchester

Jährlich formieren sich einige der herausragendsten Musiker für historische Aufführungspraxis aus den renommiertesten europäischen Alte-Musik-Ensembles zum Dresdner Festspielorchester als dem Klangkörper der Dresdner Musikfestspiele. Mit großer Entdeckerfreude, Präzision und einem feinen Gefühl für authentische Interpretationen spürt das Dresdner Festspielorchester seit seiner Gründung 2012 dem Originalklang verschiedener Epochen, vom Barock bis zur Spätromantik, nach und schließt so eine Lücke im Musikleben der Stadt. Dabei spielen die Musiker auf Originalinstrumenten entsprechend Entstehungszeit und historischem Hintergrund, was bei den Streichern die Verwendung von Darmsaiten bedeutet und im Bläserbereich ein vollkommen neuartiges Klangbild entstehen lässt. Die Musiker, sämtlich Virtuosen und Spezialisten auf ihren Instrumenten, verfügen über unterschiedliche Stile und Spielarten, die sie aus Orchestern wie der Academy of Ancient Music, dem Orchester des 18. Jahrhunderts, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique, dem Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, den English Baroque Soloists oder Le Cercle de l’Harmonie nach Dresden bringen. Schon bei seiner umjubelten Premiere konnte der Klangkörper Publikum und Presse vollends überzeugen. 2014 wurde die fulminante Wiederentdeckung der in Dresden uraufgeführten Oper »Feuersnot« von Richard Strauss (eine Koproduktion mit der Sächsischen Staatsoper Dresden) für den »International Opera Award« 2015 in der Kategorie »Richard Strauss Jubiläumsproduktion« nominiert. Im Oktober 2016 erschien die erste Einspielung des Dresdner Festspielorchesters mit Schumanns Zweiter Sinfonie und dessen Cellokonzert mit Jan Vogler als Solist. Zu den namhaften Künstlern, mit denen das Orchester bereits konzertierte, gehören zudem Simone Kermes, Giuliano Carmignola, Isabelle Faust, Bejun Mehta und Waltraud Meier. Seit 2012 ist Ivor Bolton Chefdirigent des Dresdner Festspielorchesters.

Dresdner Festspielorchester

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Dresdner Kammerchor

Chöre

Dresdner Kammerchor

Dresdner Kammerchor

Strahlend, transparent, homogen und flexibel: Für seine einzigartige Klangkultur wird der Dresdner Kammerchor international geschätzt. Der Künstlerische Leiter Hans-Christoph Rademann prägte diesen unverwechselbaren Klang seit der Gründung 1985 und führte den Chor zu weltweitem Renommee. Das vielfältige Repertoire des Chores hat sein Fundament in der Barockmusik, besonderer Schwerpunkt ist die sächsische Hofmusik. Als kultureller Botschafter Dresdens und Sachsens pflegt und erschließt der Chor das musikalische Erbe der Region und macht es einem internationalen Publikum bekannt. Als prominentes Beispiel dafür steht die weltweit erste Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, die 2009 in Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag begonnen wurde; die Schütz-Johannespassion wurde 2016 mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch zahlreiche Werke anderer mitteldeutscher Meister wie Johann Adolph Hasse, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka hat der Chor in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Barockorchester und weiteren musikalischen Partnern wiederentdeckt, wiederaufgeführt und auf CD aufgenommen. Neben der Chorsinfonik aus Klassik und Romantik liegt ein weiterer Repertoire-Fokus auf anspruchsvollen A-cappella-Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, dazu zählt Musik von Johannes Brahms, Max Reger, Olivier Messiaen, Francis Poulenc, Arnold Schönberg und Herman Berlinski. Seit Jahren widmet sich der Dresdner Kammerchor intensiv der modernen und zeitgenössischen Musik: mit Uraufführungen, Erstaufführungen und eigenen Auftragswerken. Dieses Engagement vertiefen auch vielfältige Musikvermittlungs- und Nachwuchsprojekte. 2009 initiierten Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik, die 2018 zum vierten Mal stattfand. Für seine Verdienste um die zeitgenössische Chormusik wurde der Chor mit einem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Der Dresdner Kammerchor gastiert in Musikzentren und bei Festivals in ganz Europa – Tourneen führten die Sänger nach Indien, Taiwan, China, Mexiko, Südamerika und Südafrika. Zu den musikalischen Partnern gehörten bisher René Jacobs, Sir Roger Norrington, Ádám Fischer, Václav Luks, Stefan Parkman, Trevor Pinnock, Christoph Prégardien, Jos van Immerseel, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Riccardo Chailly und Reinhard Goebel sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, Anima Eterna Brugge, The Orchestra of the Age of Enlightenment, Concerto Köln und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seinen Wurzeln bleibt der Dresdner Kammerchor durch eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden verbunden.

Dresdner Kammerchor

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Dresdner Kreuzchor

Chöre

Dresdner Kreuzchor

Dresdner Kreuzchor

Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Seine Geschichte reicht bis zur Ersterwähnung der Stadt Dresden im frühen 13. Jahrhundert zurück. Eine der wichtigsten Aufgaben der Kruzianer ist auch nach 800 Jahren, in den liturgischen Diensten der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt zu singen. Hier tritt der Dresdner Kreuzchor in Vespern und Gottesdiensten auf und gibt regelmäßig Konzerte mit herausragenden Werken geistlicher Musik. Sie bilden den Kern des Repertoires und sind Ausdruck der christlich-humanistischen Prägung des Chores. Wesentliche künstlerische Partner sind neben bedeutenden Solisten die Dresdner Philharmonie und die Sächsische Staatskapelle Dresden. Der Dresdner Kreuzchor arbeitet aber auch mit Ensembles der Alten Musik wie dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammen. Das Repertoire des Dresdner Kreuzchores reicht von der Renaissance bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Sein umfangreiches künstlerisches Schaffen ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. Neben seiner prägenden Funktion für das musikalische Leben in Dresden geht der städtisch getragene Chor seit mehr als 100 Jahren auf Reisen durch Deutschland und über europäische Grenzen hinaus: bis nach Israel, Kanada, Japan, Südamerika, Korea, China und in die USA. Der Kreuzchor vertritt die sächsische Landeshauptstadt als ihre älteste Kulturinstitution auf nahezu allen Kontinenten und debütierte zuletzt beim Shanghai International Arts Festival und gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei den Salzburger Osterfestspielen. Auch solistisch werden die Chorsänger regelmäßig für Opernpartien engagiert. Die 130 Kruzianer besuchen bis zum Abitur das Evangelische Kreuzgymnasium, eine der ältesten Schulen Deutschlands. Zwei Drittel der Choristen wohnen im benachbarten Alumnat, dem Internat des Chores. Neben dem normalen Schulalltag erhalten die Sänger – im Alter zwischen neun und achtzehn Jahren – individuellen Gesangs- und Instrumentalunterricht. Die intensive Probenarbeit und der einzigartige Zauber des vergänglichen Knabenstimmenklangs bilden das Fundament für die internationale Berühmtheit des Dresdner Kreuzchores.

Dresdner Kreuzchor

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Dresdner Philharmonie

Orchester

Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstätte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt Masur, Chefdirigent in den von 1967 bis 1972, zählten zu seinen Vorgängern u.a. Paul van Kempen, Carl Schuricht, Heinz Bongartz, Herbert Kegel, Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos. Im romantischen Repertoire einen ganz eigenen »Dresdner Klang« bewahrt. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als auch für moderne Werke aus. Früh standen auch bedeutende Komponisten als Dirigenten an seinem Pult – von Brahms, Tschaikowski, Dvořák über Strauss bis zu Penderecki und Holliger. Bis heute spielen Uraufführungen eine wichtige Rolle in den Programmen des Orchesters. Gastspiele in den bedeutenden Konzertsälen weltweit zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Hochkarätig besetzte Bildungs- und Familienformate ergänzen das Angebot für junge Menschen; mit Probenbesuchen und Schulkonzerten werden bereits die jüngsten Konzertbesucher an die Welt der klassischen Musik herangeführt. Den musikalischen Spitzennachwuchs fördert das Orchester in der Kurt Masur Akademie, die in der vergangenen Saison ihren ersten Jahrgang aufgenommen hat. Von ihrem breiten Spektrum zeugt auch die seit 1937 gewachsene Diskographie der Philharmonie. Ein neuer CD-Zyklus unter der Leitung von Michael Sanderling, der beim Label Sony Classical erscheint, widmet sich sämtlichen Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven.

Dresdner Philharmonie

Dresdner Philharmonie

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Thomas Dunford

Instrumentalisten

Thomas Dunford

Thomas Dunford

Thomas Dunford

Thomas Dunford

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Barocklounge: Jean Rondeau Ball- und Brauhaus Watzke
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Elbland Philharmonie Sachsen

Orchester

Elbland Philharmonie Sachsen

Elbland Philharmonie Sachsen

Elbland Philharmonie Sachsen

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Mikko Franck

Dirigenten

Mikko Franck

Mikko Franck

Der 1979 in Helsinki geborene Dirigent begann seine Karriere im Alter von siebzehn Jahren. Seither stand er am Pult zahlreicher international führender Klangkörper, darunter das Israel Philharmonic Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra sowie das Orchestre National de France, und gastierte in den großen Konzert- und Opernhäusern weltweit. In den Jahren 2006 bis 2013 wirkte Mikko Franck als Generalmusikdirektor und seit 2007 zudem als Künstlerischer Leiter an der Finnischen Nationaloper. Seit September 2015 ist er Musikalischer Direktor des Orchestre Philharmonique de Radio France, mit welchem er bereits zahlreiche Tourneen durch Europa wie auch durch China und Südkorea unternahm. In der Spielzeit 2018/19 ist das Orchester unter seiner Leitung in Berlin, Bonn, Köln, Düsseldorf, Hannover, München und Wien zu erleben; im März 2019 führt eine Konzertreise die Musiker nach Spanien. Neben seiner Tätigkeit beim Orchestre Philharmonique de Radio France ist Mikko Franck seit September 2017 Erster Gastdirigent des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Zudem stand er als Gastdirigent dem Cleveland Orchestra (2017) und den Berliner Philharmonikern (2018) vor. Im Mai 2019 kehrt er an das Pult des Chicago Symphony Orchestra zurück. Als leidenschaftlicher Operndirigent leitete er eine Vielzahl von Produktionen an der Wiener Staatsoper, darunter Puccinis »La Bohème«, »Tosca« und »La fanciulla del West«, Strauss’ »Salome« und »Elektra«, Wagners »Lohengrin« und »Tristan und Isolde« sowie Korngolds »Die tote Stadt«. Im November dieses Jahres wird er Debussys »Pelléas et Mélisande« an der Semperoper dirigieren. Im Februar 2018 wurde Mikko Franck zum UNICEF-Botschafter ernannt.

Mikko Franck

Mikko Franck

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Richard Galliano

Instrumentalisten

Richard Galliano

Richard Galliano

»Galliano vollbringt das Kunststück, die Töne so leicht und luftig schweben zu lassen, dass man sich an einem Frühlingstag in einem französischen Straßencafé wähnt, während draußen die letzten Schneeflocken des Winters umherwirbeln.« (»Berliner Morgenpost«) Es gibt wenige Musiker, die sowohl die Praxis ihres eigenen Instrumentes als auch einen ganzen Musikstil erneuert und damit für viele Zuhörer erst wieder interessant gemacht haben. Für das Akkordeon und die mit ihm verbundene französische Musette-Tradition hat Richard Galliano dies geleistet – zunächst als Partner der Stars des französischen Chansons, dann als Pionier des Akkordeons im Jazz und schließlich als Schöpfer seines eigenen Stils – der »New Musette«. Seit mehreren Jahrzehnten Stammgast auf den großen internationalen Jazzfestivals, ist der Akkordeonist und Bandoneonist nun immer öfter auch im klassischen Konzertsaal zu hören und hat als Solist mit Klangkörpern wie dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de Lyon, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Zürcher Kammerorchester gearbeitet. Schon mit vier Jahren begann der 1950 in Cannes geborene Sohn eines aus Italien stammenden Akkordeonisten sein Instrument zu erforschen (vor einigen Jahren brachten Vater und Sohn ihre eigene preisgekrönte Unterrichtsmethode für Akkordeon heraus). Richard Gallianos vielfältige Musikstudien in jungen Jahren am Konservatorium in Nizza umfassten auch Tonsatz und Posaune. Während er mit dem Akkordeon schon auf Wettbewerben reüssierte, entdeckte Richard Galliano als Vierzehnjähriger den Jazz und begann, mangels Vorbildern weitgehend auf sich allein gestellt, das Gehörte auf das Akkordeon zu übertragen. 1973 lernte er in Paris Claude Nougaro kennen, der den jungen Musiker zum Arrangeur und Dirigenten seiner Gruppe machte. Auf zahlreichen Aufnahmen weiterer populärer französischer Künstler aus dieser Zeit, darunter Barbara, Charles Aznavour und Juliette Gréco, ist Richard Gallianos Akkordeon zu hören. Gleichzeitig suchte der Musiker stets die Nähe zum Jazz und spielte ab den 1980er Jahren mit großen Vertretern der Szene wie Chet Baker, Toots Thielemans und Ron Carter. Der Impuls für eine ganz neue Wendung seiner musikalischen Entwicklung kam von Astor Piazzolla. Als Solo-Bandeonist für ein Theaterprojekt arbeitete 1983 mit dem Schöpfer des Tango Nuevo. Astor Piazzolla ermutigte ihn, sich mit seiner musikalischen Herkunft zu beschäftigen und inspirierte ihn dadurch zur »New Musette«: Das 1991 erschienene gleichnamige Album, das in Quartettbesetzung seinen neuen, jazzmusikalisch geprägten Blick auf die französische Musette vorstellte, wurde zu einem großen Erfolg und trug ihm den renommierten »Prix Django Reinhardt« ein. Viele herausragende Alben folgten, darunter 1996 die auf der »Les Victoires de la Musique« ausgezeichnete Aufnahme »New York Tango« mit George Mraz, Al Foster und Biréli Lagrène sowie die 1997 mit Michel Portal eingespielte legendäre CD »Blow Up«. In festen Trio-Formationen trat Richard Galliano mit Daniel Humair und Jean-Francois Jenny-Clarke sowie später in New York mit Clarence Penn und Larry Grenadier auf. Daneben musizierte er immer wieder mit Musikern wie Jan Garbarek, Martial Solal, Hermeto Pascoal, Gary Burton, Gonzalo Rubalcaba, Charlie Haden und Wynton Marsalis. Vor allem seine eigenen Kompositionen und Musik von Astor Piazzolla präsentiert Richard Galliano seit Ende der 1990er Jahre in Arrangements für Orchester und Kammerensembles, dokumentiert unter anderem auf der 2003 erschienenen CD »Piazzolla Forever«. Bei der Deutschen Grammophon sind seit 2010 vier CDs herausgekommen: Mit seinem klassisch geprägten Sextett interpretierte Richard Galliano Musik von Johann Sebastian Bach; es folgte eine Quintett-Aufnahme mit Filmmusik von Nino Rota, an der unter anderem Trompeter Dave Douglas mitwirkte. Nach Musik von Antonio Vivaldi nahm Richard Galliano 2016 ein Mozart-Album auf, beides wieder in Sextett-Besetzung. Im Oktober 2017 erschien seine neueste CD »Aria« mit dem Organisten Thierry Escaich bei Jade Music.

Richard Galliano

Richard Galliano

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Richard Galliano New Jazz Musette Quartet GebäudeEnsemble Dt. Werkstätten Hellerau
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Valery Gergiev

Dirigenten

Valery Gergiev

Valery Gergiev

ist einer der Repräsentanten der St. Petersburger Dirigierschule. Im Jahre 1978 gab er mit Sergej Prokofjews »Krieg und Frieden« sein Debüt als Dirigent am Mariinsky-Theater. 1988 wurde Valery Gergiev zum Musikalischen Direktor des Orchesters des Mariinsky-Theaters und 1996 zu dessen Künstlerischem und General-Direktor ernannt. Unter seiner Leitung wurde es zur Tradition, anlässlich der Geburtstage bedeutender Komponisten Festivals zu veranstalten. In deren Rahmen wurden nicht nur weltbekannte Werke dargeboten, sondern auch Musik zum Klingen gebracht, die noch nie zuvor aufgeführt worden war. Dank Valery Gergievs Engagement wurden die Opern Richard Wagners nach langer Zeit wieder am Mariinsky-Theater inszeniert: 2003 fand hier eine Aufführung des kompletten »Ring des Nibelungen« statt. Es handelte sich um die erste vollständige russische »Ring«-Produktion nach fast einem Jahrhundert und die erste original deutsche Darbietung in Russland jemals. Unter Valery Gergievs Direktion entwickelte sich das Mariinsky-Theater zu einem immer größeren Theater- und Kozertkomplex, der weltweit seinesgleichen sucht. Die Projekte am Mariinsky-Theater umfassen u. a. Online- und Liveübertragungen sowie die Einrichtung eines Aufnahmestudios. Mit Valery Gergiev an der Spitze erreichte das Mariinsky-Orchester ein neues Niveau, indem es sich nicht nur Opern- und Ballettpartituren aneignete, sondern sich darüber hinaus ein umfassendes Repertoire sinfonischer Musik erschloss – Werke von Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Mahler, Prokofjew, Schostakowitsch und vieler anderer namhafter Komponisten. Valery Gergievs internationale Aktivitäten sind nicht weniger bedeutsam: Nach seinem Debüt an der Bayerischen Staatsoper (1991), am Covent Garden London (1993) und an der Metropolitan Opera (1994) arbeitet er auch weiterhin erfolgreich mit den weltweit größten Opernhäusern zusammen. Von 1995 bis 2008 war Valery Gergiev Erster Dirigent des Rotterdams Philharmonisch Orkest – bis heute ist er Ehrendirigent dieses Klangkörpers – und von 2007 bis 2015 war der Künstler Dirigent des London Symphony Orchestra. Seit Herbst 2015 hat er die Position des Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker und seit Sommer 2018 des Verbier Festival Orchestra inne. Valery Gergiev ist Gründer und Direktor herausragender internationaler Festivals, darunter Stars of the White Nights (seit 1993) und das Moscow Easter Festival (seit 2002). Seit 2011 ist er Direktor des Organisationskomitees des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs. Für seine musikalischen und öffentlichen Aktivitäten wurde Valery Gergiev bereits mit angesehenen staatlichen Auszeichnungen von Russland, Armenien, Bulgarien, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Frankreich und Japan geehrt.

