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Möchten Sie sich über die Programme der vergangenen Jahre informieren oder sich ein bestimmtes Konzert wieder in Erinnerung rufen? Begegnen Sie der Vielfalt von Musik und Künstlern, die seit 2009 bei den Dresdner Musikfestspielen zu Gast waren.
Im letzten Jahr sind die Dresdner Musikfestspiele unter dem Motto »Herz Europas« tief eingetaucht ins Dreieck zwischen Wien, Budapest und Prag. So zeigten die Wiener Philharmoniker, die Tschechische Philharmonie, die Camerata Salzburg, das Pavel Haas Quartett, Muzsikás oder The Philharmonics und Solisten wie Patricia Kopatchinskaja, Angelika Kirchschlager, Hélène Grimaud oder Martin Grubinger die Vielfalt der Musikkultur aus dem Herzen des Kontinents. Ein Höhepunkt der Saison war die Residency des Curtis Symphony Orchestra aus Philadelphia, das nicht nur beim Eröffnungskonzert überzeugte, sondern auch im mitreißenden Projekt »Let's Dance!« mit Dresdner Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Royston Maldoom. Doch auch die Dresdner Musikgeschichte wurde mit der Gründung des Dresdner Festspielorchesters gewürdigt. Die Premiere des Klangkörpers war nicht nur ein großer Erfolg, sondern auch die Erfüllung eines langgehegten Traums von Festpiel-Intendant Jan Vogler.
Programmbuch 2012 »Herz Europas« Download PDF
2011 eröffnete das Motto »Fünf Elemente« viel Raum für Fantasie und musikalische Assoziationen. Es war ein Thema, das eine Brücke zwischen europäischer und asiatischer Philosophie schlug, zwischen unterschiedlichen Religionen und Lebensmaximen. Den kulturellen Botschaftern Asiens wie Cloud Gate, Rain oder den Künstlern der Reihe »Asiens Stars von morgen« kam dabei eine große Bedeutung zu, denn sie erzählten – auch wenn sie westliche Musik interpretierten – Geschichten aus der reichen Vergangenheit und der spannenden Zukunft Asiens. Durch das zeitliche Zusammentreffen mit dem Evangelischen Kirchentag in Dresden fand das fünfte Element, die Spiritualität, ihren Platz neben den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft.
Wenn Sie Interesse an den Konzertprogrammheften haben, so können Sie diese erstmals für den Jahrgang 2011 hier ansehen und herunterladen.
Programmbuch 2011 »Fünf Elemente« Download PDF
2010 schauten die Dresdner Musikfestspiele nach Osten und präsentierten unter dem Fantasienamen »Russlandia« eine große Retrospektive der reichen und lebendigen russischen Musik. Wie schon Tschaikowsky, Strawinsky oder Schostakowitsch senden auch heute russische Interpreten, Orchester und Dirigenten außergewöhnlich starke Signale in die Welt. So waren u.a. das Mariinsky-Theater St. Petersburg unter Valery Gergiev, das Russische Nationalorchester, Vadim Repin, Mischa Maisky, das Borodin Quartet, Mikhail Pletnev, das WDR Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov, Orchester und Chor des Bolschoi-Theaters Moskau zu den Festspielen 2010 eingeladen. Auch Schumanns 200. Geburtstag wurden in zahlreichen Programmen gefeiert, u.a. vom Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck oder dem Orchester of the 18th Century unter Frans Brüggen.
Programmbuch 2010 »Russlandia« Download PDF
2009 fanden die ersten Festspiele unter Intendant Jan Vogler statt. Das Motto »Neue Welt« ließ die Festspielbesucher die Tradition des musikalischen Austausches zwischen Europa und Amerika entdecken; die in Übersee entstandenen beeindruckenden Werke europäischer Komponisten wurden mit den faszinierenden Kompositionen der großen amerikanischen Komponisten zusammengeführt. Das junge New Yorker Orchester The Knights und die Sopranistin Dawn Upshaw eröffneten die Festspiele. Es folgten zahlreiche der begnadetsten Künstler und Klangkörper der Welt, u.a. kamen das Königliche Concertgebouworchester unter Gustavo Dudamel, die Wiener Philharmoniker unter Valery Gergiev, das Emerson String Quartet, René Pape, Juilliard Dance, die Pianistin Gabriela Montero und Weltstars wie Bobby McFerrin und Ute Lemper nach Dresden und feierten Dresden als Festivalstadt.
Programmbuch 2009 »Neue Welt« Download PDF
