Künstler
Ray Chen
wurde 1989 in Taiwan geboren und wuchs in Australien auf. Mit vier Jahren bekam er ersten Geigenunterricht, mit acht spielte er mit dem Queensland Philharmonic Orchestra, im darauffolgenden Jahr bei dem Eröffnungskonzert der Olympischen Winterspiele im japanischen Nagano. Mit fünfzehn wurde er am renommierten Curtis Institute aufgenommen. 2008 gewann Ray Chen erst die »Young Concert Artists International Auditions« in New York, dann den Menuhin–Wettbewerb in Oslo. Dort war Maxim Vengerov in der Jury. Er erkannte das Jahrhundert-Talent von Ray Chen und wurde zu seinem Freund und Förderer. Ein Höhepunkt in der Karriere des jungen Geigers war der »Concours Reine Elisabeth« in Brüssel 2009, den er als jüngster Wettbewerb–Teilnehmer überragend gewann. Ray Chen spielt eine Stradivari mit Namen »The Macmillan« aus dem Jahr 1721. Sein Debütalbum »Virtuoso« bei Sony Classical wurde mit dem »ECHO Klassik« 2011 ausgezeichnet. Neben Dresden stehen in der Saison 2011/2012 u. a. Tokio, Hamburg, Berlin, München und Zürich auf dem Tourneeplan. Am 20. Januar 2012 ist seine zweite CD, für das er die Violinkonzerte, von Mendelssohn und Tschaikowsky gewählt hat, mit dem Schwedischen Radio-Symphonieorchester unter der Leitung von Daniel Harding erschienen.