Valery Gergiev

Valery Gergiev

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Chilly Gonzales

Instrumentalisten

Chilly Gonzales

Chilly Gonzales

ist ein kanadischer Pianist und Entertainer, der momentan in Europa lebt. Er ist sowohl für sein gefühlvolles Klavierspiel bekannt – welches auf seinen Alben »Solo Piano I« und »Solo Piano II« zur Geltung kommt – als auch für seine Performances und Kompositionen, mit denen auch andere herausragende Künstler bereits Preise gewannen. Gonzo, wie er von engen Mitarbeitern genannt wird, nähert sich dem Klavier zum einen aus den Bereichen Jazz und Klassik, zum anderen begegnet er dem Instrument mit der Gesinnung eines Rappers. Chilly Gonzales hält mit einem Konzert, das sich über 27 Stunden erstreckte, einen Weltrekord. Er arbeitet u.a. mit Jarvis Cocker, Feist und Drake zusammen. Mit »Never Stop« komponierte Chilly Gonzales einen internationalen Hit zum Start der iPad 2-Kampagne von Apple. Im Jahr 2014 gewann der Künstler einen Grammy für seine Mitarbeit an einem Album der Musikgruppe Daft Punk und veröffentlichte den vielverkauften Band »Re-Introduction Etude« mit einfachen Klavierstücken. In seinem jüngsten Album »Chambers« widmete sich Chilly Gonzales einer modernen Herangehensweise an Kammermusik. In dieser Saison ist der Künstler auf unterschiedlichen Bühnen mit Stücken seines Zyklus »Solo Piano« zu erleben. Er wird von der Cellistin Stella Le Page und dem Schlagzeuger Joe Flory begleitet und bindet in die Konzerte seine einzigartig dargebotenen Überlegungen zur Wirkung von Musik ein.

Chilly Gonzales

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Chilly Gonzales Kulturpalast (Konzertsaal)
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Mirga Gražinytė-Tyla

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Mirga Gražinytė-Tyla

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Hélène Grimaud

Instrumentalisten

Hélène Grimaud

Hélène Grimaud

ist nicht nur eine leidenschaftliche Pianistin, die ihr Instrument mit starkem poetischem Ausdruck und unvergleichlichem technischem Können spielt, sie zeichnet sich ebenso als engagierte Naturschützerin, als mitfühlende Menschenrechtlerin und als Buchautorin aus. 1969 in Aix-en-Provence geboren, studierte sie bei Jacqueline Courtin am dortigen Konservatorium und anschließend bei Pierre Barbizet in Marseille. Im Alter von nur 13 Jahren wurde sie am Pariser Conservatoire angenommen, wo sie schon drei Jahre später 1985 den Ersten Preis im Fach Klavier erhielt. Weiteren Unterricht nahm sie bei György Sándor und Leon Fleisher. 1987 gab sie ihr erfolgreiches erstes Rezital in Tokio und in demselben Jahr lud sie der Dirigent Daniel Barenboim ein, mit dem Orchestre de Paris aufzutreten. Dies war der Beginn von Hélène Grimauds glanzvoller Karriere. Sie ist gekennzeichnet durch Konzerte mit internationalen Spitzenorchestern und berühmten Dirigenten wie den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado oder den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur. Darüber hinaus gründete Hélène Grimaud das Wolf Conservation Center in Upper New York State. Ihre Liebe zu dieser gefährdeten Art begann mit der zufälligen Begegnung mit einem Wolf in Nordflorida. Sie führte zu dem Entschluss, ein Zentrum für Umwelterziehung ins Leben zu rufen. Des Weiteren ist Hélène Grimaud Mitglied der Organisation »Musicians for Human Rights«, eines weltumspannenden Netzwerks von Musikern und anderen in der Musikbranche Tätigen, das sich für Menschenrechte und sozialen Wandel einsetzt. Hélène Grimaud schrieb außerdem drei Bücher, die in verschiedenen Sprachen erschienen sind. Dennoch ist es stets das gedankenvolle, einfühlsame und ausdrucksstarke Musizieren, mit dem die Pianistin die Gefühle der Menschen am besten erreicht. Als Konzertsolistin und als engagierte Kammermusikerin tritt sie regelmäßig bei den renommiertesten Festivals und kulturellen Veranstaltungen auf. Zu ihren musikalischen Partnern zählen so unterschiedliche Musiker wie Sol Gabetta, Rolando Villazón, Jan Vogler, Truls Mørk, Clemens Hagen und die Gebrüder Capuçon. Ihr außerordentlicher und wegweisender Beitrag zur Welt der klassischen Musik wurde von der französischen Regierung gewürdigt, als sie im Rang eines Ritters in die Ehrenlegion aufgenommen wurde und damit den höchsten Verdienstorden Frankreichs erhielt. Hélène Grimaud ist seit 2002 Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon. Ihre Aufnahmen erhielten begeisterte Kritiken und viele Auszeichnungen wie den »Choc du Monde de la musique«, den »Diapason d’Or«, den »Grand Prix du disque«, den »Record Academy Prize« (Tokio), den »Midem Classic Award« und den »ECHO Klassik«. Hélène Grimauds jüngstes Album –»Memory« – kam im September 2018 heraus. Sie geht darin der Frage nach, wie Musik die Vergangenheit wieder zum Leben erwecken kann, und spielt dazu eine Reihe flüchtiger Miniaturen von Frédéric Chopin, Claude Debussy, Erik Satie und Valentin Silvestrov, die der Pianistin zufolge »Stimmungen vager Erinnerung heraufbeschwören, ein Trugbild von dem, was war – oder was hätte sein können«. In der Saison 2018/19 gibt sie eine Reihe von Rezitals, u. a. in Japan, Südkorea, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und den USA. Zu den Höhepunkten ihrer vergangenen Saison gehört eine Residency beim Gothenburg Symphony Orchestra. Außerdem wirkte sie in Luzern, Ludwigshafen und Paris in dem Multimedia-Projekt »Woodlands and beyond...« mit, das Klavierwerke von Komponisten der Romantik und des Impressionismus mit Bildern aus »Woodlands« verbindet – dem neuesten Buch ihres Partners, des Fotografen Mat Hennek. Das Projekt wurde erstmals im April 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie vorgestellt.

Hélène Grimaud

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Wolfgang Haffner

Instrumentalisten

Wolfgang Haffner

Wolfgang Haffner

1965 als Sohn eines Kirchenmusikdirektors im fränkischen Wunsiedel geboren, machte Wolfgang Haffner früh Karriere: Er war erst achtzehn Jahre alt und praktisch Autodidakt, als ihn Deutschlands damals wohl berühmtester Jazzmusiker Albert Mangelsdorff zum Mitglied seiner Band auserkor. Heute ist Wolfgang Haffner wohl der national und international bekannteste deutsche Schlagzeuger; er spielte mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzer – und das generationenübergreifend von Mangelsdorff bis Till Brönner, von Klaus Doldinger bis Michael Wollny. Darüber hinaus arbeitete er mit Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker, Jan Garbarek, Nils Landgren oder Lars Danielsson zusammen. Wegen seines dynamischen und immer im Dienste der Musik stehenden Spiels ist Wolfgang Haffner nicht nur im Jazz, sondern ebenso im Rock, Pop und Crossover einer der gefragtesten Begleiter. So war er beispielsweise der »First Call Drummer« von Künstlern wie der Band Die Fantastischen Vier, Konstatin Wecker, Nightmares on Wax oder Thomas Quasthoff. Außerdem ist Wolfgang Haffner ein geschätzter Produzent: zuletzt war er in dieser Funktion u.a. für Max Mutzkes Erfolgsalbum »Durch Einander« und die isländische Fusion-Band »Mezzoforte« tätig. Mindestens genauso erfolgreich wie als Begleiter ist Wolfgang Haffner als Komponist, Bandleader und Produzent seiner eigenen Projekte. Sein 2006 erschienenes ACT Debüt »Shapes« wurde europaweit gefeiert und mit dem »German Jazz Award« ausgezeichnet. Für sein Album »Round Silence« erhielt der Künstler 2010 den »ECHO Jazz« und 2011 den »Bayerischen Kulturpreis«. Mit »Heart of the Matter« (2012) setzte Wolfgang Haffner den mit den Vorgängeralben eingeschlagenen Weg konsequent fort – zusammen mit Musikern wie Götz Alsmann, Till Brönner, Thomas Quasthoff und Sting-Gitarrist Dominic Miller. Im Jahr 2014 wurde Wolfgang Haffner mit dem großen »Kulturpreis der Stadt Nürnberg« ausgezeichnet. Sein Album »Kind of Cool« (Veröffentlichung am 27.2.2015) markiert einen stilistischen Wendepunkt seiner eigenen Musik: flirteten seine bisherigen Alben heftig mit Pop und elektronischer Musik, bewegt sich »Kind of Cool« nun ganz zwischen der Tradition und Moderne des akustischen Jazz und enthält u.a. Elemente des Cool Jazz, des Great American Songbook bis hin zu zahlreichen Eigenkompositionen von Wolfgang Haffner. Dieser wird begleitet von einer hochkarätig besetzten Jazzband, bestehend aus Jan Lundgren (Piano), Dan Berglund (Bass), Christopher Dell (Vibraphon), Dusko Goykovich (Trompete), Jukka Perko (Saxofon) und den prominenten Gästen Nils Landgren (Posaune), Max Mutzke (Gesang), Frank Chastenier (Piano) und Christian von Kaphengst (Bass). Das ausverkaufte Konzert »Kind Of Cool« am 9.12.2014 im Rahmen der umjubelten Reihe »Jazz at Berlin Philharmonic« bildete den Startschuss für ein neues Kapitel in Haffners eindrucksvoller Karriere.

Wolfgang Haffner

Wolfgang Haffner

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Hagen Quartett

Ensembles

Hagen Quartett

Hagen Quartett

Nach Konzerten der »vier Weltklassestreicher aus Salzburg« (»Hamburger Abendblatt«) herrscht »nahezu minutenlang absolute Stille im Bewusstsein, Außergewöhnliches erlebt zu haben.« So beschreibt es die Presse. Gemein ist allen Zuhörern »einzig der Wunsch: Es möge nie zu Ende gehen.« Und so verspricht die Saison 2018/2019 neuen Hörgenuss und »unvergessliche […] Sternstunden der Musik« (»DrehPunktKultur«) mit einem Repertoireschwerpunkt um Franz Schubert. Dazu wird das Hagen Quartett vor allem Schostakowitsch, aber auch Beethoven, Dvořák und Schumann in all ihren klangfarblichen Schattierungen beleuchten und in ihrer komprimierten Tiefe ausloten. Sein Weg führt das Hagen Quartett auch in dieser Saison wieder ins Concertgebouw Amsterdam, in die Wigmore Hall London, zudem nach Brüssel, Hamburg, Köln, Paris und Berlin, um nur einige der Stationen zu nennen. Sie sind ebenso wieder bei den Salzburger Festspielen und bei der Schubertiade Hohenems zu Gast. In Asien steht eine Tournee an mit Konzerten in Tokyo und Fukushima sowie in China, Macao und Taiwan. Das Hagen Quartett wird in die Vereinigten Staaten reisen und in der Carnegie Hall New York, in Baltimore, Cincinnati, Indianapolis und Philadelphia auftreten. Für ihr Album mit Mozarts Streichquartetten KV 387 und KV 458 wurde das Hagen Quartett mit dem »Diapason d'Or« und dem »Choc« vom »Classica«–Magazin in Frankreich ausgezeichnet sowie 2016 in Deutschland mit dem »ECHO Klassik« in der Kategorie »Beste Kammermusikeinspielung mit Musik bis einschließlich des 17./18. Jahrhunderts« geehrt. Das Hagen Quartett beging 2011 sein 30-jähriges Jubiläum mit zwei von der Presse gefeierten Aufnahmen (myrios classics) mit Werken von Mozart, Webern, Beethoven, Grieg und dem Brahms Klarinettenquintett mit Jörg Widmann. Dazu wurde den Künstlern ein »ECHO Klassik« in der Kategorie »Ensemble des Jahres« verliehen. Seit 2012 ist das Hagen Quartett Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses. Die beispiellose, bereits dreieinhalb Jahrzehnte andauernde Karriere des Hagen Quartetts begann 1981. Die ersten Jahre waren geprägt von Wettbewerbserfolgen und einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Innerhalb der zwanzigjährigen Zusammenarbeit entstanden etwa 45 CD-Einspielungen, die von der Erarbeitung eines umfassenden Quartettrepertoires zeugen, woraus sich wiederum das unverwechselbare Profil des Hagen Quartetts entwickelte. Dabei ist dem Ensemble die Zusammenarbeit mit Künstlerpersönlichkeiten wie Nikolaus Harnoncourt (†) und György Kurtág ebenso wichtig, wie gemeinsame Konzertauftritte mit Maurizio Pollini, Mitsuko Uchida, Sabine Meyer, Krystian Zimerman, Heinrich Schiff (†) oder Jörg Widmann. Das Konzertrepertoire und die Diskografie des Quartetts bestehen aus reizvollen und intelligent kombinierten Programmen, die von Werken der frühen Epochen über Haydn bis Kurtág die gesamte Geschichte des Streichquartetts umfassen. Das Hagen Quartett pflegt und vertieft den Kontakt mit Komponistinnen und Komponisten seiner Generation, sei es mit der Aufführung von bereits bestehenden, oder mit der Bestellung und Uraufführung von neuen Werken. Für eine Vielzahl junger Streichquartette ist das Hagen Quartett Vorbild in Bezug auf Klangqualität, stilistische Vielfalt, Zusammenspiel und der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Musik und den Komponisten ihres Genres. Als Lehrer und Mentoren am Salzburger Mozarteum, der Hochschule Basel und bei internationalen Meisterkursen geben die Künstler diesen großen Erfahrungsschatz an ihre jüngeren Kollegen weiter. Das Hagen Quartett spielt auf alten italienischen Meisterinstrumenten.

Hagen Quartett

Hagen Quartett

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Hagen Quartett Palais im Großen Garten
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Hilary Hahn

Instrumentalisten

Hilary Hahn

Hilary Hahn

Die dreifache »Grammy Award«-Gewinnerin Hilary Hahn wird gefeiert für ihre Virtuosität, ihre ausdrucksstarken Interpretationen und kreativen Programmkonzeptionen. Mit ihrer dynamischen Art des Musizierens und ihrem Anliegen, ihre musikalischen Erlebnisse mit einer weltweiten Gemeinschaft zu teilen, hat die Geigerin eine große Fangemeinde um sich versammelt. Hilary Hahns Repertoire fußt auf der traditionellen Geigenliteratur, erkundet aber auch intensiv Neuland. Während der letzten beiden Spielzeiten hat sie auf Recital-Tourneen durch die USA, Europa und Japan sechs neue Partiten für Solovioline des Komponisten Antón García Abril uraufgeführt. Hilary Hahn erhielt ihre ersten Geigenstunden im Rahmen des Suzuki-Programms des Peabody Institute in ihrer Heimatstadt Baltimore im Alter von drei Jahren. Mit fünf Jahren begann ihr Unterricht bei Klara Berkovich. Als Zehnjährige wurde sie am Curtis Institute of Music angenommen, wo sie bei Jascha Brodsky studierte, einem Schüler von Eugène Ysaÿe und Efrem Zimbalist. Hilary Hahn veröffentlichte 16 Alben bei Deutsche Grammophon und Sony. Hinzu kommen drei DVDs, ein für den »Oscar« nominierter Filmsoundtrack (»The Village«), eine preisgekrönte Aufnahme für Kinder und mehrere Anthologien. Ihr breites Repertoire umfasst u. a. Bach, Strawinsky, Elgar, Beethoven, Vaughan Williams, Mozart, Schönberg, Paganini, Spohr, Barber, Bernstein, Ives, Higdon und Tschaikowsky. Ihre Aufnahmen haben sämtliche Kritikerpreise der internationalen Presse erhalten und waren ebenso erfolgreich beim Publikum. Hahn schreibt gern und postet seit zwei Jahrzehnten Tagebucheinträge auf ihrer Website oder veröffentlicht Artikel in gängigen Publikationen. Auf ihrem YouTube-Kanal interviewt sie Kollegen zu deren musikalischen Erlebnissen. Ihr Geigenkasten berichtet vom Leben als Reisegefährte auf Twitter und Instagram. 2001 kürte die Zeitschrift »Times« sie zu »Amerikas bester klassischer Nachwuchsmusikerin«. Sie wirkte auch bei mehreren nicht klassischen Produktionen mit, beispielsweise bei zwei Alben der Alt-Rock Band ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead, bei dem Album »Grand Forks« von Tom Brosseau und auf einer Tournee mit dem Folk-Rock-Sänger/Songwriter Josh Ritter.

Hilary Hahn

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Barbara Hannigan

Sänger/innen

Barbara Hannigan

Barbara Hannigan

Die Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan verkörpert die Musik mit einer unvergleichlichen dramatischen Sensibilität und ist eine Künstlerin von einzigartiger Kreativität. Sie hat mit Regisseuren und Dirigenten wie Christoph Marthaler, Sir Simon Rattle, Sasha Waltz, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, David Zinman, Sir Antonio Pappano, Katie Mitchell und Kirill Petrenko zusammengearbeitet. Als Sängerin wie auch als Dirigentin beweist die kanadische Musikerin eine tiefe Hingabe zur Musik unserer Zeit und hat mehr als 85 Uraufführungen realisiert von Komponisten wie Pierre Boulez, Henri Dutilleux, György Ligeti, Karlheinz Stockhausen, Pascal Dusapin, Brett Dean, George Benjamin und Hans Abrahamsen. Zu den Orchestern mit denen sie regelmäßig zu erleben ist gehören u.a. die Berliner und Münchner Philharmoniker, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Mahler Chamber Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Swedish Radio Symphony Orchestra und das Orchestre Philharmonique de Radio France. 2018 präsentiert das von Barbara Hannigan ins Leben gerufen Mentoring-Programm »Equilibrium Young Artists« mit Aufführungen von Mozarts Requiem, Strawinskys »Pulcinella« und »The Rake’s Progress« seine ersten Produktionen unter ihrer Leitung, die sie zur Philharmonie de Paris, zum Concertgebouw in Amsterdam, zum Konzerthaus Dortmund, zu den Dresdner Musikfestspielen und zur Elbphilharmonie Hamburg führen. Zudem ist die Künstlerin 2019 Künstlerische Leiterin des renommierten Ojai Festival in Kalifornien und ab der Spielzeit 2019/20 Principal Guest Conductor des Gothenburg Symphony in Schweden. Hannigans erstes Album als Sängerin und Dirigentin, »Crazy Girl Crazy« wurde mit einem »Grammy Award«, einem »OPUS KLASSIK«, einem »Klara Award« und einem »JUNO Award« ausgezeichnet. Des Weiteren wurde sie vom Magazin »Opernwelt« als Sängerin des Jahres (2013), vom »Syndicat de la Presse Francaise« als Musikalische Persönlichkeit des Jahres (2012), mit dem Ehrenpreis des »Preises der Deutschen Schallplattenkritik« und dem »Rolf Schock Prize« prämiert. Sie hält Ehrendoktorwürden der University of Toronto und der Mt Allison University und wurde 2016 mit dem »Order of Canada« geehrt.

Barbara Hannigan

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Wolfgang Hentrich

Dirigenten

Wolfgang Hentrich

Wolfgang Hentrich

studierte bei Gudrun Schröter und Gustav Schmahl in Dresden. Von 1987 bis 1996 war er Erster Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, bevor er 1996 Koordinierter Konzertmeister der Dresdner Philharmonie wurde. Mit dem Orchester spielte er mehrfach als Solist – zahlreiche CD-Aufnahmen bezeugen sein musikalisches Schaffen. Er ist Leiter des Philharmonischen Kammerorchesters, Primarius des Dresdner Streichquintetts sowie des Carus Ensembles Dresden und leitet seit 2013 die Deutsche Streicherphilharmonie. 2002 gründete er mit musikbegeisterten Laien das Fördervereinsorchester der Dresdner Philharmonie, dessen Dirigent er seitdem ist. Wolfgang Hentrich hat eine Professur an der Dresdner Musikhochschule inne. Er spielt eine Violine des Venezianers Sanctus Seraphin aus dem Jahre 1725, die ihm der Förderverein der Dresdner Philharmonie zur Verfügung gestellt hat.

Wolfgang Hentrich

Wolfgang Hentrich

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Dominique Horwitz

Sonstige

Dominique Horwitz

Dominique Horwitz

wurde 1957 in Paris geboren und wuchs in der französischen Metropole auf. 1971 zog seine Familie nach Berlin, wo er das Französische Gymnasium besuchte. Durch die Empfehlung eines Freundes stand er mit neunzehn Jahren das erste Mal für das Fernsehen vor der Kamera, nur wenig später gab er als Leo Singer in Peter Lilienthals preisgekröntem Film »David« sein Debüt auf der großen Leinwand. 1978 legte Horwitz für ein Jahr ein kabarettistisches Zwischenspiel im Berliner CaDeWe (Cabaret des Westens) ein, gefolgt von einem Engagement am Zimmertheater Tübingen von 1979 bis 1983. 1985 war er am Bayerischen Staatsschauspiel in München unter Vertrag und von 1985 bis 1988 auch am Thalia Theater Hamburg. Dieter Wedel holte ihn für »Der große Bellheim« wieder vor die Kamera, wo ihm 1993 mit der Hauptrolle in Joseph Vilsmaiers »Stalingrad« endgültig der internationale Durchbruch gelang. Seither ist er in vielen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen und dabei der Bühne gleichermaßen treu geblieben. Er spielte u.a. in »The Black Rider« in der Regie von Robert Wilson, in der »Dreigroschenoper« in der Regie von Katharina Thalbach und in »Mondlicht« von Harold Pinter in der Regie von Peter Zadek. 2015 feierte er einen großen Erfolg in der Titelrolle von Schillers »Wallenstein« (Regie: Hasko Weber) am Nationaltheater Weimar. Mit Jacques Brels Chansons aufgewachsen, entschloss sich Dominique Horwitz 1984 einen Abend mit Liedern des großen Chansonniers zusammenzustellen und zu präsentieren. Seine erfolgreichen Auftritte als Tenor brachten Dominique Horwitz Kritiken ein, die sagten, seine Interpretation sei besser als die von Brel selbst. Im Frühjahr 2017 war »Horwitz singt Brel« erstmals im Wiener Musikverein zu erleben. Sein ausgeprägtes Gespür für Musik macht Dominique Horwitz zu einem der gefragtesten Künstler des musikalisch-literarischen Genres: Ob Strawinskys »Die Geschichte vom Soldaten«, Beethovens »Egmont«, Mendelssohns »Ein Sommernachtstraum« oder der Waljäger Ahab aus der gleichnamigen sinfonischen Bühnen-Parabel nach Melville – Horwitz singt, spielt und spricht die Figuren dieser Abende mit unvergleichlicher Intensität. Zu den Künstlern, mit denen Dominique Horwitz bei vielfältigen Gelegenheiten zusammenarbeitet, zählen Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Christoph Eschenbach oder Isabelle Faust. Zahlreiche der Werke hat Dominique Horwitz zudem auf CD eingespielt, darunter die Melodramen »Antigone«, »Athalia« und »Oedipus« von Mendelssohn-Bartholdy mit dem MDR-Sinfonieorchester, sowie »Die Geschichte vom Soldaten« mit Solisten der Berliner Philharmoniker. Im Januar 2012 gab Horwitz sein Opernregie-Debüt mit Webers »Freischütz« am Theater Erfurt und 2018 inszenierte er die Operettenrevue »Moskau, Tscherjomuschki« am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. 2015 trat er mit dem Kriminalroman »Tod in Weimar« erstmals als Autor in Erscheinung. Dominique Horwitz wurde 1992 mit dem »Goldenen Löwen« in der Kategorie »Bester Darsteller« ausgezeichnet und erhielt 2002 für sein Brel Chanson Programm den »Mephisto«-Preis.

Dominique Horwitz

Dominique Horwitz

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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Jakub Hrůša

Dirigenten

Jakub Hrůša

Jakub Hrůša

ist seit September 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Er ist damit der fünfte Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters. Darüber hinaus ist der in Brno in der Tschechischen Republik geborene Musiker Erster Gastdirigent des Philharmonia Orchestra und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra sowie Ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Von 2009 bis 2015 war er Musikdirektor und Chefdirigent der PKF-Prague Philharmonia. Regelmäßig ist er auch bei den bedeutendsten Orchestern der Welt zu Gast. Künstlerische Höhepunkte der jüngsten Zeit waren seine Debüts beim Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia, der Filarmonica della Scala, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Boston Symphony und dem Chicago Symphony, Auftritte bei den »Bohemian Legends« und »The Mighty Five« – zwei Konzertserien des Philharmonia Orchestra –, sowie Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem DSO Berlin und dem Los Angeles Philharmonic. In der Saison 2017/2018 debütierte er beim San Francisco Symphony und den Münchner Philharmonikern. Als Operndirigent ist er regelmäßig beim Glyndebourne Festival zu erleben und war drei Jahre lang Music Director von »Glyndebourne on Tour«. Er leitete Produktionen an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris, der Alten Oper Frankfurt, der Finnischen Nationaloper, der Königlichen Dänischen Oper und am Prager Nationaltheater. 2017/2018 war er erneut an der Pariser Oper sowie am Royal Opera House Covent Garden in London zu erleben. Er hat zahlreiche CDs veröffentlicht. Mit den Bamberger Symphonikern führt er die Partnerschaft mit dem Label Tudor fort. Jakub Hrůša studierte Dirigieren an der Akademie der musischen Künste Prag. Er ist Präsident des International Martinů Circle. 2015 erhielt er den »Sir-Charles-Mackerras-Preis«.

Jakub Hrůša

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Michael Hurshell

Dirigenten

Michael Hurshell

Michael Hurshell

kommt aus den USA, wo er an der Brown University Klavier und Komposition studierte; danach folgte sein Dirigentenstudium in Wien. Als Operndirigent leitete er Europatourneen von Werken Mozarts, Verdis und Puccinis. Als Gast an der Deutschen Oper am Rhein dirigierte er Richard Strauss’ »Ariadne«, Mozarts »Così fan tutte« und Verdis »Rigoletto« in Düsseldorf und Duisburg. Von 1998 bis 2006 war er regelmäßiger Gastdirigent der Slowakischen Philharmonie, mit der CD-Einspielungen von Werken Wagners, Liszts, Mussorgskis und Tschaikowskis vorliegen. Mit diesem Klangkörper gastierte er 2004 auch in Deutschland, wo ein Programm mit Werken vertriebener Komponisten (Franz Waxman, Erich Wolfgang Korngold, Miklós Rózsa, Max Steiner) beim sächsischen Dreiklang-Festival zur Aufführung kam. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie ging er mit Bruckners 9. Sinfonie auf eine von der Presse gefeierte Tournee durch Nordrhein-Westfalen. Ebenso widmet sich Michael Hurshell dem zeitgenössischen Repertoire: bei der EXPO in Hannover dirigierte er die Warschauer Nationalphilharmonie zur Uraufführung von Krzysztof Pendereckis »Music for Marimba, Recorders and Orchestra«. Überregionales Echo beim Publikum und in den Medien fand die »Bach-Metropolis Transformation«, die 2005 mit Musikern des Dresdner Hochschulorchesters u.a. in Dresden aufgeführt wurde. Michael Hurshell begleitete bereits namhafte Solisten wie Gustav Rivinius, Wolfgang Bauer und Jenő Jandó. Seit 2002 hat er einen Lehrauftrag für Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Carl Maria von Weber Dresden inne und seit 2008 ist er Dozent an der Technischen Universität Dresden, wo er musikwissenschaftliche Vorlesungen und Seminare gibt. Im November 2007 übernahm Michael Hurshell die Künstlerische Leitung der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden, mit der er inzwischen in Deutschland, Frankreich, Polen und Israel konzertierte. Im September 2009 wurde er zum wissenschaftlichen Kurator der Richard-Wagner-Stätten Graupa berufen. Die von ihm konzipierte multimediale Dauerausstellung hat sich seit der Eröffnung im Januar 2013 zum Publikumsmagneten entwickelt.

Michael Hurshell

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Intrada Vokalensemble

Chöre

Intrada Vokalensemble

Intrada Vokalensemble

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Intrada Vokalensemble Annenkirche
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Jazzrausch Bigband

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Jazzrausch Bigband

Jazzrausch Bigband

ist die weltweit erste Resident-Bigband eines international renommierten Technoclubs. Mit ihren außergewöhnlichen Programmen erspielten sich die Münchner*innen in den vergangenen vier Jahren ein begeistertes Publikum für kreative und technoide Musik. Ihr Konzertplan umfasst jährlich über 100 Auftritte und führte sie bereits ins Lincoln Center nach New York City, die Philharmonie in München, zum XJAZZ Festival nach Berlin und zum Festival da Jazz in St. Moritz. Bei ihren Bigband-Techno-Shows kommt es zu einer musikalischen Kernschmelze, bei der die Kreativität und Klangvielfalt einer Bigband auf die wirkungsvolle Klarheit eines Technoclubs trifft – immer überraschend, immer tanzbar! Mit »Dancing Wittgenstein« präsentiert die Jazzrausch Bigband ihr fünftes Technoprogramm. Komponiert wurde es von Laptop-Musiker Leonhard Kuhn, produziert von Bandleader und Posaunist Roman Sladek.

Jazzrausch Bigband

Jazzrausch Bigband

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Johannes Motschmann Trio

Ensembles

Johannes Motschmann Trio

Johannes Motschmann Trio

Mit der Premiere der »Electric Fields« in der Berghain Kantine startete das Trio im Jahr 2016 seine Mission: Elektronische Musik mit Originalinstrumenten so auf die Bühne zu bringen, dass alle Sounds live generiert werden. Mit einem riesigen Arsenal von analogen Synthesizern, E-Pianos und einem komplexen Multpercussion-Setup reisen Johannes Motschmann, Boris Bolles und David Panzl zwischen den Welten und treten in Clubs sowie in klassischen Konzertsälen gleichermaßen auf. »Electric Fields« ist ein Soundtrack, der von leisen Klavierklängen bis zu harten polymetrischen Beats reicht. Ambient- und Dronesounds wechseln sich mit orchestral anmutenden Passagen ab. Mit einem alten Wurlitzerpiano, das Johannes Motschmann und Boris Bolles im Keller ihres Studentenwohnheims aufgetan hatten, begann die Suche nach immer neuen Instrumenten, die den elektrischen Feldern Jahre später Klang und Gestalt gegeben haben. Im Zentrum stehen die Klänge des Wurlitzerpianos und der CP-70, die mit Bassklängen von Moog Prodigy und MS-20 das harmonische Fundament bilden. Ein gewisser retrospektiver Sound entsteht dadurch, dass fast alle Instrumente aus den 70er- und 80er-Jahren stammen. David erweckt Rhythmen zum Leben, die vorab auf Drumcomputern konzipiert wurden und taucht sie in ein neues Licht, während Boris Bolles mit der Violine immer wieder einen zerbrechlichen Klang findet, der die Rhythmen und Pattern in sphärische Sounds führt. Alles was maschinengesteuert war, liegt nun wieder in den Händen der drei klassisch ausgebildeten Musiker, die mit hoher Präzision Johannes Motschmanns akribisch ausnotierte Kompositionen so sinfonisch klingen lassen, als würde man nicht einem elektroakustischen Trio sondern einem ganzen Orchester zuhören.

Johannes Motschmann studierte Komposition bei Wolfgang Rihm und Hanspeter Kyburz, außerdem Klavier und Elektronische Musik. Er lebt als freischaffender Komponist in Berlin. Zu den Interpreten seiner Musik zählen u. a. das Ensemble Modern, NDR Radiophilharmonie, SWR Symphonieorchester und die Klassikband Spark. Johannes Motschmanns Musik wird bei Pop- und Klassikfestivals gleichermaßen aufgeführt: von den Klangspuren Schwaz über das Beethovenfest Bonn oder das Schleswig-Holstein Musik Festival bis hin zu La Folle Journée, dem Reeperbahn Festival, oder der Yellow Lounge im Berghain.

Der Multipercussionist David Panzl wurde 1985 in Salzburg geboren. Er studierte Schlagzeug am Wiener Konservatorium und Marimbafon an der Toho Gakuen of Music in Tokio. Er ist weltweit als Solist unterwegs, gibt Meisterkurse und unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Boris-Alexander Bolles ist Tonmeister und Diplom-Ingenieur. Er studierte zunächst Elektro- und Informationstechnik an der Universität Karlsruhe und der University of Western Australia in Perth. Danach durchlief er das Tonmeisterstudium am Erich-Thienhaus-Institut in Detmold; dort ist er Übungsleiter im Fach Digitale Audiotechnik. Als ausgebildeter Bariton tritt er regelmäßig mit A-cappella-Ensembles und solistisch auf. Bei den »Electric Fields« agiert er im Studio als Produzent sowie live als Klangregisseur und Instrumentalist für Elektronik und Violine.

Johannes Motschmann Trio

Johannes Motschmann Trio

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Classical Beats: Johannes Motschmann Trio Reithalle Dresden – Straße E®
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Matthias Jung

Dirigenten

Matthias Jung

Matthias Jung

wurde 1964 in Magdeburg geboren und begann seine musikalische Ausbildung an der Spezialschule für Musik und im Rundfunkjugendchor Wernigerode. Es folgten Studien im Fach Chor- und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar. Dort gründete er das erfolgreiche Vocal Consort Weimar. Er wurde an zwei renommierte deutsche Knabenchöre verpflichtet: zunächst an den Tölzer Knabenchor, danach an den Dresdner Kreuzchor. 1994–1996 wirkte er als amtierender Kreuzkantor und produzierte währenddessen im Rahmen eines Exklusivvertrages mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Zahlreiche Werke der mitteldeutschen Musiklandschaft, insbesondere der Dresdner Hofkirchenmusik sowie Kompositionen aus den Beständen der Fürsten- und Landesschule St. Augustin Grimma, wurden durch ihn erschlossen und neu aufgeführt. Mit gleichem Engagement setzt sich Matthias Jung für die Pflege zeitgenössischer Vokalmusik ein. Eine Reihe von Werken lebender Komponisten wurde von ihm uraufgeführt. Mit der Etablierung der jährlichen »Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e. V.« seit 2010 stehen verstärkt Chorwerke der Romantik auf seinen Konzertplänen. Neben dem dresdner motettenchor und dem Knabenchor Dresden leitet er das Sächsische Vocalensemble. Renommierte Ensembles verpflichteten ihn, so die Rundfunkchöre Berlin, Hamburg und Köln oder das Biwako Hall Vocal Ensemble (Japan). Er gastierte erfolgreich in Europa, den USA und Japan und ist ein gefragter Juror. Seine zahlreichen CD-Produktionen wurden u. a. mit dem »Cannes Classical Award« und dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Matthias Jung ist ebenfalls Preisträger des »Förderpreis für Kunst und Kultur der Landeshauptstadt Dresden.«

Matthias Jung

Matthias Jung

Lucas und Artuhr Jussen

Instrumentalisten

Lucas und Arthur Jussen

Lucas und Arthur Jussen

»Es ist, als würde man zwei BMW gleichzeitig fahren«, meinte der Dirigent Michael Schønwandt nach einem Dirigat mit den beiden holländischen Brüdern Lucas und Arthur Jussen. Ungeachtet ihrer Jugend sorgen die beiden Pianisten längst international für Furore und werden von Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert. Sie waren wiederholt bei den großen holländischen Orchestern zu Gast: Konzerteinladungen führten die Brüder u.a. zum Mariinsky Orchestra, dem Dallas Symphony Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Shanghai Symphony Orchestra, zur Camerata Salzburg und der Academy of St Martin in the Fields. Hierbei arbeiteten sie mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Jukka-Pekka Saraste und Jaap van Zweden. Zum Auftakt der Spielzeit 2018/2019 geben Lucas und Arthur Jussen ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Unmittelbar danach sind sie als Gastgeber des traditionellen Prinsengrachtconcert – des bedeutendsten Klassikevents des Sommers in den Niederlanden – auf den Kanälen Amsterdams zu erleben. Weitere Engagements führen sie zum City of Birmingham Symphony Orchestra, zum Dänischen Radio-Sinfonieorchester, zum Vancouver Symphony Orchestra, zum Bruckner Orchester Linz, zum Orchestre National de Lille, zum Philharmonischen Orchester von Luxemburg, zur Niederländischen Philharmonie, zum SWR Symphonieorchester Stuttgart und zum Münchener Kammerorchester. Weiterhin bringen Lucas und Arthur Jussen das von ihnen in der vergangenen Saison in Amsterdam uraufgeführte neue Doppelkonzert von Dobrinka Tabakova in Frankreich (Orchestre de Picardie) und Großbritannien (BBC Concert Orchestra) zur Erstaufführung. Rezitale spielen die Künstler u.a. im Prinzregententheater München, im Moskauer Konzertsaal Sarjadje, im Wiener Konzerthaus, im Palau de la Música Catalana in Barcelona und im Konzerthaus Dortmund. Als »Junge Wilde« des Konzerthauses Dortmund sind die Jussens hier über drei Spielzeiten in Folge mit unterschiedlichen Formaten und Programmen zu Gast. Auf Konzerttournee in Asien machen sie im Juni 2019 Station in Shanghai, Peking, Shenzhen, Guangzhou, Kaohsiung und Macau. Ihren ersten Klavierunterricht erhielten die Brüder Jussen in ihrem Geburtsort Hilversum. Schon als Kinder durften sie vor der niederländischen Königin Beatrix auftreten – erste Auszeichnungen bei Wettbewerben folgten. 2005 studierten die beiden auf Einladung der portugiesischen Meisterpianistin Maria João Pires fast ein Jahr lang in Portugal und Brasilien. In der darauffolgenden Zeit wurden sie sowohl von Maria João Pires als auch von renommierten holländischen Lehrern unterrichtet. Lucas Jussen vervollständigte seine Ausbildung bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri Baschkirow in Madrid, während Arthur Jussen sein Studium bei Jan Wijn am Konservatorium in Amsterdam abschloss. Seit 2010 sind Lucas und Arthur Jussen beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven wurde mit Platin ausgezeichnet und erhielt den »Edison Klassiek«-Publikumspreis. Nach einem Schubert-Album widmeten sie sich auf ihrer dritten CD »Jeux« französischer Klaviermusik. 2015 erschienen die Mozartkonzerte, begleitet von der Academy of St Martin in the Fields und Sir Neville Marriner. Das Album erreichte Gold-Status. Eine weitere CD mit Poulenc und Saint-Saëns, eingespielt mit dem Concertgebouworkest unter Stéphane Denève, wurde im März 2017 veröffentlicht.

Lucas und Artuhr Jussen

Lucas und Artuhr Jussen

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Lucas & Arthur Jussen Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Kammerorchester Wien-Berlin

Orchester

Kammerorchester Wien–Berlin

Kammerorchester Wien–Berlin

In der Wertschätzung des Publikums und der internationalen Kritik gibt es zwei Orchester, die sich gegenseitig den Spitzenplatz streitig machen könnten: die Wiener und die Berliner Philharmoniker. Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer solchen Situation gern die Verschiedenheit der beiden Klangkörper hervorgehoben wird: geschmeidige Eleganz und Noblesse der Wiener – zupackendes, leidenschaftliches Spiel der Berliner; seidiger Streicherklang des einen – solistische Brillanz der Bläser des anderen Orchesters. Unter solchen Voraussetzungen scheint es nicht übertrieben, die Gründung des Kammerorchesters Wien–Berlin als kleine Sensation zu feiern. Bei genauerer Betrachtung ist allerdings die gemeinsame Prägung der beiden Ensembles durch die enge Zusammenarbeit mit Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan, Claudio Abbado (beide Direktoren der Staatsoper und Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker) und Sir Simon Rattle sowie die jahrzehntelange Verbundenheit mit vielen gemeinsamen Gastdirigenten ein Schatz, der, zusammen mit der gemeinschaftlichen mitteleuropäischen Musiziertradition, beiden Orchestern eine Spielkultur vermitteln konnte, die, verbunden mit enormer Flexibilität und je eigener spezifischer Klangschönheit, sie immer noch markant von den hochvirtuosen amerikanischen Spitzenorchestern unterscheidet. Dass sie, trotz der seit Langem bestehenden guten Beziehungen, dabei Konkurrenten auf dem Musikmarkt sind, soll nicht verschwiegen werden. Es bedurfte der Initiative Sir Simon Rattles, dessen Geburtstagswunsch, zu seinem 50. ein gemeinsames Konzert der Wiener und Berliner Philharmoniker zu dirigieren, die beiden Klangkörper zusammenführte. Das gemeinsame Musizieren war so befruchtend, dass spontan der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Erfahrung entstand; so war die Idee des Kammerorchesters Wien–Berlin geboren. Das Ensemble stellt gewissermaßen die Essenz beider Orchester dar und die Liste der beteiligten Solisten und Mitglieder liest sich fast wie ein »Who‘s Who« ihrer namhaftesten Musiker. Ihr Musizierideal ist es, in ihrem Repertoire kammermusikalische Delikatesse und sinfonische Größe zu vereinen. Doch das wesentlichste Element dieses Spitzenensembles liegt in seiner Philosophie begründet: in intensiver Zusammenarbeit einen einzigartigen künstlerischen Austausch zu Wege zu bringen, der für Publikum und Musiker gleichermaßen beglückend ist. Künstlerischer Leiter und Konzertmeister des Kammerorchesters Wien–Berlin ist von Anbeginn Rainer Honeck (seit 1984 Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper und seit 1992 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker).

Kammerorchester Wien-Berlin

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Olaf Katzer [

Dirigenten

Olaf Katzer

Olaf Katzer

»Zurück zur Kunst!« lautet das Credo des Dirigenten Olaf Katzer. Menschlichkeit, Ursprünglichkeit und künstlerische Authentizität möchte er in seinen musikalischen Interpretationen miteinander verbinden – über Epochengrenzen hinweg, vermittelnd zwischen unterschiedlichen stilistischen und ästhetischen Ausrichtungen, und auch unter den Menschen und ihren facettenreichen Kulturen. Geboren 1980 im Rheinland, studierte Olaf Katzer Musik und Psychologie in München, Weimar und Dresden. Bereits während des Studiums gründete er das Ensemble AuditivVokal Dresden, dessen künstlerische Leitung er seitdem inne hat. Über 60 Ur- und Erstaufführungen, Gastspiele bei zahlreichen Festivals und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Engagement für die »zeitgenüssliche« Vokalmusik. Konzertreisen führten ihn in fast alle europäischen Staaten sowie nach Taiwan, China, Südamerika und in die USA. Im transdisziplinären Austausch mit Sängern, Instrumentalisten, Tänzern, Komponisten, Malern, Regisseuren und Wissenschaftlern entwickelt er in nachhaltigen und unkonventionellen Programmgestaltungen eine zeitgemäße Ensemblekunst für das 21. Jahrhundert. Darüber hinaus erhält Olaf Katzer Einladungen von Klangkörpern wie dem RIAS Kammerchor, dem SWR Vokalensemble Stuttgart, dem MDR-Rundfunkchor und dem Dresdner Kammerchor. Seit 2011 ist er als Dozent für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Dresden tätig, seit dem Studienjahr 2015/16 in Funktion des Vertretungsprofessors für Chordirigieren.

Olaf Katzer [

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Roderich Kreile

Dirigenten

Roderich Kreile

Roderich Kreile

Bis in die Gegenwart zählt das Amt des Kreuzkantors zu den ehrenvollsten und renommiertesten Ämtern der evangelischen Kirchenmusik. Als 28. Kreuzkantor nach der Reformation wirkt seit 1997 Roderich Kreile. Er wurde 1956 geboren und studierte in München Kirchenmusik und Chorleitung. Als Kirchenmusiker erlangte Roderich Kreile schnell überregionale Aufmerksamkeit. Er unterrichtete von 1989 bis 1996, zuletzt als Professor, an der Musikhochschule München und leitete zwei Hochschulchöre. 1994 übernahm er ferner die Leitung des Philharmonischen Chores München. Als Organist und Dozent folgte er Einladungen aus dem In- und Ausland. Kreuzkantor Roderich Kreile leitet alle kirchenmusikalischen Aufführungen sowie die Konzerte und Tourneen des Dresdner Kreuzchores. Dabei erarbeitet er mit den Kruzianern ein breit gefächertes Repertoire geistlicher und weltlicher Chorwerke der Musikgeschichte. Viele Kompositionen brachte er in den letzten Jahren zur Uraufführung. Ebenso intensivierte er die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern und produzierte zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Konzentrierte sich das Aufgabengebiet des Kreuzkantors in früheren Jahrhunderten maßgeblich auf die Leitung der liturgischen Dienste, so reichen die Aufgaben heute beträchtlich über die rein künstlerische Verantwortung hinaus. Als Leiter des Dresdner Kreuzchores obliegt Roderich Kreile auch die Funktion eines städtischen Intendanten. Roderich Kreile ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Stellvertretender Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft und Beiratsmitglied der Internationalen Heinrich-Schütz-Gesellschaft. 2012 wurde er für seine Verdienste mit der Verfassungsmedaille des Freistaates Sachsen geehrt.

Roderich Kreile

Roderich Kreile

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Serenade im Grünen Schloss Pillnitz
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Samuel Kummer

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Samuel Kummer

Samuel Kummer

Samuel Kummer

Samuel Kummer

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La Folia Barockorchester

Orchester

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

La Folia – dieser Begriff stand im Barockzeitalter für Kühnheit, Wildheit, Ausgelassenheit, Lustbarkeit und insgesamt für eine künstlerische Haltung der Freiheit und überbordenden Kreativität. Seit seiner Gründung 2007 belebt das La Folia Barockorchester auf historischen Instrumenten mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, ob mit reiner Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten – immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Historisch informiert suchen die Musiker des La Folia Barockorchesters stets nach Möglichkeiten, die Emotionen und Inhalte vergangener Jahrhunderte auch in der Gegenwart erfahrbar zu machen. Verlebendigung, Bildhaftigkeit, Spielfreude aber auch Respekt vor der Musik und die Gewissheit ihrer intensiven Wirkung – diese Ansichten aus der Barockzeit bilden als heutige Einsichten die Grundlage für die Interpretationen des La Folia Barockorchesters. In nur wenigen Jahren hat das Ensemble Publikum wie Fachpresse gleichermaßen begeistert. Mit großem Erfolg gastierte der Klangkörper u. a. in der Berliner und der Kölner Philharmonie, im Herkulessaal München, in der Laeiszhalle Hamburg, im Stadtcasino Basel sowie in den Musikvereinen Graz und Wien. Ebenso trat das La Folia Barockorchester beim Internationalen Opernfestival in Bydgoszcz (Polen), bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, beim Würzburger Mozartfest, bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Grafenegg Festival auf. Regelmäßig arbeitet das Orchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen, unter ihnen Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Mahan Esfahani, Jan Vogler, Dorothee Oberlinger, Dorothee Mields, Anna Prohaska, Maurice Steger und Stefan Temmingh. Nach verschiedenen Live-Produktionen für den BR, NDR und MDR veröffentlichte das Ensemble im Februar 2014 die Debüt-CD beim Label Deutsche Harmonia Mundi/SONY mit »Concerti furiosi« von Antonio Vivaldi, die ein begeistertes Echo fand. Gemeinsam mit dem Cellisten Jan Vogler nahm das La Folia Barockorchester ebenfalls 2014 für das Label SONY CLASSICAL venezianische Cellokonzerte von Caldara, Porpora, Vivaldi und Marcello auf. 2015 erfüllten sich die Musiker mit der Einspielung von Antonio Vivaldis »Le quattro stagioni« (Die vier Jahreszeiten) für das Label Stockfisch Records einen Herzenswunsch. Weitere jüngst bei DHM/SONY erschienene CDs sind: »Cleopatra« mit Regula Mühlemann, »Händel« mit Dorothee Mields und Hille Perl sowie »Rediscovered Treasures from Dresden« – wiederentdeckte Violinkonzerte des Dresdner Hofes mit Robin Peter Müller.

La Folia Barockorchester

La Folia Barockorchester

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Nils Landgren

Instrumentalisten

Nils Landgren

Nils Landgren

vereint bei seinem Schaffen Vielseitigkeit, Neugier und Arbeitseifer. Einst galt James Brown als »hardest working man in showbusiness« – den Titel scheint er nun dem Mann mit der knallroten Posaune vererbt zu haben. Mit Nils Landgrens Band Funk Unit, seinen Jazz-Balladenprojekten und immer wieder neuen Konstellationen unter eigenem Namen ist er durchschnittlich 200 Tage im Jahr unterwegs. Er zählt zu den erfolgreichsten europäischen Jazzmusikern überhaupt und zu den ganz wenigen, die mit Jazz ein breites Publikum weit über die Szene hinaus erreichen, ohne sich dabei künstlerisch oder persönlich zu verbiegen. Für seine eigenen Produktionen bekam Nils Landgren bereits mehrfach den »German Jazz Award« verliehen, in Schweden erhielt er 2013 den »Grammy« für sein Lebenswerk und 2012 den »Sir George Martin Award« aus den Händen des legendären Beatles-Produzenten. Er stand mit ABBA im Studio und ist Mitglied der aktuellen Crusaders-Besetzung. Außerdem ist der Musiker ein gefragter Produzent und Talentscout: Er vermittelt sein Wissen an Studenten in Hamburg sowie Shanghai, berät die NDR Big Band und steht der vielseitigen schwedischen Bohuslän Big Band vor. Außerdem ist er gefragter Festivalleiter: bis 2011 des Jazzfest Berlin und seit 2012 der JazzBaltica. Mit seinem Projekt »Funk for Life« setzt er sich, zusammen mit Ärzte ohne Grenzen, für die musikalische Ausbildung afrikanischer Kinder und Jugendlicher ein. Kurz: Nils Landgren ist ein Rastloser, ein Getriebener und dabei zugleich immer unerschütterlich positiv, tiefenentspannt und gut gelaunt. Er fühlt sich der reichen Folklore-Tradition seines Landes ebenso verpflichtet wie dem bisher Ungehörten. Der Idealist ignoriert die Grenzen zwischen den Genres und arbeitete bereits mit vielen herausragenden Künstlern zusammen, darunter Maceo Parker, Colin Towns, die Brecker-Brüder, Airto Moreira, Till Brönner, Roy Hargrove, Fred Wesley, Steve Gadd, Richard Galliano, Michael Wollny, João Bosco, Benny Andersson, Viktoria Tolstoy, Joe Sample, Ray Parker Jr., Eddie Harris oder Esbjörn Svensson. Gleich zwei Seelen wohnen in seiner Brust: Wenn ihn das Publikum mit seiner Band Funk Unit erlebt, zeigt sich der Schwede von seiner männlich-markanten, unablässig groovenden Seite. Doch es gibt auch einen ganz zarten, melancholischen, sentimentalen Nils Landgren, der etwa auf seinen Alben »Christmas With My Friends«, »Eternal Beauty«, »The Moon, The Stars and You« oder »Ballads« zum Vorschein kommt. Bereits als Sechsjähriger begann der 1956 geborene Nils Landgren Schlagzeug zu spielen und fand mit dreizehn Jahren seine Bestimmung, als er zur Posaune wechselte. Zwischen 1972 und 1978 wurde er zunächst im klassischen Metier ausgebildet und widmete sich anschließend auch anderen musikalischen Gefilden. Begegnungen mit dem Folk-Jazz Pionier Bengt-Arne Wallin und dem Posaunisten Eje Thelin beschleunigten seinen musikalischen Richtungswechsel. Heute ist Nils Landgren in fast jedem stilistischen Umfeld zu Hause. Fast 30 Jahre währt die Solokarriere des Mannes nun schon, der musikalisch wie konditionell stets an seine Grenzen geht – und darüber hinaus. Nils Landgrens Debüt »Planet Rock« von 1983 markiert den Anfangspunkt einer stolzen Diskografie. Diese ist angefüllt mit Projekten, die unterschiedlicher kaum ausfallen könnten: Man nehme nur die Duo Einspielungen »Layers of Light« und »Swedish Folk Modern«. Auf vielen Alben offenbart sich ein heimatverbundener Nils Landgren, der sich durch die mystischen Klangwelten Skandinaviens bewegt und ins Ätherische sowie Unfassbare wegdriftet. In »Salzau Music On The Water« traf er sich mit dem Vibrafonisten Christopher Dell und dem Bassisten Lars Danielsson auf einem Steg abseits von Schloss Salzau und spielte entrückte Klänge in das Morgengrauen hinein. Mit seinem Album »Funky ABBA« erwies Nils Landgren seinen Landsleuten von ABBA die Reverenz und mit »Paint it Blue« ehrte er Cannonball Adderley. Dabei arbeitete der Posaunist mit seiner viel prämierten Gruppe Funk Unit. Der hohe Status, den dieses Ensemble mittlerweile erreicht hat, zeigt sich auf dem im April 2013 erschienenen Album »Teamwork«: Darauf sind u.a. die beiden Crusaders-Legenden Joe Sample (Piano) und Wilton Felder (Saxofon) zu hören, außerdem vetraut Nils Landgren seinem bewährten Team um Lars Danielsson und Michael Wollny.

Nils Landgren

Nils Landgren

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Familienkonzert: »Klaus Klettermaus« Konzertplatz Weißer Hirsch
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Marie-Pierre Langlamet

Instrumentalisten

Marie-Pierre Langlamet

Marie-Pierre Langlamet

Marie-Pierre Langlamet

Marie-Pierre Langlamet

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Jan Lisiecki

Instrumentalisten

Jan Lisiecki

Jan Lisiecki

Der dreiundzwanzig Jahre alte Jan Lisiecki gilt bereits als einer der großen Pianisten unserer Zeit und erntet viel Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die »New York Times« nannte ihn »einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht«. Jan Lisieckis einfühlsamen Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist. Im Jahr 2017 wurde er mit dem »ECHO Klassik« sowie mit dem »JUNO Award«, der wichtigsten Ehrung der kanadischen Musikindustrie, ausgezeichnet. Beide Preise ehrten sein viertes Album für die Deutsche Grammophon, eine Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański. Jan Lisiecki tritt mit den weltweit renommiertesten Orchestern auf internationalen Bühnen auf und hat bereits eng mit berühmten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Claudio Abbado zusammengearbeitet. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen Rezitaltourneen durch Europa und Asien sowie Abonnementkonzerte, u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Jan Lisiecki feierte große Erfolge mit seinem hochgelobten Rezitalprogramm »Nachtmusik«, mit welchem er in der Tschechischen Philharmonie Saison 2018/19 weiterhin auftreten wird. Außerdem wird er für ein Konzert mit dem Philadelphia Orchestra in die Carnegie Hall zurückkehren, mit dem Orpheus Chamber Orchestra auf Europa-Tournee gehen und mit der Tschechischen Philharmonie durch Deutschland touren. Des Weiteren spielt Jan Lisiecki Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester sowie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg. Im Jahr 2013 wurde der Pianist vom »Gramophone«-Magazin zum jüngsten Gewinner des »Young Artist of the Year Award« gekürt. Im selben Jahr erhielt er den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten »Leonard Bernstein Award« des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Jan Lisiecki steht exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag.

Jan Lisiecki

Jan Lisiecki

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Orpheus Chamber Orchestra & Jan Lisiecki Kulturpalast (Konzertsaal)
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Andrea Lucchesini

Instrumentalisten

Andrea Lucchesini

Andrea Lucchesini

Andrea Lucchesini

Andrea Lucchesini

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Klavierrezital Andrea Lucchesini Schloss Albrechtsberg
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Yo-Yo Ma

Instrumentalisten

Yo-Yo Ma

Yo-Yo Ma

Die äußerst facettenreiche Karriere des Cellisten Yo-Yo Ma zeugt von seinem Glauben an die Kraft der Kultur, Vertrauen und Verständnis zu schaffen. Eines seiner Hauptziele ist es, Beziehungen zu fördern, die die Phantasie anregen und unsere Menschlichkeit verstärken. Dieser Mission folgend, spielt Yo-Yo Ma neue und bekannte Werke aus dem Cellorepertoire, arbeitet mit Gemeinden und Institutionen, um die sozialen Auswirkungen von Kultur zu untersuchen, und entdeckt dabei unerwartete musikalische Formen. Yo-Yo Ma hat das Seidenstraßen-Projekt ins Leben gerufen und fördert so kulturübergreifende Formen der Zusammenarbeit, die sich an der Schnittstelle von Bildung, Markt und Kunst bewegen, mit dem Ziel die Welt zu verändern. Er ist Mitglied des Silk Road Ensembles, das jährlich auf Tournee geht. Mehr als 80 Werke wurden bereits für diese Formation in Auftrag gegeben. Außerdem ist Yo-Yo Ma der Judson and Joyce Green Creative Consultant am Institut des Chicago Symphony Orchestra. Seine Arbeit ist fokussiert auf die Veränderungen, die Musik im Leben von Menschen auslöst, und auf die Möglichkeit für das Publikum, Musik in der Gemeinschaft zu erleben. Yo-Yo Ma wurde in Paris als Sohn chinesischer Eltern geboren. Er erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren von seinem Vater und ging bald darauf mit seiner Familie nach New York. Er studierte an der Juilliard School und machte seinen Abschluss 1976 an der Harvard University. Er erhielt zahlreiche hochrangige Auszeichnungen, u.a. den »Avery Fisher Prize« (1978), die »National Medal of Arts« (2001) und die »Presidential Medal of Freedom« (2010). 2011 wurde Yo-Yo Ma vom Kennedy Center geehrt und zuletzt Mitglied des Kuratoriums des Aspen Instituts. Er spielte bereits für acht US-amerikanische Präsidenten, so auch bei den Antrittsfeierlichkeiten von Präsident Barack Obama. Er spielt ein Montagnana-Cello aus Venedig von 1733 und das Davidov-Cello von Stradivari aus dem Jahr 1712.

Yo-Yo Ma

Yo-Yo Ma

Cristian Măcelaru

Dirigenten

Cristian Măcelaru

Cristian Măcelaru

wurde jüngst zum neuen Chefdirigenten des WDR Sinfonieorchesters ernannt – eines der führenden Orchester in Europa – und gilt als einer der schnell aufsteigenden Stars in der Welt des Dirigierens. Er wird die Stelle beim WDR in der Saison 2019/20 antreten. Cristian Măcelaru ist Musikalischer Leiter und Dirigent beim international bekannten Cabrillo Festival of Contemporary Music. Zu den Highlights dieser Saison zählen drei Weltperemieren, eine beeindruckende Liste internationaler Künstler und besondere Tribute an William Bolcom und John Corigliano anlässlich des jeweils 80. Geburtstags der Künstler. Im Jahr 2012 erregte Cristian Măcelaru erstmals internationale Aufmerksamkeit und ihm gelang der Durchbruch mit dem Chicago Symphony Orchestra. Im selben Jahr erhielt er den »Solti Emerging Conductor Award« für junge Dirigenten; 2014 folgte der »Solti Conducting Award«. Ab diesem Moment trat er regelmäßig mit den führenden Orchestern der USA auf, darunter die New Yorker Philharmoniker, das Los Angeles Philharmonic, das Cleveland Orchestra, das St. Louis Symphony Orchestra und das National Symphony Orchestra. Eine besondere Beziehung hat der Dirigent zum Philadelphia Orchestra: Seit seinem Debüt im Jahr 2013 leitete Cristian Măcelaru den Klangkörper mehr als 100 Mal und wirkte über drei Spielzeiten hinweg als Conductor in Residence. Zuvor war er für zwei Spielzeiten Associate Conductor dieses Orchesters und ab September 2011 eine Saison lang Assistant Conductor gewesen. Auch in Europa wirkte Cristian Măcelaru bereits als Dirigent von weltbekannten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Koninklijk Concertgebouworkest in Amsterdam, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester. In der Saison 2018/19 debütiert Cristian Măcelaru beim Orchestre National de France, beim Radio-Symphonieorchester Wien, beim Royal Philharmonic Orchestra, beim BBC Symphony Orchestra, bei der San Francisco Symphony und beim Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo. Weiterhin tritt er erneut mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Dresdner Philharmonie und anderen auf. Im Januar 2019 führt Cristian Măcelaru das National Symphony Orchestra of Romania zu einer Tournee durch die Vereinigten Staaten. Die Sieben-Städte-Tour findet ihren Höhepunkt in Auftritten mit Wynton Marsalis und dem New Yorker Ensemble Jazz at Lincoln Center Orchestra. Cristian Măcelaru wurde im rumänischen Timișoara geboren und erhielt bereits als Kind Violinunterricht. Sein Studium führte ihn an die Interlochen Arts Academy in Michigan, an die University of Miami in Florida und an die Rice University in Houston, wo er bei Larry Rachleff Dirigieren studierte. Anschließend vertiefte Cristian Măcelaru seine Kenntnisse beim Tanglewood Music Center und beim Aspen Music Festival im Rahmen von Meisterkursen bei David Zinman, Rafael Frühbeck de Burgos, Oliver Knussen und Stefan Asbury. Cristian Măcelaru war der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Miami Symphony Orchestra und debütierte bereits im Alter von neunzehn Jahren mit diesem Klangkörper in der Carnegie Hall. Darüber hinaus spielte er über zwei Spielzeiten hinweg in den Ersten Violinen des Houston Symphony Orchestra.

Cristian Măcelaru

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Andrew Manze

Dirigenten

Andrew Manze

Andrew Manze

wird vielfach als einer der anregendsten und inspirierendsten Dirigenten seiner Genreation gefeiert. Er zeichnet sich durch die Kombination aus seiner umfassenden Repertoirekenntnis und herausragendem Kommunikationstalent sowie durch seine scheinbar unerschöpfliche Schaffenskraft aus. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Andrew Manze Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover; jüngst wurde sein Vertrag bis zum Jahr 2021 verlängert. Über diese Verpflichtung hinaus umfasste sein Tourenplan bereits zahlreiche Auftritte in Deutschland und Österreich, außerdem eine sehr erfolgreiche Konzertreise nach China und Südkorea mit Sir András Schiff als Solist im Herbst 2016. In der Saison 2017/18 traten sie im Vereinigten Königreich auf und im Herbst 2019 werden sie mit ihrer Musik erneut in den Fernen Osten reisen. In ihrer beachtlichen Reihe an Aufnahmen bei Pentatone werden u. a. die Orchesterwerke von Mendelssohn in den Fokus gerückt – die erste dieser Einspielungen wurde 2017 mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Als weltweit überaus gefragter Gastdirigent verbinden Andrew Manze langjährige Beziehungen mit vielen der international führenden Orchester, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, das Finnische Radio-Sinfonieorchester, die Osloer Philharmoniker, das Hallé-Orchester, die Camerata Salzburg und das Scottish sowie das Swedish Chamber Orchestra. Weiterhin ist Andrew Manze regelmäßiger Gast beim Mostly Mozart Festival in New York City und seit 2018/19 Erster Gastdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Mit diesem Klangkörper nimmt er momentan für Onyx Classics alle Sinfonien von Ralph Vaughan Williams auf. In der Saison 2018/19 wird Andrew Manze mit dem Boston Symphony Orchestra debütieren. Andere Debüts der jüngeren Vergangenheit fanden mit dem Concertgebouw Orkest, der NDR Elbphilharmonie, den Bamberger Sinfonikern und dem Melbourne Symphony Orchestra statt. Von 2006 bis 2014 war Andrew Manze Erster Dirigent und Künstlerischer Leiter des Helsingborgs Symfoniorkester. Unter den zahlreichen Aufnahmen, die mit diesem Orchester entstanden, finden sich Einspielungen von Beethovens »Eroica« (Harmonia Mundi) und ein Zyklus der Brahmssinfonien (CPO). In der Zeit von September 2010 bis August 2014 war Andrew Manze Associate Guest Conductor des BBC Scottish Symphony Orchestra und von 2008 bis 2011 Erster Gastdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters. Nach seiner Ausbildung an der Cambridge University studierte Andrew Manze Violine und galt bald als einer der weltweit führenden Spezialisten im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Im Jahr 1996 wurde er Associate Director der Academy of Ancient Music und war von 2003 bis 2007 Künstlerischer Leiter des Kammermuiskensembles The English Concert. Als Violinist spielte Andrew Manze zahlreiche CDs ein, von denen viele mit Preisen ausgezeichnet wurden. Andrew Manze ist Mitglied der Royal Academy of Music und Gastprofessor an der Oslo Academy. Darüber hinaus hat er Lehraufträge inne, beteiligt sich an der Herausgabe von Notenmaterial, schreibt selbst über Musik und ist regelmäßig im Rahmen von Radio- und Fernsehausstrahlungen zu erleben. Im November 2011 erhielt Andrew Manze in Stockholm den renommierten »Rolf-Schock-Preis«.

Andrew Manze

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China Moses

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China Moses

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Anne-Sophie Mutter

Instrumentalisten

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter

ist ein musikalisches Phänomen: Seit über 40 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Dabei ist die viermalige »Grammy Award«-Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 27 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutosławski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses: Im Herbst 1997 gründete die Musikerin den Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V., dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten je nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten-Ensemble Mutter’s Virtuosi. Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2019 mit Auftritten in Asien, Europa und Nord- sowie Südamerika spiegelt erneut die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider: In der Carnegie Hall gibt sie im März die Weltpremieren von Unsuk Chins »Gran Cadenza« für zwei Violinen sowie des »Ghost Trio« von Sebastian Currier. In Peking hebt sie das Streichquartett von Jörg Widmann aus der Taufe – ebenso wie die beiden erstgenannten neuen Werke wurde es von der Geigerin beauftragt und ist ihr gewidmet. Im September wird sie zum ersten Mal in ihrer Karriere im Rahmen eines Open Air Konzertes zu erleben sein. Unter dem Titel »Across the Stars« stehen dann auf dem Münchner Königsplatz einige der herausragendsten Werke des Komponisten und mehrfachen Oscar-Preisträgers John Williams auf dem Programm. Im Juli erscheint zudem ihre CD-Einspielung dieses neuen und in dieser Form bislang ungehörten Williams Repertoires. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt stellen 2019 die Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart dar, die Anne-Sophie Mutter europaweit sowie in den USA aufführen wird. In Südamerika und Europa konzertiert sie mit dem West-Eastern Divan Orchestra und präsentiert gemeinsam mit Daniel Barenboim und Yo-Yo Ma – in einer Besetzung der Extraklasse – Beethovens Tripelkonzert. Polen zeichnete Anne-Sophie Mutter als erste deutsche Künstlerin im März 2018 mit der »Gloria-Artis-Medaille« für kulturelle Verdienste in Gold aus und im Februar desselben Jahres wurde die Geigerin zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ernannt. Rumänien verlieh Anne-Sophie Mutter 2017 den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers; im gleichen Jahr ehrte sie Frankreich mit der Verleihung der Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. Im Jahr 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der »Medalla de Oro al mérito en las Bellas Artes« aus. Unter Anne-Sophie Mutters zahlreichen Ehrungen finden sich weiterhin der »Distinguished Artistic Leadership Award«, der »Brahms-Preis«, für ihr soziales Engagement der »Erich-Fromm-Preis« und der »Gustav-Adolf-Preis«, die Ehrendoktorwürde der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim, der »Europäische St.-Ulrichs-Preis«, der »Cristóbal Gabarrón Award«, der »Ernst von Siemens Musikpreis« sowie der »Mendelssohn-Preis« zu Leipzig. Darüber hinaus ist die Geigerin u. a. Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens und des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

Anne-Sophie Mutter

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Notos Quartett

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Das Notos Quartett gilt als eine »der herausragenden Kammermusikformationen der Gegenwart« (»FONO FORUM« 09/2017). Publikum wie Kritiker bewundern neben der »virtuosen Brillanz und technischen Perfektion« des Ensembles besonders den »Sinn für die Balance und das Zusammenspiel, welcher jedes Detail der Komposition hörbar macht«, wobei es »die Zuhörer mit den innig gespielten Tönen direkt ins Herz trifft«. Seit seiner Gründung im Jahr 2007 wurde das Notos Quartett bereits mit sechs 1. Preisen sowie zahlreichen Sonderpreisen bei internationalen Wettbewerben in Holland, Italien, England und China ausgezeichnet. 2017 wurde ihm darüber hinaus der zu diesem Zeitpunkt renommierte deutsche Musikpreis »ECHO Klassik« in der Kategorie »Nachwuchskünstler des Jahres« verliehen, eine Auszeichnung, die nur in den seltensten Fällen an ein Ensemble vergeben wurde. Als Reaktion auf die »ECHO Pop«-Verleihung im April 2018, in der ein Album mit antisemitischem und menschenverachtendem Gedankengut mit einem Preis ausgezeichnet wurde, gaben die Musiker des Notos Quartetts als erste Künstler ihren »ECHO« wieder zurück. Sie lösten damit eine Protestbewegung aus, der sich viele namhafte Künstler wie Igor Levit, Daniel Barenboim und Marius Müller-Westernhagen mit der Rückgabe ihrer Preise anschlossen. Infolgedessen entschied sich der Bundesverband Musikindustrie, die Marke »ECHO« komplett abzuschaffen. In der kommenden Saison führen Konzerttourneen das Notos Quartett nach Japan und China sowie in Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Berlin, das International House of Music in Moskau und die Wigmore Hall in London. Darüber hinaus wird es ihm gewidmete Werke von Komponisten wie Beat Furrer und Bryce Dessner zur Uraufführung bringen. Das Bestreben der Musiker, neben den bekannten Meisterwerken auch verschollene und vergessene Werke der Gattung Klavierquartett aufzuspüren und einem breiten Publikum zu präsentieren, spiegelt auch ihre Debüt-CD »Hungarian Treasures« wider, die im Februar 2017 bei Sony Classical/RCA erschienen ist. Sie beinhaltet unter anderem die Weltersteinspielung des Klavierquartetts von Béla Bartók, für dessen Wiederentdeckung das Ensemble weltweit große Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangte. Das herausragende Interesse am Notos Quartett und seinen außergewöhnlichen Programmen dokumentieren auch zahlreiche Konzertmitschnitte, Interviews und Portraits in Rundfunk- und Fernsehanstalten im In- und Ausland wie bei der ARD, dem ZDF, Deutschlandfunk, BR, SWR, WDR, MDR, NDR, RBB, SR, HR sowie der BBC, bei France Musique, Radio4 Holland, ORF Österreich, P2 Schweden, IPR USA und verschiedenen Sendern in Japan und Vietnam. Neben Auftritten in renommierten europäischen Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem BOZAR Brüssel, dem Teatro la Fenice Venedig und bei den großen Festivals im Rheingau, in Schwetzingen, Würzburg, Mecklenburg-Vorpommern und auf Usedom, bereist das Quartett regelmäßig auch exotische Orte wie den südostasiatischen Raum. Dort setzt es sich neben seiner Konzerttätigkeit auch für die Förderung junger Musiker ein und sieht darin einen weiteren wichtigen Aspekt seiner Arbeit. So unterrichtete das Ensemble bereits am Royal Northern College of Music in Manchester und leitet seit Herbst 2015 die von ihm gegründete und jährlich stattfindende Notos Chamber Music Academy. Zu den Wegbegleitern, Lehrern und Förderern des Quartetts zählen u.a. das Alban Berg Quartett, das Mandelring Quartett, Uwe-Martin Haiberg, Clemens Hagen, Menahem Pressler und András Schiff. Ermöglicht durch den Merito String Instruments Trust spielt das Notos Quartett auf wertvollen alten italienischen Streichinstrumenten und als Pirastro-Artist ausschließlich auf Saiten der renommierten Saitenmanufaktur Pirastro GmbH.

Notos Quartett

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Notos Quartett Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Orchester

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia widmete sich als erstes Orchester in Italien ausschließlich dem sinfonischen Repertoire, mit einem Schwerpunkt auf Uraufführungen großer zeitgenössischer Werke wie Ottorino Respighis »Fontane di Roma« und »Pini di Roma«, Hans Werner Henzes »Opfergang«, Arvo Pärts »Cecilia, vergine romana«, Richard Dubugnons »Caprice Romain« sowie Salvatore Sciarrinos »La nuova Euridice secondo Rilke«. Seit seinen Anfängen im Jahr 1908 arbeitet das Orchester mit den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts zusammen, darunter u. a. Gustav Mahler, Claude Debussy, Camille Saint-Saëns, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Jean Sibelius, Paul Hindemith, Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler, Victor De Sabata, Herbert von Karajan und Claudio Abbado bis hin zu den namhaftesten Künstlern dieser Tage wie Riccardo Muti, Valery Gergiev, Christian Thielemann, Gustavo Dudamel oder Yuri Temirkanov. Die Musikalischen Leiter des Orchesters waren Bernardino Molinari, Franco Ferrara, Fernando Previtali, Igor Markewitsch, Thomas Schippers, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti und Myung-Whun Chung. Von 1983 bis 1990 war Leonard Bernstein dem Orchester als Ehrenpräsident verbunden. Mit Sir Antonio Pappano, seit 2005 Musikalischer Direktor, hat sich das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia international eine Ausnahmeposition erspielt. unter seiner Leitung gastierte der Klangkörper bei zahlreichen renommierten Musikfestivals wie den Proms in London, dem Festival der Weißen Nächte St. Petersburg, dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen. Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia spielte in den herausragendsten Konzertsälen, etwa in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus, im Concertgebouw Amsterdam, der Royal Albert Hall in London, der Salle Pleyel und der Philharmonie in Paris, in La Scala in Mailand, der Suntory Hall in Tokio, der Carnegie Hall in New York sowie in der Semperoper Dresden. Die umfangreiche Diskographie des Orchesters, die in langjähriger Zusammenarbeit mit den größten internationalen Plattenfirmen einen beträchtlichen Umfang erreicht hat, beinhaltet viele Aufnahmen, die einen legendären Status erzielten. Zu den Veröffentlichungen unter Pappano mit Warner Classics zählen Giacomo Puccinis Oper »Madama Butterfly« mit Angela Gheorghiu (»Classical BRIT Award«), Giuseppe Verdis Messa da Requiem (»Gramophone Classical Music Award«, »BBC Music Magazine Award« sowie »Classical BRIT Award«), Gioachino Rossinis und Giovanni Battista Pergolesis »Stabat Mater« mit Anna Netrebko (»Gramophone Editors Choice Award«), Rossinis »Wilhelm Tell«, Benjamin Brittens »War Requiem« sowie Mahlers Sinfonie Nr. 6. Außerdem wurde Verdis »Aida« mit der glanzvollen Besetzung Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Erwin Schrott vielfach ausgezeichnet: sie erhielt 2016 den »ECHO Klassik«, wurde von The New York Times und The Telegraph zur besten Aufnahme 2015 gekürt, gewann den »Choc Classica«, den »Diapason d’Or« und den »Choix de France Musique«; weiterhin ernannte sie das »Grammophone«-Magazin zur Aufnahme des Monats. Mit dem Tenor Jonas Kaufmann und der gemeinsamen CD »Nessun Dorma – The Puccini Album« stürmten Antonio Pappano und das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia die CD-Charts. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Anna Netrebkos »Verismo« (DG) sowie Saint-Saëns’ Sinfonie Nr. 3 und der »Karneval der Tiere« mit Martha Argerich.

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

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Orchestre Philharmonique de Radio France

Orchester

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Orchestre Philharmonique de Radio France

Im Jahr 1937 von der französischen Rundfunkgesellschaft gegründet, erfreut sich das Orchestre Philharmonique de Radio France dank seines ausgewählten Repertoires, seines Engagements für zeitgenössische Musik, der Zusammenarbeit mit namhaften Solisten und seiner Bildungsarbeit eines hervorragenden Rufes unter den sinfonischen Klangkörpern Europas. Seit 2015 ist der Finne Mikko Franck Musikalischer Direktor des Orchesters, der sich zum Ziel gesetzt hat, jedes Konzert zu einer außergewöhnlichen menschlichen und musikalischen Erfahrung werden zu lassen. Seine Vertragsverlängerung bis 2022 ermöglicht es ihm, diesem Anspruch in einer langjährigen gemeinsamen Arbeit in besonderem Maße gerecht zu werden. Zu seinen Vorgängern in diesem Amt zählen Gilbert Amy, Marek Janowski und Myung-Whun Chung. Zudem standen in der 80-jährigen Geschichte des Orchestre Philharmonique de Radio France Dirigenten wie André Cluytens, Pierre Dervaux, Roger Désormière, Aaron Copland, Désiré-Émile Inghelbrecht, Rafael Kubelík, Charles Munch, Paul Paray, André Jolivet, Manuel Rosenthal, Henri Tomasi, Wolfgang Sawallisch, Pierre Boulez, Jukka-Pekka Saraste, Vladimir Ashkenazy, Daniel Harding, Yuri Temirkanov, Alan Gilbert, Esa-Pekka Salonen und Gustavo Dudamel am Pult des Klangkörpers. Nach Residenzen im Théâtre des Champs-Élysées und in der Salle Pleyel, konzertiert das Orchester heute sowohl im Saal des Radio France wie in der Philharmonie de Paris. Ferner gastieren die Musiker regelmäßig in den großen internationalen Konzertsälen, darunter die Berliner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, die Elbphilharmonie, das National Centre for the Performing Arts Peking und die Suntory Hall in Tokio. Zahlreiche CD-Einspielungen, Rundfunkproduktionen und -übertragungen u. a. auf ARTE Concert dokumentieren die erfolgreiche Zusammenarbeit von Orchester und seinem derzeitigen Musikalischen Direktor. Im Bewusstsein seiner sozialen und kulturellen Bedeutung für die Gesellschaft realisiert das Orchestre Philharmonique de Radio France regelmäßig Projekte in Schulen und Workshops, lädt zu ungewöhnlichen und interaktiven Konzertformaten ein und engagiert sich in der Förderung talentierter Nachwuchsmusiker. Seit zehn Jahren ist das Orchester UNICEF-Botschafter.

Orchestre Philharmonique de Radio France

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Orpheus Chamber Orchestra

Orchester

Orpheus Chamber Orchestra

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Orpheus Chamber Orchestra & Jan Lisiecki Kulturpalast (Konzertsaal)
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Simon Oslender

Instrumentalisten

Simon Oslender

Simon Oslender

Simon Oslender

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Emmanuel Pahud

Instrumentalisten

Emmanuel Pahud

Emmanuel Pahud

Der französische und schweizerische Flötist Emmanuel Pahud begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Im Jahr 1990 absolvierte er mit dem Premier Prix das Pariser Konservatorium und setzte seine Ausbildung bei Aurèle Nicolet fort. Er gewann Erste Preise bei Wettbewerben in Duino, Kobe sowie Genf und wurde im Alter von zweiundzwanzig Jahren Erster Flötist bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado; eine Stelle, die er noch immer inne hat. Zusätzlich widmet er sich intensiv seiner Karriere als Solist und Kammermusiker. Emmanuel Pahud tritt regelmäßig bei den führenden Konzertreihen, Festivals sowie mit international renommierten Orchestern weltweit auf. Als Solist arbeitete er bereits mit herausragenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Giovanni Antonini, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, John Eliot Gardiner, Paavo Järvi, Lorin Maazel, Yannick Nézet-Séguin, Andrés Orozco-Estrada, Sir Simon Rattle, Mstislaw Rostropowitsch und David Zinman zusammen. Emmanuel Pahud widmet sich mit Hingabe der Kammermusik und gibt vielfach Rezitale mit den Pianisten Éric Le Sage, Alessio Bax, Yefim Bronfman, Hélène Grimaud und Stephen Kovacewitsch. Im Bereich des Jazz ist er ebenso zu erleben – etwa gemeinsam mit Jacky Terrasson. Im Jahr 1993 gründete Emmanuel Pahud gemeinsam mti Éric Le Sage und Paul Meyer das Internationale Kammermusikfestival Salon de Provence. Kammermusikalische Projekte und Einspielungen realisiert der Flötist auch mit dem Ensemble Les Vents Français und dessen namhaften Musikern François Leleux, Paul Meyer, Gilbert Audin und Radovan Vlatković. Jährlich gibt Emmanuel Pahud zur Erweiterung des Flötenrepertoires Werke bei Komponisten wie Elliott Carter, Marc-André Dalbavie, Thierry Escaich, Simon Holt, Toshio Hosokawa, Michael Jarrell, Luca Lombardi, Philippe Manoury, Matthias Pintscher oder Christian Rivet in Auftrag. Seit 1996 nimmt Emmanuel Pahud ausschließlich bei EMI/Warner Classics auf. Die mehr als fünfundzwanzig Einspielungen erhielten überaus positive Kritiken und zahlreiche Preise. Emmanuel Pahud wurde für seinen Beitrag zur Musikkultur mit dem »Ordre des Arts et des Lettres« ausgezeichnet und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music. Darüber hinaus engagiert er sich als Botschafter von UNICEF.

Emmanuel Pahud

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René Pape

Sänger/innen

René Pape

René Pape

René Pape

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Sir Antonio Pappano

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Sir Antonio Pappano

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Sabian Puértolas

Sänger/innen

Sabina Puértolas

Sabina Puértolas

Sabian Puértolas

Sabian Puértolas

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Hans-Christoph Rademann

Dirigenten

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

zählt als Chorklangspezialist zu den gefragtesten Dirigenten weltweit. Mit seiner Arbeit setzte er Maßstäbe für die historisch informierte, zeitgemäße Interpretation barocker Vokalmusik: transparent, lebendig und nah am Text. Besonderer Schwerpunkt sind die mitteldeutschen Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Johann Adolf Hasse, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel. Die preisgekrönte Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, an der er seit 2009 mit dem Dresdner Kammerchor arbeitet, gilt als Referenzaufnahme. Ebenso finden seine Interpretationen romantischer Werke und zeitgenössischer Kompositionen höchste Anerkennung. Neben der Arbeit als Künstlerischer Leiter des Dresdner Kammerchores und als Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart ist er zu Gast bei weltbekannten Orchestern und Chören wie dem RIAS Kammerchor, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Chamber Choir Ireland und dem Collegium Vocale Gent. Konzertreisen führen ihn in die europäischen Musikzentren und in die USA, nach Israel, Südamerika, Südafrika, Indien, Russland, Taiwan und Japan. Hans-Christoph Rademann wurde mehrfach mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet und erhielt wiederholt den »Grand Prix du Disque«, den »Diapason d’Or«, den »pizzicato Supersonic« und den »Choc de Classica«. 1994 wurde er mit dem Förderpreis und 2014 mit dem Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden für seine Verdienste um das Dresdner Musikleben geehrt. 2008 wurde ihm die Sächsische Verfassungsmedaille verliehen. 2016 erhielt er den »Preis der Europäischen Kirchenmusik« Schwäbisch Gmünd. 1985 gründete Hans-Christoph Rademann den Dresdner Kammerchor, den er bis heute leitet. Von 1999 bis 2004 leitete er den NDR Chor und seit 2000 ist er Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Von 2007 bis 2015 war Hans-Christoph Rademann Chefdirigent des RIAS Kammerchores. 2008 initiierte er in Berlin das Dirigentenforum, das den internationalen Dirigentennachwuchs fördert. Im Sommer 2013 übernahm Hans-Christoph Rademann als Nachfolger Helmuth Rillings die Leitung der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Darüber hinaus ist er Intendant des Musikfestes Erzgebirge.

Hans-Christoph Rademann

Hans-Christoph Rademann

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Dresdner Kammerchor Annenkirche
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Jean Rondeau

Instrumentalisten

Jean Rondeau

Jean Rondeau

ist zweifelsfrei einer jener jungen Künstler, die in der Welt der klassischen Musik gekonnt die Beziehung zu ihrem Publikum auf den Kopf stellen. Ohne dabei auch nur den geringsten musikalischen Kompromiss einzugehen, sondern vielmehr mit einer akribischen Ehrlichkeit gegenüber der Partitur, demonstriert der französische Cembalist eine einmalige Art und Weise des Cembalospiels. Jean Rondeau begeistert sein Publikum mit beispielloser Virtuosität und zieht dabei alle Musikliebhaber in seinen Bann – mittels einer starken Präsenz, die jeglichen Manierismus entbehrt. Mit nur einundzwanzig Jahren war Jean Rondeau einer der jüngsten Gewinner des Cembalo-Wettbewerbs im Rahmen der »International Competition Musica Antiqua« 2012 in Brügge, sowie Träger des »European Union Baroque Orchestra Development Trust Awards«, der an die vielversprechendsten jungen Künstler in der Europäischen Union vergeben wird. Er gewann den Zweiten Preis des Cembalo-Wettbewerbs der »Prague Spring International Music Competition«, in deren Rahmen Jean Rondeau auch den Preis für die beste Interpretation eines für den Wettbewerb komponierten Werks erhielt. 2013 ernannten ihn die »Radios francophones publiques« zum »Jungen Solisten 2014« und im Januar 2015 verliehen ihm die »Victoires de la musique classique« den Titel »Offenbarung des Jahres« in der Kategorie Instrumentalsolist. Jean Rondeaus künstlerische Neugier findet ihren Ausdruck in seinen vielfältigen musikalischen Projekten. So interpretierte und interpretiert er barocke Concerti sowohl mit namhaften Barockformationen – Concerto Köln, Lautten Compegney, Les Folies Françoises, Café Zimmermann, Kammerorchester Basel –, als auch mit modernen Formationen wie Les Violons du Roy oder demnächst mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Jean Rondeau ist Exklusivkünstler bei Erato/Warner Classics. Seine Diskografie zeugt von bemerkenswertem Einfallsreichtum, der mit einer großen Sorgfalt hinsichtlich der Zusammenstellung der Programme gepaart ist. 2015 erschien Jean Rondeaus Debütalbum »Bach – Imagine« bei Erato/Warner Classics. Sein zweites Album »Vertigo« (2016) mit Werken von Jean-Philippe Rameau und Joseph-Nicolas-Pancrace Royer hat bereits einen »Diapason d’Or« erhalten. 2018 wurde diese Aufnahme mit einem »OPUS Klassik« in der Kategorie »Solistische Einspielung des Jahres (Musik bis inkl. 18. Jahrhundert)« ausgezeichnet. Für Herbst 2019 ist gemeinsam mit dem Lautenisten Thomas Dunford ein erstes Kammermusikalbum geplant. Bereits vor seinem Studium am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris hatte Jean Rondeau zehn Jahre Cembalounterricht bei Blandine Verlet. Neben Cembalo studierte er Generalbass, Orgel, Klavier, Jazz und Improvisation, Komposition sowie Dirigieren. Nachdem der Musiker seine Ausbildung am Pariser Konservatorium mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, setzte er seine Studien an der Guildhall School of Music and Drama in London fort. Seine Engagements – ob als Kammermusiker oder Solist – führen Jean Rondeau regelmäßig auf die Bühnen der großen Konzertsäle in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, darunter das Théâtre des Champs-Elysées in Paris, die Elbphilharmonie Hamburg, das Barbican Centre, die BBC Proms London oder die Alte Oper Frankfurt. Im März 2019 begeht er sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. Jean Rondeau ist Gründungsmitglied des Barockquartetts Nevermind, das sich in erster Linie der Musik des 18. Jahrhunderts verschrieben hat.

Jean Rondeau

Jean Rondeau

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Barocklounge: Jean Rondeau Ball- und Brauhaus Watzke
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Ada Rovatti

Instrumentalisten

Ada Rovatti

Ada Rovatti

Ada Rovatti

Ada Rovatti

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Jazz Night: Nils Landgren & Freunde Kulturpalast (Konzertsaal)
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Valer Sabadus

Sänger/innen

Valer Sabadus

Valer Sabadus

Mit seiner glasklaren und androgynen Stimme singt Valer Sabdus trotz seines jungen Alters bereits in der Riege der weltbesten Countertenöre. Der Sänger konzertiert regelmäßig mit renommierten Originalklang-Ensembles wie Concerto Köln, Accademia Bizantina, Kammerorchester Basel, Arpeggiata und Il Pomo d’Oro. Valer Sabadus ist Exklusivkünstler von Sony Classical, im Herbst 2015 erschien seine CD »Caldara«, auf der er vom Ensemble Nuovo Aspetto begleitet wird. Für seine Solo-CD »Le belle immagini« mit Arien von C.W. Gluck erhielt er einen »ECHO Klassik« 2015. Nach den »Duetti Sacri« mit Nuria Rial und dem Basler Kammerorchester (2017) erschien 2018 die Aufnahme »Caro Gemello«, die der Künstlerfreundschaft Metastasio/Farinelli gewidmet ist. Internationale Bekanntheit erlangte Valer Sabadus 2012 für seine herausragende Interpretation als Semira in Leonardo Vincis Oper »Artaserse« an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise. Im gleichen Jahr wurde ihm der Preis der deutschen Schallplattenkritik für seine Solo-CD »Hasse Reloaded« (OehmsClassics) verliehen. Großen internationalen Erfolg feierte er auch als Menelao in Francesco Cavallis wiederentdeckter Oper »Elena« beim Festival International d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence. Ein weiterer Meilenstein seiner Karriere war sein fulminantes Debüt in der Titelrolle von Händels »Xerxes« an der Deutschen Oper am Rhein. Im Lied- und Konzertbereich war Valer Sabadus u.a. beim Luzerner Festival, der Schubertiade in Hohenems und dem Festival »Winter in Schwetzingen« zu Gast. Als Solist trat er bereits in den Philharmonien in Essen und Köln, der Dresdner Frauenkirche, der Chapelle Royale de Versailles, der Laeiszhalle Hamburg, beim Festival Grafenegg und den Festwochen für Alte Musik Innsbruck auf. Fruchtbare Partnerschaften führen Valer Sabadus immer wieder mit führenden Ensembles für Alte Musik zusammen, darunter Concerto Köln, das Kammerorchester Basel, die Hofkapelle München, das Ensemble L’Arpeggiata und Il Pomo d’oro. Die abwechslungsreiche Diskographie von Valer Sabadus reicht von frühbarocken Werken Claudio Monteverdis und Francesco Cavallis über die italienische Sakral- und Opernmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken Enjott Schneiders. Dafür wurde er mehrfach mit bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet und von der ICMA wurde er zum »Young Artist of the Year« – Vocal 2013 gekürt.  

Valer Sabadus

Valer Sabadus

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Xavier Sabata

Sänger/innen

Xavier Sabata

Xavier Sabata

Xavier Sabatas Engagements in der aktuellen Saison umfassen u. a. die Rollen Bertarido in Händels »Rodelinda« mit Claus Guth unter Stefano Montanari an der Opéra National de Lyon und am Teatro Municipal de Santiago (Chile), Ottone in Monteverdis »L’incoronazione di Poppea« unter Diego Fasolis an der Staatsoper Unter den Linden, Endimione in »La Calisto« – inszeniert von David Alden – mit Ivor Bolton am Teatro Real (Madrid), Ottone in Händels »Agrippina« mit dem Enselmble Il Pomo d’Oro und Maxim Emelyanychev in Turku (Finnland), außerdem die Uraufführung von »L’enigma di Lea« am Gran Teatre del Liceu (Barcelona). In der vergangenen Spielzeit sang Xavier Sabata in Guths neuer »Rodelinda«-Produktion mit Ivor Bolton am Teatro Real (Madrid) sowie die Titelrolle in Händels »Rinaldo« auf einer Europatournee mit Christophe Rousset und dem Kammeorchester Basel. Darüber hinaus gab er als Rezitalist sein Debüt im Teatro de la Zarzuela Lied Cycle. Nach frühen erfolgreichen Projekten gemeinsam mit William Christie und Les Arts Florissants arbeitete Xavier Sabata mit Ensembles wie Europa Galante, Collegium 1704, dem Venice Baroque Orchestra, I Barocchisti, Al Ayre Español, El Concierto Español sowie dem Orquesta Barroca de Sevilla. Derzeit tritt er regelmäßig mit Künstlern wie Fabio Biondi, René Jacobs, Jordi Savall, Alan Curtis, Gabriel Garrido, Fabio Bonizzoni, Diego Fasolis, Andrea Marcon, Xavier Díaz Latorre, Ivor Bolton, George Petrou, Riccardo Minasi, Harry Bicket und Christopher Moulds auf. Xavier Sabata wurde 2013 mit dem »Premio Ópera Actual« und 2014 mit dem »Premi Tendències d’El Mundo« ausgezeichnet. Er ist häufiger Gast am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, dem Palais des Beaux-Arts in Brussels, dem Teatro Real in Madrid, dem Gran Teatre del Liceu, dem Palau de la Música Catalana in Barcelona, dem Teatro La Fenice in Venice, der Oper Krakau, der Opéra de Lausanne, dem Grand Théâtre de Genève, dem Theater an der Wien, in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau sowie in den führenden Konzertsälen Londons und New Yorks. Xavier Sabata war bereits bei zahlreichen Festivals zu Gast, darunter die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, das Festival d’Aix-en-Provence, die Händel-Festspiele Halle und das Festival de Música Via Stellae in Santiago de Compostela. Sein Repertoire reicht von Cavalli und Monteverdi über die Helden der barocken Opera seria bis hin zu Uraufführungen neuartiger Werke, etwa Fabrice Bollons »Oscar und die Dame in Rosa« am Theater Freiburg. Die Aufnahme von Xavier Sabatas Soloprogramm »Bad Guys« – aufgeführt in Caen, Freiburg, Sevilla und Barcelona – erhielt uneingeschränkten Beifall in der Presse und sein jüngstes Album (»Dilettanti«) wurde ebenfalls hochgelobt. In der Rolle des Tassile war Xavier Sabata Teil der gefeierten Europatournee mit Händels »Alessandro«. Auch mit seiner Darbietung in der Titelrolle von Händels »Tamerlano« für Naïve Records schrieb der Countertenor seine Erfolgsgeschichte fort: Die Aufnahme wurde u. a. als Album der Woche in »The Sunday Times« (13. April 2014) und als »Editor’s Choice« in der Augustausgabe des »Gramophone«-Magazins 2014 ausgezeichnet. Xavier Sabata sang im Rahmen der Gala Night of Countertenors an der Seite von Max Emanuel Cenčić, Jurij Mynenko sowie Franco Fagioli in Potsdam, Versailles, Karlsruhe und Hamburg.

Xavier Sabata

Xavier Sabata

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Sächsisches Vocalensemble

Chöre

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Sächsisches Vocalensemble

Fatma Said

Sänger/innen

Fatma Said

Fatma Said

Die junge ägyptische Sopranistin Fatma Said ist eine der beeindruckendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Von der »Frankfurter Allgemeine Zeitung« wurde sie als »eine Entdeckung« gepriesen. Fatma Said zeichnet sich neben ihren Erfolgen auf Opern- und Konzertbühnen ebenso durch humanitäres Engagement aus und tritt regelmäßig als Botschafterin von Kultur und Bildung ihres Heimatlandes in Erscheinung. Im Jahr 2016 fand ihr sensationelles Debüt am Teatro alla Scala als Pamina in Peter Steins neuer Produktion der Oper »Die Zauberflöte« statt – dirigiert von Adam Fischer. Fatma Said wurde hier u. a. als »leuchtend«, »warm« sowie als geprägt von »unvorstellbarer Tiefe« hervorgehoben. Fatma Saids Rezitale zeugen von außergewöhnlichem Talent und die Sängerin gilt als »BBC Radio 3« New Generation Artist. Neben anderen Auftritten wird Fatma Said in dieser Spielzeit »Die Schöpfung« in der Tonhalle Düsseldorf und in Budapest singen. Darüber hinaus ist sie mit Strauss-Liedern zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra in Birmingham zu hören und gibt Rezitale in Perth, Leeds, Dresden, Bonn, auf Mallorca und in der Wigmore Hall London. Weiterhin wird Fatma Said bei der Mozartwoche in Salzburg mit La Fura del Baus’ »T.H.A.M.O.S« debütieren – einer Produktion, die auf Mozarts »Thamos, König in Ägypten« basiert – und Galakonzerte bei den Vereinten Nationen in Genf sowie mit Juan Diego Flórez in Muscat geben. Unter den jüngsten Highlights in Fatma Saids künstlerischem Schaffen sind die Rolle von L’Amour in »Orphée et Eurydice« mit John Fulljames/Hofesh Schechter am Teatro alla Scala, Konzerte in Luzern, Wien und Salzburg mit Rolando Villazón, sowie Darbietungen und Einspielungen von Mahlers 8. Sinfonie in der Tonhalle Düsseldorf mit Adam Fischer besonders hervorzuheben. Fatma Said ist Alumna der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand. Bereits zweimal vertrat sie Ägypten vor den Vereinten Nationen um mittels der Musik auf das Recht auf Bildung und Würde von Kindern hinzuweisen. In diesem Jahr trat sie außerdem beim Silk Road Concert am Luxor-Tempel auf. 2016 erhielt Fatma Said einen Ehrenpreis vom Nationalen Frauenrat Ägyptens und im Rahmen der National Youth Convention wurden ihre Verdienste mit der höchsten Auszeichnung Ägyptens gewürdigt: sie ist die erste Opernsängerin die jemals den staatlichen Kreativitätspreis für außergewöhnliche künstlerische Errungenschaften auf internationalem Niveau erhielt.

Fatma Said

Fatma Said

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Fatma Said & Matthias Veit Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Jordi Savall

Instrumentalisten

Jordi Savall

Jordi Savall

Jordi Savall

Jordi Savall

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Sir András Schiff

Dirigenten

Sir András Schiff

Sir András Schiff

Sir András Schiff

Sir András Schiff

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Cappella Andrea Barca & Sir András Schiff Kulturpalast (Konzertsaal)
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Gil Shaham

Instrumentalisten

Gil Shaham

Gil Shaham

»Es zählt zu den aufregendsten Erfahrungen, wenn man erleben kann, was es heißt, auf allerhöchstem Niveau zu musizieren. Der große Geiger Gil Shaham zählt zu den wenigen, deren Spontaneität, musikalischer Witz und Analysefähigkeit bald jeden Auftritt zum Ereignis werden lassen«. (SZ) Gil Shaham ist Solist aller großen Orchester und Dirigenten unserer Zeit. Er musiziert in Berlin und München, in Brüssel und Wien, in New York, London, Chicago, in Hamburg, Zürich, Paris, Boston, Philadelphia oder San Francisco. Seine CD-Einspielungen erhielten höchste Auszeichnungen – den »Grammy«, den »Grand Prix du Disque«, den »Diapason d'Or« und »Gramophone Editor's Choice«. 2008 wurde er mit dem »Avery Fisher Prize« ausgezeichnet, 2012 wurde er von »Musical America« als »Instrumentalist of the Year« geehrt. Gil Shaham hat seine Ausbildung bei Dorothy DeLay und Hyo Kang an der New Yorker Juilliard School erhalten. Mit zehn Jahren gab er sein Debüt beim Jerusalem Symphony Orchestra, mit vierzehn spielte er zum ersten Mal mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Shaham hat für DG und Canary Classics das »große« Violinrepertoire aufgenommen. Die Violinkonzerte der 1930er Jahre liegen Gil Shaham persönlich sehr am Herzen. Nach Erscheinen der ersten CD mit fünf Violinkonzerten aus diesen Jahren hat Canary Classics im Februar 2016 die zweite CD mit den jeweils zweiten Violinkonzerten von Bartók und Prokofjew veröffentlicht Gil Shaham spielt die Stradivari »Gräfin Polignac« von 1699. Er lebt mit seiner Frau, der Geigerin Adele Anthony und den drei Kindern in New York.

Gil Shaham

Gil Shaham

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Tugan Sokhiev

Dirigenten

Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev

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Grigory Sokolov

Instrumentalisten

Grigory Sokolov

Grigory Sokolov

Der einzigartige, unwiederholbare Charakter von live gespielter Musik ist ein entscheidender Aspekt, um die Ausdrucksschönheit und die bezwingende Ehrlichkeit von Grigory Sokolovs Kunst zu verstehen. Die poetischen Interpretationen des russischen Pianisten, die mit mystischer Intensität im Konzertsaal lebendig werden, basieren auf einer fundierten Kenntnis seines umfangreichen Repertoires. So umfassen seine Rezital-Programme die gesamte Musikgeschichte: von Transkriptionen geistlicher Polyfonie des Mittelalters und Werken für ein Tasteninstrument von Byrd, Couperin, Rameau, Froberger und Bach, über das klassische und romantische Repertoire – besonders Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin und Brahms – bis hin zu Schlüsselkompositionen des 20. Jahrhunderts von Prokofjew, Ravel, Skrjabin, Rachmaninow, Schönberg und Strawinsky. Grigory Sokolov wurde in St. Petersburg geboren. Als Fünfjähriger begann er mit dem Klavierspiel, zwei Jahre danach nahm er sein Studium bei Liya Zelikhman an der Zentralen Musikschule des Leningrader Konservatoriums auf und mit zwölf Jahren gab er sein erstes Rezital in seiner Heimatstadt. Als Sechzehnjähriger machte Grigory Sokolov Schlagzeilen über die Sowjetunion hinaus, als er im Jahr 1966 – als jüngster Musiker überhaupt – die begehrte Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau erhielt. Während Grigory Sokolov in den 1970er-Jahren ausgedehnte Konzertreisen in die USA und nach Japan unternahm, entwickelten sich, fernab vom internationalen Scheinwerferlicht, seine künstlerischen Fähigkeiten weiter. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begann Grigory Sokolov in den großen internationalen Konzertsälen und bei den wichtigsten Festivals aufzutreten. Als Konzertsolist arbeitete er mit den besten Orchestern bevor er sich letztlich dazu entschloss, nur noch Solo-Rezitals zu spielen. Heute gibt Grigory Sokolov etwa 70 Konzerte pro Saison und widmet sich dabei jeweils einem einzigen Programm. 2017 hat die Deutsche Grammophon die Live-Aufnahme von Klavierkonzerten Mozarts und Rachmaninows veröffentlicht.

Grigory Sokolov

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Martin Stadtfeld

Instrumentalisten

Martin Stadtfeld

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Begonnen hat die Laufbahn von Martin Stadtfeld mit einem Klavier vom Räumungsverkauf. Schon mit sieben Jahren steht sein Berufswunsch fest: Konzertpianist. Früh erkundet er die Regeln und Geheimnisse von Kontrapunkt und Harmonielehre; als Jungstudent kommt er in Frankfurt in die Klasse von Lev Natochenny. Es beginnt die Zeit, in der Stadtfeld bei Wettbewerben für Furore sorgt, er gewinnt Preise in Paris, in Bozen – und in Leipzig. Den dortigen Bach-Wettbewerb kann Martin Stadtfeld im Jahr 2002 als Sieger des ersten Preises für sich entscheiden. Es ist diese eine Auszeichnung mit Symbol-Charakter. Denn die Musik von Johann Sebastian Bach ist für den Pianisten wie das Cape Canaveral der Musik. Von hier aus führen alle Wege in den Kosmos der Musikgeschichte. Kein Wunder also, dass Stadtfelds erste CD-Aufnahme wie eine Rakete zündet: Ausgerechnet mit einem der heikelsten Werke der gesamten Klavierliteratur, mit Bachs »Goldberg-Variationen« beginnt der 22-jährige Pianist seine Aufnahme-Karriere. Wie einst Glenn Gould – noch dazu beim selben Label. Das Presse-Echo ist weltweit groß und inzwischen ist Martin Stadtfeld heimisch auf den berühmten Konzertpodien der Welt und Gast bei den großen Orchestern und Festivals. Doch der Erfolg hat Martin Stadtfeld nicht in ein Korsett wachsen lassen, geschnürt von den Gesetzen des Marktes. Vielmehr hat er sich seine Unverkrampftheit bewahrt, ob beim Üben im heimischen Klavier-Studio mitten im Ruhrgebiet, bei der Zusammenstellung von beziehungsreichen Konzertprogrammen oder in der Kommunikation mit dem Publikum. Von den Schätzen der Vergangenheit lernen, und Neues daraus schöpfen: Martin Stadtfelds erstes Werk, ein Zyklus der Auseinandersetzung mit Bachs Musik, ist nun auf CD erschienen. Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an die klassische Musik ist für Martin Stadtfeld eine Herzensangelegenheit. Zum Beethovenjahr wird er mit einem Kinderprogramm in die Schulen gehen, um Kinder und Jugendliche an die Relevanz des Werks Beethovens heranzuführen.

Martin Stadtfeld

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Kathryn Stott

Instrumentalisten

Kathryn Stott

Kathryn Stott

Kathryn Stott

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Christian Tetzlaff

Instrumentalisten

Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff

ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Im Mai 2015 schrieb »The Guardian« nach Christian Tetzlaffs Beethoven-Violinkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding: »The greatest performance of the work I’ve ever heard«. Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für den Interpreten und das Publikum gleichermaßen – altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt der Künstler den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke – wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, – und versucht, gehaltvolle neue Werke wie das von ihm im Jahre 2013 uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann zu etablieren. Christian Tetzlaff wird regelmäßig gebeten als Residenzkünstler bei Orchestern und Veranstaltern seine musikalischen Sichtweisen zu präsentieren, so u.a. bei den Berliner Philharmonikern, in der Wigmore Hall in London und beim Metropolitan Orchestra New York. In der Saison 2018/19 ist der Musiker Artist in Residence – gleichzeitig beim Seoul Philharmonic Orchestra und bei den Dresdner Philharmonikern. Im Laufe seiner Karriere gastierte Christian Tetzlaff bereits bei zahlreichen weltweit renommierten Orchestern, darunter die Wiener und die New Yorker Philharmoniker, das Concertgebouw Orchestra Amsterdam und alle großen londoner Orchester. Er arbeitet mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Manfred Honeck, Andris Nelsons, Antonio Pappano, Robin Ticciati, Paavo Järvi und Vladimir Jurowski zusammen. Höhepunkte der Spielzeit 2018/19 sind Konzerte in den USA beim Tanglewood Music Festival mit dem Boston Symphony Orchestra unter Thomas Adès, beim Cleveland Orchestra und beim Detroit Symphony Orchestra sowie eine umfangreiche Tournee mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas. In Asien wird Christian Tetzlaff mit dem NHK-Sinfonieorchester erstmalig in Vietnam auftreten und in Europa finden Konzerte mit international führenden Dirigentinnen und Dirigenten wie Barbara Hannigan, Susanna Mälkki und Vladimir Jurowski statt. Was den 1966 in Hamburg geborenen Künstler so einzigartig macht, sind – neben seinem herausragenden geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was hier ganz selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein eher ungewöhnlicher Ansatz. Wenn Christian Tetzlaff danach strebt, den Notentext so genau wie möglich zu erfüllen, ohne Rücksicht auf die »Aufführungstradition«, dann zeigen sich die altbekannten Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Christian Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett, und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester. Jedes Jahr unternimmt er mit dem Tetzlaff Quartett mindestens eine ausgedehnte Tournee; dieses Ensemble wurde 2015 mit dem »Diapason d’Or« ausgezeichnet. Das Trio mit seiner Schwester Tanja Tetzlaff und dem Pianisten Lars Vogt wurde für den »Grammy« nominiert. Für seine CD-Aufnahmen hat Christian Tetzlaff zahlreiche Preise erhalten, zuletzt den »Diapason d’Or« im Juli 2018, den »MIDEM Classical Award« 2017 und den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« 2015. Christian Tetzlaff spielt eine Geige des deutschen Geigenbauers Stefan-Peter Greiner und unterrichtet regelmäßig an der Kronberg Academy.

Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff

The King’s Singers

Chöre

The King’s Singers

The King’s Singers

wurden am 1. Mai 1968 offiziell von sechs Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge gegründet, die gerade ihr Studium abgeschlossen hatten. Zufällig bestand die Besetzung aus zwei Countertenören, einem Tenor, zwei Baritonen und einem Bass – genau diese Besetzung hat sich bis heute nicht geändert. 2018 feiert die Gruppe ihr 50-jähriges Bestehen mit »GOLD«. Zum goldenen Jubiläumsjahr ist alles auf »GOLD« angelegt: Ob die 3-CD-Box, das Jubiläums-Buch oder die Welttournee – überall wird das einzigartige musikalische Erbe der King’s Singers gefeiert und ein Ausblick auf die glänzende Zukunft der Vokalmusik in allen ihren Formen gegeben. Schon in den ersten Jahren zeichnete sich das Ensemble durch seine musikalische Vielfältigkeit aus. The King’s Singers waren allwöchentlich fester Bestandteil des englischen Fernsehens zur Hauptsendezeit. Mit Popmusik, die normalerweise nicht von Gesangsensembles gesungen wurde, ihrem einzigartigen englischen Charme und ihrer musikalischen Qualität eroberten die Musiker die Zuhörer im Sturm. Seit ihrem Bestehen sind The King’s Singers gern gesehene Gäste in allen großen Konzertsälen. Von der Royal Albert Hall in London über das Opernhaus Sydney bis zur Carnegie Hall New York sind die Künstler weltweit als Botschafter für höchste musikalische Qualität angesehen. Von den vielen Auszeichnungen, mit denen das Ensemble geehrt wurde, sind zwei »Grammy Awards«, ein »Emmy Award« und ein Platz in der neu gegründeten Hall of Fame des »Gramophone«-Magazins besonders erwähnenswert. Vielseitigkeit und musikalische Neugier beflügelten schon immer das Engagement der King’s Singers für Neue Musik. Sie vergaben Kompositionsaufträge an die besten Vokalkomponisten unserer Zeit, u. a. an Sir John Tavener, Tōru Takemitsu, John Rutter, Luciano Berio, Nico Muhly, György Ligeti und Eric Whitacre. Diese stehen ebenbürtig neben zahlreichen für The King’s Singers maßgeschneiderten Arrangements in ihrem umfangreichen Repertoire. Die Freude am Ensemblesingen zu vermitteln, ist der Gruppe eine Herzensangelegenheit. Dafür geben die Künstler jedes Jahr Workshops und Meisterkurse auf der ganzen Welt. Auch wenn die Welt sich seit der Gründung von The King’s Singers gravierend verändert hat, wird die heutige Besetzung des Ensembles immer noch vom selben Geist beseelt: Die Sänger möchten die Konzertbesucher mit ihrer Virtuosität begeistern und neugierig machen auf die spannende musikalische Zukunft der King’s Singers.

The King’s Singers

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The King’s Singers Frauenkirche
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Emmanuel Tjeknavorian

Instrumentalisten

Emmanuel Tjeknavorian

Emmanuel Tjeknavorian

wurde beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie mit dem Zweiten Preis ausgezeichnet und zog damit internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die vergangene Spielzeit führte ihn im Rahmen des Rising Stars-Zyklus der European Concert Hall Organisation in die renommiertesten Konzertsäle Europas. Daneben standen zahlreiche herausragende Debüts, u. a. als Solist der Orpheum Stiftung Zürich mit dem Tonhalle Orchester Zürich sowie das Deutschlandradio-Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie. Darüber hinaus kam es zu erneuten Begegnungen mit den Wiener Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester und dem Bruckner Orchester Linz. Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen Emmanuel Tjeknavorians Debüts mit weltweit führenden Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem London Symphony Orchestra. Dabei arbeitet er mit renommierten Dirigenten wie Semjon Bytschkow, Riccardo Chailly und Juri Temirkanow zusammen. Emmanuel Tjeknavorian ist regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals und spielt zahlreiche Konzerte in kammermusikalischer Besetzung. So gewann er im Sommer 2018 den »LOTTO-Förderpreis« des Rheingau Musik Festivals und gemeinsam mit seinem Klavierpartner Maximilian Kromer den »NORDMETALL-Ensemblepreis« der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Saison tritt Emmanuel Tjeknavorian im Rahmen der Salzburger Mozartwoche mit Mozarts eigener »Costa- Geige« und bei der Sommernachtsgala des Grafenegg Festivals auf. Als »Junger Wilder« in Dortmund und als »Great Talent« in Wien wird er an beiden Orten für mehrere Spielzeiten in unterschiedlichen Formationen zu hören sein. Im Dezember 2017 veröffentlichte Emmanuel Tjeknavorian sein Debütalbum »Solo« bei Sony Classical, welches Kritiker und Pubikum gleichermaßen begeisterte und im Oktober 2018 den neu gegründeten »OPUS Klassik« er-hielt. Seit September 2017 moderiert Emmanuel Tjeknavorian auf »radio klassik Stephansdom« monatlich seine eigene Radio-Show »Der Klassik-Tjek«. Zahlreiche Sender berichteten über den jungen Wiener, so war er bereits in »Titel, Thesen, Temperamente« und der »Tagesschau« (ARD), in »Capriccio« (BR), in der »Kulturzeit« (3sat), im ORF2 sowie in »Stars von morgen« mit Rolando Villazón (Arte) zu sehen. Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari (Cremona 1698), die ihm freundlicherweise von einem Gönner der Beare's International Violin Society aus London zur Verfügung gestellt wurde.

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Nikolai Tokarev

Instrumentalisten

Nikolai Tokarev

Nikolai Tokarev

wurde 1983 geboren und stammt aus einer bekannten Musikerfamilie aus Moskau. Von 1988 bis 2001 absolvierte er seine Ausbildung an der dortigen Gnessin-Musikschule für besonders begabte Kinder. Zu seinen ersten Lehrer*innen zählten Ada Traub, Wladimir Tropp und Michail Khokhlow. 2003 setzte Nikolai Tokarev sein Studium am Royal Northern College of Music bei Dina Parakhina in Manchester fort und schloss es 2004 mit der »Goldenen Medaille« ab. Ab Sommer 2006 besuchte er eine Nachdiplomklasse bei Barbara Szczepanska an der Hochschule für Musik in Düsseldorf und belegte Meisterkurse bei Rudolf Buchbinder in Zürich. Bereits 1989 trat der als Wunderkind gefeierte sechsjährige Nikolai Tokarev öffentlich mit Orchester auf. Mit vierzehn Jahren ging er auf Einladung des Managements von Musik Leben Inc. auf seine erste Japantournee; mittlerweile sind acht CD-Einspielungen entstanden. Im Sommer 2006 gewann Nikolai Tokarev den Zweiten Preis beim Concours Géza Anda in Zürich. Darüber hinaus wurde er für seine Interpretation von Sergej Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 in Begleitung des Tonhalle-Orchesters Zürich mit dem Géza Anda-Publikumspreis geehrt. Im September 2006 erhielt der Pianist bei den Orpheum-Musiktagen in der Tonhalle Zürich mit der Camerata Salzburg den Preis für die beste Interpretation eines Mozart-Klavierkonzerts. Nikolai Tokarev konzertierte mit Orchestern wie der Russischen Nationalphilharmonie unter Wladimir Spiwakow, dem Yomiuri-Nippon-Sinfonieorchester, dem NHK-Sinfonieorchester, dem Wiener Kammerorchester, der Camerata Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern sowie mit den Bamberger Symphonikern. In den kommenden Spielzeiten stehen für Nikolai Tokarev Orchesterkonzerte in den großen deutschen und europäischen Musikzentren auf dem Programm, darunter Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Paris, Wien Amsterdam, Antwerpen, Brüssel und Zürich. Weiterhin sind Tourneen mit dem Philharmonia Orchestra London unter der Leitung von Tougan Sokhiev, dem Gstaad Festival Orchester unter Maxim Wengerow, dem Prager Sinfonieorchester unter Jiří Kout, dem Berner Symphonieorchester unter Mario Venzago sowie mit dem Monte-Carlo Philharmonic Orchestra unter Yakov Kreizberg geplant. Nikolai Tokarev hat seit 2006 einen Exklusivvertrag bei Sony Music. Dort erschien 2007 seine erste CD mit Werken von Chopin, Liszt, Schubert, Bach und Rosenblatt, für die Nikolai Tokarev mit etlichen Preisen ausezeichnet wurde, u. a. mit dem »ECHO-Klassik«. Andere bereits veröffentlichte CDs sind »French Album« – mit Werken von Rameau, Ravel, Franck und Debussy – und »Romantic Concerts« in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Im Mai 2010 spielte Nikolai Tokarev Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll und Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Wladimir Spiwakow ein (Sony Music). Nikolai Tokarevs Soloalbum »Black Swan Fantasy« erschien im Februar 2012.

Nikolai Tokarev

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Matthias Veit

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Matthias Veit

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Fatma Said & Matthias Veit Schloss Wackerbarth (Abfüllhalle)
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Jan Vogler

Instrumentalisten

Jan Vogler

Jan Vogler

gehört zu den renommiertesten Instrumentalsolisten der Gegenwart. Die »New York Times« bewundert sein »lyrisches Gespür« und das »Gramophone«-Magazin seine »schwindelerregende Virtuosität«. Jan Vogler tritt regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern auf, darunter die New Yorker Philharmoniker, das Boston und das Pittsburgh Symphony Orchestra, das Orchestre symphonique de Montréal, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Orchester des Mariinsky-Theaters, das Mozarteumorchester Salzburg und das Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia Rom. Dabei arbeitete er u. a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Sir Antonio Pappano, Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano zusammen. Highlights der Saison 2018/19 sind Jan Voglers Rezital-Konzert mit seiner langjährigen Kammermusik-Partnerin, der Pianistin Hélène Grimaud, Konzerte mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters und Valery Gergiev, sein Gastspiel beim Münchner Kammerorchester und beim Singapore Symphony Orchestra sowie Konzerte in Dresden und Köln mit dem WDR Sinfonieorchester unter Chefdirigent Cristian Măcelaru. Neben der klassischen Konzerttätigkeit als Solist widmet sich Jan Vogler mit seinem Freund und Schauspieler Bill Murray intensiv ihrem gemeinsamen musikalisch-literarischen Projekt »Bill Murray, Jan Vogler & Friends: New Worlds«. Das innovative Programm bringt Werke von Twain, Hemingway, Whitman, Cooper, Bernstein, Bach, Piazzolla, Mancini, Gershwin und Foster für eine unerwartete und zauberhafte Erkundung der Berührungspunkte von Literatur und Kammermusik zusammen. Das Programm »Bill Murray, Jan Vogler & Friends« wurde erstmalig anlässlich der Dresdner Musikfestspiele im Juni 2017 vorgestellt; seither unternahmen und unternehmen die Künstler damit ausgedehnte Tourneen durch Nordamerika, Europa sowie Australien. Die CD erschien Ende September 2017 bei Decca Gold. Als ein vielfach ausgezeichneter Künstler nimmt Jan Vogler exklusiv bei Sony Classical auf. Zu seinen jüngsten Einspielungen gehört die CD »Double Concertos«, für die er mit seiner Ehefrau – der Violinistin Mira Wang – und dem Royal Scottish National Orchestra unter Peter Oundjian Werke von Brahms, Rihm sowie Harbison aufnahm. 2016 realisierte Jan Vogler mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada und dem Moritzburg Festival-Ensemble ein Tschaikowsky-Album, welches »The Sunday Times« wie folgt kommentierte: »Voglers geistreiche und feinfühlige Rokoko-Variationen stehen ganz oben mit den Besten«. Für seine Aufnahme von Bachs sechs Suiten für Solocello erhielt der Musiker 2014 seinen dritten »ECHO Klassik« in der Kategorie »Instrumentalist des Jahres«. Jan Vogler ist seit 2001 Künstlerischer Leiter und Initiator des Moritzburg Festivals bei Dresden, einer der ersten Adressen für Kammermusik in Deutschland, und seit 2008 Intendant der Dresdner Musikfestspiele. 2006 wurde er mit dem »Europäischen Kulturpreis« und 2011 mit dem »Erich Kästner-Preis« für Humanität, Toleranz und Völkerverständigung ausgezeichnet. Jan Vogler spielt auf dem Stradivari-Cello »Castelbarco/Fau« von 1707.

Jan Vogler

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Werkstattkonzert Palais im Großen Garten
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Yuja Wang

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Yuja Wang

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Prof. Dr. Friederike Wißmann

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Prof. Dr. Friederike Wißmann

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vertritt seit 2017 den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden, davor hatte sie eine Gastprofessur an der Universität Zürich, und von 2015 bis 2017 eine Vertretungsprofessur und die kommissarische Leitung der Abteilung für Musikwissenschaft/Soundstudies an der Universität Bonn inne. Nach ihrer Habilitation 2009 an der Technischen Universität Berlin arbeitete sie am Konservatorium Wien, an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und im Exzellenzcluster Languages of Emotion an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Kulturgeschichte der Musik, das Musiktheater, Zusammenhänge von Musik und Literatur, sowie die Neue Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist Friederike Wißmann als Autorin mit regelmäßigen Lesungen und Rundfunkinterviews präsent (zuletzt »Deutsche Musik«, 2015 in zweiter Auflage als Taschenbuch erschienen).

Prof. Dr. Friederike Wißmann

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Sound & Science: Raum und Klang TU Dresden (Barkhausen-Bau)
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